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LSV Herren : SG Zorbau II / Lützen 1:4 (1:3)

Ernüchterung statt Aufbruch

An diesem Spieltag galt vor allem die Devise: Verlieren verboten. Und alles schien schon in der ersten Minute bereitet, als Chris Czernik die Lücke in der noch unsortierten Zorbauer Abwehrreihe erkannte und Daniel Jenetzke bediente, der überlegt zum Führungstreffer einschob. Nur wenig später versuchte es Sebastian Siedler nach Zuspiel von Costin Ion mit einem Heber, der aber dann auch über den Kasten ging.
Doch nach und nach und nach schlich sich dann zunehmend eine gewisse Unruhe in das LSV Spiel ein; damit einhergehend, dass nun auch die Gäste ins Spiel fanden. Dennoch boten sich den Hausherren weitere Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen. Doch die Chancen von Jenetzke und Matin Ionel blieben ungenutzt. Einen strammen Distanzschuss von Ionel lenkte Gästekeeper Damian Weith noch stark um den Pfosten.
Doch nun deutete sich schon allmählich der Umschwung an. Mit vielen leichten Ballverlusten kamen die Gäste nun vollends ins Spiel und drehten schließlich mit einem Doppelschlag die Partie. Beim ersten Tor leistete Conrad Plutz mit unglücklicher Kopfballabwehr noch die Vorarbeit, als der Ball von dessen Hinterkopf an den Pfosten tropfte, wo Michael Heinze nur noch formvollendet den Ball in die Maschen drückte. Leicht machte man es auch Falco Pießold nur vier Minuten nach dem Ausgleich, der das Spiel damit drehen konnte.
Und doch bot sich dem LSV die Möglichkeit zum Ausgleich, als Andreas Zimmermann über links nach innen passte, wo Ionel aber einen Schritt zu spät kam. Nach 34 Minuten fiel dann schließlich das 1:3; wiederum durch Unzulänglichkeiten in der LSV Abwehr begünstigt. Nutznießer war erneut Pießold.
Noch vor der Pause boten sich den Rot-Weißen Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Nach Eckball von Jenetzke kam Siedler aus Nahdistanz zum Abschluss, doch vom Innenpfosten trudelte der Ball nicht über die Linie. Aus 20 Metern versuchte es dann Czernik; doch sein Ball war zu zentral und somit kein Problem für Weith.
Zu früh jubelte man kurz vor dem Pausenpfiff. Zunächst entschärfte Weith sehenswert einen Heber von Enrico Bossig. In der Folgeszene konnte zwar Ionel den Ball über die Linie bringen; allerdings aus einer Abseitssituation heraus.
Hoffte man nach der Pause noch auf die Trendwende, sah die Realität leider ein wenig anders aus. Gegen nun abgeklärt agierende Zorbauer tat man sich zunehmend schwerer und sah sich immer wieder gefährlichen Gegenstößen gegenüber. Zwei an sich harmlose Versuche von Plutz; einmal aus der Distanz und beim zweiten mit Kopfball vom eingewechselten Gabriel Nicolae, blieben Nachweis der Offensivbemühungen. Und mitten hinein fiel dann das 1:4 durch Heinze nach 66 Minuten.
Mit einer Doppelchance hätte man noch einmal verkürzen können; doch zunächst scheiterte Siedler am starken Weith. Der zweite Ball durch Ionel konnte zur Ecke geklärt werden.
Vor Ende der Partie hatte man noch Glück nicht noch das 1:5 zu kassieren; als Liam Angeli aus spitzem Winkel abzog und knapp verfehlte.
Mit dieser verdienten Niederlage verpasste man es, Anschluss an die vor uns stehenden Mannschaften herzustellen. Damit werden die Aufgaben in den kommenden Spielen nicht leichter.
Am kommenden Wochenende empfängt man mit der Reserve des SV Großgrimma den Tabellennachbarn; die nach einer 0:3 Niederlage in Mertendorf aber dennoch fünf Punkte vor dem LSV stehen. Die Bedeutung dieses Spiels sollte wohl jedem klar sein.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Priese, Andreas Zimmermann, Carsten Skripietz, Chris Czernik (46.Min.Harley Kriebel), Clemens Kaufmann, Enrico Bossig, Conrad Plutz, Daniel Jenetzke (56.Min: Christopher Höffler), Costin Ion (56.Min: Gabriel Nicolae), Sebastian Siedler und Martin Ionel
Nicht zum Einsatz kam Michael Kraft

Einen besseren Start in die Rückrunde erwischte hingegen die SG SSC WSFIII/ LSV II gegen die Zweitmannschaft von Blau Weiß Bad Kösen. Nachdem man zur Pause noch mit 0:1 zurück lag, konnte man im zweiten Durchgang die Partie noch drehen. Jonas Moser traf nach 57 Minuten aus der Distanz. Praktisch mit dem Schlusspfiff konnte der zwei Minuten zuvor eingewechselte Tristan Rohlik zum vielumjubelten Siegtor einnetzen. Damit klettert die SG wieder über den Strich.
Für den LSV liefen Constantin Burlacu, Ralf Pippel und Christian Kautz auf

 

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SG Goseck/Markwerben : LSV Herren 0:5 (0:1)

Gelungene Generalprobe

Mit einem jederzeit ungefährdeten 5:0 kehrte man von der SG Goseck/ Markwerben zurück. Gegen den in der Kreisliga ungeschlagen durch die Vorrunde gegangenen Gastgeber fand man auch den besseren Start; wenngleich noch ohne Durchschlagskraft. Die SG brauchte gut zehn Minuten, ehe auch sie besser ins Spiel fand.
Auch wenn der LSV tonangebend blieb; echte Torraumszenen konnte der Gastgeber unterbinden. So blieben harmlose Abschlüsse aus der Ferne durch Enrico Bossig, Chris Czernik und Costin Ion einzig nennenswert. Auf der Gegenseite hatte Neuzugang Elvis Galat im LSV Kasten einen eher ruhigen Nachmittag.
Nach 27 Minuten dann die nicht unverdiente Führung für die Rot-Weißen. Nach Zuspiel von Ion fand Adrian Mikitiuk aus gut zwanzig Metern die Lücke und machte sich faktisch selbst ein Geschenk zum Geburtstag. Nur wenig später hätte man durchaus erhöhen können, als Sebastian Siedler mit öffnendem Pass in die Spitze Daniel Jenetzke auf den Weg schickte, der aber am Gosecker Torwart Christian Paul scheiterte.
Nach der Pause reichten dem LSV starke 15 Minuten, dass Ergebnis nach oben zu treiben. Eine verunglückte Flanke von Ion musste Paul noch über das Tor lenken. Chancenlos war er aber nach 48 Minuten; als Bossig von Siedler bedient überlegt das 0:2 erzielte. Selbiger nahm acht Minuten später sehenswert den Ball im Strafraum mit und vollendete nur wenig später erfolgreich.
Den möglichen lupenreinen Hattrick verhinderte dann Ion, der mit einem Freistoß aus gut 20 Metern ins kurze Eck auf 0:4 erhöhte. Nach 61 Minuten machte Bossig mit seinem insgesamt dritten Treffer dann alles klar.
Danach nahmen die Gäste zwar etwas das Tempo raus; blieben aber weiterhin das spielbestimmende Team. Weitere Möglichkeiten durch Christian Kautz, Conrad Plutz und Martin Georgian blieben ungenutzt. Auch wenn die Gastgeber nun auch den Weg Richtung LSV Kasten suchten; wirklich zwingende Möglichkeiten ergaben sich nicht.
Mit einer zur Vorwoche gesehenen Leistungssteigerung geht man nun mit diesem völlig verdienten Sieg gestärkt in die Rückrunde. Hier empfängt man auf heimischen Grund die SG Zorbau/ Lützen. Hier gilt es an die heute gezeigte Leistung anzuknüpfen.

Der LSV spielte wie folgt: Elvis Galat, Michael Kraft, Adrian Mikitiuk, Christian Kautz, Clemens Kaufmann, Chris Czernik, Enrico Bossig, Costin Ion, Harley Kriebel, Daniel Jenetzke, Conrad Plutz, Martin Georgian, Christopher Höffler und Sebastian Siedler

 

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LSV Herren – FSV Meuselwitz 1:7 (0:3)

Missratener Jahresauftakt
Zum ersten Spiel unter freiem Himmel im Jahr 2020 empfing man den Dritten der Kreisoberliga Ostthüringen, die nach jeweils zwei 7:0 Siegen scheinbar schon in Frühform befindlich sind. Am Ende durften die Gäste wieder sieben Tore bejubeln und ihnen reichte dafür eine eher durchschnittliche Vorstellung.
Der Beginn des LSV wirkte noch recht hoffnungsvoll; erspielten die Gebrüder Kriebel sich schon in der ersten Minute die erste Möglichkeit, die Harley aber nach Zuspiel von Mickey aber am Kasten von Leon Sischka vorbei legte.
In weiterer Folge tasteten sich beide Mannschaften ab, ehe man nach sieben Minuten plötzlich in Rückstand sah. Nach Rückpass brachte Keeper Manuel Kloske den Ball nur ungenügend nach vorn und durfte diesen nur wenig später aus dem Netz holen.
Insgesamt blieb beim LSV vieles Stückwerk und machte es dem Gast nach 19 Minuten auch ziemlich einfach das 0:2 durch Oliver Sparbrod zu erzielen. Einzig halbherzig abgeschlossene Möglichkeiten durch Georgian Martin und Costin Ion aus der Distanz blieben Offensivnachweis. Völlig unaufgeregt konnte der FSV agieren und das Geschehen diktieren. Glück hatte man bei einem Kopfball von Fabian Dietrich, der nach Eckball nur den Querbalken traf. Dennoch musste man noch vor der Pause das 0:3 durch Julian Strobl hinnehmen.
Auch nach der Pause änderte sich das Bild nicht. Mit einem Doppelpack trieb Philipp Gentzsch das Ergebnis nach oben. Der eingewechselte Enrico Bossig verfehlte zwischenzeitlich nur knapp das Tor. Nach einer halben machte Strobl das halbe Dutzend für seine Farben perfekt.
Mit einem schön heraus gespielten Spielzeug betrieb Bossig dann noch Ergebniskosmetik, bevor Strobl nach Katastrophenball von Martin wieder den alten Abstand herstellen konnte.
So verlor man völlig verdient mit 1:7 das erste Spiel nach der Winterpause und dürfte aufgezeigt haben, dass noch viel Arbeit auf das Team von Trainer Bernd Kloss wartet. Bereits am kommenden Wochenende testet man im Waldstadion von Goseck gegen die SG Goseck/Markwerben. Hier sollte schon eine Leistungssteigerung sichtbar sein.

Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Harley Kriebel, Clemens Kaufmann, Mickey Kriebel, Carsten Skripietz, Michael Kraft, Daniel Jenetzke, Costin Ion, Christopher Höffler, Conrad Plutz, Georgian Martin, Constantin Burlacu und Enrico Bossig

 

Elektro Kühn Cup 2020 in Großkorbetha

Starker zweiter Platz

Schon am dritten Tag des neuen Jahres lud der TSV 1893 Großkorbetha zum traditionellen „Elektro Kühn Cup“. Der LSV reiste mit einer recht jungen Truppe an und traf im ersten Spiel des Turniers  auf den SV Braunsbredra. Leider geriet man recht schnell in Rückstand, als man nach Einspiel nicht schnell genug schaltete. Adrian Mikitiuk setzte das Spiel kurz darauf wieder auf Anfang, als er den Ball unhaltbar im Torwinkel unterbrachte. Am Ende musste man sich jedoch mit 1:3 den cleverer agierenden Braunsbedraern geschlagen geben.
So stand man gegen SV Germania Kötzschau schon ein wenig unter Druck, um die Chance aufs Halbfinale zu wahren. Erneut traf Mikitiuk für den LSV und sorgte damit für die Führung. Doch auch hier konnte der Gegner wenig später zurückschlagen und zum 1:1 ausgleichen. Danach hatte Christian Rößler seinen großen Auftritt. Zunächst überlupfte er den Kötzschauer Keeper sehenswert; wenig später konnte er ihn aus Nahdistanz vollenden und zur beruhigenden 3:1 Führung beitragen. Doch wie schnelllebig das Hallenfußballgeschäft ist zeigte sich in der Schlussminute, als Kötzschau noch der Anschlusstreffer gelang. Wenige Sekunden vor Ende hatte man noch das Glück, dass der Gegner knapp am Kasten von Conrad Plutz vorbei schob.
Aufgrund des Torverhältnisses war vor dem letzten Spiel gegen die LSG Goseck klar; dass man nur mit einem Sieg das Ticket fürs Halbfinale lösen konnte. Hier geriet man aber zunächst wieder in Rückstand. Doch dann gibt es eben Geschichten, die nur der Fußball schreiben kann: Ausgerechnet Enrico Bossig, der bis zum Sommer das Goseck Trikot getragen hatte sorgte mit einem Hattrick für den Einzug ins Halbfinale.
Hier traf man auf den Gastgeber, der souverän mit drei Siegen die Gruppenphase hinter sich gebracht hatte; hier aber zunächst recht ideenlos anrannte. Das goldene Tor des Spiels erzielte schließlich Harley Kriebel, dem später zwar noch ein weiterer Treffer gelang, der aber noch knapp in der eigenen Hälfte seinen Ursprung hatte und somit keine Gültigkeit erfuhr.
Im Finale traf man dann schließlich auf die SG Lossa/ Rastenberg, denen klar die erste Hälfte des Spiels gehörte und auch folgerichtig in Führung gingen. Dem LSV gelang es jedoch sich zu berappeln und nun für ein spannendes Endspiel zu sorgen; in dem Plutz dann noch der Ausgleich gelang. Im nun anstehenden 9 Meter Schießen versagten schließlich unseren Schützen die Nerven, so dass sich der Gegner am Ende mit zwei verwandelten Treffern den nicht unverdienten Turniersieg sicherten. Doch auch der LSV darf mit der heute gezeigten Einstellung und Leistung durchaus zufrieden sein.
Der LSV trat mit folgenden Spielern an: Conrad Plutz, Harley Kriebel, Mickey Kriebel, Enrico Bossig, Christian Rößler, Sebastian Siedler und Adrian Mikitiuk

GRUPPE A

1. SV Braunsbedra                                      9  11:2
2. LSV RW REICHARDTSWERBEN               6   7:6
3. LSG Goseck                                             3   3:5
4. SV Germania Kötzschau                        0   3:11

GRUPPE B

1. TSG 1893 Großkorbetha                       9   9: 2
2. SG Lossa/ Rastenberg                           6   6: 3
3. SV Mertendorf                                        3   5: 5
4. SG Langendorf /WFV                             0   3:13
SPIEL UM PLATZ 7
SV Germania Kötzschau – SG Langendorf/ WFV 2:0

SPIEL UM PLATZ 5
LSG Goseck – SV Mertendorf 1:4

HALBFINALE
SV Braunsbedra – SG Lossa/Rastenberg 2:3
TSV 1893 Großkorbetha- LSV RW REICHARDTSWERBEN 0:1

SPIEL UM PLATZ 3
SV Braunsbedra – TSV 1893 Großkorbetha 2:3

FINALE
SG Lossa/ Rastenberg – LSV RW REICHARDTSWERBEN 3:1 n. 9 Meter Schießen

 

 

LSV Herren : SV Motor Zeitz 3:3 (0:1)

Mit Remis in die Winterpause

Zum Rückrundenauftakt empfing man mit der SV Motor Zeitz jene Mannschaft, die zum Aufgalopp mit einem 8:0 die Aufstiegseuphorie des LSV arg gedämpft hatte. Und auch diesmal sollte mit Toren nicht gegeizt werden.
Den sich im Urlaub befindlichen Chefcoach Bernd Kloss vertrat an diesem Spieltag Michel Boehnke, der sich im Vorfeld noch einigen personellen Änderungen gegenübersah. Mit Martin Ionel durfte ein weiterer Zugang debütieren.
In einer gut geleiteten Partie des Schiedsrichtergespanns um Richard Schibarth bot sich dann dem LSV die erste Möglichkeit des Spiels, als Enrico Bossig in Szene gesetzt den Zeitzer Torwart Tom Becker nicht überwinden konnte. Danach versuchten die Gäste die Spielkontrolle zu erlangen, denen sich nach zehn Minuten eine Überzahlsituation bot, in der sich Sven Quandt gegen Domenic Rosick mit Glanztat auszeichnen konnte.
Die nächsten Möglichkeiten boten sich wieder dem LSV durch den jungen Harley Kriebel. Nach schöner Einzelaktion war dann bei Becker wieder Endstation; eine weitere Chance nach Zuspiel von Sebastian Siedler verzog er. Auf der Gegenseite verzog dann Patrick Fuhrmann freistehend.
Nach 32 Minuten war es dann Quandt, der seine bis dahin tadellose Leistung mit einem Fauxpas trübte, als er praktisch den Ball David Gruß vor die Füße legte, von dem aus der Ball über ihn gelupft den Weg zur Zeitzer Führung fand.
Wieder einmal lief man einen Rückstand hinterher; während die Motoraner auch nicht mehr als nötig taten. Möglichkeiten durch Siedler und Bossig waren jedoch nicht zwingend genug. So ging es dann auch in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste besser in die Gänge. Einen Freistoß von Ronny Ginter konnte Quandt mit Faustabwehr unschädlich machen; wenig später hielt er seine Mannschaft gegen selbigen Akteur mit starker Reaktion im Spiel.
Doch der LSV kämpfte sich nun ins Spiel zurück. Nach 58 Minuten dann endlich der erlösende Ausgleich, als Ionel den einlaufenden Bossig bedienen konnte, der den Ball an Becker vorbei ins Tor spitzeln konnte.
In turbulenten Minuten nach dem Ausgleich boten sich beiden Mannschaften hochkarätige Möglichkeiten. Auf Zeitzer Seite verfehlte Ruben Nguyen unter Bedrängnis nur knapp. Auf Seiten des LSV legte Bossig von der Grundlinie auf Siedler zurück, dessen Abschluss von der Strafraumgrenze über den Winkel den Weg ins Toraus nahm. Vier Minuten nach dem Ausgleich gingen dann die Gäste wieder in Führung, als man den nächsten Angriff nicht verteidigt bekam. Auch wenn Quandt noch an den Ball kam, den Einschlag konnte er nicht verhindern.
Nach diesem Rückschlag zeigte die Mannschaft aber eine starke Reaktion. Zunächst tankte sich Siedler an der Grundlinie durch; doch für den Abschluss war der Winkel zu spitz, so dass Becker zur Ecke abwehren konnte.
Nach 67 Minuten leitete der nach der Pause für den angeschlagenen Andreas Zimmermann gekommene Chris Czernik den erneuten Ausgleich ein, als er mit feinem Pass in die Spitze Bossig bediente, der überlegt am rausstürzenden Becker vorbei legte. Nur fünf Minuten später konnte man die Partie gar drehen; als Siedler Kriebel bediente, der noch Becker umkurvte und zum vielumjubelten 3:2 einschob.
Mit dieser Führung im Rücken suchte man dann die endgültige Entscheidung. So kam Czernik nach Hereingabe von Daniel Jenetzke zentral zum Kopfball, aber genau so zentral platzierte er diesen; so dass Becker diesen noch über den Querbalken lenken konnte. Genau so konnte er dann eine erneute Flanke von Jenetzke, die sich gefährlich senkte, noch entschärfen.
Nach 78 Minuten bot sich dann die größte Möglichkeit den Sieg endgültig einzutüten, als Bossig im Strafraum gelegt wurde. Die Verantwortung übernahm schließlich Kapitän Adrian Mikitiuk, der heute wieder einen guten Job in der Verteidigung ablieferte. In der Ausführung des Strafstoßes konnte er zwar Becker in die falsche Ecke schicken, während der Ball links am Pfosten vorbei ging. Somit ging es dann in eine spannende Schlussphase, in der sich schließlich dieser Fehlschuss noch rächen sollte. Glück hatte zunächst bei einer verunglückten Abwehraktion von Clemens Kaufmann, die am eigenen Querbalken landete.
Auf der anderen Seite verfehlte Ionel nach Zuspiel von Kriebel mit einem direkten Abschluss.
Zwei Minuten vor dem Ende gelang den Gästen dann doch noch der Ausgleich. Auch wenn es ein wenig nach Abseits roch, stand Rosick goldrichtig und verdarb damit dem LSV einen erfolgreichen Rückrundenstart.
Auch wenn sich dieses Remis zunächst wie eine Niederlage anfühlte, geht dieses Ergebnis am Ende in Ordnung. Doch die heute gezeigte Leistung macht Mut für die Aufgaben, die dann im neuen Jahr anstehen.
Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Adrian Mikitiuk, Andreas Zimmermann (46.Min.: Chris Czernik), Clemens Kaufmann, Michael Kraft, Carsten Skripietz, Daniel Jenetzke, Enrico Bossig, Sebastian Siedler (90.Min: Christopher Höffler), Harley Kriebel (82.Min: Sven Scholze) und Martin Ionel

Das letzte Spiel der SG SSC Weißenfels III/ LSV II in Wengelsdorf wurde abgesagt.

 

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SG Blau-Weiß Bad Kösen : LSV Herren 5:0 (3:0)

Auswärts weiter punktlos
Zum Hinrundenabschluss musste der LSV noch einmal auswärts ran; dieses Mal beim drittplatzierten Blau Weiß Bad Kösen. Dem personellen Engpass zum Trotz wollte man sich dennoch gut präsentieren; doch schon nach 45 Sekunden sah man sich schon im Hintertreffen. So durfte sich Jonas Porsche über sehr viel Raum freuen und zum 1:0 einschieben.
Nach fünf Minuten gab es dann schon den nächsten Nackenstüber. So durfte Michael Kraft die Hacken seines Gegenspielers entschwinden sehen, der schließlich nach innen legte, wo Oliver Eschrich den Ball unter den Querbalken jagte und Manuel Kloske im LSV zum zweiten Mal das Nachsehen gab.
Konnte man in jüngster Vergangenheit zumindest ins Spiel finden; war man heute nicht nur gedanklich immer einen Schritt zu spät. So konnte der Gastgeber sein Spiel recht ungefährdet aufziehen. Nach 16 Minuten war man den Dreiangel Dank geschuldet, als dieser einen Freistoß von Kevin Gerber den nächsten Einschlag verwehrte.
Nach 22 Minuten gelang dann das erste offensive Lebenszeichen; als Debütant und Geburtstagskind Harley Kriebel per Kopf in die Spitze vorlegte, wo Sebastian Siedler den Ball unter Bedrängnis aber über den Kasten setzte.
Die besseren Möglichkeiten boten sich aber den Hausherren. So durfte man sich bei Kloske bedanken der im 1:1 gegen Florian Schlegel die Oberhand behielt. Selbiger Spieler durfte sich wenig später im Strafraum nach Eckball völlig ungedeckt waagerecht in die Luft legen, um allerdings zu verfehlen. Dem gegenüber stand nur ein an sich harmloser Freistoß von Clemens Kaufmann.
Nach 38 Minuten fiel dann das 3:0. Wieder war es ein Ballverlust, der blitzschnell per Seitenwechsel ausgespielt wurde, wo Gerber ins lange Eck einschob. Vor der Pause wurde es dann noch einmal ein recht munteres Spiel. So schlenzte zunächst Schlegel aus 16 Metern am LSV Kasten vorbei.
Ein verlorener Ball von Kaufmann entpuppte sich dann als Vorlage für Enrico Bossig, der diesen seinem Gegenspieler abluchste und zu einem Sololauf ansetzte, den er allerdings nicht krönen konnte. Nach einem weiteren Freistoß war es wieder Kloske, der gegen Porsche Sieger blieb.
Die Pause tat dem Spiel dann nicht gut; denn nach dem Seitenwechsel rückte Schiri Markus Wind ins Rampenlicht, dem die Gelben Karten recht locker flockig von der Hand gingen und ziemlich viel Hektik ins Spiel brachte. So durften sich innerhalb von sieben Minuten fünf LSV Akteure Verwarnungen abholen, die von außen betrachtet recht hanebüchen daherkamen.
Als es dann wieder ums Fußballspielen ging hätte der LSV durchaus für Ergebniskosmetik sorgen können. Und wieder ließ man diese durch Bossig und Kriebel wieder liegen. Während Bossig an Tony Stempner im Kösener Kasten scheiterte; zielte Kriebel nach Hereingabe über den Kasten.
Nach 71 Minuten fiel dann die endgültige Entscheidung. Einen eigenen Einwurf verlierend fand man in der Rückwärtsbewegung keinen Zugriff, den Eschrich zum 4:0 vollendete. Wenig später konnte sich Kloske gegen Porsche auszeichnen und zunächst Ärgeres verhindern.
Man darf dem LSV aber zugutehalten, dass man noch immer versuchte; das Ergebnis freundlicher zu gestalten. So verlängerte der eingewechselte Ralf Pippel in die Spitze, wo Conrad Plutz allein auf Stempner zulief und im letzten Moment von Max Ruhm vom Ball getrennt werden konnte. Die letzte LSV Möglichkeit blieb dann Kriebel vorbehalten, der aber erneut verfehlte; aber durchaus sein vorhandenes Potential andeutete.
Schon weit in der Nachspielzeit hinein vertändelte der ebenfalls eingewechselte Christopher Höffler den Ball, den die Kösener zu zweit und allein vor Kloske auftauchend zum Schluss erneut durch Eschrich vollendeten.
Somit schließt man die Hinrunde mit einer verdienten Niederlage ab und bleibt in der Fremde weiterhin ohne Punktgewinn. Am kommenden Wochenende beginnt man auf heimischen Grund gegen Motor Zeitz bereits die Rückrunde, ehe es dann in die Winterpause geht.

Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Andreas Zimmermann, Adrian Mikitiuk, Clemens Kaufmann, Michael Kraft (85.Min: Ralf Pippel), Conrad Plutz, Enrico Bossig, Costin Ion, Gabriel Nicolae, Sebastian Siedler (70.Min: Christopher Höffler) und Harley Kriebel
Nicht zum Einsatz kam Sven Quandt

Ohne personelle Beteiligung des LSV unterlag die SG SSC Weißenfels III /LSV II der SG Balgstädt/ Laucha II auswärts mit 0:4.

 

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LSV Herren : SV Spora 0:2 (0:2)

Wenn Kampf allein nicht ausreicht

Mit dem SV Spora gab sich der Tabellenführende die Ehre in Reichardtswerben. Beim Duell Letzter gegen den Primus waren die Rollen klar verteilt.
Da auch in diesem Spiel die Abwehr personell defizitär war, stellte Trainer Bernd Kloss Kapitän Adrian Mikitiuk in der Innenverteidigung auf; der diese ungewohnte Rolle aber recht gut verinnerlichte.
Schon in der ersten Minute gab der favorisierte Gast eine offensive Stippvisite ab; wobei Toni Beer aber nicht genügend Druck auf den Ball brachte. Auch danach versuchte der Spitzenreiter sein Spiel zu finden, fand aber zunächst keine geeigneten Mittel im letzten Drittel. So musste ein Fernschuss herhalten, den Manuel Kloske im LSV Tor erst im Nachfassen unter Kontrolle brachte.
Allmählich fand auch der LSV ins Spiel und hatte nach gelungenem Kombinationsspiel die erste Möglichkeit durch Enrico Bossig, die aber bei Jacob Mühlmann im Tor der Sporaer seine Endstation fand.
Danach waren wieder die Gäste dran: Zunächst strich ein Distanzschuss von Roy Kullak knapp am rot-weißen Kasten vorbei; danach leitete Clemens Kaufmann mit Ballverlust kurz vorm eigenen Strafraum die zunächst größte Chance der Gäste ein. Die Hereingabe fand den eingelaufenen Kullak, der dann am Querbalken scheiterte.
Nach einem schlecht ausgespielten Konter des LSV kam dann Gabriel Nicolae zum Abschluss, der aber nun durch die aufgerückte Hintermannschaft geblockt werden konnte. Der direkte Gegenzug beschwor dann direkt weitere Gefahr herauf, doch auch hier fehlte Kullak weiterhin die Fortune und beließ es beim torlosen Spielstand.
Woran es beim LSV hapert, zeigte sich dann in den nächsten Aktionen. Einen starken Vorstoß von Bossig, der schließlich auf den mitgelaufenen Nicolae ablegte fand sein Ende über den Kasten der Sporaer. Dann probierte es Costin Ion aus gut 25 Metern; doch hier war Mühlmann wieder auf den Posten.
Nach 32 Minuten fiel dann doch die Führung für den Spitzenreiter. Ein nicht geklärter Ball von Tino Zimmermann leitete diesen Treffer ein. Nach gekonnten Seitenwechsel war es Steffen Hüfner, der am Ende Nutznießer einer weiteren Fehlerkette war.
Bei einem weiteren Eckball durfte sich dann Kloske mit starker Reaktion auszeichnen. Danach kam der LSV in seine beste Phase des Spiels; aber das alte Manko der Chancenverwertung setzte sich leider fort. Ein starkes Zuspiel von Carsten Skripietz in die Spitze wurde von Bossig über den Kasten gejagt. Sebastian Siedler schickte etwas später Kaufmann über rechts, dessen Vorlage erneut von Bossig nicht das Ziel fand.
Hinein in diese Phase fiel dann drei Minuten vor der Pause das 0:2. So verlor Michael Kraft den Zweikampf gegen seinen Gegenspieler, dessen Hereingabe erneut Hüfner fand der aus Nahdistanz abschloss. Auch wenn Kloske das Leder noch berührte, den Treffer konnte auch er nicht verhindern.
Die zweite Hälfte war dann leider von mehr Hektik als von Spiel geprägt; die sich auch teilweise auf die Trainerbänke auswirkte. Es war nun ein sehr kampfbetontes Spiel auf beiden Seiten mit einem leichten Chancenplus der Gäste.
So landete ein Kopfball von Sven Starke nach Ecke auf dem Tornetz. Ein eher harmlos einzustufender Schuss von Kaufmann von der Strafraumgrenze war das erste offensive Lebenszeichen des LSV nach der Pause. Nach Querpass von Ion schob Bossig das Spielgerät einen Meter neben das Tor.
So verrannen die Minuten in einem häufig unterbrochenen Spiel, dass keinen Rhythmus mehr finden konnte.
Erst vor dem Ende war es Ion, der es erneut aus der Ferne versuchte und der Ball wieder in Mühlmanns Armen landete. Doch es waren die Gäste, die das Resultat noch höher in die Höhe schrauben konnten. Bei einem Drehschuss von Starke reagierte Kloske blitzschnell mit Fußabwehr.
Kurz vor dem Schlusspfiff war es Sebastian Milde der es aus gut 16 Metern versuchte. Was zunächst wie eine starke Parade von Kloske aussah, der den Flachschuss über den Balken lenkte, erwies sich schließlich als Platzfehler.
Danach war Schluss. Wieder einmal verließ man nach großem Kampf und Einsatz als zweiter Sieger den Platz. Das man durchaus mithalten kann, hat man nun oft genug bewiesen. Mit besserer Chancenverwertung hätte man sicherlich einige Resultate anders gestalten können. Daran gilt es in Zukunft zu arbeiten.
Zum Hinrundenabschluss gastiert man beim Tabellendritten Blau Weiß Bad Kösen, dessen heutiges Spiel in Mertendorf witterungsbedingt abgesagt wurde.

Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Adrian Mikitiuk, Andreas Zimmermann, Clemens Kaufmann (78.Min: Christopher Höffler), Michael Kraft, Carsten Skripietz (82.Min: Sven Scholze), Tino Zimmermann, Enrico Bossig, Costin Ion, Gabriel Nicolae und Sebastian Siedler
Nicht zum Einsatz kam Sven Quandt (ETW)

Mit einem 4:0 Erfolg über die Reserve des ESV Herrengosserstedt konnte die SG SSC Weißenfels III/ LSV II den Anschluss an die Nichtabstiegsränge herstellen. In diesem Spiel kam lediglich Ralf Pippel nach Einwechslung zum Einsatz.

 

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SV 1893 Kretzschau : LSV Herren 3:0 (1:0)

Schritt zurück

Nach dem befreienden ersten Sieg wollte man in Kretzschau mit entsprechendem Rückenwind weiter Boden gutmachen. Doch bereits nach vier Minuten ließ man den Gastgeber zu viel Raum, so dass Aiko Schmeißer seinen Mitspieler Christoph Scholz in Szene setzen konnte, der Sven Quandt im Kasten des LSV keine Chance ließ. Nur einige Minuten später ließ Michael Kraft seinen Gegenspieler unerklärlicherweise walten, der schließlich nach innen passte, wo der Torschütze völlig freistehend diese Chance liegenließ und den Ball am Kasten vorbei legte.
Nach elf gespielten Minuten legte sich Ettiene Kalkofen den Ball zum Freistoß zurecht und zwang in dessen Ausführung Quandt zur Faustabwehr. Denn abgewehrten Ball jagte Nico Balschun über den Querbalken.
Der LSV fand offensiv kaum ins Spiel; lediglich ein schwacher Schuss von Adrian Mikitiuk stellte hier so etwas wie Torgefahr dar. Mit den meist langen Bällen stellte man die Hintermannschaft der Kretzschauer vor keine wirklichen Probleme.
Der Gastgeber diktierte weiterhin das Geschehen; konnte aber lediglich mit Distanzschüssen von Christoph Freyer und Balschun aufwarten, die aber deutlich über das Ziel gingen.
Erst kurz vor der Pause kam auch der LSV noch einmal auf. Nach Eckball brachte Mikitiuk den Ball auf den Kasten von Andreas Ludwig, der sich prompt auszeichnen konnte und in der Folgezeit einen eher geruhsamen Nachmittag für sich beanspruchen konnte. Dann bot sich noch Daniel Jenetzke eine Möglichkeit, als dieser auf Ludwig zulief, aber zu hastig und ungenau abschloss. So war dieses 0:1 aus Reichardtswerbener Sicht noch das Beste am Spiel.
Hegte man noch Hoffnung auf die zweiten 45 Minuten, wurde ebendiese schon in der 50.Minute ad acta gelegt. Diesmal legte Kalkofen für Scholz auf, der dann mühelos seinen zweiten Treffer an diesem Nachmittag erzielte. Danach hatte man wieder Glück als ein Freistoß an Freund und Feind knapp am langen Pfosten vorbei ins Toraus segelte.
Nach einer Stunde war dann der Drops gelutscht. Ein nicht geahndetes Foul an Gabriel Nicolae war der Ausgangspunkt des dritten und finalen Treffers. So brachte Balschun letztlich den Ball nach innen, wo zu allen Überfluss Quandt am Ball vorbeiflog und somit Elias Just seinen ersten Saisontreffer ermöglichte.
Auch danach ließ der Gastgeber nicht locker und ließ noch so manche Chance liegen. Auf LSV Seite war es nur ein harmloser Versuch von Costin Ion, dem man mit es etwas Wohlwollen das Prädikat Chance geben mag. Auch wenn Schiri Rijad Basovic in einigen Szenen unglücklich agierte und zehn Minuten vor Schluss Hektik auf der LSV Bank aufkommen ließ; war dies nicht der Grund für die nun zehnte Saisonniederlage. Leider gelang es den Gast nicht, an die Leistung des voran gegangenen Spiels anzuknüpfen. Somit verliert man den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze und hat nun sieben Punkte Rückstand auf das „rettende Ufer“.
Nach dem spielfreien Wochenende empfängt man dann den neuen Spitzenreiter aus Spora, die mit einem 3:2 Sieg gegen Mertendorf Nutznießer der Niederlage des bisherigen Ersten SC Naumburg in Bad Kösen waren. Es gibt wahrlich leichtere Aufgaben; aber vielleicht kann man in diesem Spiel ein völlig anderes Gesicht an den Tag legen.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Chris Czernik, Clemens Kaufmann (78.Min: Sven Scholze), Christian Kautz (65.Min: Tino Zimmermann), Michael Kraft, Christopher Höffler, Enrico Bossig, Adrian Mikitiuk, Daniel Jenetzke (65.Min: Ralf Pippel), Costin Ion und Gabriel Nicolae

Eine herbe 0:6 Pleite musste die personell minimal gestaltete SG SSC Weißenfels/ LSV II bei der Reserve von Rot-Weiß Weißenfels hinnehmen. Konnte man zur Halbzeit mit dem 0:1 das Spiel noch offenhalten; schraubte der Gastgeber nach der Pause das Ergebnis kontinuierlich nach oben.
Für den LSV kamen Ralf Pippel und Constantin Burlacu zum Einsatz.

 

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LSV Herren : SV Grün Gelb Osterfeld 3:1 (2:1)

Endlich

Endlich, im zehnten Anlauf konnte man die ersten Zähler im Abstiegskampf verbuchen. Denn es war klar; sollte dieses Spiel verloren gehen, hätte man vorerst den Anschluss verloren.
Erleichternd kam dann hinzu, dass man faktisch mit dem ersten Vorstoß die Führung „geschenkt“ bekam, als nach Flanke von Gabriel Nicolae, die Hintermannschaft zweimal mit Kopf nach hinten zu klären versuchte und Tom Guhs am Ende dieser Kette seinen Keeper überwand.
Doch Sicherheit gewann man durch diese frühe Führung leider nicht. Man sah sich dann förmlich nach hinten gedrängt; während die Gäste mit reiferer Spielanlage und hoher Laufbereitschaft anlief, ohne zunächst Torgefahr herauf zu beschwören. Eine der wenigen Entlastungssituationen schloss Costin Ion ab, jedoch ohne den nötigen Druck.
Dann war es Zeit, auch ein Geschenk zu verteilen. Ein Schuss von Osterfelds Maximilian Steinberg flutschte LSV Schlussmann Manuel Kloske durch die Finger und trudelte in der 9. Minute über die Linie.
Es dauerte an die zwanzig Minuten ehe man dann wieder in die Spur fand. Kapitän Adrian Mikitiuk setzte vorn Ion in Szene, der wiederum Clemens Kaufmann in den Angriff einband, der dann allerdings den Abschluss verpasste.
Nach 34 Minuten sah man sich dann einer Kontersituation ausgesetzt, in der Christopher Höffler gegen Andre´ Heilmann den Kürzeren zog; sich hier jedoch Kloske zweimal auszeichnen konnte und die Wendung des Spiels verhinderte.
Wenig später versuchte sich Mikitiuk aus 20 Metern, dessen Schuss Lion Schmidt erst im Nachfassen unter Kontrolle bringen konnte. Nach 38 Minuten dann die erneute Führung, als sich Sebastian Siedler über rechts stark durchsetzen konnte und dann Ion in der Mitte fand, der zum 2:1 einnetzte. Selbiger ließ dann noch vor der Pause eine weitere Möglichkeit liegen, als er sich zum Abschluss entschloss, statt auf Siedler abzulegen. So war sein Schuss Beute von Schmidt.
Auch nach der Pause war die Partie ausgeglichen, wenngleich der LSV etwas mehr Zug zum Tor entwickelte. Einen ersten Versuch drosch Ion aber in Richtung 3.Etage. Und dann nach 53 Minuten die beruhigende 3:1 Führung, als Nicolae in den Strafraum eindrang und noch auf Ion ablegen konnte, ehe er von den Füssen geholt wurde. Ion wiederum setzte sich gekonnt gegen zwei Mann durch und schlenzte schließlich den Ball in die Maschen.
Man hätte durchaus erhöhen, als der heute beste Mann auf dem Platz, Enrico Bossig, in die Spitze ging; sein Abschluss aber noch vor der Linie geklärt werden konnte. Eine scharfe Hereingabe konnte Schmidt im Nachfassen bereinigen. So blieb die Partie weiterhin spannend, weil sich der Gast weiterhin um den Anschlusstreffer bemühte, aber kein Durchkommen fand. Lediglich mit Distanzschüssen kam so etwas wie Gefahr auf; doch auch hier fehlte dem eingewechselten Niklas Gillsch die nötige Genauigkeit.
Auf LSV Seite packte Chris Czernik noch einmal den Hammer aus. Sein Freistoß aus gut 30 Metern zog nur um Zentimeter am Pfosten vorbei. Auch wenn den Grün-Gelben nun die Zeit davonlief; sie gaben noch immer nicht auf. Somit musste der LSV noch eine Schrecksekunde überstehen, als Kloske einen Freistoß nur nach vorn abwehren konnte, wo sich Osterfelds Falco Heyer überrascht zeigte und freistehend über den Kasten verfehlte. Einen weiteren Freistoß von Max Andrae konnte Kloske zur Seite abwehren.
Nach endloser fünfminütiger Nachspielzeit war es dann vollbracht, als Schiri Olaf Friedrich den erlösenden Schlusspfiff ertönen ließ und die ersten drei Punkte unter Dach und Fach waren.
An dieser Stelle noch gute Besserung an den Osterfelder Akteur Maximilian Linse, der nach unglücklichem Zusammenprall mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ins Krankenhaus musste.
Was dieser Sieg wert ist, wird sich am kommenden Wochenende zeigen, wenn man bei der SV Kretzschau zu Gast ist, die nach dem heutigen 0:0 in Mertendorf mit 7 Zählern zwei Plätze vor dem LSV rangiert.
Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Chris Czernik, Florian Ackermann, Clemens Kaufmann, Michael Kraft, Christopher Höffler, Adrian Mikitiuk, Costin Ion, Enrico Bossig (87.Min: Ralf Pippel), Gabriel Nicolae, Sebastian Siedler (79. Min: Tino Zimmermann)
Nicht zum Einsatz kam Sven Quandt (ETW)

Mit einem 0:0 kehrte die SG SSC Weißenfels III/ LSV II aus Großgörschen zurück und bleibt damit auf dem 13.Rang. Für den LSV waren Constantin Burlacu und Ralf Pippel im Einsatz.

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Eintracht Profen : LSV Herren 5:0 (2:0)

Weiter in Negativspirale

Vor der neunten Runde der Kreisoberliga stand man noch immer punktlos da; ein Umstand der auch nach neunzig Minuten weiter Bestand haben sollte. Im Vergleich zur Vorwoche musste Trainer Bernd Kloss auf fünf Akteure verzichten und musste entsprechend ein wenig umstellen und auch experimentieren.
Schon in der Anfangsphase hatte man durch Christian Kautz die erste Möglichkeit, doch sein Abschluss vom Strafraumeck stellte den Profener Schlussmann Sebastian Steinthal vor keine wirklichen Probleme. Fortan fand aber der Gastgeber etwas besser ins Spiel, ohne zunächst für Gefahr sorgen zu können. Auf LSV Seite war es erneut Kautz, der nach geblocktem Versuch von Gabriel Nicolae den zweiten Ball aber nur neben dem Tor unterbrachte. Gleiches galt für den Versuch von Enrico Bossig, der nach Hereingabe von Michael Kraft aus dem Rückraum abzog.
Nach 35 Minuten war es ein gelungener Doppelpass der den LSV in Rückstand brachte. So konnte Florian Stahl am vielleicht zu voreilig herauslaufenden LSV Keeper Manuel Kloske zur Führung einschieben.
Diese schien dann die Offensivbemühungen des Aufsteigers aus Reichardtswerben völlig zu lähmen, die sich fortan schwer taten über die Mittellinie zu kommen. Kurz vor der Pause; in der 42.Minute erhöhte der Gastgeber schließlich auf 2:0. Während der erste Versuch per Freistoß an der Mauer hängen blieb, war es der Nachschuss den Kloske zu spät kommen sah und so den Treffer von Kevin Jäger nicht verhindern konnte. Doch danach konnte man wieder so etwas wie Offensivdrang entwickeln; auch wenn man in den verbleibenden Minuten nicht zu nennenswerten Abschlüssen kam.
Nach der Pause brachte aber die Eintracht das Spiel unter Kontrolle und erhöhte nach 51 Minuten auf 3:0. Voran gegangen war ein Ballverlust im Mittelfeld, den Stahl schließlich nach sezierenten Pass an Kloske vorbei im Tor unterbrachte.
Danach hatte man auch etwas Glück auf rot weißer Seite; als gleich drei Profener nach Hereingabe das Spielgerät verfehlten.
Es dauerte bis zur 60.Minuten ehe auch der LSV wieder mal ein Lebenszeichen von sich gab, auch wenn der Distanzschuss von Nicolae über den Kasten von Steinthal ging.
Nach 67 gespielten Minuten erhöhte Profen schließlich auf 4:0. Zunächst konnte Kloske den Versuch von Stahl noch zur Ecke abwehren. Mit diesem anschließend ausgeführten Eckball prüfte Kraft mit unglücklicher Kopfballabwehr seinen Torwart. Den abgewehrten Ball konnte schließlich der eingewechselte Tom Zink verwerten.
Während dem LSV offensiv nicht mehr allzu viel gelang, spielte der Gastgeber routiniert die Zeit herunter. Und dann durfte mit Norbert Gipp ein weiterer Einwechsler auf Seiten der Gastgeber praktisch mit seinem ersten Ballkontakt das 5:0 markieren.
Ein weiterer Wermuttropfen für den ohnehin gebeutelten LSV war dann die Gelb-Rote Karte für Routinier Carsten Skripietz nach 79 Minuten.
Für Ergebniskosmetik hätte dann Bossig mit strammem Freistoß sorgen können, doch dieser kam zu zentral auf den Kasten, so dass Steinthal per Faustabwehr klären konnte.
So kassiert man eine weitere Niederlage, die den zwar kämpferischen LSV, aber heute spielerisch limitierten Aufsteiger weiter auf den letzten Platz im Tableau bannt.
Am kommenden Wochenende empfängt man mit Grün Gelb Osterfeld den Tabellennachbarn.

Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Carsten Skripietz, Florian Ackermann, Christopher Höffler, Clemens Kaufmann, Michael Kraft, Adrian Mikitiuk, Enrico Bossig, Sebastian Siedler (46.Min: Tino Zimmermann), Gabriel Nicolae und Christian Kautz (78.Min: Ralf Pippel)
Nicht zum Einsatz kam Sven Quandt (ETW)

Etwas besser lief es für die SG SSC Weißenfels III/ LSV II, die beim 2:2 gegen den Gleinaer SV immerhin einen Punkt ergattern konnten. Die frühe Führung durch LSV Akteur Daniel Jenetzke, konnten die Gäste noch drehen, ehe Justin Randt nach 73 Minuten den Endstand herstellen konnte.
Für den LSV liefen folgende Spieler auf: Daniel Jenetzke, Chris Czernik, Andreas Zimmermann und Ralf Pippel

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