Titel Author Marco Müller

SG LSV/FCM – SG Freyburg II / Gleina 0:5 (0:3)

Negativserie hält an

Dachte man, dass es nach dem Spiel in Löbnitz  wieder besser laufen könnte, sah sich nach diesen neunzig Minuten der bisher schlechtesten Saisonleistung gegenüber. Dabei begann das Spiel noch recht verheißungsvoll mit einer Chance durch Julian Steinat, der nur knapp am Kasten vorbei zielte. Doch nun zeigte sich, dass die Jahnstädter nicht gekommen waren, die Punkte hier zu lassen. Jetzt zeigte sich die Defensive der SG recht fahrig, die Gäste noch zu inkonsequent, wie die Chancen durch Casimir Lehker und Leon Staupendahl zeigten. Nach 17 Minuten geriet man dann in Rückstand, auch wenn diesem Treffer durch Lehker ein wenig Abseits vorauseilte. Kurz darauf konnte Harley Kriebel im letzten Moment vor Staupendahl zur Ecke klären, die dann zum 0:2 führte. Mit allen Freiheiten ausgestattet ließ Nils Deckert per Kopf Torwart Sven Quandt keine Chance. Kurz darauf bat eine wohl verunglückte Hereingabe von Lehker zum Tänzchen auf dem Querbalken. Die Gäste, die zumeist jeglichen Spielaufbau der SG unterbinden konnte, erhöhte nach einer halben Stunde gar auf 0:3. Nach Fehlpass startete Felix Kaiser und schob schließlich über die Linie. Danach hatte man Glück, dass ein mögliches 0:4 durch Abseitsentscheid entfiel. Und man hatte mit Quandt einen Schlussmann, der bis zur Pause mit starken Reaktionen Schlimmeres verhinderte. So blieb er Sieger gegen Kaiser und Staupendahl.

Waren die ersten Minuten im zweiten Durchgang noch recht ausgeglichen, ergaben sich dann die ersten Chancen für die Freyburger, die durch Damian Götze und Deckert ungenutzt blieben. Nach 56 Minuten fiel dann die Vorentscheidung. Nach Flanke von der rechten Seite kam der hochgewachsene Kaiser zum Kopfball, denn Quandt trotz Fingerspitzenkontakt nicht mehr den Einschlag verwehren konnte. Stark war er dann  jedoch dann im Eins zu Eins Duell mit Staupendahl. Nur wenig später lag nach hereingebrachten Freistoß erneut der Ball im Netz; einhergehend mit dem Abseitswimpel. In der 65.Minute hatte man nun selbst die Chance zum Ehrentreffer als nach Freistoß von H.Kriebel Jason Kupka auf Adrian Bditer auflegte, der aber ohne Bedrängnis aus Nahdistanz über den Kasten abschloss. So musste man praktisch im Gegenzug das 0:5 hinnehmen, mit dem sich Staupendahl, der die Abwehr der SG schon vor arge Probleme stellte, belohnte. Danach kann man sich bei Quandt bedanken, der weitere hochkarätige Chancen vereiteln konnte. Ein letztes Lebenszeichen der SG schickte dann der eingewechselte Jan Günschel Richtung Freyburger Kasten, der aber kein Problem für Dominik Katzmarek darstellte.

So verliert man schlussendlich deutlich gegen die SG Freyburg II / Gleina, wenngleich die Niederlage noch hätte höher ausfallen können. Man fragt sich, wohin die Leichtigkeit und das Selbstverständnis der Hinrunde entfleucht ist. Mit der leisen Hoffnung auf Besserung geht es im nächsten Spiel zur SG Balgstädt / Laucha II.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Rene´ Kindschuh, Conrad Plutz, Torsten Günther, Mickey Kriebel, Tino Zimmermann (70.Min: Jan Philipp Günschel), Nico Göttner, Julian Steinat, Jason Kupka, Adrian Bditer (70.Min: Leon Böhme) und Harley Kriebel

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Die SG spielte wie folgt:

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Immer wieder zu Karfreitag

Immer wieder zu Karfreitag

 

Wie in jedem Jahr  fand zum Karfreitag erneut ein Schnuppertraining beim LSV Rot-Weiß Reichardtswerben statt.

Bei nicht gerade optimalen Frühlingswetter, gepaart mit Osterurlaub , fiel die Resonanz nicht ganz erhofft aus. Trotzdem waren die Kinder, die den Weg zum Vereinsgelände gefunden mit Spaß bei der Sache. Unter Leitung von Ralf Zimmermann und einigen Kindern des Vereins fand dann eine kleine Trainingseinheit statt. Zunächst startete man zunächst mit einer kleinen Aufwärmung, bevor dann die Arbeit mit dem Ball begann. So übte man sich  im Zuspielen und Torabschluss

Zum Abschluss der Einheit gab es dann noch ein kleines Trainingsspiel, in dem die Kids mit großer Begeisterung dem runden Leder nachjagten und auch so manches Tor bejubeln durften.

Das abschließende Highlight war dann das „Ostereiersuchen“,  Gemeinsam mit den anderen Jugendmannschaften, die parallel trainierten, ging es dann mit Begeisterung auf die Suche.

Ein Dank geht an dieser Stelle auch an Ellen Zimmermann, Doreen Standke  Jacqueline Löbnitz und Katja Büchner, die sich bereits am Gründonnerstag mit einigen Kindern  der nun   auch schon in Tradition befindlichen Ostereierfärberei  widmeten.

Bei Interesse am Kinderfußball stehen Enrico Schieck (Tel.: 0177 8424921) oder Tino Zimmermann (Tel: 0172 4628668) für weitere Fragen zur Verfügung.

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VSG Löbitz – SG LSV/FCM 2:0 (1:0)

Punktlose Heimreise

Platzte in den vergangenen beiden Spielen die Auswechselbank förmlich aus den Nähten, musste an diesem Spieltag selbst Trainer Christian Gebhardt seine Schuhe noch einmal vom Nagel nehmen. Wie schon in der Vorwoche ging es ins beschauliche Wethautal, diesmal zum Tabellenschlusslicht VSG Löbitz.

Auch wenn man durchaus die Zielsetzung hatte mit drei Punkten abzureisen; auf dem Platz sah das schon völlig anders aus. Von Beginn war die Heimelf griffiger im Spiel. So musste SG Torhüter Sven Quandt schon in der Anfangsminute schon mal beherzt zugreifen. Dann versuchte sich Ben Böhme für die Hausherren aus der Distanz, der jedoch verfehlte. Selbiges war auch dem Kopfball von Eldar Bondarcev beschieden. Ein harmloser Abschluss von Adrian Bditer war dann so etwas wie die erste Torannäherung für den Gast.

Nach 20 Minuten belohnten sich die Löbitzer für ihre Bemühungen. So konnte sich Patrick Binder über links durchsetzen und den Ball nach innen bringen, wo schließlich Bondarcev nur noch vollenden musste. Hoffte man auf eine Art Weckruf, sah man sich in weiterer Folge des Spielgeschehens getäuscht. Konnte man im Mittelfeld durchaus noch mithalten; vorn kam zu wenig Durchschlagskraft zustande, gegen eine konsequent verteidigende Hintermannschaft. So hätten die Gastgeber sogar noch nachlegen können, als nach abgewehrten Freistoß Binder zum Nachschuss kam und Quandt zur Flugeinlage zwang. Mit diesem knappen Rückstand ging es dann in die Pause.

Doch auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf. Auch hier erwischte die VSG den besseren Start. Ein erster Versuch von Jamie Rothenhöfer strich knapp am Pfosten vorbei. Auch ein Abschluss von Tom Böhme war zu ungenau für größere Gefahr. Insgesamt zeigte sich das Spiel der VSG abgeklärter und auch galliger.

Nach einer guten Stunde Spielzeit auch mal wieder ein Abschluss der SG durch Harley Kriebel, der aber weit verfehlte. Leider wurde nun das Spiel immer unruhiger und immer wieder durch Fouls auf beiden Seiten unterbrochen.  In der 70. Minute fiel dann das 2:0, als sich Rothenhöfer auf der rechten Seite mit einem Sturmlauf durchsetzen konnte und mustergültig für Niklas Beyer auflegte, der sich diese Möglichkeit nicht mehr nehmen ließ.

Auch wenn sich die VSG nur zwei Minuten nach dem Ausbau der Führung durch eine Rote Karte für Thomas Langner dezimiert sah, war das Spiel in Überzahl in weiterer Folge praktisch nicht bemerkbar. Ein Freistoß von Gebhardt, der knapp am linken Pfosten vorbei ging, war dann auf lange Sicht die größte Möglichkeit. Immer wieder fand man kein Durchkommen; die besseren Chancen blieben auf Seiten der Wethautaler; hier verfehlten Binder und Beyer jedoch die endgültige Entscheidung.

Vielleicht hätte man in der 89.Minute das Spiel noch einmal scharf machen können, als mit der besten Aktion der SG H.Kriebel nach starkem Zuspiel im Strafraum zum Abschluss, dem aber das Abschlusspech weiter am Stiefel klebte und rechts am Pfosten vorbei schob.

So geht man nach enttäuschenden 90 Minuten auch verdient als Verlierer vom Platz, gegen einen unbequem zu bespielenden Gegner, der mit nunmehr drei Siegen in der Rückrunde noch den Anschluss ans rettende Ufer finden kann. Nur aufgrund des besseren Torverhältnisses grüßt man selbst noch als Tabellenzweiter; aber der Start in die Rückrunde kann durchaus als misslungen betrachtet werden. So hat man nun über das spielfreie Osterwochenende Zeit sich zu besinnen, um dann  im Heimspiel gegen die SG Freyburg/Gleina ein anderes Gesicht zu zeigen.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Rene´ Kindschuh, Christian „CB10“ Gebhardt, Torsten Günther, Mickey Kriebel, Max Skripietz (66.Min: Sven Scholze), Nico Göttner, Jason Kupka, Adrian Bditer, Leon Böhme (46.Min: Julius Heinrich) und Harley Kriebel

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SV Mertendorf – SG LSV/FCM 1:0 (1:0)

Niederlage im Spitzenspiel

Alles war angerichtet für das Spiel Erster gegen Zweiten: Flutlicht, Roster auf dem Grill, Bierchen und mit gut 100 Zuschauern auch ansehnliche Kulisse. Auch wenn man das Hinspiel mit 7:0 recht klar entschieden hatte, hat die Truppe von Nils Pachulsky danach das Verlieren verlernt und in der Tabelle mit acht Punkten einen komfortablen Vorsprung erspielt. Unter dieser Prämisse wollte man im Wethautal etwas mitnehmen. Das Spiel begann auch mit mehr Spielanteilen für die SG aus Reichardtswerben und Markwerben; wahre Chancen entstanden aber dadurch zunächst nicht. Diese blieb dann dem Gastgeber vorbehalten, als nach 10 Minuten Leon Knoblauch vor Sven Quandt im SG Tor auftauchte, dieser aber stark klären konnte. Danach gab es so etwas wie eine Halbchance. Zunächst landete ein Freistoß von Conrad Plutz in der Mauer;  und schließlich bei Adrian Bditer, wo aber schließlich Florian Sieske im Tor der SVM Sieger blieb. Wenig später war es erneut Knoblauch, der aus spitzen Winkel ins kurze Eck vollenden wollte, hier tauchte Quandt aber rechtzeitig ab. Gegen den Führungstreffer war aber auch er machtlos. Eine harmlos erscheinende Hereingabe von der rechten Seite flatterte an Freund und Feind vorbei, wo dann am langen Pfosten lauernd Kenny Kobylka goldrichtig stand und sich diese Möglichkeit auch nicht mehr nehmen ließ.

Nun war man natürlich gefordert, aber zunächst kam nur Harley Kriebel nach langen Ball von Plutz zu einem eher ungefährlichen Abschluss. Auf Seiten der Gastgeber versuchte es Ricardo Schäler aus der zweiten Reihe, wurde aber zu Kosten eines Eckballs blockiert. Nach gutem Zuspiel von Max Skripietz ging Jason Kupka, der ein super Spiel ablieferte, in den Strafraum und wurde dort recht unsanft angegangen; blieb aber fairerweise doch auf den Beinen.

Die Wethautaler blieben dennoch das gefährlichere Team: Nach Flanke kam Kobylka zum Kopfball, der knapp über den Querbalken strich. Der SG, offensiv durchaus bemüht, blieben zumeist zur Schüsse aus der Distanz. Einer dieser, von H.Kriebel abgeschlossen, verfehlte nur denkbar knapp. Noch vor der Pause hatte man schließlich Glück, als ein suboptimal geklärter Ball von der Strafraumgrenze abgezogen nur den Pfosten traf.

Nach dem Seitenwechsel konnte man durch Kupka den ersten Abschluss vermelden, der jedoch den Kasten verfehlte. Danach übernahmen die Hausherren das Kommando und hätten den Vorsprung durchaus ausbauen können. So ließ Kobylka aus Nahdistanz die Riesenchance aus, das Spiel für seine Farben in ruhigere Fahrgewässer zu führen. Selbigen brachte dann eine Flanke in den Sechzehner, hier köpfte Piet Jaschinsky vorbei. Danach war es Quandt, der seine Mannschaft zweimal im Spiel hielt. Nach Durchbruch des eingewechselten Sören Hölzer blieb er Sieger. Wenig später hatte er im Nachfassen den Versuch von Konstantin Jahr unter Kontrolle. Halbwegs brenzlig wurde es auch, als Schäler im Solo den Ball an Quandt zwar vorbeilegte, aber diesen dann nicht mehr erreichen konnte.  Nach dieser Phase kam man wieder zurück ins Geschehen, auch wenn das Spiel, ohnehin schon recht intensiv, noch einige Schippen drauflegte. Nach Eckball von H.Kriebel köpfte Plutz vorbei. Danach legte Plutz für H.Kriebel auf, der dann allerdings mit dem schwächeren Fuß zum Abschluss kommen musste und so verfehlte. Etwas zwingender war es dann als Nico Reimer für H.Kriebel auflegte, der schließlich an Sieske scheiterte. Da man nun etwas offener zu Werke ging, war es nur eine Frage der Zeit, dass die Gastgeber mal einen Konter durchbringen würde. Beim gefährlichsten seiner Art gewann erneut Quandt das Duell gegen Hölzer. Auf der Gegenseite war dann Sieske einen Ticken eher am Ball, als Plutz von Julian Steinat in der Spitze bedient wurde. Schon weit in der Nachspielzeit befindlich, wurde beim letzten Vorstoß Julius Heinrich zwanzig Meter vor dem Tor von den Beinen geholt. Den Freistoß, von Plutz getreten, konnte Sieske nur seitlich nach vorn abwehren, wo beim Abschluss von Torsten Günther recht harte Bandagen angelegt wurden. Der Ball ging schlussendlich über den Kasten, aber die Diskussionen über einen möglichen Strafstoß gingen dann nach Schlusspfiff in die nächste Runde. Hier sah dann zu allem Überfluss Steinat noch seine zweite gelbe Karte in diesem Spiel.

Am Ende verdient sich der Tabellenführer den Sieg aufgrund der klareren Torchancen und einer abgeklärten Spielweise. Am kommenden Samstag geht es erneut auf Reisen, diesmal zur VSG Löbitz, die derzeit am Tabellenende rangieren.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Conrad Plutz, Rene´ Kindschuh (83.Min: Julius Heinrich), Torsten Günther, Max Skripietz, Michael Kraft (69.Min: Nico Reimer), Nico Göttner (58.Min: Mickey Kriebel), Jason Kupka, Julian Steinat, Adrian Bditer (69.Min: Tino Zimmermann) und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kam Leon Böhme

 

PS: Diesmal gibt es leider keine Fotogalerie, da die Flutlichtanlage wohl nicht die nötige Lux Zahl anbieten konnte.

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SG LSV/FCM – SV Rot-Weiß Weißenfels II 2:1 (0:1)

Spiel in Unterzahl gedreht

Nachdem man in der Vorwoche die dritte Pflichtspielpleite in Folge hatte hinnehmen müssen, galt es gegen die Reserve der SV Rot-Weiß Weißenfels wieder in die Spur zu kommen. Doch schon in der 1.Minute erlebte man den ersten Dämpfer. Ein unglücklich geratener Rückpass von Mickey Kriebel, wollte sich Mienab Ghebregergis erlaufen, den schließlich SG-Hüter Andrei Topala einen Ticken zu spät kommend von den Beinen holte. Zum fälligen Strafstoß sah Topala auch noch die Rote Karte. Im Sog dieser Karte musste der unglückselige Felix Schneider schon frühzeitig den Platz räumen und so kam Sven Quandt in den fragwürdigen Genuss, mit seinem ersten Ballkontakt diesen aus dem Netz zu holen, weil der Gefoulte selbst souverän verwandelte.

Man zeigte sich in Folge wenig geschockt und riss trotz der Widrigkeiten das Spiel an sich, kam jedoch im letzten Drittel zunächst nicht zur Entfaltung. Die Gäste verlegten sich zunehmend auf die Abwehrarbeit und Kontersituationen. Doch hier zeigte sich die Abwehr um Torsten Günther zumeist gefestigt. Etwas Gefahr blitzte bei einem Distanzschuss von Ronny Wendler auf, den Quandt aber abwehren konnte. Die erste wirkliche Torannäherung gab es dann durch Harley Kriebel, der mit Freistoß Ciprian Ungureanu aber nicht überraschen konnte. Dann brachte Julian Steinat Jason Kupka in Szene, dessen Abschluss aus spitzem Winkel von Ungureanu mit der Faust abgewehrt wurde. Auch Nico Göttner scheiterte aus aussichtsreicher Position nach Zuspiel von H.Kriebel am Schlussmann der Neustädter. Beute wurden auch der Fernschuss von M.Kriebel und auch der Kopfball von Marco Precht nach Flanke von Rene´ Kindschuh ohne Folgen blieb.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb man das aktivere Team; am Bild änderte sich jedoch auch nichts. So blieb ein relativ harmloser Abschluss von Kindschuh die gefährlichste Annäherung. Nach Foul an Precht legte sich Conrad Plutz in der 64.Minute die Kugel zwanzig Meter vor dem Kasten zum Freistoß zurecht, der sich hernach noch gefährlich auf den Querbalken senkte. Danach tauchten auch die Gäste wieder mal gefährlich vor dem Kasten von Quandt auf, doch hier verfehlte Christian Spindler nach Hereingabe. Nur eine Minute später musste Quandt sich beim Versuch von Ghebregergis strecken und zur Ecke klären. Danach folgten starke vier Minuten, in denen es gelang, dass Spiel zu drehen. Nach Vorlage von Plutz stand Steinat goldrichtig und schob überlegt zum Ausgleich ein. Wenig später legte Plutz für H.Kriebel auf, der jedoch knapp vorbei schob, ehe kurz darauf eine Flanke vom eingewechselten Adrian Bditer in den Strafraum kam und schlussendlich bei Plutz landete, der sehenswert ins lange Eck vollendete. Mit einem dritten möglichen Tor hätte man das Spiel wohl schon entschieden. So scheiterte H.Kriebel nach Zuspiel von Steinat am stark reagierenden Ungureanu, der somit seine Mannschaft im Spiel hielt, zumal der zweite Ball von Göttner recht weit verfehlte. Nun versuchten die Gäste noch einmal ihr Spiel zu intensivieren; fand aber nicht mehr die nötigen Lücken gegen eine stark verteidigende Hintermannschaft.

So fährt man völlig verdient die drei Punkte ein und belohnt sich aufgrund einer starken Mannschaftsleistung mit der Rückkehr auf den zweiten Tabellenrang. Bemerkenswert auch, dass man sich trotz der frühen Unterzahl nicht ergab und zeigte, was im Verbund möglich sein kann. So geht es am kommenden Freitag zum Spitzenspiel nach Mertendorf, die ihr heutiges Auswärtsspiel bei der SG Schönburg mit 1:0 gewannen und mit acht Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze grüßen. Hier wird dann ebenfalls eine couragierte Leistung nötig sein, möchte man noch einmal Tuchfühlung aufnehmen.

Die SG spielte wie folgt: Andrei Topala (1.Min:Rot), Felix Schneider (1.Min: Sven Quandt/ETW), Rene´ Kindschuh (63.Min: Max Skripietz), Conrad Plutz, Torsten Günther, Mickey Kriebel (41.Min: Michael Kraft), Marco Precht (87.Min: Leon Böhme), Nico Göttner,  Jason Kupka (69.Min: Adrian Bditer), Julian Steinat und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kamen Nico Reimer und Julius Heinrich

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Blau-Weiß Bad Kösen II – SG LSV/FCM 2:0 (1:0)

Ohne Punkte in die Rückrunde

Eine Woche nach offiziellen Rückrundenstart griff auch die SG LSV/FCM wieder in den Kampf um Punkte ein. Zu Gast war man bei Blau-Weiß Bad Kösen II. Mit etwas angespannter Personalsituation ging es dann hinein in die Partie, in der Andrei Topala auf der Torhüterposition sein Pflichtspieldebüt gab.

Die ersten Minuten gehörten dann zunächst den Gastgebern, die gleich auf Betriebstemperatur waren, ohne jedoch für größere Gefahr zu sorgen zu können. Nach elf Minuten wurde es dann doch brenzlig, als Felix Schneider recht knapp den eigenen Kasten bei einem Klärungsversuch knapp verfehlte. So dauerte es fast eine Viertelstunde, ehe man selbst den Vorwärtsgang einlegen konnte. Ein Distanzschuss vom heutigen Kapitän Harley Kriebel konnte zur Ecke geblockt werden. Wenig später segelte ein Freistoß vom selbigen Akteur gefährlich vor das Tor der Kurstädter, fand aber keinen Abnehmer.

In der 28.Minute bot sich dann den Bad Kösener Max Herden die Riesenchance, seine Farben in Führung zu bringen. Nach vorangegangenen Strafraumgewühl schob er den Ball freistehend aus Nahdistanz am rechten Pfosten vorbei. Diese fiel dann in der 34.Minute, als nach Ballverlust und gut ausgespielten Konter Michael Fuchs zum 1:0 vollendete. Nun war man offensiv noch mehr gefordert, aber außer einem Freistoß von H.Kriebel, der zentral getreten für Nick Sattler kein Problem darstellte, gab es keine weiteren nennenswerten Abschlüsse. So ging es mit diesem knappen Rückstand in die Pause.

Im zweiten Durchgang brachte man sich gleich in der 50.Minute in Bredouille, als Topala unglücklich in die Mitte passte, wo aber ein Kösener zu ungenau das verwaiste Tor anvisierte. Das Spiel wurde nun immer intensiver; hier zeigten sich aber beide Hintermannschaften ausgesprochen stabil. Gefahr lag praktisch auf beiden Seiten nur bei Standardsituationen in der Luft, aber auch hier konnte immer wieder geklärt werden. Auch in aussichtsreichen 1:1 Situationen gab es kein wirkliches Vorbeikommen. Zehn Minuten vor dem Ende warf man noch einmal alles nach vorn, ein Distanzschuss von Marco Precht verfehlte dann aber doch weit.

In der 89.Minute war es ein Traumschuss von Pascal Transchel, der aus eigener Hälfte abzog und den nach vorn gerückten Topala überwinden konnte. Damit war natürlich die Entscheidung gefallen, wenngleich man nicht aufsteckte; für echte Torgefahr konnte man aber nicht mehr sorgen.

Somit bleibt alles beim Alten; dass es im Schatten der Saline weiterhin nichts zu holen gibt. Kompliment an die Mannschaft, die kämpferisch alles gegeben hat; jedoch im letzten Drittel nicht die die nötigen Mittel fand, den Abwehrriegel der Kurstädter zu knacken.

Am kommenden Wochenende geht es auf heimischen Grund gegen Rot-Weiß Weißenfels II.

 

Die SG spielte wie folgt: Andrei Topala, Marco Precht, Rene´ Kindschuh, Max Skripietz, Felix Schneider, Mickey Kriebel, Julius Heinrich (46.Min: Jan Philipp Günschel), Nico Göttner, Adrian Bditer, Leon Böhme und Harley Kriebel

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„WSF-Automobile-Cup“ in Großkorbetha

Dritter beim „WSF-Automobile-Cup“ in Großkorbetha

Bevor das Jahr 2025 zu den Akten gelegt wird, war man zu Gast beim TSV Großkorbetha, die zum traditionellen „WSF-Automobile-Cup“ geladen hatten. Das Teilnehmerfeld, in zwei Vierergruppen eingeteilt spielten somit die Halbfinalisten aus. Mit lediglich sieben Akteuren angereist, sah man sich in Gruppe B der SG Wengelsdorf/Zorbau, Eintracht Wiederitzsch und dem VFL Roßbach gegenüber. Dank geht an dieser Stelle an Adrian Pydde, der sich als Torwart zur Verfügung stellte und damit in familiäre Fußstapfen seines Opas Gerald trat, welcher noch zu BSG Traktor Zeiten das Tor hütete.

Zurück zur Gegenwart; hier hatte man es im ersten Gruppenspiel mit Eintracht Wiederitzsch zu tun. Nach zwei Minuten gepflegten Abtastens hatten dann die Eintrachtler mit einem Pfostenschuss die erste wahre Möglichkeit. Wenig später versuchte sich Mickey Kriebel, sein Ball touchierte hier die Oberkante des Quergestänges. Insgesamt war Wiederitzsch das aktivere Team, mit durchaus gefährlichen Abschlüssen und gingen dann nach 9 Minuten nicht ganz unverdient in Führung. Nun war man selbst gefordert und hatte tatsächlich eine Antwort parat, als Max Skripietz von rechts nach innen passte, wo Jason Kupka zum 1:1 vollendete. Mit diesem Remis hätte man durchaus leben können, aber letztlich wurde man eine Minute vor Ende geerdet, als man nach vorn gerückt, den Wiederitzschern per Heber das nun verlassene Tor anbot, was prompt zum 1:2 genutzt wurde.

Somit war man im zweiten Spiel bereits unter Zugzwang, wollte man die Chance auf das Halbfinale wahren. Gegen die SG Wengelsdorf/Zorbau, die erstes Spiel mit 4:1 gegen den VfL Roßbach mit 4:1 gewinnen konnten, erlebte der LSV im Verlaufe des Spiels eine Leistungssteigerung, die auch bitter nötig war. Zunächst konnte Adrian Pydde den frühen Rückstand vereiteln; im Gegenzug verfehlte M.Kriebel nur knapp. Nach drei Minuten ging es dann wieder in den Rückstand; zeigte jedoch Moral und war nun etwas spielbestimmender. Doch erste Chancen durch Pydde, Nico Göttner und Harley Kriebel blieb noch die Krönung verwehrt. Nach sechs Minuten war es dann soweit, als Harley das Zuspiel seines Bruders Mickey zum Ausgleich verwerten konnte. Die mögliche Führung von Kupka wurde vom Wengelsdorfer Keeper zunichte gemacht. Nach 9 Minuten stellte H.Kriebel nach Eckball den Endstand zum 2:1 her. Das es am Ende nicht zum 3:1 reichte, ist wieder dem Wengelsdorfer Torhüter, der mit starker Parade den dritten Treffer von H.Kriebel verhindern konnte.

Der Turnierverlauf gab es her, dass man die letzte Partie der Gruppenphase gegen den VfL Roßbach bestreiten durfte. Mit Wiederitzsch und der Kombi Wengelsdorf/Zorbau gab es schon Teams mit sechs Punkten. Da bedurfte es eines Sieges und natürlich Toren. Schnell war man dann auch durch Tore von Göttner und Skripietz mit 2:0 in Front. Doch die Roßbacher kamen wenig später zum Anschluss und machten es damit wieder spannend. Es dauerte bis zur 11.Minute, ehe Göttner das 3:1 erzielte, was auch das Tor zum Halbfinale war. Nur aufgrund eines mehr geschossenen Treffers ließ man Eintracht Wiederitzsch hinter sich.

Im Halbfinale traf man dann auf dann auf den gastgebenden Verein. Nun schien man zunächst in einen Flow zu geraten. Nach zwei Minuten besorgte H.Kriebel fulminant die 1:0 Führung, die nur wenig später durch Skripietz sogar noch ausgebaut werden konnte. Dann gar das 3:0 durch Julian Steinat, der unkonventionell mit Kieke vollendete. Nur kurz darauf kam der TSV zurück und nun wurde auch die Bude laut. Nach neun Minuten schließlich das 2:3, zwei Minuten später musste man gar das 3:3 hinnehmen. Göttner, bot sich noch die Chance zur erneuten Führung, sein Versuch verfehlte jedoch knapp. Somit musste das Neun-Meterschießen über den Einzug ins Finale entscheiden. Der LSV, mit H.Kriebel beginnend, musste einen Fehlversuch hinnehmen. Der erste Schütze des TSV konnte seinen Versuch unterbringen. Die Ausführung des zweiten Neuners oblag nun Skripietz, der schließlich am stark reagierenden Rocco Böhme scheiterte. Somit konnte bereits der zweite Schütze des TSV für die Entscheidung sorgen und tat dies auch souverän.

Somit blieb nur noch das Spiel um Platz 3. Hier traf man erneut auf die SG Wengelsdorf/Zorbau, die ihr Halbfinale mit 1:2 gegen die SG Spergau II verloren hatten. Schon mit dem ersten Angriff der Wengelsdorfer sah man sich im Hintertreffen. Doch nun hieß es Leinen los für den LSV. Scheiterte der aufgerückte Pydde zunächst am Schlussmann, machten es in der Folge H.Kriebel, M.Kriebel, Kupka und Steinat zu einem recht klaren 6:1 Vorsprung. Die beiden letzten Treffer der Wengelsdorfer kamen schließlich zu spät und setzten das Ergebnis in Relation zum Spielgeschehen. Mit diesem 6:3 Erfolg sicherte man sich immerhin den dritten Platz.

Turniersieger wurde am Ende der Gastgeber vom TSV Großkorbetha, die Sekunden vor Schluss den 3:2 Siegtreffer erzielten, und damit die Werner-Giersch-Halle zum Tollhaus machten.

Mit Harley Kriebel stellen wir den besten Torschützen des Turniers mit sechs Treffern.

Ein Dank geht an den TSV für ein wie immer stark organisiertes Turnier, dass in diesem Jahr auch äußerst fair über die Bühne ging.

Der LSV spielte wie folgt: Adrian Pydde, Mickey Kriebel, Jason Kupka, Max Skripietz, Julian Steinat, Nico Göttner und Harley Kriebel

 

An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch nach 2026.

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SG LSV/FCM – FSV Klosterhäseler II 4:5 (4:2)

Keine Punkte vom Nikolaus

Nach der ersten Saisonniederlage in der Vorwoche, hatte man es zum Hinrundenabschluß mit dem FSV Klosterhäseler II zu tun. Trotz Fehlen einiger Stammkräfte war man gewillt, mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu gehen. Die ersten Aktionen gehörten zwar den Gästen, aber einen geblockten Schuss konnte Torhüter Sven Quandt aufnehmen und schlug diesen direkt weit in die gegnerische Hälfte, wo Enrico Bossig von einer missglückten Ballannahme des letzten Mannes profitieren konnte und noch einige Meter ging, ehe er zum frühen 1:0 einschob. Danach wurde das Spielgeschehen etwas ruhiger, was Torannäherungen betraf, ehe es dann wieder turbulenter zuging. In Minute 9 verbuchte der Gast seine erste große Möglichkeit durch Christoph Loos, dessen Schuss nur knapp links am Kasten vorbei ging. Besser machte man es auf der Gegenseite: Nach Flanke von Michael Kraft legte Harley Kriebel auf Adrian Bditer zurück, der überlegt in die linke Ecke schob. Mit diesem 2:0 kam man nun flüssiger in Angriffsbemühungen. So legte Jan Günschel für den aufgerückten Kraft, der aus der Distanz Jan Bergmann zur Faustabwehr bemühte. Bergmann machte dann nur kurz darauf den Taucher bei einem Versuch von Bditer aus gut zwanzig Metern. Jedoch musste auch die SG auf der Hut sein, wie ein Schussversuch von Wendelin Gerster zeigte. Hier zeigte sich Quandt aber mit Parade am Spielgeschehen beteiligt.

Noch besser wurde es für den Gastgeber in der 18.Minute. Auf rechts machte sich Nico Göttner auf den Weg und dessen Flanke fand Günschel, der mit seinem ersten Saisontreffer per Kopf auf 3:0 stellte. Auch wenn das Ergebnis zunächst eine klare Sprache sprach, dass Spiel an sich hatte sich durchaus ausgeglichen dargestellt. Und so ging es auch weiter. Ein Freistoß von H.Kriebel, den Bergmann sichern konnte, stand ein weiterer Versuch von Loos gegenüber, der aber über den Kasten zielte.

Nach einer halben Stunde konnten die Gäste dann verkürzen. Den Ball gut laufend lassen bekam die Hintermannschaft keinen Zugriff und Gerster fand dann die Lücke zum 3:1. Sechs Minuten später konnte man jedoch das 4:1 bejubeln, ,als nach Flanke Bditer mit den Kopf verlängerte, und Günschel, heute mit seiner bisher besten Leistung im LSV Gewand, erneut den Ball im Kasten unterbrachte.

Munter ging es dann weiter; was nach 38 Minuten jedoch mit einem Foul im eigenen Strafraum einherging. Den Strafstoß versenkte Loss souverän links unten. Beiden Teams blieben noch weitere Möglichkeiten vorbehalten. Zunächst leitete Rene´ Kindschuh einen Vorstoß ein, der Abschluss von Bossig konnte jedoch geklärt werden. Auf Seiten des FSV ging es knapper zur Sache. Nach Freistoß von der rechten Seite rettete der Pfosten den 4:2 Pausenstand.

Nach der Halbzeit bot sich dann ein völlig anderes Bild. War die Partie bislang recht ausgeglichen, bekamen die Gäste zusehends Oberwasser, auch wenn wirkliche Torgefahr zunächst ausblieb. Ein verfehlender Distanzschuss von Gerster auf FSV Seite und sein Pedant Bossig auf SG Seite waren vorerst die einzig nennenswerten Abschlüsse.

In der 62.Minute kamen dann die Gäste auf ein Tor heran. Nach Hereingabe von Loos hatte Gerster letztlich zu viel Platz und keine Mühe zu vollenden. Danach musste sich Quandt wieder bei einem Freistoß von Loos beweisen.

Nun war die SG wieder gefordert, auch wenn nun nach vorn recht viel Sand im Getriebe war, meist nur aufgebrochen von Einzelaktionen. Die größte Möglichkeit, dass Spiel wieder in ruhige Bahnen zu bringen hatte Bossig nach Zuspiel von Bditer; hier scheiterte er aber an starker Reaktion von Bergmann.

Der Knackpunkt des Spiels war dann schließlich in der 83.Minute, als man nicht kompromisslos genug zu Werke ging. Statt den Ball zu klären, wollte man ihn ins Toraus trudeln lassen, hatte aber wohl nicht mit der Hartnäckigkeit von  Lukas Matloka gerechnet, der den Ball noch in die Mitte bringen konnte, wo Moritz Wieden dankbarer Abnehmer zum 4:4 war. Doch es sollte schließlich noch schlimmer kommen, als in der 88.Minute Gerster aus dem Gewühl heraus mit seinem heute dritten Tor den Siegtreffer für sein Team erzielte.

Die Schlussoffensive des LSV blieb dann fruchtlos, so dass schließlich auch die erste Heimniederlage der Saison nicht mehr abzuwenden war. Letztlich konnte man an diesem Tag nicht das Fehlen einiger Leistungsträger kompensieren, dass am Ende ein zweimaliger Drei-Tore Vorsprung nicht ausreichend war und die Gäste nicht unverdient mit drei Punkten die Heimreise antreten konnten.

Glückwünsche gehen an dieser Stelle zum SV Mertendorf zur Herbstmeisterschaft, die mit nun sieben Punkten Vorsprung vor der SG ins neue Jahr gehen.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Felix Schneider, Michael Kraft (46.Min: Tino Zimmermann), Rene´ Kindschuh, Nico Reimer, Sven Scholze (81.Min: Julius Heinrich), Jan Günschel (46.Min: Leon Böhme), Adrian Bditer, Nico Göttner, Enrico Bossig und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kam Julian Thiele

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SG LSV/FCM – SG Bad Bibra / Saubach 4:4 (1:1)

Torreiches Spiel findet keinen Sieger

Im vorletzten Heimspiel vor der Winterpause wurde die SG Bad Bibra/Saubach in Reichardtswerben  vorstellig. Nach zuletzt zwei Siegen, hoffte man die Serie ausbauen zu können. Das es keine leichte Aufgabe werden würde, zeigte sich schon von Beginn an. Ein knapp verfehlender Freistoß von Harley Kriebel blieb zunächst die einzige Torannäherung. Ansonsten neutralisierten sich  beide Teams, wobei die Gäste mit ihren Vorstößen schon andeuteten, dass hier durchaus Gefahr in der Luft lag. So dauerte es knapp 25 Minuten ehe es wieder so etwas wie Gefahr gab; hier zielte H.Kriebel jedoch zu zentral, um Benjamin Hönig in größere Schwierigkeiten zu bringen. Durchaus mehr Gefahrenpotential lag in der Luft, als Nico Göttner von Felix Schneider in Szene gebracht wurde, der über rechts in den Strafraum eindrang, aber schließlich mit halb Torschuss, halb Abspiel die Schnittstelle fand, aber auch am Tor vorbeizielte. Durchaus gefährlich auch der Abschluss von H.Kriebel nach Zuspiel von Adrian Bditer, der noch im letzten Moment geblockt werden konnte.

So geschah, was kommen musste. In der 31.Minute sah man sich plötzlich im Rückstand. Nach Flanke setzte sich Thomas Kuhn am langen Pfosten lauernd durch und brachte den Ball im Kasten von Sven Quandt unter. Danach gab es eine durchaus wildere Phase, die mit drei Gelben Karten einherging. Zwischendurch gab es noch eine Freistoßsituationen, die jedoch durch H.Kriebel und Julian Steinat nicht zwingend genug waren. Auf der Gegenseite war es ebenfalls ein Freistoß, der von der linken Seite an Freund und Feind vorbeizischte, ehe er im Toraus verschwand. Kurz vor der Pause ging Göttner noch einmal energisch in den Sechzehner der Gäste. Zunächst blieb er nach fairen Tackling von Franz Thieme auf den Beinen, ehe er von Hönig doch noch gelegt wurde. Nach kurzer Absprache mit seiner Seitenassistanz gab Schiri Herbert Reissner schließlich Foulelfmeter, den H.Kriebel souverän zum Pausenremis verwandelte.

Nach der Pause kam für den heute erstmals Startelf schnuppernden Leon Böhme, Carsten Skripietz in die Partie. Zunächst kam auch mehr Zug im Spiel nach vorn zustande, heraus sprang aber nur ein geblockter Gewaltschuss von Nico Reimer zustande. Die Gäste, nun etwas tiefer stehend, schalteten in der 55.Minute schnell um. So setzte sich Marc Anders auf rechts durch und versuchte aus spitzen Winkel den Abschluss, der durch die „Hosenträger“ von Quandt den Weg in die Maschen fand. Ein Treffer, der vorrübergehend Wirkung zeigte. Nach einer Stunde Spielzeit hatte man das Glück, als Jonas Reich kurz nach der Mittellinie erkannte, dass Quandt einige Schritte vor dem Tor befindlich, vielleicht zu überlupfen war, was auch geschah, jedoch um einen guten Meter verfehlte. Kurz darauf gab es auch mal wieder ein Zeichen der Gastgeber, hier konnte nach Freistoß von H.Kriebel durch Anders gerade noch so vor dem einköpfbereiten Conrad Plutz geklärt werden.

In der 64.Minute war es ein Sololauf von Reich, der über links seine Schnelligkeit ausspielte und zum 1:3 vollendete. Doch statt hängenden Köpfen, rappelte man sich noch einmal auf. Nach Eckball von H.Kriebel konnte Plutz mit Kopf auf 2:3 verkürzen. Nur sechs Minuten nach dem Anschlusstreffer konnte man gar den Ausgleich bejubeln. Wieder war es ein von H.Kriebel getretener Eckball; hier fand er mit Bditer einen dankbaren Abnehmer. Bditer war es auch, der nach zu kurzer Abwehr es von der Strafraumgrenze aus versuchte, ohne die nötige Präzision.

Die legte dafür auf der Bibraer Seite Bill Schaepmann in der 85.Minute an den Tag, als er aus 18 Meter vom linken Strafraumeck ins lange Eck schlenzte. Nun lief der heimischen SG allmählich die Zeit davon, dafür rannte man nun pausenlos an, wenngleich die nun in den Strafraum geschlagenen Bälle von aufopferungsvollen verteidigenden  Gästen geklärt wurden. So roch es stark nach einer Heimniederlage. In der 5.Minute der Nachspielzeit gab es noch einmal Einwurf, den Mickey Kriebel weit in den Strafraum brachte, wo Bditer eventuell noch verlängerte, ehe C. Skripietz goldrichtig stand und zum 4:4 ausglich. Kurz danach war dann Feierabend.

Mit toller Moral holt man hier am Ende noch eine durchaus gerechtfertigte Punkteteilung, verpasst aber dadurch den Sprung an die Tabellenspitze. Bedauerlich dass nur 25 Zuschauer dieses torreiche Spiel zu Gesicht bekamen. Nach dem folgenden (vermutlich) spielfreien Wochenende geht es zum Reserveteam des TSV Großkorbetha.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Conrad Plutz, Nico Reimer (60.Min: Sven Scholze), Felix Schneider (90.Min: Julius Heinrich), Torsten Günther, Mickey Kriebel, Leon Böhme (46.Min: Carsten Skripietz), Nico Göttner, Julian Steinat, Adrian Bditer und Harley Kriebel

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SG Schönburg/ Possenhain/ Leißling – SG LSV/FCM 1:2 (1:1)

Mannschaftssieg in intensiven Spiel

Hätte man noch in der Vorwoche beinahe zwei Mannschaften aufstellen können, zeigte sich das Wechselkontingent an diesem Spieltag eher übersichtlich. Nichtsdestotrotz hatte man es mit der SG Schönburg/Possenhain/Leißling durchaus mit einem Team zu tun , dass einem alles abverlangen würde, wollte man hier etwas mitnehmen.

Die ersten zehn Minuten waren dann auch zunächst eher mittelfeldlastig, zeigte aber schon die Marschrichtung, dass es ein intensives Spiel werden würde.  Mit der ersten wirklich großen Möglichkeit ging die Kombi Reichardtswerben/Markwerben prompt in Führung. Adrian Bditer erkannte die sich auftuende Lücke und steckte zu Harley Kriebel durch, der dann souverän vollendete. Schon zwei Minuten später hätte man auf 0:2 stellen können, der Kopfball von Bditer nach Eckball ging nur knapp rechts vorbei.

In der 16.Minute dann schließlich Gefahr auf der Gegenseite, als Sven Albrecht durchbrechend, im letzten Moment von Max Skripietz mit starken Tackling vom Ball getrennt werden konnte. Nur zwei Minuten fast der Ausgleich, jedoch klatschte der Abschluss von Tim Siebeck an den Pfosten. Dieser fiel dann  in der 27.Minute, nach vorangegangenen Ballverlust; hier kam dann Sven Quandt im Herauslaufen eine Millisekunde zu spät gegen Siebeck, der straff vollendete.

Ansonsten blieb das Spiel spannend, auch wenn Strafraumszenen eher rar gesät waren, dafür standen beide Hintermannschaften zumeist stabil. Bditer traf zwar nach Zuspiel von H.Kriebel den Pfosten, hier ging jedoch ein Stürmerfoul voraus.

Im zweiten Abschnitt änderte sich nicht viel am Spielgeschehen, auch wenn den Gästen die erste verheißungsvolle Szene und damit die Möglichkeit zu erneuten Führung vorbehalten blieb. Nach langen Ball von H.Kriebel kam Nico Göttner am langen Pfosten stehend zum Abschluss, ließ dann aber die Chance liegen, in der mehr drin war. Dafür brillierte er nur fünf Minuten als Vorlagengeber. Nachdem er von H.Kriebel auf der rechten Seite bedient wurde, konnte er sich stark durchsetzen und dann auch noch punktgenau auf den mitgelaufenen Marco Precht flanken, der dann per Kopf das 1:2 markierte. Nun intensivierte der Gastgeber noch einmal sein Spiel, aber die Distanzschüsse von Eric Gerber und Kevin Löffler verfehlten doch recht weit. In der 70.Minute testete dann Bditer nach Querpass von H.Kriebel den zur Pause gekommenen Florian Zimmermann im Kasten der Schönburger. Nur fünf Minuten später verhinderte dieser die eventuelle Vorentscheidung, als er den Schussversuch von Enrico Bossig mit starker Fußabwehr zunichtemachen konnte.

So blieb das Spiel weiterhin spannend, auch wenn es nun durch immer häufigere Unterbrechungen litt, weil beide Mannschaften sich nichts schenkten. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich gab es nach Freistoß, als Steven Quast zum Kopfball kam, denn Quandt aber abpflücken konnte. So wirkten die Distanzschüsse von Jack Methfessel und Siebeck schon eher verzweifelt, zumal diese auch weit streuten. Nach fünf Minuten Nachspielzeit war es dann aber geschafft.

So kann man nach wirklichen Kampfspiel und Effektivität zweier sich in nichts nachstehenden Mannschaften die drei Punkte über die Saale nach Hause mitnehmen. Mit einer wahrlich geschlossenen Mannschaftsleistung besteht man diese Härteprobe. Stellvertretend für die Mannschaft ein Kompliment an Marco Precht, der heute ordentlich auf die Socken bekam und zum Abschluss leicht angeschlagen bis zum Schluss durchhielt.

Am kommenden Wochenende empfängt man die SG Bad Bibra/Saubach zum vorletzten Heimspiel der Hinrunde.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Mickey Kriebel, Torsten Günther, Max Skripietz, Marco Precht, Michael Kraft, Nico Göttner, Julius Heinrich (46.Min: Sven Scholze), Adrian Bditer, Enrico Bossig und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kamen Andrej Topala (ETW) und Leon Böhme

 

 

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