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FC ZWK Nebra : LSV Herren 2:3 (2:0)

Spiel in zweiter Hälfte gedreht

 

Nach der unglücklichen Niederlage bei der SG Großgrimma II / Hohenmölsen ging es wieder auf Reisen; diesmal zum FC ZWK Nebra. Auch wenn man vor dem Spiel punktetechnisch auf Augenhöhe befindlich war (der FC noch mit einem Nachholspiel in der Hinterhand), schienen die Rollen klar verteilt. Nebra mit zwei Siegen in Folge standen im selben Zeitraum zwei Niederlagen des LSV gegenüber. Und doch erwischten die Gäste den besseren Start. Schon nach wenigen Augenblicken hatte Enrico Bossig die erste Möglichkeit nach Doppelpass; verfehlte aber den Kasten.

Es entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel; jedoch mit einem Chancenplus für den LSV. So durfte sich nach Eckball Adrian Mikitiuk von der Strafraumgrenze versuchen; allerdings ohne den nötigen Druck auf den Ball.  Eine weitere gelungene Doppelpassaktion von Clemens Kaufmann und Gabriel Nicolae brachte erstgenannten im Strafraum in Position; hier war jedoch der Winkel beim Abschluss zu spitz; so dass beim Nebraer Keeper Oliver Trabert Endstation war. Dann durfte sich Patrick Pusch versuchen. Zunächst kam er nach Zuspiel von Mikitiuk zum Abschluss, rutschte aber wohl auch leicht weg, so dass der Ball am rechten Pfosten vorbei im Aus verschwand. Bei seinem zweiten Versuch; diesmal von Christian Rößler bedient, wäre es wohl gefährlicher zugegangen; allerdings wurde hier geblockt.

Nach zwanzig Minuten verlor man dann allerdings wieder den sprichwörtlichen Faden. Der FC, wenngleich mit gutem Aufbauspiel, wurde bis dahin vom eigenen Kasten ferngehalten, oder aber, profitierte man von unzulänglichen Zuspielen der Gäste. So dauerte es bis zur 25.Minute bis zum ersten nennenswerten Abschluss des FC; auch wenn hier der Schuss von Richard Fritsche noch weit über den Kasten von Michael Kraft ging, der heute aufgrund einer Fingerverletzung des etatmäßigen Keepers Elvis Galat das Tor des LSV hütete. Nur drei Minuten später reagierte er stark, als man keinen Zugriff auf den Ball bekam. Aus elf Metern lenkte er den nächsten Versuch von Fritsche an den Querbalken, ehe auch diese Situation geklärt werden konnte.

Nun war eindeutig der Gastgeber am Zug und wurde auch immer zielstrebiger in seinen Bemühungen. Fast schon folgerichtig fiel dann nach 37 Minuten die Führung für die Nebraer. In scheinbarer Ehrfurcht erstarrt, ließ man Markus Konieczny den nötigen Platz, dass dieser kurz vor der Strafraumgrenze abziehen durfte und Kraft keinerlei Chance zur Abwehr ließ.

Kurz vor dem Pausenpfiff dann auch gleich der nächste Nackenschlag. Einen Freistoß aus dem Halbfeld, lange unterwegs, wurde dann von Lukas Poweleit zum 2:0 in die Maschen geköpft.

In der Halbzeit redete Trainer Bernd Kloss seinen Mannen noch einmal Mut für die nächsten 45 Minuten zu und beorderte Bossig dann in den Angriff. Zudem kam Routinier Carsten Skripietz in die Partie, die zunächst den besseren Start für den Gastgeber fand; ehe man dann selbst wieder den Hebel umlegen konnte.

Nach 58 Minuten kam dann Conrad Plutz im Strafraum des FC zu Fall und somit zur Strafstoßentscheidung.  Nun war in jüngerer Vergangenheit die Ausführung ebendieses nicht immer eine Liebesgeschichte, aber am heutigen Tag netzte Mikitiuk souverän zum Anschluss ein. Die Uhr hatte nicht einmal eine volle Umdrehung geschafft, da durften die Rot-Weißen erneut jubeln. Nicolae setzte Bossig gut in Szene und dieser überwand Trabert zum 2:2.

Nebra zeigte sich nur kurz geschockt und versuchte dann das Spiel wieder auf Sieg zu stellen. Möglichkeiten boten sich auch; aber hier erwies sich Kraft als Spielverderber. Wie schon in Hälfte Eins bildete er mit dem Gebälk eine Art starkes Gespann, als er gegen Poweleit wieder alles aufbieten musste, um einen erneuten Rückstand zu verhindern. So lenkte er dessen Schuss an den Pfosten, bevor auch hier geklärt werden konnte. Ebenso stark reagierte er beim Kopfball vom eingewechselten Henning Knuhr, den er auch entschärfen konnte.

Dieses Offensivbemühen der Nebraer Elf eröffnete natürlich auch Räume für den LSV. So schickte der ebenfalls eingewechselte Galat Bossig auf den Weg, wo Trabert mit der Fußspitze den Ball die entscheidenden Zentimeter mit auf dem Weg gab, um den Einschlag zu verhindern.

Aber nach 80 Minuten war es dann so weit, als Daniel Jenetzke einen feinen Ball über die aufgerückte Abwehr der Nebraer hinweg lupfte, wo sich Pusch anschickte, seinen zweiten Saisontreffer unter Dach und Fach zu bringen, als er den Ball an Trabert vorbei unten rechts einschlagen ließ.

Auch wenn der FC ZWK nun noch verbissener anrannte, brachte der LSV mit starker kämpferischer Leistung das Ergebnis über die Runde. Die größte Möglichkeit der Hausherren konnte Plutz auf der Linie klären.

Respekt an die Truppe, die nach den 0:2 zur Pause das Spiel mit Leidenschaft noch zu einem auch nicht unverdienten Auswärtssieg drehen konnten und sich damit endlich mal wieder belohnten.

Am kommenden Sonntag empfängt man die SG VfB/ Motor Zeitz, die am heutigen Spieltag zu einem 2:2 gegen den TSV Großkorbetha kamen.

 

Der LSV  spielte wie folgt: Michael Kraft, Conrad Plutz, Enrico Bossig, Daniel Jenetzke, Clemens Kaufmann (75.Min: Christian Kautz), Christian Rößler (46.Min: Carsten Skripietz), Patrick Pusch (88.Min: Chris Czernik), Adrian Mikitiuk, Costin Ion (71.Min: Elvis Galat), Julian Steinat und Gabriel Nicolae

 

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SG Großgrimma II / Hohenmölsen : LSV Herren 2:1 (0:0)

Spiel noch hergegeben

 

Nach den Pokalwochenenden ging es nun wieder um Punkte. Zu Gast war man bei der SG Großgrimma II/ Hohenmölsen. Gegen die heimstarken Gastgeber war man jedoch gewillt zu punkten.

In einer recht ausgeglichenen Anfangsphase bot sich dem jungvermählten Costin Ion die erste Möglichkeit aus 16 Metern; aber noch ohne Schmackes auf den Ball. Gefährlicher war es dann auf der Gegenseite, wo sich Elvis Galat im LSV Kasten erstmals bewähren durfte.

Allmählich begann dann aber der LSV das Spiel an sich zu ziehen; allerdings ohne hochkarätige Möglichkeiten. Einzig ein harmloser Freistoß von Ion und einem Abschluss von Sebastian Siedler nach Zuspiel von Adrian Mikitiuk sprangen dabei heraus.

Nach einer guten Viertelstunde erstarb dann der Jubelschrei, als ein von Ion getretener Freistoß per Kopf noch auf der Torlinie geklärt werden konnte.

Danach kam auch der Gastgeber noch offensiv zum Zug. So kam nach Hereingabe Sven Wagenbrett frei aus Nahdistanz zum Abschluss, konnte den Ball aber nur relativ weit über den Querbalken platzieren.

Die nächste Möglichkeit bot sich dann wieder dem LSV. Ion steckte klug auf Gabriel Nicolae durch, der dann allein auf Florian Sperlich zulief und den Ball auch Richtung Kasten brachte, wo sich dann aber der Pfosten als Spielverderber erwies. Den abprallenden Ball konnte Sperlich aber einer eventuellen Zweitnutzung entziehen.

Bis zur Pause hatte man das Spiel auch weitgehend in Griff; aber wirkliche Gefahrenmomente blieben meist aus. Auch die mit meist langen Bällen agierenden Gastgeber konnte man vom eigenen Kasten fernhalten.

Nach dem Pausentee startete die SG zunächst besser; begünstigt durch einen Ballverlust von Julian Steinat. So tauchte unmittelbar danach Wagenbrett vor Galat auf; der mit starker Parade den Rückstand vereiteln konnte.

Die Partie wirkte nun auch hektischer; ein immer wieder unterbrochener Verlauf ließ so keinen Rhythmus aufkommen.

Es dauerte bis zur 64.Minute; als Chris Czernik die Lücke in der Hintermannschaft der SG erkannte und Ion schickte, der diesmal alles richtig machte und zur nicht unverdienten Führung einschob. Dies schien nun aber die Gastgeber zu beleben, die fortan das Tempo ihrerseits immer mehr anzogen.

Nach 71 Minuten musste man dann schließlich den Ausgleichstreffer hinnehmen. Nach Freistoß bekam man den Ball nicht geklärt, wo dann schließlich Justin Bauer aus dem Gewühl heraus den Ball unter den Querbalken versenkte. Nur elf Minuten wurde dann der Endstand hergestellt. In eine Kontersituation hineingeratend konnte Galat den ersten Ball noch parieren. Beim zweiten, noch für den Torschützen Philip Göbel aufgelegten Ball hatte er aber keine Abwehrmöglichkeit.

Nun klappte man das Visier noch einmal nach unten, um doch noch zu Abschlüssen zu kommen und hatte hinten mit Galat den Rückhalt, der seine Elf im Spiel hielt. Schon in der Nachspielzeit befindlich bot sich nach langem Ball von Nicolae Siedler noch eine Chance zum Ausgleich; doch hier war der Winkel zu spitz, so dass Sperlich den Dreier für sein Team festhalten konnte.

Am Ende kehrt man mit leeren Händen nach Hause; in einem Spiel in dem viel mehr möglich gewesen wäre. So hat man wieder vieles investiert, sich aber erneut nicht belohnt.

Am kommenden Wochenende geht es wieder auf Reisen; diesmal nach Nebra, zum dort beheimateten FC ZWK, die ihre gestrige Aufgabe in Großkorbetha mit 4:1 für sich entscheiden konnten.

 

Der LSV spielte wie folgt: Elvis Galat, Clemens Kaufmann (83.Min: Michael Kraft), Conrad Plutz, Chris Czernik (78.Min: Christian Rößler), Daniel Jenetzke, Enrico Bossig, Adrian Mikitiuk, Gabriel Nicolae, Julian Steinat (59.Min: Harley Kriebel), Costin Ion und Sebastian Siedler

 

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SG C-Jugend – SG Querfurt/Farnstädt/Weißenschirmbach

Knappe Niederlage

Zum ersten Spiel in Reichardtswerben, der neu gegründeten Spielgemeinschaft des LSV mit dem VfL Roßbach 1921, begrüßte man bei besten Bedingungen die JSG Querfurt/Farnstädt/Weißenschirmbach. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Chancen auf beiden Seiten waren sehr rar, aber wenn man einmal vor dem Tor auftauchte, war es immer gefährlich. Die knapp 50 Zuschauer sahen jedoch ein sehr mittelfeldlastiges Spiel. So ging es dann auch Leistungsgerecht mit einem 0:0 in die Halbzeit. Nach Wiederanpfiff waren die klareren Chancen bei dem Gastgeber. Es blieben aber zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Die spielentscheidende Situation war dann nach 45 Minuten. Einen Freistoß im gegnerischen Strafraum (Rückgabe zum Torwart) blieb leider ungenutzt. Anschließend hatte man noch den ein oder anderen verheißungsvollen Angriff. Aus diesen konnte man jedoch kein Kapital schlagen. So kam es, wie es eben kommen muss. Ein wunderbar herausgespielter Angriff der JSG mit einem sehr guten Abschluss führte zum 0:1. Kurz darauf brachte der zweite Treffer jedoch die Spielentscheidung. Unsere SG war das ganze Spiel auf Augenhöhe und war über die ganze Spielzeit ebenbürtig. Die gezeigte Leistung sollte dem hervorragenden Trainerteam der SG jedoch Hoffnung machen.

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LSV Herren : ESV Herrengosserstedt 0:5 (0:3)

Pokalaus

 

In der Ausscheidungsrunde zum Burgenlandpokal empfing man auf heimischen Geläuf den ESV Herrengosserstedt; den derzeitigen 13. der Landesklasse 7. Auch wenn die Rollen klar verteilt waren, wollte man es dem Favoriten nicht leicht machen.

Entsprechend der Konstellation ging es dann auch ins Spiel; wo sich die Gäste zunächst ein spielerisches Plus erarbeiteten, ohne jedoch für Gefahrenmomente sorgen zu können. Auch wenn sich der LSV im Spiel nach vorn schwertat, konnten sie den ersten Abschluss nach zwölf Minuten für sich verbuchen; als nach Vorlage von Adrian Mikitiuk Sebastian Siedler es aus der Distanz probierte, aber den Kasten verfehlte.

Der auffälligste ESV Akteur, Maik Grottel, prüfte dann Sven Quandt im Kasten der Rot-Weißen mit einem Freistoß, ohne ihn jedoch vor ernsthafte Probleme zu stellen.

Nach 23 Minuten geriet man dann jedoch in Rückstand. Michael Kraft konnte sich kurz der Strafraumgrenze nur mit einem Foul behelfen, um ein Eindringen zu verhindern. Zum fälligen Freistoß trat diesmal ESV Kapitän Markus Löhnert an und zirkelte ihn ins linke Toreck.

Wie schon in der Vorwoche entschied ein Doppelschlag in Minute 29 und 32 die Partie. Klug kombiniert schob dann Grottel von rechts an Quandt vorbei in die Maschen. Vor dem 0:3 bot sich erneut Siedler eine Möglichkeit. Wieder von Mikitiuk bedient zog er an der Strafraumgrenze ab; allerdings zu zentral, um Sebastian Hackbarth in Verlegenheit zu bringen.

Vor dem 0:3 bekam man den Ball schließlich nicht geklärt und Grottel durfte schlussendlich seinen zweiten Treffer bejubeln.

Der Auftritt des LSV blieb auch weiterhin recht blutleer und offensiv vieles schuldig. Erst kurz vor der Pause setzen Chris Czernik und Christian Rößler sanfte Angriffsakzente; wenngleich am Ende glücklos.

Mit der Hereinnahme von Patrick Pusch und Harley Kriebel belebte sich in den ersten Minuten der zweiten Hälfte das Offensivverhalten der Gastgeber. Angesichts des komfortablen Vorsprungs dürfte der ESV auch den einen oder anderen Gang herausgenommen haben; aber ein Treffer hätte sicher noch einmal für Spannung sorgen können. Zunächst versuchte es Siedler aus 20 Metern; doch auch hier zeigte sich Hackbarth auf dem Posten. Wenig später legte Siedler für Pusch auf, der schließlich den ESV Keeper zum Abtauchen zwang. Eine weitere Möglichkeit durch Pusch nach Vorarbeit von Mikitiuk konnte Hackbarth zur Ecke abwehren.

Doch auch der Gast blieb nicht gänzlich ungefährlich. Ein zu kurz abgewehrter Ball setzte dann Grottel aus 16 Metern am Kasten von Quandt vorbei.

Nach 57 Minuten dann die größte Möglichkeit für den LSV: Mit freier Bahn ausgestattet konnte Mikitiuk in den Strafraum eindringen; traf aber den Ball nicht richtig. Was einst nur Formsache war ist symptomatisch für die derzeitige Chancenauswertung. Auch eine Riesenchance von Julian Steinat nach Freistoß von Clemens Kaufmann konnte aus Nahdistanz nicht im Kasten untergebracht werden.

Nach 71 Minuten machte der Landesklassevertreter alles klar. Diesmal war es Christian Oberreich, der am Ende eines schnellen Gegenzuges das Ergebnis auf 0:4 hochschraubte.

Wenig später konnte sich Quandt auszeichnen, als er aus Nahdistanz stark reagierte, ehe man die Situation klären konnte.

In der 77.Minute konnte Grottel mit einen an sich harmlos anmutenden Fernschuss aus zwanzig Metern seinen dritten Treffer an diesem Nachmittag bejubeln.

Dann trudelte das Spiel in Richtung Schlusspfiff, wo kurz vor dessen Ertönen Siedler nach Pass von Pusch erneut der Ehrentreffer verwehrt blieb, weil sich ein Herrengossenstedter noch in die Flugbahn warf.

So scheidet man am Ende gegen einen Gegner aus, dem man es vor allen in der ersten Hälfte zu leicht machte und der nicht mehr als nötig tun musste, um die erste Runde des Burgenlandpokals zu erreichen.

Nun hat man zwei Wochen Zeit sich auf die eigentlichen Stärken zu besinnen, um dann bei der SG Großgrimma II/ Hohenmölsen ein anderes Gesicht zu zeigen.

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Christian Kautz (46.Min: Patrick Pusch), Michael Kraft, Conrad Plutz, Clemens Kaufmann, Daniel Jenetzke, Christian Rößler (46.Min: Harley Kriebel), Chris Czernik (78.Min: Constantin Burlacu), Adrian Mikitiuk, Sebastian Siedler und Julian Steinat

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LSV Herren : TSV Großkorbetha 0:3 (0:1)

Dämpfer nach Miniserie

 

Zum fälligen Heimspiel gegen den TSV Großkorbetha hatte man sich vorgenommen den einen oder anderen Punkt mitzunehmen. Man war gewarnt; schließlich waren die Gäste in den letzten beiden Spielen punktlos geblieben und mit Sicherheit darauf erpicht, den Negativtrend zu stoppen.

Entsprechend gingen die Gäste dann auch in den ersten Minuten zu Werke und setzten schon in Minute drei das erste Ausrufezeichen durch Stefan Große. Der LSV, noch etwas ungeordnet wirkend, hatte hier das Glück auf seiner Seite und sah den Ball knapp vorbei gehen.

Nun nahm auch der LSV nach und nach am Spielbetrieb teil und suchte den Weg nach vorn. Ein erstes Lebenszeichen war nach zu kurz abgewehrtem Ball dann dem ehemaligen TSV Akteur Julian Steinat vorbehalten, der aber aus 18 Metern zu ungenau zielte.

Gefährlicher war es dann auf der anderen Seite: Hier musste Sven Quandt, wie schon in der Vorwoche sein ganzes Können gegen Große aufbieten, um den Rückstand zu verhindern.

Das Spiel war nun recht ausgeglichen, wenngleich die Rot-Weißen nun mit einem größeren Chancenplus aufwarten konnten. Hier konnte sich der Großkorbethaer Keeper Tim Stark mehrfach auszeichnen. Zunächst machte er per Faustabwehr einen Freistoß von Adrian Mikitiuk zunichte. Auch bei einer Doppelchance des LSV zeigte er sich auf dem Posten; reagierte blitzschnell, als Conrad Plutz nach Hereingabe den Ball Richtung Tor brachte. Den Ball zur Seite lenkend brachte Sebastian Siedler als Zweitverwerter in Szene, der es aus spitzem Winkel nur mit einem Kopfball versuchen konnte, den Stark schließlich zur Ecke klären konnte.

Ebenso zeigte er sich auf Höhe des Geschehens, als er nach langem Ball auf Gabriel Nicolae im Herauslaufen den Abschluss abwehren konnte.

Mit der Hereinnahme von Nico Wieruch für den verletzten Kenny Kobylka schien sich das Blatt nun aber allmählich zu wenden. Der TSV hatte nun etwas mehr Spielanteile, konnte aber die Möglichkeiten von Max Langheinrich und eben Wieruch aber noch nicht genau platzieren. Nach Ballverlust in der gegnerischen Hälfte stand am Ende der Konterkette Wieruch, der mit Übersicht den Ball im Kasten von Quandt versenkte, dem sich hier keine Abwehrchance bot.

Zu Beginn der zweiten Hälfte investierte man wieder mehr in Offensivaktionen; auch wenn der Gast zunächst die erste Chance durch Matthias Reimer hatte; sich aber Quandt hier auf den Posten zeigte.

Die nächsten Möglichkeiten boten sich dann aber wieder dem LSV. So steckte Mikitiuk auf Steinat durch, der allerdings zu zentral zielte und Stark vor keinerlei Probleme stellte. Kurz darauf legte Steinat dann für Nicolae auf, dessen Schuss jedoch geblockt werden konnte.

Auch ein Freistoß von Patrick Pusch aus aussichtsreicher Position verfehlte den Kasten deutlich. Der eingewechselte Czernik brachte später einen Freistoß von Höhe Mittellinie in den Strafraum, wo Mikitiuk zwar zum Kopfball kam, aber nicht genügend Druck vermitteln konnte, so dass auch dieser Ball Beute von Stark wurde.

Dann kam aber der TSV wieder auf; diesmal durch den jungen Hannes Pschribülla. Bei seinem ersten Versuch konnte sich Quandt wieder auszeichnen; bei seiner zweiten Möglichkeit traf er nur das Außennetz.

In den Minuten 68 und 69 machte dann der Gast den Deckel auf die Partie. Eine Flanke von links fand den einlaufenden Tom Winnemund, der nahezu unbedrängt den Ball zum 0:2 eindrücken konnte. Man hatte diesen Nackenschlag noch nicht wirklich verdaut, als man schon wenig später wieder nach Ballverlust sich einer Überzahlsituation gegenübersah, die Leon Kampf zum 0:3 vollendete.

Man zeigte sich zwar weiter bemüht, hatte durch Czernik und den eingewechselten Michael Kraft auch gute Möglichkeiten, noch einmal zu verkürzen; doch auch hier war beim gut aufgelegten Stark immer Endstation.

So unterliegt man am Ende abgeklärten Gästen aus Großkorbetha, wenngleich in dieser Höhe etwas zu hoch. Der LSV, dass scheint klar, braucht zu viele Möglichkeiten, um zu Toren zu kommen.

Zum kommenden Pokalwochenende empfängt man den Landesklassevertreter ESV Herrengosserstedt auf heimischen Geläuf.

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Christian Kautz, Conrad Plutz, Enrico Bossig, Patrick Pusch (72.Min: Michael Kraft), Daniel Jenetzke, Christian Rößler (46.Min: Chris Czernik), Adrian Mikitiuk, Sebastian Siedler (65.Min: Martin Georgian-Ionel) und Gabriel Nicolae

 

 

 

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LSV Herren : TSV Tröglitz 1:0 (0:0)

Hartes Stück Arbeit

Zum ersten Heimspiel der neuen Saison empfing man mit dem Aufsteiger aus Tröglitz einen sportlich völlig unbekannten Gegner, der ebenso wie der LSV in der Vorwoche nicht hatte punkten können. Aber es galt die drei zu vergebenden Punkte in Reichardtswerben zu belassen.

Dabei begann es mit einer Schrecksekunde; als schon in der ersten Minute der Gast vor dem LSV Gehäuse auftauchte, das zögerliche Herauslaufen von Sven Quandt aber nicht ausnutzen konnten.

Danach besannen sich die Hausherren und versuchten das Heft des Handelns an sich zu reißen; jedoch ohne zwingende Torgefahr zu beschwören. Eine Hereingabe von Clemens Kaufmann fand zwar mit Sebastian Siedler einen Abnehmer, der dem Spielgerät aber nicht den nötigen Druck und Präzision mit auf den Weg geben konnte und dem Tröglitzer Hüter Hannes Hierat vor keine Probleme stellte.

Die Gäste, meist mit langen Bällen operierend kamen dann auch; wenngleich eher zufällig als herausgespielt zu einer weiteren Möglichkeit; allerdings traf Hannes Novotny nur das Außennetz.

Der LSV blieb zumeist das spielbestimmende Team; biss sich aber ein um andere Mal an der Tröglitzer Hintermannschaft die Zähne aus. Halbgare Möglichkeiten durch Conrad Plutz und Gabriel Nicolae blieben letztlich einzig erwähnenswert.

Nach der Pause schien es, als hätten beide Mannschaft das Visier heruntergeklappt. Wie schon im ersten Durchgang konnte der Gast aus Tröglitz den ersten Gefahrenmoment heraufbeschwören. Nach Ballverlust von Daniel Jenetzke lief der Ball wieder schnell Richtung LSV Gehäuse, doch statt den Abschluss zu suchen, wurde diese Chance durch ein unnötiges und ungenaues Abspiel liegengelassen.

Dies schien dann auch als Wachrüttler hergehalten zu haben, denn fortan erhöhte man wieder das Tempo und konnte wenig später sogar die bis dato größte Möglichkeit verbuchen, als nach zu kurzer Abwehr Kaufmann aus gut zwanzig Meter den Ball nur wenige Zentimeter neben den linken Dreiangel setzte.

Auf Tröglitzer Seite kam Alexander Kahler zum Kopfball; doch dieser Ball war leichte Beute für Quandt. Dieser rückte auch Minuten später wieder in den Mittelpunkt, als er eine gefährliche Hereingabe aus dem Gefahrenbereich fausten konnte.

Doch davor vergaben für die Rot Weißen erneut Kaufmann und auch Jenetzke mit einem Distanzschuss. Kein Durchkommen gab es auch für Julian Steinat, dessen Doppelchance jeweils geblockt wurde. Dann versuchte es Siedler mit einem Freistoß, den er aus spitzem Winkel von rechts auf den Kasten brachte, wo Hierat aber zur Ecke abwehren konnte.

Faktisch im Gegenzug wurde es dann für den LSV brenzlig; auch hier fehlte nicht viel beim Versuch von Dominik Kunzelmann.

Und dann endlich, nach 69 Minuten fiel dann endlich die Führung; wenngleich unter gütiger Mithilfe des Aufsteigers. Beim Pass von Adrian Mikitiuk lenkte Tom Baude den Ball so unglücklich ab, dass er seinem Schlussmann keine Chance mehr zur Abwehr ließ.

Diese Führung belebte auch noch einmal die Tröglitzer, die jedoch nur durch Standardsituationen für Gefahr hätten sorgen können. Diese blieben aber jedoch in der Mauer hängen oder verfehlten das LSV Tor um einiges.

Es ging nun auch etwas ruppiger zu Werke und störte so immer wieder den Spielrhythmus.

In diese Phase hinein hätte der eingewechselte Chris Czernik den Sack zubinden können; sein brachialer Abschluss ließ jedoch nur das Gebälk erzittern.

Aber auch so brachte man am Ende dieses verdiente 1:0 über die Zeit und konnte die ersten drei Punkte auf der Habenseite verbuchen. Die an den Tag gelegte Mannschaftsleistung wird auch am kommenden Spieltag von Nöten sein, wenn es zum nächsten Aufsteiger nach Lossa/Rastenberg geht, die mit zwei Siegen zum Auftakt perfekt in die Saison gestartet sind und heuer mit 3:1 in Großkorbetha aufhorchen ließen.

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Conrad Plutz, Enrico Bossig, Christian Kautz, Clemens Kaufmann (73.Min: Chris Czernik), Daniel Jenetzke, Christian Rößler, Adrian Mikitiuk, Julian Steinat, Sebastian Siedler (89.Min: Michael Kraft) und Gabriel Nicolae

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SV Kretzschau : LSV Herren 3:1 (2:0)

Auswärtsniederlage zum Auftakt

 

Nach der unvollendeten Vorgängersaison ging es nun in die neue Pflichtspielserie. Zu Gast war man beim SV Kretzschau.

Man hatte sich einiges vorgenommen an diesem Nachmittag; sah sich aber bereits nach fünf Minuten im Rückstand; als nach Ballverlust Daniel Albert überlegt an Conrad Plutz vorbei vollendete; der heute Elvis Galat vertrat, der mit Schulterproblemen belastet auf der Ersatzbank Platz genommen hatte.

Doch anders als in der Vergangenheit konnte man den frühen Schock recht schnell wegstecken und hatte durch Neuzugang Julian Steinat die große Chance, das Ergebnis wieder auf Anfang zu stellen. Hier jedoch brachte ein Kretzschauer Abwehrakteur noch seinen Fuß in den strammen Abschluss, so dass hier nur das Außennetz zum Zappeln kam. Wenig hatte auch der zweite Neuzugang, Christian Rößler eine Möglichkeit, konnte den Ball aber nicht kontrolliert Richtung Tor bringen.

Auch wenn der LSV nun etwas besser ins Spiel fand; das gefährlichere Spiel zog der Gastgeber auf. Nach einer weiteren Möglichkeit, die sich Daniel Jenetzke nach langem Ball bot; dieser aber zu lange mit dem Abschluss zögerte; musste man faktisch im Gegenzug das 0:2 hinnehmen. Auf Reisen geschickt konnte sich der Kretzschauer Noel Kalkofen gegen Enrico Bossig durchsetzen, der schließlich auf Elias Just ablegte, der sträflich freistehend Plutz erneut keine Chance ließ.

Diesmal steckte man den erneuten Nackenschlag nicht so schnell weg und tat sich in der Folge schwer. Außer einem harmlosen Versuch von Steinat konnte man offensiv nichts mehr zustande bringen.

Nach der Pause hatte man gefühlt 80 % Ballbesitz, fand aber gegen kompakt stehende Kretzschauer kein Durchkommen. Diese wiederum hatten durch Christoph Scholz mehrere Chancen, das Spiel vorzuentscheiden.

Nach 57 Minuten konnte der LSV dann jedoch verkürzen; als zunächst nach Eckball Jenetzkes Schuss geblockt wurde. Der zweite Ball konnte von Sebastian Siedler auf Kapitän Adrian Mikitiuk abgelegt, der direkt aus zwanzig Metern abzog und Andreas Ludwig im SV Gehäuse keine Abwehrmöglichkeit bot.

Leider währte die Freude über den Anschlusstreffer nicht lange. Nur zwei Minuten später stellte der Gastgeber den alten Abstand wieder her. Einen Freistoß von halblinks gebracht, konnte der unbedrängt einlaufende Scholz in die Maschen drücken.

Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten; die aber allesamt am jeweiligen Ziel vorbei gingen. Für den LSV bot sich Siedler die Möglichkeit, als er nach langem Ball von Jenetzke zum Kopfball ansetzte. Ebenso verfehlte Patrick Pusch mit einem Freistoß aus gut zwanzig Metern.

Auf Kretzschauer Seite hätte Scholz sein Torkonto erhöhen können; doch auch hier fehlte die nötige Präzision für einen Torerfolg.

Erst kurz vor Schluss hätte Mikitiuk noch einmal Spannung in die Partie bringen können; verfehlte aber zweimal recht knapp. So blieb es am Ende beim 3:1 für den gastgebenden SV; der aufgrund der insgesamt abgeklärteren Spielweise und Effektivität in Ordnung geht.

Die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang dürfte den Rotweißen aber Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. Am kommenden Sonntag empfängt man auf heimischen Boden Aufsteiger TSV Tröglitz, die ihr erstes Spiel mit 1:2 gegen Großkorbetha verloren.

 

Der LSV spielte wie folgt: Conrad Plutz, Adrian Mikitiuk, Enrico Bossig, Clemens Kaufmann (61.Min: Elvis Galat), Michael Kraft (71.Min: Martin Gregorian), Patrick Pusch, Costin Ion, Christian Rößler (61.Min: Gabriel Nicolae), Daniel Jenetzke, Sebastian Siedler (71.Min: Christian Kautz) und Julian Steinat

 

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LSV Herren : SG Spergau II 0:4 (0:1)

Lehrstunde

 

Zum dritten Testspiel der jungen Saison empfing man die SG Spergau II, die den heimischen Farben eine Lehrstunde erteilten und der Euphorie nach dem letzten Spiel einen herben Dämpfer verpasste. Vor allen in Hälfte eins war man in allen Dingen unterlegen und konnte froh sein, nur mit einem 0:1 in die Pause zu gehen. Der Gast von der ersten Minute an präsenter und gekonnten Spielaufbau, die schon nach acht Minuten durch Tom Heinzelmann in Führung gingen, als er einen zunächst abgewehrten Ball von Elvis Galat im Nachschuss im LSV Kasten unterbringen konnte.

Beim LSV ging nicht viel; konnte meist nur Reagieren statt Agieren. So gelang es nicht, den Ball über mehrere Stationen laufen zu lassen. Zu viele Fehlpässe und verzettelten Einzelaktionen stellten die Hintermannschaft der Spergauer vor keine allzu argen Probleme stellte. Nur einmal konnte man die Abwehr überwinden; doch hier traf Gabriel Nicolae nur den Pfosten.

Erst im zweiten Durchgang gelang eine kleine Leistungssteigerung, auch wenn die ersten Minuten wiederum den Gästen gehörten, die aber ihre Möglichkeiten nicht nutzen konnten.

Und plötzlich bot sich dann erneut die Chance zum Ausgleich, als sich Enrico Bossig über rechts durchsetzen konnte und Costin Ion bediente, der allerdings auch am Aluminium scheiterte.

Weitere Möglichkeiten durch Sebastian Siedler und erneut Ion blieben dann aber harmloserer Natur. Auf der Gegenseite zeigte sich Galat als starker Rückhalt. Doch nach knapp siebzig war auch er machtlos, als nach nicht geklärten Ball Erik Jauck auf 0:2 erhöhte. Paul Ortwig war es dann, der mit einem Doppelpack in Minute 78 und 85 die Niederlage endgültig besiegelte. So geht der Sieg der Spergauer auch in dieser Höhe in Ordnung.

Ob es am kommenden Wochenende noch ein weiteres Testspiel geben wird, steht derzeit noch nicht fest. In vierzehn Tagen startet man dann in Kretzschau in die neue Kreisoberligasaison.

 

Der LSV spielte wie folgt: Elvis Galat, Chris Czernik, Michael Kraft, Christian Kautz, Christopher Höffler, Clemens Kaufmann, Christian Rößler, Enrico Bossig, Costin Ion, Sebastian Siedler, Gabriel Nicolae, Kai Buhlmann, Constantin Burlacu, Harley Kriebel und Ralf Pippel

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LSV : VfL Roßbach 4:3 (3:2)

Sieg im zweiten Test

 

Eine Woche nach dem Testspielauftakt empfing man den Kreisoberligisten VfL Roßbach aus dem Saalkreis zum nächsten Test.

Und der Auftakt war dann auch vielversprechend, als Gabriel Nicolae den einlaufenden Daniel Jenetzke bediente, der nach drei Minuten zur Führung einschob. Eine Führung, die aber zunächst nicht guttat. Die nächsten Möglichkeiten gehörten nämlich den Gästen, die nun besser ins Spiel fanden. Zunächst verfehlte Sebastian Zimmermann aus spitzem Winkel nur knapp; dann musste Elvis Galat im LSV Tor bei einem Freistoß von Ibrahim Mohamed sein ganzes Können aufbieten, um seinen Kasten sauber zu halten.

Auf LSV Seite standen sich dann Nicolae und Clemens Kaufmann im Weg, als sie plötzlich frei im Strafraum des VfL diese Möglichkeit vergaben. Ansonst tat man sich schwer; leistete sich zu viele Ungenauigkeiten im Aufbauspiel. So war es dann eine sehenswerte Einzelaktion von Kaufmann, der drei Gegenspieler düpierte; aber dann kurz vorm Abschluss noch vom Ball getrennt werden konnte.

Nach einer halben Spieldauer begannen dann sieben verrückte Minuten, wo gleich zweimal das Spiel gedreht wurde. Unter gütiger Mithilfe der LSV Abwehr durften zunächst Oussama Fallouti und Felix Bartel für ihre Farben jubeln. Und das schien nun wiederum ein Weckruf für die Rot Weißen zu sein. Nur zwei Minuten nach dem Führungswechsel drosch Kaufmann rechts vom Fünfmeterraum eine Hereingabe von Sebastian Siedler unter den Querbalken. Siedler war es dann auch, der vor der neuerlichen Führung des LSV an der Strafraumgrenze gelegt wurde. Nun durfte sich Kapitän Patrick Pusch in die Torschützenliste eintragen; als er direkt einen Freistoß links im Kasten von Dominic Graul versenkte.

Nach diesen fulminanten Minuten passierte bis zum Pausenpfiff nichts mehr. Gleich nach Wiederaufnahme des Spielgeschehens hätte Enrico Bossig die Führung weiter ausbauen können, als er von Christopher Höffler geschickt, von links in den Strafraum drang, aber haarscharf am rechten Pfosten vorbei zirkelte. Die nächsten Minuten waren dann eher durch kleine Fouls geprägt, ehe nach 53 Minuten Siedler Nicolae freispielte, der dann überlegt zum 4:2 traf. Und man war durchaus in der Lage, dass Ergebnis noch weiter nach oben zu schrauben: Elvis Galat, wie schon in der Vorwoche nach der Pause im Feld statt im Tor agierend, sah den an der Strafraumgrenze postierten Siedler, der Graul dazu zwang, den Ball nach vorn abzuwehren. Den Nachschuss von Nicolae konnte er dann aber zum Eckball abwehren.

Danach kam auch noch Pech hinzu. Zunächst brachte Gino Hesse eine Hereingabe mustergültig auf dem Kopf von Galat, wo aber der Querbalken Endstation war. Ebenso musste kurz darauf Siedler seinen Versuch von der linken Seite an den Pfosten klatschen sehen.

Nach 75 Minuten glückte dann dem Gast wieder der Anschlusstreffer; als Sven Quandt einen Eckball unterlief und Fallouti Nutznießer war.

Durch die nun vielen Wechsel verflachte dann das Spiel ein wenig und geriet meist auf beiden Seiten Mittelfeld lastig. Mit einem Versuch von Fallouti aus 30 Metern wäre beinahe noch der Ausgleich geglückt, als der Ball vom Querbalken aus wohl hinter der Linie landete. Der Keller in Köln schwieg allerdings dazu und so blieb es bis zum Schluss beim 4:3.

Im Vergleich zur Vorwoche konnte man am heutigen Tag schon eine Leistungssteigerung erkennen; auch wenn noch immer viel Arbeit auf das Team warten wird.

Kommenden Samstag empfängt man um 14:00 Uhr auf heimischen Grund die Zweitmannschaft der SG Spergau.

 

Der LSV spielte wie folgt: Elvis Galat, Sven Quandt (beide Tor), Michael Kraft, Christopher Höffler, Clemens Kaufmann, Daniel Jenetzke, Christian Rößler, Gabriel Nicolae, Costin Ion, Patrick Pusch, Sebastian Siedler, Enrico Bossig, Christian Kautz, Gino Hesse, Chris Czernik und Constantin Burlacu

Dieser Spielbericht wird präsentiert von:

LSV Herren – SV 1916 Beuna 1:2 (0:2)

Endlich wieder Fußball

 

Nach 161 quälend langen Tagen kehrte nun auch in Reichardtswerben der Fußball wieder zurück auf die Bühne. Nach nur wenigen Trainingseinheiten erwartete man aber gegen den SV 1916 Beuna noch keine Wunderdinge. Vielmehr galt es, nach dieser ewig langen Zeit wieder in den Rhythmus und zu Kondition zu finden. Zudem kehrten mit Patrick Pusch und Kai Buhlmann auch zwei Langzeitverletzte zurück.

Bei hochsommerlichen Temperaturen tasteten sich beide Teams zunächst ab und blieben zunächst offensiv zurückhaltend. Ein erster Distanzschuss von Pusch nach 13 Minuten war so die erste Torannäherung des LSV.

Zwingender waren da eher die Gäste, die nun die LSV Abwehr zu beschäftigen begannen. Ein Treffer fand aufgrund einer Abseitsstellung zunächst keine Anerkennung. Der LSV tat sich indes schwer nach vorn; leistete sich zudem recht viele Abspielfehler oder versuchte es mit langen Bällen auf Enrico Bossig, dem sich nach 25 Minuten tatsächlich die große Möglichkeit zur Führung bot. Doch Sino Alalo im Beunaer Kasten roch den Braten frühzeitig und verkürzte geschickt und hielt seinen Kasten sauber.

Nach 32 Minuten wurde dann den Gästen ein Strafstoß zugesprochen, als Clemens Kaufmann zu spät gegen seinen Gegenspieler kam. Auch wenn Elvis Galat im LSV Gehäuse die Ecke ahnte, hatte er gegen den straffen Schuss von Maximillian Bach keine Chance. Nur vier Minuten später konnten die Gäste aus Beuna sogar noch weiter erhöhen, als Robin Saddei aus Nahdistanz vollendete. Dieser Treffer zeigte dann auch Wirkung auf das Spiel des LSV; die nun zunächst den Faden verloren. Lediglich ein harmloser Distanzschuss von Costin Ion kurz vor der Pause war ein kleines offensives Aufflackern.

An diesem Bild änderte sich auch nach der Pause nicht viel. Der SV Beuna zeigte auch hier zunächst die bessere Spielanlage; versäumte es aber, seine Möglichkeiten in Tore umzumünzen. Zum einen verfehlte man den Kasten, oder scheiterte an Sven Quandt, der im zweiten Durchgang für Galat das hütete. Letztgenannter kam dann nach einer Stunde und belebte das Offensivspiel der Rot-Weißen. So konnte er nach langen Ball und energischen Sprint nur noch mit unlauteren Mitteln im Strafraum gebremst werden. Den fälligen Elfmeter versenkte Pusch dann unhaltbar, im nun von D.Schröder gehüteten Tor.

Nun kehrte auch wieder Leben ins LSV Team zurück. Galat bot sich dann nach Hereingabe von der linken Seite die nächste Riesenchance, scheiterte aber aus Nahdistanz an Schröder.

Auf der anderen Seite hätten dann die Gäste nach 78 Minuten alles klar machen können. Einen Freistoß von Johannes John konnte Quandt nur nach vorn abwehren, wo sich Philipp Buss die Chance zum 1:3 bot; dieser aber aussichtsreich stehend nur das Außennetz zum Zappeln brachte.

Kurz vor Schluß dann doch noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Wieder war es Galat, der über rechts seinen Gegenspieler überlaufen konnte; seine Hereingabe aber knapp an der Fußspitze von Constantin Burlacu vorbei rauschte.

So blieb es am Ende beim nicht unverdienten Sieg der Gäste aus Beuna. Man hat aber gesehen, dass noch viel Arbeit auf die Mannen von Trainer Bernd Kloss wartet.

Kommenden Samstag testet man dann gegen den Vfl Roßbach.

 

Folgende Spieler kamen zum Einsatz: Elvis Galat, Sven Quandt (beide Tor), Clemens Kaufmann, Michael Kraft, Conrad Plutz, Chris Czernik, Daniel Jenetzke, Kai Buhlmann, Enrico Bossig, Patrick Pusch, Sebastian Siedler, Costin Ion, Christopher Höffler, Gabriel Nicolae, Gino Hesse und Constantin Burlacu