Dritter beim „WSF-Automobile-Cup“ in Großkorbetha
Bevor das Jahr 2025 zu den Akten gelegt wird, war man zu Gast beim TSV Großkorbetha, die zum traditionellen „WSF-Automobile-Cup“ geladen hatten. Das Teilnehmerfeld, in zwei Vierergruppen eingeteilt spielten somit die Halbfinalisten aus. Mit lediglich sieben Akteuren angereist, sah man sich in Gruppe B der SG Wengelsdorf/Zorbau, Eintracht Wiederitzsch und dem VFL Roßbach gegenüber. Dank geht an dieser Stelle an Adrian Pydde, der sich als Torwart zur Verfügung stellte und damit in familiäre Fußstapfen seines Opas Gerald trat, welcher noch zu BSG Traktor Zeiten das Tor hütete.
Zurück zur Gegenwart; hier hatte man es im ersten Gruppenspiel mit Eintracht Wiederitzsch zu tun. Nach zwei Minuten gepflegten Abtastens hatten dann die Eintrachtler mit einem Pfostenschuss die erste wahre Möglichkeit. Wenig später versuchte sich Mickey Kriebel, sein Ball touchierte hier die Oberkante des Quergestänges. Insgesamt war Wiederitzsch das aktivere Team, mit durchaus gefährlichen Abschlüssen und gingen dann nach 9 Minuten nicht ganz unverdient in Führung. Nun war man selbst gefordert und hatte tatsächlich eine Antwort parat, als Max Skripietz von rechts nach innen passte, wo Jason Kupka zum 1:1 vollendete. Mit diesem Remis hätte man durchaus leben können, aber letztlich wurde man eine Minute vor Ende geerdet, als man nach vorn gerückt, den Wiederitzschern per Heber das nun verlassene Tor anbot, was prompt zum 1:2 genutzt wurde.
Somit war man im zweiten Spiel bereits unter Zugzwang, wollte man die Chance auf das Halbfinale wahren. Gegen die SG Wengelsdorf/Zorbau, die erstes Spiel mit 4:1 gegen den VfL Roßbach mit 4:1 gewinnen konnten, erlebte der LSV im Verlaufe des Spiels eine Leistungssteigerung, die auch bitter nötig war. Zunächst konnte Adrian Pydde den frühen Rückstand vereiteln; im Gegenzug verfehlte M.Kriebel nur knapp. Nach drei Minuten ging es dann wieder in den Rückstand; zeigte jedoch Moral und war nun etwas spielbestimmender. Doch erste Chancen durch Pydde, Nico Göttner und Harley Kriebel blieb noch die Krönung verwehrt. Nach sechs Minuten war es dann soweit, als Harley das Zuspiel seines Bruders Mickey zum Ausgleich verwerten konnte. Die mögliche Führung von Kupka wurde vom Wengelsdorfer Keeper zunichte gemacht. Nach 9 Minuten stellte H.Kriebel nach Eckball den Endstand zum 2:1 her. Das es am Ende nicht zum 3:1 reichte, ist wieder dem Wengelsdorfer Torhüter, der mit starker Parade den dritten Treffer von H.Kriebel verhindern konnte.
Der Turnierverlauf gab es her, dass man die letzte Partie der Gruppenphase gegen den VfL Roßbach bestreiten durfte. Mit Wiederitzsch und der Kombi Wengelsdorf/Zorbau gab es schon Teams mit sechs Punkten. Da bedurfte es eines Sieges und natürlich Toren. Schnell war man dann auch durch Tore von Göttner und Skripietz mit 2:0 in Front. Doch die Roßbacher kamen wenig später zum Anschluss und machten es damit wieder spannend. Es dauerte bis zur 11.Minute, ehe Göttner das 3:1 erzielte, was auch das Tor zum Halbfinale war. Nur aufgrund eines mehr geschossenen Treffers ließ man Eintracht Wiederitzsch hinter sich.
Im Halbfinale traf man dann auf dann auf den gastgebenden Verein. Nun schien man zunächst in einen Flow zu geraten. Nach zwei Minuten besorgte H.Kriebel fulminant die 1:0 Führung, die nur wenig später durch Skripietz sogar noch ausgebaut werden konnte. Dann gar das 3:0 durch Julian Steinat, der unkonventionell mit Kieke vollendete. Nur kurz darauf kam der TSV zurück und nun wurde auch die Bude laut. Nach neun Minuten schließlich das 2:3, zwei Minuten später musste man gar das 3:3 hinnehmen. Göttner, bot sich noch die Chance zur erneuten Führung, sein Versuch verfehlte jedoch knapp. Somit musste das Neun-Meterschießen über den Einzug ins Finale entscheiden. Der LSV, mit H.Kriebel beginnend, musste einen Fehlversuch hinnehmen. Der erste Schütze des TSV konnte seinen Versuch unterbringen. Die Ausführung des zweiten Neuners oblag nun Skripietz, der schließlich am stark reagierenden Rocco Böhme scheiterte. Somit konnte bereits der zweite Schütze des TSV für die Entscheidung sorgen und tat dies auch souverän.
Somit blieb nur noch das Spiel um Platz 3. Hier traf man erneut auf die SG Wengelsdorf/Zorbau, die ihr Halbfinale mit 1:2 gegen die SG Spergau II verloren hatten. Schon mit dem ersten Angriff der Wengelsdorfer sah man sich im Hintertreffen. Doch nun hieß es Leinen los für den LSV. Scheiterte der aufgerückte Pydde zunächst am Schlussmann, machten es in der Folge H.Kriebel, M.Kriebel, Kupka und Steinat zu einem recht klaren 6:1 Vorsprung. Die beiden letzten Treffer der Wengelsdorfer kamen schließlich zu spät und setzten das Ergebnis in Relation zum Spielgeschehen. Mit diesem 6:3 Erfolg sicherte man sich immerhin den dritten Platz.
Turniersieger wurde am Ende der Gastgeber vom TSV Großkorbetha, die Sekunden vor Schluss den 3:2 Siegtreffer erzielten, und damit die Werner-Giersch-Halle zum Tollhaus machten.
Mit Harley Kriebel stellen wir den besten Torschützen des Turniers mit sechs Treffern.
Ein Dank geht an den TSV für ein wie immer stark organisiertes Turnier, dass in diesem Jahr auch äußerst fair über die Bühne ging.
Der LSV spielte wie folgt: Adrian Pydde, Mickey Kriebel, Jason Kupka, Max Skripietz, Julian Steinat, Nico Göttner und Harley Kriebel
An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch nach 2026.


















