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LSV G-Jugend : TSV Eintracht Lützen 5:2 (2:1)

Nachdem man die ersten Zwei Saisonspiele verlor, sollte es gegen die Eintracht aus Lützen besser werden.

So startete man druckvoll in die Partie und erarbeitete sich schnell Chancen. Doch das erste Tor schoss der TSV, der sich gut nach vorne kombiniert hatte. Der LSV wurde darauf immer stärker und konnte durch die Tore von Cezary und Lenny das Spiel drehen. Nick verhinderte glanzvoll den Ausgleich und hielt die Führung für die Rot Weißen fest. Die zahlreichen Zuschauer sahen ein interessantes und spannendes Spiel, welches mit 2:1 in die Pause ging.

Zur 2. Halbzeit wollte man nachlegen und wurde offensiver. Wieder war es Cezary, der seine Schnelligkeit gut ausnutzte und geschickt zum 3:1 einschiebt. Kurz darauf gelang Oscar sein erstes Saisontor, als er nach guter Vorarbeit von Lenny den Torhüter der Eintracht bezwingen konnte. Lützen gab sich dennoch nicht geschlagen und verkürzte noch auf 4:2. Den Schlusspunkt setzte dann Cecary, der die tolle Leistung des LSV mit dem 5:2 krönte. So gab es den ersten Sieg der Saison und einen kräftigen Applaus der Zuschauer.

Zum Abschluss gab es ein 9-Meter schießen und somit ein spaßiges Ende an diesem schönen Sonntag.

Der LSV spielte mit: Nick Zimmermann, Cezary Maciaszek, Oscar Meyer, Damian Knoll, Moritz Larsich, Lenny Kupfer, Evelyn Schieck

LSV Herren I : SV Deuben 2:0 (0:0)

Auswärts den Bock umgestoßen 

Am 5. Spieltag stand die Reise zum Kreisoberligaabsteiger Deuben auf dem Plan. Nach den bisher punktlosen Auftritten in der Fremde sollte heute doch etwas mitgenommen werden.

Zunächst stand man sich recht abwartend gegenüber; so dauerte es bis zur achten Minute, ehe Adrian Mikitiuk nach Freistoss von Nico Reimer akrobatisch zum Kopfball ging, der aber zu einer nichts bringenden Ecke geklärt werden konnte. Auf der anderen Seite ging dann Sven Scholze mit Foulspiel zu Werke und brachte so den Gastgeber zur ersten Möglichkeit; per Freistoss durch Christian Pötzsch, den Sven Quandt aber unschädlich machen konnte. Auch wenn man danach leichte Feldvorteile aufweisen konnte und sich eine Reihe von Eckbällen erarbeitete, kam man zunächst zu keiner weiteren Chance. So war es wieder ein Freistoss; diesmal von Chris Czernik, der wieder für Gefahr sorgte, aber rechts knapp am Kasten von Rico Mock vorbei ging. Spielerisch lief nun wenig zusammen, zeigte sich aber kämpferisch mit den Deubenern ebenbürtig. Die wenigen Möglichkeiten hatten aber eher harmlosere Natur aufzuweisen. Auf Deubener Seite war es Christopher Bachmann, der verzog. Auf Seien des LSV kam Carsten Täubert nach Vorlage von Mikitiuk zum Abschluss; stellte aber für Mock aber kein Problem dar. Man tat sich schwer nach vorn, meist gelang es den LSV nicht, den Ball über drei oder vier Stationen zu bringen. Nach vierzig Minuten schien es aber, als hätte man einen imaginären Schalter gefunden und auch umgelegt und legte eine starke Schlussoffensive hin. Zunächst konnte ein aussichtsreicher Schussversuch von Clemens Kaufmann zur Ecke geklärt werden. Wenig später konnte sich Täubert über rechts durchsetzen und den Ball nach innen bringen, wo Mikitiuk lauerte. Vor dem geistigen Auge schlug der Ball schon im Netz ein; im realen Leben reagierte Mock im Deubener Kasten aber sensationell und verhinderte den ersten Saisontreffer des LSV Kapitäns. Die anschließende Ecke brachte Michael Kraft mit Kopf auf den Kasten, wo Mock mit den Fuß zur Stelle war und den Rückstand verhindern konnte. Kurz darauf versuchte es Konrad Plutz aus gut 18 Metern, doch sein Versuch senkte sich nur auf den Querbalken und verschwand dann im Toraus.

Nach der Pause kam Gabriel Nicolae für den gelb vorbelasteten Scholze ins Spiel. Hatte man zunächst Bedenken, die Halbzeit wäre wieder zur Unzeit gekommen, blieb man aber am Drücker, auch wenn Möglichkeiten noch nicht zwingend genug umgesetzt werden konnten. Der eifrige Costin Ion brachte nach guten Zuspiel von Kaufmann nicht genug auf den Ball, um für mehr Gefahr zu sorgen. Ein schön öffnender Pass von Czernik wurde zu überhastet von Kaufmann hergeschenkt. Ein ebenfalls gutes Zuspiel von Sebastian Lehnert, dem heute beileibe nicht alle Zuspiele gelangen, brachte Mikitiuk im  Strafraum in Aktion, wo er allerdings noch abgedrängt werden konnte. Eine erneute Hereingabe von Täubert, der nun offensiver agierte, fand Reimer an der Strafraumgrenze, wo er allerdings über den Kasten zog. Deuben schien nun nur noch auf Kontermöglichkeiten zu lauern; doch die Mannen um Czernik zeigten sich hier auf der Höhe des Geschehens und hielten die Gefahr vom Kasten fern. Doch noch immer betrieb man Chancenwucher. Eine Vorteilssituation nach Foul an Kaufmann, brachte Ion zum Abschluss, doch ein zu schwacher Abschluss brachte dann keine wirkliche Gefahr. Derselbe Akteur erkannte dann aber nach 69 Minuten die Lücke für den hereinstürmenden Nicolae, der dann endlich die längst überfällige Führung erzielen konnte. Dieses Tor schien dann auch den Gastgeber wieder zu beleben, die nun wieder aktiver und leider auch rustikaler zu Werke ging. Drei Gelbe Karten in Hälfte Zwei dürften dafür Zeugnis halten. Leidtragender war in dieser Phase Mikitiuk, der zweimal ziemlich rüde innerhalb kürzester Zeit zur Erde hin gefällt wurde. Doch die Abwehr hielt auch in dieser Zeit dicht; lediglich ein Distanzschuss von David Kunath stellte Quandt vor kleine Probleme. Nach 80 Minuten zogen die Schwarz-Gelben das Tempo noch einmal sichtlich an und trieb den LSV in Sachen Defensive so zur Höchstleistungsschicht. Richtige Gefahr brachte dann aber nur eine Hereingabe, die aber  Freund und Feind verpassten. Nach 89 Minuten konnte Nicolae in der gegnerischen Hälfte den Ball erobern und sich so für das Zuspiel vor der Führung bedanken; als er Ion bediente, der dann Richtung Strafraumgrenze zog und von dort aus rechts unten zum 0:2 abschloss. Wenig später war dann Schluss und der erste Auswärtssieg perfekt und klettert somit in der Tabelle auf Rang 5.

Nun scheint es, als wäre man in der Kreisliga angekommen. Spielerisch ist durchaus noch Luft nach oben; aber kämpferisch war das heute schon ein Fortschritt zu den voran gegangenen Spielen.

Am kommenden Spieltag erwartet man (mal wieder) einen Tabellenführer. Zu Gast wird diesmal der Mitaufsteiger FC RSK Freyburg II sein, die  nach einem 4:1 Erfolg über den SV Teuchern ihren vierten Sieg feiern konnten. Anstoß ist 15:00 in Reichardtswerben.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Carsten Täubert, Chris Czernik, Sven Scholze (46.Min: Gabriel Nicolae), Michael Kraft, Nico Reimer (89.Min: Torsten Günther), Conrad Plutz, Sebastian Lehnert (80.Min: Christoph Bader), Adrian Mikitiuk, Clemens Kaufmann, Costin Ion

 

Das Spiel der SG Markwerben/ Reichardtswerben gegen Hohenmölsen wurde auf den 13.Oktober verlegt.

LSV G-Jugend : NSG Saaletal I 2:9 (0:4)

Erstes Heimspiel unserer G-Jugend in der  Fairplayspiele Staffel 1
Gespannt wartete die Eltern, Trainer und natürlich die Kinder auf IHR erstes Heimspiel. Bei nun endlich entsprechend der Jahreszeit passenden Wetter (es nieselte leicht) empfing man mit der NSG Saaletal I den zu erwartend schweren Gegner. Die ersten Minuten konnte man noch ohne Gegentore überstehen. Aber die Überlegenheit, aufgrund der Erfahrung, war deutlich sichtbar. Aber keiner von den Bambinis dachte auch nur annähernd daran einen Ball kampflos abzuschenken. Klasse Einstellung. Auch nachdem die NSG mit fortlaufenden Spielverlauf das Ergebnis stetig hochschraubte war keine Resignation der Rot-Weißen erkennbar. Ganz im Gegenteil. Nach dem Wechsel und hilfreichen Hinweisen des Trainerteams Buhlmann und Zimmermann konnte man in Halbzeit zwei selbst zwei Treffer erzielen. Das Ergebnis ging letztendlich auch in der Höhe so in Ordnung, aber eine leichte Verbesserung der Qualität ist erkennbar. Weiter so!!
Der LSV spielte wie folgt: Nick Zimmermann, Milosz Struszinski, Cecary Maciaszek, Oscar Meyer, Moritz Larisch, Damian Knoll, Justin Büchsenschuß, Finn Scholze
Parallel trainierten noch die E und F-Jugend. Der LSV freute sich sehr, wie gut doch unser Jugendbetrieb angenommen wird. In Summe konnte man fast 80 Personen zählen und dies bei unangenehmen äußerlichen Temperaturen.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Trainer des LSV’s, namentlich Tino und Ralf Zimmermann, Kai Buhlmann, Conrad Plutz, Chris Czernik und Gerald Pydde!

LSV Herren I : Baumersrodaer SV 1:1 (1:0)

Der Fluch der vergebenen Chancen 

Zum zweiten Heimspiel wollte man die ergebnistechnische Abwärtsspirale stoppen. Kein leichtes Unterfangen; immerhin empfing man mit den Baumersrodaer SV den aktuellen Tabellenführer, der mit zwei Siegen und einem Remis in die Saison gestartet ist.

Entsprechend druckvoll ging der BSV die Partie an und beschäftigte den LSV zunächst in der eigenen Hälfte. Aber außer einem weit über den Kasten gehenden Ball sprang nichts weiter heraus. Doch aus dieser Phase hinaus zeigte der LSV dann die spielerisch beste Halbzeit der laufenden  Saison. So bot sich Adrian Mikitiuk die erste Möglichkeit mit einem Freistoß nach Foul an Damian Kuscek, der aber ohne Gefahr blieb. Bei seinem nächsten Abschluss wurde er noch geblockt. Nach acht Minuten dann die Führung durch Costin Ion in seinem ersten Saisonspiel. Sich durchtankend zog er aus zwanzig Metern ab, wo der Ball vom Innenpfosten springend noch fast quälend lange brauchte, ehe er die Torlinie überschritt. Nun gut strukturiert und mit schönen Spielzügen setzte man den BSV ziemlich unter Druck, versäumte aber weiter nachzulegen. Nach toller Einzelaktion von Mikitiuk fehlte ihm dann aber im Abschluss der entscheidende Druck auf den Ball, so dass Yves Schreiber im Baumersrodaer Kasten keine Mühe hatte, den Ball aufzunehmen. Als Hereingabe von Nico Reimer gedacht, mutierte diese fast zum Torschuss und stellte Schreiber schon vor mehr Probleme. Ein weiterer Freistoss zeigte ihn ebenso leicht unsicher; der zweite Ball von Michael Kraft konnte aber geblockt werden. Nach 22 Minuten hatte Torschütze Ion den Blick für den freistehenden Kuscek, doch hier konnte Schreiber zur Ecke abwehren. Kusceks nächster Versuch wurde zunächst geblockt, brachte aber Ion in Position, dieser verfehlte aber den Kasten knapp. Selbiges Schicksal wurde wenig später einem Freistoss von Mikitiuk zuteil. Die größte Möglichkeit hatte dann allerdings wieder Kuscek: Bei einem weiteren Angriff setzte Mikitiuk diesen in Szene, doch statt den Abschluss zu suchen versuchte er in die Mitte zu passen, wo allerdings kein Mitspieler lauerte. So konnte diese Aktion geklärt werden. Dann schickte Torsten Günther Ion über Rechtsaußen, dessen Hereingabe aber kurz vor Kuscek noch geklärt werden konnte. Ion war auch an der letzten Aktion der ersten Hälfte der Initiator, als er Mikitiuk noch einmal schickte, der aber zu lange mit dem Abschluss zögerte und so immer weiter abgedrängt wurde. Als er dann aus spitzem Winkel abzog war Günther einen Schritt zu spät, um doch noch mehr aus dieser Möglichkeit zu machen.

In der Pause schien BSV Trainer Frank Benndorf, der in den Neunziger Jahren das LSV Trikot trug, seine Mannschaft wachgerüttelt zu haben, die dann ihre erste schwache Hälfte vergessen ließ und nun offensiver nach vorn spielte. Die erste Offensivaktion des LSV wurde jedoch von Ion zu unkonzentriert ausgespielt, um doch noch das eventuell vorentscheidende Tor zu machen. Leider bewahrheitete sich dann die häufig bemühte Phrase der mangelnden Chancenverwertung, die sich rächen sollte.  Nach 52 Minuten  konnte man einen Angriffszug des BSV nicht unterbinden und bekam dann auch in der Mitte keinen Zugriff auf Sebastian Zimmermann, der zum Ausgleich einnetzen konnte. Wenig später musste LSV Manuel Kloske, heute ebenfalls mit Punktspieldebüt, eine Glanzparade auspacken um einen weiteren Einschlag von Dominik Stierand zu verhindern. Nun schien der LSV aus den spielerischen  Rhythmus zu geraten, aber zeigte nun eine starke kämpferische Leistung. Möglichkeiten auf LSV Seite waren nun rar gesät, aber auch ohne echte Gefahr durch Günther und Mikitiuk. Auch ein weiterer Distanzschuss von Reimer konnte keine wirkliche Gefahr herauf beschwören. Auf der Gegenseite gab es zwar auch noch einige recht ungefährliche Aktionen, richtig gefährlich war  ein Freistoss von Zimmermann, der am Querbalken landete und Kloske keine Chance gelassen hätte. So steht am Ende ein leistungsgerechtes Remis. Müßig darüber zu spekulieren, was hätte sein können, wäre man mit zwei oder drei Toren in die Pause gegangen. Einer starken spielerischen ersten Hälfte, folgte eine kämpferisch starke zweite Hälfte. Darauf lässt sich aufbauen!

Kommende Woche trifft man auf den punktgleichen Schwarz-Gelben aus Deuben, die an diesem Wochenende sich 2:2 vom SV Teuchern trennten,

Neuer Tabellenführer ist Mitaufsteiger RSK Freyburg II nach einem 3:0 bei Herrengosserstedt II, die damit weiter die Rote Laterne behalten.

 

Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Michael Kraft (82.Min: Christoph Bader), Chris Czernik, Sven Scholze, Nico Reimer, Sebastian Lehnert, Torsten Günther, Norman Rose, Adrian Mikitiuk, Costin Ion, Damian Kuscek

Nicht zum Einsatz kam Daniel Pytel

Eine 2:3 Niederlage musste die SG Markwerben/ Reichardtswerben in Keutschen hinnehmen. Schwer wiegt hier die Verletzung von Oliver Noth, der sich in einem unglücklichen Zweikampf eine Fraktur des linken Arms zuzog. An dieser Stelle noch einmal gute Besserung.

Nach dem 2:0 für den Gastgeber konnte Julian Thiele auf 2:1 verkürzen. Zehn Minuten vor dem Ende erhöhte Keutschen auf 3:1, ehe wenig später Thomas Hartmann den Endstand herstellte.

Für den LSV liefen auf: Sven Quandt (Tor), Ralf Pippel, Oliver Noth, Niklas Fehler und Julian Thiele

SG Bad Bibra/Saubach : LSV Herren I 3:2 (1:0)

Schneid abgekauft 

Gegen den Tabellennachbarn machte man sich auf große Fahrt an den Rand von Sachsen Anhalt. So ging es dann auch wortwörtlich über Feld und Stein hinein in den Ort; ganz so, als hätte man ein Angebot von Jochen Schweizer gebucht. Hier wollte man dann aber auch zeigen, dass man auch Auswärts kann; ein Unterfangen, dem nach neunzig Minuten noch immer die Bestätigung fehlte.

Die Heimelf von Anfang körperlich präsenter, zeigte gleich die Marschrichtung des heutigen Tages. Mit robusten und teils auch überharten Einsteigen kaufte man den LSV scheinbar auch den Schneid etwas ab. Man mag immer von Fingerspitzengefühl des Schiris reden; aber hier wäre mit zeitigeren Gelben Karten wohl für mehr Ruhe und auch Fairness das Spiel besser aufgehoben gewesen. Aber die Niederlage daran fest zu machen, ist letztlich auch nicht recht. Und doch bot sich nach wenigen Minuten die erste Möglichkeit für den LSV. Doch der in den beiden ersten Spielen gesperrte Clemens Kaufmann zog zu überhastet von der rechten Strafraumkante ab, stellte aber den SG Keeper Thomas Kuhn vor keine Probleme. Dann übernahm der Gastgeber zunächst den Hauptteil an Offensivaktionen. So klärte Carsten Täubert einen Vorstoß über links. Ein Distanzschuss von Philipp Klein war sichere Beute von Sven Quandt. Nach dieser kleinen Gegendruckphase konnte man sich wieder befreien und kam auch zu mehreren Möglichkeiten. Ein Drehschuss von Norman Rose nach Vorlage von Adrian Mikitiuk fand sich nur knapp neben der falschen Seite des rechten Pfostens wieder. Zwei weitere Abschlüsse von Nico Reimer und Mikitiuk konnten zu Eckbällen geklärt werden. Nach einer solchen Ecke versuchte sich Mikitiuk von der Strafraumgrenze; doch auch hier fehlten die berühmten Zentimeter. So schien es, dass man das Spiel in den Griff kriegen könnte; doch dann musste man plötzlich den Rückstand hinnehmen. Sven Scholze, der nach recht schwacher erster Hälfte sich in Durchgang zwei zu steigern wusste, ließ sich rechts überrumpeln und eröffnete so das 1:0 durch Lars Tänzer, der aus spitzen Winkel unter den Querbalken vollendete. Auf der anderen Seite hätte der heute sein erstes Pflichtspiel gebende Damian Kuscek den Ausgleich erzielen können, doch mit einer starken Parade machte Kuhn diese Chance zunichte. Doch auch Quandt stand dem in nichts nach, als er einen Vorstoß ebenso stark vereiteln konnte. Doch trotz all dieser Möglichkeiten war das Spiel immer wieder von Unterbrechungen nach Foulspielen geprägt. Erst nach dreißig Minuten zeigte Schiri Michael Rustler zum ersten Mal Gelb nach Foul an Kaufmann. Wenig später sah auch Täubert auf rot weißer Seite den Gelben Karton. Der Rest der ersten Hälfte war dann recht zerfahren; bestimmt von häufigen Abstimmungsproblemen im letzten Drittel.

Zur Pause kam dann Torsten Günther zu seiner Saisonpremiere. Für ihn ging vorsorglich der bereits angeschlagen in die Partie gegangene Täubert vom Feld. Und besser als Günther kann man sich nicht in das Spiel integrieren als mit dem Ausgleich. Nach Eckstoss profitierte dieser von der Kopfballvorlage von Mikitiuk und konnte recht unbedrängt unter den Querbalken vollenden. Danach hatte der LSV mehr vom Spiel. Nach schnellen Vorwärtsspiel riss Kuhn Kuscek um; aber leider blieb die Triller vom Schiri stumm. Dasselbe Duell, diesmal in sportlicher Hinsicht entschied Kuhn zweimal stark für sich. Und doch geriet man dann auf die Verliererstrasse. Zu leichtfertig vertändelte Kapitän Mikitiuk in der eigenen Hälfte den Ball, der schlussendlich von Klein an der Strafraumgrenze abgezogen Quandt keinerlei Abwehrchance ließ und unhaltbar im Kasten einschlug.

Nur vier Minuten später dann die vermeintliche Vorentscheidung, als man wieder die Kugel verlor und sich plötzlich einer Überzahlsituation gegenübersah. Den ersten Ball konnte Quandt noch parieren, beim Nachschuss von Klein, den Conrad Plutz noch unglücklich abfälschte, waren aber auch für ihn die Handlungsmöglichkeiten erschöpft. Danach stellte Trainer Bernd Kloss um und setzte noch mehr auf Offensive. Es ergaben sich dann auch auf den nach vorn gerückten Plutz und den eingewechselten Tino Zimmermann Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. Nach 87 Minuten konnte man dennoch verkürzen, als nach Vorarbeit von Reimer, der in der Mitte stehende Plutz Kuhn überwinden konnte. Dann schon in der Nachspielzeit befindlich noch die Riesenmöglichkeit durch Kuscek; doch auch hier war der heute bärenstark haltende Kuhn Endstation, der den knappen Erfolg der Heimelf rettete. Hatte man vor zwei Wochen eine Lehrstunde in Sachen Effektivität, dürfte ihr heutiger Schwerpunkt in  Körperlichkeit gelegen haben. Sollte man diese Lehren annehmen und auch effizienter mit seinen Möglichkeiten umgehen, sollten Erfolgserlebnisse in Zukunft nicht ausbleiben.

Kommende Woche empfängt man den Tabellenführer aus Baumersroda auf heimischem Geläuf, der in seinem Heimspiel gegen SV Teuchern mit 3:2 die Oberhand behielt.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Sven Scholze, Andreas Zimmermann, Carsten Täubert (46.Min: Torsten Günther), Norman Rose, Nico Reimer, Sebastian Lehnert, Adrian Mikitiuk, Conrad Plutz, Clemens Kaufmann (83.Min.: Tino Zimmermann), Damian Kuscek

Etwas besser lief es für die SG Markwerben/ Reichardtswerben in ihrem Heimspiel gegen die SG Schönburg/Possenheim. Hier trennten sich beide Mannschaften mit einem Remis. Beide Treffer fielen in Hälfte Zwei. Zunächst ging der Gast in der 55.Minute durch Siebeck in Führung, ehe Christian Beyer nach 70 Minuten per Strafstoss ausgleichen konnte.

Vertreter des LSV waren: Torsten Nitzschke, Ralf Pippel, Kai Buhlmann, Niklas Fehler und Nikolai Donth

SV Teuchern : LSV Herren I 2:1 (0:1)

Lehrstunde in Sachen Effektivität 

Am 2.Spieltag ging es auf Reisen, diesmal zum SV Teuchern. Nach dem Auftaktsieg gegen Herrengosserstedt II stand aber eine echte Bewährungsprobe bevor. Aber man war gewillt, etwas mit zu nehmen. Aber man Ende reiste man mit leeren Händen zurück nach Reichardtswerben.

Nach kurzer Abtastphase kam man dann auch gut in erste Offensivaktionen. Nach einem langen Ball klärte Teucherns Keeper Kevin Völkler zu kurz den heranstürmenden Gabriel Nicolae, so dass sich Adrian Mikitiuk an einem Heber versuchte, der aber am Kasten vorüber strich. Wenig später war es wieder Nicolae, dem sich nach Eckball eine Abschlussmöglichkeit bot, dessen strammer Schuss aber geblockt werden konnte. Nach 17 Minuten musste dann Abwehrkante Carsten Täubert mit Oberschenkelproblemen das Feld verlassen. Für ihn kam dann Sebastian Lehnert ins Spiel. Durch einige Umstellungen kam dann aber ein Riss ins Spiel, so dass nun der SV Teuchern leicht die Oberhand gewinnen konnte und auch zu Möglichkeiten durch Alexander Kitze und David Eckhardt kamen, die Sven Quandt im LSV Tor vereiteln konnte. Mit einem wahren Kraftakt von Kai Buhlmann konnte man aber das Blatt dann wieder wenden und sogar in Führung gehen. Von der Mittellinie energisch startend konnte er dann von der Grundlinie nach innen passen, wo Sebastian Lehnert abzog. Vöckler konnte zwar stark parieren, der abgewehrte Ball landete dann bei Norman Rose, der aus gut zwanzig Metern unten links einschieben konnte. Nun lief es wieder besser und man hätte durchaus vor der Pause noch weiter erhöhen können. Nach einem Konter über Mikitiuk, schob Nicolae vorbei. Schon in der Nachspielzeit der ersten Hälfte befindlich, setzte sich Mikitiuk über links an der Grundlinie, wo er Buhlmann noch bedienen konnte, der aus Höhe Elfmeterpunkt knapp über den Kasten zielte. Nach der Pause kam man unerklärlicherweise nicht mehr wirklich in die Gänge. Mit einem fatalen Querpass leitete man dann auch unnötigerweise selber den frühen  Ausgleich ein. Genannter Fehlpass konnte zwar noch zur Ecke geklärt werden, doch diese brachte dann den Gleichstand. In den Fünfmeterraum gezogen, verharrte der lange Quandt auf der Linie, so dass Christoph Kanold per Kopf einnetzen konnte. Man kann dem LSV das Bemühen nicht absprechen, aber nach vorn ging zunächst nicht viel. Zu viele ungenaue Zuspiele machten es der Teuchener Abwehrreihe meist leicht, die Angriffsbemühungen zu unterbinden. Lediglich ein Distanzschuss von Rose nach Freistoss sorgte für so etwas wie Torgefahr. Teuchern wartete nun ab, tauchte immer wieder vor dem Quandt Kasten auf, teilweise  auch begünstigt durch manche Leichtsinnsfehler der LSV Abwehr. Eine der nun seltenen gelungenen Aktionen des LSV brachte noch einmal Gefahr, als Nicolae auf Buhlmann durchsteckte, der dann aber gegen den herauslaufenden Vöckler einen Schritt zu spät kam.

Mit einem mustergültigen Konter nach 74 Minuten drehte der SV Teuchern dann das Spiel zu seinen Gunsten. Nach Ballverlust im letzten Drittel schaltete der Gastgeber schnell um, brachte den Ball auf die rechte Außenseite, wo sich Paul Fröhlich durchsetzen konnte und dann den Ball perfekt in die Mitte brachte, wo Sebastian Zacher nahezu unbedrängt per Kopf vollenden konnte. Auch wenn noch viel Zeit bis zum Abpfiff blieb, kam man nicht wieder in das Spiel hinein; agierte teilweise zu umständlich. Die Schlussphase wurde dann hektisch; durchsetzt von vielen Fouls, gelben Karten und sich auf der Erde wälzenden Teuchener Akteure. Und doch hätte man beinahe noch einen Punkt mitnehmen können,  als Conrad Plutz von der linken Seite nach innen passte, wo Nicolae zwar noch seine Fußspitze an den Ball brachte, aber nicht über die Linie drücken konnte.

Am Ende gewinnt mit Teuchern nicht die bessere Mannschaft, sondern die effektivere und wohl auch zielstrebiger agierende Elf.

So bleiben jetzt vierzehn Tage um die Blessuren des heutigen Spiels auszukurieren. Nach dem nun kommenden spielfreien Pokalwochenende geht es nach Saubach zur SG Bad Bibra/Saubach, die am heutigen Spieltag spielfrei waren.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Christoph Bader, Carsten Täubert (17.Min: Sebastian Lehnert), Chris Czernik, Sven Scholze, Norman Rose, Nico Reimer, Adrian Mikitiuk, Kai Buhlmann, Conrad Plutz, Gabriel Nicolae

Nicht zum Einsatz kam Tim Böhland.

Das für die SG Markwerben/ Reichardtswerben angesetzte Spiel, wurde von Burgwerbener Seite abgesagt.

LSV Herren I : ESV Herrengo. II 6:1 (3:0)

Gelungener Saisonstart 

1525 Tage waren seit dem letzten Spiel des LSV in der Kreisliga vergangen. Nun empfing man bei der Rückkehr mit dem ESV Herrengosserstedt II einen bis dato sportlich unbekannten Gegner. Nach dem unglücklichen Pokalaus in der Vorwoche wollte man nun aber mit einem positiven Ergebnis in die neue Punktspielrunde gehen.

Doch bevor der Ball ins Rollen kam, wurde unserem  Kapitän Adrian Mikitiuk noch die Torjägerkanone für die abgelaufene Kreisklassesaison von KFV Vorsitzenden Thomas Reichert überreicht, in der er 35 Treffer erzielen konnte.

Gegen ersatzgeschwächte Herrengosserstedter begann man aber zunächst recht nervös, was sich vor allem im letzten Drittel bemerkbar machte. Einzige Möglichkeiten auf beiden Seiten waren harmlose Freistösse. Nach 16 Minuten fiel dann aber doch die frühe Führung, als Sven Scholze für Norman Rose auflegte, der mit Außenrist den Ball perfekt traf und dieser unhaltbar für Andre´ Kopietz unten rechts einschlug. Dieser Treffer gab dann auch Sicherheit für den weiteren Verlauf der ersten Hälfte. So ergab sich wenig später für Conrad Plutz eine weitere Chance, wo aber Kopietz diesmal zur Stelle war. Doch auch die Gäste aus Herrengosserstedt durfte man nicht unterschätzen. Mit ihren zwei schnellen Spitzen konnten sie durchaus für brenzlige Kontersituationen sorgen.In den Minuten 23 und 25 konnte man schließlich die Weichen auf Sieg stellen. Beide Tore wurden von Gabriel Nicolae eingeleitet und von Plutz verwertet. Ein durchaus mögliches 4:0 aus selbiger Konstellation heraus, konnte gerade noch geklärt werden. Auf der anderen Seite hätte Herrengosserstedt den Anschlusstreffer erzielen können, als nach Ballverlust von Nico Reimer, Chris Czernik mit kleiner Unsicherheit aufwartete, die Michael Keimling aber nicht nutzen konnte. Vor der Pause versuchten es Plutz und Sebastian Lehnert noch einmal aus der Distanz. Beim ersteren fehlte es an Genauigkeit; bei zweitgenannten zeigte sich Kopietz auf dem Posten.

Nach dem Seitenwechsel tat man sich zunächst schwer den Spielfaden der ersten Hälfte wieder aufzunehmen. Wieder war es ein unnötiger Ballverlust, der die nächste Möglichkeit für die Gäste herauf beschwor, als man an der Strafraumgrenze nur per Foul unterbinden konnte. Den fälligen Freistoss zirkelte Keimling aber über den Kasten von Sven Quandt. Dies schien aber die Offensivgeister des LSV zu beleben. So hätte Plutz aus aussichtsreicher Position nach Zuspiel von Mikitiuk durchaus erhöhen können, zielte aber doch recht weit am Kasten vorbei. Selbiges widerfuhr auch Rose; ebenfalls nach Vorarbeit von Mikitiuk. Nach einer knappen Stunde konnte Plutz dann aber seinen dritten Treffer am heutigen Tag bejubeln. Von Nicolae in Szene gesetzt, konnte sich Lehnert über rechts durchsetzen und fand dann in der Mitte Plutz als dankbaren Abnehmer. Nun drängte man auf das fünfte Tor. Denkbar knapp ging es zu, als es Reimer von der Strafraumgrenze versuchte, aber nur das Außennetz traf. Und doch hatte sich der ESV noch nicht völlig aufgegeben. Ein Lupfer aus gut 30 Metern segelte über den weit vor dem Tor stehenden Quandt, aber auch über den Kasten. Auf der Gegenseite versuchte es Zimmermann aus 20 Metern, zielte aber auch über den Querbalken. Nach 64 Minuten musste man dann doch den ersten Gegentreffer der jungen Saison hinnehmen. Wieder war es ein Ballverlust und diesmal wurde der Konter von Keimling mustergültig abgeschlossen. Nur sechs Minuten später stellte Rose aber den alten Abstand wieder her. Reimer bediente den eingewechselten Kai Buhlmann, der über links überlegt auf Rose ablegte, der mit einem Flachschuss Kopietz überwinden konnte. Rose schlug wenig eine Hereingabe in den Strafraum, wo Buhlmann zum Kopfball hochstieg. Der Ball und Buhlmann waren lange in der Luft, ehe die Gravitation Letzteren wieder zur Erde zwang und der Ball über seinen Scheitel segelte. Nach 81 Minuten machte man dann endgültig den Deckel auf die Partie. Diesmal war es der starke Nicolae, der nach Vorarbeit von Mikitiuk den Ball in den Torwinkel jagte. Mikitiuk setzte in den Schlussminuten alles daran, sich ebenfalls in die Torschützenliste einzutragen; aber fand in Kopietz schließlich seinen Meister. Bei seiner ersten Möglichkeit reagierte dieser gedankenschnell und konnte den Ball abwehren; den Plutz in seiner weiteren Verwertung aber über den Kasten brachte. Kurz vor Schluss ging Mikitiuk noch einmal in den Sechzehner, wo Kopietz aber lange stehen blieb und schließlich Sieger blieb. Mit diesem 6:1 startete man gut in die neue Spielzeit und konnte weiter Selbstvertrauen tanken. So kann man auch das Momentum der Tabellenführung genießen; sich aber gewahr sein, das man sich in den folgenden Partien noch weiter steigern muss. Am kommenden Wochenende gastiert man beim SV Teuchern, die ihr erstes Saisonspiel mit 0:1 in Bad Bibra verloren.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Sebastian Lehnert (63.Min: Kai Buhlmann), Chris Czernik, Andreas Zimmermann (63.Min: Christoph Bader), Sven Scholze, Norman Rose, Nico Reimer, Michael Kraft, Adrian Mikitiuk, Conrad Plutz, Gabriel Nicolae

Nicht zum Einsatz kam Manuel Kloske

In der Kreisklasse legte auch die SG Markwerben/Reichardtswerben einen gelungenen Saisonstart hin. Bei der SG Trebnitz/ Luckenau konnte man mit 3:0 aufwarten. Dabei legte LSV Akteur Ralf Pippel mit dem 1:0 den Grundstein für den Auswärtserfolg. Die weiteren Treffer erzielten die Markwerbener Akteure Christian Beyer und Toni Schwerdtner.

Folgende LSV Akteure kamen zum Einsatz: Torsten Nitschke (TW), Tim Böhland, Nick Marzukiewicz, Niklas Fehler und Ralf Pippel

LSV Herren I : FC ZWK Nebra 2:3 (1:1)

KO in der Schlussminute 

Zur ersten Runde des Burgenlandpokals war man Gastgeber für den Kreisoberligisten FC ZWK Nebra. Somit waren die Rollen klar definiert; aber kampflos wollte man dieses Spiel nicht herschenken.

Die ersten Minuten tasteten sich beide Mannschaften ab, wobei die Gäste mit leichten Feldvorteilen ausgestattet waren, aber zunächst mit harmlosen Versuchen aus der Distanz aufwarteten. Das erste offensive Lebenszechen des LSV nach knapp neun Minuten mit einem Schuss aus gut zwanzig Metern von Sebastian Lehnert, der aber am Kasten vorbei ging. Wenig später ging Costin Ion in den Nebraer Strafraum, zögerte aber zu lange mit dem Abschluss, so dass diese Situation schließlich geklärt werden konnte. Den direkten Gegenzug konnte Chris Czernik an der Grundlinie stoppen.

In die zunächst beste Phase des LSV Spiels platzte dann das 0:1 hinein, als der FC ZWK Nebra sich schnell in den LSV Strafraum  durchspielte, wo Lukas Sander Manuel Kloske überwinden konnte. Und dieser Treffer zeigte Wirkung. Nun wirkte die Hintermannschaft recht verunsichert und hatte Glück, das Lars Hess und Richard Fritsche ihre Möglichkeiten nicht nutzen konnten und so eine Vorentscheidung verpassten. Ein Kopfball von Henning Knuhr nach Freistoss landete in den Armen von Kloske. So kam die Trinkpause bei sommerlichen Temperaturen zur rechten Zeit, um die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen, die danach tatsächlich wieder versuchte, am Spiel teilzunehmen, auch wenn sich noch recht viele Ballverluste einschlichen und man sich zudem meist nur mit Foulspiel zu helfen wusste. Bei einem Vorstoß wurde dann auch Ion recht unsanft von den Beinen geholt, wobei hier der Pfiff ausblieb. Selbiger Spieler hatte dann aber die nächste Möglichkeit, als er nach Einwurf von Adrian Mikitiuk von links in den Strafraum ging und aus recht spitzem Winkel den Nebraer Schlussmann Michael Niehoff vor leichte Probleme stellte. In der 41.Minute geriet man wieder in eine Kontersituation, die Kloske gegen Fritsche aber stark klären konnte. Die letzten Minuten des ersten Durchgangs gehörten dann den Rot Weißen. Bei einer weiteren Möglichkeit verpasste Nico Reimer zunächst den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss, brachte aber schließlich noch Norman Rose in Schussposition, dessen Versuch aber fehl ging. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang dann doch noch der Ausgleich, als sich Mikitiuk nach Vorarbeit von Ion sich stark durchsetzen konnte und schlussendlich zum 1:1 einschob.

Auch nach der Pause begann man durchaus druckvoll und ging dann nach 50 Minuten sogar in Führung. Eine Hereingabe des eingewechselten Conrad Plutz fand den ebenfalls gekommenen Gabriel Nicolae, der überlegt im linken Toreck vollendete. Konnte man die nächsten Minuten noch recht ausgeglichen gestalten, steigerte aber der Kreisoberligist zunehmend den Druck. Wieder zeigte sich Kloske nach einem Konter der Nebraer auf den Posten und rettete die Führung. Auf der anderen Seite bot sich Mikitiuk eine weitere Chance, als er nach Ecke von Clemens Kaufmann an den Ball kam, aber am Kasten vorbei köpfte. Dann war es erneut Kloske, der sich bei einem Schuss von Marvin Christiani auszeichnen konnte. Nun begann Nebra zu drücken, während sich der LSV zwangsläufig aufs Kontern verlegte, aber immer wieder in Abseitssituationen geriet. Lediglich einmal brachte Rose den Ball nach innen, wo Plutz aber noch entscheidend gehindert werden konnte. In der 76.Minute leistete sich die LSV Abwehr, die in der zweiten Hälfte recht sicher stand, aber einen fatalen Lapsus, den Christiani zum Ausgleich bestrafte. Wenig später kam Hess nach zu abgewehrter Ecke zum Abschluss, sein Versuch strich aber über den Querbalken. Erst danach konnte man sich aus der Umklammerung lösen. Von Plutz in Szene gesetzt, konnte Kaufmann aber keinen richtigen Druck hinter den Ball bringen, so dass Niehoff vor keinerlei Probleme gestellt wurde. Die größte Chance wieder in Führung zu gehen vergab dann Plutz, als er nach Hereingabe von Ion am rechten Pfosten aus Nahdistanz dem Ball nicht die entscheidende Richtung geben konnte. Die letzten Minuten gehörten dann wieder den Gästen, doch Christiani und schließlich Fritsche mit einem Ball an die Lattenunterkante schoben die Führung noch hinaus.

In einer turbulenten Schlussphase musste man schließlich noch den Nackenschlag hinnehmen. Eine Flanke von links sprang schlussendlich Routinier Carsten Täubert unglücklich an die Hand. Nach Rücksprache mit seinem Linienrichter gab Schiri Max Pfannschmidt schließlich Handelfmeter. Nun kochten schließlich noch die Emotionen hoch, die Andreas Zimmermann, der heute mit einer starken kämpferischen Leistung aufwartete, die Gelbe Karte und Clemens Kaufmann nach Schiedsrichterbeleidigung gar noch die Rote Karte ein. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde dann schließlich der Elfmeter von Dennis Schmidt souverän zum späten KO verwandelt. Kurz danach war Schluss und das Kapitel Burgenlandpokal schon wieder geschlossen.

Nach großem Kampf überwog nach Schlusspfiff zunächst natürlich riesige Enttäuschung. Doch auf die heute gezeigte Leistung kann man dennoch stolz sein und sich gut gewappnet für die anstehende Kreisligasaison sehen.

Gegner im ersten Saisonspiel ist kommende Woche der ESV Herrengosserstedt, den man auf heimischen Grund begrüßt.

Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Christoph Bader (46.Min: Conrad Plutz), Andreas Zimmermann, Chris Czernik, Sven Scholze, Norman Rose, Carsten Täubert, Nico Reimer (46.Min: Gabriel Nicolae), Adrian Mikitiuk, Costin Ion, Sebastian Lehnert (46.Min: Clemens Kaufmann)

Nicht zum Einsatz kamen Sven Quandt (ETW) und Michael Kraft

LSV Herren : SV Wengelsdorf II 5:0 (5:0)

Generalprobe geglückt 

Im letzten Testspiel vor der Pflichtspielserie empfing man die Zweitmannschaft aus Wengelsdorf. An diesem Freitagabend zeigte sich der LSV deutlich verbessert als in den voran gegangenen Spielen, auch wenn die erste Möglichkeit an die Gäste ging, aber hier zeigte sich Manuel Kloske auf dem Posten.

Nach vier Minuten gelang dann durch Felix Schneider die frühe Führung, als er von Adrian Mikitiuk bedient, von der Strafraumgrenze abziehen konnte. Mit einem Doppelschlag erhöhte man dann nach 13 und 15 Minuten auf 3:0. Zunächst durfte sich Nico Reimer nach Vorarbeit des gut aufgelegten Norman Rose in die Torschützenliste eintragen. Danach war es Kapitän Mikitiuk, der nach Freistoss von Kai Buhlmann Nutznießer zum 3:0 war und den Ball unter dem Quergebälk versenkte.

Nach einer halben Stunde brachte dann Andreas Zimmermann nach Zuspiel von Sebastian Lehnert irgendwie das Leder zum 4:0 über die Torlinie. Nach 35 Minuten fiel dann schon der letzte Treffer an diesem Abend. Diesmal war es Clemens Kaufmann, der den zweiten Ball nach Versuch von Mikitiuk ins Netz brachte.

Auch in Hälfte zwei zeigte man ein ordentliches Spiel; lediglich der Torabschluss war nicht mehr zwingend genug. Auch die Gäste zeigten ein durchaus gut strukturiertes Spiel; aber die gut stehende Abwehr des LSV war meist auf Höhe des Geschehens. Kurz vor Ende des Spiels hätte Gabriel de Sousa Balde noch den Ehrentreffer markieren können, aber er verfehlte den Kasten aus Nahdistanz.

Auf die heute gezeigte Leistung kann man durchaus aufbauen und scheint auch gut gewappnet auf die bevorstehende Saison.

Sonntag in einer Woche geht es dann mit der der 1.Runde des Burgenlandpokals auch ins neue Spieljahr. Dann  erwartet man den Kreisoberligisten FC ZWK Nebra, die in der Vorsaison mit dem 7.Rang abschlossen.

Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Torsten Nitzschke (beide Tor), Sven Scholze, Chris Czernik, Andreas Zimmermann, Andreas Zimmermann, Nico Reimer, Kai Buhlmann, Norman Rose, Felix Schneider, Sebastian Lehnert, Adrian Mikitiuk, Costin Ion, Tim Böhland, Conrad Plutz und Clemens Kaufmann

LSV Herren I : SG Blau Weiß Bad Kösen II 1:1 (0:0)

Schmeichelhaftes Remis 

Wäre ein Steppenläufer über den verdorrten Grund gerollt, hätte man sich durchaus im prähistorischen Set einer Bonanza Folge wähnen können. Doch aktuell war dies der Platz, der zum dritten Vorbereitungsspiel der noch jungen Saison lud. Gegner war die Zweitmannschaft der SG Blau Weiß Bad Kösen. Wenigstens hatte dann die Sonne ein Einsehen und verzog sich bei hochsommerlichen Temperaturen weitestgehend hinter Gewölk. Zudem einigte man sich auf eine Spielzeit von 3X30 Minuten.

Es entwickelte sich ein abwartendes Spiel ohne wirklich heraus gespielte Tormöglichkeiten, weil die Zuspiele im letzten Drittel auf beiden Seiten nicht ankamen. So dauerte es auch zwölf Minuten bis zum ersten Torschuss des LSV; ein Distanzschuss der harmloseren Art von Clemens Kaufmann. Auf der Gegenseite war es ein Freistoss, der aber Manuel Kloske auch  nicht zum Eingreifen zwang.

Gefahr für den Kasten von Pascal Transchel hätte es lediglich nach Standardsituationen geben können, aber selbst hier fand man kein Durchkommen.

Mit einem krassen Fehlabspiel in der Abwehr breitete man dann auch die Führung für die Gäste vor, die diese Einladung dankend annahmen und von der Strafraumgrenze einnetzten.

Wenig später hätte diese Führung durchaus ausgebaut werden können, als nach langem Ball die Abwehr kurzzeitig nicht sortiert genug stand; doch Mario Schirmer schob den Ball knapp am Kasten vorbei.

Nach 38 Minuten gab es dann wieder mal ein offensives Lebenszeichen des LSV, als Kaufmann über rechts kommend, das Außennetz traf, auch wenn in der Mitte mit Costin Ion ein Abnehmer für mehr Gefahr hätte sorgen können.

Nach fast einer Stunde näherte man sich wieder dem Kösener Kasten an: Nach Ecke von Kaufmann kam Ion an den Ball, verfehlte aber den Kasten von Transchel.

Nach einer etwas lauteren Ansprache von Coach Bernd Kloss fand man im letzten Spielabschnitt nun besseren Zugang zum Spiel, auch wenn die Möglichkeiten von Ion nach Fernschuss und einen Kopfball von Kai Buhlmann nicht zwingend genug waren.

Die beste Möglichkeit zum Ausgleich hatte Torsten Günther, der von der Strafraumgrenze abzog; hier aber Taschner zur Stelle war.

Nach 78 Minuten gab es dann einen äußerst schmeichelhaften Elfmeter für den LSV; als Kaufmann nach normal geführten Zweikampf im Strafraum zu Boden ging. Den Elfmeter konnte Adrian Mikitiuk, der erst im Verlauf der Partie zur Normalform fand, sicher unter dem Querbalken versenken.

Danach warf man alles nach vorn und hatte durchaus Glück, dass Bad Kösen nach Kontern durch Markus Große und Mirko Bönike nicht vollenden konnte. Dem gegenüber stand nur ein strammer Distanzschuss von Ion, den der Gästetorwart aber zunichte machen konnte.

So kommt man letztlich  zu einem glücklichen Unentschieden. Was man aus diesem Spiel mitnehmen sollte, ist die nahezu pausenlose Kommunikation, die der Gast aus Bad Kösen heute an den Tag legte.

Am kommenden Wochenende gibt es am Freitag und Samstag gleich zwei weitere Testspiele. Gegner werden hier die vorjährlichen Konkurrenten aus Wengelsdorf und Großkorbetha sein.

Der LSV spielte mit folgenden Akteuren: Manuel Kloske, Carsten Täubert, Nico Reimer, Sven Scholze, Christoph Bader, Daniel Pytel, Costin Ion, Michael Kraft, Adrian Mikitiuk, Clemens Kaufmann, Torsten Günther, Tino Zimmermann, Sebastian Lehnert, Damian Kuscek und Kai Buhlmann