LSV Herren : TSV Großkorbetha 0:3 (0:1)

LSV Herren : TSV Großkorbetha 0:3 (0:1)

Dämpfer nach Miniserie

 

Zum fälligen Heimspiel gegen den TSV Großkorbetha hatte man sich vorgenommen den einen oder anderen Punkt mitzunehmen. Man war gewarnt; schließlich waren die Gäste in den letzten beiden Spielen punktlos geblieben und mit Sicherheit darauf erpicht, den Negativtrend zu stoppen.

Entsprechend gingen die Gäste dann auch in den ersten Minuten zu Werke und setzten schon in Minute drei das erste Ausrufezeichen durch Stefan Große. Der LSV, noch etwas ungeordnet wirkend, hatte hier das Glück auf seiner Seite und sah den Ball knapp vorbei gehen.

Nun nahm auch der LSV nach und nach am Spielbetrieb teil und suchte den Weg nach vorn. Ein erstes Lebenszeichen war nach zu kurz abgewehrtem Ball dann dem ehemaligen TSV Akteur Julian Steinat vorbehalten, der aber aus 18 Metern zu ungenau zielte.

Gefährlicher war es dann auf der anderen Seite: Hier musste Sven Quandt, wie schon in der Vorwoche sein ganzes Können gegen Große aufbieten, um den Rückstand zu verhindern.

Das Spiel war nun recht ausgeglichen, wenngleich die Rot-Weißen nun mit einem größeren Chancenplus aufwarten konnten. Hier konnte sich der Großkorbethaer Keeper Tim Stark mehrfach auszeichnen. Zunächst machte er per Faustabwehr einen Freistoß von Adrian Mikitiuk zunichte. Auch bei einer Doppelchance des LSV zeigte er sich auf dem Posten; reagierte blitzschnell, als Conrad Plutz nach Hereingabe den Ball Richtung Tor brachte. Den Ball zur Seite lenkend brachte Sebastian Siedler als Zweitverwerter in Szene, der es aus spitzem Winkel nur mit einem Kopfball versuchen konnte, den Stark schließlich zur Ecke klären konnte.

Ebenso zeigte er sich auf Höhe des Geschehens, als er nach langem Ball auf Gabriel Nicolae im Herauslaufen den Abschluss abwehren konnte.

Mit der Hereinnahme von Nico Wieruch für den verletzten Kenny Kobylka schien sich das Blatt nun aber allmählich zu wenden. Der TSV hatte nun etwas mehr Spielanteile, konnte aber die Möglichkeiten von Max Langheinrich und eben Wieruch aber noch nicht genau platzieren. Nach Ballverlust in der gegnerischen Hälfte stand am Ende der Konterkette Wieruch, der mit Übersicht den Ball im Kasten von Quandt versenkte, dem sich hier keine Abwehrchance bot.

Zu Beginn der zweiten Hälfte investierte man wieder mehr in Offensivaktionen; auch wenn der Gast zunächst die erste Chance durch Matthias Reimer hatte; sich aber Quandt hier auf den Posten zeigte.

Die nächsten Möglichkeiten boten sich dann aber wieder dem LSV. So steckte Mikitiuk auf Steinat durch, der allerdings zu zentral zielte und Stark vor keinerlei Probleme stellte. Kurz darauf legte Steinat dann für Nicolae auf, dessen Schuss jedoch geblockt werden konnte.

Auch ein Freistoß von Patrick Pusch aus aussichtsreicher Position verfehlte den Kasten deutlich. Der eingewechselte Czernik brachte später einen Freistoß von Höhe Mittellinie in den Strafraum, wo Mikitiuk zwar zum Kopfball kam, aber nicht genügend Druck vermitteln konnte, so dass auch dieser Ball Beute von Stark wurde.

Dann kam aber der TSV wieder auf; diesmal durch den jungen Hannes Pschribülla. Bei seinem ersten Versuch konnte sich Quandt wieder auszeichnen; bei seiner zweiten Möglichkeit traf er nur das Außennetz.

In den Minuten 68 und 69 machte dann der Gast den Deckel auf die Partie. Eine Flanke von links fand den einlaufenden Tom Winnemund, der nahezu unbedrängt den Ball zum 0:2 eindrücken konnte. Man hatte diesen Nackenschlag noch nicht wirklich verdaut, als man schon wenig später wieder nach Ballverlust sich einer Überzahlsituation gegenübersah, die Leon Kampf zum 0:3 vollendete.

Man zeigte sich zwar weiter bemüht, hatte durch Czernik und den eingewechselten Michael Kraft auch gute Möglichkeiten, noch einmal zu verkürzen; doch auch hier war beim gut aufgelegten Stark immer Endstation.

So unterliegt man am Ende abgeklärten Gästen aus Großkorbetha, wenngleich in dieser Höhe etwas zu hoch. Der LSV, dass scheint klar, braucht zu viele Möglichkeiten, um zu Toren zu kommen.

Zum kommenden Pokalwochenende empfängt man den Landesklassevertreter ESV Herrengosserstedt auf heimischen Geläuf.

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Christian Kautz, Conrad Plutz, Enrico Bossig, Patrick Pusch (72.Min: Michael Kraft), Daniel Jenetzke, Christian Rößler (46.Min: Chris Czernik), Adrian Mikitiuk, Sebastian Siedler (65.Min: Martin Georgian-Ionel) und Gabriel Nicolae

 

 

 

Dieser Spielbericht wird präsentiert von:

Über den Autor

Marco Müller lsvredakteur

Seit 1987 im Verein, versuchte ich es bis 2009 am Ball. Seit 2010 bin ich für die Spielberichte mitverantwortlich; zunächst für die 2.Mannschaft, seit 2013 für die Erstmannschaft des LSV. Ich wünsche viel Spaß auf der Homepage unseres Vereins.

Schreibe eine Antwort