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LSV – SSC Weißenfels III 3:1 (0:1)

Sieg nach starker zweiter Hälfte

Endlich, im dritten Anlauf konnte die Partie gegen die Drittmannschaft des SSC Weißenfels über die Bühne gehen. Vorgenommen hatte man sich einiges; auch um die bisher schwächste Saisonleistung im Hinspiel zu relativieren.

Allerdings fanden die Gäste besser ins Spiel und entwickelten auch mehr Zug zum Tor. Nach neun Minuten hatte man schließlich Glück; dass der Treffer von Tom Sauer nach vorangegangen Abseits nicht gegeben wurde.

Nach vorn lief beim LSV nicht viel. Man zeigte sich bemüht; aber nach zwei oder drei Abspielstationen war zumeist Schluss. Lediglich ein scharf geschnittener Freistoß von Kai Buhlmann sorgte für etwas Gefahr. Auf der Gegenseite konnte LSV Keeper Sven Quandt einen vielversprechenden Konter unterbinden.

Nach einer halben Stunde schließlich die vorerst beste Phase der Gastgeber. Einer Hereingabe hinterhergehend köpfte Harley Kriebel noch Richtung Tor; hier konnte aber noch rechtzeitig geklärt werden. Wenig später verpasste Elvis Galat nach Eckball per Kopf nur knapp.

Danach musste Quandt wieder sein ganzes Können unter Beweis stellen, als er mit starker Parade Sauers Versuch über den Kasten lenkte. Nach 35 Minuten geriet man schließlich doch in Rückstand. Nach Foulspiel auf der halbrechten Seite fand Franco Hendess die Lücke und der Ball den Weg ins Tor. Norman Schumann hätte nur wenig später freistehend erhöhen können; aber zum Glück für die Rot Weißen verzog er seinen Abschluss.

Die letzten Aktionen vor der Pause galten dann wieder dem LSV. Zunächst konnte Maximilian Werner im Kasten des SSC einen Freistoß von Daniel Jenetzke zur Ecke abwehren. Die größte Möglichkeit bot sich dann aber Kapitän Conrad Plutz, der von Julian Steinat bedient in den Sechzehner eindringen konnte, aber schließlich an Werner hängenblieb.

Mit der ersten Hälfte konnten die Gastgeber natürlich nicht zufrieden sein. So wurde es auch mannschaftsintern und von Trainerseite recht laut. Mit einigen Umstellungen von Trainer Nico Reimer sollte dann eine Wende im Spiel stattfinden; die aber nicht sofort zündete. Die Gäste suchten zunächst die Vorentscheidung, merkten aber ziemlich schnell, dass nun ein anderer Gegner auf dem Platz stand. Und endlich zeigte der LSV ein völlig anderes Gesicht. Mit einem Doppelschlag in den Minuten 60 und 64 konnte man das Spiel schließlich drehen. Wieder war es Steinat, der die Lücke in der Hintermannschaft des SSC erkannte. In diese ging Harley Kriebel hinein, und konnte im zweiten Versuch den Ball über die Linie drücken. Zwei Minuten später musste der Torschütze verletzungsbedingt das Feld verlassen und wurde durch seinen Bruder Mickey Kriebel ersetzt. In der 64.Minute zeigte Carsten Skripietz, mit welch feinen Fuß er ausgestattet ist und lupfte den Ball punktgenau in den Lauf von Chris Czernik, der an Werner vorbeischob. Aufreizend langsam rollte der Ball anschließend über die Linie zur umjubelten Führung. Mit einer starken Aktion über die rechte Seite meldete sich dann Mickey Kriebel im Spielgeschehen an und legte für Galat auf, dessen Versuch aber noch auf der Linie geklärt werden konnte und somit eine Vorentscheidung vertagte.

Nun sahen die knapp vierzig Zuschauer ein spannendes Spiel, weil nun auch der Gast noch einmal die Taktzahl erhöhte. Sechs Minuten vor dem Ende war es wieder ein langer Ball von Skripietz in die Spitze, den Mickey Kriebel nach Unsicherheit der Abwehr zur Entscheidung im Tor unterbringen konnte.

Mit dieser enormen Leistungssteigerung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung im zweiten Durchgang verdient man sich am Ende auch den Sieg.

Am kommenden Samstag empfängt man den Tabellennachbarn SG Goseck/Markwerben, die sich an diesem Spieltag torlos von Blau-Weiß Borau trennten.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft, Chris Czernik, Kai Buhlmann (46.Min; Christian Wiegand), Enrico Bossig (69.Min: Adrian Bditer), Carsten Skripietz, Julian Steinat, Daniel Jenetzke, Harley Kriebel (62.Min: Mickey Kriebel), Elvis Galat (89.Min: Sven Scholze) und Conrad Plutz

Nicht zum Einsatz kam Adrian Maksimik (ETW)

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Schnuppertraining 2022

Karfreitagsschnuppertraining

 

Nach zwei Jahren coronabedingter Verschiebungen kehrte das Schnuppertraining traditionell zum Karfreitag zurück. Auch wenn an diesem Vormittag der Wettergott auf Sonnenschein verzichtete, vermied er es zumindest in Form von Regen seine Laune kundzutun.

Vielleicht lag es auch daran, dass die Resonanz in diesem Jahr nicht ganz das Level der Vorjahre erreichte; aber die Kinder die da waren, hatten sichtlich Freude am Umgang mit dem runden Leder. Nach einer Ansprache vom LSV Vorsitzenden Michel Boehnke, übergab dann dieser den Staffelstab an Bernd Kloss, der assistiert von Julian Steinat, Tino Zimmermann und Christian Beyer das Schnuppertraining übernahm. Nach einer kleinen Vorstellung des Trainerteams durften dann die Kids auch gleich mit den Ball loslegen. Auch ein Parcours mit anschließenden Torabschluss fand großen Anklang. Natürlich durfte dann ein kleines Trainingsspielchen nicht fehlen, bei dem auch einige Treffer bejubelt wurden. Mit einem Fangspiel wurde dann das Training abgerundet.

Abschließend durften die Jüngsten und auch die „größere“ Jugend begeistert der Suche nach Ostereiern und Osterhasen nachgehen.

Weitere Schnuppertrainings finden dann ab 24.April jeweils sonntags ab 10:00 Uhr statt. Der Verein würde sich riesig freuen, die Kids wieder begrüßen zu dürfen. Viellicht zeigt ja der der/die eine oder andere Freund/Freundin Interesse und schließt sich dem Training an.

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Schnuppertraining 2022

4. Schnuppertraining

Am kommenden Freitag findet unser 4. Schnuppertraining statt. Nach zwei Jahren der Planungsunsicherheit, wird es in diesen Jahr nun zu 100% auch am Karfreitag stattfinden.

Mittlerweile freuen wir uns über 50 Kinder, die im regelmäßigen Trainings- und Wettbewerb, teilnehmen.

Dies ist unseren 11 Verantwortlichen zu verdanken, die hier hervorragende Arbeit leisten.

Auch an dieser Stelle gerne noch einmal der Aufruf an alle Interessierten, wir können jede Unterstützung gebrauchen. Einfach melden und mitmachen.

Wie der Name schon sagt, einfach mal rein schnuppern. Wir sehen uns Karfreitag.

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LSV Alte Herren : SV Germania Schafstädt 1:1 (0:1)

Remis in Schafstädt

Mit einem Unentschieden kehrten die „Alten Herren“ vom ersten Spiel des Jahres in Schafstädt zurück. In einer recht ausgeglichenen ersten Hälfte hatten allerdings die Gastgeber die besseren Möglichkeiten, scheiterten aber meist an Conrad Plutz, der sogar einen selbstverschuldeten Elfmeter parieren konnte. Der LSV tat sich nach vorne recht schwer und teilweise zu umständlich. Dennoch gelang Julian Steinat kurz vor der Pause die schmeichelhafte Führung.

Mit dem Vorsprung im Rücken zog der LSV nun das Spiel an sich und hatte mehrfach die Chance, die Führung weiter auszubauen. Zunächst wurde ein Treffer von Sebastian Siedler wegen mutmaßlichen Abseits die Anerkennung verweigert. Dann traf Michel Boehnke nach Zuspiel von Christian Wiegand nur den Querbalken. Auch Ralf Pippel blieb ähnliches beschieden; als sein Versuch noch vom Schafstädter Keeper an den Pfosten gelenkt werden konnte. Die größte Chance vergab dann wohl Nico Reimer, der von Steinat bedient knapp am Kasten vorbei schob.

Schon in der Nachspielzeit befindlich konnten die Gastgeber eine ihrer wenigen Möglichkeiten im zweiten Durchgang noch erfolgreich zum Remis abschließen.

Nach dem Osterwochenende geht es dann für die Oldies in Löbitz weiter.

Zum Einsatz kamen: Conrad Plutz, Ralf Zimmermann, Nico Reimer, Carsten Skriepitz, Thomas „Suppe“ Dietze, Michael Kraft, Steffen „Schuster“ Thiele, Ralf Pippel, Michel Boehnke, Julian Steinat, Julian Thiele, Sebastian Siedler und Christian Wiegand

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LSV Herren : SV Motor Zeitz 7:1 (4:0)

(Letzten) Test gewonnen

 

Nachdem man den heimischen Geläuf eine vierzehntägige Schonfrist eingeräumt hatte, erwartete man mit Motor Zeitz den möglicherweise letzten Testspielgegner, bevor dann das Pflichtspielprogramm wieder aufgenommen wird.

Nach einer kurzen Abtastphase versuchte sich auf LSV Seite Chris Czernik als erster Abnehmer eines abgewehrten Eckballs, verzog aber deutlich. Auf der Gegenseite war es Dustin Gebhardt, der eine Irritation in der Hintermannschaft der Rot Weißen aber nicht nutzen konnte und aus aussichtsreicher Position den verwaisten Kasten verfehlte.

Danach durfte sich Tom Becker im Zeitzer Gehäuse auszeichnen. Elvis Galat setzte sich über links durch und auch wenn sein Zuspiel auf Adrian Bditer etwas unpräzise war, konnte dieser nach Drehung noch abschließen; wo Becker aber abwehren konnte.

Nach acht Minuten waren es dieselben Akteure; wenngleich in umgekehrter Konstellation, die die 1:0 Führung herstellten. So konnte Galat nach Zuspiel von Bditer Becker im Motorgehäuse überwinden. Auch wenn es schien, dass man nun die Partie in den Griff bekam, zeigte sich rasch, dass man vor den Kontern der Gäste auf der Hut sein musste. So verhinderte Sven Quandt mit Fußabwehr den Ausgleich durch Gebhardt.

Insgesamt aber lag das eindeutige Chancenplus auf Seiten des LSV. Nach Gewühl im Strafraum war es Christian Wiegand mit einer weiteren Chance, der aber verfehlte.

Eine gutgemeinten Rettungstat vor einem möglichen Eckball diente dann allerdings als Vorlage zum 2:0. Julian Steinat konnte den Ball abfangen und wieder auf Galat ablegen, der seinen zweiten Treffer souverän erzielen konnte. Einem möglichen Hattrick stand dann später eine Abseitsposition im Wege.

In Minute 37 leitete Czernik mit durchdachtem Pass aus der eigenen Hälfte das 3:0 ein, der damit den geschickt startenten Carsten Skripietz bediente, der mit all seiner Routine Becker keine Chance ließ. Noch vor der Pause durfte sich auch Kapitän Conrad Plutz nach Vorlage von Galat in die Torschützenliste eintragen. Die Zeitzer hätten beinahe noch den fünften Treffer hinnehmen müssen; hier konnte Becker aber mit den Fingerspitzen den Ball von Bditer noch die entscheidende Richtungsänderung mit auf den Weg geben.

Auch nach der Pause besaß man die größeren Spielanteile, aber noch immer lauerten die schnellen Gästestürmer auf ihre Kontermöglichkeiten. Eine davon konnte der nun das Tor hütende Adrian Maksimik entschärfen. Auch Tommy Winkler kam nach Freistoß aus Nahdistanz zum Abschluss, wenngleich sein Versuch misslang. Eine ganz knappe Geschichte war auch der Versuch von Andreii Kostiuk, dem nur wenige Zentimeter fehlten.

Nach 56 Minuten war es auf Seiten der Rot Weißen Steinat, der sich im Strafraum durchsetzen konnte und im langen Eck zum 5:0 vollendete. Nur zehn Minuten später fiel dann der nicht unverdiente Ehrentreffer. Leichtfertig durch Michael Kraft den Ball verlierend konnte Motor nun mustergültig den Konter zu Ende fahren, den Marko Fichtler letztlich einschieben konnte. Die Gäste hätten in der Folge beinahe noch den zweiten Treffer bejubeln dürfen; hier rettete Maksimik stark gegen den glücklosen Gebhardt.

In diese Phase hinein konnte man aber mit den 6:1 wieder den alten Abstand herstellen. Steinat fand die Lücke für den eingewechselten Mickey Kriebel, der mit gefühlvollen Heber vollendete. Vier Minuten später fand der vorangegangene Passgeber mit Galat wieder einen Abnehmer, der für seinen dritten Treffer aber schließlich zwei Versuche brauchte.

Eine Viertelstunde vor Schluss kam dann auch noch nach langer Verletzungspause Sven „Scholle“ Scholze und der ansonsten in der Schiedsrichtergilde tätige Lars Brzyk zum Einsatz.

Wie es sich derzeit darstellt startet man am 9.April gegen den SSC Weißenfels III auf heimischen Grund in die restliche Saison.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt (TW), Adrian Maksimik (TW), Christian Wiegand, Patrick Schmidt, Carsten Skripietz, Michael Kraft, Elvis Galat, Julian Steinat, Adrian Bditer, Chris Czernik, Conrad Plutz, Nico Reimer, Sven Scholze, Harley Kriebel, Mickey Kriebel und Lars Brzyk

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LSV Herren : TSV Großkorbetha II 9:1 (4:1)

Weiterer Testspielerfolg

 

Sah es personell am Vormittag noch sehr eng aus, entspannte sich die Lage in der Stunde vor Anpfiff noch spürbar. An dieser Stelle einen Dank an die SG Goseck/Markwerben, die ihren Spieler Christian Beyer als Gastspieler zur Verfügung stellten und auch einen Dank an die Gäste aus Großkorbetha, die dessen Einsatz zustimmten.

Nach sieben Minuten war es dann auch Beyer, der mit der ersten Torchance nach Zuspiel von Julian Steinat, die frühe Führung erzielte. Nur fünf Minuten später drang Conrad Plutz über rechts in den Strafraum ein und legte für Sebastian Siedler auf, der nach längerer Torflaute auf 2:0 erhöhte. Als Dank steckte Siedler nach 17 Minuten für Plutz durch, der mit dem 3:0 die Weichen weiter Richtung Sieg stellte.

Nun schaltete man aber spürbar einen Gang runter und ließ die Großkorbethaer nun besser ins Spiel kommen. Eine kleine Schrecksekunde gab es, als Sven Quandt nach Hereingabe am Ball vorbei hechtete, der aber dann auch am langen Pfosten vorbeitrudelte. Nach 33 Minuten konnten die Gäste aber dennoch auf 3:1 verkürzen, als ein Schuss von Tom Carlos Schmidt von Nico Reimer noch unglücklich und dann auch unhaltbar abgefälscht wurde. Dieser kleine Weckruf schien dann auch wieder den LSV zu beleben. Einen Schuss von Elvis Galat konnte Rocco Böhme im TSV Kasten noch parieren, doch fünf Minuten vor der Pause war auch er machtlos, als Galat mit der Kugel über den halben Platz marschieren konnte und überlegt zum 4:1 abschloss.

Nach der Pause dauerte es vier Minuten bis zum fünften Treffer. Eine Flanke von Galat köpfte Plutz aus Nahdistanz in die Maschen. Auch Galat avancierte dann zum Doppeltorschützen, als Siedler querlegte und dieser überlegt ins lange Eck vollendete.

Wenig später hätte auch Beyer doppelt netzen können, aber sein Heber senkte sich hinter den Kasten. Besser waren dann seine Vorarbeiten für den nächsten Doppeler. In diesem Fall war Ralf Pippel der Nutznießer. So drückte er zunächst einen Kopfball nach Eckstoß über die Linie; dann düpierte er seinen Gegenspieler und schloss trocken ab.

Doch auch der TSV wollte noch Ergebniskosmetik betreiben; allerdings fehlten Björn Hanschke bei seinem Versuch einige Zentimeter; wenig später reagierte Quandt glänzend gegen Philipp Kühn.

Den Schlusspunkt setzte dann aus LSV Sicht Patrick Schmidt, der nach Zuspiel von Galat überlegt an Böhme vorbei zum 9:1 Endstand einschob.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Daniel Jenetzke, Nico Reimer (46.Min; Enrico Bossig), Chris Czernik, Michael Kraft (60.Min: Patrick Schmidt), Adrian Bditer, Julian Steinat, Christian Beyer, Conrad Plutz, Sebastian Siedler (60.Min: Ralf Pippel) und Elvis Galat

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LSV Herren : SV Baumersroda II 5:0 (1:0)

Erst in zweiter Hälfte überzeugt

In Vorbereitung auf den immer mehr nahenden Punktspielbetrieb empfing man in Reichardtswerben die Zweitmannschaft des Baumersrodaer SV, die ihrerseits ihr erstes Testspiel bestritten.

Von Beginn übernahm man dann die Initiative. Einen ersten Versuch von Elvis konnte noch geblockt werden. Schon nach vier Minuten durften die Hausherren ein erstes Mal jubeln; als Daniel Jenetzke ein Fehlabspiel nutzen konnte und Conrad Plutz in Aktion brachte, der schließlich Maik Nörren im BSV Gehäuse umkurven konnte und zum 1:0 abschloss.

Doch wer vermutet hat, dass nun ein Schützenfest seinen Lauf nehmen würde, sah sich getäuscht. Auch wenn man gefühlt 90 Prozent Ballbesitz verbuchen konnte, fand man gegen eine dichtgestaffelte Abwehrreihe kaum ein Durchkommen. Eine scharfe Hereingabe von Jenetzke konnte Galat zwar abschließen, jedoch ging sein Ball weit über den Kasten. Auch Michael Kraft, der plötzlich Raum vor sich fand, verzog deutlich. Kurz vor der Pause meldete sich auch der BSV offensiv zu Wort, als sie nach Kontersituation durch Silvio Rockstroh die Chance zum Ausgleich hatten; doch hier hatte Adrian Maksimik die Situation erkannt und konnte seinen Kasten sauber halten.

Nach der Pause sah man dann schließlich ein ganz anderes Spiel; weil nun auch die Gäste endlich den Vorwärtsgang fanden und ihr Offensivspiel in die Gänge brachten; wenngleich ein erster Abschluss von Florian Frenzel sichere Beute von Maksimik wurde.

Doch der LSV schluderte weiterhin mit seinen Möglichkeiten. Chris Czernik mit Freistoß stellte Nörren vor keine größeren Probleme. Auch Christian Kautz verfehlte aus Nahdistanz nach Eckball von Jenetzke. Dann waren wieder die Gäste an der Reihe; als erneut Frenzel zum Abschluss kam; hier aber äußerst knapp verfehlte.

In den Minuten 67 bis 77 machte man dann aber endgültig Nägel mit Köpfen gegen nun etwas müde werdende BSV Akteure. Zunächst war es erneut Plutz, der einen weiteren Eckball von Jenetzke zum 2:0 über die Linie drückte. Vorausgegangen war hier ein sehenswerter Schuss von Christopher Höffler, der vom inzwischen hütenden Daniel Bornschein mit den Fingerspitzen noch über den Querbalken gelenkt werden konnte.

Nur fünf Minuten nach dem 2:0 wurde Plutz im Strafraum zu Lasten eines Strafstoßes gelegt. Dessen Ausführung übernahm Maksimik, der souverän zum 3:0 vollendete. Danach durften sich auch Julian Steinat und Galat in die Torschützenliste eintragen und das Ergebnis nach oben schrauben. Steinat legte später auch noch für Julian Thiele auf, der aber seine Möglichkeit aus Nahdistanz liegen ließ.

Am kommenden Wochenende empfängt man die Reserve des TSV Großkorbetha zu einem weiteren Vorbereitungsspiel.

Der LSV spielte wie folgt: Adrian Maksimik, Michael Kraft, Nico Reimer, Chris Czernik, Christian Wiegand, Daniel Jenetzke, Julian Steinat, Julian Thiele, Adrian Bditer, Conrad Plutz, Elvis Galat, Christian Kautz und Christopher Höffler

 

 

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LSV Herren : Grün Gelb Osterfeld 2:6 (1:3)

Niederlage zu hoch ausgefallen

 

In einem weiteren Testspiel empfing man am Sonntag den Kreisoberligisten von Grün Gelb Osterfeld.

Nach über zehn Minuten Abtastphase war es Conrad Plutz auf LSV Seite, der von der Strafraumgrenze einen ersten Abschluss wagte und Toni Reichel zum ersten Arbeitsnachweis zwang.

Auf der Gegenseite war unmittelbar danach Christian Kautz einen Schritt gegen seinen Gegenspieler zu spät und legte diesen elfmeterwürdig. Dessen Ausführung übernahm der Osterfelder Kapitän Maximilian Steinberg, der den Ball humorlos unter den Querbalken ins Netz jagte. Nur drei Minuten später fiel dann auch schon das 0:2, als nach verunglückter Abwehraktion von Christian Wiegand die Gäste blitzschnell handelten und durch Tobias Zaumsegel vollendeten.

Danach verflachte das Spiel wieder und geizte mit weiteren Torraumszenen; obschon die Grün Gelben etwas mehr Spielanteile aufweisen konnten. So musste man nach 35 gespielten Minuten das 0:3 durch Eric Hackel hinnehmen.

Erst danach entwickelte der LSV endlich mehr Zug zum Tor. Zunächst verzog Harley Kriebel aus spitzem Winkel. Übersicht bewies er dann nach 37 Minuten, als er den mitgelaufenen Elvis Galat bediente, der mühelos zum 1:3 verkürzen konnte. Noch vor der Pause hatte Galat zwei weitere Möglichkeiten, doch statt querzulegen, versuchte er es selber, verzog aber weit.

Nach der Pause fand der LSV besser zurück ins Spiel und erarbeitete sich weitere Möglichkeiten. Einen ersten Versuch von Adrian Bditer ging noch die Gefährlichkeit ab. Knapper ging es beim Abschluss von Galat zu, der mit starken Einsatz und Ballgewinn diese Situation selber auf den Weg brachte, aber knapp verfehlte.

Aber auch der nun das LSV Gehäuse hütende Adrian Maksimik, durfte sich dann gegen Zaumsegel auszeichnen und einen weiteren Gegentreffer verhindern.

In der 66. Minute stand Michael Kraft am Ende der Verwertungskette und köpfte einen von Nico Reimer getretenen Freistoß über die Linie. Fortan arbeitete man unermüdlich am nun möglichen Ausgleich. Die größte Möglichkeit bot sich Galat; aber hier zeigte sich Reichel mit starker Parade auf dem Posten.

Nach 84 Minuten lief man dann allerdings in einen Konter. Einen ersten Abschluss konnte Maksimik noch abwehren; bei der Zweitverwertung ´durch Hackel war aber auch er machtlos. Ein Wirkungstreffer wie sich zeigen sollte, den die Gäste zu durch zwei weitere Treffer von Zaumsegel und Dominik Becker ausnutzen konnten.

Somit fällt diese Niederlage eindeutig zu hoch aus, wenn man die Bemühungen der zweiten Hälfte zugrunde legt. Am kommenden Wochenende testet man dann gegen die Reserve des Baumersrodaer SV. Anstoß ist 14:00 Uhr in Reichardtswerben.

 

Folgende Spieler kamen zum Einsatz: Patrick Schmidt (TW), Adrian Maksimik (TW), Christian Kautz, Nico Reimer, Christian Wiegand, Julian Thiele, Michael Kraft, Elvis Galat, Adrian Bditer, Harley Kriebel, Mickey Kriebel, Enrico Bossig, Ralf Pippel und Conrad Plutz

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LSV Herren : SSC Weißenfels II 1:9 (0:6)

Klarer Klassenunterschied

 

Mit fast dreimonatiger Verspätung ging für den LSV der Ausflug im Burgenlandpokal über die Bühne und nach neunzig Minuten auch zu Ende. Zu Gast war der Landesklassevertreter des SSC Weißenfels II, der seiner Favoritenrolle in einem äußerst fairen Spiel dann auch gerecht wurde.

Entsprechend der Konstellation setzte der Gast den LSV früh unter Druck und kam nach Fehlabspiel von Christian Wiegand in Person Tom Sauer zur ersten Möglichkeit, vergab aber hier noch die frühe Führung. Präziser machte es dann Franco Hendess in der zweiten Minute zum 0:1.

Zaghaft kam man dann etwas besser ins Spiel und suchte auch den Pass nach vorn. Einen ersten Abschluss konnte dann Chris Czernik verbuchen, auch wenn er das Ziel verfehlte. Doch tonangebend blieb der SSC und erhöhte nach gelungener Seitenverlagerung nach sieben Minuten durch Sauer auf 0:2. Wenig später scheiterte der Schütze zum Führungstreffer am Pfosten. Nach zehn Minuten war dann der Drops gelutscht. Mit einem Flachschuss rechts unten stellte Tristan Rohlik auf 0:3.

Da die Clubreserve nun deutlicher runterschaltete, fand man wieder besser ins Spiel und konnte durch Harley Kriebel auch wieder einen Abschluss verzeichnen. Die beste Möglichkeit zur Ergebnisaufhübschung bot sich Elvis Galat, der nach feinem Zuspiel von Julian Steinat aber an Emmanuel Ibekwe scheiterte.

Nach 35 Minuten fiel schließlich das 0:4. Nach Hereingabe von rechts lauerte am langen Pfosten Max Hauer der humorlos unter den Querbalken vollendete. So konnte sich der SSC auch den Luxus leisten, als Sauer völlig freistehend über den Kasten von Patrick Schmidt zielte. In den Minuten 40 und 43 machten dann Hauer und Tony Barnickel das halbe Dutzend voll.

So konnte für den LSV für die zweite Hälfte nur das Ziel sein, hier nicht zweistellig vom Platz zu gehen. Der SSC blieb zwar weiterhin spielbestimmend, ohne jedoch mit letzter Konsequenz vorzugehen. Auf LSV Seite konnte sich Conrad Plutz eine Möglichkeit erarbeiten, als er den Ball eroberte und aus 18 Metern abzog. Auch wenn er den Ball wohl nicht voll traf, musste sich Ibekwe auszeichnen und den Ball zur Ecke abwehren.

Nach einer guten Stunde war es wieder Barnickel, der zum 0:7 erhöhte. Aber wenig später gelang dann den Rot Weißen immerhin noch der Ehrentreffer, als Galat unter Bedrängnis nach Zuspiel von Plutz im Strafraum abzog.

Zwanzig Minuten vor dem Ende stellte der Gast aber den alten Abstand wieder her. Vorausgegangen war ein Foulspiel von Czernik kurz vor der Strafraumgrenze. Den fälligen Freistoß versenkte erneut Barnickel im langen Eck.

Der LSV hätte durchaus noch einmal Ergebniskosmnetik betreiben können. Wieder legte Plutz für Galat auf, dessen Ball aber vor der Linie geklärt werden konnte. Dann war es Galat, der Plutz in der Mitte zum Kopfball einlud, der aussichtsreich aber verfehlte.

Kurz vor Schluss stellte dann Felix Bendel den Endstand von 1:9 her. Beinahe wäre es doch noch zweistellig geworden; hier rettete aber Winterneuzugang Adrian Maksimik in letzter Sekunde.

Am Ende spiegelt sich im Endergebnis auch der Klassenunterschied wieder.  Nun gilt es, den Fokus auf die weitere Vorbereitung zu legen, bevor vermutlich im April der reguläre Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Am kommenden Samstag ist ein weiterer Test gegen die zweite Mannschaft aus Baumersroda geplant.

 

Der LSV spielte wie folgt: Patrick Schmidt, Christian Wiegand, Nico Reimer (76.Min: Adrian Maksimik), Conrad Plutz, Chris Czernik, Gino Hesse, Harley Kriebel, Daniel Jenetzke (46.Min: Julian Thiele), Julian Steinat, Enrico Bossig und Elvis Galat

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LSV Herren : SV Einigkeit Tollwitz 05 7:1 (0:0)

Erst in zweiter Hälfte überzeugt

 

Zum ersten Testspiel des neuen Jahres hatte man die SV Einigkeit Tollwitz zu Gast. Zudem war dieses Spiel auch das Trainerdebüt von Nico Reimer, der personell nahezu aus dem Vollen schöpfen konnte.

Und dennoch kam der Auftakt ziemlich zäh daher, geprägt von schnellen Ballverlusten und unpräzisen Zuspielen im Vorwärtsgang. So war es ein Versuch von Adrian Bditer aus der Distanz, der einen Abschluss verzeichnen konnte, der jedoch am Kasten vorbeiging. Zwingender war dann schon der Pfostentreffer von Julian Steinat. Doch insgesamt änderte sich nicht viel am Spielverlauf gegen tief stehende Gäste. Und dennoch boten sich im Verlauf der ersten Hälfte weitere Möglichkeiten. Mit einem feinen Pass von Sebastian Siedler in die Spitze kam dann Enrico Bossig in die nächste Möglichkeit, hob allerdings den Ball über den Kasten. Ein Versuch von Harley Kriebel war dann sichere Beute von Jan Müller im Tollwitzer Tor. Selbiger legte wenig später für Siedler auf, der es direkt versuchte, aber auch verfehlte.

Eine weitere Möglichkeit leitete  Michael Kraft ein, der Bossig über links in Aktion brachte, dessen Hereingabe aber von Bditer nicht voll getroffen wurde und knapp am Tor vorbei trudelte.

Erst kurz vor der Pause kamen die Gäste zum ersten wirklichen Abschluss durch Matthias Fimmel, auch wenn hier Patrick Schmidt im LSV Tor nicht eingreifen musste. Ansonsten hatte die Abwehrreihe jegliche Angriffsbemühungen der Einigkeit im Griff. Somit ging es dann torlos in die Kabine.

Doch die erste Möglichkeit nach dem Pausentee gebührte den bis dahin wacker kämpfenden Tollwitzern, die nach einem Konter gefährlich im Strafraum durch Enrico König zum Abschluss kamen, der Ball aber letztlich nicht über die Linie rollte.

So war es nach 55 Minute die berühmte Brechstange und ein Quantum Glück, die schließlich den nun folgenden Torreigen eröffnete. Ein Schuss vom wieder genesenen Elvis Galat wurde so unglücklich abgefälscht, dass er als Bogenlampe vor dem Tor landete und schließlich im Netz zum Stillstand kam.

Da nun auch Tollwitz durchaus mutiger agierte, boten sich dem LSV nun auch mehr Räume. Nur vier Minuten nach der Führung drang Steinat rechts in den Strafraum und was vermutlich als Hereingabe von der Grundlinie gedacht, wurde durch missglückten Abwehrversuch zum 2:0 vollendet.

Wiederum nur drei Minuten später konnte man auf 3:0 erhöhen. So legte Galat mustergültig für den besser postierten Mickey Kriebel auf, der überlegt vollendete. Nach 69 Minuten konnte sich wieder Galat in die Torschützenliste eintragen, als er in ein Abspiel hineinspritzte und Maurice Stöbe, der inzwischen das Tor der Einigkeit hütete, keinerlei Abwehrchance ließ.

Das 5:0 resultierte schließlich aus einer Standardsituation. Nach Foul an Daniel Jenetzke kurz vor der Strafraumgrenze legte sich Chris Czernik den Ball zurecht und fand auch die Lücke in der Mauer der Gäste.

Eine Viertelstunde vor Schluss durfte dann auch König den nicht unverdienten Ehrentreffer bejubeln, der eine Unstimmigkeit der Hintermannschaft des LSV ausnutzte.

In der Schlussphase machte dann Steinat seinen Dreierpack perfekt. Zunächst lupfte er nach Zuspiel von Bossig zum 6:1, ehe er dann in Minute 88 den Endstand markieren konnte.

So konnte man am Ende zumindest in der zweiten Hälfte noch überzeugen, wohl wissend, dass da noch viel Luft nach oben ist. Eine Leistungssteigerung wird dann auch am kommenden Wochenende nötig sein, wenn statt des Testspiels gegen Großkorbetha II schon in den Wettbewerbsmodus umgeschaltet werden muss. Auf der Agenda steht dann das Nachholspiel des Burgenlandpokals gegen die Zweitmannschaft des SSC Weißenfels.

 

 

Zum Einsatz kamen: Patrick Schmidt, Michael Kraft, Conrad Plutz, Chris Czernik, Daniel Jenetzke, Julian Steinat, Christian Rössler, Adrian Bditer, Enrico Bossig, Harley Kriebel, Sebastian Siedler, Mickey Kriebel, Elvis Galat, Julian Thiele und Christian Wiegand

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