SSC Weißenfels III : LSV Herren I (0:9) 1:15

SSC Weißenfels III : LSV Herren I (0:9) 1:15

Mit Schützenfest alles klar gemacht

 

Nach den verfrühten Jubelgesängen lag es nun in eigener Hand die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisoberliga klarzumachen. Zu Gast war man beim SSC Weißenfels III.

Von Anfang an übernahm man die Spielkontrolle, aber es dauerte gut vier Minuten ehe Adrian Mikitiuk mit einem harmlosen Schuss das erste Zeichen setzte. Nur zwei Minuten später konnte selbiger Akteur über links in den Strafraum gehen und überlegt in die Mitte passen, wo Damian Kuszek mühelos zur Führung traf. Wiederum zwei Minuten später durfte sich Conrad Plutz mit viel Platz ausgestattet, nach Einwurf von Costin Ion mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze in die Torschützenliste eintragen.

Nach Foul an Kuszek versuchte es Mikitiuk mit einem Freistoß, der aber zu zentral und flach getreten,für Patrick Robitsch im Weißenfelser Kasten kein Problem war. Dann versuchte sich Chris Czernik mit einem 60 Meter Freistoß (30 Meter hoch und 30 Meter am Kasten vorbei 😉 ).

Mit einem Doppelpass Mikitiuk / Kuszek machte man in sehenswerter Manier das 0:3 nach 21 Minuten. Kuszek hätte wenig später noch nachlegen können, als er nach Zuspiel in die Spitze zeitig abschloss, statt Robitsch eventuell noch zu umkurven. So konnte dieser sich aber auszeichnen. Besser machte es dann Ion, als er in ähnlicher Situation nach Zuspiel von Czernik einen Tick eher am Ball war als der Weißenfelser Schlussmann. Das 0:4 war damit nur noch Formsache.

Die bis dahin offensiv enttäuschenden Gastgeber hatten erst nach 29 Minuten die erste nennenswerte Möglichkeit, die Thomas Pollmächer aber vergab. Was in den letzten sieben Minuten des ersten Durchganges in den Weißenfelser Reihen vor sich ging, kann man fast nicht erklären. Ohne nennenswerte Gegenwehr gelangen in dieser Zeit dem LSV weitere fünf Treffer. So durfte sich Clemens Kaufmann eines Doppelpacks erfreuen. Zunächst machte er sich nach Zuspiel von Mikitiuk auf den Weg, um dann aus spitzen Winkel zu vollenden. Nur zwei Minuten später, war er nach Vorlage von Czernik wieder erfolgreich.

Die Tinte in meiner Schreibkladde war noch nicht wirklich getrocknet, als Plutz nach Ballverlust der SSC Hintermannschaft zum 0:7 einnetzte. Plutz war es auch, der nach Zuspiel von Christoph Bader im Strafraum von Justin Randt zu Fall gebracht wurde. Somit kam man auch zum ersten Strafstoß in dieser Spielzeit auf Seiten des LSV !

Die Kugel legte sich Nico Reimer zurecht, der an diesem Tag zum (vorerst) letzten Mal das Trikot des LSV trug und souverän unten links verwandelte.  Dann durfte er sich kurz vor der Pause noch in die Vorlagenliste eintragen, als sein Eckball von Plutz über die Linie zum 0:9 gedrückt wurde.

Auf Seiten des SSC schien dann deren Coach Rene´ Sauer zunächst wohl die richtigen Worte gefunden zu haben; denn nach Wiederaufnahme standen sie hinten wieder sicherer. Auf Seiten des LSV waren nun Tino Zimmermann und Daniel Jenetzke auf den Platz, für die Andreas Zimmermann und Conrad Plutz das Feld geräumt hatten.

Nach 56 Minuten mussten die Gastgeber dennoch das 0:10 hinnehmen, als Reimer nach stark erlaufenen Ball Kuszek bediente, der nun überlegter ins Duell mit Robitsch ging und vollendete.

In der 58. Minute durfte dann auch der SSC den Ehrentreffer bejubeln. So durfte sich Moritz Reichert ungefährdet den Ball zurecht legen und dann abziehen, wo er Sven Quandt im LSV Kasten keine Chance ließ.

Nach einer Stunde verließ Nico Reimer unter Beifall seiner Mitspieler die LSV Bühne. Für ihn kam Norman Rose ins Spiel.

Zwei Minuten später fiel dann das 1:11. Bei seiner Vorlage für Ion wurde Kuszek allerdings so unglücklich abgegrätscht, dass für ihn das Spiel beendet war und der LSV zu zehnt die letzte halbe Stunde über die Bühne brachte. An dieser Stelle gute Besserung.

Doch mit ihrer Überzahl konnte der SSC nichts weiter anfangen. Das Spiel verlief nun auch ruhiger, ehe in der Schlussviertelstunde noch einmal die Offensivmaschinerie des LSV ins Rollen kam. So bereitete Ion nach Einzelaktion für Jenetzke vor, der zum 1:12 einschob.

Drei Minuten später glänzte er dann auch als Vorbereiter für Adrian Mikitiuk, auch wenn er für seinen Treffer zwei Versuche benötigte.

In diese Phase hinein hatte auch der SSC noch eine Möglichkeit, das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten, aber Tom Sauer scheiterte am Aluminium.

Mit einem Doppelpack sorgte Jenetzke für den Endstand. Zunächst fand ein noch abgefälschter Freistoß den Weg über die Linie. Drei Minuten vor dem Ende konnte er einen missglückten Klärungsversuch für sich nutzen und das 1:15 markieren.

Auch Christoph Bader hätte sich noch in die Torschützenliste einbringen könnte, sein Kopfball nach Eckball von Ion ging aber über den Kasten.

Nach dem Schlusspfiff ging man wieder in die schon erprobten Bierduschen über und feierte den Meistertitel, der nun unabhängig von der Spielwertung Herrengosserstedt II – SG Langendorf/WFV feststeht.

Am letzten Spieltag empfängt man dann den Tabellenzweiten aus Langendorf, die mit ähnlicher Konstanz wie der LSV durch die Rückrunde gegangen sind. Heuer bezwangen sie den SV Teuchern mit 3:1.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Christoph Bader, Andreas Zimmermann (46.Min: Tino Zimmermann), Chris Czernik, Carsten Skripietz, Nico Reimer (60.Min: Norman Rose), Conrad Plutz (46.Min: Daniel Jenetzke), Adrian Mikitiuk, Clemens Kaufmann, Costin Ion, Damian Kuszek

 

Die SG Markwerben/ Reichardtswerben II musste sich in Großgörschen mit 0:5 geschlagen geben. Für den LSV liefen folgende Akteure auf: Manuel Kloske, Sven Scholze, Tim Böhland, Ralf Pippel, Constantin Barlacu und Robert Massing.

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Über den Autor

Marco Müller lsvredakteur

Seit 1987 im Verein, versuchte ich es bis 2009 am Ball. Seit 2010 bin ich für die Spielberichte mitverantwortlich; zunächst für die 2.Mannschaft, seit 2013 für die Erstmannschaft des LSV. Ich wünsche viel Spaß auf der Homepage unseres Vereins.

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