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SV Mertendorf : LSV Herren 3:1 (2:1)

Weiter punktlos

Beim gastgebenden SV Mertendorf versuchte man im achten Anlauf die ersten Punkte der Saison einzufahren. Klar war, dass es nun nicht mehr reicht, nur mithalten zu können; sondern auch mal Punkte auf die Habenseite zu bringen, um nicht völlig den Anschluss zu verlieren. Doch nach der achten Niederlage der Saison stellt sich nun die Frage: Gegen wen, bitte schön will man Punkte holen, wenn man, bei allen sportlichen Respekt der SV Mertendorf gegenüber, den man fußballerisch auf ungefähr gleichen Level wie dem LSV wähnt, nicht das abrufen kann, um in der Kreisoberliga zu bestehen.
Dabei sah die Anfangsphase nicht einmal schlecht aus. Auch wenn man sich sichtlich erstmal abtastete, wirkte man durchaus als das aktivere Team, ohne aber in Abschlussaktionen zu kommen.
Doch nach vierzehn Minuten sah man sich wieder in Rückstand geraten. Ein langer Ball in die Spitze fand den blank stehenden Alexander Seyfarth, der gekonnt über den herauslaufenden LSV Keeper Sven Quandt zum 1:0 lupfte.
Ein Tor, dass dem Spiel aber nicht wirklich guttat. Fehlpässe hüben wie drüben prägten zumeist das Geschehen. So war ein harmloser Kopfball von Carsten Skripietz nach Eckball eines der wenigen offensiven Ausrufezeichen.
Spielerisch fand man kein Mittel gegen die Abwehr des SVM. So musste ein ruhender Ball, diesmal ein Freistoß von Costin Ion herhalten, den Adrian Mikitiuk aus Nahdistanz über die Linie zum Ausgleich drückte. Davon beflügelt hätte man wenig später beinahe die Partie drehen können, als nach sauberem Zuspiel von Sebastian Siedler Enrico Bossig allein auf den Mertendorfer Keeper Sebastian Zilse zuging, diesen aber nicht umspielen konnte.
Doch noch vor der Pause geriet man wieder in Rückstand, als man hinten den Ball nicht entscheidend klären konnte. Am Ende dieser Kette stand erneut Seyfarth goldrichtig und brauchte den Ball nur noch über die Linie schieben.
Zur zweiten Hälfte brachte Trainer Bernd Kloss mit Daniel Jenetzke und Gabriel Nicolae zwei frische Kräfte; musste aber zunächst mit ansehen, wie ein verunglückter Befreiungsschlag von Quandt noch über den Querbalken gelenkt werden konnte.
Auf der anderen Seite versuchte es dann Siedler nach Querpass von Ion, den Zilse aber ohne Probleme unschädlich machen konnte.
Man mag den LSV nicht absprechen, zurück ins Spiel zu finden; aber mit einer hohen Fehlpassquote und zu zögerlichen Abschlussverhalten machte man es dem Gastgeber zu einfach die Gefahr vom eigenen Tor fernzuhalten. Und diesen boten sich dann schließlich die Möglichkeiten; dass Spiel vorzeitig zu entscheiden. Zunächst war es ein Freistoß, der Quandt vor einige Probleme stellte, ehe die Situation geklärt werden konnte. Stark reagierte er allerdings Minuten später, als er gegen Daniel Schmelzer im 1:1 reaktionsschnell mit dem Fuß Schlimmeres verhindern konnte.
Doch dem LSV rannte nun die Zeit davon; auch wenn man noch immer auf die entscheidende Situation hoffte. Doch auch die aussichtsreichen Standardsituationen beschworen keine Gefahr herauf. So landete ein solcher Freistoß, von Ion getreten nur in der Mauer. Wie es hätte gehen könnte zeigte dann ein Distanzversuch von Chris Czernik, auch wenn dessen Versuch den Puls von Zilse wohl nicht in besorgniserregende Höhen brachte.
Die besseren Möglichkeiten konnte der Gastgeber verbuchen. Knapp war es als es der eingewechselte Sebastian Schöbel aus zwanzig Metern versuchte.
Nach 84 Minuten schließlich die Entscheidung. Mit seinem dritten Treffer an diesem Nachmittag konnte Seyfarth mit Freistoß das 3:1 erzielen. Auch wenn sich Ion, ebenfalls per Freistoß, der den Kasten aber verfehlte, noch eine Möglichkeit bot; änderte sich nichts mehr.
Konnte man in den voran gegangenen Spielen gegen durchaus höher einzustufende Gegner noch Hoffnung aus den gezeigten Leistungen schöpfen; bleibt diesmal nur die Floskel, dass es nächste Woche weiter geht. In wie weit die Mannschaft die heute gezeigte Leistung reflektiert, wird sich dann zeigen. Bis dahin ziert man weiterhin punktlos das Tabellenende.
Kommenden Sonntag ist man zu Gast bei Eintracht Profen.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Chris Czernik, Conrad Plutz, Florian Ackermann (46.Min: Daniel Jenetzke), Andreas Zimmermann, Costin Ion, Carsten Skripietz (74.Min: Michael Kraft), Clemens Kaufmann, Adrian Mikitiuk, Enrico Bossig (46.Min: Gabriel Nicolae) und Sebastian Siedler.
Nicht zum Einsatz kam Christopher Höffler

Die SG SSC Weißenfels / LSV II kehrte mit einer herben 2:10 Niederlage aus Freyburg zurück. Konnte man die Führung des FC RSK zunächst durch den LSV Akteur Ralf Pippel ausgleichen, war es der SC Keeper Maximilian Werner der vor der Pause Ärgeres verhindern konnte, den 1:2 Pausenstand aber nicht verhindern konnte.
Nach dem Seitenwechsel konnte der zweite für die SG auflaufende LSV Akteur Christopher Höffler mit sehenswertem Seitfallzieher zum zwischenzeitlichen Ausgleich einnetzen, ehe schließlich alle Dämme brachen und praktisch jeder Angriff einen Treffer zur Folge hatte.

 

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LSV Herren : SC Naumburg II 1:4 (1:0)

Hand an der Überraschung

Zum zweiten Heimspiel der Saison empfing man die Zweitmannschaft des SC Naumburg, die mit der Empfehlung, alle bisherigen Punktspiele gewonnen zu haben, antraten. Im Spiel der Gegensätze waren die Fronten geklärt; dennoch wollte man sich nach den jüngsten Auftritten teuer verkaufen.
Mit einem Freistoß in der Anfangsminute bot sich dann durchaus schon eine Möglichkeit für Sebastian Siedler, dessen Ausführung aber ohne nötigen Druck und Präzision stattfand, um den Naumburger Keeper Rene´ Bergmann ernstzunehmend zu prüfen.
Danach versuchte der Tabellenführer die Spielführung an sich zu reißen; sah sich aber einer aufopferungsvollen kämpfenden LSV Elf gegenüber. Dennoch bot sich Albert Reinicke nach Kopfball die erste wirkliche Chance, den Sven Quandt aber entschärfen konnte. Ansonsten fanden die Gäste keinen wirklichen Durchschlupf und versuchten es zunehmend aus der Distanz.
Mit gezielten Nadelstichen konnte auch der LSV für Gefahr sorgen. So zog Enrico Bossig energisch in die Spitze; sein Abschluss von der Strafraumgrenze konnte Bergmann allerdings parieren. Auf Naumburger Seite war es ein Versuch von Reinicke, dessen Schuss aus 20 Metern sich aber nur auf das Tornetz senkte.
In der besten Phase der Rot Weißen schien dann das Leid der vergebenen Chancen seine Fortsetzung zu finden. Aussichtsreich vergab Clemens Kaufmann nach schönem Zuspiel von Costin Ion. Auch ein Kopfball von Conrad Plutz verfehlte nach Eckball von Gabriel Nicolae das Ziel. Ein Ballverlust der Naumburger Hintermannschaft brachte Siedler in Abschlussposition; doch hier war wieder Bergmann auf dem Posten.
Nach 31 Minuten dann endlich die nicht unverdiente Führung. Nachdem sich Bossig einen weiteren Ballverlust erkämpfen konnte, hatte er dann noch das Auge für Siedler, der allein vor Bergmann auftauchte. Auch wenn er noch die Fingerspitzen an den Ball brachte, konnte er den Einschlag nicht verhindern.
Ein weiterer Konter über Kaufmann ging dann aber über den Naumburger Kasten. In der Schlussminute des ersten Durchgangs ging es aber noch einmal recht knapp zu, als ein Fernversuch nur knapp den LSV Kasten verfehlte.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Gast erwartungsgemäß den Druck; sah sich dann aber der Gefahr eines Konters ausgesetzt, den Kaufmann zu überhastet abschloss, statt den mitgelaufenen Bossig mit ins Boot zu nehmen.
Mit einem Doppelschlag in der 56.und 57.Minute drehte der SC dann das Spiel. Nach Eckball kam Patrick Heldt recht unbedrängt zum Kopfball und konnte diesen einnetzen. Direkt nach Wiederanstoß war es ein fataler Abspielfehler von Routinier Carsten Skripietz, den Eric Zander schließlich aus zwanzig Metern abschloss. Den wohl an sich ungefährlichen Schuss machte Quandt praktisch scharf und lenkte ihn unglücklich in den Kasten.
Wer weiß, wie sich das Spiel entwickelt hätte, wenn Nicolae freistehend nach Zuspiel von Ion Bergmann überwunden hätte. Doch dieser konnte den Schuss abwehren.
Danach drängte der SC zunehmend auf die Entscheidung, während der LSV im Aufbauspiel zu viele Bälle hergab. Ein weiterer Doppelschlag in den Minuten 74 und 79 machte schließlich alles klar. Jeweils nach Hereingaben von der linken Seite kam Reinicke in der Mitte zum Abschluss und stellte so seine Torjägerqualitäten unter Beweis.
So bleibt unter dem Strich eine weitere Niederlage, die aber um das eine oder andere Tor zu hoch ausgefallen ist. Man darf durchaus konstatieren, dem Tabellenführer einiges abverlangt zu haben.
Nach dem kommenden (spielfreien) Wochenende geht es dann zum SV Mertendorf.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Andreas Zimmermann, Chris Czernik, Carsten Skripietz (78:Min: Christian Kautz), Michael Kraft, Clemens Kaufmann (72.Min: Christopher Höffler), Costin Ion, Conrad Plutz, Gabriel Nicolae (88.Min: Tino Zimmermann), Enrico Bossig und Sebastian Siedler

Auch die SG SSC Weißenfels/ LSV II musste mit einem 0:3 eine Niederlage gegen Blau Weiß Borau hinnehmen und rutscht damit auf einen Abstiegsplatz. Zum Einsatz für den LSV kamen Ralf Pippel und Constantin Burlacu.

 

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FC ZWK Nebra : LSV Herren 2:0 (0:0)

Das Leid der vertanen Chancen

Nach der engagierten, wenngleich unbelohnten Leistung gegen Großkorbetha reiste man zum FC ZWK Nebra, denen man im Vorjahr schon einmal im Pokal über den Weg gelaufen war. Damals unterlag man unglücklich in der Schlussminute. Doch in der Gegenwart ging es darum, etwas Zählbares auf die Habenseite zu bringen. Kein leichtes Unterfangen beim Tabellenfünften.
Man kam auch recht gut in das Spiel und hätte durch Clemens Kaufmann durchaus schon in der Anfangsphase für Gefahr sorgen können, wenn er den Ball richtig getroffen hätte. In der Folge kam der Gastgeber besser ins Spiel und kam auch zu einigen Möglichkeiten. Zunächst verfehlten sie mit Freistoß; beim Distanzschuss von Markus Konieczny ging es dann durchaus schon knapp zu. Auch ein Kopfball nach Ecke verfehlte den Kasten von Sven Quandt.
Doch plötzlich war der LSV da, als Costin Ion Enrico Bossig über rechts schickte, dessen Hereingabe gerade noch so mit der Fußspitze vor dem mitgelaufenen Kaufmann zur Ecke geklärt werden konnte. Dann versuchte es Ion nach Zuspiel von Adrian Mikitiuk, doch mit Fußabwehr reagierte Robin Schmidt im Nebraer Kasten blitzschnell.
Auf der Gegenseite musste sich auch Quandt bei einem Freistoß strecken, der schließlich noch geklärt werden konnte. In weiterer Folge hatten dann die Gastgeber etwas mehr vom Spiel ohne jedoch weitere hochkarätige Möglichkeiten heraus zu spielen. Dafür ging die Elf des LSV engagiert und konzentriert zu Werke, um Gefahr vom eigenen Kasten fernzuhalten.
Nach dem ersten Durchgang, den man erstmals ohne Gegentreffer bestritt fand besser in die zweite Hälfte. Nach einem Einwurf von Carsten Skripietz konnte sich Gabriel Nicolae; heute erstmals in der Startelf auflaufend, auf links durchsetzen, dessen Hereingabe dann aber keinen Abnehmer in der Mitte fand. Nach Zuspiel von Mikitiuk versuchte es Nicolae dann selber; doch in dessen Schuss warf sich noch ein Nebraer Akteur und konnte so Ärgeres verhindern.
Bei einem weiteren vorgetragenen Angriff wurde Kaufmann in seinen Bewegungsdrang abrupt und unfair gestoppt. Den fälligen Freistoß von Mikitiuk konnte Schmidt mit einer Parade zur Ecke abwehren. Diese wiederum wurde dann zu kurz abgewehrt und brachte Andreas Zimmermann in Position, der aus 20 Metern nur knapp am Tor vorbeizog.
Es ging nun durchaus auch rustikaler zu Werke, was Co-Trainer Patrick Pusch zu einigen Laufeinlagen zwang, um angeschlagenen Spielern zur Linderung ihrer Blessuren zu verhelfen.
Nach einer Stunde Spielzeit konnten sich nun auch die Nebraer wieder berappeln und verbuchten auch die nächsten Möglichkeiten, auch wenn der Schuss von Oliver Schulschefski aus 30 Metern noch nach Verzweiflung aussah. Der eingewechselte Richard Fritsche prüfte nach Flanke Quandt mit einem Kopfball.
Nach 65 Minuten rächte sich dann das Auslassen der Möglichkeiten. Einen Schuss von Marvin Christiani konnte Quandt zur Seite abwehren, wo aber ein Nebraer Akteur den Ball zurück in den Gefahrenbereich brachte, den Quandt in höchster Not noch auf den Querbalken lenken konnte, wo er nach einem kleinen Tänzchen wieder zurück ins Spielfeld sprang. Aus dem Gestocher heraus brachte der Nebraer Torjäger Lukas Poweleit den Ball schließlich zum 1:0 im Kasten unter. Wie schon in der Vorwoche brach man nach diesem Rückschlag nicht auseinander; aber tat sich nun im Spiel nach vorn etwas schwerer und unkonzentrierter. Die besseren Möglichkeiten verzeichnete der Favorit. Quandt, wie schon in der Vorwoche mit beeindruckender Leistung, warf sich in den Schuss von Poweleit und verhinderte so zunächst die Vorentscheidung. Diese fiel dann schließlich in der 75.Minute, als zunächst ein Freistoß am Quergebälk landete und schließlich von Fritsche über die Linie gebracht wurde. Auch wenn der LSV auch weiterhin versuchte nach vorn Akzente zu setzen; fehlte nun doch schon die Kraft im letzten Drittel. Die letzte Möglichkeit bot sich dann auch den Gastgebern, als Poweleit nach Fehlpass des eingewechselten Christian Kautz noch einmal Richtung Quandt gehen konnte, der dieses Duell aber zu seinen Gunsten entscheiden konnte.
So steht am Ende ein Arbeitssieg des FC ZWK Nebra. Wie schon in der Vorwoche brachte man sich durch das Auslassen hochkarätiger Möglichkeiten um die Früchte einer starken Mannschaftsleistung. Auch wenn man nach der heute gezeigten Leistung durchaus den Beweis erbrachte in der Liga mitzuhalten, bleibt man weiterhin punktlos am Tabellenende.
Am kommenden Sonntag empfängt man den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer SC Naumburg II, der bereits am Freitag mit 2:1 in Mertendorf sein Spiel gewinnen konnte.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Chris Czernik, Conrad Plutz, Andreas Zimmermann, Michael Kraft (75.Min: Christopher Höffler), Adrian Mikitiuk (75.Min: Christian Kautz), Carsten Skripietz, Clemens Kaufmann, Costin Ion, Enrico Bossig und Gabriel Nicolae
Nicht zum Einsatz kamen Manuel Kloske (ETW) und Sebastian Siedler

Die SG SSC Weißenfels III/ LSV II trat beim Tabellenführer SG Lossa/ Rastenberg an. Nach 36 Minuten lag man bereits mit 0:3 im Hintertreffen, konnte aber durch Tony Barnickel und Max Berhold noch auf 2:3 verkürzen. Für mehr reichte es leider nicht mehr. Für den LSV trat lediglich Ralf Pippel an.

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LSV G-Jugend : SV Mertendorf 4:3

Unnötig spannend gemacht

Die Jüngsten durften am Sonntag als erstes auf dem frischen Grün ran. Gegner war der SV Mertendorf. Das Trainerteam um Jürgen Klose und Ralf Zimmermann motivierten die Kinder seh gut. Bei besten Wetter, startete der LSV super ins Spiel. Mit zwei Toren hatte man auch schon ein tolles Polster. Verpasste es sogar noch ein weiteres in Hälfte eins zu schießen. So ging man mit 2:0 in die Pause. Nach dieser war man nicht mehr konzentriert und lies einfache Gegentore zu. So konnte der SV ausgleichen. Dann war die Konzentration wieder vorhanden und man konnte zwei weitere Tore erziehlen. 5 Minuten vor Schluß kam der SV Mertendorf noch auf 4:3 ran und erhöhte daraufhin noch einmal den Druck. Mit einer schmerzhaften Glanzparade von Edi hielt dieser den Kasten sauber und sicherte so den Sieg.

Der LSV spielte wie folgt: Damian Knoll, Finn Scholze, Edi Harre, Valentin Krämer, Jounis Feddik und  Kai Peterson

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LSV Herren : TSV Großkorbetha 0:2 (0:1)

Großen Kampf geliefert

Zum endlich ersten Heimspiel der Saison empfing man den Tabellensiebten aus Großkorbetha auf prächtigem Geläuf. Nach den enttäuschenden letzten Begegnungen, in denen man völlig zu Recht mit teils heftigen Ergebnissen als Verlierer vom Platz ging, erwartete man heute eine Reaktion der Mannschaft. Und diese lieferte heute, auch wenn das Ergebnis leider nicht die heute gezeigte Leistung widerspiegelt. So entschieden am Ende zwei Einzelleistungen der Gäste die Partie zu ihren Gunsten.
Personell wurde ein wenig rotiert; zudem mit dem verletzten Patrick Pusch Trainer Bernd Kloss auf dessen Wunsch ein Co-Trainer an die Seite gestellt.
Vor 183 Zuschauern hätte man beinahe einen Traumstart erwischt, als nach energischem Vorstoß von Kapitän Adrian Mikitiuk eine Hereingabe unglücklich abgewehrt wurde und der Ball gerade noch vor der Linie geklärt werden konnte. Dann bot sich Sebastian Siedler nach geblocktem Freistoß eine weitere Möglichkeit, die dieser aber verzog.
Danach kamen die Gäste besser in die Partie und konnten durch den ehemaligen Reichardtswerbener Akteur Stefan Große mit dem ersten Abschluss aufwarten, der zur Ecke abgewehrt werden konnte. Knapper war es schon, als Konstantin Konstantinos aus zwanzig Metern abzog und nur um Zentimeter verfehlte.
Dann wurde es wieder auf der anderen Seite gefährlich, als ein lang geschlagener Ball von Mikitiuk von der Gästeabwehr per Kopf gefährlich auf den eigenen Kasten gelenkt wurde. Bei der folgenden Ecke wirkte Conrad Plutz scheinbar zu überrascht, brachte zwar noch das Knie an den Ball, der anschließend aber aus der Gefahrenzone geschlagen werden konnte. Wenig später waren es wieder die Gäste, die für Gefahr sorgten; als Andy Hesse Große in Szene setzte, der Sven Quandt zur Großtat zwang.
Nach 21 Minuten kam dann doch der Rückschlag, als Steve Sommerfeld außerhalb des Strafraumes abzog und Quandt überwinden konnte. Brach man in jüngster Vergangenheit noch ein; zeigte man sich heute kämpferischer und führte das Spiel nun etwas härter und kam wenig später durch Norman Rose, der nach Zuspiel von Clemens Kaufmann allerdings verzog. Das Spiel war nun offener; mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Für Großkorbetha boten sich für Kenny Kobylka und Große Chancen; auf Seiten des LSV war es Siedler, der für Gefahr sorgte. Zunächst versuchte er es brachial von der Strafraumgrenze, doch der Ball landete nur auf dem Netz. Ein weiterer Versuch wurde letztlich zu einer nichts bringenden Ecke abgewehrt.
Noch kurz vor der Pause war es wieder Quandt, der mit starker Fußabwehr gegen Sommerfeld Sieger blieb und somit seine Truppe im Spiel beließ.
Nach dem Seitenwechsel blieb zunächst der TSV leicht dominanter; ohne jedoch für große Torgefahr sorgen zu können.
Dann entwickelte sich ein Spiel, dass von seiner Spannung lebte und einen stärker werdenden LSV zeigte und mehrfach den Ausgleich nahe war. So spielte Mikitiuk einen Zuckerpass auf den einlaufenden Siedler, der dann knapp vorbei schob. Mit einem langen Ball wurde dann Enrico Bossig in Richtung Sebastian Burkhardt geschickt; der schließlich von Roberto Riedel rüde gebremst wurde. Den anschließenden Freistoß schoss Siedler am Kasten vorbei.
In dieser Phase ging es dann ziemlich hitzig weiter; was auch die Großkorbethaer Bank ziemlich in Wallung brachte; wobei vielleicht erwähnt werden sollte, dass der TSV in Hälfte Zwei fünf Gelbe Karte für sich verbuchen konnte. (Am Ende 3:5 Gelbe Karten betreffend)
Chancen gab es aber auch noch. So bot sich dem eingewechselten Daniel Jenetzke nach Zuspiel von Florian Ackermann eine Riesenchance, bei der Burkhardt gerade noch die Fingerspitzen an den Ball brachte und ihm die für ihn gewünschte Richtungsänderung angedeihen konnte.
Die Schlussphase wurde dann noch einmal ein offener Schlagabtausch. Zunächst hätten die Gäste den Sack zu machen können; als nach Hereingabe von Nico Wieruch Große mit Lupfer aus Nahdistanz nur den Pfosten traf; ehe man den Ball unter Kontrolle bringen konnte. Mit einer verunglückten Kopfballabwehr sorgte Chris Czernik für die nächste Gefahr für den LSV Kasten, die Quandt im Herauslaufen bereinigen konnte.
Der ansonsten fürs Abwehren zuständige Andreas Zimmermann, der nach der Pause für den angeschlagenen Plutz gekommen war, legte sehenswert für den ebenfalls eingewechselten Gabriel Nicolae mit der Hacke auf, dessen Schuss mit Glanzparade von Burkhardt der Einschlag verwehrt wurde. Dann durfte sich auch noch einmal Quandt im Duell mit Leon Kampf auszeichnen.
Nun rannte dem LSV allmählich die Zeit davon; lediglich ein Schuss von Carsten Skripietz an das Außennetz sorgte noch einmal für mehr Gefahr.
Schon in der Nachspielzeit befindlich machte der meist aus dem Spiel genommene Wieruch mit Einzelaktion und platzierten Schuss für seine Farben alles klar.
Auch wenn das Ergebnis heute nicht stimmt; zeigte sich die Mannschaft heute als echte Einheit. Die Einstellung, die heute an den Tag gelegt wurde macht Mut vor die Zukunft und zeigt was in der Truppe steckt. Mit besserer Chancenverwertung werden dann auch die Ergebnisse stimmen.
Noch ein kleines Faktum am Rande: Nach 701 Tagen hat man wieder ein Heimpunktspiel verloren.
Tabellarisch verharrt man weiterhin auf Rang 14 und hat es am kommenden Spieltag auswärts mit dem FC ZWK Nebra zu tun, die ihr heutiges Auswärtsspiel in Mertendorf mit 3:0 für sich entscheiden konnten.
Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Chris Czernik, Florian Ackermann, Michael Kraft, Norman Rose, Conrad Plutz (46.Min: Andreas Zimmermann), Carsten Skripietz, Clemens Kaufmann (59.Min: Daniel Jenetzke), Adrian Mikitiuk, Enrico Bossig (70.Min: Gabriel Nicolae) und Sebastian Siedler
Nicht zum Einsatz kamen Christopher Höffler und Manuel Kloske (ETW)

Ebenfalls mit 0:2 unterlag die SG SSC Weißenfels III/ LSV II der SG Bad Bibra/ Saubach. Die Tore für den Gast erzielte Andreas Milkner.
Für den LSV kamen folgende Akteure zum Einsatz: Gino Hesse, Sven Scholze und Tino Zimmermann. Nicht zum Einsatz kam Ralf Pippel

 

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SG Langendorf / WF Schwarz Gelb : LSV Herren (3:1) 5:2

Fehlstart perfekt

Am 4.Spieltag galt es, den totalen Fehlstart abzuwenden. Zu Gast war man bei der SG Langendorf/ WFV, mit dem man noch im Vorjahr die Klingen in der Kreisliga kreuzte. Während der LSV einst direkt aufstieg musste die SG den Umweg über die Relegation machen. Natürlich wollte man, wie in der Vorsaison, wo man beide Spiele für sich entscheiden konnte, auch heute etwas Zählbares mitnehmen. Personell drückte etwas der Schuh. So musste Trainer Bernd Kloss auf seine etatmäßigen Torhüter Quandt (krank) und Kloske (Arbeit) verzichten und mit Conrad Plutz einen wichtigen Feldspieler in den Kasten delegieren. Auch das Fehlen von Langendorf-Schreck Costin Ion, der in der Vorsaison drei der sechs Tore gegen den heutigen Gegner verbuchen konnte, war sicherlich kein Vorteil.
Den Schwung der beiden letzten Pflichtspielsiege nutzend, kam der Gastgeber dann auch besser ins Spiel und konnte sich schon früh durch Daniel Hauke die erste Möglichkeit erspielen, die dieser aber noch am Kasten vorbeischoss. Doch nach zehn Minuten ging er präziser zu Werke und durfte dann zum ersten Mal jubeln, als er in der Mitte völlig frei nach überfallartigen Konter Plutz keine Chance ließ. Nur fünf Minuten später konnte selbiger Akteur unbehelligt nach einer Flanke zum 2:0 einköpfen.
Zwei Minuten später sah es dann schon wieder nach einem Debakel aus, als Andreas Zimmermann ungestüm Hauke im Strafraum von den Beinen holte. An dieser Stelle hielt Plutz seine Elf im Spiel, als er den fälligen Strafstoß von Sebastian Dose entschärfen konnte.
Und es schien dann beinahe so, als wäre dies ein Wecksignal für den LSV, der nun endlich erwachte. Ein erstes offensives Zeichen setzte Daniel Jenetzke, dessen Hereingabe auf dem Querbalken landete.
Nach 28 Minuten konnte man dann auf 2:1 verkürzen, als Sebastian Siedler schön in die Spitze spielte; wo Enrico Bossig überlegt abschloss. In diese starke Phase hinein hätte man sogar beinahe ausgeglichen, doch diesmal war Bossigs Heber nach Zuspiel von Adrian Mikitiuk wie schon bei Jenetzkes Versuch an der Latte scheiternd.
Doch danach war es vorbei mit der Herrlichkeit; Langendorf wurde nun wieder stärker; vor allem läuferisch schien man den LSV überlegen. Lediglich ein stark gespielter Seitenwechsel von Siedler auf Bossig, dessen Abschluss über den Kasten von Florian Meier ging, war ein Lebenszeichen. Doch noch vor der Pause musste man einen weiteren Gegentreffer schlucken. Zu hochstehend wurde man dann überrannt und Nils Schneider konnte den auf eine Hereingabe spekulierenden Plutz im Torwarteck überwinden.
Nach dem Seitenwechsel hoffte man noch immer auf eine Trendwende im Spiel der Rot Weißen, die allerdings ausblieb. Auch so fehlte der zweiten Hälfte, das Tempo des ersten Durchgangs. Die SG Langendorf/ WFV konnte recht ungefährdet das Ergebnis verwalten. Ein harmloser Schuss des eingewechselten Clemens Kaufmann nach Vorlage von Mikitiuk war die zunächst einzige nennenswerte Aktion.
Nach einer Stunde war es der ebenfalls eingewechselte Sven Scholze, der auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Torwart rettete.
Wenig später lag dann der Anschlusstreffer wieder in der Luft. Nach feinem Zuspiel von Chris Czernik versuchte es Kaufmann mit einem direkten Heber, statt den Ball anzunehmen und noch einige Schritte zu gehen.
Stattdessen machte nach 71 der Gastgeber den Sack zu. Einen Fehlpass im Spielaufbau nutzend, sezierte man die Hintermannschaft des LSV mit einem Pass in die Tiefe, wo Schneider nach Hauke auch den Doppelpack schnüren durfte. Schon fünf Minuten später war der Drops dann endgültig gelutscht, als nach Eckball, der nur wenige Minuten zuvor eingewechselte Maik Gewinner am langen Pfosten sträflich frei zum 5:1 vollenden konnte.
Auch wenn man durch Kaufmann und Siedler noch mit Möglichkeiten aufwarten konnte; war es auf der anderen Seite Plutz, der Ärgeres verhinderte.
Schon in der Nachspielzeit befindlich, war es Mikitiuk, der mit sehenswerten Schuss aus 20 Metern in den Torgiebel noch Ergebniskosmetik betrieb.
So blieb man auch im vierten Spiel in Folge punktlos und das am Ende auch völlig verdient. Nachdem man gegen die Mitaufsteiger schon deutliche Niederlagen hinnehmen musste, muss nun gegen die kommenden etablierten Kreisoberligamannschaften mehr als eine Leistungssteigerung her.
Zum dann ersten Heimspiel der Kreisoberligasaison empfängt man am kommenden Sonntag den TSV Großkorbetha auf neuen Untergrund, der sein heutiges Heimspiel 1:1 gegen Mertendorf gestaltete und sich auf dem 7. Tabellenplatz befindet.
Der LSV spielte wie folgt: Conrad Plutz, Florian Ackermann, Andreas Zimmermann (46.Min: Sven Scholze), Christopher Höffler (56.Min: Gabriel Nicolae), Norman Rose, Chris Czernik, Michael Kraft, Daniel Jenetzke (46.Min: Clemens Kaufmann), Enrico Bossig, Adrian Mikitiuk, Sebastian Siedler

Am vierten Spieltag der Kreisliga musste auch die SG SSC Weißenfels/ LSV II mit 0:4 eine deutliche Niederlage bei der LSG Goseck hinnehmen. Für den LSV kamen Gino Hesse, Daniel Pytel, Christian Kautz, Ralf Pippel und Constantin Burlacu zum Einsatz.

 

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LSV Herren : SV Wacker Wengelsdorf 0:4 (0:2)

Achtbar ausgeschieden

Nach der herben Niederlage der Vorwoche stand heute die zweite Runde des Burgenlandpokals an. Mit Wacker Wengelsdorf reiste ein Landesklassevertreter an, was die Rollen klar definierte. Dennoch setzte man sich das Ziel heute eine Reaktion zu zeigen. Da das heimische Geläuf noch immer in der Erholungsphase befindlich ist, fand diese Begegnung im Saalesportpark Uichteritz statt.
Nach kurzer Abtastphase übernahm der Favorit dann allmählich die Spielkontrolle. Ein Kopfball von Rene´ Rosner verfehlte zunächst das Ziel. Nach sieben Minuten fehlte dann nach Eckball die Zuordnung; Nutznießer war Carsten Jäschke, der am langen Pfosten zur frühen Führung einnetzte.
Conrad Plutz setzte dann das erste offensive Lebenszeichen des LSV; auch wenn sein Distanzschuss leichte Beute für Nico Wasewitz im Wengelsdorfer Kasten war. Auf der Gegenseite durfte sich dann Manuel Kloske, der heute den Vorzug vor Sven Quandt erhielt, auszeichnen, als er mit starker Parade einen Schuss von Jäschke abwehrte.
Auch wenn Wacker mehr Spielanteile für sich beanspruchen konnte, zog sich der LSV achtbar aus der Affäre und bot durchaus Paroli.
Nach 25 Minuten war es wieder ein Eckball, der zum 0:2 führte. Hier konnte Rosner einen verunglückten Ball von Costin Ion über die Linie drücken. Nur eine Minute später versuchte es Chris Czernik für den LSV und verfehlte nur knapp den Wengelsdorfer Kasten.
Dann rückte Kloske wieder in den Mittelpunkt, als er einen Freistoß von Routinier Uwe Becker über den Querbalken lenkte.
Nach gutem Zuspiel von Clemens Kaufmann ging Daniel Jenetzke in den Strafraum der Wackerer, brachte beim Abschluss aber nicht genug Druck an den Ball, um für mehr Gefahr zu sorgen. Noch vor der Pause konnte Kloske einen langen Ball vor De Sousa Balde klären und eine weitere gefährliche Situation unterbinden.
Nach der Pause kam man recht gut ins Spiel und schien die Kabinenansprache von Coach Bernd Kloss verinnerlicht zu haben. Ein Fernschuss von Kapitän Adrian Mikitiuk war erst der Auftakt zu einer starken LSV Phase. Eine Hereingabe von Ion fand Enrico Bossig, dessen Aktion aber noch vor der Linie geklärt werden konnte. Ein Freistoß von Andreas Zimmermann konnte nur unzureichend abgewehrt werden und fand schließlich Plutz, der Wasewitz prüfte.
Wenig später schickte Jenetzke Bossig in die Spitze, der das Laufduell gegen seinen Widersacher für sich entscheiden konnte, aber schlussendlich nur das Außennetz zappeln ließ.
Mitten in diese starke Phase der Rot Weißen fiel dann das 0:3. Gegen den platzierten Schuss von Jäschke, der von der Strafraumgrenze abzog hatte Kloske keine Chance.
Nach 59 Minuten holte sich Kaufmann nach einem Foul vor dem Sechzehner eine Gelbe Karte und ermöglichte den Gästen eine weitere Chance. Den fälligen Freistoß hob Becker über die Mauer, wo der Pfosten aber einen weiteren Gegentreffer verhinderte. Knapp war es auch, als selbiger Akteur nach Einzelleistung abzog.
Nur vier Minuten nach seinem ersten Karton dezimierte Kaufmann den Personalbestand des LSV, als er nach übermotiviertem Einsteigen mit Gelb/ Rot vom Platz musste und seine ansonsten starke Leistung trübte.
Nach 69 Minuten fiel dann die endgültige Entscheidung und auch der Endstand, als der eingewechselte Nico Rosner zum 0:4 traf.
Auch wenn man nun in Unterzahl agierte, boten sich doch noch einige Möglichkeiten, auch wenn Ion mit Freistoß und wenig später Czernik doch recht weit verfehlten. Einen weiteren Freistoß von Ion konnte Wasewitz nur nach vorn abwehren, was Jenetzke in Position brachte, der aber schließlich weit verzog.
Die letzten Möglichkeiten des Spiels boten sich dann der Wackerelf, die aber in Person von Stephan Woithe und Florian Stößel den Kasten verfehlten.
So streicht man nach durchaus achtbarer Leistung die Segel im Burgenlandpokal und kann nun fokussiert, die weiteren Aufgaben im Ligabetrieb in Angriff nehmen. Die heute gezeigte Leistung macht da durchaus Hoffnung. Stellvertretend für die heute gezeigte Mannschaftsleistung möchte ich noch einmal Enrico Bossig erwähnen, der auch in der Arbeit nach hinten ein gutes Spiel machte.
Am kommenden Wochenende geht es dann zum richtungsweisenden Spiel nach Langendorf, die ihr Pokalspiel bei der Droysiger SG mit 2:1 nach Verlängerung gewannen und so in die nächste Runde einzogen.

Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Conrad Plutz, Andreas Zimmermann (78.Min: Tino Zimmermann), Christian Kautz (69.Min: Christopher Höffler), Chris Czernik, Daniel Jenetzke, Adrian Mikitiuk, Clemens Kaufmann, Enrico Bossig, Costin Ion, Sebastian Siedler (69.Min: Gino Hesse)
Nicht zum Einsatz kamen: Sven Quandt (ETW), Sven Scholze und Michael Kraft

 

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SV Großgrimma – LSV Herren 8:1 (4:1)

Ernüchternder Nachmittag

Auf der Auswärtstournee des LSV traf man im dritten Spiel der noch jungen Saison auf den Mitaufsteiger SV Großgrimma II, die in der Vorwoche beim 1:1 gegen Mertendorf den ersten Punkt einheimsen konnten. Ziel war es diesmal, auch etwas mitzunehmen. Das gestern abgesagte Landesklassespiel der gastgebenden Erstvertretung fand sich heute zum Teil auf dem Aufstellungsbogen wieder, ein Faktum, der auch ein wenig den Spielverlauf prägte.
Noch vor Anpfiff gab es eine Schweigeminute für ein Vereinsmitglied des SV Großgrimma, welches am vergangenen Freitag bei einem Unfall der A9 auf tragische Weise aus dem Leben gerissen wurde.

Zunächst schien es sogar, als könne man den Schwung der zweiten Hälfte aus Zorbau mitnehmen. Ein langer Ball von Conrad Plutz fand Costin Ion, der nur mit Foul gebremst werden konnte. Den fälligen Freistoß brachte Sebastian Siedler in den Strafraum, wo Adrian Mikitiuk per Kopf auf Ion ablegte, der schließlich zur Führung treffen konnte. Wenig später war es erneut ein Freistoß, der nach Foul an Clemens Kaufmann es direkt versuchte, den Florian Sperlich jedoch unter Kontrolle bringen konnte.
Nun kam aber der Gastgeber immer besser ins Spiel und kam nach bereits 11 Minuten zum Ausgleich, als sich Justin Bauer auf der Grundlinie durchsetzen konnte und Sven Quandt überwand.
Der Gastgeber hatte nun sichtlich mehr Spielanteile, konnte dies jedoch noch nicht in weitere Tore umsetzen. Doch auch dem LSV boten sich noch Möglichkeiten; einen Eckball von Siedler köpfte Mikitiuk am Kasten vorbei. Nicht besser erging es Siedler nach Ablage von Ion, mit einem Abschluss aus 18 Metern. Dennoch leistete man sich zu viele Fehler im Aufbauspiel und musste nach 28 mitansehen, wie Großgrimma das Spiel durch Stephan Boldt drehte, der praktisch ohne Gegenwehr im Strafraum agieren konnte. Ein Distanzschuss von Andreas Zimmermann war dann das vorerst letzte Lebenszeichen in Durchgang Eins, den Sperlich unschädlich machen konnte. Noch vor der Pause drehte der Gastgeber das Ergebnis mit zwei weiteren Treffern nach oben. Dem 3:1 ging ein Ballverlust von Mikitiuk voraus, der heute mit mehr Schatten als Licht agierte. Der Abschluss von Felix Zech von der Strafraumgrenze hatte dann das Prädikat Wembley Tor und fand schließlich wie einst Anerkennung, nachdem er von der Unterkante des Querbalkens wohl hinter der Linie den Boden berührte. Nur vier Minuten später durfte Boldt seinen zweiten Treffer in diesem Spiel bejubeln. Zu oft versuchte man das Spiel zentral zu eröffnen, statt es breit zu machen; nach 40 Minuten wurde man mit dem 4:1 bestraft.
Ein sichtlich angefressener Trainer Bernd Kloss appellierte noch einmal an die Ehre seiner Mannschaft und brachte „Rückkehrer“ Florian Ackermann für Chris Czernik ins Spiel, der in dieser Hälfte eine solide Vorstellung ablieferte.
Es war jedoch Großgrimma, die nun Gegner und Spiel beherrschten und mit vier weiteren Treffern das Ergebnis noch weiter in die Höhe schraubte. Spielerisch kam der LSV nun nicht mehr in durchdachte Offensivaktionen und zeigte sich hinten recht anfällig gegen die schnellen und technisch starken Offensivspieler des SV Großgrimma. Am Ende kann man sich glücklich schätzen, hier nicht zweistellig den Platz zu verlassen, weil der Gastgeber mehrere Großchancen ausließ oder an Quandt scheiterte.
So durften sich Boldt, Bauer, Zech und Sebastian Benndorf (per Foulelfmeter) sich weitere Treffer gutschreiben.
Mit dieser ernüchternden Vorstellung geht man mit der Roten Laterne in das kommende Pokalwochenende, wo man auf den Landesklassevertreter Wacker Wengelsdorf trifft. Gespielt wird hier am Sonntag im Saalesportpark Uichteritz. (Anstoß ist 14:00 Uhr)
In vierzehn Tagen geht es zur SG Langendorf /WFV, einem weiteren Mitaufsteiger, der mit einem 2:0 Erfolg in Mertendorf seine ersten drei Zähler einfuhr.
Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Andreas Zimmermann, Chris Czernik (46.Min: Florian Ackermann), Christopher Höffel, Michael Kraft, Conrad Plutz, Clemens Kaufmann (65.Min: Tino Zimmermann), Adrian Mikitiuk, Costin Ion, Sebastian Siedler, Enrico Bossig

Die SG SSC Weißenfels III / LSV II unterlag in ihrem Heimspiel Aufstiegsaspiranten Baumersrodaer SV mit 1:4 . Für den LSV spielten Christian Kautz, Ralf Pippel und Constantin Burlacu

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Sterne des Sports

Die Volks- und Raiffeisenbank Saale-Unstrut eG hat, am vergangenen Dienstag Vereine ausgezeichnet, die sich besonders in der Vereinsarbeit engagiert haben. Wir gratulieren dem cavaleria e.V. aus Mücheln zum Gewinn dieser Auszeichnung. Wir als Verein haben uns mit dem Motto Schnuppertraining und Jugendarbeit beworben. Dafür möchten wir uns besonders bei Bianca Lübeck bedanken, die dies so ermöglicht hat.

Vielen Dank auch nochmals an die Volks- und Raiffeisenbank Saale-Unstrut eG und unsere Jugendtrainer. Ein tolles Rahmenprogramm gab es im übrigen von der Tanzgruppe des SV Beuna (Tanzzauber Merseburg).

SG Zorbau II / Lützen : LSV Herren I 4:3 (2:0)

Starke zweite Hälfte nicht belohnt

Nach der herben Niederlage in Zeitz traf man heute auf die SG Zorbau II/ Lützen, die ihr Auftaktspiel mit 0:6 in Mertendorf verloren hatten. So hatte man sich für dieses Spiel einiges vorgenommen, um etwas Zählbares mitzunehmen.
Doch der Sekundenzeiger hatte nicht einmal die erste Runde geschafft, da sah man sich auch schon wieder im Hintertreffen. Wieder war es ein eigener Ballverlust, den der Gastgeber eiskalt in Form von Nils Thurm zur Führung nutzte.
In den weiteren Minuten bestimmten die Zorbauer Tempo und Spiel und warteten auch mit weiteren Möglichkeiten auf. So musste sich Sven Quandt im Kasten des LSV strecken, um einen Schuss von Lucas Schneider noch zur Ecke abzuwehren. Auch bei der folgenden Ecke konnte er sich beim Kopfball von Nicolas Baum auszeichnen. Nur langsam kam der Aufsteiger in die Gänge, musste sich aber immer wieder schnellen Zorbauer Umschaltspiel erwehren.
Nach 18 Minuten lag dann der Ausgleich in der Luft, als Enrico Bossig von der Strafraumgrenze abzog, allerdings am Querbalken scheiterte.
Nach zwanzig Minuten musste man zwei bittere Pillen schlucken. Zunächst ließ Thurm seine Farben erneut jubeln, als er aus zwanzig Metern mit strammen Schuss Quandt keine Chance zum Verhindern gab. Für LSV Akteur Patrick Pusch ging es dann auch nicht weiter, nachdem er sich zuvor im Zweikampf am linken Knie verletzt hatte. An dieser Stelle gute Besserung. Für ihn kam Clemens Kaufmann ins Spiel.
Bis zur Pause hatten die Gastgeber mehr vom Spiel; auch wenn sich dem LSV weitere Chancen zum Anschlusstreffer boten. Nach gutem Zusammenspiel von Daniel Jenetzke und Bossig, kam Letztgenannter zum Abschluss, stellte aber Paul Kondziela im Zorbauer Tor vor keine Probleme. Mehr Probleme hatte er dann bei einem Distanzschuss von Costin Ion, was schließlich aber geklärt werden konnte.
Conrad Plutz versuchte es dann kurz nach der Mittellinie, als er erkannte, dass Kondziela etwas weit vor seinem Tor stand. Dieser kam jedoch zeitig genug zurück, um das 2:1 zu verhindern. Noch vor dem Pausenpfiff verfehlte Norman Rose nach Zuspiel von Kaufmann den Kasten.
Zur Pause wurde dann mannschaftsintern Tacheles geredet und dies schien tatsächlich zu fruchten. Völlig verwandelt ging man dann die verbleibenden 45 Minuten an. Auch wenn die erste Möglichkeit von Bossig mehr ein Zufallsprodukt nach missglückter Abwehraktion war, durfte dann selbiger nur weniger später das erste Kreisoberligator des LSV bejubeln, nachdem er von Jenetzke auf rechts in Szene gesetzt wurden war.
Nun war man vollends im Spiel angekommen und setzte den Gastgeber nun gehörig unter Druck, auch wenn weitere Möglichkeiten auf LSV Seite auf sich warten ließ.
Nach 61 Minuten kehrte aber wieder etwas Ernüchterung ein, als Thurm wieder den angebotenen Platz nutzte und wieder aus der Distanz Quandt überwinden konnte.
Nur vier Minuten später keimte wieder Hoffnung auf. Zunächst wurde ein Schussversuch von Plutz abgewehrt wurde. Die fällige Ecke, von Jenetzke getreten, wuchtete Michael Kraft per Kopf in die Maschen.
Doch an diesem Tag machte der Zorbauer Thurm den Unterschied aus, der nur zwei Minuten später wieder seinen Freiraum nutzen konnte und den alten Abstand wiederherstellte.
Das Spiel wurde nun wieder offener. Christopher Höffler versuchte es mit einer Mischung aus Hereingabe und Schuss, die sich dann auch gefährlich senkte; Kondziela aber noch über den Querbalken klären konnte. Einen Freistoß von Ion konnte er wenig ebenso abwehren.
Kurz darauf hätte man beinahe das 5:2 hinnehmen können, als nach Hereingabe Schneider aus Nahdistanz abzog; Quandt aber mit Glanztat den Einschlag verhindern konnte. Quandt dufte sich nach 73 Minuten auch als Vorlagengeber auszeichnen, als er lang nach vorn schlug, wo Rose über Kondziela hinweg, erneut den Anschlusstreffer erzielte.
Nun warf der LSV alles nach vorn und hatte hinten auch das nötige Glück und Quandt auf seiner Seite. Gegen den Kopfball von Michael Heinze hätte er keine Chance gehabt, der den Querbalken traf. Doch gegen Jonas Hoffmann war er erneut mit starker Fußabwehr zur Stelle und verhinderte so die endgültige Entscheidung.
Doch nun rannte dem LSV die Zeit davon und hatte schließlich durch Plutz die letzte Möglichkeit des Spiels, als sein Schuss doch endlich mal eine Lücke fand, aber schließlich doch Beute von Kondziela wurde.
Am Ende waren die Treffer der ersten Halbzeit spielentscheidend. Mit dieser engagierten Leistung im zweiten Durchgang war durchaus mehr drin. Nun gilt es, die Fehler weiter zu minimieren, um nicht nur immer mit leeren Händen da zu stehen.
Am kommenden Sonntag geht die Reise zur Reserve der SV Großgrimma. Hier trifft man auf einen Mitaufsteiger, der an diesem Tag den ersten Punkt beim 1:1 gegen Mertendorf einfuhr.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Andreas Zimmermann, Chris Czernik, Norman Rose, Michael Kraft, Daniel Jenetzke, Christopher Höffler (82.Min: Sven Scholze), Enrico Bossig, Conrad Plutz, Patrick Pusch (20.Min: Clemens Kaufmann) und Costin Ion
Nicht zum Einsatz kam Manuel Kloske (ETW)

Im Spiel der SG SSC Weißenfels III/ LSV II musste man sich mit 1:3 bei Blau-Weiß Bad Kösen II geschlagen geben. Für den LSV kamen Ralf Pippel, Constantin Burlacu, Daniel Pytel und Tim Böhland zum Einsatz.

 

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