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LSV Herren : TSV Großkorbetha II 9:1 (4:1)

Weiterer Testspielerfolg

 

Sah es personell am Vormittag noch sehr eng aus, entspannte sich die Lage in der Stunde vor Anpfiff noch spürbar. An dieser Stelle einen Dank an die SG Goseck/Markwerben, die ihren Spieler Christian Beyer als Gastspieler zur Verfügung stellten und auch einen Dank an die Gäste aus Großkorbetha, die dessen Einsatz zustimmten.

Nach sieben Minuten war es dann auch Beyer, der mit der ersten Torchance nach Zuspiel von Julian Steinat, die frühe Führung erzielte. Nur fünf Minuten später drang Conrad Plutz über rechts in den Strafraum ein und legte für Sebastian Siedler auf, der nach längerer Torflaute auf 2:0 erhöhte. Als Dank steckte Siedler nach 17 Minuten für Plutz durch, der mit dem 3:0 die Weichen weiter Richtung Sieg stellte.

Nun schaltete man aber spürbar einen Gang runter und ließ die Großkorbethaer nun besser ins Spiel kommen. Eine kleine Schrecksekunde gab es, als Sven Quandt nach Hereingabe am Ball vorbei hechtete, der aber dann auch am langen Pfosten vorbeitrudelte. Nach 33 Minuten konnten die Gäste aber dennoch auf 3:1 verkürzen, als ein Schuss von Tom Carlos Schmidt von Nico Reimer noch unglücklich und dann auch unhaltbar abgefälscht wurde. Dieser kleine Weckruf schien dann auch wieder den LSV zu beleben. Einen Schuss von Elvis Galat konnte Rocco Böhme im TSV Kasten noch parieren, doch fünf Minuten vor der Pause war auch er machtlos, als Galat mit der Kugel über den halben Platz marschieren konnte und überlegt zum 4:1 abschloss.

Nach der Pause dauerte es vier Minuten bis zum fünften Treffer. Eine Flanke von Galat köpfte Plutz aus Nahdistanz in die Maschen. Auch Galat avancierte dann zum Doppeltorschützen, als Siedler querlegte und dieser überlegt ins lange Eck vollendete.

Wenig später hätte auch Beyer doppelt netzen können, aber sein Heber senkte sich hinter den Kasten. Besser waren dann seine Vorarbeiten für den nächsten Doppeler. In diesem Fall war Ralf Pippel der Nutznießer. So drückte er zunächst einen Kopfball nach Eckstoß über die Linie; dann düpierte er seinen Gegenspieler und schloss trocken ab.

Doch auch der TSV wollte noch Ergebniskosmetik betreiben; allerdings fehlten Björn Hanschke bei seinem Versuch einige Zentimeter; wenig später reagierte Quandt glänzend gegen Philipp Kühn.

Den Schlusspunkt setzte dann aus LSV Sicht Patrick Schmidt, der nach Zuspiel von Galat überlegt an Böhme vorbei zum 9:1 Endstand einschob.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Daniel Jenetzke, Nico Reimer (46.Min; Enrico Bossig), Chris Czernik, Michael Kraft (60.Min: Patrick Schmidt), Adrian Bditer, Julian Steinat, Christian Beyer, Conrad Plutz, Sebastian Siedler (60.Min: Ralf Pippel) und Elvis Galat

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LSV Herren : SV Baumersroda II 5:0 (1:0)

Erst in zweiter Hälfte überzeugt

In Vorbereitung auf den immer mehr nahenden Punktspielbetrieb empfing man in Reichardtswerben die Zweitmannschaft des Baumersrodaer SV, die ihrerseits ihr erstes Testspiel bestritten.

Von Beginn übernahm man dann die Initiative. Einen ersten Versuch von Elvis konnte noch geblockt werden. Schon nach vier Minuten durften die Hausherren ein erstes Mal jubeln; als Daniel Jenetzke ein Fehlabspiel nutzen konnte und Conrad Plutz in Aktion brachte, der schließlich Maik Nörren im BSV Gehäuse umkurven konnte und zum 1:0 abschloss.

Doch wer vermutet hat, dass nun ein Schützenfest seinen Lauf nehmen würde, sah sich getäuscht. Auch wenn man gefühlt 90 Prozent Ballbesitz verbuchen konnte, fand man gegen eine dichtgestaffelte Abwehrreihe kaum ein Durchkommen. Eine scharfe Hereingabe von Jenetzke konnte Galat zwar abschließen, jedoch ging sein Ball weit über den Kasten. Auch Michael Kraft, der plötzlich Raum vor sich fand, verzog deutlich. Kurz vor der Pause meldete sich auch der BSV offensiv zu Wort, als sie nach Kontersituation durch Silvio Rockstroh die Chance zum Ausgleich hatten; doch hier hatte Adrian Maksimik die Situation erkannt und konnte seinen Kasten sauber halten.

Nach der Pause sah man dann schließlich ein ganz anderes Spiel; weil nun auch die Gäste endlich den Vorwärtsgang fanden und ihr Offensivspiel in die Gänge brachten; wenngleich ein erster Abschluss von Florian Frenzel sichere Beute von Maksimik wurde.

Doch der LSV schluderte weiterhin mit seinen Möglichkeiten. Chris Czernik mit Freistoß stellte Nörren vor keine größeren Probleme. Auch Christian Kautz verfehlte aus Nahdistanz nach Eckball von Jenetzke. Dann waren wieder die Gäste an der Reihe; als erneut Frenzel zum Abschluss kam; hier aber äußerst knapp verfehlte.

In den Minuten 67 bis 77 machte man dann aber endgültig Nägel mit Köpfen gegen nun etwas müde werdende BSV Akteure. Zunächst war es erneut Plutz, der einen weiteren Eckball von Jenetzke zum 2:0 über die Linie drückte. Vorausgegangen war hier ein sehenswerter Schuss von Christopher Höffler, der vom inzwischen hütenden Daniel Bornschein mit den Fingerspitzen noch über den Querbalken gelenkt werden konnte.

Nur fünf Minuten nach dem 2:0 wurde Plutz im Strafraum zu Lasten eines Strafstoßes gelegt. Dessen Ausführung übernahm Maksimik, der souverän zum 3:0 vollendete. Danach durften sich auch Julian Steinat und Galat in die Torschützenliste eintragen und das Ergebnis nach oben schrauben. Steinat legte später auch noch für Julian Thiele auf, der aber seine Möglichkeit aus Nahdistanz liegen ließ.

Am kommenden Wochenende empfängt man die Reserve des TSV Großkorbetha zu einem weiteren Vorbereitungsspiel.

Der LSV spielte wie folgt: Adrian Maksimik, Michael Kraft, Nico Reimer, Chris Czernik, Christian Wiegand, Daniel Jenetzke, Julian Steinat, Julian Thiele, Adrian Bditer, Conrad Plutz, Elvis Galat, Christian Kautz und Christopher Höffler

 

 

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LSV Herren : Grün Gelb Osterfeld 2:6 (1:3)

Niederlage zu hoch ausgefallen

 

In einem weiteren Testspiel empfing man am Sonntag den Kreisoberligisten von Grün Gelb Osterfeld.

Nach über zehn Minuten Abtastphase war es Conrad Plutz auf LSV Seite, der von der Strafraumgrenze einen ersten Abschluss wagte und Toni Reichel zum ersten Arbeitsnachweis zwang.

Auf der Gegenseite war unmittelbar danach Christian Kautz einen Schritt gegen seinen Gegenspieler zu spät und legte diesen elfmeterwürdig. Dessen Ausführung übernahm der Osterfelder Kapitän Maximilian Steinberg, der den Ball humorlos unter den Querbalken ins Netz jagte. Nur drei Minuten später fiel dann auch schon das 0:2, als nach verunglückter Abwehraktion von Christian Wiegand die Gäste blitzschnell handelten und durch Tobias Zaumsegel vollendeten.

Danach verflachte das Spiel wieder und geizte mit weiteren Torraumszenen; obschon die Grün Gelben etwas mehr Spielanteile aufweisen konnten. So musste man nach 35 gespielten Minuten das 0:3 durch Eric Hackel hinnehmen.

Erst danach entwickelte der LSV endlich mehr Zug zum Tor. Zunächst verzog Harley Kriebel aus spitzem Winkel. Übersicht bewies er dann nach 37 Minuten, als er den mitgelaufenen Elvis Galat bediente, der mühelos zum 1:3 verkürzen konnte. Noch vor der Pause hatte Galat zwei weitere Möglichkeiten, doch statt querzulegen, versuchte er es selber, verzog aber weit.

Nach der Pause fand der LSV besser zurück ins Spiel und erarbeitete sich weitere Möglichkeiten. Einen ersten Versuch von Adrian Bditer ging noch die Gefährlichkeit ab. Knapper ging es beim Abschluss von Galat zu, der mit starken Einsatz und Ballgewinn diese Situation selber auf den Weg brachte, aber knapp verfehlte.

Aber auch der nun das LSV Gehäuse hütende Adrian Maksimik, durfte sich dann gegen Zaumsegel auszeichnen und einen weiteren Gegentreffer verhindern.

In der 66. Minute stand Michael Kraft am Ende der Verwertungskette und köpfte einen von Nico Reimer getretenen Freistoß über die Linie. Fortan arbeitete man unermüdlich am nun möglichen Ausgleich. Die größte Möglichkeit bot sich Galat; aber hier zeigte sich Reichel mit starker Parade auf dem Posten.

Nach 84 Minuten lief man dann allerdings in einen Konter. Einen ersten Abschluss konnte Maksimik noch abwehren; bei der Zweitverwertung ´durch Hackel war aber auch er machtlos. Ein Wirkungstreffer wie sich zeigen sollte, den die Gäste zu durch zwei weitere Treffer von Zaumsegel und Dominik Becker ausnutzen konnten.

Somit fällt diese Niederlage eindeutig zu hoch aus, wenn man die Bemühungen der zweiten Hälfte zugrunde legt. Am kommenden Wochenende testet man dann gegen die Reserve des Baumersrodaer SV. Anstoß ist 14:00 Uhr in Reichardtswerben.

 

Folgende Spieler kamen zum Einsatz: Patrick Schmidt (TW), Adrian Maksimik (TW), Christian Kautz, Nico Reimer, Christian Wiegand, Julian Thiele, Michael Kraft, Elvis Galat, Adrian Bditer, Harley Kriebel, Mickey Kriebel, Enrico Bossig, Ralf Pippel und Conrad Plutz

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LSV Herren : SSC Weißenfels II 1:9 (0:6)

Klarer Klassenunterschied

 

Mit fast dreimonatiger Verspätung ging für den LSV der Ausflug im Burgenlandpokal über die Bühne und nach neunzig Minuten auch zu Ende. Zu Gast war der Landesklassevertreter des SSC Weißenfels II, der seiner Favoritenrolle in einem äußerst fairen Spiel dann auch gerecht wurde.

Entsprechend der Konstellation setzte der Gast den LSV früh unter Druck und kam nach Fehlabspiel von Christian Wiegand in Person Tom Sauer zur ersten Möglichkeit, vergab aber hier noch die frühe Führung. Präziser machte es dann Franco Hendess in der zweiten Minute zum 0:1.

Zaghaft kam man dann etwas besser ins Spiel und suchte auch den Pass nach vorn. Einen ersten Abschluss konnte dann Chris Czernik verbuchen, auch wenn er das Ziel verfehlte. Doch tonangebend blieb der SSC und erhöhte nach gelungener Seitenverlagerung nach sieben Minuten durch Sauer auf 0:2. Wenig später scheiterte der Schütze zum Führungstreffer am Pfosten. Nach zehn Minuten war dann der Drops gelutscht. Mit einem Flachschuss rechts unten stellte Tristan Rohlik auf 0:3.

Da die Clubreserve nun deutlicher runterschaltete, fand man wieder besser ins Spiel und konnte durch Harley Kriebel auch wieder einen Abschluss verzeichnen. Die beste Möglichkeit zur Ergebnisaufhübschung bot sich Elvis Galat, der nach feinem Zuspiel von Julian Steinat aber an Emmanuel Ibekwe scheiterte.

Nach 35 Minuten fiel schließlich das 0:4. Nach Hereingabe von rechts lauerte am langen Pfosten Max Hauer der humorlos unter den Querbalken vollendete. So konnte sich der SSC auch den Luxus leisten, als Sauer völlig freistehend über den Kasten von Patrick Schmidt zielte. In den Minuten 40 und 43 machten dann Hauer und Tony Barnickel das halbe Dutzend voll.

So konnte für den LSV für die zweite Hälfte nur das Ziel sein, hier nicht zweistellig vom Platz zu gehen. Der SSC blieb zwar weiterhin spielbestimmend, ohne jedoch mit letzter Konsequenz vorzugehen. Auf LSV Seite konnte sich Conrad Plutz eine Möglichkeit erarbeiten, als er den Ball eroberte und aus 18 Metern abzog. Auch wenn er den Ball wohl nicht voll traf, musste sich Ibekwe auszeichnen und den Ball zur Ecke abwehren.

Nach einer guten Stunde war es wieder Barnickel, der zum 0:7 erhöhte. Aber wenig später gelang dann den Rot Weißen immerhin noch der Ehrentreffer, als Galat unter Bedrängnis nach Zuspiel von Plutz im Strafraum abzog.

Zwanzig Minuten vor dem Ende stellte der Gast aber den alten Abstand wieder her. Vorausgegangen war ein Foulspiel von Czernik kurz vor der Strafraumgrenze. Den fälligen Freistoß versenkte erneut Barnickel im langen Eck.

Der LSV hätte durchaus noch einmal Ergebniskosmnetik betreiben können. Wieder legte Plutz für Galat auf, dessen Ball aber vor der Linie geklärt werden konnte. Dann war es Galat, der Plutz in der Mitte zum Kopfball einlud, der aussichtsreich aber verfehlte.

Kurz vor Schluss stellte dann Felix Bendel den Endstand von 1:9 her. Beinahe wäre es doch noch zweistellig geworden; hier rettete aber Winterneuzugang Adrian Maksimik in letzter Sekunde.

Am Ende spiegelt sich im Endergebnis auch der Klassenunterschied wieder.  Nun gilt es, den Fokus auf die weitere Vorbereitung zu legen, bevor vermutlich im April der reguläre Spielbetrieb wieder aufgenommen wird. Am kommenden Samstag ist ein weiterer Test gegen die zweite Mannschaft aus Baumersroda geplant.

 

Der LSV spielte wie folgt: Patrick Schmidt, Christian Wiegand, Nico Reimer (76.Min: Adrian Maksimik), Conrad Plutz, Chris Czernik, Gino Hesse, Harley Kriebel, Daniel Jenetzke (46.Min: Julian Thiele), Julian Steinat, Enrico Bossig und Elvis Galat

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LSV Herren : SV Einigkeit Tollwitz 05 7:1 (0:0)

Erst in zweiter Hälfte überzeugt

 

Zum ersten Testspiel des neuen Jahres hatte man die SV Einigkeit Tollwitz zu Gast. Zudem war dieses Spiel auch das Trainerdebüt von Nico Reimer, der personell nahezu aus dem Vollen schöpfen konnte.

Und dennoch kam der Auftakt ziemlich zäh daher, geprägt von schnellen Ballverlusten und unpräzisen Zuspielen im Vorwärtsgang. So war es ein Versuch von Adrian Bditer aus der Distanz, der einen Abschluss verzeichnen konnte, der jedoch am Kasten vorbeiging. Zwingender war dann schon der Pfostentreffer von Julian Steinat. Doch insgesamt änderte sich nicht viel am Spielverlauf gegen tief stehende Gäste. Und dennoch boten sich im Verlauf der ersten Hälfte weitere Möglichkeiten. Mit einem feinen Pass von Sebastian Siedler in die Spitze kam dann Enrico Bossig in die nächste Möglichkeit, hob allerdings den Ball über den Kasten. Ein Versuch von Harley Kriebel war dann sichere Beute von Jan Müller im Tollwitzer Tor. Selbiger legte wenig später für Siedler auf, der es direkt versuchte, aber auch verfehlte.

Eine weitere Möglichkeit leitete  Michael Kraft ein, der Bossig über links in Aktion brachte, dessen Hereingabe aber von Bditer nicht voll getroffen wurde und knapp am Tor vorbei trudelte.

Erst kurz vor der Pause kamen die Gäste zum ersten wirklichen Abschluss durch Matthias Fimmel, auch wenn hier Patrick Schmidt im LSV Tor nicht eingreifen musste. Ansonsten hatte die Abwehrreihe jegliche Angriffsbemühungen der Einigkeit im Griff. Somit ging es dann torlos in die Kabine.

Doch die erste Möglichkeit nach dem Pausentee gebührte den bis dahin wacker kämpfenden Tollwitzern, die nach einem Konter gefährlich im Strafraum durch Enrico König zum Abschluss kamen, der Ball aber letztlich nicht über die Linie rollte.

So war es nach 55 Minute die berühmte Brechstange und ein Quantum Glück, die schließlich den nun folgenden Torreigen eröffnete. Ein Schuss vom wieder genesenen Elvis Galat wurde so unglücklich abgefälscht, dass er als Bogenlampe vor dem Tor landete und schließlich im Netz zum Stillstand kam.

Da nun auch Tollwitz durchaus mutiger agierte, boten sich dem LSV nun auch mehr Räume. Nur vier Minuten nach der Führung drang Steinat rechts in den Strafraum und was vermutlich als Hereingabe von der Grundlinie gedacht, wurde durch missglückten Abwehrversuch zum 2:0 vollendet.

Wiederum nur drei Minuten später konnte man auf 3:0 erhöhen. So legte Galat mustergültig für den besser postierten Mickey Kriebel auf, der überlegt vollendete. Nach 69 Minuten konnte sich wieder Galat in die Torschützenliste eintragen, als er in ein Abspiel hineinspritzte und Maurice Stöbe, der inzwischen das Tor der Einigkeit hütete, keinerlei Abwehrchance ließ.

Das 5:0 resultierte schließlich aus einer Standardsituation. Nach Foul an Daniel Jenetzke kurz vor der Strafraumgrenze legte sich Chris Czernik den Ball zurecht und fand auch die Lücke in der Mauer der Gäste.

Eine Viertelstunde vor Schluss durfte dann auch König den nicht unverdienten Ehrentreffer bejubeln, der eine Unstimmigkeit der Hintermannschaft des LSV ausnutzte.

In der Schlussphase machte dann Steinat seinen Dreierpack perfekt. Zunächst lupfte er nach Zuspiel von Bossig zum 6:1, ehe er dann in Minute 88 den Endstand markieren konnte.

So konnte man am Ende zumindest in der zweiten Hälfte noch überzeugen, wohl wissend, dass da noch viel Luft nach oben ist. Eine Leistungssteigerung wird dann auch am kommenden Wochenende nötig sein, wenn statt des Testspiels gegen Großkorbetha II schon in den Wettbewerbsmodus umgeschaltet werden muss. Auf der Agenda steht dann das Nachholspiel des Burgenlandpokals gegen die Zweitmannschaft des SSC Weißenfels.

 

 

Zum Einsatz kamen: Patrick Schmidt, Michael Kraft, Conrad Plutz, Chris Czernik, Daniel Jenetzke, Julian Steinat, Christian Rössler, Adrian Bditer, Enrico Bossig, Harley Kriebel, Sebastian Siedler, Mickey Kriebel, Elvis Galat, Julian Thiele und Christian Wiegand

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Trainingsstart

Trainingsauftakt zur Rückrunde

 

Nach zweieinhalb Jahren beim Baumersrodaer SV konnte man Nico Reimer wieder an alter Wirkungsstätte begrüßen. Dieser wird künftig als Spielertrainer die sportlichen Geschicke der Herrenmannschaft leiten. Wir wünschen bei seiner ersten Trainerstation viel Erfolg.

Zur geplanten Wiederaufnahme des Spielbetriebs wurde am Samstag auch zum ersten Training des neuen Jahres geladen, das teilnehmermäßig durchaus erfreulich abgehalten werden konnte. Nach einigen Laufübungen rundete man das Training auch mit einem Trainingsspiel ab.

Sportlich geht es nun wieder in regelmäßigen Trainingsbetrieb über, ehe man dann am 12.02. die Zweitmannschaft des TSV Großkorbetha zu Gast in Reichardtswerben begrüßt. Schon eine Woche darauf bittet man die Reserve aus Baumersroda zum Test. So die Coronagötter wollen startet man schließlich am 26.02. in Großgörschen in den Punktspielbetrieb.

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Mannschaftsabend 2021

Nach langer Abstinenz tat es mal wieder gut

Nach einem erfolgreichen Spiel gegen Borau traf man sich nach langer Zeit im Rahmen eines Mannschaftsabends wieder einmal zusammen. Das Orga-Team hat hier gute Zuarbeit geleistet und so wurde es ein toller Abend, mit sehr viel Spaß beim Bierpong und beim der abschließenden Runde Chinesisch! Erstaunlich was so alles als Schläger herhalten kann (siehe Video)! Man beachte Enno’s Schläger (Brennpastenbehälter vom ChafingDish) 🙂

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LSV Herren : FSV BW Borau 3:1 (1:0)

Verdienter Heimsieg

 

Nach der unglücklichen Niederlage der Vorwoche stand gegen Blau Weiß Borau gleich der nächste Härtetest ins Haus. Um nicht völlig den Anschluss zu verlieren gab Conrad Plutz seiner Mannschaft den klaren Auftrag die drei Punkte in Reichardtswerben zu belassen.

Nach nervösen Beginn dauerte es geschlagene acht Minuten, ehe man die erste Torannäherung verbuchen konnte, auch wenn der Kopfball von Michael Kraft nach Hereingabe von Christian Wiegand zwecks fehlenden Druck noch harmlos daherkam. Wiegand war es dann auch, der Harley Kriebel über die linke Seite bediente, dessen Schlenzer aber von Steve Rausche im Borauer Kasten sichere Beute war.

Richtig gefährlich wurde es dann, als Enrico Bossig nach starker Balleroberung in den Sechzehner ging, wo sein Schuss noch den Pfosten gelenkt wurde. Den Abpraller setzte dann Adrian Bditer aus aussichtsreicher Position aber doch weit über das Gehäuse.

Dann tauchten plötzlich die Gäste gefährlich im Strafraum des LSV auf. Hier konnte Patrick Schmidt aber gegen Christopher Beck den Rückstand verhindern. Da beide Abwehrreihen nun einen guten Job versahen, spielte sich das meiste nun im Mittelfeld ab. So fasste sich nach 24 Minuten Bditer ein Herz und zog nach Zuspiel von Christian Rössler aus zwanzig Metern ab und zwang Rausche zu einer Glanzparade. Ein weiterer Versuch, diesmal von Gino Hesse verfehlte den Kasten. Dann tat sich ein weiteres Kapitel mit dem unsäglichen Thema Torgestänge auf; diesmal scheiterte Bditer.

Auch auf der Gegenseite wurde es dann gefährlich, als nach Freistoß von links Steffen Land zum Kopfball kam, der nur knapp das rot weiße Gehäuse verfehlte.

Kurz vor der Pause konnte man dann doch die nicht unverdiente Führung bejubeln. Von Bditer ins Spiel gebracht konnte sich Bossig im Strafraum durchsetzen und Rausche überwinden. Wenig später versuchte dann Rössler noch sein Glück; dieser verfehlte aber knapp.

Nach der Pause hatten dann die Gäste etwas mehr vom Spiel; konnten aber auch kleine Unsicherheiten in der LSV Hintermannschaft nicht entscheidend in Torgefahr ummünzen. Echte Gefahr gab es nur durch Beck, der einen nicht geklärten Ball aufs Tor brachte, wo Schmidt aber den Ausgleich verhindern konnte, ehe dann Chris Czernik das Spielgerät aus der Gefahrenzone brachte.

Nach 66 Minuten fiel dann die etwas beruhigende 2:0 Führung. Diesmal brachte H.Kriebel den Ball in die Mitte, wo Bossig zum zweiten Mal Rausche überwinden konnte.

Und dann kam zwölf Minuten noch einmal unnötig Spannung auf. Ein Fehlpass von Kraft ins verwaiste Niemandsland wurde umgehend in den Strafraum des LSV gebracht, wo Cornelius Pricha den Ball zum Anschluss im Kasten unterbringen konnte.

Nun trat man aber mannschaftlich geschlossen den nun noch offensiver agierenden Gästen entgegen; spielte aber zunächst die sich bietenden Konter nicht präzise aus. Schon leicht in der Nachspielzeit war es dann H.Kriebel der sich über links durchsetzen konnte und den Deckel auf die Partie machte.

Nach all den verspielten Führungen in dieser Spielzeit war dies ein Sieg der Moral und nicht unverdient. Mit diesem Erfolg konnte man auch den erstrebten Anschluss herstellen.

Das für nächste Woche angesetzte Pokalheimspiel gegen den SSC Weißenfels II wurde um eine Woche auf den 20.November verlegt.

 

Der LSV spielte wie folgt: Patrick Schmidt, Christian Wiegand, Daniel Jenetzke, Chris Czernik, Michael Kraft, Adrian Bditer (88.Min: Mickey Kriebel), Julian Steinat, Gino Hesse (81.Min: Christopher Höffler), Harley Kriebel, Christian Rössler (81.Min: Ralf Pippel) und Enrico Bossig

Nicht zum Einsatz kam Julian Thiele.

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SG WFV SG / Langendorf : LSV Herren 2:1 (0:1)

Süßes oder Saures….

 

…war zum Abschluss dieser für den Verein turbulenten Woche die Frage. Nach über vier intensiven Jahren, inklusive zweier Aufstiege und zwei Jahren Kreisoberliga mit all seinen Coronanebenerscheinungen trat Bernd Kloss von seinem Posten als verantwortlicher Trainer zurück. An dieser Stelle einen großen Dank für die geleistete Arbeit.

Für ihn übernahm der derzeit verletzte Kapitän Adrian Mikitiuk vorübergehend die Amtsgeschäfte, assistiert vom derzeit ebenfalls angeschlagenen Vizekapitän Conrad Plutz. Da auch Kapitän Nr.3 Carsten Skripietz noch kurzfristig ausfiel führte Daniel Jenetzke zum Auftakt der „Mittelrunde“ das Team auf das Feld der SG Langendorf/ WFV. Auch ansonsten zeigte sich die Personallage weiterhin recht angespannt, aber „The Show Must Go On“, wie es so schön heißt. So wurde auch David Knoll, dessen letztes Spiel im August 2016 angesiedelt war, aus dem „Ruhestand“ reaktiviert.

So begann dann ein recht ausgeglichenes Spiel; wobei der LSV die Annäherung verzeichnen konnte, wo Elvis Galat aber noch gutem Zuspiel von Harley Kriebel noch den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss verpasste. Die erste Annäherung der SG konnte Michael Kraft mit der Fußspitze nach Fehlpass von Kai Buhlmann gerade noch verhindern.

Dann versuchten es die Rot Weißen zunächst aus der Distanz, wobei aber Julian Steinat sowie Adrian Bditer das Ziel verfehlten. Danach waren die Gastgeber wieder am Zug. Zunächst konnte Sven Quandt einen Konter klären. Knapper wurde es schon bei einem Schuss aus der zweiten Reihe von Lukas Rennecke. Brandgefährlich wurde es allerdings, als Saikou Ceesay Kraft verladen konnte, aber Quandt mit starken Reflex die Gästeführung verhinderte. Wenig hatte man Glück, dass ein Tor wegen Abseits keine Anerkennung fand.

Nach 37 Minuten fiel dann die Führung für den LSV. Brasilianisch anmutend setzte sich Christian Rössler im Mittelfeld durch und fand dann über rechts die Lücke, um Bditer auf Reisen zu schicken, der dann Max Witter im SG den Ball durch die „Hosenträger“ zum 0:1 schob.

Noch vor der Pause kam noch einmal die SG auf, die durch Andreas Wolf aus dem Gewühl heraus zum Abschluss kamen; jedoch den Kasten verfehlten.

Erwartungsgemäß legten nach dem Pausentee die Gastgeber einen Zahn zu; bissen sich jedoch noch an der LSV Abwehr die Zähne aus. Nach 67 Minuten gab es dann wohl ein elfmeterwürdiges Foul im Strafraum des LSV. Da wohl niemand im Gewand der SG die Verantwortung für die Ausführung übernehmen wollte, übernahm dann schließlich Daniel Hauke ebendiese, wohlwissend, dass er schon im Hinspiel verschossen hatte. Und so kam es auch diesmal, als er rechts neben den Pfosten verschoss.

In weiterer Folge hätte dann der LSV sprichwörtlich den Sack zumachen können, aber Galat konnte nach klugen Querpass von H.Kriebel den Ball nicht im Tor unterbringen. Dann zog es Rössler in den Strafraum, der statt den Abschluss zu suchen Galat auflegte, der aber wohl zu überrascht schien, um mehr daraus zu machen.

Einer alten Weisheit folgend, wendete sich in den Minuten 75 und 76 das Blatt zugunsten der SG. So kam Aymen Rhouma nach Eckball in der Mitte zum Kopfball und machte so den Ausgleich. Unmittelbar nach Wiederanstoß fing man sich nach Ballverlust dann schon den Konter, den Saikou mit überlegten Heber über den klären wollenden Keeper Quandt hinweg zur umjubelten Führung abschloss.

Nun wurde die Betriebstemperatur aller Beteiligten wohl ein wenig erhöht; weil es nun auch hitziger daher ging. Und dann bot sich Galat wieder eine hochkarätige Chance, als er allein auf Witter zuging; dieser aber rechtzeitig abtauchte, um den Ausgleich zu verhindern.

Auch wenn der LSV nun noch einmal alles nach vorn warf, sprangen keine klaren Möglichkeiten heraus. So konnte man sich glücklich schätzen, dass die SG ihre Kontermöglichkeiten liegen ließen. Die größte Chance ließ Rhouma liegen, als er aus spitzem Winkel nur den Pfosten traf und so den LSV im Spiel beließ.

Am Ende kann man die eingangs erwähnte Frage nur mit Saures beantworten; auch wenn man sich hier einen Punkt redlich verdient hätte. So kann man der heutigen Mannschaft nur Respekt zollen, die mit Leidenschaft ihr Spiel aufzogen. Die besten Wünsche gehen auch an Elvis Galat, der sich Montag einer OP unterziehen muss, und dann auf unbestimmte Zeit ausfallen wird.

Am kommenden Wochenende trifft man zuhause auf Blau Weiß Borau, die am heutigen Tage ihr Heimspiel mit 3:5 gegen den SSC Weißenfels III verloren.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Christian Wiegand (80.Min: Patrick Schmidt), Michael Kraft, Daniel Jenetzke, Kai Buhlmann (37.Min: Mickey Kriebel), Julian Steinat, Adrian Bditel, Harley Kriebel, David Knoll, Christian Rössler (80.Min: Ralf Pippel) und Elvis Galat

 

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SV RW Weißenfels II : LSV Herren 2:2 (1:2)

Überzahl nicht genutzt

 

Zum Abschluss der ersten Punktspielrunde reiste man zum Tabellenführer Rot Weiß Weißenfels II, wo das Spiel nach einigen Hin und Her zwecks Verschiebung vom Hauptplatz auf das künstliche Geläuf mit einiger Verspätung begann.

Und es begann recht gut für den LSV; der bereits nach sieben Minuten die frühe Führung bejubeln konnte. So konnte sich Julian Steinat auf der rechten Seite durchsetzen und den Ball in die Mitte bringen, wo Elvis Galat nach kurzer Drehung unten rechts vollendete.

Der Gastgeber vom Röntgenweg konnte zunächst nur Gefahr durch ruhende Bälle heraufbeschwören; die sie dann nach einer Viertelstunde auch zum Ausgleich nutzen konnten. Ein Eckball fand den in der Mitte doch recht freistehenden Moustapha Sani, der sich diese Möglichkeit per Kopf nicht entgehen ließ.

Doch davon zeigte sich der LSV nicht geschockt und hatte durch Harley Kriebel dann schon die nächste Chance auf den Fuß, doch dieser hob von der linken Seite drüber. Nur drei Minuten nach den Ausgleich zog Conrad Plutz energisch in den Strafraum, wo er dann aber zu Fall kam.

Den fälligen Strafstoß legte sich dann Neuzugang Adrian Bditer zurecht und verwandelte diesen dann souverän. In weiterer Folge verpasste man es aber, dass Ergebnis noch weiter auszubauen. Ein Kopfball von Galat nach Flanke von Plutz hatte zunächst zu wenig Druck, um wirklich für Gefahr zu sorgen. Ein weiteres Tor in selbiger Konstellation blieb wegen Abseitsstellung die Gültigkeit verwehrt. Auch ein Querpass von Kriebel auf Steinat, der dann aus achtzehn Metern den Abschluss suchte, verfehlte nur denkbar knapp.

Dann kamen noch ein einmal die Gastgeber auf. Einen Schuss von Andreas Schweigel konnte Patrick Schmidt im Kasten des LSV noch zur Ecke lenken. Wenig später verfehlte Meron Tsegabrahn den Kasten der Reichardtswerbener.

Leider blieb dann auch der schönste Spielzug des LSV ohne Krönung, als Steinat nach schöner Einzelaktion auf Galat ablegte, der dann Kriebel in Szene setzte, dessen Versuch aber von Christian Thiel noch an den Pfosten gelenkt werden konnte.

Kurz vor der Pause sah Lars Marquardt auf Seiten der Gastgeber noch den Ampelkarton, so dass man sich faktisch eine Halbzeit in Überzahl sah. Doch dessen Beginn sah nur eine recht fahrig wirkende LSV Elf im Spielaufbau. Die hochkarätigeren Möglichkeiten ließen sich auf der anderen Seite blicken. So konnte Michael Kraft einen Durchbruch gerade noch mit der Fußspitze bereinigen.

Es dauerte geraume Zeit ehe sich der LSV wieder fing und nun wieder mehr die Zügel in die Hand nahm. Aber weitere Chancen von Bditer, Daniel Jenetzke und Plutz blieben erfolglos. Wie schon in Hälfte eins sorgten Standards für eine erhöhte Alarmbereitschaft in der Hintermannschaft des LSV.

Eine Viertelstunde vor Schluss fing man sich dann doch noch den Ausgleich. Eine flache Hereingabe konnte Schmidt nicht dingfest machen und den Abschluss von Tsegabrahn konnte auch Kraft nicht mehr verhindern. Mit einer Glanzparade machte dann Schmidt seinen Lapsus vor dem Ausgleich wieder wett, als er einen gefährlichen Distanzschuss von Dabo Mamodou entschärfen konnte. Eine ähnliche Situation auf der Gegenseite sah dann Plutz als zweiten Sieger gegen Thiel.

Nun klappten beide Mannschaften die Visiere noch einmal hoch und suchten den Lucky Punch. Doch beide Hintermannschaften zeigten dann keine Blöße mehr, so dass man sich am Ende mit einem Remis begnügen musste.

Damit verpasst man auch den Sprung punktetechnisch heranzurücken. Zum Auftakt der „Mittelrunde“ gastiert man in der Folgewoche bei der SG Langendorf/ WFV, die etwas überraschend mit 0:2 gegen Blau Weiß Borau den Kürzeren zogen.

 

Der LSV spielte wie folgt: Patrick Schmidt, Michael Kraft, Enrico Bossig, Christian Wiegand, Adrian Bditer, Daniel Jenetzke, Harley Kriebel, Christian Rößler (61.Min: Christopher Höffler), Julian Steinat (86.Min: Mickey Kriebel), Elvis Galat (77.Min: Martin Ionel) und Conrad Plutz

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