LSV Herren : SV Wacker Wengelsdorf 0:4 (0:2)

LSV Herren : SV Wacker Wengelsdorf 0:4 (0:2)

Achtbar ausgeschieden

Nach der herben Niederlage der Vorwoche stand heute die zweite Runde des Burgenlandpokals an. Mit Wacker Wengelsdorf reiste ein Landesklassevertreter an, was die Rollen klar definierte. Dennoch setzte man sich das Ziel heute eine Reaktion zu zeigen. Da das heimische Geläuf noch immer in der Erholungsphase befindlich ist, fand diese Begegnung im Saalesportpark Uichteritz statt.
Nach kurzer Abtastphase übernahm der Favorit dann allmählich die Spielkontrolle. Ein Kopfball von Rene´ Rosner verfehlte zunächst das Ziel. Nach sieben Minuten fehlte dann nach Eckball die Zuordnung; Nutznießer war Carsten Jäschke, der am langen Pfosten zur frühen Führung einnetzte.
Conrad Plutz setzte dann das erste offensive Lebenszeichen des LSV; auch wenn sein Distanzschuss leichte Beute für Nico Wasewitz im Wengelsdorfer Kasten war. Auf der Gegenseite durfte sich dann Manuel Kloske, der heute den Vorzug vor Sven Quandt erhielt, auszeichnen, als er mit starker Parade einen Schuss von Jäschke abwehrte.
Auch wenn Wacker mehr Spielanteile für sich beanspruchen konnte, zog sich der LSV achtbar aus der Affäre und bot durchaus Paroli.
Nach 25 Minuten war es wieder ein Eckball, der zum 0:2 führte. Hier konnte Rosner einen verunglückten Ball von Costin Ion über die Linie drücken. Nur eine Minute später versuchte es Chris Czernik für den LSV und verfehlte nur knapp den Wengelsdorfer Kasten.
Dann rückte Kloske wieder in den Mittelpunkt, als er einen Freistoß von Routinier Uwe Becker über den Querbalken lenkte.
Nach gutem Zuspiel von Clemens Kaufmann ging Daniel Jenetzke in den Strafraum der Wackerer, brachte beim Abschluss aber nicht genug Druck an den Ball, um für mehr Gefahr zu sorgen. Noch vor der Pause konnte Kloske einen langen Ball vor De Sousa Balde klären und eine weitere gefährliche Situation unterbinden.
Nach der Pause kam man recht gut ins Spiel und schien die Kabinenansprache von Coach Bernd Kloss verinnerlicht zu haben. Ein Fernschuss von Kapitän Adrian Mikitiuk war erst der Auftakt zu einer starken LSV Phase. Eine Hereingabe von Ion fand Enrico Bossig, dessen Aktion aber noch vor der Linie geklärt werden konnte. Ein Freistoß von Andreas Zimmermann konnte nur unzureichend abgewehrt werden und fand schließlich Plutz, der Wasewitz prüfte.
Wenig später schickte Jenetzke Bossig in die Spitze, der das Laufduell gegen seinen Widersacher für sich entscheiden konnte, aber schlussendlich nur das Außennetz zappeln ließ.
Mitten in diese starke Phase der Rot Weißen fiel dann das 0:3. Gegen den platzierten Schuss von Jäschke, der von der Strafraumgrenze abzog hatte Kloske keine Chance.
Nach 59 Minuten holte sich Kaufmann nach einem Foul vor dem Sechzehner eine Gelbe Karte und ermöglichte den Gästen eine weitere Chance. Den fälligen Freistoß hob Becker über die Mauer, wo der Pfosten aber einen weiteren Gegentreffer verhinderte. Knapp war es auch, als selbiger Akteur nach Einzelleistung abzog.
Nur vier Minuten nach seinem ersten Karton dezimierte Kaufmann den Personalbestand des LSV, als er nach übermotiviertem Einsteigen mit Gelb/ Rot vom Platz musste und seine ansonsten starke Leistung trübte.
Nach 69 Minuten fiel dann die endgültige Entscheidung und auch der Endstand, als der eingewechselte Nico Rosner zum 0:4 traf.
Auch wenn man nun in Unterzahl agierte, boten sich doch noch einige Möglichkeiten, auch wenn Ion mit Freistoß und wenig später Czernik doch recht weit verfehlten. Einen weiteren Freistoß von Ion konnte Wasewitz nur nach vorn abwehren, was Jenetzke in Position brachte, der aber schließlich weit verzog.
Die letzten Möglichkeiten des Spiels boten sich dann der Wackerelf, die aber in Person von Stephan Woithe und Florian Stößel den Kasten verfehlten.
So streicht man nach durchaus achtbarer Leistung die Segel im Burgenlandpokal und kann nun fokussiert, die weiteren Aufgaben im Ligabetrieb in Angriff nehmen. Die heute gezeigte Leistung macht da durchaus Hoffnung. Stellvertretend für die heute gezeigte Mannschaftsleistung möchte ich noch einmal Enrico Bossig erwähnen, der auch in der Arbeit nach hinten ein gutes Spiel machte.
Am kommenden Wochenende geht es dann zum richtungsweisenden Spiel nach Langendorf, die ihr Pokalspiel bei der Droysiger SG mit 2:1 nach Verlängerung gewannen und so in die nächste Runde einzogen.

Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Conrad Plutz, Andreas Zimmermann (78.Min: Tino Zimmermann), Christian Kautz (69.Min: Christopher Höffler), Chris Czernik, Daniel Jenetzke, Adrian Mikitiuk, Clemens Kaufmann, Enrico Bossig, Costin Ion, Sebastian Siedler (69.Min: Gino Hesse)
Nicht zum Einsatz kamen: Sven Quandt (ETW), Sven Scholze und Michael Kraft

 

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Über den Autor

Marco Müller lsvredakteur

Seit 1987 im Verein, versuchte ich es bis 2009 am Ball. Seit 2010 bin ich für die Spielberichte mitverantwortlich; zunächst für die 2.Mannschaft, seit 2013 für die Erstmannschaft des LSV. Ich wünsche viel Spaß auf der Homepage unseres Vereins.

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