SG LSV/FCM – SG Balgstädt/ BSC 99 Laucha II 2:0 (1:0)

Zum Sieg gequält

 

Zum Auftakt der Rückserie bekam man es mit dem Tabellenschlusslicht der SG Balgstädt/Laucha II zu tun. Was sich auf dem Papier vielleicht nach leichter Aufgabe anhörte, entwickelte sich auf dem Platz zu einer recht zähen Veranstaltung.

Auch wenn man über weite Teile der Partie Herr im Hause war, Feinkostfußball wurde heuer nicht geboten. Immer wieder wurde neu aufgebaut und versucht mit langen Bällen die Abwehr der Gäste zu überwinden. Mit ein wenig Wohlwollen geht hier eine Hereingabe von Jason Kupka Richtung Tor , die Steffen Giese im Gästetor vor leichte Probleme stellte, als Möglichkeit durch.

Die Marschrichtung der Gäste schien das Heil einer stabilen Abwehr und  Nutzen von Kontermöglichkeiten zu sein. Ein Fehlpass im Spielaufbau und das unglückliche Wegrutschen von Kapitän Carsten Skripietz ermöglichte Tobias Sonneberg den Weg Richtung Tor, wo aber Matthias Henze Endstation war. Nach zwanzig Minuten rutschte für die SG LSV/FCM doch mal ein langer Ball auf Harley Kriebel durch, der aber aus ungünstigen Winkel an Giese scheiterte.

Nach 25 Minuten gelang nach einer der wenigen gelungenen Spielzüge dann die ersehnte Führung. Julian Steinat fand diesmal die Lücke in die Spitze auf H.Kriebel, der dank strammen Schuss, den Abwehrversuch von Giese zunichtemachte, der mit den Fingerspitzen wohl noch am Ball war. In der Hoffnung auf den ersehnten Dosenöffner sah man sich aber weiterhin getäuscht. Lediglich ein nicht voll getroffener Ball von H.Kriebel sprang heraus. Bezeichnend für das Spiel in Hälfte Eins war auch, dass nicht einmal ruhende Bälle für Gefahrenmomente sorgen konnten. So hatten die Gäste erneut Schöneburg die Riesenmöglichkeit nach Konter, die Henze mit starker Parade aber entschärfen konnte.

So ging es dann mit dem knappen 1:0 in die Pause, in der man als einer der Gewinner des Expert Jakob Weißenfels Vereinswettbewerbs einen neuen Trikotsatz in Empfang nehmen durfte. An dieser Stelle ein Riesendankeschön.

Auch wenn das Spiel im zweiten Durchgang nicht unbedingt besser wurde, war nun die Schlagzahl an Chancen etwas höher. Für den gesundheitlich angeschlagenen Felix Schneider kam der frischgebackene Papa Conrad Plutz in die Partie. Eine erste Möglichkeit bot sich schließlich Steinat nach Freistoß von Skripietz, der aber verfehlte. Knapp ging es auch zu, als H.Kriebel von Adrian Bditer bedient wieder aus spitzen Winkel abzog. Selbiges Muster wenig später, hier zeigte sich Giese aber dem Posten. Nico Göttner versuchte es dann aus 18 Metern, blieb jedoch zu zentral.

Auf der anderen Seite zeigte sich dann Henze wieder als sicherer Rückhalt nach Freistoß von halblinker Seite.

Nun versuchte man vermehrt den Deckel auf die Partie zu machen. Nach Ablage von Göttner versuchte es Mickey Kriebel von der Strafraumgrenze und war nur Zentimeter von der Vorentscheidung entfernt. Auch H.Kriebel bot sich eine weitere Möglichkeit nach Zuspiel von Steinat, der aber am Kasten vorbei schlenzte.

Eine Viertelstunde vor Ende dann die Erlösung durch M.Kriebel, der nach zu kurzer Abwehr von Kupka den Ball aufgelegt bekam und aus 18 Metern zum 2:0 einnetzte.

Doch noch war nicht alle Gefahr gebannt, auch wenn die Konter der Gäste meist zu inkonsequent ausgespielt wurden. Glück hatte man auch, dass Abwehrboss Skripietz nach taktischen Foul zuvor nicht mit Gelb/Rot ausgestattet wurde.

Göttner bot sich schließlich die letzte Möglichkeit des Spiels, aber auch hier ging das Spielgerät über den Kasten.

Somit bleiben die drei Punkte mit diesem eher „dreckigen Sieg“ in Reichardtswerben und hieven die SG LSV/FCM vorerst auf Rang vier. Wichtig war auch, dass hinten nach langer Zeit wieder einmal die Null stand. Eine Leistungssteigerung in der kommenden Woche bei der SG Possenhain/Schönburg/Leißling wird aber dennoch vonnöten sein, will man weitere Punkte sammeln.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Mickey Kriebel, Carsten Skripietz (74.Min: Sven Scholze), Michael Kraft, Nico Reimer, Nico Göttner, Felix Schneider (46.Min: Conrad Plutz), Adrian Bditer, Jason Kupka, Julian Steinat und Harley Kriebel

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SG LSV/FCM – FC ZWK Nebra II 4:2 (0:1)

Sieg im Nachholer

 

Mit einiger Verspätung wurde im Nachholspiel gegen die Reserve des FC ZWK Nebra die Hinrunde komplettiert. Zielsetzung auf heimischen Geläuf war natürlich ein Erfolg, auch um die torreiche Niederlage gegen Rot-Weiß Weißenfels II ein wenig vergessen zu machen.

So gingen auch die ersten Aktionen mit den Gastgebern einher. Zunächst stellte Julian Steinat nach Ablage von Conrad Plutz den Nebraer Christian Schmidt auf die Probe, der mit Fußabwehr eine frühe Führung zu verhindern wusste. Eine weitere Möglichkeit bot sich dann Harley Kriebel, der aber zunächst verzog. Die größte Chance wurde dann von Mickey Kriebel eingeleitet, der seinen Bruder Harley über links in Aktion brachte, dessen Abschluss aber von Schmidt nach vorn abgewehrt wurde, wo Plutz dann aber etwas zu ungenau abschließend, den verwaisten Kasten knapp verfehlte. Danach kamen auch die Gäste besser ins Spiel, konnten aber eine Unsicherheit der SG-Hintermannschaft durch Nils Schmidt nicht nutzen, dessen Abschluss sichere Beute von Matthias Henze wurde. Auch bei einem wenig später angesetzten Konter zeigte sich der Schlussmann auf dem Posten. Was sich damit schon andeutete, münzte nach 21 Minuten schließlich in den Rückstand, als nach Hereingabe,  Nils Schmidt leicht wegrutschend, die Kugel über Henze hinweg in die Maschen setzte. Und dieser Treffer zeigte Wirkung, wirkten die Offensivbemühungen fortan nicht mehr zielstrebig genug. Lediglich eine Einzelleistung von H.Kriebel brachte noch einmal Gefahr, als er mit brachialen Abschluss Schmidt zur Faustabwehr zwang. Ansonsten dominierten nun die Mittelfeldreihen, ohne für größere Gefahrenmomente zu sorgen.

So ging es dann mit diesem knappen Rückstand in die Kabine, wo es nach Ansage und einigen Umstellungen schließlich in Hälfte Zwei ging. Während sich die SG bemüht zeigte, verlegten sich die Gäste zumeist auf Konter, die jedoch meist geklärt werden konnten bzw. von Henze unschädlich gemacht werden konnten. Mit zunehmender Spielzeit wurden nun auch die eigenen Angriffe wieder zwingender. Eine erste Möglichkeit bot sich Felix Schneider, der jedoch nicht genug Druck hinter den Ball bekam. Für H.Kriebel war wenig später der Winkel  etwaszu spitz.

Dann reichten wirklich starke 12 Minuten, dass Spiel zu drehen. Mit einem langen Ball von Plutz eingeleitet, war es H.Kriebel, der konsequent in den Strafraum ging und zum nicht unverdienten Ausgleich vollendete. Mit neuem Selbstvertrauen versuchte es H.Kriebel dann von der Strafraumgrenze und stellte Schmidt doch vor leichte Probleme. Wenig später kam Steinat über die rechte Seite zur Hereingabe, wo dann H.Kriebel schließlich mittig stehend den Ball zur Führung über die Linie drückte.

Von Nico Göttner bedient zog H.Kriebel in den Strafraum, wo er schließlich per Foul aufgehalten wurde. Den fälligen Strafstoß führte der Gefoulte schließlich selbst aus, der sich nach erfolgreicher Ausführung über einen lupenreinen Hattrick freuen konnte. Das 4:1 wurde dann von Michael Kraft eingeleitet, dessen Kopfball zu Steinat gelangte, der mit feinen Pass auf H.Kriebel die Abwehr aushebeln konnte. Dieser wiederum legte dann uneigennützig auf den mitgelaufenen Schneider ab , der dann mühelos vollenden konnte.

Nach 72 Minuten brachte man jedoch wieder die Gäste wieder mehr ins Spiel, als nach einer Unstimmigkeit Nils Schmidt auf 4:2 verkürzte. Das brachte natürlich wieder mehr Würze ins Spiel. Die SG versuchte, mit einem fünften Treffer den Deckel draufzumachen. So verfehlte Plutz mit Kopfball knapp nach Ecke von Steinat. Selbst hatte man Glück, als nach Foulspiel im eigenen Strafraum der Elfmeterpfiff sehr zum Unmut der Nebraer ausblieb. Die besseren Möglichkeiten blieben aber auf Seiten der Hausherren, fanden aber keine Anerkennung (Plutz) oder verfehlten das Ziel (H.Kriebel / Steinat). So blieb es dann beim 4:2 und sorgte für ein versöhnliches Ende der Vorrunde, dass nach der Leistungssteigerung nach der Pause auch völlig in Ordnung geht.

Zum Auftakt der Rückrunde empfängt man am kommenden Wochenende, dass Tabellenschlusslicht der SG Balgstädt/ Laucha II. Auch wenn man hier wohl die Favoritenrolle innehat, sollte man das schmeichelhafte 3:3 aus der Hinrunde im Hinterkopf behalten.

Die SG spielte wie folgt: Matthias Henze, Mickey Kriebel, Nico Reimer (46.Min: Adrian Bditer), Carsten Skripietz, Rene´ Kindschuh (90.Min: Sven Scholze), Felix Schneider (69.Min: Jason Kupka), Michael Kraft, Julian Steinat, Nico Göttner, Conrad Plutz und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kamen Manuel Bernutz und Mihai Sandu

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SG Röblingen/Stedten II – SG LSV/FCM 4:6 (1:4)

Torspektakel 2.0

 

Nach dem noch am Freitag früh auch das letzte geplante Testspiel abgesagt wurde, konnte man im Verlauf des Tages mit der SG Röblingen / Stedten II doch noch einen Spielpartner finden, um einen völligen Kaltstart in das geplante Nachholspiel gegen den FC ZWK Nebra II zu verhindern. Ob dieses stattfinden wird, steht natürlich noch in den Sternen. Mit Marco Precht konnte man einen potentiellen Neuzugang und mit Constantin Burlacu und Torsten Günther zwei Rückkehrer im Team begrüßen.

Zur Sache ging es dann auf Kunstrasen in Stedten und einige werden sich eventuell noch an das 8:14 auf ebendiesen Geläuf bei den Rot-Weißen aus Weißenfels erinnern. Man darf es vorwegnehmen, dass auch heuer nicht mit Toren gegeizt wurde; allerdings mir dem besseren Ausgang für unsere Farben. Der erste Treffer fiel bereits nach drei Minuten, als sich Harley Kriebel nach Vorbereitung von Julian Steinat durchsetzen konnte und Nico Schulz im Kasten der Gastgeber das Nachsehen gab. Der mit diesem Treffer einhergehende Rückenwind brachte dann weitere Möglichkeiten. Conrad Plutz tankte sich über die rechte Seite durch, verfehlte aber knapp. Eigentlich im Gegenzug gab es dann auch die erste Chance für die Heimelf, hier konnte sich Matthias Henze aber gegen Tom Kutz beweisen. Ein langer Ball von Plutz auf H.Kriebel brachte die nächste Möglichkeit, jedoch fehlten hier Zentimeter am 0:2. Das fiel dann nach 13 Minuten nach analogen Muster. Wieder gab es Langholz für den startenden H.Kriebel, der dann von links erfolgreich abzog.

Danach gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen; wobei H.Kriebel dann nach 22 Minuten einen Hattrick bejubeln durfte. Nun wurden aber die Röblingen durchaus zwingender, zwangen durch Markus Raase Henze zum Eingreifen. Nach 34 Minuten war aber auch er machtlos, als ein gelungener Steckpass zu Christian Westphal durchkam, der Henze dann mit sehenswerten Lupfer das Naschsehen gab. Eine kleine Schrecksekunde gab es nur wenig später, als ein verunglückter Rückpass für Gefahr sorgte.

Steinat hätte dann durchaus wieder für klarere Verhältnisse sorgen können, blieb aber zu unpräzise, dass Schulz per Fußabwehr klären konnte. Genauer machte es dann Nico Göttner, der von rechts abzog und den Ball satt im langen Eck versenkte. Man hätte durchaus noch höher führend in die Pause gehen können, aber der Versuch von Plutz ging aus zwölf Meter gefühlt auch ebenso über den Kasten. Ein Vorstoß von Felix Schneider konnte Schulz gerade noch mit den Fingerspitzen am Pfosten vorbeiwickeln.

Nach der Pause bauten die Hausherren zunächst Druck auf. Einen Versuch aus 18 Metern von Randy Oppermann konnte Henze abwehren. Bei einer Hereingabe von Raase auf den Kopf von Oppermann musste er dann gar zu einer Flugeinlage ansetzen. Und so kam was kommen musste: Einen verunglückten Abwehrversuch nach Schuss von Plutz konnte der goldrichtig stehende H.Kriebel zum 1:5 nutzen. Weitere Chancen durch Plutz, Göttner und H.Kriebel blieben dann jedoch ungenutzt.

In den Minuten 61 und 63 konnten sich die Gastgeber wieder heranarbeiten. So konnten Oppermann und Andre´ Carius ihre Kontersituationen erfolgreich abschließen. Anschließend wurde die Partie dann eher Mittelfeld lastig mit wenig Torraumszenen. So dauerte es bis zur 87.Minute, ehe Westphal aus abseitsverdächtiger Position heraus auf 4:5 verkürzte. Doch schon nach Wiederanpfiff dämpfte H.Kriebel mit seinem fünften Treffer die Hoffnung auf ein Remis. Fast hätte sich auch Burlacu noch in die Torschützenliste eintragen können, als er sehenswert mit der Hacke vollendete; aber vorher wohl ein Handspiel über die Bühne gegangen war, dass der Treffer schließlich keine Anerkennung fand.

So geht man zumindest mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde, sofern der Wettergott seinen Teil zur Wiederaufnahme der Punktserie erfüllt.

An dieser Stelle noch einmal einen Dank an die SG Röblingen/Stedten II, die so kurzfristig das Spiel auf die Beine stellen konnten.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Torsten Günther, Nico Reimer, Mickey Kriebel, Michael Kraft (76. Min: Tyler Kupfer), Conrad Plutz, Felix Schneider (65.Min: Sven Scholze), Nico Göttner (65.Min: Manuel Bernutz), Julian Steinat, Marco Precht (65.Min: Constantin Burlacu) und Harley Kriebel

 

 

Hallenturnier des SV Großgräfendorf in Schafstädt

Hallensieger zum Jahresauftakt

 

Nu eine Woche nach dem sportlichen Jahresausklang in Großkorbetha, ging es binnen einer Woche schon hinein in den Jahresauftakt nach Schafstädt, wohin die SV Großgräfendorf zum Hallenturnier eingeladen hatte.

In unserem ersten Gruppenspiel hatte man es mit dem TSV Leuna II zu tun, die auch schon recht schnell die Führung erzielen konnten. Doch in Person von Harley Kriebel und Julian Steinat konnte man die Partie zunächst drehen, ehe in den Schlusssekunden eine Unaufmerksamkeit noch für die Punkteteilung sorgte.

Im zweiten Spiel traf man dann auf die SV Teutschenthal, die man letztlich durch Tore von H.Kriebel und Nico Reimer mit 2:0 in die Schranken weisen konnte.

So ging es dann im dritten Spiel gegen die SG Döllnitz um alles. Recht schnell rannte man schließlich wieder einen frühen Rückstand hinterher. Recht spät konnte dann H.Kriebel noch für den Ausgleich sorgen, der schließlich aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber der Leunaer für den Einzug ins Halbfinale genügte.

Dort traf man auf den Gruppenersten der Gruppe A, den SR Mücheln II, die ihre Gruppenspiele alle gewinnen konnten und dabei auch ohne Gegentor blieben. In einen spannenden Spiel war es Steinat, der sehenswert das „Goldene“ Tor erzielte und somit für den Einzug ins Finale sorgte.

Dort hatte man es schließlich mit dem Gastgeber, der SV Großgräfendorf zu tun. Hier lief dann alles wie am Schnürchen. Der dreifache H.Kriebel und Nico Göttner sorgten für klare Verhältnisse, so dass das Gegentor dann nicht mehr ins Gewicht fiel.

Somit startet man auch mit einem positiven Gefühl ins neue Sportjahr, in dem man mit Harley Kriebel auch noch den besten Torschützen des Turniers stellen konnte. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an die Truppe und dem Torschützenkönig.

Ein Dank auch noch einmal an die SV Großgräfendorf für die Einladung und Organisation des Turniers.

Die SG LSV/FCM trat mit folgenden Spielern an: Matthias Hentze, Torsten Günther, Nico Reimer, Julian Steinat, Rene´ Kindschuh, Max Skripietz, Felix Schneider, Nico Göttner, Mickey Kriebel und Harley Kriebel

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“WSF Automobile Cup” in Großkorbetha

Silber zum Jahresende

 

Zum sportlichen Jahreskehraus war man anlässlich des „WSF Automobile Cup“ zu Gast in der Großkorbethaer „Werner-Giersch -Halle“.  Gleich im Eröffnungsspiel traf man auf die SV Germania Kötzschau. So waren die ersten Minuten eher abwartend geprägt, ehe Harley Kriebel mit den ersten Möglichkeiten aufwarten konnte, die aber ungenutzt blieben. Auf Kötzschauer Seite war ein Lattenknaller die größte Chance auf die Führung. Gut zwei Minuten vor Ende erlöste H.Kriebel seine Mannschaft und sorgte damit für einen optimalen Start ins Turnier.

Im zweiten Spiel hatte man es mit der LSG Goseck zu tun, die in ihrem ersten Spiel mit einem 1:1 gegen Tollwitz gestartet waren. Schon nach zwei Minuten gingen die Gosecker dann schon in Führung. Fast postwendend gelang dann Mickey Kriebel der Ausgleich, als er durch die Lücke im Deckungsverbund traf. Wenig später konnte H.Kriebel das Blatt zugunsten der SG LSV/FCM drehen. Weitere Möglichkeiten blieben ungenutzt und hielten so das Spiel bis zum Schluss spannend, wo in den letzten Sekunden Matthias Henze stark gegen Patrick Busch den Sieg rettete.

Somit war klar, dass man im abschließenden Gruppenspiel gegen Einigkeit Tollwitz (deren Anhang wahrlich Stimmung in die Halle brachte) schon für das Halbfinale qualifiziert war und mit einem Punkt sogar als Gruppenerster hätte werden können.  Chancen waren durchaus vorhanden, die Tore machten aber die Tollwitzer, die trotz des klaren 3:0 Erfolges jedoch nur auf Rang 3 abschlossen.

Im Halbfinale traf man auf Eintracht Wiederitzsch, die in ihrer Gruppe alle drei Spiele gewinnen konnten und auch ohne Gegentor blieben. Während vorn Nico Göttner die Riesenchance zur Führung liegenließ, avancierte Henze im Tor zum Garanten für das Finale. Und vorn erwiesen sich zweimal H.Kriebel und einmal Julian Steinat als Vollstrecker. Gute Besserung an den Torwart der Wiederitzscher, der sich nach geblockten Abschlussversuch verletzte und natürlich den Glückwunsch zum besten Torhüter des Turniers.

Wie es der Turnierverlauf mit sich brachte sollte dann das Finale dieselbe Paarung werden wie das Auftaktspiel. In einem spannenden Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten erzielte Kötzschau zwei Minuten vor Abpfiff das Goldene Tor.

Mit Harley Kriebel konnte die SG LSV/FCM den „Besten Spieler des Turniers“ stellen. Auch von dieser Stelle noch einmal recht viele Glückwünsche zu dieser Auszeichnung.

Die SG LSV/FCM trat mit folgenden Akteuren an: Matthias Henze, Max Skripietz, Nico Reimer, Mickey Kriebel, Nico Göttner, Felix Schneider, Julian Steinat und Harley Kriebel.

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SV Rot-Weiß Weißenfels II – SG LSV/FCM 14:8 (7:3)

Wenn acht Tore nicht reichen

 

Zum Abschluss der Hinrunde reiste man zum Nachbarschaftsduell zu den rot-weißen Kollegen der Weißenfelser Neustadt und lieferte dort ein Spiel ab, dass an Torreichtum wohl kaum zu überbieten sein wird. Auch wenn sich der Gastgeber punktuell ein wenig mit Spielern der ersten Garnitur aufhübschte, sah man sich im Vorfeld nicht ganz chancenlos.

Nach einer fünfminütigen Abtastphase war es dann aber schon der erste Angriff der gastgebenden Mannschaft, die zum ersten Treffer durch Ahmet Dag führte, der die Konfusion der SG-Hintermannschaft ausnutzte. Kurz darauf setzte SG-Stürmer Harley Kriebel über die rechte Seite einen Sololauf an, dessen Hereingabe allerdings keinen Abnehmer fand.

Nach zehn Minuten fiel dann schon das 2:0. Zunächst konnte Matthias Henze im Kasten der SG einen Kopfball von Philips Kopp reaktionsschnell abwehren, aber anschließend nicht geklärt werden konnte, so das Kopp seine zweite Chance nutzte und den Ball über die Linie drückte. Danach hatte man direkt wieder eine Möglichkeit zum Anschlusstreffer, die aber von Julian Steinat nach starken Pass von Adrian Bditer einen knappen halben Meter neben dem Tor vorbeiging. Praktisch im Gegenzug musste man wieder einen Gegentreffer schlucken, diesmal war erneut Dag nach Hereingabe über rechts zur Stelle. Nach neunzehn war dann der Drops schon scheinbar gelutscht, als Kopp auf 4:0 erhöhte. Noch ahnte niemand, dass der Irrsinn nun aber schon Fahrt aufnahm, denn schon im direkten Gegenzug durfte H. Kriebel, seinen ersten von fünf Treffern bejubeln. Jedoch bleiben die Rot Weißen das spielbestimmende Team. Einen weiteren Kopfball von Kopp konnte erneut von Henze pariert werden, ehe er von Mickey Kriebel endgültig geklärt werden konnte. Dmytro Vincenco nutzte jedoch nach 26 Minuten seine Chance zum 5:1. Zwei Minuten später schickte Steinat mit fein getimten Pass H.Kriebel auf Reisen, der schließlich aus Nahdistanz Tim Schirmer überwinden konnte.

Leider bekam man an diesem Tag abwehrtechnisch gesehen keine Ordnung hinein, so dass Elias Zobel nach 32 Minuten das halbe Dutzend vollmachte. Drei Minuten war es erneut H.Kriebél, der seine Mannschaft wieder etwas heranbrachte und auf 6:3 verkürzte. Kurz vor der Pause konnte man aber wieder nicht den Gegentreffer von Zinchenko verhindern.

Acht Minuten nach der Pause machte der Gastgeber mit einem Doppelschlag durch Zinchenko und Kopp den Sack zu. Direkt nach Wiederanstoß konnte H.Kriebel auf nun 9:4 verkürzen. Dennoch zeigten sich nun Auflösungserscheinungen in der Mannschaft der SG, so dass in den Minuten 58 (Zinchenko), 59 (Zobel) und 62 (Dag) das Dutzend vollgemacht wurde. In der 64.Minute durfte sich dann auch Steinat in die Torschützenliste eintragen. Dann herrschte für sage und schreibe 16 Minuten eine Torflaute, obwohl Chancen auf beiden Seiten vorhanden waren.

Nach 81 Minuten durchbrach dann Mohamad Khouli mit seinem Treffer zum 13:6 den Bann. Weitere fünf Minuten später bejubelte Zinchenko seinen fünften Treffer an diesem Tag. Es ehrt die SG, dass sie nicht aufsteckten und das Ergebnis durch H.Kriebel und Steinat noch etwas freundlicher gestalteten.

Ein Fazit fällt nach einem solchen Spiel recht schwer, an dem so einiges schieflief. Das begann schon im Vorfeld (Stichwort Trainingsbälle) und setzte sich dann auf dem Platz fort.  Auf beiden Seiten kann man natürlich nicht mit dem Defensivverhalten zufrieden sein. In einem normalen Spiel sind acht eigene Auswärtstreffer wohl ausreichend für einen Erfolg.

In einer insgesamt fairen Begegnung geht der Sieg für die Rot-Weißen aus Weißenfels aber in Ordnung, auch wenn man fast den Eindruck haben könnte, dass es sich hier um ein Testspiel handeln könnte.

Das aber acht Treffer für die Gastgeber von Akteuren der Landesligavertretung kommen, steht dann auf einen anderen Blatt. So geht es nun erstmal in die Winterpause, nach der man sich wieder anders präsentieren muss.

 

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Oliver Blumenschein, Nico Reimer, Mickey Kriebel, Sven Scholze, Michael Kraft, Nico Göttner (63.Min: Mihai Sandu), Adrian Bditer, Jason Kupka (63.Min: Faek Hasan), Julian Steinat und Harley Kriebel

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SV Motor Zeitz – SG LSV/FCM 3:5 (2:3)

Testspielerfolg in Zeitz

 

Obwohl beide Mannschaften personell nicht optimal ausgestattet waren, ging das Spiel im Puschendorf-Stadion gegen den SV Motor Zeitz über die Bühne. Bei nasskaltem Wetter erwischten der Gastgeber dann auch den besseren Start, als sie mit ersten Angriff direkt in Führung. Beim satten Schuss aus gut 18 Metern von Dolodymar Dobrovolskuy unter den Querbalken hatte Torwartneuling Manuel Bernutz das Nachsehen.

Nach diesen frühen Rückstand dauerte es ein wenig, ehe die SG langsam ins Spiel fand und nun auch den Vorwärtsgang einlegte. Nach 16 Minuten war es Michael Kraft aus der Distanz, der sehenswert zum Ausgleich einnetzte. Die Freude währte jedoch nur zwei Minuten, als man hinten nicht entscheidend klären konnte und Christian Kahnt von der Strafraumgrenze abzog und seine Farben wieder in Front brachte.

Doch nun war man sofort wieder im Spiel und kam auch zu Möglichkeiten. Ein Freistoß von Julian Steinat konnte Florian Wolf im Zeiter Kasten parieren.  Einen weiteren Freistoß, diesmal von Harley Kriebel getreten konnte Wolf über das Tor lenken. Eine weitere Torannäherung, nach Einzelleistung von H.Kriebel landete am Außennetz. Besser machte er es dann nach 28 Minuten, als er einen Fehler der Zeitzer Abwehr nutzte und mit einem Sololauf auch Wolf umkurven konnte und zum 2:2 einschieben konnte. Nur fünf Minuten später konnte unser Gastspieler Fabian Beckmann einen Ball abfangen, der schließlich bei Steinat landete, der hier auch nach Einzelaktion das Spiel drehen konnte. Dann lag gar noch ein vierter Treffer in der Luft, als ein sauber gespielter Ball von Jason Kupka ganz knapp von Wolf vor H.Kriebel geklärt wurde.

Nach der Pause wurde der angeschlagene Bernutz durch Christian Gebhardt ersetzt, der nach 50 Minuten zum Freistoß antrat und Wolf vor leichte Probleme stellte. Das Spiel war nun recht ausgeglichen; jedoch konnte die SG nach 66 Minuten das Ergebnis auf 2:4 erhöhen. Vorausgegangen war hier eine Hereingabe von H.Kriebel, die Steinat in der Mitte knapp hinter die Torlinie drücken konnte, bevor Wolf das Spielgerät aufnehmen konnte.

Wieder vergingen nur zwei Minuten, ehe die Motor-Kicker wieder herankamen. Diesmal war es ein Foulspiel auf Höhe der rechten Strafraumlinie, den  Schiri Ronny Duda in den Strafraum ein ortete. Auch wenn Gebhardt mit den Fingerspitzen den Ball berührte, konnte er den folgenden Elfmeter nicht parieren.

Neun Minuten vor dem Ende war es eine Co-Produktion der Gebrüder Kriebel. Von Mickey bedient konnte Harley seine Geschwindigkeit zum energischen Eindringen und erfolgreichen Abschluss nutzen. Die letzten Möglichkeiten gebührten schließlich den Gastgeber, der aber an Gebhardt nicht mehr vorbeikam.

So fährt man letztlich nicht unverdient einen Testspielsieg ein, der der Truppe vor den beiden finalen Spielen bis zur Winterpause noch einmal Selbstvertrauen geben sollte. Nächste Woche empfängt man in Reichardtswerben die Reservemannschaft der FC ZWK Nebra.

 

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Manuel Bernutz (46.Min.Christian „CB10“ Gebhardt), Nico Reimer, Tyler Kupfer, Michael Kraft, Mickey Kriebel, Nico Göttner, Julian Steinat, Felix Schneider, Fabian Beckmann (Gastspieler), Jason Kupka und Harley Kriebel

PS: Leider fielen viele Bilder den suboptimalen Lichtverhältnissen zum Opfer…

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SG LSV/FCM – SG Blau-Weiß Bad Kösen II 2:5 (1:3)

Keine Punkte trotz Blitzstart

Nach dem spielfreien Wochenende empfing man den Tabellenzehnten aus Bad Kösen und rechnete sich hier auch einiges aus. Das man am Ende mit leeren Händen dastehen würde, ahnte nach einer Minute noch niemand, als Nico Göttner auf Harley Kriebel durchsteckte, der sich über rechts durchsetzen konnte und zur frühen Führung vollendete.

Leider verpuffte die Anfangseuphorie recht schnell und schien eher den Gast zu beflügeln, der mit seiner ersten ernsten Offensivaktion nach vier Minuten zum schnellen Ausgleich kam. Hier konnte sich Maik Grottel mit Ball recht unbehelligt an der Strafraumgrenze entlangbewegen und schließlich auch abziehen. Den nächsten Angriff der Gäste konnte man zur Ecke abwehren, dessen Ausführung schließlich von Mickey Kriebel unglücklich ins eigene Tor bugsiert wurde.

Auch wenn in Folge vieles Stückwerk blieb, konnte man einige offensive Akzente setzen. Ein Zuspiel von Göttner auf Julian Steinat, brachte diesen in Position, der aber vom Strafraumeck aus vorbeizog. Wenig später konnte ein sauberes Zuspiel von Steinat in die Schnittstelle auf den abziehenden H.Kriebel noch geblockt werden. Die anschließende Ecke brachte dann einen harmlosen Kopfball von Conrad Plutz ein, der sichere Beute von Nick Sattler im Tor der Kurstädter wurde.

Nach 17 Minuten gab es dann den nächsten Nackenschlag für die heimische SG, als nach vermeidbaren Ballverlust erneut Grottel von der rechten Strafraumgrenze ins lange Eck vollendete.

Die nächste Möglichkeit bot sich dann erneut Plutz, der nach Foul an Adrian Bditer zum Freistoß antrat, den Sattler jedoch noch über seinen Kasten lenken konnte.

Spielerisch blieb man in der ersten Hälfte weitgehend unter seinen Möglichkeiten, hatte sogar das Glück, das nach Ballverlust im Mittelfeld der startende Mirko Bönicke das Ergebnis nicht weiter ausbaute. Den möglichen Anschlusstreffer hatten Göttner und auch H.Kriebel auf den Fuß, verfehlten aber den Kasten. Ein weiterer Versuch von Steinat von der rechten Seite endete am Außennetz. Verletzungsbedingt musste dann zu allen Überfluss Nico Reimer vom Platz, was zur Folge hatte, das Plutz aus dem Sturm nun die Verteidigung ging.

Nach dieser ernüchternden ersten Hälfte, versuchte man nach Wiederbeginn das Blatt zu wenden; dass Tor aber machten die Gäste nach 50 Minuten. Auch hier hatte Florian Menzer zu viel Platz zum Abschluss aus der zweiten Reihe.

Hoffnung keimte nur fünf Minuten später noch einmal auf, als nach langen Ball von Plutz H.Kriebel in den Strafraum eindringen konnte und den gerade erst eingewechselten Ersatztorhüter Kevin Jackel überwinden konnte.

Auch wenn man zumindest in der zweiten Hälfte zumindest kämpferischer und bemühter daherkam, boten sich den Kösener die besseren Möglichkeiten. So verfehlte Bönicke, später musste sich Matthias Henze beim Versuch von Grottel strecken.

In einer nun  hektischen Phase des Spiels hatte der Gast auch Glück, dass Menzer nach klaren Foul an Plutz nicht mit Gelb/Rot zum Duschen musste. Hier musste der allein leitende Schiri Matthias Werner nach einer guten Stunde Spielzeit viermal Gelb innerhalb von sechs Minuten zücken. Man mag sich  nicht vorstellen, wäre in diese Phase hinein der Anschlusstreffer gefallen. Mit dem 2:5 beruhigte sich dann das Spiel aber wieder. Bezeichnenderweise musste es natürlich ein Freistoß sein, denn Grottel direkt über die Mauer hinweg in die Maschen setzte. Bönicke hätte seine Farben durchaus weiter zum Jubeln animieren können, setzte aber mit Kopfball aus Nahdistanz den Ball vorbei.

Für die SG kam kurz vor Schluss noch einmal der eingewechselte Oliver Blumenschein zum Abschluss, was aber Jackel vor keine Probleme stellte.

War sonst immer der Teamgeist ein wichtiges Pfand im Spiel der SG, blieb heute ein weitgehend konsternierter Trainer Christian Gebhardt zurück, der sich den Unterschied zu den gezeigten Trainingsleistungen nicht erklären konnte. Schon am kommenden Wochenende bietet sich die Möglichkeit, dieses Spiel vergessen zu machen zu machen. Diesmal geht die Reise nach Karsdorf, die an diesem Spieltag gegen die Rot-Weißen aus Weißenfels mit 0:3 den Kürzeren zogen und nun den zehnten Rang innehaben. Selbst verharrt man nach dem heutigen Spiel auf Rang 7.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Rene´ Kindschuh (82.Min: Sven Scholze), Nico Reimer (41.Min: Faek Hasan), Mickey Kriebel, Michael Kraft, Julian Steinat (76.Min: Marco Büchner), Nico Göttner, Adrian Bditer, Jason Kupka (48.Min: Oliver Blumenschein), Conrad Plutz und Harley Kriebel

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SG LSV/FCM- FC RSK Freyburg II 6:0 (4:0)

Halbes Dutzend nach holprigen Start

Nach den zuletzt ernüchternden Auftritten wollte man an diesem Tag Wiedergutmachung betreiben. Doch die Gespenster der Auftritte gegen Mertendorf schienen noch immer nicht gebannt, wenn man die ersten Minuten des Spiels gegen die Reserve des FC RSK Freyburg mit ansah.

Schon in der ersten Minute musste Sven Quandt mit Zuhilfenahme seiner Fingerspitzen gegen Jacob Saupe den frühen Rückstand verhindern. Kurz schien es, als würde es einen Ruck in der SG geben, als nach Vorstoß über Nico Göttner, Harley Kriebel zum Abschluss kam, den Steve Sorge im RSK-Tor abwehren konnte, wo schließlich Adrian Bditer eine weitere Möglichkeit verbuchen konnte, aber Sorge hier wieder die Oberhand behalten konnte. Schon im Gegenzug brannte es dann wieder lichterloh, als Saupe freistehend am glänzend aufgelegten Quandt scheiterte. Zu ungenau war dann auch der Versuch aus der zweiten Reihe durch Christian Werner.

Der Gast aus Freyburg war besser im Spiel und erarbeitete sich auch weitere Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben, während die SG hinten recht wacklig wirkte und nach vorn zu umständlich und ungenau agierte.

Das sich das Auslassen der Möglichkeiten rächen wird, wurde den Gästen dann nach einer halben Stunde Spielzeit unerbittlich vor Augen geführt. Von Göttner eingeleitet, konnte sich Conrad Plutz auf der rechten Seite durchtanken und passte dann in die Mitte, wo Christian Gebhardt mit der Fußspitze, das Leder über die Linie bugsieren  konnte. Das schien nun den Offensivgeist des Gastgebers zu beleben. Ein nach Eckball von Bditer von Plutz aufs Tor gebrachter Abschluss konnte noch auf der Linie geklärt werden.  Nur zwei Zeigerumdrehungen später wurde der Torschütze im Strafraum gelegt. Den Strafstoß überließ Abwehrchef Nico Reimer schließlich Plutz, dessen letzte Aktion vor seiner vorsorglichen Auswechslung darin bestand, souverän auf 2:0 zu erhöhen. Auch die nächste Aktion war schließlich wieder von Erfolg gekrönt, als Gebhardt von links kommend aufs Tor zielte, von wo der Ball zentral abgewehrt wurde, wo H.Kriebel die Vorlage dankend zum 3:0 vollendete. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel fiel dann gar noch das 4:0. Nach Flanke von H.Kriebel trat zunächst Felix Schneider mittig stehend über den Ball, den schließlich Gebhardt mit all seiner Routine im Kasten unterbrachte.

Nach der Pause erwartete man noch einmal ein Anrennen, der Gäste, dass dann aber nicht so intensiv ausfiel. Zudem hatte sich nun der Abwehrverbund derart stabilisiert, dass man im Sechzehner nichts mehr anbrennen ließ und nach vorn nun die deutlicheren Akzente setzte.

Nach 52 Minuten konnte man schließlich auf 5:0 erhöhen. Diesmal war es ein Freistoß von Reimer, der von Gebhardt am langen Pfosten über Sorge hinweg einköpfte. Sechs Minuten später konnte Gebhardt schließlich seinen Viererpack bejubeln, als er nach starken Seitenwechsel von H.Kriebel das halbe Dutzend vollmachte.

Auch wenn man dann den Fuß ein wenig vom Gaspedal nahm, lagen weitere Treffer durchaus im Bereich des Möglichen. So traf H.Kriebel nach Ecke Bditer nur den Querbalken, der zweite Ball landete dann im Toraus. Der nach langer Sperre zurückgekehrte Carsten Skripietz durfte sich nach Eckball auch versuchen, zielte aber vorbei. Weitere Chancen durch Bditer oder dem eingewechselten Faek Hasan blieben auch erfolglos. Die größte Chance gab es dann durch den ebenfalls eingewechselten Oliver Blumenschein, der nach Zuspiel von Skripietz noch einmal Sorge prüfte, der sich hier schon ziemlich strecken musste.

Auch wenn der Sieg mit 6:0 scheinbar eine eindeutige Sache vermuten lässt, darf man nicht vergessen, dass man ein völlig anderes Spiel erleben würde, hätte der Gast aus der Sektstadt seine anfänglichen Chancen genutzt. So konnte man in der elfminütigen Trefferphase dem Gegner den Stecker ziehen und am Ende auch verdient die drei Punkte dabehalten.

Am kommenden Spieltag ist die SG zum Zuschauen (sprich Spielfrei) eingeteilt, ehe es dann am ersten Novemberwochenende gegen die Zweittruppe der SG Blau-Weiß Bad Kösen geht, die man dann in Reichardtswerben empfängt.

 

Nach Spielende bat Christian Gebhardt seine Truppe in die Kabine, wo er sprichwörtlich seine Schuhe an den Nagel hängte, um sich nun  fortan gänzlich dem Trainerdasein zu widmen. Mit einen Viererpack gelang damit ein würdiger Abschluss nach 34 Jahren als Spieler.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft (81.Min: Sven Scholze), Nico Reimer, Mickey Kriebel, Carsten Skripietz, Nico Göttner (76.Min: Oliver Blumenschein), Rene ´Kindschuh (65.Min: Faek Hasan), Adrian Bditer, Christian  “CB10” Gebhardt (59.Min: Jason Kupka), Conrad Plutz (34.Min: Felix Schneider) und Harley Kriebel

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SG LSV/FCM – SV Mertendorf 0:4 (0:2)

Aus im Achtelfinale

Nur eine Woche nach der 0:6 Schlappe in der Meisterschaft gab es schon ein Wiedersehen mit dem SV Mertendorf, diesmal im Achtelfinale des Burgenlandpokals. Auch wenn man natürlich Wiedergutmachung betreiben wollte, fühlte man sich, als würde man nahtlos an die zweite Hälfte des vorangegangenen Spiels anknüpfen. Schon mit der ersten Aktion erzwangen die Gäste aus dem Wethautal einen Eckball, der schließlich schon die frühe Führung nach sich zog, als Jamie Rothenhöfer am kurzen Eck lauernd den Ball irgendwie im Tor unterbringen konnte.

Davon beflügelt zogen die Mertendorfer nun ihr Spiel auf, während die SG darum rang, irgendwie ins Spiel zu finden, was aber zunächst nicht gelang. Die Verunsicherung ermöglichte den Gästen weitere Chancen; teilweise auch durch leichtfertige Ballverluste beim Spielaufbau. Zunächst verfehlte Sebastian Staude. Richtig brenzlig wurde es dann, als Ricardo Schäler aus Nahdistanz zum Kopfball kam und unglaublicher weise verfehlte. Nach einer Viertelstunde musste dann Sven Quandt im Kasten der SG durch Herauslaufen klären.

Nach 18 Minuten war aber auch er machtlos, als wieder nach unnötigen Ballverlust auf den blank stehenden Schäler gepasst wurde, der nach kurzen Antritt überlegt das 0:2 markierte.

Aber nun wurde man doch nach vorn etwas agiler, auch wenn es nur selten ein Durchkommen gab. So war es Adrian Bditer, der im Sechzehner zum Abschluss kam, aber über den Kasten hinweg verfehlte. Vielleicht hätte das Spiel noch einmal in spannende Gefilde wechseln können, als Harley Kriebel den Ball erobern konnte und auf Bditer ablegte, der mit einem Heber den zu weit vorn stehenden Pascal Reh überlupfen konnte, aber haarscharf am linken Pfosten vorbei zielte.

Die besseren Möglichkeiten boten sich aber weiterhin den Mertendorfern, wobei Schäler zweimal am stark reagierenden Quandt scheiterte. Für die SG kam Michael Kraft nach Freistoß von Julian Steinat noch zum Kopfball, der aber über den Querbalken segelte. Eine letzte Chance bot sich vor der Pause Nico Reimer, der aber aus zentraler Position seinen Freistoß zu mittig zielte, um Reh vor größere Probleme zu stellen.

Nach einer deftigen Halbzeitansprache von Christian Gebhardt, schien man dann auch den besseren Start zu erwischen. Einen ersten Abschluss von Steinat von der rechten Seite, der zwecks mangelnder Anspielstationen zustande kam, war für Reh sichere Beute. Pech hatte Steinat wenig später, als er von der Strafraumgrenze abziehen konnte, aber den Ball leider nicht voll treffen konnte, um für mehr Gefahr sorgen zu können. Kurz drauf konnte er im Laufduell noch im letzten Moment am Torschuss gehindert werden. Bei der folgenden Ecke konnte H.Kriebel zum Fallrückzieher ansetzen, allerdings auch ohne Fortune. Die Tore machten aber die Gäste. Zunächst scheiterte Staude wieder an Quandt, ehe nach 59 Minuten wieder ein Fehlpass das Gegentor einleitete. Nutznießer war wieder Schäler, der am langen Pfosten nur noch einschieben musste. Vier Minuten dann gar das 0:4, als Staude mit Solo durchs Mittelfeld stapfen konnte, der dann auf Rothenhöfer ablegte, der nach kurzem Schwenk links unten Quandt keine Chance ließ, so lang er auch sein möge.

Nun schalteten die Gäste natürlich einen Gang zurück. Möglichkeiten gab es dennoch nicht viel gegen eine gutstehende Abwehrreihe. So waren es Schüsse aus der zweiten Reihe von Steinat und Mickey Kriebel, die aber vorbei strichen. H.Kriebel wurde dann ein Tor zwecks knappen Abseits nicht zugesprochen. Die letzten Möglichkeiten hatten dann wieder die Gäste. So durfte sich Quandt noch einmal gegen Harald Scholz auszeichnen.

Am Ende musste man sich erneut (und zum vierten Mal in diesem Jahr) dem SV Mertendorf verdient  geschlagen geben. Wermutstropfen für die SG war die Verletzung von Julian Thiele, der ohne Fremdeinwirkung unglücklich mit dem linken Fuß umknickte, was leider auch den Einsatz eines RTW erforderlich machte. An dieser Stelle auf alle Fälle gute Besserung.

Bereits am kommenden Samstag geht es dann wieder um Punkte. Hier empfängt man in Markwerben die Reserve des FC RSK Freyburg, die derzeit auf Rang 10 rangieren.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft, Nico Reimer, Mickey Kriebel, Nico Göttner (70.Min: Oliver Blumenschein), Julian Steinat, Nils Kolb (46.Min: Julian Thiele ((76.Min: Sven Scholze)), Adrian Bditer, Felix Schneider (70. Min: Rene´ Kindschuh), Jason Kupka und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kam Marco Büchner

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Ende

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