SG Krauschwitz / Teuchern II : LSV 0:12 (0:5)

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Vorbericht

Die Spielgemeinschaft aus Krauschwitz und Teuchern II, ist die einzigste Mannschaft, die den LSV in dieser Saison besiegen konnte. Das sollte ausreichen um der richtigen Einstellung ins Spiel zu gehen.

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Spielbericht

Kantersieg als Big Point

Nur zwei Tage nach dem erfolgreichen Großkorbetha-Spiel traf man auf die SG Krauschwitz/Teuchern II, die in der Hinrunde mit 3:2 die Oberhand behalten hatten und dem LSV die bis dato einzige Niederlage beigefügt hatten. Dies war natürlich Warnung und Motivation zugleich. Mit nur zehn Mann startend hatte der Gastgeber aber mit der Elf aus der Hinrunde nicht mehr viel gemein und sah sich von der ersten Minute an den LSV Offensivbemühungen ausgesetzt.
Am Ende wurde der Tabellendritte deutlich bezwungen, obwohl der LSV noch recht viele Möglichkeiten ungenutzt liegen ließ. Auch wenn es von Beginn an nur in eine Richtung ging, blieben klare Möglichkeiten anfangs Mangelware. Außer ein Kopfball von Adrian Mikitiuk nach Flanke von Sven Scholze sprang zunächst nichts heraus. Nach dreizehn Minuten gab es dann die erste Torannäherung der Spielgemeinschaft Krauschwitz/ Teuchern, wenngleich harmloser Art. Doch auch der LSV tat sich noch immer recht schwer im letzten Drittel und fand einfach kein Mittel gegen die kompakt stehende Abwehr. Die letzten Zuspiele waren meist zu ungenau oder in den Raum gespielt, wo sie meist geklärt werden konnten.
Bevor man mit einem Doppelschlag dann aber die Weichen Richtung Sieg stellte, vergab erneut Mikitiuk die größte Chance nach Hereingabe von Costin Ion aus Nahdistanz. Besser machte er es dann nur eine Minute später, als er von Torsten Günther bedient, im Alleingang das 0:1 erzielte. Kurz darauf erhöhte Ion dann nach kurzer Ablage aus einer Freistoßsituation heraus auf 0:2.
Auch danach blieb man am Drücker und stellte sich zudem immer besser auf die engmaschige Abwehr der Gastgeber ein, auch wenn nur Mikitiuk mit einer vergebenen Möglichkeit nach Vorarbeit von Robert Schenk aufwarten konnte.
So dauerte es bis zur 29.Minute, ehe sich Schenk über links durchsetzen konnte, wo er in der Mitte schließlich Torsten Günther fand, der zum 0:3 eindrückte. Minuten später traf Mikitiuk aus dem Gewühl heraus nur den Pfosten.
Das 0:4 gehört dann wohl in die Kategorie „Tor des Monats“, als der aufgerückte Conrad Plutz einen Strich aus gut zwanzig Metern in den Winkel jagte.
In der Folge gab es weitere Chancen für Plutz, Reimer, Ion und Mikitiuk, die aber das Ziel verfehlten oder vom Krauschwitzer Keeper Rico Königsberg pariert wurden.
Kurz vor der Pause erlief sich Reimer mit starkem Einsatz auf der linken Seite den Ball. Seine Hereingabe konnte Günther zum 0:5 per Kopfball verwerten.
Günther war es auch, der nach Wiederaufnahme der Partie Königsberg prüfte. Wenig später erhöhte Schenk nach schönem Spielzug auf 0:6. Mit diesem Treffer schien dann auch der letzte Widerstand der Gastgeber zu erlöschen. Man kam nur noch sporadisch über die Mittellinie; aber Chancen gab es keine zu verzeichnen.
Nun rollte Welle auf Welle auf das Krauschwitzer Tor, ohne sich jedoch mit weiteren Treffern zu belohnen. Diese fielen dann mit einem weiteren Doppelschlag in den Minuten 57 und 58. Zunächst schien Mikitiuk das Pech treu zu bleiben, als er wieder nur den Pfosten traf, ehe er den zweiten Ball einnetzen konnte. Eine Minute später erhöhte selbiger auf 0:8.
Nach 61 Minuten brachte der eingewechselte Gabriel Nicolae den Ball nach innen, wo Ion auf 0:9 erhöhte.
Eine weitere Chance ergab sich durch den ebenfalls eingewechselten Kraft, der von einem abgewehrten Ball nach Schuss von Nicolae, wohl überrascht war und verfehlte. Auch die Möglichkeiten von Nicolae und Chris Czernik aus der Distanz fehlte die nötige Genauigkeit.
Nach 67 Minuten schraubte Mikitiuk sein Torkonto höher und erhöhte auf 0:10. Zwei Minuten später setzte sich Ion durch und konnte Nicolae bedienen, der schließlich auf 0:11 weiter erhöhte.
Nach Flanke von Scholze über links, konnte Kraft den Ball stark im Strafraum annehmen, scheiterte aber an Königsberg.
Den (Tor)Schlusspunkt setzte dann Mikitiuk, der mit seinem fünften Treffer in diesem Spiel den 0:12 Endstand markierte.
Danach schien es, als wollte jeder noch einen draufsetzen und vergaß so das Spielen. Nico Reimer, der auf der linken Seiten nahezu vereinsamte, kann da wohl ein Lied dazu singen, auch wenn er kurz vor Schluss noch eine Möglichkeit bekam, aber knapp links verfehlte.
Kurz vor Spielende bot sich Czernik noch eine Möglichkeit vor der Strafraumgrenze, doch hier verhinderte Königsberg den Einschlag.
So feierte man eigentlich unerwartet den zweithöchsten Saisonsieg, der auch in dieser Höhe völlig in Ordnung geht. Zweiter Nebeneffekt dieses Erfolgs ist die Rückkehr an die Tabellenspitze.
Am kommenden Wochenende geht es nach Grana, wo man trotz der Tabellenkonstellation weiter konzentriert arbeiten muss.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Christoph Bader, Sebastian Lehnert, Conrad Plutz (55.Min: Kai Buhlmann), Sven Scholze, Chris Czernik, Nico Reimer, Torsten Günther (55.Min: Michael Kraft), Adrian Mikitiuk, Robert Schenk (55.Min: Gabriel Nicolae), Costin Ion

statistik

Bilder zum Spiel

Video zum Spiel

 

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