VfB Großgörschen : LSV 2:1 (0:1) n.V.

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Vorbericht

Zur ersten Pokalrunde reist man nach Großgörschen zum VfB. Dies ist dann auch das erste Pflichtspiel des neuen Trainers Bernd Kloss. Hierfür wünschen wir ihm natürlich einen guten Start beim LSV.

Anpfiff ist am 13.08. um 14:00 Uhr in Großgörschen.

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Spielbericht

Aus in Runde 1

In der 1.Runde des Burgenlandpokals reiste man zum Ligakonkurrenten VfB Großgörschen. Aber nach 120 enttäuschenden Minuten war das Pokalaus auch verdient besiegelt. Dabei sah es bis kurz vor Schluss der regulären Spielzeit so aus, als könne man in die nächste Runde einziehen.
Hälfte eins war eine zumeist äußerst zähe Angelegenheit auf beiden Seiten. Der LSV durchaus um Spielaufbau bemüht, fand aber nur sporadisch Mittel im Spiel nach vorn, auch weil Großgörschen an diesem Tag eine starke Abwehrleistung an den Tag legte. Wenn es mal über die Außen ging, war aber meist im Strafraum Schluss.
Kaum nennenswert ein harmloser Distanzschuss von Andreas Zimmermann, der leichte Beute von Tom Brack im Görschener Tor wurde, aber nennenswert genug, weil Großgörschen im gesamten Spiel kaum Abschlüsse aus der zweiten Reihe zuließ.
Nach gut einer Viertelstunde wurden dann auch die Gastgeber aktiver; begünstigt durch immer wieder kehrende Abspielfehler und Unkonzentriertheiten. Konnte man in der Vergangenheit die Abwesenheit z.B. eines Adrian Mikitiuk kompensieren; war dies an diesem Tag leider nicht so.
Und Großgörschen, nun im Spiel angekommen, hatte auch die besseren Möglichkeiten. Nach Einwurf bot sich David Kluge von der Strafraumgrenze die erste Chance für die Hausherren, aber dieser Versuch strich über den Kasten. Nach 23 Minuten war es der kaum zu bremsende Sebastian Jahn, dem sich die nächste Chance bot, dessen Schuss Sven Priese nur nach vorn abwehren konnte, wo Kluge als Zweitverwerter allerdings wieder verzog.
Erst kurz vor der Pause konnte man auch wieder offensive Akzente setzen. Eine Hereingabe fand Mihai Dima, der aber im letzten Moment geblockt werden konnte. Und dann fiel doch die Führung nach 41 Minuten: Über die linke Seite konnte Robert Schenk nach innen passen, wo Torsten Günther (ob gewollt oder ungewollt) den Ball passieren ließ, wo Dima überlegt zum 0:1 einnetzen konnte.
Leider brachte dieses Tor in der Folgezeit nicht die erhoffte Sicherheit. Nach der Pause blieb ein erster Distanzschuss von Sebastian Lehnert über den Kasten zunächst das einzige Lebenszeichen. Auf der Gegenseite war es Matthias Sack, der am herauslaufenden Priese vorbei nur das Außennetz traf.
Nach einer guten Stunde die nächste große Chance für die Rot-Weißen. Der eingewechselte Kai Buhlmann prüfte mit straffen Schuss Brack; der zur Ecke abwehren konnte. Das Spiel nun ausgeglichen; aber auf Reichardtswerbener Seite noch immer mit zu vielen Fehlern im Spielaufbau.
Eine weitere Möglichkeit von Jahn machte Priese erneut zunichte, als dieser von der links abzog. Auch nach 76 Minuten machte er es ganz stark, als er bei einem Freistoß ins rechte Eck abtauchen musste.
Mit schwindender Spielzeit wurden nun auch die Gastgeber offener und gingen größeres Risiko im Spiel nach vorn. So boten sich nun auch Räume zum Kontern; welche allerdings zu schlecht ausgespielt wurden, um für die Vorentscheidung zu sorgen. Oder aber man agierte zu eigensinnig, statt einen Querpass zu spielen. Nach einem Eckball von Buhlmann kam Michael Kraft zum Kopfball der aber am Kasten vorbei ging.
Fast schien es, als könne man den Vorsprung über die Zeit bringen. Aber in der 88.Minute dann doch noch der nicht unverdiente Ausgleich. Nach Eckball von Rene Eichelkraut machte Keeper Priese eine unglückliche Figur und legte sich praktisch selbst den Ball ins Tor. In der Nachspielzeit hätte Jahn schon das Spiel drehen können; aber er schob am Kasten vorbei.
So ging es dann auch in die Verlängerung. Aber nun merkte man den Aktiven schon das intensive Spiel an. Echte Möglichkeiten sprangen kam noch heraus. Nach Eckball ging ein Schuss von Stephan Lehnert doch weit über den Kasten. Knapper ging es dann beim Versuch von Buhlmann zu, der nach Vorlage von Dima abzog.
In der zweiten Hälfte der Verlängerung waren die Gastgeber wieder eher am Drücker, auch wenn Eichelkraut den Ball nach 106 Minuten nicht richtig treffen konnte.
In der 110. Minute bekamen die Großgörschener einen Freistoss an der Strafraumgrenze zugesprochen, den der beste Mann auf dem Platz; Jahn, trocken im unteren rechten Toreck versenkte und Priese keinerlei Chance ließ.
Auch wenn man danach noch einmal alles nach vorn warf, richtig nah kam man den Ausgleich nicht mehr, auch wenn Priese nach Freistoss nach Freistoss von Buhlmann noch einen ungefährlichen Kopfball setzen konnte. Den letzten hektischen Versuch unternahm dann Stephan Lehnert, der aus 30 Metern auch gefühlt so weit vorbei schoss.
Am Ende unterliegt man gegen einen starken Gegner , der sich mit engagierter Abwehrarbeit und Willen das Weiterkommen redlich verdiente.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Priese, Conrad Plutz, Michael Kraft, Christoph Bader (53.Min: Florian Ackermann), Nico Reimer (77.Min: Stephan Lehnert), Sebastian Lehnert, Andreas Zimmermann, Sven Scholze, Torsten Günther (53.Min: Kai Buhlmann), Mihai Dima, Robert Schenk

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statistik

Bilder zum Spiel

Video zum Spiel

 

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