LSV Herren : FSV BW Borau 3:1 (1:0)

LSV Herren : FSV BW Borau 3:1 (1:0)

Verdienter Heimsieg

 

Nach der unglücklichen Niederlage der Vorwoche stand gegen Blau Weiß Borau gleich der nächste Härtetest ins Haus. Um nicht völlig den Anschluss zu verlieren gab Conrad Plutz seiner Mannschaft den klaren Auftrag die drei Punkte in Reichardtswerben zu belassen.

Nach nervösen Beginn dauerte es geschlagene acht Minuten, ehe man die erste Torannäherung verbuchen konnte, auch wenn der Kopfball von Michael Kraft nach Hereingabe von Christian Wiegand zwecks fehlenden Druck noch harmlos daherkam. Wiegand war es dann auch, der Harley Kriebel über die linke Seite bediente, dessen Schlenzer aber von Steve Rausche im Borauer Kasten sichere Beute war.

Richtig gefährlich wurde es dann, als Enrico Bossig nach starker Balleroberung in den Sechzehner ging, wo sein Schuss noch den Pfosten gelenkt wurde. Den Abpraller setzte dann Adrian Bditer aus aussichtsreicher Position aber doch weit über das Gehäuse.

Dann tauchten plötzlich die Gäste gefährlich im Strafraum des LSV auf. Hier konnte Patrick Schmidt aber gegen Christopher Beck den Rückstand verhindern. Da beide Abwehrreihen nun einen guten Job versahen, spielte sich das meiste nun im Mittelfeld ab. So fasste sich nach 24 Minuten Bditer ein Herz und zog nach Zuspiel von Christian Rössler aus zwanzig Metern ab und zwang Rausche zu einer Glanzparade. Ein weiterer Versuch, diesmal von Gino Hesse verfehlte den Kasten. Dann tat sich ein weiteres Kapitel mit dem unsäglichen Thema Torgestänge auf; diesmal scheiterte Bditer.

Auch auf der Gegenseite wurde es dann gefährlich, als nach Freistoß von links Steffen Land zum Kopfball kam, der nur knapp das rot weiße Gehäuse verfehlte.

Kurz vor der Pause konnte man dann doch die nicht unverdiente Führung bejubeln. Von Bditer ins Spiel gebracht konnte sich Bossig im Strafraum durchsetzen und Rausche überwinden. Wenig später versuchte dann Rössler noch sein Glück; dieser verfehlte aber knapp.

Nach der Pause hatten dann die Gäste etwas mehr vom Spiel; konnten aber auch kleine Unsicherheiten in der LSV Hintermannschaft nicht entscheidend in Torgefahr ummünzen. Echte Gefahr gab es nur durch Beck, der einen nicht geklärten Ball aufs Tor brachte, wo Schmidt aber den Ausgleich verhindern konnte, ehe dann Chris Czernik das Spielgerät aus der Gefahrenzone brachte.

Nach 66 Minuten fiel dann die etwas beruhigende 2:0 Führung. Diesmal brachte H.Kriebel den Ball in die Mitte, wo Bossig zum zweiten Mal Rausche überwinden konnte.

Und dann kam zwölf Minuten noch einmal unnötig Spannung auf. Ein Fehlpass von Kraft ins verwaiste Niemandsland wurde umgehend in den Strafraum des LSV gebracht, wo Cornelius Pricha den Ball zum Anschluss im Kasten unterbringen konnte.

Nun trat man aber mannschaftlich geschlossen den nun noch offensiver agierenden Gästen entgegen; spielte aber zunächst die sich bietenden Konter nicht präzise aus. Schon leicht in der Nachspielzeit war es dann H.Kriebel der sich über links durchsetzen konnte und den Deckel auf die Partie machte.

Nach all den verspielten Führungen in dieser Spielzeit war dies ein Sieg der Moral und nicht unverdient. Mit diesem Erfolg konnte man auch den erstrebten Anschluss herstellen.

Das für nächste Woche angesetzte Pokalheimspiel gegen den SSC Weißenfels II wurde um eine Woche auf den 20.November verlegt.

 

Der LSV spielte wie folgt: Patrick Schmidt, Christian Wiegand, Daniel Jenetzke, Chris Czernik, Michael Kraft, Adrian Bditer (88.Min: Mickey Kriebel), Julian Steinat, Gino Hesse (81.Min: Christopher Höffler), Harley Kriebel, Christian Rössler (81.Min: Ralf Pippel) und Enrico Bossig

Nicht zum Einsatz kam Julian Thiele.

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Ende

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Über den Autor

Marco Müller lsvredakteur

Seit 1987 im Verein, versuchte ich es bis 2009 am Ball. Seit 2010 bin ich für die Spielberichte mitverantwortlich; zunächst für die 2.Mannschaft, seit 2013 für die Erstmannschaft des LSV. Ich wünsche viel Spaß auf der Homepage unseres Vereins.

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