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SV 1893 Kretzschau – SG LSV/FCM 3:1 (1:1)

Ersten Test verloren

Nach nun vierzehntägigen Trainingsbetrieb stand nun auch der erste Test auf dem Programm. Zu Gast war man beim Kreisoberligisten SV Kretzschau, die in ihrer Vorbereitungsphase schon einige Schritte weiter waren und zunächst auch das Zepter des Handelns in die Hand nahmen. Eine frühe Führung für die Gastgeber lag durchaus im Bereich des Möglichen, aber hier konnte Tom Balschun seine hochkarätigen Chancen nicht nutzen. Die SG kam nur schwerlich in die Gänge, leistete sich immer wieder Fehler beim Spielaufbau. So dauerte es geschlagene elf Minuten, ehe man erstmalig vor dem Kasten der Kretzschauer vorstellig wurde. Von „Rückkehrer“ Kristiyan Krushov bedient, marschierte Felix Schneider über die rechte Seite, blieb dann aber bei der Entscheidung Abschluss oder Abspiel zu vage und vergab damit diese Chance.

Aber dies blieb vorerst die einzige Ausnahme, das Spiel machte weiterhin der Kreisoberligist, wo sich Christoph Scholz die nächste Möglichkeit bot, der jedoch auch vorbeizielte. Nach 20 Minute dann doch die überfällige Führung, als man wieder durch Ballverlust ein schnelles Zuspiel auf den startenden Elias Just ermöglichte, der den heute das SG-Tor hütenden  Marco Precht keine Chance ließ.

Nach der kurz darauf folgenden Trinkpause fand man besser ins Spiel zurück und verbuchte durch Harley Kriebel gar zwei weitere Chancen. Nach 33 Minuten profitierte dieser nach Gastgeschenk der Kretzschauer Hintermannschaft und lupfte an Torwart Toni Böttcher vorbei zum Ausgleich. Bis zur Pause konnte man das Spiel offenhalten, ohne jedoch für weitere Gefahr zu sorgen.

Nach dem Pausengetränk geriet man jedoch wieder recht schnell ins Hintertreffen. Einen schon im Toraus gesehenen Ball brachte man Richtung langen Pfosten, wo Niklas Beier zum 2:1 vollendete. Davon unbeeindruckt hätte man nur zwei Minuten später wieder ausgleichen können, als Kriebel recht freistehend das lange Eck anvisierte, aber Böttcher mit starker Reaktion den erneuten Ausgleich verhinderte. Die folgende Ecke brachte Conrad Plutz per Kopf auf den Kasten, doch auch hier zeigte sich der Kretzschauer Keeper auf dem Posten. Praktisch fast im Gegenzug das 3:1, hier war aber am Querbalken Schluss. Nun kam man in die beste Phase des Spiels. Nach Freistoß bot sich Jan Phillip Günschel eine weitere Möglichkeit, die jedoch recht deutlich über den Kasten ging. Knapper gestaltete er es Minuten später, als  er nach gelungenen Kombinationsspiel von Plutz und H.Kriebel zum Abschluss kam. Natürlich gab es auch für die Hausherren weitere Chancen, hier zeigte sich aber Precht in guter Verfassung.

Nach 65 Minuten fiel dann schon die Vorentscheidung, als Rene´ Kindschuh gegen seinen Gegner einen Tick zu spät kam und dieser zu Boden ging. Den Strafstoß übernahm Beier, den dieser auch souverän verwandelte. Danach waren dann die Körner gepickt, dass es nun ein eher gewöhnlicher Sommerkick wurde. Auch wenn man durch H-Kriebel und Nico Göttner noch mit zwei Abschlüssen aufwarten konnte, brachten diese keine Ergebnisänderung.

Am verdienten Sieg der Kretzschauer besteht natürlich kein Zweifel, aber von der Anfangsphase abgesehen, konnte man mit dem Spiel durchaus zufrieden sein. Am Dienstag testet man noch einmal in Roßbach, ehe es dann am Sonntag ins erste Pflichtspiel geht, wenn man im Burgenlandpokal die Reise nach Bornitz antritt.

Die SG spielte wie folgt: Marco Precht, Rene´ Kindschuh, Conrad Plutz, Mickey Kriebel, Max Skripietz, Felix Schneider, Adrian Bditer, Tino Zimmermann, Kristiyan Krushov, Nico Göttner, Harley Kriebel, Sven Scholze, Jan Phillip Günschel, Julius Heinrich und Enrico Bossig

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VfL Roßbach – SG LSV/FCM 2:2 (2:2)

Remis am Dienstagabend

Mit nahezu vollzähliger Kapelle ging es nach Roßbach, um sich mit dem heimischen VfL im letzten Test vor dem Pokalspiel am Wochenende zu messen. Wie schon am letzten Samstag in Kretzschau erwischten die Gastgeber den besseren Start und konnten bereits in der 2.Minute die frühe Führung durch Maynard Lang bejubeln, der nach Fehler im Spielaufbau der SG sofort bedient wurde und nicht mehr entscheidend gestört werden konnte. Es sollte gar noch besser für den VfL kommen; denn nach sieben Minuten lag der Ball wieder im Netz. Nach Eckball kam Tim  Dubelzek vor Keeper Michael Kraft mit Kopf einen Tick eher an den Ball. Auch danach waren der Gastgeber dem dritten Treffer näher, las die SG dem Anschlusstreffer. Zunächst scheitete Daniel Große an Kraft, der mit Fußabwehr zur Stelle war, ehe wenig Dubelzek am Pfosten scheiterte. Von der SG war offensiv noch wenig zu sehen; erstes Lebenszeichen war hier ein Distanzschuss von Felix Schneider, den aber der Roßbacher Hüter Chris Lewinski zunichtemachen konnte. Nach der Trinkpause bot sich zunächst wieder dem Gastgeber die Chance zum Ergebnisausbau, hier verfehlte aber Lang, nach Zuspiel von Dubelzek in der Mitte das nahezu verwaiste Tor. In Minute 29 erkämpfte sich Harley Kriebel das Leder am Rande des Legalen und konnte schließlich auf 2:1 verkürzen. Nun lief es auch offensiv etwas besser, so dass man kurz vor dem Pausenpfiff tatsächlich noch zum Ausgleich kam, als Nico Göttner im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Christian Gebhardt ließ  dann bei der Ausführung Lewinski keine Chance.

In Hälfte zwei wechselte man natürlich aufgrund der üppigen Personalsituation  munter durch. Auch wenn man vermehrt Defensivaufgaben verrichten musste, konnte man die Abschlussmöglichkeiten innerhalb des Sechzehners zumeist vermeiden. So resultierten die größten Möglichkeiten aus Standardsituationen. Den Beginn machte Tom Heinzelmann; hier reagierte aber Kraft ganz stark und lenkte den Ball am Gehäuse vorbei. Dann hatte man wieder das Glück auf der Seite, als Querbalken und später der Pfosten hilfreich zur Seite standen. Ansonsten zeigte sich Kraft als starker Rückhalt. Aus SG Sicht zeigte man im Mittelfeld durchaus starke Aktionen und Ansätze, im letzten Drittel fehlte jedoch etwas die Wucht. Am Ende fährt man mit einem zufriedenstellenden Resultat nach Hause, wohl wissend, dass noch viel Luft nach oben ist.

Am Sonntag gibt es dann das besagte Pokalspiel in Bornitz, wo dann auch der Wettbewerbscharakter zum Tragen kommen sollte.

Die SG spielte wie folgt: Michael Kraft, Rene´ Kindschuh, Christian „CB10“ Gebhardt, Mickey Kriebel, Max Skripietz, Carsten Skripietz, Julian Steinat, Nico Göttner, Conrad Plutz, Felix Schneider, Harley Kriebel, Jason Kupka, Jan Philipp Günschel, Marco Precht, Julius Heinrich und Kristiyan Krushov

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