Archiv der Kategorie: %s 2025 – 2026

„WSF-Automobile-Cup“ in Großkorbetha

Dritter beim „WSF-Automobile-Cup“ in Großkorbetha

Bevor das Jahr 2025 zu den Akten gelegt wird, war man zu Gast beim TSV Großkorbetha, die zum traditionellen „WSF-Automobile-Cup“ geladen hatten. Das Teilnehmerfeld, in zwei Vierergruppen eingeteilt spielten somit die Halbfinalisten aus. Mit lediglich sieben Akteuren angereist, sah man sich in Gruppe B der SG Wengelsdorf/Zorbau, Eintracht Wiederitzsch und dem VFL Roßbach gegenüber. Dank geht an dieser Stelle an Adrian Pydde, der sich als Torwart zur Verfügung stellte und damit in familiäre Fußstapfen seines Opas Gerald trat, welcher noch zu BSG Traktor Zeiten das Tor hütete.

Zurück zur Gegenwart; hier hatte man es im ersten Gruppenspiel mit Eintracht Wiederitzsch zu tun. Nach zwei Minuten gepflegten Abtastens hatten dann die Eintrachtler mit einem Pfostenschuss die erste wahre Möglichkeit. Wenig später versuchte sich Mickey Kriebel, sein Ball touchierte hier die Oberkante des Quergestänges. Insgesamt war Wiederitzsch das aktivere Team, mit durchaus gefährlichen Abschlüssen und gingen dann nach 9 Minuten nicht ganz unverdient in Führung. Nun war man selbst gefordert und hatte tatsächlich eine Antwort parat, als Max Skripietz von rechts nach innen passte, wo Jason Kupka zum 1:1 vollendete. Mit diesem Remis hätte man durchaus leben können, aber letztlich wurde man eine Minute vor Ende geerdet, als man nach vorn gerückt, den Wiederitzschern per Heber das nun verlassene Tor anbot, was prompt zum 1:2 genutzt wurde.

Somit war man im zweiten Spiel bereits unter Zugzwang, wollte man die Chance auf das Halbfinale wahren. Gegen die SG Wengelsdorf/Zorbau, die erstes Spiel mit 4:1 gegen den VfL Roßbach mit 4:1 gewinnen konnten, erlebte der LSV im Verlaufe des Spiels eine Leistungssteigerung, die auch bitter nötig war. Zunächst konnte Adrian Pydde den frühen Rückstand vereiteln; im Gegenzug verfehlte M.Kriebel nur knapp. Nach drei Minuten ging es dann wieder in den Rückstand; zeigte jedoch Moral und war nun etwas spielbestimmender. Doch erste Chancen durch Pydde, Nico Göttner und Harley Kriebel blieb noch die Krönung verwehrt. Nach sechs Minuten war es dann soweit, als Harley das Zuspiel seines Bruders Mickey zum Ausgleich verwerten konnte. Die mögliche Führung von Kupka wurde vom Wengelsdorfer Keeper zunichte gemacht. Nach 9 Minuten stellte H.Kriebel nach Eckball den Endstand zum 2:1 her. Das es am Ende nicht zum 3:1 reichte, ist wieder dem Wengelsdorfer Torhüter, der mit starker Parade den dritten Treffer von H.Kriebel verhindern konnte.

Der Turnierverlauf gab es her, dass man die letzte Partie der Gruppenphase gegen den VfL Roßbach bestreiten durfte. Mit Wiederitzsch und der Kombi Wengelsdorf/Zorbau gab es schon Teams mit sechs Punkten. Da bedurfte es eines Sieges und natürlich Toren. Schnell war man dann auch durch Tore von Göttner und Skripietz mit 2:0 in Front. Doch die Roßbacher kamen wenig später zum Anschluss und machten es damit wieder spannend. Es dauerte bis zur 11.Minute, ehe Göttner das 3:1 erzielte, was auch das Tor zum Halbfinale war. Nur aufgrund eines mehr geschossenen Treffers ließ man Eintracht Wiederitzsch hinter sich.

Im Halbfinale traf man dann auf dann auf den gastgebenden Verein. Nun schien man zunächst in einen Flow zu geraten. Nach zwei Minuten besorgte H.Kriebel fulminant die 1:0 Führung, die nur wenig später durch Skripietz sogar noch ausgebaut werden konnte. Dann gar das 3:0 durch Julian Steinat, der unkonventionell mit Kieke vollendete. Nur kurz darauf kam der TSV zurück und nun wurde auch die Bude laut. Nach neun Minuten schließlich das 2:3, zwei Minuten später musste man gar das 3:3 hinnehmen. Göttner, bot sich noch die Chance zur erneuten Führung, sein Versuch verfehlte jedoch knapp. Somit musste das Neun-Meterschießen über den Einzug ins Finale entscheiden. Der LSV, mit H.Kriebel beginnend, musste einen Fehlversuch hinnehmen. Der erste Schütze des TSV konnte seinen Versuch unterbringen. Die Ausführung des zweiten Neuners oblag nun Skripietz, der schließlich am stark reagierenden Rocco Böhme scheiterte. Somit konnte bereits der zweite Schütze des TSV für die Entscheidung sorgen und tat dies auch souverän.

Somit blieb nur noch das Spiel um Platz 3. Hier traf man erneut auf die SG Wengelsdorf/Zorbau, die ihr Halbfinale mit 1:2 gegen die SG Spergau II verloren hatten. Schon mit dem ersten Angriff der Wengelsdorfer sah man sich im Hintertreffen. Doch nun hieß es Leinen los für den LSV. Scheiterte der aufgerückte Pydde zunächst am Schlussmann, machten es in der Folge H.Kriebel, M.Kriebel, Kupka und Steinat zu einem recht klaren 6:1 Vorsprung. Die beiden letzten Treffer der Wengelsdorfer kamen schließlich zu spät und setzten das Ergebnis in Relation zum Spielgeschehen. Mit diesem 6:3 Erfolg sicherte man sich immerhin den dritten Platz.

Turniersieger wurde am Ende der Gastgeber vom TSV Großkorbetha, die Sekunden vor Schluss den 3:2 Siegtreffer erzielten, und damit die Werner-Giersch-Halle zum Tollhaus machten.

Mit Harley Kriebel stellen wir den besten Torschützen des Turniers mit sechs Treffern.

Ein Dank geht an den TSV für ein wie immer stark organisiertes Turnier, dass in diesem Jahr auch äußerst fair über die Bühne ging.

Der LSV spielte wie folgt: Adrian Pydde, Mickey Kriebel, Jason Kupka, Max Skripietz, Julian Steinat, Nico Göttner und Harley Kriebel

 

An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch nach 2026.

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LSV F und E-Junioren beenden das Jahr mit Weihnachtsfeier

Ho Ho Ho- Sportliche Weihnachtsfeier der F und E-Jugend

Am 13. Dezember 2025 fand die diesjährige Weihnachtsfeier der F und E-Jugend statt – und es war ein ganz besonderer Tag, der nicht nur im Zeichen der besinnlichen Weihnachtszeit stand, sondern besonders von sportlicher Aktivität und viel Spaß geprägt war. Mal wieder stand der sportliche Aspekt im Vordergrund, der bei allen Beteiligten für große Begeisterung sorgte. Aber als erstes konnten sich die Kids über kleine Geschenke freuen. Unsere Betreuerelfen haben beim Weihnachtsmann für jedes Kind Sportbeutel mit Namen und Rückennummer bestellt und haben diese auch noch mit weihnachtlichen Naschereien gefüllt. Dann gab es aber kein halten mehr……

6 Teams, 18 Minigolfprofis (na ja fast), 18 Loch im Schwarzlicht und ein paar Weihnachtsmützen.
Anlässlich unserer Jugend Weihnachtsfeier waren wir in diesem Jahr Schwarzlicht Minigolfen, bei welchem uns sogar 3D Effekte geboten wurden. Nach einer Stärkung mit leckere Pizza, konnten wir alle unser Handicap verbessern. und als wir bemerkt hatten, dass es nicht wie beim Fußball um die meisten Schläge/Treffer ging, lief es immer besser. Natürlich wurden dann auch bei den Teams die obligatorischen hole-in-one Treffer eingelocht.

Der Höhepunkt des Nachmittags war der Besuch des Weihnachtsmanns. In seinem großen Sack hatte er für jedes Kind ein persönliches Geschenk dabei. Der Weihnachtsmann nahm sich die Zeit, jedes Kind mit ein paar netten und auch ernsten Worten zu beschenken, was die strahlenden Gesichter der Kinder nur noch heller leuchten ließ. Danke lieber Weihnachtsmann!

Ganz großer Dank geht an dieser Stelle an das Team vom #Farbrausch 3D Minigolf Dölzig, welche diesen Tag möglich gemacht haben. Ebenfalls möchten wir uns an dieser Stelle bei Patrick Schmidt vom #Renault Autohaus Schulze, Ronny Händler von der #WieseckerGroup, Yves Jirsch von #WÄCHTER Ladenbau GmbH und natürliche beim #VfL Roßbach für das zur Verfügung stellen der PKW`s für den Kindertransport recht herzlich Bedanken.

Dankeschön an alle Eltern und Helfer
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Eltern, die sich in diesem Jahr wieder tatkräftig

eingebracht und für eine fröhliche und lebendige Atmosphäre gesorgt haben.

Die F und E-Jugend bedankt sich bei allen, die uns auch im Spielbetrieb unterstützen und ihn so erst möglich machen und freut sich auf ein weiteres Jahr voller gemeinsamer Erlebnisse!

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SG LSV/FCM – FSV Klosterhäseler II 4:5 (4:2)

Keine Punkte vom Nikolaus

Nach der ersten Saisonniederlage in der Vorwoche, hatte man es zum Hinrundenabschluß mit dem FSV Klosterhäseler II zu tun. Trotz Fehlen einiger Stammkräfte war man gewillt, mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu gehen. Die ersten Aktionen gehörten zwar den Gästen, aber einen geblockten Schuss konnte Torhüter Sven Quandt aufnehmen und schlug diesen direkt weit in die gegnerische Hälfte, wo Enrico Bossig von einer missglückten Ballannahme des letzten Mannes profitieren konnte und noch einige Meter ging, ehe er zum frühen 1:0 einschob. Danach wurde das Spielgeschehen etwas ruhiger, was Torannäherungen betraf, ehe es dann wieder turbulenter zuging. In Minute 9 verbuchte der Gast seine erste große Möglichkeit durch Christoph Loos, dessen Schuss nur knapp links am Kasten vorbei ging. Besser machte man es auf der Gegenseite: Nach Flanke von Michael Kraft legte Harley Kriebel auf Adrian Bditer zurück, der überlegt in die linke Ecke schob. Mit diesem 2:0 kam man nun flüssiger in Angriffsbemühungen. So legte Jan Günschel für den aufgerückten Kraft, der aus der Distanz Jan Bergmann zur Faustabwehr bemühte. Bergmann machte dann nur kurz darauf den Taucher bei einem Versuch von Bditer aus gut zwanzig Metern. Jedoch musste auch die SG auf der Hut sein, wie ein Schussversuch von Wendelin Gerster zeigte. Hier zeigte sich Quandt aber mit Parade am Spielgeschehen beteiligt.

Noch besser wurde es für den Gastgeber in der 18.Minute. Auf rechts machte sich Nico Göttner auf den Weg und dessen Flanke fand Günschel, der mit seinem ersten Saisontreffer per Kopf auf 3:0 stellte. Auch wenn das Ergebnis zunächst eine klare Sprache sprach, dass Spiel an sich hatte sich durchaus ausgeglichen dargestellt. Und so ging es auch weiter. Ein Freistoß von H.Kriebel, den Bergmann sichern konnte, stand ein weiterer Versuch von Loos gegenüber, der aber über den Kasten zielte.

Nach einer halben Stunde konnten die Gäste dann verkürzen. Den Ball gut laufend lassen bekam die Hintermannschaft keinen Zugriff und Gerster fand dann die Lücke zum 3:1. Sechs Minuten später konnte man jedoch das 4:1 bejubeln, ,als nach Flanke Bditer mit den Kopf verlängerte, und Günschel, heute mit seiner bisher besten Leistung im LSV Gewand, erneut den Ball im Kasten unterbrachte.

Munter ging es dann weiter; was nach 38 Minuten jedoch mit einem Foul im eigenen Strafraum einherging. Den Strafstoß versenkte Loss souverän links unten. Beiden Teams blieben noch weitere Möglichkeiten vorbehalten. Zunächst leitete Rene´ Kindschuh einen Vorstoß ein, der Abschluss von Bossig konnte jedoch geklärt werden. Auf Seiten des FSV ging es knapper zur Sache. Nach Freistoß von der rechten Seite rettete der Pfosten den 4:2 Pausenstand.

Nach der Halbzeit bot sich dann ein völlig anderes Bild. War die Partie bislang recht ausgeglichen, bekamen die Gäste zusehends Oberwasser, auch wenn wirkliche Torgefahr zunächst ausblieb. Ein verfehlender Distanzschuss von Gerster auf FSV Seite und sein Pedant Bossig auf SG Seite waren vorerst die einzig nennenswerten Abschlüsse.

In der 62.Minute kamen dann die Gäste auf ein Tor heran. Nach Hereingabe von Loos hatte Gerster letztlich zu viel Platz und keine Mühe zu vollenden. Danach musste sich Quandt wieder bei einem Freistoß von Loos beweisen.

Nun war die SG wieder gefordert, auch wenn nun nach vorn recht viel Sand im Getriebe war, meist nur aufgebrochen von Einzelaktionen. Die größte Möglichkeit, dass Spiel wieder in ruhige Bahnen zu bringen hatte Bossig nach Zuspiel von Bditer; hier scheiterte er aber an starker Reaktion von Bergmann.

Der Knackpunkt des Spiels war dann schließlich in der 83.Minute, als man nicht kompromisslos genug zu Werke ging. Statt den Ball zu klären, wollte man ihn ins Toraus trudeln lassen, hatte aber wohl nicht mit der Hartnäckigkeit von  Lukas Matloka gerechnet, der den Ball noch in die Mitte bringen konnte, wo Moritz Wieden dankbarer Abnehmer zum 4:4 war. Doch es sollte schließlich noch schlimmer kommen, als in der 88.Minute Gerster aus dem Gewühl heraus mit seinem heute dritten Tor den Siegtreffer für sein Team erzielte.

Die Schlussoffensive des LSV blieb dann fruchtlos, so dass schließlich auch die erste Heimniederlage der Saison nicht mehr abzuwenden war. Letztlich konnte man an diesem Tag nicht das Fehlen einiger Leistungsträger kompensieren, dass am Ende ein zweimaliger Drei-Tore Vorsprung nicht ausreichend war und die Gäste nicht unverdient mit drei Punkten die Heimreise antreten konnten.

Glückwünsche gehen an dieser Stelle zum SV Mertendorf zur Herbstmeisterschaft, die mit nun sieben Punkten Vorsprung vor der SG ins neue Jahr gehen.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Felix Schneider, Michael Kraft (46.Min: Tino Zimmermann), Rene´ Kindschuh, Nico Reimer, Sven Scholze (81.Min: Julius Heinrich), Jan Günschel (46.Min: Leon Böhme), Adrian Bditer, Nico Göttner, Enrico Bossig und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kam Julian Thiele

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SG LSV/FCM – SG Bad Bibra / Saubach 4:4 (1:1)

Torreiches Spiel findet keinen Sieger

Im vorletzten Heimspiel vor der Winterpause wurde die SG Bad Bibra/Saubach in Reichardtswerben  vorstellig. Nach zuletzt zwei Siegen, hoffte man die Serie ausbauen zu können. Das es keine leichte Aufgabe werden würde, zeigte sich schon von Beginn an. Ein knapp verfehlender Freistoß von Harley Kriebel blieb zunächst die einzige Torannäherung. Ansonsten neutralisierten sich  beide Teams, wobei die Gäste mit ihren Vorstößen schon andeuteten, dass hier durchaus Gefahr in der Luft lag. So dauerte es knapp 25 Minuten ehe es wieder so etwas wie Gefahr gab; hier zielte H.Kriebel jedoch zu zentral, um Benjamin Hönig in größere Schwierigkeiten zu bringen. Durchaus mehr Gefahrenpotential lag in der Luft, als Nico Göttner von Felix Schneider in Szene gebracht wurde, der über rechts in den Strafraum eindrang, aber schließlich mit halb Torschuss, halb Abspiel die Schnittstelle fand, aber auch am Tor vorbeizielte. Durchaus gefährlich auch der Abschluss von H.Kriebel nach Zuspiel von Adrian Bditer, der noch im letzten Moment geblockt werden konnte.

So geschah, was kommen musste. In der 31.Minute sah man sich plötzlich im Rückstand. Nach Flanke setzte sich Thomas Kuhn am langen Pfosten lauernd durch und brachte den Ball im Kasten von Sven Quandt unter. Danach gab es eine durchaus wildere Phase, die mit drei Gelben Karten einherging. Zwischendurch gab es noch eine Freistoßsituationen, die jedoch durch H.Kriebel und Julian Steinat nicht zwingend genug waren. Auf der Gegenseite war es ebenfalls ein Freistoß, der von der linken Seite an Freund und Feind vorbeizischte, ehe er im Toraus verschwand. Kurz vor der Pause ging Göttner noch einmal energisch in den Sechzehner der Gäste. Zunächst blieb er nach fairen Tackling von Franz Thieme auf den Beinen, ehe er von Hönig doch noch gelegt wurde. Nach kurzer Absprache mit seiner Seitenassistanz gab Schiri Herbert Reissner schließlich Foulelfmeter, den H.Kriebel souverän zum Pausenremis verwandelte.

Nach der Pause kam für den heute erstmals Startelf schnuppernden Leon Böhme, Carsten Skripietz in die Partie. Zunächst kam auch mehr Zug im Spiel nach vorn zustande, heraus sprang aber nur ein geblockter Gewaltschuss von Nico Reimer zustande. Die Gäste, nun etwas tiefer stehend, schalteten in der 55.Minute schnell um. So setzte sich Marc Anders auf rechts durch und versuchte aus spitzen Winkel den Abschluss, der durch die „Hosenträger“ von Quandt den Weg in die Maschen fand. Ein Treffer, der vorrübergehend Wirkung zeigte. Nach einer Stunde Spielzeit hatte man das Glück, als Jonas Reich kurz nach der Mittellinie erkannte, dass Quandt einige Schritte vor dem Tor befindlich, vielleicht zu überlupfen war, was auch geschah, jedoch um einen guten Meter verfehlte. Kurz darauf gab es auch mal wieder ein Zeichen der Gastgeber, hier konnte nach Freistoß von H.Kriebel durch Anders gerade noch so vor dem einköpfbereiten Conrad Plutz geklärt werden.

In der 64.Minute war es ein Sololauf von Reich, der über links seine Schnelligkeit ausspielte und zum 1:3 vollendete. Doch statt hängenden Köpfen, rappelte man sich noch einmal auf. Nach Eckball von H.Kriebel konnte Plutz mit Kopf auf 2:3 verkürzen. Nur sechs Minuten nach dem Anschlusstreffer konnte man gar den Ausgleich bejubeln. Wieder war es ein von H.Kriebel getretener Eckball; hier fand er mit Bditer einen dankbaren Abnehmer. Bditer war es auch, der nach zu kurzer Abwehr es von der Strafraumgrenze aus versuchte, ohne die nötige Präzision.

Die legte dafür auf der Bibraer Seite Bill Schaepmann in der 85.Minute an den Tag, als er aus 18 Meter vom linken Strafraumeck ins lange Eck schlenzte. Nun lief der heimischen SG allmählich die Zeit davon, dafür rannte man nun pausenlos an, wenngleich die nun in den Strafraum geschlagenen Bälle von aufopferungsvollen verteidigenden  Gästen geklärt wurden. So roch es stark nach einer Heimniederlage. In der 5.Minute der Nachspielzeit gab es noch einmal Einwurf, den Mickey Kriebel weit in den Strafraum brachte, wo Bditer eventuell noch verlängerte, ehe C. Skripietz goldrichtig stand und zum 4:4 ausglich. Kurz danach war dann Feierabend.

Mit toller Moral holt man hier am Ende noch eine durchaus gerechtfertigte Punkteteilung, verpasst aber dadurch den Sprung an die Tabellenspitze. Bedauerlich dass nur 25 Zuschauer dieses torreiche Spiel zu Gesicht bekamen. Nach dem folgenden (vermutlich) spielfreien Wochenende geht es zum Reserveteam des TSV Großkorbetha.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Conrad Plutz, Nico Reimer (60.Min: Sven Scholze), Felix Schneider (90.Min: Julius Heinrich), Torsten Günther, Mickey Kriebel, Leon Böhme (46.Min: Carsten Skripietz), Nico Göttner, Julian Steinat, Adrian Bditer und Harley Kriebel

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Letztes Funino Turnier 2025 der LSV F-Jugend bei SV Rot-Weiß Weißenfels

LSV Rot-Weiß Reichardtswerben beim F-Jugend-Turnier in Weißenfels

Am Samstag, 08. November 2025 waren wir zu unserem letzten Funino Turnier in diesem Jahr, bei SV Rot-Weiß Weißenfels eingeladen. Insgesamt war die Leistung unseren kleinen Spieler ganz OK. Es wurde gerannt, gepasst, gekämpft, gewonnen, verloren, geweint. Jedoch mit viel mehr Konzentration und Eifer, hätte es viel besser laufen können. Wir haben viel zu viele Fehler gemacht und den Spielaufbau dadurch völlig außen vorgelassen. In fast allen entscheidenden Spielzügen, waren wir zu langsam und hatten kaum Torchancen. Auffallend war auch, dass unsere Torschützen nicht konzentriert zu Abschluss kamen. Aber für die Mannschaft ist es wichtig zu lernen, wer welche Position bespielt. Das schafft Vertrauen in jeden Einzelnen, es einfach mal selbst zu versuchen.

Hinrunde

LSV Rot-Weiß Reichardtswerben vs SV Rot-Weiß Weißenfels  1:6

LSV Rot-Weiß Reichardtswerben vs  Grün-Weiß Langendorf   2:2

Rückrunde

LSV Rot-Weiß Reichardtswerben vs SV Rot-Weiß Weißenfels  0:2

LSV Rot-Weiß Reichardtswerben vs Grün-Weiß Langendorf  4:3

Der LSV spielte wie folgt: Paul Scholze, Leon Kühling, Eric Jirsch, Matthes Händler, Bennet Schmidt, Lenard Kaminsky, und Adrian Ulbrich

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SG Schönburg/ Possenhain/ Leißling – SG LSV/FCM 1:2 (1:1)

Mannschaftssieg in intensiven Spiel

Hätte man noch in der Vorwoche beinahe zwei Mannschaften aufstellen können, zeigte sich das Wechselkontingent an diesem Spieltag eher übersichtlich. Nichtsdestotrotz hatte man es mit der SG Schönburg/Possenhain/Leißling durchaus mit einem Team zu tun , dass einem alles abverlangen würde, wollte man hier etwas mitnehmen.

Die ersten zehn Minuten waren dann auch zunächst eher mittelfeldlastig, zeigte aber schon die Marschrichtung, dass es ein intensives Spiel werden würde.  Mit der ersten wirklich großen Möglichkeit ging die Kombi Reichardtswerben/Markwerben prompt in Führung. Adrian Bditer erkannte die sich auftuende Lücke und steckte zu Harley Kriebel durch, der dann souverän vollendete. Schon zwei Minuten später hätte man auf 0:2 stellen können, der Kopfball von Bditer nach Eckball ging nur knapp rechts vorbei.

In der 16.Minute dann schließlich Gefahr auf der Gegenseite, als Sven Albrecht durchbrechend, im letzten Moment von Max Skripietz mit starken Tackling vom Ball getrennt werden konnte. Nur zwei Minuten fast der Ausgleich, jedoch klatschte der Abschluss von Tim Siebeck an den Pfosten. Dieser fiel dann  in der 27.Minute, nach vorangegangenen Ballverlust; hier kam dann Sven Quandt im Herauslaufen eine Millisekunde zu spät gegen Siebeck, der straff vollendete.

Ansonsten blieb das Spiel spannend, auch wenn Strafraumszenen eher rar gesät waren, dafür standen beide Hintermannschaften zumeist stabil. Bditer traf zwar nach Zuspiel von H.Kriebel den Pfosten, hier ging jedoch ein Stürmerfoul voraus.

Im zweiten Abschnitt änderte sich nicht viel am Spielgeschehen, auch wenn den Gästen die erste verheißungsvolle Szene und damit die Möglichkeit zu erneuten Führung vorbehalten blieb. Nach langen Ball von H.Kriebel kam Nico Göttner am langen Pfosten stehend zum Abschluss, ließ dann aber die Chance liegen, in der mehr drin war. Dafür brillierte er nur fünf Minuten als Vorlagengeber. Nachdem er von H.Kriebel auf der rechten Seite bedient wurde, konnte er sich stark durchsetzen und dann auch noch punktgenau auf den mitgelaufenen Marco Precht flanken, der dann per Kopf das 1:2 markierte. Nun intensivierte der Gastgeber noch einmal sein Spiel, aber die Distanzschüsse von Eric Gerber und Kevin Löffler verfehlten doch recht weit. In der 70.Minute testete dann Bditer nach Querpass von H.Kriebel den zur Pause gekommenen Florian Zimmermann im Kasten der Schönburger. Nur fünf Minuten später verhinderte dieser die eventuelle Vorentscheidung, als er den Schussversuch von Enrico Bossig mit starker Fußabwehr zunichtemachen konnte.

So blieb das Spiel weiterhin spannend, auch wenn es nun durch immer häufigere Unterbrechungen litt, weil beide Mannschaften sich nichts schenkten. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich gab es nach Freistoß, als Steven Quast zum Kopfball kam, denn Quandt aber abpflücken konnte. So wirkten die Distanzschüsse von Jack Methfessel und Siebeck schon eher verzweifelt, zumal diese auch weit streuten. Nach fünf Minuten Nachspielzeit war es dann aber geschafft.

So kann man nach wirklichen Kampfspiel und Effektivität zweier sich in nichts nachstehenden Mannschaften die drei Punkte über die Saale nach Hause mitnehmen. Mit einer wahrlich geschlossenen Mannschaftsleistung besteht man diese Härteprobe. Stellvertretend für die Mannschaft ein Kompliment an Marco Precht, der heute ordentlich auf die Socken bekam und zum Abschluss leicht angeschlagen bis zum Schluss durchhielt.

Am kommenden Wochenende empfängt man die SG Bad Bibra/Saubach zum vorletzten Heimspiel der Hinrunde.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Mickey Kriebel, Torsten Günther, Max Skripietz, Marco Precht, Michael Kraft, Nico Göttner, Julius Heinrich (46.Min: Sven Scholze), Adrian Bditer, Enrico Bossig und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kamen Andrej Topala (ETW) und Leon Böhme

 

 

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SG LSV/FCM – FC ZWK Nebra II 4:2 (1:2)

Wendung nach der Pause

Tabellenschlusslicht und Angstgegner, das waren die Voraussetzungen vor dem Treffen gegen die Reserve vom FC ZWK Nebra. Vielleicht lähmte letzteres das Spiel der SG, anders kann man sich die gezeigte Leistung im ersten Durchgang nicht erklären.

In einer zähen Angelegenheit verbuchten die Gäste dann die erste Möglichkeit nach einem Freistoß nahe der Strafraumgrenze, die jedoch von Markus Konieczny vorbei geschlenzt wurde. Danach brachte es auch für die SG zu einem Hauch Torgefahr, als Michael Kraft den rechts startenden Nico Göttner anspielte, dessen durchaus gefährliche Hereingabe aber symbolhaft keinen in der Nähe befindlichen Abnehmer fand.

So sah man sich in der 8.Minute sogar im Rückstand, als nach  unglücklich abgewehrter Ecke Ronny Ihle mittig freistehend Sven Quandt im Reichardtswerbener Kasten keine Chance ließ. Dann hatte man auch das Glück, dass ein durchaus berechtigter Strafstoß von Schiri Mathias Kruse nicht geahndet wurde. In der 20.Minute geriet man dennoch mit 0:2 ins Hintertreffen. Vorausgegangen war ein Ballverlust, den die Gäste nahezu ungehindert zu ihren Gunsten ausspielen konnte, wo dann erneut Ihle keine großartige Mühe aufwenden musste und völlig blank stehend einschieben durfte.

Bis zu diesem Zeitpunkt gab kein Agieren auf Seiten der SG; selbst das Reagieren fiel teilweise sichtlich schwer. Es war wahrlich kein Augenschmaus, der den Zuschauern da geboten wurde.

Nach einer halben Stunde gab es immerhin eine Art Aufflackern des Offensivspiels. So versuchte sich Göttner von halbrechts; hier konnte der Nebraer Keeper Christian Schmidt jedoch reagieren. Nach eher harmlosen Versuchen von Harley Kriebel und Marco Precht, gab es wieder mal eine Torannäherung durch Kraft, der nach Freistoß von Julian Steinat am langen Pfosten lauernd knapp mit Kopfball verfehlte. Dann war es wieder Göttner, der sich einen   Fehlpass der Nebraer Hintermannschaft erlaufen konnte und abzog, wobei hier Schmidt den Ball noch zur Ecke abwehren konnte.

Das beste was die erste Halbzeit aus Sicht der SG zu bieten hatte, war der eminent wichtige Anschlusstreffer in der Schlussminute des ersten Durchgangs. Von Steinat in Szene gesetzt konnte H.Kriebel auf 1:2 verkürzen.

In der zweiten Hälfte gelang es Trainer Christian Gebhardt, dem Spiel durch die eingewechselten Akteure Carsten Skripietz und Conrad Plutz für neue Impulse zu sorgen. Kleines Kuriosum am Rande: Mit Carsten/Max Skripietz und Heiko/Marius Christiani hatten beide Teams ein Vater/Sohn Gespann auf der Wiese.

Immerhin gelang es nun, etwas mehr permanenten Druck aufzubauen, auch wenn die ersten Möglichkeiten durch Kraft, Göttner und H.Kriebel noch verfehlten. Etwas näher kam dann Kraft mit seinen nächsten Versuchen, per Distanzschuss und Kopfball, aber hier konnte Schmidt zugreifen.

Dann genügten wirklich zehn starke Minuten, das Spiel tatsächlich noch zu drehen. So schickte Steinat M.Skripietz in den Sechzehner, wo er etwas unsanft aufs Geläuf gelegt wurde. Nach kurzer Behandlungspause konnte schließlich H.Kriebel den Strafstoß souverän zum Ausgleich verwandeln. Fünf Minuten später passte C. Skripietz auf Sohn Max, der statt den eigenen Abschluss zu suchen, auf H.Kriebel ablegte, dessen Schuss aber geblockt werden konnte, nur um dann bei Göttner zu landen, der schließlich zum 3:2 im langen Eck den Ball unterbrachte. Den schönsten Treffer des Tages erzielte dann Routinier C.Skripietz, der ein Zuspiel von H.Kriebel an der Strafraumgrenze direkt nahm und stramm in die Maschen schweißte.

Die Gäste, personell recht dünn angereist, ergaben sich jedoch noch nicht und konnten sporadisch gar noch für Gefahrenmomente sorgen. Auf der eigenen Seite hätte auch Plutz mit Kopf für die endgültige Entscheidung sorgen können, hier reagierte Schmidt aber wirklich stark. Ein weiterer Treffer wäre aber wohl ein wenig zu viel gewesen.

So kommt man noch einmal ungeschoren davon, auch wenn man sieht, dass jeder Erfolg keine Selbstverständlichkeit ist. Nächste Woche kann man den Beweis antreten, dass so etwas wie Hälfte eins nur ein „Ausrutscher“ war, wenn es auswärts gegen die SG Schönburg/Possenhain-Leißling geht.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Rene´ Kindschuh, Torsten Günther, Mickey Kriebel, Michael Kraft (84.Min: Sven Scholze), Max Skripietz (78.Min: Nico Reimer), Nico Göttner, Felix Schneider (46.Min: Conrad Plutz), Marco Precht (46.Min: Carsten Skripietz), Harley Kriebel (73.Min: Adrian Bditer) und Julian Steinat

Nicht zum Einsatz kamen: Andrej Topala (ETW), Tino Zimmermann, Julius Heinrich und Leon Böhme

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FerienTurnier der LSV F-Jugend bei Grün-Weiß Langendorf

Bericht der LSV F-Jugend zum Fußballturnier in Langendorf

Nach der kurzfristigen Absage von der SC Naumburg VI wurde das geplante Turnier in Langendorf im bekannten Funino – Modus um ein Spiel verkürzt durchgeführt. Unsere Jungs blieben (personell geschwächt) leider im untersten Feld kleben und konnten im Turnier nur im Spiel gegen das Team des SC Naumburg zeigen, was in ihnen steckt. Der Rest der Spiele ging meist deutlich zu Gunsten der Gegner aus. Im letzten Turnier der Hinrunde auf dem Rasen von Rot-Weiß Weißenfels werden die Kids nochmal alles versuchen, um dieser Hinrunde einen positiven Ausklang zu verleihen.

 

LSV Rot-Weiß Reichardtswerben vs Grün-Weiß Langendorf  2:3

LSV Rot-Weiß Reichardtswerben vs  SC Naumburg V  2:1

LSV Rot-Weiß Reichardtswerben vs SV Rot-Weiß Weißenfels  1:6

Der LSV spielte wie folgt: Paul Scholze, Leon Kühling, Maximilian Tünschel, Matthes Händler und Adrian Ulbrich

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SG Wengelsdorf II / Zorbau II – SG LSV/FCM 1:1 (0:0)

Punkteteilung in Zorbau

Nach dem recht „lockeren“ Sieg in der Vorwoche, wartete nun beim Tabellendritten der SG Wengelsdorf/Zorbau eine schwere Aufgabe, wollte man die drei Punkte mitnehmen. Das es nicht leicht werden würde, zeigte sich schon in den Anfangsminuten. So durfte der Gastgeber auch die erste Chance für sich verbuchen: Vom Wind abgebremst, fiel der Ball kurz nach der Strafraumgrenze gravitationstechnisch bedingt hinab und brachte den heute im Tor stehenden Sven Quandt in Bredouille; hier Conrad Plutz aber letzten Endes die Situation entschärfen. Es dauerte eine Weile, ehe man besser ins Spiel fand und auch zu ersten Abschlüssen kam. So störte zunächst Harley Kriebel den Wengelsdorfer Schlussmann Fabian Kakoschky, der den Ball eher unkontrolliert nach vorn beförderte, wo es Nico Göttner aus der der zweiten Reihe versuchte, aber Kakoschky vor keine größeren Probleme stellte.

Auch wenn man nun die größeren Spielanteile aufweisen konnte, blieben hochkarätige Möglichkeiten eher die Ausnahme. Ein Freistoß von Plutz und auch ein Distanzversuch von Mas Skripietz erforderten kein Eingreifen des Wengelsdorfers Keeper. Ein weiterer Freistoß, diesmal von Julian Steinat getreten, war Beute von Kakoschky. Knapper wurde es, als nach guter Ballstafette H.Kriebel in den Strafraum flankte, wo Plutz Sieger im Kopfballduell blieb, jedoch haarscharf verfehlte.

Hielt sich die Hintermannschaft der Gäste meist schadlos, gab es nach einer knappen halben Stunde die große Chance für den Gastgeber in Führung zu gehen, als nach Hereingabe von Felix Graf, Martin Krause knapp vorbeischob. Praktisch im Gegenzug konnte sich H.Kriebel mal entscheidend absetzen, hob aber etwas übereilt über den Kasten. Etwas später legte Adrian Bditer erneut für H.Kriebel auf, jedoch nicht gefährlich genug. Weitere Gefahr gab es, als nach Freistoß von H.Kriebel wieder Plutz per Kopf am langen Pfosten lauernd den Ball Richtung Kasten brachte, wo Bditer und M.Skripietz aber verpassten. Auch der Gastgeber kam vor der Pause noch einmal gefährlich auf: Nach Konter kam Pierre Roßner mittig zum Abschluss; hier zeigte sich Quandt jedoch auf den Posten.

Nach Wiederaufnahme des Spielgeschehens waren es erneut die Wengelsdorfer, die an der Führung schnupperten; der Distanzschuss von Latifzhon Erdonov, senkte sich gefährlich über den Querbalken. Auf der anderen Seite versuchte sich Plutz aus der Distanz, als ein langer Einwurf von Mickey Kriebel zu kurz abgewehrt wurde.

Das Spiel nun wieder recht ausgeglichen, den Gästen fehlte die Präzision im finalen Abspiel; so war es schließlich eine Balleroberung von Plutz, der dann schließlich nach 59 Minuten aus zwanzig Metern den Abschluss suchte, die Lücke fand und zur Führung einnetzte.

Leider brachte die Führung nicht die erwünschte Ruhe ins Spiel der SG; sondern weckte wohl eher die Lebensgeister der Gastgeber. Fortan musste die Defensivabteilung seine Bemühungen verstärken, die Wengelsdorfer vom eigenen Kasten fernzuhalten. Glück hatte man, als Falco Pießold nach Schuss des Sekunden zuvor eingewechselten Uwe Becker mit den Kopf den Ball ins Tor verlängerte; sich aber im Abseits befand. Wie sich zeigte, war aber aufgeschoben nicht gleich aufgehoben. In der 79.Minute zielte Pießold genauer und traf aus gut zwanzig Metern zum Ausgleich. Erst danach kam man selbst wieder zu Möglichkeiten; zunächst schob M.Skripietz nach Hereingabe vom eingewechselten Felix Schneider vorbei, ehe dann nach halbgaren Abschlussmöglichkeiten, noch einmal H.Kriebel nach Zuspiel von Steinat geschickt wurde, der für solche Aktionen zumeist prädestiniert, aber deutlich über den Kasten hob und die erneute Führung liegenließ. So verflog die mit Spannung geladene Schlussphase mit einer am Ende gerechten Punkteteilung.

Am kommenden Wochenende empfängt man mit der FC ZWK Nebra II den zwar nominell Tabellenletzten; sollte sich aber der Bürde bewusst sein, die diese Partie mit sich bringt, wenn man sich die letzten Aufeinandertreffen vor Augen hält.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Rene´ Kindschuh, Conrad Plutz, Mickey Kriebel, Torsten Günther, Michael Kraft, Nico Göttner (73.Min: Nico Reimer), Max Skripietz, Adrian Bditer (73.Min: Felix Schneider), Julian Steinat und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kamen: Andrej Topala (ETW), Julius Heinrich und Leon Böhme

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Ende

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SG LSV/FCM – SG Balgstädt / Laucha II 7:0 (3:0)

Souveräner Auftritt

Nach dem Remis der Mertendorfer gegen die Zweitvertretung aus Großkorbetha, konnte man mit einem Heimerfolg den Spitzenplatz zurückerobern. Ein Unterfangen, an dem man von Beginn an gegen die SG Balgstädt/Laucha keinen Zweifel ließ. Von Beginn an, legte man den Vorwärtsgang ein und kam bereits nach zwei Minuten zur ersten verheißungsvollen Möglichkeit, als Conrad Plutz nach Eckball von Harley Kriebel  am langen Pfosten stehend per Kopf nur knapp verfehlte. Mit der nächsten Chance ließ man sich dann ein wenig Zeit, zu viel spielte sich zunächst im Mittelfeld ab. Aber dann konnte man die Taktzahl erhöhen. Zunächst versuchte es H.Kriebel aus der Ferne, hier konnte aber Michael Niehoff im Nachfassen die Situation bereinigen. Nur kurz darauf ging Plutz über links, legte für Enrico Bossig auf, der dann von der Strafraumgrenze abzog, aber hier auch nur zart verfehlte.

In der 17.Minute war es dann aber schließlich so weit. Nach langen Ball von Plutz konnte sich H.Kriebel entscheidend absetzen und zum 1:0 vollenden. Nachdem Julian Steinat Niehoff aus 25 Metern prüfte, kam auch der Gast zu seiner ersten Möglichkeit, als Maik Spörke nach Unaufmerksamkeit der Hintermannschaft aus recht spitzen Winkel abziehen konnte, aber recht knapp verzog. Ansonsten hatte der heutige Torwart Marco Precht einen recht ruhigen Fußballnachmittag.

Danach war wieder die heimische SG am Zug: So legte H.Kriebel für Bossig auf, dem aber auch hier nur wenige Zentimeter fehlten. Nach einem schönen Spielzug über Bossig und Plutz zielte dann H.Kriebel etwas zu genau und scheiterte am Lattenkreuz. Das er es besser kann, zeigte sich in der 27.Minute: Nach herrlichen Doppelpassspiel mit Steinat, vollendete H.Kriebel überlegt zum 2:0. Mit dem Glück heute nicht im Bunde, bot sich dann Bossig nach Zuspiel die nächste Großchance, hier wollte der Ball vom Innenpfosten abprallend aber partout nicht die Torlinie überqueren. So blieb das 3:0 schließlich Christian Gebhardt vorbehalten, der nach Zuspiel von Steinat aus Nahdistanz vollendete. Auch weitere Möglichkeiten durch Bossig, H.Kriebel und Gebhardt blieben ungenutzt.

Nach der Pause ließ man es zunächst etwas ruhiger, aber schon mit dem ersten ernstzunehmenden Angriff in der 49.Minute erhöhte H.Kriebel nach Zuspiel von Plutz auf 4:0. In der 55.Minute dann wieder einmal die Gäste; hier versuchte sich der eingewechselte Marc Lietzmann aus der Distanz; was aber kein Eingreifen von Precht erforderlich machte. Danach legte man wieder mehr zu. Nach Eckball von Kriebel und einer eher unfreiwilligen Kopfballverlängerung versuchte es Nico Göttner direkt; dieser konnte aber Niehoff nicht überwinden.

Nach einer Stunde Spielzeit legte Plutz mit feinem Zuspiel auf H.Kriebel auf, der über Niehoff hinweg zum 5:0 lupfte. Nur sechs Minuten später folgte schon der nächste Treffer zum halben Dutzend. Diesmal war es ein Freistoß von Steinat, der von der linken Seite den Ball an den langen Pfosten brachte, wo Plutz mit Kopfball zur Stelle war.

Nach 69 Minuten legte H.Kriebel queer auf Gebhardt, der aber auch aus 16 Metern nur den Pfosten traf. Nur eine Minute später bewies dieser aber seinen Torriecher und stellte nach Vorlage von Plutz den 7:0 Endstand her. Man hätte das Ergebnis noch deutlicher stellen können, ließ aber einiges an Chancen liegen, bzw. scheiterte an Niehoff, der zunächst stark gegen Steinats Versuch reagierte. Auch bei einem weiteren Versuch von Steinat aus der zweiten Reihe blieb der Balgstädter Torhüter Sieger. Auch Plutz und der gekommene Nico Reimer konnten ihre Chancen nicht nutzen.

Auch wenn der Gast durchaus bemüht war, offensiv Akzente zu setzen, gab es aber gegen die von Torsten Günther gut organisierte  Abwehrreihe an diesem Tag kein Durchkommen mehr. In einer von beiden Seiten sehr fair geführten Partie geht der Sieg in dieser Höhe völlig in Ordnung, auch wenn in dieser Hinsicht durchaus noch mehr Treffer hätten fallen können.

Am nächsten Spieltag wartet dann auswärts mit der SG Wengelsdorf/Zorbau eine durchaus sportlich reizvolle Aufgabe; trifft man dann immerhin auf den Tabellendritten.

Die SG spielte wie folgt: Marco Precht, Rene´ Kindschuh, Conrad Plutz, Mickey Kriebel, Torsten Günther, Max Skripietz (60.Min: Nico Reimer), Nico Göttner, Enrico Bossig (46.Min: Michael Kraft), Christian „CB10“ Gebhardt (76.Min: Julius Heinrich), Harley Kriebel (86.Min: Leon Böhme) und Julian Steinat

Nicht zum Einsatz kamen; Andrei Topala (ETW) und Sven Scholze

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Ende

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