LSV Herren : SV Wacker Wengelsdorf II 8:0 (4:0)

LSV Herren : SV Wacker Wengelsdorf II 8:0 (4:0)

Klare Angelegenheit

 

Nach dem Nachholer der Vorwoche ging es nun regulär gegen den Tabellenletzten aus Wengelsdorf an den Start. Auch wenn man nur einen Tabellenplatz voneinander getrennt ist, waren die Rollen an diesem Nachmittag klar verteilt.

Von Beginn an zeigte man, dass man gewillt war, den ersten Heimdreier der Saison einzufahren. Schon in Minute Drei senkte sich ein Heber von Harley Kriebel auf den Querbalken des Gegners und verhinderte eine frühe Führung. Auch wenn man in der Folge permanent den Strafraum der Gäste anrannte, fand sich durch eine vielbeinige Abwehr selten eine Lücke. So versuchte es nach einer Viertelstunde Sebastian Siedler mit einem Distanzschuss, den Danny Bedemann im Wengelsdorfer Kasten aber nur unzureichend abwehren konnte, so dass Elvis Galat mit der Zweitverwertung zum 1:0 abstauben konnte.

Die einzig nennenswerte Möglichkeit der Gäste leitete dann LSV Keeper Patrick Schmidt mit einen verunglückten Abwurf ein, denn man nur auf Kosten eines Fouls klären konnte. Der Freistoß, von Florian Selig getreten, war dann aber sichere Beute von Schmidt.

Am Spielverlauf selbst änderte das aber nichts; der LSV meist im Vorwärtsgang, bemüht die Führung auszubauen. Dies gelang dann schließlich auch, als man das Tempo forcierte. H.Kriebel drang über links in den Sechzehner und fand in der Mitte mit Galat einen dankbaren Abnehmer zum 2:0.

Eine weitere Möglichkeit durch Siedler konnte Bedemann mit Faustabwehr zur Ecke klären, die dann direkt zur nächsten Möglichkeit führte. Von der Strafraumgrenze konnte Daniel Jenetzke abziehen, der hier aber hier zu genau Maß nahm und nur den Pfosten traf.

Nach 28 Minuten schien man auf das 2:0 eine Schablone zu legen, so dass Galat zum Hattrick kam. Vorbereiter H.Kriebel hätte dann noch weiter erhöhen können, als er freistehend an Bedemann scheiterte. Noch vor der Pause konnten die Rot Weißen noch auf 4:0 erhöhen, als Siedler mit schönen Schlenzer vollendete. Schön zu sehen, dass dann der verletzte Kapitän Adrian Mikitiuk in den Jubel mit einbezogen wurde.

Nach der Pause schien man gedanklich noch in ebendieser befindlich, denn die erste Möglichkeit gebührte den Gästen in Person von Marc Wolf, der unbehelligt über den halben Platz marschieren konnte und bei dessen Schuss sich Schmidt lang machen musste, um den Treffer zu verhindern.

Doch danach übernahm man wieder das Zepter, ehe in der 56.Minute Conrad Plutz nach Vorarbeit von Siedler auf 5:0 erhöhte. Weitere Möglichkeiten boten sich dann Galat, H.Kriebel und Jenetzke, die aber nicht zum Erfolg führten. Ein Pass von Enrico Bossig brachte dann H.Kriebel in Position, der sich mit dem 6:0 für eine starke Leistung selbst belohnen konnte.

Das 7:0 leitete dann Galat über rechts ein, wo er dann in die Mitte ging. Ob nun als Vorlage oder als nur zu weit vorgelegter Ball gedacht, war Christian Rößler, der kurz nach der Pause für den angeschlagenen Mickey Kriebel ins Spiel gekommen war, beim Abschluss zum 7:0 wohl ziemlich egal.

Den Schlusspunkt setze dann Plutz, als er von Jenetzke bedient den 8:0 Endstand herstellen konnte.

Am Ende steht ein ungefährdeter Heimsieg zu Buche, in dem man auch ein wenig was für das Torverhältnis machen konnte. Mit diesem Erfolgserlebnis reist man kommenden Samstag zu den Namensvettern nach Weißenfels, die an diesem Spieltag mit einem 2:1 Erfolg in Borau an die Tabellenspitze klettern konnten.

Der LSV spielte wie folgt: Patrick Schmidt, Michael Kraft, Enrico Bossig, Christian Wiegand (63.Min: Christopher Höffler), Carsten Skripietz, Daniel Jenetzke, Mickey Kriebel (48.Min: Christian Rößler), Conrad Plutz, Harley Kriebel, Sebastian Siedler (63.Min: Ralf Pippel) und Elvis Galat

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Ende

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Über den Autor

Marco Müller lsvredakteur

Seit 1987 im Verein, versuchte ich es bis 2009 am Ball. Seit 2010 bin ich für die Spielberichte mitverantwortlich; zunächst für die 2.Mannschaft, seit 2013 für die Erstmannschaft des LSV. Ich wünsche viel Spaß auf der Homepage unseres Vereins.

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