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LSV Herren : SV Grün Gelb Osterfeld 3:1 (2:1)

Endlich

Endlich, im zehnten Anlauf konnte man die ersten Zähler im Abstiegskampf verbuchen. Denn es war klar; sollte dieses Spiel verloren gehen, hätte man vorerst den Anschluss verloren.
Erleichternd kam dann hinzu, dass man faktisch mit dem ersten Vorstoß die Führung „geschenkt“ bekam, als nach Flanke von Gabriel Nicolae, die Hintermannschaft zweimal mit Kopf nach hinten zu klären versuchte und Tom Guhs am Ende dieser Kette seinen Keeper überwand.
Doch Sicherheit gewann man durch diese frühe Führung leider nicht. Man sah sich dann förmlich nach hinten gedrängt; während die Gäste mit reiferer Spielanlage und hoher Laufbereitschaft anlief, ohne zunächst Torgefahr herauf zu beschwören. Eine der wenigen Entlastungssituationen schloss Costin Ion ab, jedoch ohne den nötigen Druck.
Dann war es Zeit, auch ein Geschenk zu verteilen. Ein Schuss von Osterfelds Maximilian Steinberg flutschte LSV Schlussmann Manuel Kloske durch die Finger und trudelte in der 9. Minute über die Linie.
Es dauerte an die zwanzig Minuten ehe man dann wieder in die Spur fand. Kapitän Adrian Mikitiuk setzte vorn Ion in Szene, der wiederum Clemens Kaufmann in den Angriff einband, der dann allerdings den Abschluss verpasste.
Nach 34 Minuten sah man sich dann einer Kontersituation ausgesetzt, in der Christopher Höffler gegen Andre´ Heilmann den Kürzeren zog; sich hier jedoch Kloske zweimal auszeichnen konnte und die Wendung des Spiels verhinderte.
Wenig später versuchte sich Mikitiuk aus 20 Metern, dessen Schuss Lion Schmidt erst im Nachfassen unter Kontrolle bringen konnte. Nach 38 Minuten dann die erneute Führung, als sich Sebastian Siedler über rechts stark durchsetzen konnte und dann Ion in der Mitte fand, der zum 2:1 einnetzte. Selbiger ließ dann noch vor der Pause eine weitere Möglichkeit liegen, als er sich zum Abschluss entschloss, statt auf Siedler abzulegen. So war sein Schuss Beute von Schmidt.
Auch nach der Pause war die Partie ausgeglichen, wenngleich der LSV etwas mehr Zug zum Tor entwickelte. Einen ersten Versuch drosch Ion aber in Richtung 3.Etage. Und dann nach 53 Minuten die beruhigende 3:1 Führung, als Nicolae in den Strafraum eindrang und noch auf Ion ablegen konnte, ehe er von den Füssen geholt wurde. Ion wiederum setzte sich gekonnt gegen zwei Mann durch und schlenzte schließlich den Ball in die Maschen.
Man hätte durchaus erhöhen, als der heute beste Mann auf dem Platz, Enrico Bossig, in die Spitze ging; sein Abschluss aber noch vor der Linie geklärt werden konnte. Eine scharfe Hereingabe konnte Schmidt im Nachfassen bereinigen. So blieb die Partie weiterhin spannend, weil sich der Gast weiterhin um den Anschlusstreffer bemühte, aber kein Durchkommen fand. Lediglich mit Distanzschüssen kam so etwas wie Gefahr auf; doch auch hier fehlte dem eingewechselten Niklas Gillsch die nötige Genauigkeit.
Auf LSV Seite packte Chris Czernik noch einmal den Hammer aus. Sein Freistoß aus gut 30 Metern zog nur um Zentimeter am Pfosten vorbei. Auch wenn den Grün-Gelben nun die Zeit davonlief; sie gaben noch immer nicht auf. Somit musste der LSV noch eine Schrecksekunde überstehen, als Kloske einen Freistoß nur nach vorn abwehren konnte, wo sich Osterfelds Falco Heyer überrascht zeigte und freistehend über den Kasten verfehlte. Einen weiteren Freistoß von Max Andrae konnte Kloske zur Seite abwehren.
Nach endloser fünfminütiger Nachspielzeit war es dann vollbracht, als Schiri Olaf Friedrich den erlösenden Schlusspfiff ertönen ließ und die ersten drei Punkte unter Dach und Fach waren.
An dieser Stelle noch gute Besserung an den Osterfelder Akteur Maximilian Linse, der nach unglücklichem Zusammenprall mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ins Krankenhaus musste.
Was dieser Sieg wert ist, wird sich am kommenden Wochenende zeigen, wenn man bei der SV Kretzschau zu Gast ist, die nach dem heutigen 0:0 in Mertendorf mit 7 Zählern zwei Plätze vor dem LSV rangiert.
Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Chris Czernik, Florian Ackermann, Clemens Kaufmann, Michael Kraft, Christopher Höffler, Adrian Mikitiuk, Costin Ion, Enrico Bossig (87.Min: Ralf Pippel), Gabriel Nicolae, Sebastian Siedler (79. Min: Tino Zimmermann)
Nicht zum Einsatz kam Sven Quandt (ETW)

Mit einem 0:0 kehrte die SG SSC Weißenfels III/ LSV II aus Großgörschen zurück und bleibt damit auf dem 13.Rang. Für den LSV waren Constantin Burlacu und Ralf Pippel im Einsatz.

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Eintracht Profen : LSV Herren 5:0 (2:0)

Weiter in Negativspirale

Vor der neunten Runde der Kreisoberliga stand man noch immer punktlos da; ein Umstand der auch nach neunzig Minuten weiter Bestand haben sollte. Im Vergleich zur Vorwoche musste Trainer Bernd Kloss auf fünf Akteure verzichten und musste entsprechend ein wenig umstellen und auch experimentieren.
Schon in der Anfangsphase hatte man durch Christian Kautz die erste Möglichkeit, doch sein Abschluss vom Strafraumeck stellte den Profener Schlussmann Sebastian Steinthal vor keine wirklichen Probleme. Fortan fand aber der Gastgeber etwas besser ins Spiel, ohne zunächst für Gefahr sorgen zu können. Auf LSV Seite war es erneut Kautz, der nach geblocktem Versuch von Gabriel Nicolae den zweiten Ball aber nur neben dem Tor unterbrachte. Gleiches galt für den Versuch von Enrico Bossig, der nach Hereingabe von Michael Kraft aus dem Rückraum abzog.
Nach 35 Minuten war es ein gelungener Doppelpass der den LSV in Rückstand brachte. So konnte Florian Stahl am vielleicht zu voreilig herauslaufenden LSV Keeper Manuel Kloske zur Führung einschieben.
Diese schien dann die Offensivbemühungen des Aufsteigers aus Reichardtswerben völlig zu lähmen, die sich fortan schwer taten über die Mittellinie zu kommen. Kurz vor der Pause; in der 42.Minute erhöhte der Gastgeber schließlich auf 2:0. Während der erste Versuch per Freistoß an der Mauer hängen blieb, war es der Nachschuss den Kloske zu spät kommen sah und so den Treffer von Kevin Jäger nicht verhindern konnte. Doch danach konnte man wieder so etwas wie Offensivdrang entwickeln; auch wenn man in den verbleibenden Minuten nicht zu nennenswerten Abschlüssen kam.
Nach der Pause brachte aber die Eintracht das Spiel unter Kontrolle und erhöhte nach 51 Minuten auf 3:0. Voran gegangen war ein Ballverlust im Mittelfeld, den Stahl schließlich nach sezierenten Pass an Kloske vorbei im Tor unterbrachte.
Danach hatte man auch etwas Glück auf rot weißer Seite; als gleich drei Profener nach Hereingabe das Spielgerät verfehlten.
Es dauerte bis zur 60.Minuten ehe auch der LSV wieder mal ein Lebenszeichen von sich gab, auch wenn der Distanzschuss von Nicolae über den Kasten von Steinthal ging.
Nach 67 gespielten Minuten erhöhte Profen schließlich auf 4:0. Zunächst konnte Kloske den Versuch von Stahl noch zur Ecke abwehren. Mit diesem anschließend ausgeführten Eckball prüfte Kraft mit unglücklicher Kopfballabwehr seinen Torwart. Den abgewehrten Ball konnte schließlich der eingewechselte Tom Zink verwerten.
Während dem LSV offensiv nicht mehr allzu viel gelang, spielte der Gastgeber routiniert die Zeit herunter. Und dann durfte mit Norbert Gipp ein weiterer Einwechsler auf Seiten der Gastgeber praktisch mit seinem ersten Ballkontakt das 5:0 markieren.
Ein weiterer Wermuttropfen für den ohnehin gebeutelten LSV war dann die Gelb-Rote Karte für Routinier Carsten Skripietz nach 79 Minuten.
Für Ergebniskosmetik hätte dann Bossig mit strammem Freistoß sorgen können, doch dieser kam zu zentral auf den Kasten, so dass Steinthal per Faustabwehr klären konnte.
So kassiert man eine weitere Niederlage, die den zwar kämpferischen LSV, aber heute spielerisch limitierten Aufsteiger weiter auf den letzten Platz im Tableau bannt.
Am kommenden Wochenende empfängt man mit Grün Gelb Osterfeld den Tabellennachbarn.

Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Carsten Skripietz, Florian Ackermann, Christopher Höffler, Clemens Kaufmann, Michael Kraft, Adrian Mikitiuk, Enrico Bossig, Sebastian Siedler (46.Min: Tino Zimmermann), Gabriel Nicolae und Christian Kautz (78.Min: Ralf Pippel)
Nicht zum Einsatz kam Sven Quandt (ETW)

Etwas besser lief es für die SG SSC Weißenfels III/ LSV II, die beim 2:2 gegen den Gleinaer SV immerhin einen Punkt ergattern konnten. Die frühe Führung durch LSV Akteur Daniel Jenetzke, konnten die Gäste noch drehen, ehe Justin Randt nach 73 Minuten den Endstand herstellen konnte.
Für den LSV liefen folgende Spieler auf: Daniel Jenetzke, Chris Czernik, Andreas Zimmermann und Ralf Pippel

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SV Mertendorf : LSV Herren 3:1 (2:1)

Weiter punktlos

Beim gastgebenden SV Mertendorf versuchte man im achten Anlauf die ersten Punkte der Saison einzufahren. Klar war, dass es nun nicht mehr reicht, nur mithalten zu können; sondern auch mal Punkte auf die Habenseite zu bringen, um nicht völlig den Anschluss zu verlieren. Doch nach der achten Niederlage der Saison stellt sich nun die Frage: Gegen wen, bitte schön will man Punkte holen, wenn man, bei allen sportlichen Respekt der SV Mertendorf gegenüber, den man fußballerisch auf ungefähr gleichen Level wie dem LSV wähnt, nicht das abrufen kann, um in der Kreisoberliga zu bestehen.
Dabei sah die Anfangsphase nicht einmal schlecht aus. Auch wenn man sich sichtlich erstmal abtastete, wirkte man durchaus als das aktivere Team, ohne aber in Abschlussaktionen zu kommen.
Doch nach vierzehn Minuten sah man sich wieder in Rückstand geraten. Ein langer Ball in die Spitze fand den blank stehenden Alexander Seyfarth, der gekonnt über den herauslaufenden LSV Keeper Sven Quandt zum 1:0 lupfte.
Ein Tor, dass dem Spiel aber nicht wirklich guttat. Fehlpässe hüben wie drüben prägten zumeist das Geschehen. So war ein harmloser Kopfball von Carsten Skripietz nach Eckball eines der wenigen offensiven Ausrufezeichen.
Spielerisch fand man kein Mittel gegen die Abwehr des SVM. So musste ein ruhender Ball, diesmal ein Freistoß von Costin Ion herhalten, den Adrian Mikitiuk aus Nahdistanz über die Linie zum Ausgleich drückte. Davon beflügelt hätte man wenig später beinahe die Partie drehen können, als nach sauberem Zuspiel von Sebastian Siedler Enrico Bossig allein auf den Mertendorfer Keeper Sebastian Zilse zuging, diesen aber nicht umspielen konnte.
Doch noch vor der Pause geriet man wieder in Rückstand, als man hinten den Ball nicht entscheidend klären konnte. Am Ende dieser Kette stand erneut Seyfarth goldrichtig und brauchte den Ball nur noch über die Linie schieben.
Zur zweiten Hälfte brachte Trainer Bernd Kloss mit Daniel Jenetzke und Gabriel Nicolae zwei frische Kräfte; musste aber zunächst mit ansehen, wie ein verunglückter Befreiungsschlag von Quandt noch über den Querbalken gelenkt werden konnte.
Auf der anderen Seite versuchte es dann Siedler nach Querpass von Ion, den Zilse aber ohne Probleme unschädlich machen konnte.
Man mag den LSV nicht absprechen, zurück ins Spiel zu finden; aber mit einer hohen Fehlpassquote und zu zögerlichen Abschlussverhalten machte man es dem Gastgeber zu einfach die Gefahr vom eigenen Tor fernzuhalten. Und diesen boten sich dann schließlich die Möglichkeiten; dass Spiel vorzeitig zu entscheiden. Zunächst war es ein Freistoß, der Quandt vor einige Probleme stellte, ehe die Situation geklärt werden konnte. Stark reagierte er allerdings Minuten später, als er gegen Daniel Schmelzer im 1:1 reaktionsschnell mit dem Fuß Schlimmeres verhindern konnte.
Doch dem LSV rannte nun die Zeit davon; auch wenn man noch immer auf die entscheidende Situation hoffte. Doch auch die aussichtsreichen Standardsituationen beschworen keine Gefahr herauf. So landete ein solcher Freistoß, von Ion getreten nur in der Mauer. Wie es hätte gehen könnte zeigte dann ein Distanzversuch von Chris Czernik, auch wenn dessen Versuch den Puls von Zilse wohl nicht in besorgniserregende Höhen brachte.
Die besseren Möglichkeiten konnte der Gastgeber verbuchen. Knapp war es als es der eingewechselte Sebastian Schöbel aus zwanzig Metern versuchte.
Nach 84 Minuten schließlich die Entscheidung. Mit seinem dritten Treffer an diesem Nachmittag konnte Seyfarth mit Freistoß das 3:1 erzielen. Auch wenn sich Ion, ebenfalls per Freistoß, der den Kasten aber verfehlte, noch eine Möglichkeit bot; änderte sich nichts mehr.
Konnte man in den voran gegangenen Spielen gegen durchaus höher einzustufende Gegner noch Hoffnung aus den gezeigten Leistungen schöpfen; bleibt diesmal nur die Floskel, dass es nächste Woche weiter geht. In wie weit die Mannschaft die heute gezeigte Leistung reflektiert, wird sich dann zeigen. Bis dahin ziert man weiterhin punktlos das Tabellenende.
Kommenden Sonntag ist man zu Gast bei Eintracht Profen.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Chris Czernik, Conrad Plutz, Florian Ackermann (46.Min: Daniel Jenetzke), Andreas Zimmermann, Costin Ion, Carsten Skripietz (74.Min: Michael Kraft), Clemens Kaufmann, Adrian Mikitiuk, Enrico Bossig (46.Min: Gabriel Nicolae) und Sebastian Siedler.
Nicht zum Einsatz kam Christopher Höffler

Die SG SSC Weißenfels / LSV II kehrte mit einer herben 2:10 Niederlage aus Freyburg zurück. Konnte man die Führung des FC RSK zunächst durch den LSV Akteur Ralf Pippel ausgleichen, war es der SC Keeper Maximilian Werner der vor der Pause Ärgeres verhindern konnte, den 1:2 Pausenstand aber nicht verhindern konnte.
Nach dem Seitenwechsel konnte der zweite für die SG auflaufende LSV Akteur Christopher Höffler mit sehenswertem Seitfallzieher zum zwischenzeitlichen Ausgleich einnetzen, ehe schließlich alle Dämme brachen und praktisch jeder Angriff einen Treffer zur Folge hatte.

 

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LSV Herren : SC Naumburg II 1:4 (1:0)

Hand an der Überraschung

Zum zweiten Heimspiel der Saison empfing man die Zweitmannschaft des SC Naumburg, die mit der Empfehlung, alle bisherigen Punktspiele gewonnen zu haben, antraten. Im Spiel der Gegensätze waren die Fronten geklärt; dennoch wollte man sich nach den jüngsten Auftritten teuer verkaufen.
Mit einem Freistoß in der Anfangsminute bot sich dann durchaus schon eine Möglichkeit für Sebastian Siedler, dessen Ausführung aber ohne nötigen Druck und Präzision stattfand, um den Naumburger Keeper Rene´ Bergmann ernstzunehmend zu prüfen.
Danach versuchte der Tabellenführer die Spielführung an sich zu reißen; sah sich aber einer aufopferungsvollen kämpfenden LSV Elf gegenüber. Dennoch bot sich Albert Reinicke nach Kopfball die erste wirkliche Chance, den Sven Quandt aber entschärfen konnte. Ansonsten fanden die Gäste keinen wirklichen Durchschlupf und versuchten es zunehmend aus der Distanz.
Mit gezielten Nadelstichen konnte auch der LSV für Gefahr sorgen. So zog Enrico Bossig energisch in die Spitze; sein Abschluss von der Strafraumgrenze konnte Bergmann allerdings parieren. Auf Naumburger Seite war es ein Versuch von Reinicke, dessen Schuss aus 20 Metern sich aber nur auf das Tornetz senkte.
In der besten Phase der Rot Weißen schien dann das Leid der vergebenen Chancen seine Fortsetzung zu finden. Aussichtsreich vergab Clemens Kaufmann nach schönem Zuspiel von Costin Ion. Auch ein Kopfball von Conrad Plutz verfehlte nach Eckball von Gabriel Nicolae das Ziel. Ein Ballverlust der Naumburger Hintermannschaft brachte Siedler in Abschlussposition; doch hier war wieder Bergmann auf dem Posten.
Nach 31 Minuten dann endlich die nicht unverdiente Führung. Nachdem sich Bossig einen weiteren Ballverlust erkämpfen konnte, hatte er dann noch das Auge für Siedler, der allein vor Bergmann auftauchte. Auch wenn er noch die Fingerspitzen an den Ball brachte, konnte er den Einschlag nicht verhindern.
Ein weiterer Konter über Kaufmann ging dann aber über den Naumburger Kasten. In der Schlussminute des ersten Durchgangs ging es aber noch einmal recht knapp zu, als ein Fernversuch nur knapp den LSV Kasten verfehlte.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Gast erwartungsgemäß den Druck; sah sich dann aber der Gefahr eines Konters ausgesetzt, den Kaufmann zu überhastet abschloss, statt den mitgelaufenen Bossig mit ins Boot zu nehmen.
Mit einem Doppelschlag in der 56.und 57.Minute drehte der SC dann das Spiel. Nach Eckball kam Patrick Heldt recht unbedrängt zum Kopfball und konnte diesen einnetzen. Direkt nach Wiederanstoß war es ein fataler Abspielfehler von Routinier Carsten Skripietz, den Eric Zander schließlich aus zwanzig Metern abschloss. Den wohl an sich ungefährlichen Schuss machte Quandt praktisch scharf und lenkte ihn unglücklich in den Kasten.
Wer weiß, wie sich das Spiel entwickelt hätte, wenn Nicolae freistehend nach Zuspiel von Ion Bergmann überwunden hätte. Doch dieser konnte den Schuss abwehren.
Danach drängte der SC zunehmend auf die Entscheidung, während der LSV im Aufbauspiel zu viele Bälle hergab. Ein weiterer Doppelschlag in den Minuten 74 und 79 machte schließlich alles klar. Jeweils nach Hereingaben von der linken Seite kam Reinicke in der Mitte zum Abschluss und stellte so seine Torjägerqualitäten unter Beweis.
So bleibt unter dem Strich eine weitere Niederlage, die aber um das eine oder andere Tor zu hoch ausgefallen ist. Man darf durchaus konstatieren, dem Tabellenführer einiges abverlangt zu haben.
Nach dem kommenden (spielfreien) Wochenende geht es dann zum SV Mertendorf.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Andreas Zimmermann, Chris Czernik, Carsten Skripietz (78:Min: Christian Kautz), Michael Kraft, Clemens Kaufmann (72.Min: Christopher Höffler), Costin Ion, Conrad Plutz, Gabriel Nicolae (88.Min: Tino Zimmermann), Enrico Bossig und Sebastian Siedler

Auch die SG SSC Weißenfels/ LSV II musste mit einem 0:3 eine Niederlage gegen Blau Weiß Borau hinnehmen und rutscht damit auf einen Abstiegsplatz. Zum Einsatz für den LSV kamen Ralf Pippel und Constantin Burlacu.

 

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FC ZWK Nebra : LSV Herren 2:0 (0:0)

Das Leid der vertanen Chancen

Nach der engagierten, wenngleich unbelohnten Leistung gegen Großkorbetha reiste man zum FC ZWK Nebra, denen man im Vorjahr schon einmal im Pokal über den Weg gelaufen war. Damals unterlag man unglücklich in der Schlussminute. Doch in der Gegenwart ging es darum, etwas Zählbares auf die Habenseite zu bringen. Kein leichtes Unterfangen beim Tabellenfünften.
Man kam auch recht gut in das Spiel und hätte durch Clemens Kaufmann durchaus schon in der Anfangsphase für Gefahr sorgen können, wenn er den Ball richtig getroffen hätte. In der Folge kam der Gastgeber besser ins Spiel und kam auch zu einigen Möglichkeiten. Zunächst verfehlten sie mit Freistoß; beim Distanzschuss von Markus Konieczny ging es dann durchaus schon knapp zu. Auch ein Kopfball nach Ecke verfehlte den Kasten von Sven Quandt.
Doch plötzlich war der LSV da, als Costin Ion Enrico Bossig über rechts schickte, dessen Hereingabe gerade noch so mit der Fußspitze vor dem mitgelaufenen Kaufmann zur Ecke geklärt werden konnte. Dann versuchte es Ion nach Zuspiel von Adrian Mikitiuk, doch mit Fußabwehr reagierte Robin Schmidt im Nebraer Kasten blitzschnell.
Auf der Gegenseite musste sich auch Quandt bei einem Freistoß strecken, der schließlich noch geklärt werden konnte. In weiterer Folge hatten dann die Gastgeber etwas mehr vom Spiel ohne jedoch weitere hochkarätige Möglichkeiten heraus zu spielen. Dafür ging die Elf des LSV engagiert und konzentriert zu Werke, um Gefahr vom eigenen Kasten fernzuhalten.
Nach dem ersten Durchgang, den man erstmals ohne Gegentreffer bestritt fand besser in die zweite Hälfte. Nach einem Einwurf von Carsten Skripietz konnte sich Gabriel Nicolae; heute erstmals in der Startelf auflaufend, auf links durchsetzen, dessen Hereingabe dann aber keinen Abnehmer in der Mitte fand. Nach Zuspiel von Mikitiuk versuchte es Nicolae dann selber; doch in dessen Schuss warf sich noch ein Nebraer Akteur und konnte so Ärgeres verhindern.
Bei einem weiteren vorgetragenen Angriff wurde Kaufmann in seinen Bewegungsdrang abrupt und unfair gestoppt. Den fälligen Freistoß von Mikitiuk konnte Schmidt mit einer Parade zur Ecke abwehren. Diese wiederum wurde dann zu kurz abgewehrt und brachte Andreas Zimmermann in Position, der aus 20 Metern nur knapp am Tor vorbeizog.
Es ging nun durchaus auch rustikaler zu Werke, was Co-Trainer Patrick Pusch zu einigen Laufeinlagen zwang, um angeschlagenen Spielern zur Linderung ihrer Blessuren zu verhelfen.
Nach einer Stunde Spielzeit konnten sich nun auch die Nebraer wieder berappeln und verbuchten auch die nächsten Möglichkeiten, auch wenn der Schuss von Oliver Schulschefski aus 30 Metern noch nach Verzweiflung aussah. Der eingewechselte Richard Fritsche prüfte nach Flanke Quandt mit einem Kopfball.
Nach 65 Minuten rächte sich dann das Auslassen der Möglichkeiten. Einen Schuss von Marvin Christiani konnte Quandt zur Seite abwehren, wo aber ein Nebraer Akteur den Ball zurück in den Gefahrenbereich brachte, den Quandt in höchster Not noch auf den Querbalken lenken konnte, wo er nach einem kleinen Tänzchen wieder zurück ins Spielfeld sprang. Aus dem Gestocher heraus brachte der Nebraer Torjäger Lukas Poweleit den Ball schließlich zum 1:0 im Kasten unter. Wie schon in der Vorwoche brach man nach diesem Rückschlag nicht auseinander; aber tat sich nun im Spiel nach vorn etwas schwerer und unkonzentrierter. Die besseren Möglichkeiten verzeichnete der Favorit. Quandt, wie schon in der Vorwoche mit beeindruckender Leistung, warf sich in den Schuss von Poweleit und verhinderte so zunächst die Vorentscheidung. Diese fiel dann schließlich in der 75.Minute, als zunächst ein Freistoß am Quergebälk landete und schließlich von Fritsche über die Linie gebracht wurde. Auch wenn der LSV auch weiterhin versuchte nach vorn Akzente zu setzen; fehlte nun doch schon die Kraft im letzten Drittel. Die letzte Möglichkeit bot sich dann auch den Gastgebern, als Poweleit nach Fehlpass des eingewechselten Christian Kautz noch einmal Richtung Quandt gehen konnte, der dieses Duell aber zu seinen Gunsten entscheiden konnte.
So steht am Ende ein Arbeitssieg des FC ZWK Nebra. Wie schon in der Vorwoche brachte man sich durch das Auslassen hochkarätiger Möglichkeiten um die Früchte einer starken Mannschaftsleistung. Auch wenn man nach der heute gezeigten Leistung durchaus den Beweis erbrachte in der Liga mitzuhalten, bleibt man weiterhin punktlos am Tabellenende.
Am kommenden Sonntag empfängt man den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer SC Naumburg II, der bereits am Freitag mit 2:1 in Mertendorf sein Spiel gewinnen konnte.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Chris Czernik, Conrad Plutz, Andreas Zimmermann, Michael Kraft (75.Min: Christopher Höffler), Adrian Mikitiuk (75.Min: Christian Kautz), Carsten Skripietz, Clemens Kaufmann, Costin Ion, Enrico Bossig und Gabriel Nicolae
Nicht zum Einsatz kamen Manuel Kloske (ETW) und Sebastian Siedler

Die SG SSC Weißenfels III/ LSV II trat beim Tabellenführer SG Lossa/ Rastenberg an. Nach 36 Minuten lag man bereits mit 0:3 im Hintertreffen, konnte aber durch Tony Barnickel und Max Berhold noch auf 2:3 verkürzen. Für mehr reichte es leider nicht mehr. Für den LSV trat lediglich Ralf Pippel an.

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LSV G-Jugend : SV Mertendorf 4:3

Unnötig spannend gemacht

Die Jüngsten durften am Sonntag als erstes auf dem frischen Grün ran. Gegner war der SV Mertendorf. Das Trainerteam um Jürgen Klose und Ralf Zimmermann motivierten die Kinder seh gut. Bei besten Wetter, startete der LSV super ins Spiel. Mit zwei Toren hatte man auch schon ein tolles Polster. Verpasste es sogar noch ein weiteres in Hälfte eins zu schießen. So ging man mit 2:0 in die Pause. Nach dieser war man nicht mehr konzentriert und lies einfache Gegentore zu. So konnte der SV ausgleichen. Dann war die Konzentration wieder vorhanden und man konnte zwei weitere Tore erziehlen. 5 Minuten vor Schluß kam der SV Mertendorf noch auf 4:3 ran und erhöhte daraufhin noch einmal den Druck. Mit einer schmerzhaften Glanzparade von Edi hielt dieser den Kasten sauber und sicherte so den Sieg.

Der LSV spielte wie folgt: Damian Knoll, Finn Scholze, Edi Harre, Valentin Krämer, Jounis Feddik und  Kai Peterson

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LSV Herren : TSV Großkorbetha 0:2 (0:1)

Großen Kampf geliefert

Zum endlich ersten Heimspiel der Saison empfing man den Tabellensiebten aus Großkorbetha auf prächtigem Geläuf. Nach den enttäuschenden letzten Begegnungen, in denen man völlig zu Recht mit teils heftigen Ergebnissen als Verlierer vom Platz ging, erwartete man heute eine Reaktion der Mannschaft. Und diese lieferte heute, auch wenn das Ergebnis leider nicht die heute gezeigte Leistung widerspiegelt. So entschieden am Ende zwei Einzelleistungen der Gäste die Partie zu ihren Gunsten.
Personell wurde ein wenig rotiert; zudem mit dem verletzten Patrick Pusch Trainer Bernd Kloss auf dessen Wunsch ein Co-Trainer an die Seite gestellt.
Vor 183 Zuschauern hätte man beinahe einen Traumstart erwischt, als nach energischem Vorstoß von Kapitän Adrian Mikitiuk eine Hereingabe unglücklich abgewehrt wurde und der Ball gerade noch vor der Linie geklärt werden konnte. Dann bot sich Sebastian Siedler nach geblocktem Freistoß eine weitere Möglichkeit, die dieser aber verzog.
Danach kamen die Gäste besser in die Partie und konnten durch den ehemaligen Reichardtswerbener Akteur Stefan Große mit dem ersten Abschluss aufwarten, der zur Ecke abgewehrt werden konnte. Knapper war es schon, als Konstantin Konstantinos aus zwanzig Metern abzog und nur um Zentimeter verfehlte.
Dann wurde es wieder auf der anderen Seite gefährlich, als ein lang geschlagener Ball von Mikitiuk von der Gästeabwehr per Kopf gefährlich auf den eigenen Kasten gelenkt wurde. Bei der folgenden Ecke wirkte Conrad Plutz scheinbar zu überrascht, brachte zwar noch das Knie an den Ball, der anschließend aber aus der Gefahrenzone geschlagen werden konnte. Wenig später waren es wieder die Gäste, die für Gefahr sorgten; als Andy Hesse Große in Szene setzte, der Sven Quandt zur Großtat zwang.
Nach 21 Minuten kam dann doch der Rückschlag, als Steve Sommerfeld außerhalb des Strafraumes abzog und Quandt überwinden konnte. Brach man in jüngster Vergangenheit noch ein; zeigte man sich heute kämpferischer und führte das Spiel nun etwas härter und kam wenig später durch Norman Rose, der nach Zuspiel von Clemens Kaufmann allerdings verzog. Das Spiel war nun offener; mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Für Großkorbetha boten sich für Kenny Kobylka und Große Chancen; auf Seiten des LSV war es Siedler, der für Gefahr sorgte. Zunächst versuchte er es brachial von der Strafraumgrenze, doch der Ball landete nur auf dem Netz. Ein weiterer Versuch wurde letztlich zu einer nichts bringenden Ecke abgewehrt.
Noch kurz vor der Pause war es wieder Quandt, der mit starker Fußabwehr gegen Sommerfeld Sieger blieb und somit seine Truppe im Spiel beließ.
Nach dem Seitenwechsel blieb zunächst der TSV leicht dominanter; ohne jedoch für große Torgefahr sorgen zu können.
Dann entwickelte sich ein Spiel, dass von seiner Spannung lebte und einen stärker werdenden LSV zeigte und mehrfach den Ausgleich nahe war. So spielte Mikitiuk einen Zuckerpass auf den einlaufenden Siedler, der dann knapp vorbei schob. Mit einem langen Ball wurde dann Enrico Bossig in Richtung Sebastian Burkhardt geschickt; der schließlich von Roberto Riedel rüde gebremst wurde. Den anschließenden Freistoß schoss Siedler am Kasten vorbei.
In dieser Phase ging es dann ziemlich hitzig weiter; was auch die Großkorbethaer Bank ziemlich in Wallung brachte; wobei vielleicht erwähnt werden sollte, dass der TSV in Hälfte Zwei fünf Gelbe Karte für sich verbuchen konnte. (Am Ende 3:5 Gelbe Karten betreffend)
Chancen gab es aber auch noch. So bot sich dem eingewechselten Daniel Jenetzke nach Zuspiel von Florian Ackermann eine Riesenchance, bei der Burkhardt gerade noch die Fingerspitzen an den Ball brachte und ihm die für ihn gewünschte Richtungsänderung angedeihen konnte.
Die Schlussphase wurde dann noch einmal ein offener Schlagabtausch. Zunächst hätten die Gäste den Sack zu machen können; als nach Hereingabe von Nico Wieruch Große mit Lupfer aus Nahdistanz nur den Pfosten traf; ehe man den Ball unter Kontrolle bringen konnte. Mit einer verunglückten Kopfballabwehr sorgte Chris Czernik für die nächste Gefahr für den LSV Kasten, die Quandt im Herauslaufen bereinigen konnte.
Der ansonsten fürs Abwehren zuständige Andreas Zimmermann, der nach der Pause für den angeschlagenen Plutz gekommen war, legte sehenswert für den ebenfalls eingewechselten Gabriel Nicolae mit der Hacke auf, dessen Schuss mit Glanzparade von Burkhardt der Einschlag verwehrt wurde. Dann durfte sich auch noch einmal Quandt im Duell mit Leon Kampf auszeichnen.
Nun rannte dem LSV allmählich die Zeit davon; lediglich ein Schuss von Carsten Skripietz an das Außennetz sorgte noch einmal für mehr Gefahr.
Schon in der Nachspielzeit befindlich machte der meist aus dem Spiel genommene Wieruch mit Einzelaktion und platzierten Schuss für seine Farben alles klar.
Auch wenn das Ergebnis heute nicht stimmt; zeigte sich die Mannschaft heute als echte Einheit. Die Einstellung, die heute an den Tag gelegt wurde macht Mut vor die Zukunft und zeigt was in der Truppe steckt. Mit besserer Chancenverwertung werden dann auch die Ergebnisse stimmen.
Noch ein kleines Faktum am Rande: Nach 701 Tagen hat man wieder ein Heimpunktspiel verloren.
Tabellarisch verharrt man weiterhin auf Rang 14 und hat es am kommenden Spieltag auswärts mit dem FC ZWK Nebra zu tun, die ihr heutiges Auswärtsspiel in Mertendorf mit 3:0 für sich entscheiden konnten.
Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Chris Czernik, Florian Ackermann, Michael Kraft, Norman Rose, Conrad Plutz (46.Min: Andreas Zimmermann), Carsten Skripietz, Clemens Kaufmann (59.Min: Daniel Jenetzke), Adrian Mikitiuk, Enrico Bossig (70.Min: Gabriel Nicolae) und Sebastian Siedler
Nicht zum Einsatz kamen Christopher Höffler und Manuel Kloske (ETW)

Ebenfalls mit 0:2 unterlag die SG SSC Weißenfels III/ LSV II der SG Bad Bibra/ Saubach. Die Tore für den Gast erzielte Andreas Milkner.
Für den LSV kamen folgende Akteure zum Einsatz: Gino Hesse, Sven Scholze und Tino Zimmermann. Nicht zum Einsatz kam Ralf Pippel

 

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SG Langendorf / WF Schwarz Gelb : LSV Herren (3:1) 5:2

Fehlstart perfekt

Am 4.Spieltag galt es, den totalen Fehlstart abzuwenden. Zu Gast war man bei der SG Langendorf/ WFV, mit dem man noch im Vorjahr die Klingen in der Kreisliga kreuzte. Während der LSV einst direkt aufstieg musste die SG den Umweg über die Relegation machen. Natürlich wollte man, wie in der Vorsaison, wo man beide Spiele für sich entscheiden konnte, auch heute etwas Zählbares mitnehmen. Personell drückte etwas der Schuh. So musste Trainer Bernd Kloss auf seine etatmäßigen Torhüter Quandt (krank) und Kloske (Arbeit) verzichten und mit Conrad Plutz einen wichtigen Feldspieler in den Kasten delegieren. Auch das Fehlen von Langendorf-Schreck Costin Ion, der in der Vorsaison drei der sechs Tore gegen den heutigen Gegner verbuchen konnte, war sicherlich kein Vorteil.
Den Schwung der beiden letzten Pflichtspielsiege nutzend, kam der Gastgeber dann auch besser ins Spiel und konnte sich schon früh durch Daniel Hauke die erste Möglichkeit erspielen, die dieser aber noch am Kasten vorbeischoss. Doch nach zehn Minuten ging er präziser zu Werke und durfte dann zum ersten Mal jubeln, als er in der Mitte völlig frei nach überfallartigen Konter Plutz keine Chance ließ. Nur fünf Minuten später konnte selbiger Akteur unbehelligt nach einer Flanke zum 2:0 einköpfen.
Zwei Minuten später sah es dann schon wieder nach einem Debakel aus, als Andreas Zimmermann ungestüm Hauke im Strafraum von den Beinen holte. An dieser Stelle hielt Plutz seine Elf im Spiel, als er den fälligen Strafstoß von Sebastian Dose entschärfen konnte.
Und es schien dann beinahe so, als wäre dies ein Wecksignal für den LSV, der nun endlich erwachte. Ein erstes offensives Zeichen setzte Daniel Jenetzke, dessen Hereingabe auf dem Querbalken landete.
Nach 28 Minuten konnte man dann auf 2:1 verkürzen, als Sebastian Siedler schön in die Spitze spielte; wo Enrico Bossig überlegt abschloss. In diese starke Phase hinein hätte man sogar beinahe ausgeglichen, doch diesmal war Bossigs Heber nach Zuspiel von Adrian Mikitiuk wie schon bei Jenetzkes Versuch an der Latte scheiternd.
Doch danach war es vorbei mit der Herrlichkeit; Langendorf wurde nun wieder stärker; vor allem läuferisch schien man den LSV überlegen. Lediglich ein stark gespielter Seitenwechsel von Siedler auf Bossig, dessen Abschluss über den Kasten von Florian Meier ging, war ein Lebenszeichen. Doch noch vor der Pause musste man einen weiteren Gegentreffer schlucken. Zu hochstehend wurde man dann überrannt und Nils Schneider konnte den auf eine Hereingabe spekulierenden Plutz im Torwarteck überwinden.
Nach dem Seitenwechsel hoffte man noch immer auf eine Trendwende im Spiel der Rot Weißen, die allerdings ausblieb. Auch so fehlte der zweiten Hälfte, das Tempo des ersten Durchgangs. Die SG Langendorf/ WFV konnte recht ungefährdet das Ergebnis verwalten. Ein harmloser Schuss des eingewechselten Clemens Kaufmann nach Vorlage von Mikitiuk war die zunächst einzige nennenswerte Aktion.
Nach einer Stunde war es der ebenfalls eingewechselte Sven Scholze, der auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Torwart rettete.
Wenig später lag dann der Anschlusstreffer wieder in der Luft. Nach feinem Zuspiel von Chris Czernik versuchte es Kaufmann mit einem direkten Heber, statt den Ball anzunehmen und noch einige Schritte zu gehen.
Stattdessen machte nach 71 der Gastgeber den Sack zu. Einen Fehlpass im Spielaufbau nutzend, sezierte man die Hintermannschaft des LSV mit einem Pass in die Tiefe, wo Schneider nach Hauke auch den Doppelpack schnüren durfte. Schon fünf Minuten später war der Drops dann endgültig gelutscht, als nach Eckball, der nur wenige Minuten zuvor eingewechselte Maik Gewinner am langen Pfosten sträflich frei zum 5:1 vollenden konnte.
Auch wenn man durch Kaufmann und Siedler noch mit Möglichkeiten aufwarten konnte; war es auf der anderen Seite Plutz, der Ärgeres verhinderte.
Schon in der Nachspielzeit befindlich, war es Mikitiuk, der mit sehenswerten Schuss aus 20 Metern in den Torgiebel noch Ergebniskosmetik betrieb.
So blieb man auch im vierten Spiel in Folge punktlos und das am Ende auch völlig verdient. Nachdem man gegen die Mitaufsteiger schon deutliche Niederlagen hinnehmen musste, muss nun gegen die kommenden etablierten Kreisoberligamannschaften mehr als eine Leistungssteigerung her.
Zum dann ersten Heimspiel der Kreisoberligasaison empfängt man am kommenden Sonntag den TSV Großkorbetha auf neuen Untergrund, der sein heutiges Heimspiel 1:1 gegen Mertendorf gestaltete und sich auf dem 7. Tabellenplatz befindet.
Der LSV spielte wie folgt: Conrad Plutz, Florian Ackermann, Andreas Zimmermann (46.Min: Sven Scholze), Christopher Höffler (56.Min: Gabriel Nicolae), Norman Rose, Chris Czernik, Michael Kraft, Daniel Jenetzke (46.Min: Clemens Kaufmann), Enrico Bossig, Adrian Mikitiuk, Sebastian Siedler

Am vierten Spieltag der Kreisliga musste auch die SG SSC Weißenfels/ LSV II mit 0:4 eine deutliche Niederlage bei der LSG Goseck hinnehmen. Für den LSV kamen Gino Hesse, Daniel Pytel, Christian Kautz, Ralf Pippel und Constantin Burlacu zum Einsatz.

 

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LSV Herren : SV Wacker Wengelsdorf 0:4 (0:2)

Achtbar ausgeschieden

Nach der herben Niederlage der Vorwoche stand heute die zweite Runde des Burgenlandpokals an. Mit Wacker Wengelsdorf reiste ein Landesklassevertreter an, was die Rollen klar definierte. Dennoch setzte man sich das Ziel heute eine Reaktion zu zeigen. Da das heimische Geläuf noch immer in der Erholungsphase befindlich ist, fand diese Begegnung im Saalesportpark Uichteritz statt.
Nach kurzer Abtastphase übernahm der Favorit dann allmählich die Spielkontrolle. Ein Kopfball von Rene´ Rosner verfehlte zunächst das Ziel. Nach sieben Minuten fehlte dann nach Eckball die Zuordnung; Nutznießer war Carsten Jäschke, der am langen Pfosten zur frühen Führung einnetzte.
Conrad Plutz setzte dann das erste offensive Lebenszeichen des LSV; auch wenn sein Distanzschuss leichte Beute für Nico Wasewitz im Wengelsdorfer Kasten war. Auf der Gegenseite durfte sich dann Manuel Kloske, der heute den Vorzug vor Sven Quandt erhielt, auszeichnen, als er mit starker Parade einen Schuss von Jäschke abwehrte.
Auch wenn Wacker mehr Spielanteile für sich beanspruchen konnte, zog sich der LSV achtbar aus der Affäre und bot durchaus Paroli.
Nach 25 Minuten war es wieder ein Eckball, der zum 0:2 führte. Hier konnte Rosner einen verunglückten Ball von Costin Ion über die Linie drücken. Nur eine Minute später versuchte es Chris Czernik für den LSV und verfehlte nur knapp den Wengelsdorfer Kasten.
Dann rückte Kloske wieder in den Mittelpunkt, als er einen Freistoß von Routinier Uwe Becker über den Querbalken lenkte.
Nach gutem Zuspiel von Clemens Kaufmann ging Daniel Jenetzke in den Strafraum der Wackerer, brachte beim Abschluss aber nicht genug Druck an den Ball, um für mehr Gefahr zu sorgen. Noch vor der Pause konnte Kloske einen langen Ball vor De Sousa Balde klären und eine weitere gefährliche Situation unterbinden.
Nach der Pause kam man recht gut ins Spiel und schien die Kabinenansprache von Coach Bernd Kloss verinnerlicht zu haben. Ein Fernschuss von Kapitän Adrian Mikitiuk war erst der Auftakt zu einer starken LSV Phase. Eine Hereingabe von Ion fand Enrico Bossig, dessen Aktion aber noch vor der Linie geklärt werden konnte. Ein Freistoß von Andreas Zimmermann konnte nur unzureichend abgewehrt werden und fand schließlich Plutz, der Wasewitz prüfte.
Wenig später schickte Jenetzke Bossig in die Spitze, der das Laufduell gegen seinen Widersacher für sich entscheiden konnte, aber schlussendlich nur das Außennetz zappeln ließ.
Mitten in diese starke Phase der Rot Weißen fiel dann das 0:3. Gegen den platzierten Schuss von Jäschke, der von der Strafraumgrenze abzog hatte Kloske keine Chance.
Nach 59 Minuten holte sich Kaufmann nach einem Foul vor dem Sechzehner eine Gelbe Karte und ermöglichte den Gästen eine weitere Chance. Den fälligen Freistoß hob Becker über die Mauer, wo der Pfosten aber einen weiteren Gegentreffer verhinderte. Knapp war es auch, als selbiger Akteur nach Einzelleistung abzog.
Nur vier Minuten nach seinem ersten Karton dezimierte Kaufmann den Personalbestand des LSV, als er nach übermotiviertem Einsteigen mit Gelb/ Rot vom Platz musste und seine ansonsten starke Leistung trübte.
Nach 69 Minuten fiel dann die endgültige Entscheidung und auch der Endstand, als der eingewechselte Nico Rosner zum 0:4 traf.
Auch wenn man nun in Unterzahl agierte, boten sich doch noch einige Möglichkeiten, auch wenn Ion mit Freistoß und wenig später Czernik doch recht weit verfehlten. Einen weiteren Freistoß von Ion konnte Wasewitz nur nach vorn abwehren, was Jenetzke in Position brachte, der aber schließlich weit verzog.
Die letzten Möglichkeiten des Spiels boten sich dann der Wackerelf, die aber in Person von Stephan Woithe und Florian Stößel den Kasten verfehlten.
So streicht man nach durchaus achtbarer Leistung die Segel im Burgenlandpokal und kann nun fokussiert, die weiteren Aufgaben im Ligabetrieb in Angriff nehmen. Die heute gezeigte Leistung macht da durchaus Hoffnung. Stellvertretend für die heute gezeigte Mannschaftsleistung möchte ich noch einmal Enrico Bossig erwähnen, der auch in der Arbeit nach hinten ein gutes Spiel machte.
Am kommenden Wochenende geht es dann zum richtungsweisenden Spiel nach Langendorf, die ihr Pokalspiel bei der Droysiger SG mit 2:1 nach Verlängerung gewannen und so in die nächste Runde einzogen.

Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Conrad Plutz, Andreas Zimmermann (78.Min: Tino Zimmermann), Christian Kautz (69.Min: Christopher Höffler), Chris Czernik, Daniel Jenetzke, Adrian Mikitiuk, Clemens Kaufmann, Enrico Bossig, Costin Ion, Sebastian Siedler (69.Min: Gino Hesse)
Nicht zum Einsatz kamen: Sven Quandt (ETW), Sven Scholze und Michael Kraft

 

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Klassenfahrt nach Hamburg

Vereinsausflug

Im fernen Hamburg stand das EM Qualispiel Deutschland gegen Oranje auf der Agenda. So machte sich ein kleiner Tross des LSV, unter Organisation von Thilo Schneider und der Brigade Leiha auf den Weg an die Elbe.
Man traf sich früh bei einem verdammt guten Kaffee, Mettbrötchen und einem Speckkuchen von Bäckermeister Lars Bryzk, ehe die Reise losging, als die Sonne sich anschickte den Horizont diesseits zu verlassen.
So ging es via A38 Richtung alte Bundesländer, vorbei am majestätischen Kyffhäuserdenkmal, sowie dem südlichen und westlichen Randharzes, ehe man dann wieder auf der A7 Richtung Ziel einschwenkte.
Zudem wurde eine Menge Wasser gereicht, zumeist angehopfter Natur, was das Fortkommen ein wenig hemmte; aber man dadurch eine Reihe von Rastplätzen kennenlernen durfte.
Der befürchtete Stau vor dem Elbtunnel blieb dann aus; dieser kam erst danach, aber dennoch kam man frühzeitig am Stadion an. Zu früh, wie sich herausstellte, denn die Parkplätze für Buse waren noch nicht geöffnet. So drehte man noch eine kleine Bustrunde, ehe man provisorisch hinter dem Stadion parkte.
Da noch jede Menge Zeit totzuschlagen war, nahm man sich vor, ein wenig Sightseeing zu machen. Doch zunächst war das ein Unterfangen, was den Irrfahrten des Odysseus ziemlich nahekam. Raus aus dem Bus, rauf an die S-Bahn, runter von der S-Bahn, rein in den Bus sollte als Kurzform reichen. In Altona trennten sich dann so manche Wege. Während es die einen Richtung Reeperbahn zogen, blieb die andere Hälfte in Reichweite Stadion am Millerntor und genoss den angesagtesten Dönerteller im Umkreis. Dieser Tross, dem ich angehörte, zog es dann vor, zurück zum Stadion zu pilgern. Dem Rat einer Eingeborenen folgend verließ man dann den Bus; eine Station zu früh, wie sich zeigte. Aber nicht zu spät, um einer weiteren Unterhopfung entgegen zu wirken. Und so zog sich der Weg, ehe man final am Volkssparkstadion ankam. Dann war da dieser betörende Duft von Tabellenführung in der Luft (wenngleich wohl nur zweitklassig); aber das nur so am Rande.
Dann ging es hinein ins Stadionrund, wo unter Leitung des El Presidente noch die Vereinsfahne befestigt wurde, ehe es dann ernst wurde.
Den Spielbericht spare ich mir an dieser Stelle; das überlasse ich den professionellen Schreiberlingen von Kicker und Co. Ich werde aber wohl kein Geheimnis verraten, dass diese Partie mit 2:4 verloren ging.
Es bedurfte schließlich einer kleinen logistischen Meisterleistung, die Reisegruppe zum Bus zu führen, da dieser in der Zwischenzeit seine endgültige Parkposition erreicht hatte. Etwas über eine Stunde nach Spielende ging es dann wieder Richtung Heimat. Gegen drei wurde es dann still im Bus, als auch die Härtesten der Schwerkraft der Augenlider nichts mehr entgegenzubringen hatten. Gegen fünf, so ziemlich exakt, 24 Stunden nach dem Wecker Klingeln meinerseits, spuckte der Bus die LSV Gruppe in Reichardtswerben aus.
An dieser Stelle noch einmal Dank an den Sportfreund Schneider, der „Brigade Leiha“ und natürlich auch dem Team der Busfahrer, die auf der A2 wohl auch einen Blitzer auf Funktion getestet haben dürfte.