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LSV Herren : SG Teuchern / Nessa II (1:1) 1:4

Misslungener Saisonstart

Verabschiedung von Adrian Mikitiuk

Nach fast genau 9 Jahren, sagt unser langjähriger Kapitän Adrian Mikitiuk “Auf Wiedersehen”. Ein großer Sportsmann verlässt den LSV in Richtung Heimat. Wir werden Adrian sehr vermissen. Vor allem war er menschlich ein ganz großer und hat dem Verein trotz vieler Anfragen anderer Vereine immer die Treue gehalten. Diese Loyalität sieht man selten und wir sind Dir dafür sehr dankbar. Wir wünschen Dir und Deiner Familie in deiner Heimat Polen alles erdenklich Gute und bleib so ein feiner Kerl.

Möglicherweise war es der erstmalige Spieltermin an einem Freitagabend oder die emotionale Verabschiedung, die zu diesen misslungen Fehlstart führte. Auf jeden Fall lief auf Rot Weißer Seite nicht viel zusammen.

Die ersten Minuten fühlten sich noch gut an. So konnte sich Beyer auf der rechten Seite schön durchsetzen und scheiterte am starken Torwart Leißling. Gefährlich wurde es erneut kurz danach in der 11. Minute, als ein Freistoß mit einer unglaublichen Reaktion von Torhüter Leißling noch von der Linie runter gekratzt werden konnte. In der 19. Minute war er aber Chancenlos. Nach einem tollen Zuspiel von Beyer auf Steinat, vollendete dieser mit großer Ruhe alleinstehend vor Leißling. Jetzt hoffte man etwas mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen. Dies gelang aber auf Grund der etwas aggressiveren Herangehensweise des Gegners nicht. Leider wartete man vergebens auf eine Reaktion des LSV’s. Ein Freistoss von Halblinks war eine der wenigen Chancen der Rot Weißen, der Ball lief jedoch an Freund und Feind vorbei. Der Gegner wurde minütlich selbstbewusster und wurde in der 35. Minute durch Fröhlich mit dem dann auch verdienten Ausgleich belohnt. So ging es dann auch in die Pause.

Die laute Ansprache von Trainer Reimer in der Kabine zeigte dann auch seine Unzufriedenheit mit dem Auftreten seiner Mannschaft vor guter Kulisse.

Nach Wiederanpfiff zeigte sich jedoch nicht die erhoffte Reaktion. So war es ein Freistoß mit einigen Pink Pong Aktionen im Strafraum, als sich für Knittel aus gut 18 Meter die Möglichkeit zum Abschluss für die SG ergab. Abgefälscht ließ dieser Schuss Quandt keine Chance. Mit dem weiter aggressiven Einsatz des Gegners setzte man dann auch mehr verbal dagegen, als die Härte anzunehmen, da auch die Pfiffe ausblieben. Der Deckel auf dem Spiel war dann doch sehr umstritten. Erst wurde Beyer im Mittelkreis gefoult, der Pfiff blieb jedoch aus. Das dies keine Einseitige Sichtweise war bestätigte auch sofort der Gegner. Man beschwerte sich jedoch zu laut beim Schiedsrichter. Dieser Pfiff dann auch wegen meckerns gegen den LSV. Der folgende Freistoß, sollte dann auch ein indirekter sein (laut Regel). Jedoch war keiner weiterer Spieler am Ball, so dass dieses Tor keine Anerkennung verdient hätte. Beschwerden oder der VAR wurde nicht hinzugezogen. Sies drum, jedoch schien jetzt der Deckel drauf zu sein. Die Nicklichkeiten wurde nunmehr jedoch größer. Dies bekam dann auch Beyer mit einer weiteren gelben Karte zu spüren. Da dies bereits seine zweite war, war dann auch für ihn früher Schluss. Mann versuchte dann zwar noch einmal alles, war dann aber eben auch für Konter offen. So setzte Kunze in der 5. Minute der Nachspielzeit sich gut durch und spielte den Ball an dem herausstürmenden Quandt zum Endstand von 1:4 vorbei.

Jetzt gilt es sich den Mund abzuputzen und sich gut auf Mertendorf vorzubereiten.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Adrian Bditer, Markus Putsche, Conrad Plutz, Michael Kraft, Harley Kriebel, Mickey Kriebel, Christian Beyer, Julian Steinat, Patrick Schmidt, Sven Scholze, Christian Kautz. Nicht zum Einsatz kamen Adrian Maksimik, Enrico Bossig und Nico Reimer

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Handeln und Folgen

Ein altbekanntes Problem

Wir möchten hiermit nochmals auf die jugendlichen Personen, die sich bei uns auf dem Sportplatz aufhalten, dazu ermahnen ihren Müll doch bitte in den dafür vorgesehenen Mülleimern zu entsorgen. So kam es kürzlich zu einer schweren Schnittverletzung bei einem Kind. Wir müssen fast wöchentlich Scherben auf dem Gelände zusammenlesen.

Wir appellieren dringend an EUCH, lasst diesen Unfug. Obwohl der Schnitt sehr tief war, hatte die kleine viel Glück, dass es hier nicht zu einer ernsthaften Verletzung wie einen Sehnenriss oder ähnlichen gekommen ist. Kinder probieren gerne alles aus, kaum vorzustellen, wenn sie dies in den Mund genommen hätte. Es ist wirklich nicht zu viel verlangt seinen Müll wegzuräumen!!! In dem hohen Gras übersehen wir das ein oder andere!!!

Erfolgreiche Trainerqualifizierung

FSA Trainerzertifikat

Der LSV freut sich fünf weitere zertifizierte Jugendtrainer in seinen Reihen haben zu dürfen. Zu dem mit 20 Lehreinheiten stattgefunden Kurs meldeten sich Justin Zimmermann, Doreen Standke, Julian Steinat, Christian Beyer und Sven, Scholze. Die beiden Mentoren Martin Pastuschek und Christian Stephan zeigten sich zum Schluss sehr zufrieden und erhielten genauso von den Lehrgangsteilnehmern ein großes Lob. Thema des Lehrgangs waren unter anderen “Werte im Kindertraining”, Selbstverständnis als Kindertrainer”, Kindergerechtes Fußballtraining”, Kindergerechte Wettbewerbsformate”, “Elternarbeit” und “Kinderschutz”. Wir als Verein hoffen, dass sich der ein oder andere zur weiteren Qualifikation als C-Lizenztrainer bereit erklären  würde. Die geleisteten Stunden würden mit angerechnet!

Wir als Verein bedanken uns nochmals recht herzlich bei Justin (den mit Abstand jüngsten Teilnehmer), Doreen, Julian, Christian und Sven. Vielen Dank und weiter so!!

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Saisonstart

AUF GEHT’S

Auf geht es nun auch für unseren LSV in die Saison 2022/2023. Erster Gegner auf heimischen Rasen ist die Spielgemeinschaft aus SV Teuchern 1910 e.V. und der zweiten Vertretung des VfB Nessa 1928 e.V.
Wetterbedingungen und Platzverhältnisse sind top. Es ist auch ausreichend für die Gaumenfreuden gesorgt.

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LSV Herren – SG Bad Bibra/Saubach 7:3 (4:3)

Letzten Test erfolgreich gestaltet

 

Während in den Ligen die ersten Punktspiele über die Runden gingen, empfing man die SG Bad Bibra/Saubach zu einem kurzfristig vereinbarten Testspiel. Gegen den Kreisligisten aus der Nachbarstaffel erwischte man dann einen Traumstart. Mit starken körperlichen Einsatz eroberte Kapitän Conrad Plutz schon in der ersten Minuten den Ball und legte für Felix Schneider auf, der sehenswert unter den Querbalken zur frühen Führung traf. Dieser hätte  nur wenig später durchaus noch erhöhen können; hier verfehlte er aber knapp die Hereingabe von Harley Kriebel von der rechten Seite.

Nun wurde aber der Gast deutlich agiler und konnte nach acht Minuten durch Leo Apolle ausgleichen, der einen Ballverlust der LSV Hintermannschaft für sich nutzen konnte. Selbiger Akteur hätte nur wenig später beinahe seinen zweiten Treffer bejubeln können, aber sein Schlenzer von der rechten Strafraumgrenze verfehlte denkbar knapp den Kasten von Sven Quandt. Die nächste Möglichkeit für die Gäste bot sich dann Holger Kufeld, der allerdings zu überhastet und ungenau abschloss. Zeit zum Durchschnaufen blieb aber nicht; wieder war es ein leichtfertiger Ballverlust, den erneut der starke Apolle zur Führung für Bad Bibra nutzte. Diese Führung hätte die SG sogar noch ausbauen können, als Kufeld aus Nahdistanz vorbei köpfte.

Nun erwachte allmählich der LSV wieder aus seiner Lethargie. Eine erste Möglichkeit ließ Plutz per Kopf nach Freistoß von Christian Beyer noch aus. Nach 23 Minuten fiel schließlich doch der Ausgleich, als nach Strafraumgewühl der Bad Bibraer Schlussmann Moritz Hartung nach vorn abwehrte, wo Julian Steinat die Lücke erkannte und zum 2:2 einschob. Dieser Zwischenstand hielt aber nur sechs Minuten, ehe Apolle mit seinem dritten Treffer seine Farben wieder in Führung brachte. Nun erhöhte der LSV noch einmal seine Angriffsbemühungen, wenngleich zunächst glücklos. Mit einem Doppelschlag in den Minuten 35 und 37 konnte man das Ergebnis noch vor der Pause sogar noch drehen. Zunächst konnte Mickey Kriebel eine Hereingabe von Adrian Bditer verwerten, ehe mit einem sehenswerten Angriffszug, eingeleitet von Steinat auf Plutz, der den einlaufenden Beyer bediente, der schließlich an Hartung vorbei zum 4:3 vollendete. Einen möglichen Gleichstand konnte dann Quandt schließlich vereiteln, als er einen raffinierten Schlenzer von Apolle über die Latte lenken konnte. Die folgende Ecke köpfte Bill Schaepmann dann knapp vorbei.

Nach der Pause, in der Trainer Nico Reimer ein wenig umgestellt hatte, wurde zunächst die Taktzahl ein wenig heruntergefahren, aber dafür ein wenig die Zweikampfhärte erhöht. So dauerte es bis zur 56.Minute ehe Schneider, von Mickey Kriebel bedient zum 5:3 den nächsten Treffer beisteuern konnte.

Dann musste der Querbalken für den LSV den erneuten Anschlusstreffer verhindern. Hier war es wieder Apolle, der aus zwanzig Metern abgezogen hatte. Auf der anderen Seite hatte Michael Kraft per Kopf die Riesenchance, die Führung nach Eckball Harley Kriebel noch weiter auszubauen, ließ aber die Genauigkeit vermissen. Diese konnte dann Beyer an den Tag legen, der eine Hereingabe von Harley zum 6:3 in die Maschen drücken konnte. Wenig später dezimierten sich die Gäste nach Gelb/Roter Karte, als Michael Schubert nach Halten seine zweite Verwarnung an diesem Tag einkassierte.

Nun spielte fast nur der LSV, hatte weitere Möglichkeiten durch Plutz, Kraft, Beyer und auch Reimer. Den treffertechnischen Schlusspunkt setzte schließlich Schneider mit seinem dritten Treffer nach Zuarbeit von Steinat, der zuvor von Plutz in Aktion gesetzt worden war. Auch ein Sven Scholze hätte sich noch in die Torschützenliste eintragen, seine Direktabnahme senkte sich allerdings auf das Netz.

So zeigt man sich gut gerüstet auf den Punktspielauftakt am kommenden Freitag gegen die SG Teuchern/Nessa II. Diese verloren ihr erstes Pflichtspiel auf heimischen Grund mit 0:3 gegen Scharnhorst Großgörschen.

Anstoß ist wie bereits erwähnt am kommenden Freitag um 18:00 Uhr in Reichardtswerben.

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Adrian Maksimik (TW), Michael Kraft, Christian Wiegand, Nico Reimer, Julian Steinat, Christian „CB10“ Beyer, Mickey Kriebel, Adrian Bditer, Harley Kriebel, Patrick Schmidt, Conrad Plutz, Sven Scholze und Felix Schneider

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SV Rot Weiß Weißenfels – LSV Herren 4:1 (1:1)

Favoriten alles abverlangt

 

Zum zweiten Testspiel der Saisonvorbereitung reiste man an den Röntgenweg, um sich einen Test bei der Landesligavertretung des SV Rot Weiß Weißenfels zu stellen. In Abwesenheit von Trainer Nico Reimer übernahm Lars Brzyk den Trainerposten. Auch wenn er nur auf 13 Spieler zurückgreifen konnte (ein Dank an dieser Stelle an Patrick Larisch, der sich als Gastspieler zur Verfügung stellte), mischte er in Absprache mit der Mannschaft munter eine Aufstellung, auf der sich so mancher Akteur auf ungewohnter Position wiederfand.

Entsprechend des sportlichen Rankings übernahmen auch die Gastgeber das Spielgeschehen, konnten jedoch zunächst nur mit harmlosen Versuchen aus der Distanz für Abschlüsse sorgen. Nach 15 Minuten wurde Johannes Knappe in den Strafraum geschickt, wo er nach innen passen konnte; jedoch schon nach seinem Abspiel von LSV Keeper Patrick Schmidt getroffen wurde. Dennoch legte sich der unaufgeregt leitende Schiri Christopher Große auf Strafstoß fest. Auch wenn Schmidt die Ecke ahnte, hatte er gegen den platzierten Schuss von Martin Köhler keine Abwehrchance.

Jedoch währte diese Führung nicht lange. Nach abgewehrten Eckball nahm Christian Beyer aus gut zwanzig Metern Maß und versenkte das Leder unhaltbar für Martin Seeger im Kasten.

Dieser Treffer tat dem LSV Spiel sichtlich gut; agierte man nun zielstrebiger und mutiger nach vorne, verpasste aber zumeist den Zeitpunkt eines Abschlusses. Die besseren Möglichkeiten boten sich naturgemäß den Gastgebern. Hier traf zunächst Luca Krobitzsch nur das Außennetz. Die größte Möglichkeit durch Andreas Tänzler konnte Schmidt mit starker Reaktion zunichtemachen. So ging es mit diesem Unentschieden in die Halbzeit.

Nach der Pause erhöhten die Rot Weißen vom Röntgenweg etwas die Schlagzahl. In der 49.Minute konnte Kapitän Conrad Plutz einen Kopfball auf der Linie klären. Dem nächsten Treffer fehlte nach Abseits die Anerkennung. Mit konzentrierter Abwehrarbeit konnte man sich auch zumeist größerer Torgefahr erwehren, was verständlicherweise auch viel Kraft kostete. Nach 58 Minuten wurde es schließlich brenzlig. Nach schnellen Kombinationsfußball traf Ibrahimi Bachirou Soulet nur den Querbalken. Nur zwei Minuten später ging der Landesligist in Führung, als Soulet nach Hereingabe mustergültig gegen die Laufrichtung per Kopf einnetzte.

Selber versuchte man aber auch weiterhin das Spiel in die Spitze, auch wenn kaum Lücken fand. So fing man sich in Minute 78 einen Konter ein, den Jan Freudenberg zum 3:1 abschloss. Der LSV kam danach lediglich durch Standardsituationen zu potentiellen Möglichkeiten, denen aber größere Gefahr abging. Trotzdem konnte der LSV den letzten Treffer des Spieles für sich verbuchen, wenngleich er aber aufgrund eines Eigentores von Michael Kraft dem Gastgeber gutgeschrieben wurde.

So konnte man nach 90 Minuten erhobenen Hauptes den Platz verlassen. Einen Riesenkompliment an die gesamte Mannschaft, die dem Favoriten alles abverlangt haben; dass war ganz großer Sport von jeden Einzelnen. Ein Dreiklassen-Unterschied war an diesem Tag zumindest nicht erkennbar.

Kommenden Samstag ist man dann Gastgeber für ein weiteres Testspiel. Gegner ist der Kreisoberligist TSV Großkorbetha. Anstoß ist um 15:00 Uhr.

Der LSV spielte wie folgt: Patrick Schmidt, Michael Kraft, Christian „CB10“ Beyer, Conrad Plutz, Harley Kriebel, Julian Steinat, Christian Wiegand (60.Min.: Christian Kautz), Felix Schneider, Adrian Bditer, Sven Scholze (46.Min: Patrick Larisch) und Mickey Kriebel

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SV Eintracht Bad Dürrenberg – LSV Herren 5:4 (2:2)

Nehmerqualität bewiesen

 

Die kommende Saison wirft nun allmählich ihre Schatten voraus. So stand nun eine Woche nach dem Gröster Sommercup bereits das erste Testspiel gegen die SV Bad Dürrenberg in Tollwitz auf dem Plan. Aufgrund von Urlaub, Krankheit und Verletzungen war man an diesem Tag auf den Beitrag einiger Gastspieler angewiesen. Einen Riesendank gilt Dario Schmidt, Markus Putsche, Patrick Larisch und Andreas Zimmermann.

Zunächst hatte der Kreisoberligist aus Bad Dürrenberg die größeren Spielanteile und konnte zunächst auch die ersten Möglichkeiten für sich beanspruchen. Eine Direktabnahme von Martin Scholz landete noch in den Armen vom heutigen LSV Keeper Dario Schmidt. Enger wurde es dann schon, als Vincent Andersch einen Kopfball an den Querbalken setzte.

Doch nach 13 Minuten konnte Julian Steinat eine Rückgabe des Gastgebers erlaufen, noch Marco Precht im Dürrenberger Kasten umrunden und zum 0:1 einschieben. Eine Führung, die jedoch nur vier Minuten Bestand hatte. Keinen Zugriff findend konnte Steven Reißner an der Strafraumgrenze Maß nehmen und zum Ausgleich einnetzen.

Das Spiel war nun offener, wenngleich mit leichten Feldvorteilen für die SV. Nach 35 Minuten geriet man dann durch Joao Carlos in Rückstand; als man leicht Abseits schnuppernd in einen Konter lief. Nehmerqualitäten beweisend kam man nur drei Minuten später wieder zum Ausgleich. Einen Freistoß von Steinat konnte Christian Beyer zentral vor dem Tor stehend per Kopf ins Netz drücken. Beyer bot sich dann, ebenfalls durch Freistoß noch eine weitere Chance, die Precht aber noch über das Gestänge lenken konnte.

Drei Minuten nach Wiederaufnahme des Spielgeschehens geriet man dann wieder ins Hintertreffen; allerdings forciert durch seltsam anmutende Begleitumstände. Zunächst missriet ein Zuspiel von Patrick Schmidt; der Klärungsversuch durch Steinat nach hinten geriet dann zu kurz; und der letzte Mann Andreas Zimmermann rutschte beim Rettungsversuch gar noch aus, so dass Carlos freie Bahn in Richtung LSV Gehäuse hatte und diese Möglichkeit auch wahrnahm.

Doch auch diesen Nackenstüber steckte man weg und konnte nur wenige Minuten später das 3:3 bejubeln. So setzte sich Beyer stark über rechts durch und passte punktgenau auf den in der Mitte stehenden Adrian Bditer (der heute mit großer Laufleistung aufwartete), der dann nur noch einschieben brauchte.

Das Spiel wurde nun auch etwas härter geführt, wobei hier so manche Szene durchgewunken wurde, die durchaus für einen Freistoß gereicht hätten. Allerdings nicht nach 73 Minuten, als man im eigenen Strafraum zu ungestüm zu Werke ging. Den nun fälligen Elfmeter versenkte Lukas Kops, auch wenn Dario Schmidt die Ecke ahnte.

Und noch immer war nicht Schluss. Und wieder konnte man den Ausgleich erzielen. Ein Freistoß von Beyer von rechts segelte über Freund und Feind hinweg in die Maschen. Jedoch nur drei Minuten später schlug ein Versuch von Nino Hammerschmidt zum 5:4 für den SV  unter der Latte ein.

Für die Vorentscheidung hätte dann Carlos sorgen können, hier scheiterte er aber an der hervorragenden Reaktion von Dario. Und dann hätte man ein viertes Mal zurückkommen können; als ein Kopfball von Patrick Schmidt nach Flanke von Bditer aus aussichtsreicher Position über den Kasten ging. Man hätte in diesem Spiel, in dem die Zuschauer durchaus auf ihre Kosten kamen, ein Remis verdient gehabt.

Am kommenden Samstag wartet mit dem Landesligisten Rot Weiß Weißenfels eine Herkulesaufgabe auf den LSV. Mit dann hoffentlich entspannterer Personallage wird es für die Truppe von Trainer Nico Reimer ein echter Gradmesser. Anstoß ist am 30.07. um 14:00 Uhr am Röntgenweg.

Der LSV spielte wie folgt: Dario Schmidt, Michael Kraft, Conrad Plutz, Andreas Zimmermann, Patrick Schmidt, Markus Putsche, Julian Steinat, Christian Kautz, Christian „CB10“ Beyer, Adrian Bditer, Nico Reimer, Patrick Larisch und Sven Scholze

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Trauer um Uwe Seeler

Trauer um „Uns Uwe“

 

Fußball-Deutschland trauert um Uwe Seeler.

„Ich bin nichts Besseres als andere, sondern ein stinknormaler Mensch. Ich habe einfach nur Fußball gespielt.“. Und das ist es was den Menschen Uwe Seeler auszeichnete. Immer nahbar, bodenständig und ohne Allüren. Einer, der zu seiner aktiven Zeit bis zur völligen Erschöpfung rackerte. Und einer, der einst das große Geld ausschlug und seinem Verein die Treue bis zu seinem Karriereende 1972 und darüber hinaus hielt.

Unvergessen sein Kopfball mit dem Hinterkopf gegen die Engländer bei der WM 1970; aber auch wie er mit hängenden Schultern und Kopf gegen eben jene Engländer, nach dem verlorenen WM-Finale vier Jahre zuvor vom Platz ging. Er war einst, der erste Torschützenkönig der neu gegründeten Bundesliga mit respektablen 30 Treffern. Er bestritt 4 Weltmeisterschaften und traf bei jeder. 1965 prognostizierte man nach einem Achillessehnenriss gar sein Karriereende. Dank seiner kämpferischen Natur kam er zurück und wurde 1970 (nach 1960 und 1964) zum dritten Mal Fußballer des Jahres.

Auch wenn ihm die ganz großen Titel verwehrt blieben, wird er immer ein Großer des Fußballs bleiben. Mit ihm geht ein Mensch, der für Werte einstand und lebte. Nach 85 erfüllten Jahren, davon 63 Jahre mit seiner Ilka verheiratet, verließ er am Donnerstag die irdische Welt im Kreis seiner Lieben.

Zum Thema Tod befragt sagte er mal grinsend: „Keine Angst, auch im Himmel wird Fußball gespielt“. Nun ist der Himmel um eine Legende reicher.

Ruhe in Frieden „Uns Uwe“

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Sieg beim Gröster Sommercup

Sieg beim Gröster Sommercup

 

Gern war man der Einladung des SV Gröst gefolgt, die an diesem Wochenende zum 1.Gröster Sommercup eingeladen hatten. Am Start waren 7 Mannschaften; wobei im Modus Jeder gegen Jeden der Sieger ermittelt werden sollte.

Im ersten Spiel des LSV tat man sich zunächst recht schwer gegen die Reserve des Baumersrodaer SV. Relativ späte Tore von Harley Kriebel und Julian Steinat sorgten schließlich für einen erfolgreichen Auftakt.

Beim zweiten Auftritt des Turniers trat man gegen die Zweite des Gastgebers an und zeigte sich nun auch treffsicherer. Den Auftakt zum ungefährdeten 5:0 Erfolg leitete Mickey Kriebel ein. Weitere Treffer erzielten dann Christian „CB10“ Beyer (2 Tore), Conrad Plutz und wie schon im ersten Spiel Harley Kriebel.

Mit dem SV Gröst wartete dann im dritten Spiel der Rot-Weißen der wohl größte Konkurrent um den Turniersieg. Beim torlosen Remis verpassten es beide Mannschaften ihre Chancen in Tore umzumünzen. Die größte Möglichkeit zum Goldenen Treffer hatten dann die Gastgeber mit einem Pfostentreffer.

Gegen den KSV Lützkendorf warf man dann allerdings wieder die Tormaschine an und siegte hier auch recht unaufgeregt nach Treffern von Conrad Plutz, Christian Beyer und den Gebrüdern Kriebel mit 4:0.

Im fünften Spiel ging es dann gegen die junge Truppe des TSV Großkorbetha II, wobei man hier beim 4:1 Erfolg aber auch den ersten Gegentreffer des Turniers hinnehmen musste. Die Treffer für den LSV erzielten Harley und Mickey Kriebel, Beyer mit Handstrafstoss und Plutz mit freundlicher Unterstützung von Christian Hintz im Kasten der Großkorbethaer.

Da der SV Gröst mit zwei weiteren torlosen Remis das Turnier fortführte, stand man vor dem letzten Spiel gegen eine rumänische Auswahl faktisch als Sieger fest. Auch hier ließ man sich am Ende nicht lumpen und brannte beim ungefährdeten 5:1 ein weiteres Torfestival ab. Neben Mickey Kriebel, Plutz und CB 10 durfte sich hier mit zwei Treffern auch Chris Czernik in die Torschützenliste eintragen.

So durfte man sich bei einem gut organisierten Turnier neben dem Siegerpokal auch über eine Kiste angehopftes Wasser freuen. Ein nicht unerheblicher Teil dieser Siegprämie wurde dazu genutzt, den heute agierenden Coach Enrico Schieck eine Dusche zu verpassen.

Alles in allem ein äußerst gelungener Samstag. Nochmals vielen Dank an den SV Gröst.

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Tippspiel – Saison 2022 / 2023

Hallo Freunde des gepflegten Tippens,

nach kurzer Verschnaufpause steht schon das neue Tippspiel in den Startlöchern.

Es wird wieder eine Teilnahmegebühr von 10 € erhoben. Die Gesamtsumme wird nach  der Saison  nach dem bekannten Schlüssel ausgeschüttet. (50-30-20). Um einen weiteren kleinen Anreiz zu schaffen, lobe ich für den Tipper mit den meisten Tagessiegen außerhalb der Top 3 zehn Euro aus.

Die 10 € müssen spätestens bis 05.08.2021 über Paypal ( tippspiel@rot-weiss-reichardtswerben.de ) eingegangen sein. Wer kein Paypal-Konto hat, kann dies auch auf unser Konto überweisen: Sparkasse Burgenlandkreis: IBAN: DE59800530003270003705 – BIC: NOLADE21BLK

Ich nehme aber auch weiterhin gern persönlich die Einsätze entgegen

Bitte schreibt in die Bemerkung bei Paypal oder den Verwendungszweck bei der Überweisung euren Namen, euren Spielernamen bei Kicktipp und zur Sicherheit noch einmal eure E-Mailadresse. Dadurch kann ich euch auf Kicktipp identifizieren und den Geldeingang zuordnen.

Für unsere Bestandstipper ändert sich beim Tippen nichts; für Interessierte geht es nach kurzer Registrierung los.

PS: Die Aufsteiger sollten bis zum jetzigen Freitag getippt sein, ich trag bei späterer Anmeldung aber auch bis zum 05.08. nach.

PPS: Nach Ende der Hinrunde geht das aktuelle Tippspiel in eine Art „Winterschlaf“ und wird für die Zeit der WM durch die dann anstehende Tipprunde „ersetzt“.

Viele Grüße

Marco

 

Hier geht es zum Tippspiel: https://www.kicktipp.de/lsvrotweissrwerben/