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LSV Herren : VSG Löbitz (1:2) 4:3

Kurz vor dem Schlusspfiff mit Traumtor zum Sieg

Was für ein Spiel!

Im Vorfeld möchte ich es nicht verpassen, unseren beiden Spielern Enrico Bossig und Felix Schneider gute Besserung zu wünschen. Beide fallen für den Rest der Saison aus. Alles Gute nochmals auf diesen Weg.

Vor dem Spiel gab es einen Regenguss vom feinsten, so dass sogar die Aufwärmung unterbrochen werden musste. Mit der vom FSA veranlassten und der durchaus lobenswerten Aktion “Zwölf Minuten für mehr Respekt” ging es dann auch um 14:12 Uhr mit den Anpfiff des sehr guten Schirigespanns unter Leitung von Daniel von Nessen und Unterstützung durch Frank Lisker und Rüdiger Teuchert los. Sofort merkte man bei vielen Aktionen die fehlende Standhaftigkeit, bedingt durch den noch sehr rutschigen Untergrund. Mit diesen Verhältnissen kam von Beginn an  jedoch die VSG besser zurecht. Die erste Großchance hatte dann aber doch der LSV. Skripietz mit feinen Pass auf Gebhardt, welcher mit feiner Finte den Ball auf Czernik durchlässt. Leider war der Abschluss dann aus gut 18 Metern überhastet und ging deutlich am Kasten vorbei. Gebhardt arbeitete sich 5 Minuten später stark durch die gegnerische Abwehr, verzog aber beim Abschluss knapp. Die VSG verstand dies als deutlichen Weckruf und agierte jetzt im Vorwärtsgang konsequenter. Ein ums andere mal spielte man die LSV Abwehr schwindelig und hatte dann in der 27. Minute auch allen Grund zum jubeln. Skripietz rutschte als letzter Mann weg und so war der Weg frei für Prater, der allein vor Schmidt souverän einnetzte. Wenig später konnte sich der Gästetorwart Knabe mit einer großartigen Parade zum ersten mal auszeichnen, als er aus Nahdistanz den Schuss von Steinat aus dem Eck kratzte. In der 31. Minute hatte er jedoch keine Chance beim Ausgleich durch Czernik. Nach tollen Pass von Gebhardt auf H. Kreibel ging dieser an zwei Gegnern vorbei um dann überlegt auf den besser postierten Czernik zu passen, welcher dann überlegt einnetzte. Wenig später hätte nach einer Ecke, der LSV durch einen Kopfball von Gebhardt in Führung gehen können, aber auch hier zeigte Knabe einmal mehr eine hervorragenden Reaktion. Eine schwache ersten Halbzeit des LSV, mit vielen Fehlpässen und fehlender Kampfbereitschaft, macht es den Gästen zu oft zu einfach. So war es Binder auch vorbehalten, noch vor der Halbzeit die nicht unverdiente Führung zu erzielen.

In der Pausenansprache machte man klar, mit mehr Willen das Spiel noch gewinnen zu wollen. Dies war auch optisch deutlich zu sehen. Die Löbitzer kamen die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit nicht aus ihrer Hälfte. Die Rot Weißen hatten aber kein Glück beim Abschluss. Ein ums andere mal war entweder der Gegner mit vielen Beinen im Weg oder man verfehlte den Kasten knapp. So kam es wie es kommen musste, ein Befreiungsschlag mit anschließend klugen Passspiel ließ die Gäste durch Rothenhöfer zum 1:3 erneut jubeln. Der LSV ließ jedoch nicht locker und erarbeitete sich eine Chance nach der andern. So war es Gebhardt der in der 68. Minute den Anschluss herstellte. Das Spiel wurde aber immer ruppiger. Schiri von Nessen hatte alle Hände voll zu tun, dieses Spiel im Griff zu halten. Mit viel reden und fünf gelben Karten geling ihm dies auch. 4 Minuten nach dem Anschlusstreffer wurde Gebhardt im Strafraum gefoult und den fälligen Strafstoß netzte der erfahrene Skripietz souverän ein. Die letzten 15 Minuten waren an Dramatik kaum zu überbieten. Nach einem langen Ball in Minute 76, verlängerte H. Kriebel auf den durchstartenden Czernik und dieser setzte, zum Jubal aller Fans, überlegt in den Maschen ein. Unverständlicher Weise wurde dieser Treffer jedoch durch eine sehr fragwürdige Abseitsannahme wieder revidiert. In der 84. Minute kam Mihai Sandu zu seinen ersten Einsatz in den Rot Weißen Farben. Die Hoffnung auf drei Punkte wurde mit der Zeit immer geringer. Der LSV drückend überlegen, aber auch anfällig für Konter. Irgendwie rechnete man zwar mit den Abpfiff, verlor aber nie den glauben an “den” noch einen Treffer zum Sieg schießen zu können. So nahm sich Gebhardt in der 4. Minute der Nachspielzeit das runde Leder an sich und zog aus 17 Meter ab und hämmerte das Gerät unhaltbar in den Winkel (siehe Video, dank Stella). Der Jubel kannte dann keine Grenzen mehr. Mit Anpfiff war dann auch Schluss.

Was für ein Spiel!

Der LSV spielte wie folgt: Patrick Schmidt, Chris Czernik, Michael Kraft, Mickey Kriebel, Nico Reimer, Adrian Bditer, Gheorghe-Laurentiu Dragan, Christian (CB10) Gebhardt, Carsten Skribietz, Harley Kriebel, Julian Steinat, Conrad Plutz, Christian Wiegand, Mihai Sandu

Nicht zum Einsatz kamen Sven Scholze, Fabian Frank und Sven Quandt

Leider ist die Qualität der Fotos nicht diese, wie es das finish verdient hätte.

94. Minute, das Stadion kocht

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LSV Herren – SG Teuchern/ Nessa II 1:0 (1:0)

Unnötig spannend gemacht

Eigentlich war an diesem Spieltag eine Reise nach Teuchern vorgesehen, jedoch ließ der dortige Platz wohl kein Spiel zu, dass man sich zu einem Tausch des Heimrechts entschloss; auch um einen weiteren Nachholtermin zu vermeiden.

Mit einem Sieg konnte man den heutigen Rivalen tabellarisch überholen; entsprechend ging es dann auch in die Partie, die man zumindest optisch leicht überlegen beginnen konnte, ohne jedoch mit hochkarätigen Möglichkeiten aufwarten konnte. Einen ersten Konter der Teuchener durch Tim Eichhardt konnte Nico Reimer noch stoppen. Ansonsten standen beide Abwehrreihen recht stabil. Eine erste ernste Torannäherung war ein Freistoß von Christian Gebhardt, dessen geschnittener Freistoß von der rechten Seite an Freund und Feind vorbeisegelte; aber auch am Kasten von David Zimmermann.

Nach 23 Minuten gab es bei einen weiterem Vorstoß ein unglückliches Handspiel im Strafraum der Gäste. Die Verantwortung für die Ausführung übernahm dann Gebhardt, der allerdings zu zentral zielte und Zimmermann parieren konnte. Der Abpraller landete jedoch wieder bei Gebhardt, der sich dann diese zweite Möglichkeit nicht mehr entgehen ließ und zur Führung einschob.

Für Torgefahr für den Kasten des LSV sorgte dann Keeper Sven Quandt, dessen zu langes Zögern beim Abspiel aber letztlich folgenlos blieb. Fortan übernahm aber nun der LSV die Spielkontrolle und konnte nun auch mit deutlich mehr Torgefahr aufwarten. Von Harley Kriebel bedient, zwang Gebhardt Zimmermann zu einer Großtat, der den Ball noch über den Querbalken lenken konnte. Mit einem weiteren Abschluss von Adrian Bditer nach Vorlage von Chris Czernik hatte er dann weitaus weniger Probleme, weil dieser zu wenig Druck hinter den Ball brachte. Czernik bot sich dann auch die nächste Möglichkeit per Kopf nach Flanke von H.Kriebel, die aber über den Kasten segelte. Noch vor der Pause bot sich dann nach gut getimten Zuspiel von Bditer Gebhardt die Möglichkeit die Führung auszubauen; dieser schob mit seinem „schwachen“ Fuß jedoch am Tor vorbei.

Schon kurz nach dem Seitenwechsel zappelte dann die Kugel wieder im Tor der Teuchener. Nach Eckball brachte Michael Kraft mit Kopf den Ball in die Gefahrenzone, wo Bditer ebenfalls mit Köpfchen einnetzte. Der Jubelarie wurde kurz darauf per Abseitswimpel der Stecker gezogen. Nach kurzer Beratung mit seiner Assistentin an der Seitenlinie nahm der souverän leitende Schiri Lennox Jäger den Treffer zurück.

In weiterer Folge nahm man dann unverständlicherweise scheinbar etwas das Tempo aus dem Spiel und wäre dann nach gut einer Stunde Spielzeit fast bestraft worden, als Adrian Voigt abschließen konnte, der aus seinem Kasten gekommene  Quandt aber das Momentum Glück für sich verbuchen konnte und abwehren konnte. Diese Aktion schien es aber gebraucht zu haben, das Offensivspiel wieder mehr in die Hand zu nehmen.

Trotz hochwertiger Möglichkeiten ließ die Vorentscheidung auf sich warten. So verfehlten Julian Steinat und Czernik mit ihren Chancen. Die besten Möglichkeiten hatte aber Routinier Gebhardt auf dem Fuß. Zunächst scheiterte er wieder aus Nahdistanz am starken Zimmermann; Minuten später verzog er nach kurzen Haken. Dann gab sich Gebhardt als Vorlagengeber, doch auch gegen Czernik rettete Zimmermann mit Riesenparade.

Schon in der Nachspielzeit befindlich gab es weitere Chancen. Unter anderem traf der eingewechselte Fabian Frank nur den Pfosten; ein weiterer Treffer von Steinat wurde zwecks Abseits auch die Anerkennung verwehrt. Einen letzten Vorstoß der Gäste konnte die heute gutstehende Abwehr um Carsten Skripietz unterbinden.

Dann endlich war Schluss und weitere drei Punkte auf der Habenseite. Unter dem Strich ein verdienter Erfolg, der aber durchaus hätte höher ausfallen können. Wie anfangs erwähnt reicht dieser knappe Erfolg um auf Tabellenplatz 3 zu springen.

Am nächsten Spieltag empfängt man die VSG Löbitz in Reichardtswerben, die mit einem 2:2 beim Tabellenzweiten SV Mertendorf aufhorchen ließen.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft, Carsten Skripietz, Mickey Kriebel (89.Min: Sven Scholze), Julian Steinat, Nico Reimer (46.Min: Patrick Schmidt), Adrian Bditer, Christian „CB10“ Gebhardt, Harley Kriebel, Gheorghe-Laurentiu Dragan (85.Min: Christian Wiegand) und Chris Czernik (88.Min: Fabian Frank)

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LSV Herren – SG Lützen/Meuchen 2:0 (1:0)

Auftaktsieg nach Anlaufschwierigkeiten

 

Nach einer recht durchwachsenen Vorbereitung startete man zu Hause gegen die SG Lützen/ Meuchen in den Wettkampfmodus. Personell besser aufgestellt als noch vor Wochenfrist wollte man natürlich mit einem positiven Ergebnis abschließen.

Die Gäste kamen zunächst besser in die Gänge und hatten durch David Hübner, auch erste Möglichkeiten zu verzeichnen. Zunächst setzte er einen Freistoß über den Querbalken, bei seiner zweiten Möglichkeit scheiterte er nach Ballverlust von Michael Kraft an Sven Quandt im Kasten der Rot-Weißen.

Für den LSV lief noch nicht viel zusammen. Ein Vorstoß nach Kopfballverlängerung von Christian Gebhardt auf Harley Kriebel konnte noch geklärt werden. Mit einem harmlosen Freistoß von Gebhardt war dann aber zunächst das Kontingent an Offensivgeist beendet und so hatte in weiterer Folge Glück, dass die Gäste, die sich ihnen bietenden Möglichkeiten liegen ließen. So verfehlte mit sehenswerten Drehschuss Marcel Richter nur denkbar knapp das Tor des LSV. Ein langer Ball auf den startenden Michael Heinze konnte von Carsten Skripietz in seinem ersten Saisoneinsatz gerade noch geklärt werden. Heinze bediente wenig später David Römer, dem aber auch kein Erfolg beschieden war.

Erst nach einer knappen halben Stunde kam dann der Gastgeber wieder zurück ins Spiel; vielleicht bedingt durch taktische Umstellungen der Gäste, die Heinze nun nach hinten beorderten. Zunächst war es Gheorghe Dragan, der auf H.Kriebel passte, der aber verzog. Zwingender war dann schon der Abschluss von Enrico Bossig, den Damian Weith entschärfen konnte. In der 39. Minute gelang dann sogar die Führung durch Chris Czernik, der mit Klasse und Raffinesse einen langen Ball von Kraft an Weith vorbeispitzelte.

Die zweite Hälfte zeigte sich dann recht ausgeglichen mit einem leichten Chancenplus des LSV. Doch zunächst waren es die Gäste, die auf einen frühen Ausgleich drängten. So konnte sich Paul Gabler auf der linken Seite durchsetzen, schlenzte aber letztendlich knapp vorbei. Dem LSV fehlte es auf der anderen Seite etwas an Präzision in Sachen Zuspiel und Abschluss, um die Führung auszubauen. So verfehlten Czernik und Conrad Plutz mit Freistoß bzw. einem Distanzschuss. Auch Gebhardt, der mit weiten Läufen über links immer wieder vorstieß, fand kein Vorbeikommen an Weith. In Minute 70 kam dieser jedoch eine Nuance zu spät gegen Gebhardt, der schließlich zu Fall kam. Die Ausführung des Strafstoßes übernahm H.Kriebel, dessen Schuss zwar platziert, aber auch in genehmer Torwarthöhe von Weith abgewehrt werden konnte.

Damit schnupperten die Gäste noch einmal Morgenluft und versuchten sich durch Jonathan Opolka noch einmal aus der Distanz, den Quandt aber unter Kontrolle brachte. Auf der anderen Seite hätte H.Kriebel durchaus für die Vorentscheidung sorgen können, aber blieb am heutigen Tag glücklos.

Die Entscheidung fiel dann kurz vor Schluss, als der kurz zuvor eingewechselte Sven Scholze den Weg nach vorn antrat, sein Zuspiel auf Plutz aber an der Hand eines Gegenspielers landete. Diesmal übernahm Gebhardt die Ausführung des fälligen Elfmeters und verwandelte nach hundert Kilometern Anlauf souverän.

So startet man mit einem Erfolgserlebnis in die zweite Hälfte der Saison, wohl wissend, dass da noch viel Luft nach oben ist. Müßig darüber zu spekulieren, wie es wohl gelaufen wäre, hätten die Gäste ihre Möglichkeiten in der ersten halben Stunde genutzt. Gleichwohl sollte man am kommenden Wochenende, wenn man beim Tabellenführer aus Großgörschen antritt, von Beginn an nicht nur körperlich auf der Wiese sein.

Mit diesem Sieg überholt man die SG Lützen/Meuchen in der Tabelle und findet sich nun auf Rang vier wieder.

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft, Carsten Skripietz, Mickey Kriebel, Julian Steinat, Nico Reimer (54.Min: Conrad Plutz), Harley Kriebel, Gheorghe Dragan (88.Min: Sven Scholze), Christian „CB10“ Gebhardt (90.Min: Fabian Frank), Enrico Bossig (81.Min: Patrick Schmidt) und Chris Czernik

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LSV Herren- Baumersrodaer SV 2:5 (2:3)

Letzten Test verloren

 

Eine Woche vor der Fortsetzung der Punktspielrunde bestritt man ein abschließendes Testspiel gegen den Kreisoberligisten aus Baumersroda. Personell nicht gerade auf Rosen gebette,t durften im Verlauf des Spieles Max Skripietz und Tyler Kupfer aus der Jugend erstmals Spielduft im Herrenbereich schnuppern. Zudem nahm mit Mihai Sandu ein Gastspieler Platz auf der Reservebank.

Den besseren Start erwischten dann die Gäste, die mit ihren ersten gekonnt vorgetragenen Angriff durch Florian Jäger schon in der dritten Minute in Führung gingen. Dieser frühe Rückstand belebte aber fortan den Offensivgeist des LSV. So konnte ein erster ernstzunehmender Vorstoß, von Harley Kriebel auf Enrico Bossig in die Spitze gerade noch geklärt werden.

Danach war noch einmal Durchatmen angesagt, als sich Felix Neumann allein auf dem Weg machte, aber an Adrian Maksimik im LSV Kasten nicht vorbei kam. Auf der der anderen Seite kam Adrian Bditer nach Ecke von Harley Kriebel zum Kopfball, der aber nicht genug Druck ans Spielgerät brachte, um Tim Walter vor allzu arge Probleme zu stellen. Nach elf Minuten fiel dann aber doch der Ausgleich. Von Fabian Frank bedient, brachte H.Kriebel den Ball in den Strafraum der Gäste, wo Bossig den Ball auf den besser postierten Dragan Gheorghe passieren ließ, der sich diese Gelegenheit nicht entgehen ließ.

Danach entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. So konnte Maksimik einen gefährlich getreten Freistoß zur Seite entschärfen. Auf LSV-Seite ging es dann sogar noch knapper zu, als Bditer einen Ballverlust der BSV-Abwehr zu einem Lupfer über Walter nutzte, aber hier am Pfosten scheiterte.

Mit einem Doppelschlag enteilte der Gast aber dann in den Minuten 21 und 23. Zunächst netzte Ex-LSVler Clemens Kaufmann mit platziertem Distanzschuss ein; wenig später war es Neumann, der Maksimik das Nachsehen gab. Einen weiteren Vorstoß konnte Mickey Kriebel mit starkem Einsatz vereiteln. Kurz vor der Pause brachte Gheorghe mit Freistoß von der linken Seite den LSV noch einmal heran.

Nach der Pause verflachte dann das Spiel; wobei der BSV mit den besseren Möglichkeiten aufwarten konnte und es sich sogar leisten konnte, auch hundertprozentige Chancen liegen zu lassen. Nach 63 Minuten war es erneut Jäger, der auf 2:4 erhöhte. Knapp zehn Minuten später stellte Durgham Alawasi den Endstand her. Auf Rot-Weißer Seite sprang letztlich im letzten Drittel nicht Zwingendes heraus, auch wenn man durchaus engagiert agierte.

Am kommenden Wochenende empfängt man die SG Meuchen/Lützen auf heimischer Wiese.

Der LSV spielte wie folgt: Adrian Maksimik, Michael Kraft, Christian „CB10“ Gebhardt, Sven Scholze, Julian Steinat, Mickey Kriebel, Harley Kriebel, Adrian Bditer, Dragan Gheorghe-Laurentiu, Fabian Frank, Enrico Bossig, Tyler Kupfer, Max Skripietz und Mihai Sandu

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SV Gröst – LSV Herren (4:3) 5:9

Intensiv und torreich

Im ersten Testspiel des Jahres 2023 trat man beim Tabellenführer der Kreisklasse des Saalekreises in Gröst an und lag dann schon nach 5 Minuten mit 0:2 im Hintertreffen. Zwei Hereingaben des Ex-LSVer Gabriel Nicolae konnten Kevin Tiedemann und Marian Otelas verwerten und die noch fehlende Zuordnung der rot-weißen Hintermannschaft nutzen. Kurz darauf gab es auch die erste Möglichkeit für den LSV, als ein von Christian Gebhardt getretener Freistoß vom Gröster Keeper Daniel Strempel stark pariert wurde. Nach acht Minuten bekam man noch einen Strafstoß zugesprochen, den Gebhardt aber neben das Gehäuse setzte. Faktisch im Gegenzug gab es nach Foul erneut einen Elferpfiff, auch wenn es sich von außen so darstellte, dass das Foul vor dem Sechzehner passiert war. So lag man nach neun Minuten nach souverän verwandelten Elfmeter durch Costel Stanica mit 0:3 zurück.

Aber dann fand man endlich ins Spiel und näherte sich durch Adrian Bditer dem gegnerischen Gehäuse, doch sein Schuss knapp von der Strafraumgrenze verfehlte denkbar knapp. Nach 22 Minuten fiel dann der nicht gänzlich unverdiente Anschlusstreffer durch Chris Czernik, der sich nach Zuspiel von Carsten Skripietz stark durchsetzen konnte.

Leider wurde dann das Spiel mit hitziger Vorgehensweise auf beiden Seiten geführt als ginge es um einen wichtigen Titel. Nachdem sich das Geschehen wieder beruhigt hatte kam man nach 33 Minuten auf 2:3 heran. Nach Flanke von Harley Kriebel kam Gheorghe Dragan zum Kopfball, der vom Querbalken abprallend, vom schnell schaltenden Czernik zum 3:2 über die Linie gedrückt wurde. Schließlich konnte Dragan in der 40.Minute nach Zuspiel von Chris Czernik sogar auf 3:3 stellen. Und dennoch ging man mit einem Rückstand in die Pause, als nach Freistoß Martin Georgian aus dem Gewühl heraus Sven Quandt überwinden konnte.

Diesen Rückstand konnte man nach sechs gespielten Minuten in der zweiten Hälfte erneut egalisieren, als ein Heber von Julian Steinat erst hinter der Linie „geklärt“ werden konnte.

Dann durfte sich Patrick Schmidt, der nun statt Quandt das LSV Gehäuse hütete, auszeichnen, als er reaktionsstark gegen Tiedemann parierte. Gegen die letztmalige Führung der Gastgeber durch Stanica hatte er aber nach 60 Minuten keine Chance. Danach begannen aber die „Gebhardt-Bossig Festspiele“. Der nun nach vorn gerückte Gebhardt fand in Minute 65 den genannten Enrico Bossig, der den Ball im kurzen Eck zum 5:5 unterbrachte. Nur Minuten später konnte ein Kopfball von Alin Ionescu nur zur Ecke geklärt werden, die dann Bditer punktgenau auf den Kopf von Gebhardt brachte, der damit die erstmalige Führung für den LSV herstellte.

Weitere Möglichkeiten durch Dragan und Steinat blieben danach vom Erfolg ungekrönt. Mit einem lupenreinen Hattrick sorgte dann Bossig für den 5:9 Endstand. Das 5:7 leitete erneut Gebhardt ein, ehe der Ball nach Zwischenstation bei Czernik schließlich bei Bossig landete, der sich diese Möglichkeit nicht nehmen ließ. In Minute 76 und 82 war es wieder die Kombination Gebhardt auf Bossig, der schließlich das Ergebnis weiter in die Höhe schraubte.

Mit einer unschönen Rudelbildung endete nach 90 Minuten ein intensiv geführtes Spiel mit reichlich Toren.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt (TW), Patrick Schmidt (TW), Mickey Kriebel, Carsten Skripietz, Christian „CB10/CG 10“ Gebhardt, Michael Kraft, Sven Scholze, Fabian Frank, Julian Steinat, Harley Kriebel, Adrian Bditer, Gheorghe Dragan, Alin Ionescu, Chris Czernik und Enrico Bossig

PS: Aufgrund „technischer Probleme“ ist die Fotogalerie nicht all zu üppig ausgefallen.

Die Qualität der Bilder passen sich dem Spiel an (Technisch bedingt, nicht Marco seine Bilder)!

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SSC Weißenfels III – LSV Herren 8:1 (4:0)

Deftiges zum Sonntag

Zum Abschluss des 11.Spieltages reiste der LSV-Tross nach Uichteritz, wo man auf das Tabellenschlusslicht SSC Weißenfels III traf. Auch wenn tabellarisch die Rollen verteilt schienen, musste man in dieser Partie der Tatsache ins Auge schauen, auf sechs Stammkräfte verzichten zu müssen. So konnte es nur darum gehen, sich achtbar zu schlagen. Nach neunzig Minuten war jedoch klar, dass man das Fehlen jener Akteure nicht kompensieren konnte, zumal auch die Aufstellung einige positionelle Umstellungen beinhaltete.

Folgerichtig übernahmen dann auch die Gastgeber die Regie und kamen auch zu ersten harmlosen Abschlüssen, ehe es nach einer Viertelstunde zum ersten Mal wirklich brenzlig wurde, als Tony Barnickel aus aussichtsreicher Position aber über den Kasten von Adrian Maksimik zielte.

Es dauerte 17 Minuten, ehe der LSV so etwas wie einen Torabschluss verzeichnen konnte, aber dem Versuch von Michael Kraft, der angeschlagen ins Spiel gegangen war, fehlte es an nötigen Druck und Präzision. Faktisch im Gegenzug das 1:0 durch Thomas Pollmächer, der zunächst an Maksimik scheiterte, seinen zweiten Versuch aber schließlich doch über die Linie brachte. Dieser Rückstand belebte kurzzeitig den Offensivgeist des LSV. Ein Freistoß von Nico Reimer stellte aber Maximilian Werner vor keine Probleme. Dann startete Mickey Kriebel einen Vorstoß, der zur ersten Ecke für die Rot-Weißen geklärt wurde, in deren Folge  M.Kriebel zum Abschluss kam, die Werner per Fußabwehr zunichtemachte.

Nach 34 Minuten dann das 2:0 für den SSC. Wieder war es Pollmächer, der Maksimik überwinden konnte. Kurz danach hatte er gar die Chance auf einen lupenreinen Hattrick; verfehlte aber freistehend.

Noch vor der Pause stellten Robert Schenk und erneut Pollmächer mit einem Doppelschlag auf 4:0. Vorausgegangen waren hier vermeidbare Ballverluste.

Nach der Pause erwischte der LSV den etwas besseren Start. Nach stark erkämpften Ball von M.Kriebel konnte dieser eine weitere Ecke herausholen, dessen Ausführung er auch übernahm. Hier kam Kraft zum Kopfball, der denkbar knapp über den Querbalken rauschte.

In Minute 52 und 55 machte Schenk dann aber endgültig alles klar. Damit gehen die sechs Treffer auf das Konto von Jungs mit Reichardtswerbener Vergangenheit.

So versuchte man sich aber immerhin noch an Kosmetik betreffs des Ergebnisses; verfehlte aber jeweils durch Julian Steinat und Nico Reimer. Besser machte es der Gastgeber durch Norman Schumann und Nelinho Thiede, die das Ergebnis auf 8:0 hochschraubten.

Mit der Hereinnahme von Sven Quandt nach 65 Minuten hatte der LSV drei nominelle Torhüter auf dem Platz (einer im Tor und zwei auf dem Feld). Der SSC hätte das Resultat durchaus auf zweistellig stellen können, zielte aber entweder zu ungenau oder zu genau, wovon drei Aluminiumtreffer zeugten.

So kam der LSV kurz vor Schluss immerhin noch zum Ehrentreffer, als Ralf Pippel (der sich kurzfristig zum Einsatz bereit erklärt hatte) nach Vorlage von Steinat den Ball an Werner vorbei ins Tor spitzeln konnte.

Jetzt gilt es dieses Spiel abzuhaken und in vierzehn Tagen mit hoffentlich entspannterer Personaldecke die Partie in Teuchern anzugehen, ehe es dann in die Winterpause geht.

Der LSV spielte wie folgt: Adrian Maksimik, Christian Wiegand, Enrico Bossig, Patrick Schmidt, Michael Kraft (65.Min: Sven Quandt), Nico Reimer, Gheorghe Dragan, Mickey Kriebel (59.Min: Sven Scholze), Julian Steinat und Ralf Pippel

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SG Lützen/Meuchen – LSV Herren 1:1 (0:1)

Punkteteilung in Meuchen

Zum Nachholspiel des 5.Spieltages reiste man zum punktgleichen Kontrahenten der SG Lützen/Meuchen. Nach der Niederlage der Vorwoche wollte man wieder in die Erfolgsspur zurückfinden und begann die Partie entsprechend offensiv. Ein erster Abschluss von Harley Kriebel segelte zunächst über das Gehäuse der Gastgeber. Wenig später kam Conrad Plutz nach Flanke von H.Kriebel zum Kopfball, der jedoch zunächst geklärt werden konnte, ehe ein weiterer Schuss von Christian Gebhardt geblockt werden wurde.

Die Gastgeber kamen erst nach einer guten Viertelstunde zu ihrer ersten Möglichkeit durch David Hübner, der allerdings zu harmlos für Keeper Sven Quandt daherkam. Auch aus einem Ballverlust von LSV-Neuzugang Dragan Laurentiu konnte die SG keinen Nutzen ziehen. Deutlich knapper ging es bei einem Abschluss von Marcel Richter zu, der nur knapp verfehlte.

Nach diesem kurzen Offensivintermezzo strafften sich die Rot Weißen wieder und hatten durch Gebhardt eine weitere Möglichkeit, aber auch hier fehlten die berühmten Zentimeter. Gebhardt war es dann auch, der für Chris Czernik auflegte, dessen Direktschuss aber von Damian Weith im Kasten der SG pariert werden konnte. Auch die nächsten Möglichkeiten ließ man liegen. Zunächst war es ein Kopfball nach Hereingabe von H.Kriebel durch Gebhardt, wenig später legte H.Kriebel für Czernik auf, der allerdings auch vorbeischob. Nach 35 Minuten kam dann doch die sich anbahnende Führung zustande. Von Julian Steinat eingeleitet kam erneut Czernik zum eigentlich verunglückten Abschluss; der jedoch den in der Mitte stehenden Gebhardt fand, der sich diesmal seine Möglichkeit nicht nehmen ließ. Nur zwei Minuten später dann fast das 0:2, als sich Laurentiu stark den Ball erkämpfte, um dann Gebhardt einzubinden, der den besser postierten Plutz bediente. Den Torschrei fast auf den Lippen brachte Weith noch die Fingerspitzen an den Ball und verhinderte so den fast sicher geglaubten Treffer.

Kurz vor der Pause hätte sich der Chancenwucher fast schon gerächt, doch hier konnte Quandt den Schuss von Jonathan Opolka mit starker Reaktion entschärfen.

Nach der Pause sah der zahlreich mitangereiste Anhang des LSV ein völlig anderes Spiel, den nun bestimmten die Gastgeber fortan das Geschehen. So kamen sie durch Richter und Liam Angeli zu ersten Möglichkeiten; bei zweitgenannten musste sich Quandt schon strecken, um den Ausgleich zu verhindern. Auf LSV-Seite stand nur ein Freistoß von Czernik auf der Habenseite, der aber weit über das Gehäuse der SG flog. So versuchte man es zu häufig durch die Mitte, statt die Außen mit einzubinden.

So fiel dann nach 76 Minuten dann der förmlich in der Luft liegende Ausgleich zustande. Bei einem langen Ball musste Quandt nicht nur seinen Kasten verlassen, sondern auch den zum handeinbindenden Spielbereich, wo er mit Kopf zur Seite abwehrte. Diesen Ball konnte allerdings Hübner erlaufen und mit sehenswerten Lupfer von der rechten Strafraumseite vollenden.

Auch danach waren die Gastgeber der Führung näher, als der LSV, der aber mit kämpferischer Abwehrarbeit den Punkt verteidigte.

So geht dieses Remis am Ende auch völlig in Ordnung; was jedoch beiden Teams nicht wirklich weiterhilft. Am nächsten Samstag komplettiert man dann die Hinrunde, wenn man den Tabellenzweiten aus Großgörschen im heimischen Rund begrüßt.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Markus Putsche, Nico Reimer, Michael Kraft (66.Min: Mickey Kriebel), Adrian Bditer, Conrad Plutz, Julian Steinat, Harley Kriebel, Dragan Laurentiu, Christian „CG10“ Gebhardt und Chris Czernik

Nicht zum Einsatz kam Sven Scholze

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LSV Herren – SV Mertendorf 1:2 (1:1)

Anschluss verpasst

 

Zum Auftakt der „Mittelrunde“ empfing man den Tabellenführer aus Mertendorf. Nach zuletzt drei Siegen rechnete man sich auch heute etwas aus; zudem man nur mit einem Sieg Tuchfühlung zur Spitze bewahren konnte.

Nach verhaltenem und abtastenden Beginn gingen dann aber die Gäste mit dem ersten ernstzunehmenden Abschluss in der achten Minute in Führung. Gegen den platzierten Distanzschuss von Maximilian Kranz aus gut achtzehn Metern musste sich Sven Quandt im LSV- Kasten geschlagen geben.

Auch wenn der LSV fortan etwas besser in die Spur fand, musste ein Freistoß für die erste Torannäherung herhalten. Nach Foul an Kapitän Conrad Plutz legte sich Nico Reimer das Spielgerät zurecht und prüfte Pascal Reh im Tor des SV Mertendorf, der den Ball über seinen Kasten lenken konnte. Nur wenig später legte Felix Schneider für Plutz auf, der aber aus der Ferne den Ball auch in jene beförderte. Gefährlicher agierten dann die Gäste, als Kranz auf der rechten Seite einstürmend über Quandt lupfte, hier aber nur das Außennetz traf. Auch ein Drehschuss von Florian Sieske verfehlte nur knapp. Nach einer guten halben Stunde kamen dann die Rot-Weißen in ihre beste Phase. Ein erster Versuch vom frischvermählten Christian Gebhardt erfreute sich zunächst des Luftraums über und hinter dem Kasten, ehe er dann nach 38 Minuten den Ausgleich erzielen konnte. Vorausgegangen war hier ein perfekt hereingebrachter Freistoß von Julian Steinat, den Gebhardt per Kopf vor Reh im langen Eck unterbrachte. Auf Mertendorfer Seite verfehlte man mit Freistoß den Kasten von Quandt.

Danach hätte man vor der Pause durchaus noch das Spiel drehen können, hier fehlte Gebhardt aber dann das nötige Glück und auch ein Versuch von Mickey Kriebel konnte noch geblockt werden.

Nach der Pause rückte dann zunächst Michael Kraft ins Geschehen. Zunächst verfehlte er mit Kopfball den Kasten der Gäste; wenig später verschätzte er sich bei einem langen Ball; doch den Abschluss konnte Quandt mit starker Flugparade noch um den Pfosten wickeln. Beim nächsten Gegentor nach 58 Minuten war er dann allerdings auch machtlos. Eine Unaufmerksamkeit nutzend schloss Sebastian Staude von der Strafraumgrenze zum 1:2 präzise ab.

Auch wenn der LSV danach sehenswert nach vorn spielte, blieben Abschlüsse absolute Mangelware. Die größte Möglichkeit bot sich hier Chris Czernik. Zunächst ging Gebhardt im Zweikampf mit Reh zu Boden; wobei Schiedsrichter Kruse hier nicht auf Foulspiel entschied, sondern weiterspielen ließ. In der nachfolgenden Szene kam der besagte Czernik zum Abschluss, scheiterte allerdings am reflexartig reagierenden Pascal Reh.

Ansonsten bot wie gesagt der LSV ein gefälliges Aufbauspiel; die besseren Möglichkeiten boten sich aber dem Gast, der nun die sich bietenden Räume besser nutzte. Hier war es zumeist Quandt, der seine Elf vor einem höheren Rückstand bewahrte.

In der letzten Viertelstunde wurde es dann aber zunehmend hitziger. Allerdings verschwendete man hier unnötige Energie in Diskussionen mit dem Schiedsrichter. Von den immerhin fünf (!) gelben Karten für den LSV, waren vier völlig unnötig wegen Meckerns.

Auch wenn man zum Ende hin alles nach vorn warf, gab es kein Durchkommen im Strafraum des SV Mertendorf.

So geht man nicht unverdient als Verlierer vom Platz; konnten die Gäste doch mit den klareren Chancen aufwarten. Mit dieser Niederlage verliert man auch den Anschluss an das führende Trio, bleibt aber aufgrund des besseren Torverhältnisses auf Rang vier.

In den beiden kommenden Spielen komplettiert man dann die Vorrunde und wird dann sehen, wie man dann in einer „gerade“ gerückten Tabelle steht. Zunächst geht es nächstes Wochenende zur SG Lützen/Meuchen, ehe man in der darauffolgenden Woche Großgörschen empfängt.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft, Conrad Plutz, Nico Reimer (62.Min: Patrick Schmidt), Felix Schneider (57.Min: Sven Scholze), Julian Steinat, Adrian Bditer, Harley Kriebel, Mickey Kriebel, Christian „CG10“ Gebhardt und Chris Czernik.

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Ende

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VSG Löbitz 71 – LSV Herren 1:7 (1:3)

Erneuter Auswärtserfolg

 

Nur eine Woche nach dem erfolgreichen Gastspiel in Borau ging es erneut auf Reisen, diesmal ins Wethautal nach Löbitz, wo man auf die hiesige VSG traf.

Die ersten Minuten gehörten dann auch den Gästen aus Reichardtswerben, die auch mit ersten Möglichkeiten aufwarten konnten, wenngleich Christian Beyer, Harley Kriebel und Julian Steinat zunächst die nötige Präzision abging. Nach gut zehn Minuten fasste sich erst erneut Harley Kriebel ein Herz und zwang den Löbitzer Keeper Erik Knabe zu einer Rettungstat, die er zu einer Ecke abwehren konnte. Nachdem diese zunächst abgewehrt werden konnte, war es erneut Harley Kriebel mit neuerlichem Versuch, der diesmal den Kopf von Adrian Bditer fand, von dem der Ball sich schließlich hinter Knabe im Tor absenkte und auf die frühe Führung stellte.

Dieser Rückstand belebte nun wiederum die Gastgeber, die nun auch den Vorwärtsgang suchten und wenig später beinahe den Ausgleich erzielt hätten. Nach Pfostenschuss war dann Patrick Schmidt bei der Zweitverwertung zur Stelle. Auf der anderen Seite versuchte sich Enrico Bossig nach abgewehrter Ecke aus der Ferne; dieser Versuch ging jedoch fehl.

Nach 21 Minuten fiel dann doch der Ausgleich, als die ansonsten gutstehende Abwehrreihe leicht unsortiert wirkte. Zunächst konnte der erste Versuch noch vereitelt werden, beim zweiten stand Franz Plobner sträflich frei und ließ sich diese Möglichkeit nicht mehr nehmen. Davon beflügelt versuchte es Jamie Rothenhöfer aus gut 20 Metern und verfehlte nur knapp.

Hinein in diese Drangphase schickte Steinat Chris Czernik, der Knabe zum 1:2 überwinden konnte. Auch danach war Löbitz bemüht, sich Chancen zu erarbeiten, jedoch versuchte man es zu oft aus der Distanz oder blieb an der Abwehr hängen. So wurde ein solcher Ball von Conrad Plutz abgefangen, der ihn dann einfach mal nach vorn schlug. Ob nun der blendenden Sonne oder einem Stellungsfehler geschuldet, konnte Czernik seinen Gegenspieler abschütteln und Knabe umkurven. Auch ein letzter Klärungsversuch von Ben Böhme konnte schließlich das 1:3 nicht verhindern. Noch vor der Pause kam Beyer nach Freistoß von Bditer zum Kopfball, der aber knapp über den Querbalken strich.

Nach der Pause sah es zunächst so aus, als würde der LSV ein wenig das Tempo herausnehmen, nahm dann aber wieder gehörig Fahrt auf. Nach 56 Minuten konnte man schließlich das 1:4 bejubeln. Einen Freistoß von Steinat verlängerte Plutz mit dem Kopf und schlussendlich nahm auch Beyer per Kopf genau Maß und ließ den nun das VSG-Tor hütenden Flynn Böhme keine Chance.

Dann war es wieder Schmidt im LSV-Kasten, der einen weiteren Distanzschuss von Erik Fengler ins Toraus lenken konnte. Auf der anderen Seite wurde Mickey Kriebel von Steinat auf den Weg geschickt, der aber schließlich gegen Fengler den Kürzeren zog.

Auch wenn Löbitz etwas mehr Druck ausübte, aber lediglich mit Schüssen aus der zweiten Reihe aufwartete, war es der LSV, der die Tore machte. Vor allem Harley Kriebel drehte nun auf und konnte sich im weiteren Verlaufe drei Assists in die Statistik eintragen lassen. So passte er nach 65 Minuten über rechts in die Mitte, wo Mickey Kriebel zum 1:5 vollenden konnte. Ähnlich dann auch nach 70 Minuten; diesmal war es Czernik, der am langen Pfosten lauerte und zum 1:6 abschloss. Vor dem 1:7 gab es noch eine Riesenmöglichkeit für Löbitz, hier verhinderte der Querbalken allerdings die Kosmetik des Resultats.

Dafür durfte sich auf der anderen Seite der kurz zuvor eingewechselte Felix Schneider über sein zweites Saisontor freuen; Vorarbeiter auch hier wie bereits erwähnt Harley Kriebel. Die restlichen Minuten gingen dann recht unspektakulär über die Bühne; kurze Aufregung gab es lediglich bei einem vermeintlichen Handspiel von Schmidt außerhalb seines Arbeitsbereiches.

So endet dieser Tag am Ende mit einem ungefährdeten Auswärtserfolg. So geht es nach den kommenden spielfreien Wochenende in vierzehn Tagen mit einen Heimspiel gegen die SV Mertendorf weiter.

Der LSV spielte wie folgt: Patrick Schmidt, Nico Reimer, Conrad Plutz, Michael Kraft, Enrico Bossig (70.Min: Sven Scholze), Adrian Bditer, Julian Steinat, Harley Kriebel, Mickey Kriebel, Christian „CB10“ Beyer (73.Min: Felix Schneider) und Chris Czernik

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Blau Weiß Borau – LSV Herren 2:4 (1:4)

Drei Punkte mitgenommen

Nach einem intensiv geführten Spiel gegen den FSV Blau Weiß Borau konnte der LSV die drei zu vergebenden Punkte mit nach Hause nehmen.

Beide Mannschaften nahmen von Beginn ein flottes Tempo auf und zeigten damit auf, nur als Sieger den Platz verlassen zu wollen. Die erste verheißungsvolle Möglichkeit gab es schließlich für den Gastgeber, als Conrad Plutz an der halblinken Strafraumgrenze nur per Foul klären konnte. Der Freistoß, durchaus gefährlich, konnte von Sven Quandt aber um den Pfosten gelenkt werden. Auf der anderen Seite probierte es Plutz nach einem Solo aus der Distanz, ohne jedoch Steve Rausche im Borauer Kasten zu prüfen.

Auch wenn das Spiel von beiden Seiten recht schnell nach vorn getragen wurde, haperte es vor allem beim LSV ein wenig an Konzentration und Spannung; während die Hintermannschaft solide gegen die Angriffsbemühungen der Borauer stand.

Doch nach 18 Minuten zeigte man sich durchaus effektiv, als Harley Kriebel nach Zuspiel von Chris Czernik den Abschluss aus achtzehn Metern wagte. Der Ball, noch unglücklich von Cornelius Pricha abgefälscht, erwischte zudem Rausche auf dem falschem Fuß und schlug dann zum 0:1 in die Maschen ein. Dieser Treffer tat dem LSV sichtlich gut, die nun durchaus gefährlicher wirkten, auch wenn ein weiterer Versuch von Christian Beyer nur das Fangnetz zappeln ließ.

In Minute 26 eröffneten schließlich Michael Kraft und Mickey Kriebel mit einer tollen Kombination in der eigenen Hälfte einen weiteren Vorstoß durch Beyer, der dass satte Grün vor sich nutzen konnte und mit überlegten Pass in die Mitte auf Chris Czernik ablegte, der nur noch zum 0:2 einschieben brauchte. Mit dem Fuß auf dem Gaspedal ging es dann schon drei Minuten später weiter. Diesmal war es Julian Steinat, der mit klugen Steckpass erneut Beyer in die Tiefe schickte und nur noch von Rausche per Foul im Sechzehner gebremst werden konnte. Die Ausführung übernahm schließlich Harley Kriebel, der souverän verwandelte. Ein mögliches 0:4 verhinderte schließlich Rausche, als er stark gegen Beyers Versuch reagierte, der zuvor von Czernik bedient worden war.

Nach 34 Minuten meldete sich schließlich der Gastgeber in Person von Sebastian Prosser zurück, der nach einem Durcheinander im rotweißen Strafraum zum 1:3 verkürzte. Dass schon wenig später nicht der Anschlusstreffer fiel, war dann Quandt zu verdanken, der bei einer Doppelchance jeweils stark parieren konnte. Der LSV, nicht um eine Antwort verlegen, trug dann durch Mickey Kriebel einen weiteren Angriffszug vor, den Beyer schließlich nach starker Einzelleistung zum 1:4 abschloss. Und noch immer war nicht Schluss mit Hälfte eins: So musste Plutz für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie retten; während auf der anderen Seite Harley Kriebel erneut Rausche prüfte. An dieser Stelle hätte er vielleicht auch auf seinen mitgelaufenen Bruder passen können; aber sei es drum. Den Schlusspunkt der ersten Hälfte war dann Czernik vorbehalten, der aber nach Zuspiel von Mickey Kriebel knapp über den Querbalken zielte.

In der zweiten Hälfte musste der LSV schließlich dem hohen Tempo und fehlenden Spielrhythmus Tribut zollen, denn jetzt war fast nur noch der Gastgeber am Zug. So konnte sich zunächst Ammar Othman gegen Enrico Bossig durchsetzen, der aber schließlich an Quandt scheiterte. Im Gegenzug über Harley Kriebel und Beyer, kam dann Czernik zum Abschluss, der aber denkbar knapp vorbeischob.

Ein weiterer Treffer von Borau fand schließlich aufgrund einer Abseitsstellung keinen Eintrag in der Torfolge. Nun bauten die Blau Weißen permanent Druck auf, während der LSV konsequent verteidigte. Und doch schien man nach einer Stunde für einen Augenblick nicht im Bilde, als eine Hereingabe den blank stehenden Othman fand, der zum 2:4 einköpfte. Damit war natürlich für eine spannende Schlussphase gesorgt. Während sich die Borauer weiterhin in Richtung LSV-Kasten bemühten; kam der LSV zunächst kaum noch zu Entlastungsangriffen. Erwähnenswert wäre hier lediglich nach Eckball ein Kopfball von Plutz, der aber vorbei ging.

In hektischen Schlussminuten verpasste es schließlich Harley Kriebel das Spiel einzutüten, als er nach langem Marsch übers halbe Feld an Rausche scheiterte.

So sicherte man sich nach einer erneut starken Mannschaftsleistung drei wichtige Punkte und klettert in der „krummen“ Tabelle auf Rang 5. Am kommenden Samstag geht es zur VSG  Löbitz, die an diesem Spieltag ihr Gastspiel beim Tabellenführer Großgörschen mit 0:4 verloren.

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Markus Putsche (85.Min: Nico Reimer), Enrico Bossig, Michael Kraft, Conrad Plutz, Adrian Bditer, Mickey Kriebel (68.Min: Felix Schneider), Harley Kriebel, Julian Steinat, Christian „CB10“ Beyer und Chris Czernik

Nicht zum Einsatz kam Sven Scholze

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Ende

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