SV Keutschen : LSV 0:3 (0:2)

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Vorbericht

Nach vier erfolgreichen Spielen, trifft man nach langer Abstinenz, auf einen unangenehmen Gegner und Platz. Man reist nach Keutschen. Diese allerdings auch mit einer schönen Serie im Gepäck. Zuletzt konnte man drei Siege einfahren.

Anpfiff ist in Keutschen um 15:00 Uhr.

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Spielbericht

Auswärtshürde genommen

 

Nach dem Spiel gegen Wengelsdorf wartete mit dem SV Keutschen der nächste Brocken auf den LSV. Gegen einen direkten Mitkonkurrenten erwartete man ein schweres Spiel, wollte aber dennoch etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

Und so übte der Gastgeber von Beginn Druck auf den LSV auf, der nach einigen Umstellungen zum vorhergehenden Spiel ziemlich nervös begann. Aber dem SV Keutschen fehlte die letzte Genauigkeit im Abschluss.

Besser machte es nach 5 Minuten der Gast aus Reichardtswerben, der mit seiner ersten gelungenen Offensivaktion prompt in Führung gehen konnte. Kapitän Adrian Mikitiuk leitete über rechts den Angriff ein, als er auf Costin Ion passte, der dann auf Reimer ablegte, welcher dann schließlich aus 18 Metern Robert Schilling im Keutschener Kasten mit einem Flachschuss überraschte.

Doch Keutschen blieb davon weiterhin unbeeindruckt und der LSV brachte auch weiterhin noch nicht die nötige Ruhe in sein Spiel; auch wenn man sich nun zusehends besser auf die Gangart des Gegners einstellte. Doch zunächst versuchte es der Gastgeber häufig über die  anfälligen Außenseiten, ohne für richtige Torgefahr sorgen zu können.

Beinahe hätte Mikitiuk sogar noch erhöhen können, aber sein Distanzschuss ging links neben den Kasten.

Nach 18 gespielten Minuten wurde es dann auch zum ersten Mal für den Kasten von Sven Priese gefährlich, als nach Ecke Carsten Hanke zum Abschluss kam; aber ein dazwischen gehendes Bein den Ball über den Querbalken lenkte.

Auf der Gegenseite bediente Daniel Pytel Robert Schenk, der von der rechten Strafgrenze abzog, aber auch fehl ging.

Doch zumeist spielte sich nun das Geschehen im Mittelfeld ab. So dauerte es bis zur 30.Minute bis zur nächsten Großchance, die sich Schenk nach einer Ecke von links bot; doch sein Kopfball den er nahezu unbedrängt ansetzen konnte, wurde noch kurz vor Überschreiten der Linie geklärt. Mit einer Einzelaktion versuchte es Torsten Günther später, aber auch hier ging der Ball am Tor vorbei.

Nach 40 Minuten bot sich dann die Möglichkeit, die Führung weiter auszubauen, als Schenk  im Sechzehner knapp an der rechten Strafraumgrenze zu Boden ging. Nicht jeder Schiri hätte hier wohl einen Strafstoss verhängt, aber an dieser Stelle ertönte der Pfiff. Mikitiuk ließ sich diese Möglichkeit aber nicht entgehen und erhöhte noch vor der Pause auf 0:2.

Andreas Kühnapfel versuchte zwar noch vor der Pause das Ergebnis aus Keutschener Sicht zu korrigieren; aber auch bei seinem Schuss aus der zweiten Reihe fehlte es an Richtung.

Nach dem Seitenwechsel schien es, dass der LSV nun besser das Geschehen kontrollieren konnte; wenngleich die nächste Möglichkeit nach Standardsituation zustande kam. Ein kurz ausgeführter Freistoß von Mikitiuk wurde von Ion knapp neben den Kasten gesetzt.

Keutschen gab aber noch lange nicht das Spiel her. Auch im weiteren Verlauf des Spiels zeigten sie eine starke körperliche Präsenz; vielleicht auch darauf hoffend, so dem LSV den Schneid abkaufen zu können.

In weiterer Folge zeigte sich aber auch der LSV zu überhastet in seinen Abschlüssen. So war es allein zweimal Kai Buhlmann, der sich nach schwächerem Beginn immer weiter steigerte, der es völlig unnötig aus der Distanz versuchte; ohne das Schilling eingreifen musste.

Auf der Gegenseite konnte sich Kevin Fuchs ziemlich unbehelligt mit Ball durch den LSV Strafraum bewegen; aber hier war nach schwachen Abschluss Priese Endstation.

Und wieder gelang in dieser Phase ein weiterer Nadelstich, der sich schließlich auch als Endstand widerspiegeln sollte. Nach langem Pass nach vorn, verlängerte Mikitiuk per Kopf auf Schenk, der unter gütiger Mitwirkung des Innenpfostens erfolgreich zur Stelle war.

Fünf Minuten später hätte Keutschen beinahe noch einmal verkürzt; als nach langem Einwurf wieder Fuchs zum Abschluss kam; Priese den Ball aber an den Querbalken lenken, wo er schließlich geklärt werden konnte.

Priese war es dann auch, der eine weitere Möglichkeit mit einem zu kurz geratenen Abschlag einleitete; aber auch zur Stelle war, als Kühnapfel diesen kleinen Lapsus zum Abschluss nutzte; aber ohne den nötigen Druck für mehr Gefahr.

Nun hielt man aber immer besser entgegen und Keutschen beraubte sich mit scheinbar endlosen Diskussionen mit dem Schiri seinen Rhythmus.

Man hätte durchaus noch weiter erhöhen können; aber Schenk scheiterte nach langen Ball an Schilling. Ein schöner Seitenwechsel vom eingewechselten Maihai Dima auf den ebenfalls gekommenen Gabriel Nicolae landete aber auch nur über den Kasten.

Weitere Chancen von Schenk und Reimer gingen auch neben das Tor. Gefährlicher war dann der Gewaltschuss von Mikitiuk, der Schilling schon vor größere Probleme stellte. Kurz vor Schluss stellte Dima Schilling noch einmal auf die Probe, der zwar zur Seite abwehren konnte; wo dann aber vor dem einschussbereiten Nicolae geklärt werden konnte.

Rick Böhme versuchte es in der Nachspielzeit noch einmal; aber dieser Ball ging weit vorbei.

Gegen einen nie aufgebenden Gegner verdiente man sich schließlich den Sieg, weil man nach nervösem Beginn dann mit starker Mannschaftsleistung gegen hielt und auch das größere Chancenplus für sich verbuchen konnte und auch entsprechend nutzte.

Weiter geht es dann am 14.Oktober; wiederum auswärts, diesmal geht es nach Hohenmölsen. Anpfiff gegen die SG Hohenmölsen/Jaucha ist dann schon um 13:00 Uhr.

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Priese, Kai Buhlmann, Conrad Plutz, Sebastian Lehnert, Christoph Bader (65.Min: Gabriel Nicolae); Daniel Pytel (59.Min: Mihai Dima), Nico Reimer, Costin Ion, Adrian Mikitiuk, Robert Schenk (88.Min: Constantin Burlacu), Torsten Günther

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Bilder zum Spiel

Video zum Spiel

 

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