Titel Author Marco Müller

SG LSV/FCM – SG Schönburg/Possenhain/Leißling 1:3 (1:2)

Chancenwucher eiskalt bestraft

Zum vorletzten Heimspiel dieser Spielrunde bekam man es mit der Dreierkombi aus Schönburg/Possenhain/Leißling zu tun. Mit zwei Abseitsstellungen auf beiden Seiten tastete man sich in die Offensivgestaltung.  Nach 12 Minuten die erste Großchance durch Harley Kriebel, die John Krause im Schönburger Kasten jedoch zunichtemachen konnte. H.Kriebel war drei Minuten später per Freistoß der Ausgangspunkt zur nächsten Möglichkeit, als Krause nach vorn abwehrte, wo Adrian Bditer aus dem Gewühl heraus den Ball aufs Gehäuse bringen konnte, der aber noch vor der Linie geklärt wurde. So kam dann, was eigentlich kommen. So konnte sich Tim Siebeck auf links durchsetzen, der dann quer auf Paul Gabler legte, der ziemlich unbedrängt zum 0:1 vollendete. Antwortmöglichkeiten gab es schließlich schon recht zeitnah durch Felix Schneider und Bditer, die aber glücklos blieben. Ohne Fortune blieb dann auch Marco Precht, der einen abprallenden Freistoß aus zentraler Position um Zentimeter am rechten Pfosten vorbeischob. Wenig später musste sich Sven Quandt bei einer Doppelchance der Schönburger beweisen, ehe diese dann nach 35 Minuten nach langen Ball auf Gabler, der noch an Quandt vorbei ging, auf 0:2 stellten. Diesmal blieb man keine Antwort schuldig: Nur eine Minute später schlug Conrad Plutz den Ball kurz nach der Mittellinie Richtung langer Pfosten, wo Felix Schneider mit Kopf ins lange Eck den Anschlusstreffer markierte. Fünf Minuten vor dem Pausentee verhinderte Quandt per Fußabwehr einen weiteren Treffer, diesmal durch Siebeck. Praktisch schon auf den Pausenpfiff lauernd, ergaben sich noch Chancen für die heimische SG. Nach Vorlage von Plutz, versuchte es Precht mit Drehschuss; hier zeigte sich Krause wieder auf den Posten. Mit einer Einzelleistung versuchte es dann Julian Steinat, der auch an Krause scheiterte und den Nachschuss über den Kasten setzte.

Direkt nach dem Seitenwechsel gab es die nächste dicke Chance. Wieder war es ein langer Ball von Plutz, den Torschütze Schneider erlaufen konnte und auch zum Abschluss kam, aber auch einen knappen halben Meter rechts am Tor vorbei zielte. Nun drängte man den Gegner in seine eigene Hälfte. Nach Querpass von H.Kriebel versuchte es Plutz von der Strafraumgrenze; auch hier behielt Krause die Oberhand. In Minute 53 konnte sich H.Kriebel im Laufduell durchsetzen; letztlich war auch hier wieder bei Krause Endstation, der im Nachfassen die Lage klärte. Einem weiteren Abschluss; diesmal von Nico Göttner fehlte schlussendlich die Schärfe und Genauigkeit. In der 63.Minute meldeten sich auch die Gäste zurück; als Siebeck aus zwanzig Metern nur haarscharf das Spielgerät über den Querbalken setzte. Die größeren Spielanteile gingen sicher an die Hausherren, die aber nun immer weniger Mittel gegen dicht stehende Schönburger fanden, die nach 72 Minuten mit blitzschnellen Konter, den Siebeck mustergültig ausspielte das 1:3 erzielen. Zwei Minuten später bot sich die Möglichkeit, wieder heranzukommen; als nach Ecke von H.Kriebel Plutz am langen Pfosten zum Kopfball kam, aber diesen leicht verunglückt am Kasten vorbeinickte. In der 76.Minute hätten die Gäste alles klar machen können; die über links den Ball bringend Julian Sent in Position brachten, dieser aber aussichtsreich stehend auch über das Tor abschloss. Nun begann der SG auch die Zeit durch die Finger zu rinnen. Möglichkeiten waren nicht mehr zwingend genug; erst in den letzten Umrundungen der Uhr blitzte noch einmal Gefahr auf, als Steinat nach Zuspiel von Göttner den Pfosten traf. In weiterer Folge klärte Kai Tillmann auf der Linie und verhinderte so den Anschlusstreffer.

Am Ende der Partie konnte man auf ein Spiel zurückblicken, dass per se nicht schlecht gestaltet wurde; aber letztlich die Chancenverwertung und ein gut aufgelegter Schlussmann der Gäste verhinderten, hier etwas Zählbares zu buchen. So können die Gäste, die mit Effektivität und geschlossener Mannschaftsleistung aufwarteten, die Punkte mit ins Saaletal nehmen.

Nach dem spielfreien Pfingstwochenende geht es zum Freitagsspiel ins ferne Finnelaand, wo man auf die SG Bad Bibra/Saubach trifft.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Max Skripietz (88.Min: Julius Heinrich), Conrad Plutz, Torsten Günther, Mickey Kriebel (66.Min: Rene´ Kindschuh), Marco Precht (83.Min: Leon Böhme), Felix Schneider, Julian Steinat, Nico Göttner, Adrian Bditer (83.Min: Jan Philipp Günschel) und Harley Kriebel

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FC ZWK Nebra II – SG LSV/FCM 2:1 (2:1)

Mit leeren Händen zurück

Nach zuvor zwei siegreich gestalteten Spielen, war man recht zuversichtlich, auch aus Nebra etwas Zählbares mit auf die Rücktour zu nehmen. Gleich mit der ersten Aktion musste Nebras Keeper Dirk Bornschein gegen Jason Kupka parieren. Auf Gastgeberseite versuchte es Henning Knuhr aus der Distanz; aber auch über den Kasten von Sven Quandt.  Nach Balleroberung von Nico Göttner, versuchte es dieser von der Strafraumgrenze, konnte aber den Ball kein entsprechendes Tempo mit auf den Weg gaben, so dass dieser neben dem Tor vorbei ins Aus ging.

Nach zehn Minuten ging es dann schnell. Über die rechte konnte sich Kevin Rieger absetzen, der es dann aus recht spitzem Winkel versuchte, der aber parallel zur Torauslinie auf die linke Seite kam, wo Nick Henzel dann punktgenau auf den nun besser postierten Rieger passte, der dann keine Mühe hatte, den Gastgeber in Führung zu bringen. Die nächste Gelegenheit für die Nebraer kam dann durch eigenen Ballverlust zustande, den Tobias Breuer aus der zweiten Reihe über das Quergestänge jagte. In der 18.Minuten konnten die Einheimischen dann doch das 2:0 bejubeln. Wieder lief der Angriff über rechts und Hannes Wagner ließ dann in weiterer Folge mit platziertem Distanzschuss Quandt keine Chance. Erst danach konnte die SG sich wieder berappeln. Göttner, über rechts kommend versuchte es schließlich direkt, statt den Querpass für den mitgelaufenen Harley Kriebel zu suchen. Auch wenn es nun nach vorn besser lief, musste man hinten immer wieder aufpassen, die schnellen Umschaltsituationen der Gastgeber zu unterbinden. Nach 25 Minuten konnte sich H.Kriebel über links durchsetzen und den Ball in die Mitte bringen, wo Kupka aber nicht sauber den Ball unter Kontrolle bringen konnte und diese potentielle Möglichkeit geklärt werden konnte. Etwas später ein weiterer Versuch von H.Kriebel aus der Ferne, der knapp vorbei strich.

Hoffnung keimte dann nach 34 Minuten auf, als nach Ecke von H.Kriebel der aufgerückte Conrad Plutz mit den Kopf auf 2:1 verkürzte. Kurz darauf bot sich dann gar die Chance zum Ausgleich. Von Max Skripietz ausgehend, brachte dann Kupka Göttner in Position, der zunächst an Bornschein scheiterte und der zweite Ball kurz vor der Linie geklärt werden konnte. Bornschein war auch beim nächsten Abschluss von Plutz auf dem Posten. Fünf Minuten vor der Pause drang Felix Schneider über die rechte Seite in den Strafraum ein, beim Abschluss war dann aber schon der Winkel zu spitz und Bornschein zur Stelle. Schon in der Nachspielzeit befindlich, gab es noch einmal Ecke, analog zum Anschlusstreffer. Wieder brachte H.Kriebel das Spielgerät zum Schädel von Plutz; der hier aber aussichtsreich daneben köpfte.

Die zweite Hälfte zeigte dann ein völlig anderes Gesicht. Mit hitzigen Beginn zeigte sich schon, in welche Richtung sich das Ganze nun entwickeln sollte. So war es erwartet eine Freistoßsituation, die in der 52.Minute zur ersten nennenswerten Chance führen sollte, die Torschütze Plutz über den Kasten bringen sollte. Ein weiterer Freistoß, diesmal von H.Kriebel von rechts gebracht, fand zwar den Kopf von Michael Kraft, aber schließlich auch die Arme von Bornschein. Auch der Gastgeber wartete mit weiteren Möglichkeiten auf, aber sowohl Markus Konieczny und Knuhr trafen aus spitzen Abschlusspositionen nur das Außennetz. Ansonsten litt das Spiel unter seinen vielen Unterbrechungen. Bitter wurde es dann nach 70 Minuten. Hätte Schiri Jens Nägler das Handspiel von Rieger erkannt, wäre der weitere Verlauf wohl so nicht entstanden. So kam dann der Ball in die Mitte, wo schließlich Michael Kraft unglücklich das Knie seines Gegenspielers an den Kopf bekam. Wie schon einst gegen denselben Gegner aus Nebra, musste er auch diesmal mit erneuter Jochbeinverletzung vom Platz. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche.

Auch wenn man durchaus mehr Ballbesitz aufweisen konnte, fand man zu wenig Mittel, die konsequent verteidigenden Nebraer auszuhebeln. Und doch gab es auch die es die große Chance zum Ausgleich. Nach präziser Hereingabe von H.Kriebel kam Göttner zum Abschluss; hier erwies sich die Unterkante des Querbalkens aber als Freund der Heimmannschaft, die ein Überschreiten der Torlinie nicht zuließ.

Schlussendlich beendeten beide Teams das Spiel zu zehnt. Auf Nebraer Seite musste Oliver Schulschefski mit Gelb/Rot vorzeitig zum Duschen, auf Seiten der SG traf es Kupka, der zunächst für sein Einsteigen auf Höhe Mittellinie Gelb gesehen hatte, das aber nach Intervention mit dem Seitenassistenten schließlich noch in Rot umgewandelt wurde. Hart, aber wohl vertretbar.

So verrannen auch die letzten Minuten dieser hitzigen zweiten Halbzeit. Am Ende wäre zumindest ein Punkt Belohnung drin gewesen, so bleibt es dabei, dass Nebra kein gutes Pflaster für die SG ist. Tabellentechnisch bleibt man auf Rang Zwei, da auch Bad Kösen über ein Remis nicht hinwegkam. Am kommenden Spieltag empfängt man die Kombi Possenhain/Schönburg/Leißling.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft (70.Min: Jan Phillip Günschel), Conrad Plutz, Mickey Kriebel, Torsten Günther, Max Skripietz (57.Min: Adrian Bditer), Nico Göttner (80.Min: Sven Scholze), Marco Precht, Felix Schneider (63,Min: Leon Böhme), Jason Kupka und Harley Kriebel

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SG LSV/FCM – SG Wengelsdorf II / Zorbau II 5:3 (3:0)

Nochmal Spannung in zweiter Hälfte

Nach dem Erfolg der Vorwoche, wollte man nun im Heimspiel gegen die SG Wengelsdorf/ Zorbau nachlegen. Die erste Möglichkeit gebührte aber den Gästen, die aber David Domin gegen noch unsortierte Reichardtswerbener liegenließ. Somit war man gewarnt und konnte direkt nach drei Minuten erstmals ein offensives Duftzeichen hinterlassen, Als Julian Steinat auf Enrico Bossig ablegte, der sogleich Ronny Kade zur Abwehr über den Kasten zwang. Danach kamen noch einmal die Wengelsdorfer auf, als Martin Willmann nach Hereingabe aus spitzen Winkel verfehlte. Der erste Treffer fiel dann in der 11.Minute, als sic h Conrad Plutz nach Eckball von Steinat im Rücken der Abwehr davon stehlen konnte und per Kopf aus Nahdistanz den Ball ins Netz drücken konnte. Nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer schickte Max Skripietz Nico Göttner auf rechts Richtung Grundlinie, dessen Hereingabe dann Bossig fand, der aber aussichtsreich noch verfehlte. Besser machte er es dann in der 22.Minute:: Von Marco Precht eingeleitet, setzte sich Steinat im Sechzehner durch und bediente den gut stehenden Bossig, der dann überlegt zum 2:0 traf. Ein weiterer Treffer des Torschützen lag durchaus im Bereich des Möglichen, doch hier scheiterte er nach Zuspiel von Jason Kupka nach kurzem Solo an Kade. Insgesamt hatte man das Spiel relativ im Griff, auch wenn durch enorme Erfahrung der Gäste immer latent Gefahr in Verzug war. Hier stand man aber weitgehend sicher in der Abwehr, was nun aber auch für die Gegenseite bis zur 42.Minute galt. Nach eröffnenden Pass von Nico Reimer machte sich Harley Kriebel auf den Weg und vollendete souverän im langen Eck. Mit diesem 3:0 ging es dann schließlich in die Kabine.

Nach der Pause sah man dann ein anderes Spiel. Nun waren die Gäste sichtbar am Drücker. Eine erste Chance legte Michael Kraft, der heute in den Genuss kam, dass Tor der SG zu hüten, praktisch noch selbst auf, konnte aber seinen kleinen Fauxpas mit starker Parade jedoch wieder entschärfen. Machtlos war er aber dann in der 47.Minute, als sich die Wengelsdorfer über links durchsetzen konnten und scharf nach innen passten, wo Oliver Keil das Leder über die Linie drücken konnte. Nun war natürlich wieder Zunder in der Partie und die Gäste blieben weiter am Drücker. Ein weiterer Distanzschuss verfehlte recht knapp, ehe dann in der 50.Minute durch Domin der Anschlusstreffer fiel, der überlegt von der Strafraumgrenzte die Lücke fand. Erst danach konnte man das Spiel wieder beruhigen und zunächst weitere Gefahr abwenden. Es dauerte jedoch bis zur 60.Minute ehe man selbst wieder eine Torannäherung verzeichnen konnte, auch wenn der Schuss von Adrian Bditer Kade vor keine echte Herausforderung stellte. Doch schon mit der nächsten Angriffsaktion baute man die Führung auf 4:2 aus.  Nach langem Ball kam H.Kriebel  aus gut achtzehn Metern zum Abschluss, dass aufgrund einer verunglückten Klärung von Kade recht verwaist war und konnte so seinen zweiten Tagestreffer bejubeln. Aber unbeirrt dessen, war nun Temperatur im Spiel. Nur fünf Minuten nach dem letzten Treffer ging man zu ungestüm im eigenen Strafraum zu Werke, was nicht folgenlos blieb. Folgenlos blieb indes die Ausführung des Strafstoßes, zu dem Latifzhon Erdonov antrat, aber dann an Kraft scheiterte, der die richtige Ecke geahnt hatte. So blieb es beim 4:2. In der 73.Minute erarbeite man sich die nächste hochkarätige Möglichkeit. Von Jan Philipp Günschel eingeleitet konnte Göttner von rechts eine Flanke in den Sechzehner bringen, die aber einige Zentimeter zu hoch geriet, so dass H.Kriebel über den Kasten köpfte. Günschel hätte dann für die Entscheidung sorgen können, als er frei aufs Tor zuging, aber wohl zwei drei Schritte zu früh den Abschluss suchte. So musste man bis zur 88.Minute warten, ehe H.Kriebel über rechts für Leon Böhme auflegte, der für seinen Premierentreffer nur noch einschieben brauchte. Dann machte sich noch einmal Mickey Kriebel auf der linken Seite bemerkbar, der schließlich nach Schwenk auch nur knapp am Tor vorbei legte. Schon weit in der Nachspielzeit befindlich konnte Keil das Ergebnis noch etwas umgestalten.

Somit konnte man nun nach unterhaltsamer zweiter Hälfte das zweite Spiel in Folge gegen nicht aufgebende Wengelsdorfer siegreich gestalten und den zweiten Tabellenrang festigen. Nach dem nun kommenden spielfreien Wochenende geht es nach Nebra, wo es auch darum geht, eine Art Trauma abzulegen, wenn man die letzten Auftritte dort betrachtet. Mit dem Auftreten der nunmehr letzten beiden Spiele sollte auch da etwas im Bereich des Möglichen liegen.

Beste Genesungswünsche gehen an dieser Stelle an Max Skripietz, der sich in der 60.Minute am Knie verletzte.

Die SG spielte wie folgt: Michael Kraft, Max Skripietz (60.Min: Julius Heinrich), Conrad Plutz, Mickey Kriebel, Nico Reimer (82.Min: Leon Böhme), Marco Precht (72.Min: Jan Philipp Günschel), Nico Göttner, Julian Steinat, Jason Kupka, Enrico Bossig (46.Min: Adrian Bditer) und Harley Kriebel

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SG Balgstädt/Laucha II – SG LSV/FCM 1:3 (0:2)

Reaktion gezeigt

Nach der desaströsen Vorstellung vom vergangenen Spieltag galt es zu versuchen, den Schalter wieder umzulegen. Gegen den Gastgeber der SG Balgstädt/ Laucha II, der mit zuletzt drei Siegen in Folge aufwarten konnte, wartete auch ein echter Gradmesser. Eine erste Halbchance bot sich eher unfreiwillig Harley Kriebel, der nach Rückpass den Balgstädter Keeper Morris Fahnert noch anlief und von diesem angeschossen wurde; sich der Ball aber dann hinter dem Tor senkte.

Beide Mannschaften suchten in der Anfangsphase noch Struktur in ihrem Spiel; die SG zeigte sich hier schon erheblich verbessert, ohne Gefahrenmomente kreieren zu können. Für die Gastgeber musste ein Freistoß für die erste Chance herhalten, der aber großzügig über den Kasten ging. In der 20.Minute kam nach Eckball Philipp Mucke zum Kopfball, den Sven Quandt sichern konnte. Faktisch im Gegenzug ging man selbst in Führung, als H.Kriebel mit langen Ball den Weg für Jason Kupka öffnete, der recht unkonventionell mit dem Knie den Ball an Fahnert vorbei zu seinem zweiten Saisontreffer ins Netz legte. Nur fünf Minuten später durfte dann auch H.Kriebel seine Torflaute beenden, als er nach abgewehrten Eckball von der Strafraumgrenze ins linke untere Eck vollenden konnte. Kurz darauf konnte Julian Steinat unter Bedrängnis abschließen, aber hier war Fahnert auf den Posten. Nach einer halben Stunden waren dann die Gastgeber dem Anschlusstreffer nahe, aber zweimal war Thomas Stichling nach vorangegangenen Durchsetzungsvermögen im Abschluss zu ungenau und verfehlte aussichtsreich doch recht deutlich. Nach 35 Minuten musste angeschlagen Marco Precht den Platz verlassen; für ihn kam Nico Reimer in die Partie. Ohne weitere größere Möglichkeiten auf beiden Seiten ging es dann in die Pause.

Die zweite Hälfte begann auf beiden Seiten recht unruhig, ehe nach 56 Minuten Steinat mit der ersten richtigen Chance auf 0:3 erhöhte. Uber die Stationen Kupka und H.Kriebel ging er entschlossen in den Strafraum und vollendete überlegt. Nach über einer Stunde Spielzeit legte dann H.Kriebel für Max Skripietz auf, der nur knapp am rechten Pfosten vorbei legte. So kam nach 72 Minuten noch einmal Spannung auf, als Marvin Giese auf 1:3 verkürzen konnte. Mit starker Abwehrleistung um Abwehrchef Torsten Günther konnte man zunächst weitere Angriffsbemühungen der Gastgeber unterbinden, suchte aber selbst weiterhin den Weg nach vorn. Fünf Minuten vor dem Ende bediente Julius Heinrich Skripietz, der sich über rechts durchsetzte, um dann nach innen zu stecken, wo der eingewechselte Sven Scholze, noch entscheidend bedrängt knapp die wohl endgültige Entscheidung verpasste. So mobilisierten die Balgstädter noch einmal ihre Bemühungen und sorgten so für eine spannende Schlussphase. Der Balgstädter Torschütze Giese versuchte es mit Freistoß, der sich schließlich auf das Tornetz senkte. Dann war es Quandt, der mit starker Parade das 2:3 durch Andreas Bombach verhinderte, der aus Nahdistanz zum Abschluss kam. Wenig später war dann Schluss.

So konnte man nach drei Niederlagen am Stück ohne eigenen Treffer wieder ein Erfolgserlebnis feiern und steht damit auch wieder auf den zweiten Platz im Tableau. Nach dem letzten Spiel konnte man heute eine durchaus positive Reaktion erkennen, auch deshalb, weil man sich auch als Team präsentierte.

So geht man mit diesem Erfolgserlebnis in nächste Heimspiel, wenn es gegen die SG Wengelsdorf / Zorbau geht.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Rene´ Kindschuh, Torsten Günther, Mickey Kriebel, Marco Precht (35.Min: Nico Reimer), Max Skripietz, Nico Göttner (74.Min: Julius Heinrich), Julian Steinat (58.Min: Leon Böhme), Jason Kupka, Jan Philipp Günschel (74.Min: Sven Scholze) und Harley Kriebel

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SG LSV/FCM – SG Freyburg II / Gleina 0:5 (0:3)

Negativserie hält an

Dachte man, dass es nach dem Spiel in Löbnitz  wieder besser laufen könnte, sah sich nach diesen neunzig Minuten der bisher schlechtesten Saisonleistung gegenüber. Dabei begann das Spiel noch recht verheißungsvoll mit einer Chance durch Julian Steinat, der nur knapp am Kasten vorbei zielte. Doch nun zeigte sich, dass die Jahnstädter nicht gekommen waren, die Punkte hier zu lassen. Jetzt zeigte sich die Defensive der SG recht fahrig, die Gäste noch zu inkonsequent, wie die Chancen durch Casimir Lehker und Leon Staupendahl zeigten. Nach 17 Minuten geriet man dann in Rückstand, auch wenn diesem Treffer durch Lehker ein wenig Abseits vorauseilte. Kurz darauf konnte Harley Kriebel im letzten Moment vor Staupendahl zur Ecke klären, die dann zum 0:2 führte. Mit allen Freiheiten ausgestattet ließ Nils Deckert per Kopf Torwart Sven Quandt keine Chance. Kurz darauf bat eine wohl verunglückte Hereingabe von Lehker zum Tänzchen auf dem Querbalken. Die Gäste, die zumeist jeglichen Spielaufbau der SG unterbinden konnte, erhöhte nach einer halben Stunde gar auf 0:3. Nach Fehlpass startete Felix Kaiser und schob schließlich über die Linie. Danach hatte man Glück, dass ein mögliches 0:4 durch Abseitsentscheid entfiel. Und man hatte mit Quandt einen Schlussmann, der bis zur Pause mit starken Reaktionen Schlimmeres verhinderte. So blieb er Sieger gegen Kaiser und Staupendahl.

Waren die ersten Minuten im zweiten Durchgang noch recht ausgeglichen, ergaben sich dann die ersten Chancen für die Freyburger, die durch Damian Götze und Deckert ungenutzt blieben. Nach 56 Minuten fiel dann die Vorentscheidung. Nach Flanke von der rechten Seite kam der hochgewachsene Kaiser zum Kopfball, denn Quandt trotz Fingerspitzenkontakt nicht mehr den Einschlag verwehren konnte. Stark war er dann  jedoch dann im Eins zu Eins Duell mit Staupendahl. Nur wenig später lag nach hereingebrachten Freistoß erneut der Ball im Netz; einhergehend mit dem Abseitswimpel. In der 65.Minute hatte man nun selbst die Chance zum Ehrentreffer als nach Freistoß von H.Kriebel Jason Kupka auf Adrian Bditer auflegte, der aber ohne Bedrängnis aus Nahdistanz über den Kasten abschloss. So musste man praktisch im Gegenzug das 0:5 hinnehmen, mit dem sich Staupendahl, der die Abwehr der SG schon vor arge Probleme stellte, belohnte. Danach kann man sich bei Quandt bedanken, der weitere hochkarätige Chancen vereiteln konnte. Ein letztes Lebenszeichen der SG schickte dann der eingewechselte Jan Günschel Richtung Freyburger Kasten, der aber kein Problem für Dominik Katzmarek darstellte.

So verliert man schlussendlich deutlich gegen die SG Freyburg II / Gleina, wenngleich die Niederlage noch hätte höher ausfallen können. Man fragt sich, wohin die Leichtigkeit und das Selbstverständnis der Hinrunde entfleucht ist. Mit der leisen Hoffnung auf Besserung geht es im nächsten Spiel zur SG Balgstädt / Laucha II.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Rene´ Kindschuh, Conrad Plutz, Torsten Günther, Mickey Kriebel, Tino Zimmermann (70.Min: Jan Philipp Günschel), Nico Göttner, Julian Steinat, Jason Kupka, Adrian Bditer (70.Min: Leon Böhme) und Harley Kriebel

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Die SG spielte wie folgt:

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Immer wieder zu Karfreitag

Immer wieder zu Karfreitag

 

Wie in jedem Jahr  fand zum Karfreitag erneut ein Schnuppertraining beim LSV Rot-Weiß Reichardtswerben statt.

Bei nicht gerade optimalen Frühlingswetter, gepaart mit Osterurlaub , fiel die Resonanz nicht ganz erhofft aus. Trotzdem waren die Kinder, die den Weg zum Vereinsgelände gefunden mit Spaß bei der Sache. Unter Leitung von Ralf Zimmermann und einigen Kindern des Vereins fand dann eine kleine Trainingseinheit statt. Zunächst startete man zunächst mit einer kleinen Aufwärmung, bevor dann die Arbeit mit dem Ball begann. So übte man sich  im Zuspielen und Torabschluss

Zum Abschluss der Einheit gab es dann noch ein kleines Trainingsspiel, in dem die Kids mit großer Begeisterung dem runden Leder nachjagten und auch so manches Tor bejubeln durften.

Das abschließende Highlight war dann das „Ostereiersuchen“,  Gemeinsam mit den anderen Jugendmannschaften, die parallel trainierten, ging es dann mit Begeisterung auf die Suche.

Ein Dank geht an dieser Stelle auch an Ellen Zimmermann, Doreen Standke  Jacqueline Löbnitz und Katja Büchner, die sich bereits am Gründonnerstag mit einigen Kindern  der nun   auch schon in Tradition befindlichen Ostereierfärberei  widmeten.

Bei Interesse am Kinderfußball stehen Enrico Schieck (Tel.: 0177 8424921) oder Tino Zimmermann (Tel: 0172 4628668) für weitere Fragen zur Verfügung.

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VSG Löbitz – SG LSV/FCM 2:0 (1:0)

Punktlose Heimreise

Platzte in den vergangenen beiden Spielen die Auswechselbank förmlich aus den Nähten, musste an diesem Spieltag selbst Trainer Christian Gebhardt seine Schuhe noch einmal vom Nagel nehmen. Wie schon in der Vorwoche ging es ins beschauliche Wethautal, diesmal zum Tabellenschlusslicht VSG Löbitz.

Auch wenn man durchaus die Zielsetzung hatte mit drei Punkten abzureisen; auf dem Platz sah das schon völlig anders aus. Von Beginn war die Heimelf griffiger im Spiel. So musste SG Torhüter Sven Quandt schon in der Anfangsminute schon mal beherzt zugreifen. Dann versuchte sich Ben Böhme für die Hausherren aus der Distanz, der jedoch verfehlte. Selbiges war auch dem Kopfball von Eldar Bondarcev beschieden. Ein harmloser Abschluss von Adrian Bditer war dann so etwas wie die erste Torannäherung für den Gast.

Nach 20 Minuten belohnten sich die Löbitzer für ihre Bemühungen. So konnte sich Patrick Binder über links durchsetzen und den Ball nach innen bringen, wo schließlich Bondarcev nur noch vollenden musste. Hoffte man auf eine Art Weckruf, sah man sich in weiterer Folge des Spielgeschehens getäuscht. Konnte man im Mittelfeld durchaus noch mithalten; vorn kam zu wenig Durchschlagskraft zustande, gegen eine konsequent verteidigende Hintermannschaft. So hätten die Gastgeber sogar noch nachlegen können, als nach abgewehrten Freistoß Binder zum Nachschuss kam und Quandt zur Flugeinlage zwang. Mit diesem knappen Rückstand ging es dann in die Pause.

Doch auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf. Auch hier erwischte die VSG den besseren Start. Ein erster Versuch von Jamie Rothenhöfer strich knapp am Pfosten vorbei. Auch ein Abschluss von Tom Böhme war zu ungenau für größere Gefahr. Insgesamt zeigte sich das Spiel der VSG abgeklärter und auch galliger.

Nach einer guten Stunde Spielzeit auch mal wieder ein Abschluss der SG durch Harley Kriebel, der aber weit verfehlte. Leider wurde nun das Spiel immer unruhiger und immer wieder durch Fouls auf beiden Seiten unterbrochen.  In der 70. Minute fiel dann das 2:0, als sich Rothenhöfer auf der rechten Seite mit einem Sturmlauf durchsetzen konnte und mustergültig für Niklas Beyer auflegte, der sich diese Möglichkeit nicht mehr nehmen ließ.

Auch wenn sich die VSG nur zwei Minuten nach dem Ausbau der Führung durch eine Rote Karte für Thomas Langner dezimiert sah, war das Spiel in Überzahl in weiterer Folge praktisch nicht bemerkbar. Ein Freistoß von Gebhardt, der knapp am linken Pfosten vorbei ging, war dann auf lange Sicht die größte Möglichkeit. Immer wieder fand man kein Durchkommen; die besseren Chancen blieben auf Seiten der Wethautaler; hier verfehlten Binder und Beyer jedoch die endgültige Entscheidung.

Vielleicht hätte man in der 89.Minute das Spiel noch einmal scharf machen können, als mit der besten Aktion der SG H.Kriebel nach starkem Zuspiel im Strafraum zum Abschluss, dem aber das Abschlusspech weiter am Stiefel klebte und rechts am Pfosten vorbei schob.

So geht man nach enttäuschenden 90 Minuten auch verdient als Verlierer vom Platz, gegen einen unbequem zu bespielenden Gegner, der mit nunmehr drei Siegen in der Rückrunde noch den Anschluss ans rettende Ufer finden kann. Nur aufgrund des besseren Torverhältnisses grüßt man selbst noch als Tabellenzweiter; aber der Start in die Rückrunde kann durchaus als misslungen betrachtet werden. So hat man nun über das spielfreie Osterwochenende Zeit sich zu besinnen, um dann  im Heimspiel gegen die SG Freyburg/Gleina ein anderes Gesicht zu zeigen.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Rene´ Kindschuh, Christian „CB10“ Gebhardt, Torsten Günther, Mickey Kriebel, Max Skripietz (66.Min: Sven Scholze), Nico Göttner, Jason Kupka, Adrian Bditer, Leon Böhme (46.Min: Julius Heinrich) und Harley Kriebel

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SV Mertendorf – SG LSV/FCM 1:0 (1:0)

Niederlage im Spitzenspiel

Alles war angerichtet für das Spiel Erster gegen Zweiten: Flutlicht, Roster auf dem Grill, Bierchen und mit gut 100 Zuschauern auch ansehnliche Kulisse. Auch wenn man das Hinspiel mit 7:0 recht klar entschieden hatte, hat die Truppe von Nils Pachulsky danach das Verlieren verlernt und in der Tabelle mit acht Punkten einen komfortablen Vorsprung erspielt. Unter dieser Prämisse wollte man im Wethautal etwas mitnehmen. Das Spiel begann auch mit mehr Spielanteilen für die SG aus Reichardtswerben und Markwerben; wahre Chancen entstanden aber dadurch zunächst nicht. Diese blieb dann dem Gastgeber vorbehalten, als nach 10 Minuten Leon Knoblauch vor Sven Quandt im SG Tor auftauchte, dieser aber stark klären konnte. Danach gab es so etwas wie eine Halbchance. Zunächst landete ein Freistoß von Conrad Plutz in der Mauer;  und schließlich bei Adrian Bditer, wo aber schließlich Florian Sieske im Tor der SVM Sieger blieb. Wenig später war es erneut Knoblauch, der aus spitzen Winkel ins kurze Eck vollenden wollte, hier tauchte Quandt aber rechtzeitig ab. Gegen den Führungstreffer war aber auch er machtlos. Eine harmlos erscheinende Hereingabe von der rechten Seite flatterte an Freund und Feind vorbei, wo dann am langen Pfosten lauernd Kenny Kobylka goldrichtig stand und sich diese Möglichkeit auch nicht mehr nehmen ließ.

Nun war man natürlich gefordert, aber zunächst kam nur Harley Kriebel nach langen Ball von Plutz zu einem eher ungefährlichen Abschluss. Auf Seiten der Gastgeber versuchte es Ricardo Schäler aus der zweiten Reihe, wurde aber zu Kosten eines Eckballs blockiert. Nach gutem Zuspiel von Max Skripietz ging Jason Kupka, der ein super Spiel ablieferte, in den Strafraum und wurde dort recht unsanft angegangen; blieb aber fairerweise doch auf den Beinen.

Die Wethautaler blieben dennoch das gefährlichere Team: Nach Flanke kam Kobylka zum Kopfball, der knapp über den Querbalken strich. Der SG, offensiv durchaus bemüht, blieben zumeist zur Schüsse aus der Distanz. Einer dieser, von H.Kriebel abgeschlossen, verfehlte nur denkbar knapp. Noch vor der Pause hatte man schließlich Glück, als ein suboptimal geklärter Ball von der Strafraumgrenze abgezogen nur den Pfosten traf.

Nach dem Seitenwechsel konnte man durch Kupka den ersten Abschluss vermelden, der jedoch den Kasten verfehlte. Danach übernahmen die Hausherren das Kommando und hätten den Vorsprung durchaus ausbauen können. So ließ Kobylka aus Nahdistanz die Riesenchance aus, das Spiel für seine Farben in ruhigere Fahrgewässer zu führen. Selbigen brachte dann eine Flanke in den Sechzehner, hier köpfte Piet Jaschinsky vorbei. Danach war es Quandt, der seine Mannschaft zweimal im Spiel hielt. Nach Durchbruch des eingewechselten Sören Hölzer blieb er Sieger. Wenig später hatte er im Nachfassen den Versuch von Konstantin Jahr unter Kontrolle. Halbwegs brenzlig wurde es auch, als Schäler im Solo den Ball an Quandt zwar vorbeilegte, aber diesen dann nicht mehr erreichen konnte.  Nach dieser Phase kam man wieder zurück ins Geschehen, auch wenn das Spiel, ohnehin schon recht intensiv, noch einige Schippen drauflegte. Nach Eckball von H.Kriebel köpfte Plutz vorbei. Danach legte Plutz für H.Kriebel auf, der dann allerdings mit dem schwächeren Fuß zum Abschluss kommen musste und so verfehlte. Etwas zwingender war es dann als Nico Reimer für H.Kriebel auflegte, der schließlich an Sieske scheiterte. Da man nun etwas offener zu Werke ging, war es nur eine Frage der Zeit, dass die Gastgeber mal einen Konter durchbringen würde. Beim gefährlichsten seiner Art gewann erneut Quandt das Duell gegen Hölzer. Auf der Gegenseite war dann Sieske einen Ticken eher am Ball, als Plutz von Julian Steinat in der Spitze bedient wurde. Schon weit in der Nachspielzeit befindlich, wurde beim letzten Vorstoß Julius Heinrich zwanzig Meter vor dem Tor von den Beinen geholt. Den Freistoß, von Plutz getreten, konnte Sieske nur seitlich nach vorn abwehren, wo beim Abschluss von Torsten Günther recht harte Bandagen angelegt wurden. Der Ball ging schlussendlich über den Kasten, aber die Diskussionen über einen möglichen Strafstoß gingen dann nach Schlusspfiff in die nächste Runde. Hier sah dann zu allem Überfluss Steinat noch seine zweite gelbe Karte in diesem Spiel.

Am Ende verdient sich der Tabellenführer den Sieg aufgrund der klareren Torchancen und einer abgeklärten Spielweise. Am kommenden Samstag geht es erneut auf Reisen, diesmal zur VSG Löbitz, die derzeit am Tabellenende rangieren.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Conrad Plutz, Rene´ Kindschuh (83.Min: Julius Heinrich), Torsten Günther, Max Skripietz, Michael Kraft (69.Min: Nico Reimer), Nico Göttner (58.Min: Mickey Kriebel), Jason Kupka, Julian Steinat, Adrian Bditer (69.Min: Tino Zimmermann) und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kam Leon Böhme

 

PS: Diesmal gibt es leider keine Fotogalerie, da die Flutlichtanlage wohl nicht die nötige Lux Zahl anbieten konnte.

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SG LSV/FCM – SV Rot-Weiß Weißenfels II 2:1 (0:1)

Spiel in Unterzahl gedreht

Nachdem man in der Vorwoche die dritte Pflichtspielpleite in Folge hatte hinnehmen müssen, galt es gegen die Reserve der SV Rot-Weiß Weißenfels wieder in die Spur zu kommen. Doch schon in der 1.Minute erlebte man den ersten Dämpfer. Ein unglücklich geratener Rückpass von Mickey Kriebel, wollte sich Mienab Ghebregergis erlaufen, den schließlich SG-Hüter Andrei Topala einen Ticken zu spät kommend von den Beinen holte. Zum fälligen Strafstoß sah Topala auch noch die Rote Karte. Im Sog dieser Karte musste der unglückselige Felix Schneider schon frühzeitig den Platz räumen und so kam Sven Quandt in den fragwürdigen Genuss, mit seinem ersten Ballkontakt diesen aus dem Netz zu holen, weil der Gefoulte selbst souverän verwandelte.

Man zeigte sich in Folge wenig geschockt und riss trotz der Widrigkeiten das Spiel an sich, kam jedoch im letzten Drittel zunächst nicht zur Entfaltung. Die Gäste verlegten sich zunehmend auf die Abwehrarbeit und Kontersituationen. Doch hier zeigte sich die Abwehr um Torsten Günther zumeist gefestigt. Etwas Gefahr blitzte bei einem Distanzschuss von Ronny Wendler auf, den Quandt aber abwehren konnte. Die erste wirkliche Torannäherung gab es dann durch Harley Kriebel, der mit Freistoß Ciprian Ungureanu aber nicht überraschen konnte. Dann brachte Julian Steinat Jason Kupka in Szene, dessen Abschluss aus spitzem Winkel von Ungureanu mit der Faust abgewehrt wurde. Auch Nico Göttner scheiterte aus aussichtsreicher Position nach Zuspiel von H.Kriebel am Schlussmann der Neustädter. Beute wurden auch der Fernschuss von M.Kriebel und auch der Kopfball von Marco Precht nach Flanke von Rene´ Kindschuh ohne Folgen blieb.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb man das aktivere Team; am Bild änderte sich jedoch auch nichts. So blieb ein relativ harmloser Abschluss von Kindschuh die gefährlichste Annäherung. Nach Foul an Precht legte sich Conrad Plutz in der 64.Minute die Kugel zwanzig Meter vor dem Kasten zum Freistoß zurecht, der sich hernach noch gefährlich auf den Querbalken senkte. Danach tauchten auch die Gäste wieder mal gefährlich vor dem Kasten von Quandt auf, doch hier verfehlte Christian Spindler nach Hereingabe. Nur eine Minute später musste Quandt sich beim Versuch von Ghebregergis strecken und zur Ecke klären. Danach folgten starke vier Minuten, in denen es gelang, dass Spiel zu drehen. Nach Vorlage von Plutz stand Steinat goldrichtig und schob überlegt zum Ausgleich ein. Wenig später legte Plutz für H.Kriebel auf, der jedoch knapp vorbei schob, ehe kurz darauf eine Flanke vom eingewechselten Adrian Bditer in den Strafraum kam und schlussendlich bei Plutz landete, der sehenswert ins lange Eck vollendete. Mit einem dritten möglichen Tor hätte man das Spiel wohl schon entschieden. So scheiterte H.Kriebel nach Zuspiel von Steinat am stark reagierenden Ungureanu, der somit seine Mannschaft im Spiel hielt, zumal der zweite Ball von Göttner recht weit verfehlte. Nun versuchten die Gäste noch einmal ihr Spiel zu intensivieren; fand aber nicht mehr die nötigen Lücken gegen eine stark verteidigende Hintermannschaft.

So fährt man völlig verdient die drei Punkte ein und belohnt sich aufgrund einer starken Mannschaftsleistung mit der Rückkehr auf den zweiten Tabellenrang. Bemerkenswert auch, dass man sich trotz der frühen Unterzahl nicht ergab und zeigte, was im Verbund möglich sein kann. So geht es am kommenden Freitag zum Spitzenspiel nach Mertendorf, die ihr heutiges Auswärtsspiel bei der SG Schönburg mit 1:0 gewannen und mit acht Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze grüßen. Hier wird dann ebenfalls eine couragierte Leistung nötig sein, möchte man noch einmal Tuchfühlung aufnehmen.

Die SG spielte wie folgt: Andrei Topala (1.Min:Rot), Felix Schneider (1.Min: Sven Quandt/ETW), Rene´ Kindschuh (63.Min: Max Skripietz), Conrad Plutz, Torsten Günther, Mickey Kriebel (41.Min: Michael Kraft), Marco Precht (87.Min: Leon Böhme), Nico Göttner,  Jason Kupka (69.Min: Adrian Bditer), Julian Steinat und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kamen Nico Reimer und Julius Heinrich

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Blau-Weiß Bad Kösen II – SG LSV/FCM 2:0 (1:0)

Ohne Punkte in die Rückrunde

Eine Woche nach offiziellen Rückrundenstart griff auch die SG LSV/FCM wieder in den Kampf um Punkte ein. Zu Gast war man bei Blau-Weiß Bad Kösen II. Mit etwas angespannter Personalsituation ging es dann hinein in die Partie, in der Andrei Topala auf der Torhüterposition sein Pflichtspieldebüt gab.

Die ersten Minuten gehörten dann zunächst den Gastgebern, die gleich auf Betriebstemperatur waren, ohne jedoch für größere Gefahr zu sorgen zu können. Nach elf Minuten wurde es dann doch brenzlig, als Felix Schneider recht knapp den eigenen Kasten bei einem Klärungsversuch knapp verfehlte. So dauerte es fast eine Viertelstunde, ehe man selbst den Vorwärtsgang einlegen konnte. Ein Distanzschuss vom heutigen Kapitän Harley Kriebel konnte zur Ecke geblockt werden. Wenig später segelte ein Freistoß vom selbigen Akteur gefährlich vor das Tor der Kurstädter, fand aber keinen Abnehmer.

In der 28.Minute bot sich dann den Bad Kösener Max Herden die Riesenchance, seine Farben in Führung zu bringen. Nach vorangegangenen Strafraumgewühl schob er den Ball freistehend aus Nahdistanz am rechten Pfosten vorbei. Diese fiel dann in der 34.Minute, als nach Ballverlust und gut ausgespielten Konter Michael Fuchs zum 1:0 vollendete. Nun war man offensiv noch mehr gefordert, aber außer einem Freistoß von H.Kriebel, der zentral getreten für Nick Sattler kein Problem darstellte, gab es keine weiteren nennenswerten Abschlüsse. So ging es mit diesem knappen Rückstand in die Pause.

Im zweiten Durchgang brachte man sich gleich in der 50.Minute in Bredouille, als Topala unglücklich in die Mitte passte, wo aber ein Kösener zu ungenau das verwaiste Tor anvisierte. Das Spiel wurde nun immer intensiver; hier zeigten sich aber beide Hintermannschaften ausgesprochen stabil. Gefahr lag praktisch auf beiden Seiten nur bei Standardsituationen in der Luft, aber auch hier konnte immer wieder geklärt werden. Auch in aussichtsreichen 1:1 Situationen gab es kein wirkliches Vorbeikommen. Zehn Minuten vor dem Ende warf man noch einmal alles nach vorn, ein Distanzschuss von Marco Precht verfehlte dann aber doch weit.

In der 89.Minute war es ein Traumschuss von Pascal Transchel, der aus eigener Hälfte abzog und den nach vorn gerückten Topala überwinden konnte. Damit war natürlich die Entscheidung gefallen, wenngleich man nicht aufsteckte; für echte Torgefahr konnte man aber nicht mehr sorgen.

Somit bleibt alles beim Alten; dass es im Schatten der Saline weiterhin nichts zu holen gibt. Kompliment an die Mannschaft, die kämpferisch alles gegeben hat; jedoch im letzten Drittel nicht die die nötigen Mittel fand, den Abwehrriegel der Kurstädter zu knacken.

Am kommenden Wochenende geht es auf heimischen Grund gegen Rot-Weiß Weißenfels II.

 

Die SG spielte wie folgt: Andrei Topala, Marco Precht, Rene´ Kindschuh, Max Skripietz, Felix Schneider, Mickey Kriebel, Julius Heinrich (46.Min: Jan Philipp Günschel), Nico Göttner, Adrian Bditer, Leon Böhme und Harley Kriebel

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