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Vereinsfest 2022

Sehr gelungenes Wochenende

Ein sehr gut organisiertes und vor allem erfolgreiches Vereinsfest liegt hinter uns. Bereits am Donnerstag bereiteten über 20 Mitglieder die Räumlichkeiten und das Außengelände vor. Feinarbeiten wurden dann am Freitag vor dem Autohaus Fröhlich Cup der Alten Herren getätigt. Hier ging der SV Gröst als Sieger vom Platz. Am Sonnabend Vormittag folgte der DVAG Cup der G-Jugend. Hier konnte sich die JSG Geiseltal durchsetzen. Am Nachmittag konnte man in einem Torreichen Spiel den TSV Schwarz-Weiß Zscherben mit 6 zu 4 besiegen. Der Abend klang dann noch bei der Saisonabschlußfeier mit viel Spaß einen sehr guten Tagesabschluss. Sonntag morgen startete dann der F.C. Röder Cup der F-Jugend. Mit dem größten Pokal ging die Mannschaft vom SV Rot-Weiß Weißenfels nach Hause. Ein weiterer F.C. Röder Cup, diesmal der E-Jugend, ging dann um 13:00 Uhr los. Hier ging dann der JFV Weißenfels als Siegermannschaft hervor. Ein großes Dankeschön nochmal an alle 25 Mannschaften für ihre Teilnahme und den Namengebenden Sponsoren für die Unterstützung. Die Berichte der Turniere / Spiele folgen noch zeitnah.

Die Kinder erfreuten sich an den Abkühlungen in Form von Eis, als auch durch Wassersprenger bzw. Planschbecken, nach dem Sie sich auf dem Platz oder in der Hüpfburg bei der Hitze abgekämpft hatten. Vielen Dank an Goldberg Inmobilien Lars Brzyk. Zwischen den Turnieren am Sonntag fand ein Drohnenflug über unseren Gelände statt. Ein paar Impressionen findet ihr in der Galerie und den genannten Drohnenflug findet ihr bei uns im Youtube Kanal als auch auf den Socialmediakanälen.

Ein riesiges Dankeschön geht an beide Organisationsteams, allen unterstützenden Eltern, Mitgliedern, sonstige Helfer, der Freiwilligen Feuerwehr Reichardtswerben, den MBC und dem Eismobil Meloni. Besonderer Dank geht an die Sponsoren F.C. Röder, Deutsche Vermögensberatung Marlen Rademann, Goldberg Inmobilien Lars Brzyk und Autohaus Fröhlich.

Ein anstrengendes aber auch sehr erfolgreiches Wochenende wird sicher sehr lange in Erinnerung bleiben. Nach einer kurzen Pause geht es in die kommende Saison, in die wir erstmalig in der Vereinsgeschichte mit 5 Mannschaften gehen werden. Bleibt sportlich!

Drohnenvideo

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LSV Herren : SV Rot-Weiß Weißenfels II 8:1 (4:0)

Mit Sieg zur Vizemeisterschaft

 

Zum Abschluss einer schwierigen Saison empfing man die Zweitmannschaft des SV Rot Weiß Weißenfels. In wehmütigen Momenten vor Anpfiff der Partie verabschiedete man Ralf Pippel, Kai Buhlmann und Sebastian Siedler, die ihre sportlichen Laufbahnen beenden oder aber anderweitig fortsetzen. Hier noch einmal vielen Dank für euren Einsatz in guten wie auch weniger guten Zeiten für den Verein.

Gegen die mit einem Mann weniger antretenden Gäste versuchte man das Heft das Handelns an sich zu binden; was sich zunächst aber recht schwierig gestaltete, denn die ersten Akzente setzen die Gäste vom Röntgenweg in Person von Henry Wiesner, der zunächst an Sven Quandt scheiterte und wenig später aus der Distanz den Kasten völlig verfehlte. Dieser kleine Weckruf schien dann auch den LSV ein wenig zu beleben. Ein erster Versuch von Sebastian Siedler vorm Strafraum fehlte allerdings noch die Genauigkeit. Gefährlicher wurde es dann bei einem Kopfball von Adrian Bditer, den Sebastian Brunn noch abwehren konnte. Die Zweitverwertung von Michael Kraft konnte anschließend zur Ecke abgewehrt werden, die aber folgenlos blieb.

Danach war wieder tiefes Durchatmen auf Seiten des LSV angesagt, als Lars Marquardt aus 20 Metern das Spielgerät an den Querbalken nagelte. Nach einer Viertelstunde gelang dann schließlich die Führung, als Conrad Plutz Michael Kraft über rechts auf die Reise schickte, der wiederum Siedler in Szene setzte, dessen Schuss zunächst noch abgewehrt werden konnte. Den Abpraller konnte schließlich Chris Czernik zum 1:0 verwerten. Wenn man nun allerdings dachte, dieser Treffer würde das Spiel auf Seiten des LSV in richtige Bahnen lenken, sah sich schon wenige Minuten eines Besseren belehrt. So konnte Carsten Skripietz, nur noch auf Kosten eines Strafstoßes und der einzigen Gelben Karte des Spiels die Situation klären. Hier verletzte sich Henry Wiesner folgenschwer an der Schulter und konnte das Spiel nicht weiter fortführen. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche.

Für die Ausführung übernahm dann Mohamad Hecham Khouli die Verantwortung und scheiterte an Quandt, der in die richtige Ecke abgetaucht war.

Aber auch gegen nun neun Mann tat man sich weiter schwer; lediglich ein Distanzversuch von Plutz, den Brunn abwehren konnte, lässt sich als Chance verbuchen. So dauerte es bis zur 31.Minute, ehe Julian Steinat eine Hereingabe von Kraft zum 2:0 abschloss. Drei Minuten später durfte auch Kraft sein erstes Saisontor bejubeln. Von Czernik bedient brauchte er nur noch ins verwaiste Tor einschieben. Auch ein Christian Kautz hätte sich noch ins Torregister einschreiben können;  hier schloss er zu früh und überhastet mit einem Heber ab, der sich dann hinter das Tor senkte. Besser machte es schließlich Czernik, der ein feines Zuspiel von Bditer überlegt vollendete.

Weitere Möglichkeiten boten sich dann Siedler, dem aber in seinem Abschiedsspiel ein Treffer verwehrt bleiben sollte. Auch Kraft und erneut Kautz konnten ihre sich bietenden  Möglichkeiten nicht nutzen.

Mit dem 4:0 konnte man durchaus zufrieden aus; spielerisch war da noch Luft nach oben.

Nach 52 Minuten beendeten Kai Buhlmann und Sebastian Siedler ihre Dienste für den LSV, während Ralf Pippel nun seine letzten Minuten antrat. Vorher hatte Siedler noch eine weitere Chance als er nach Eckball vom eingewechselten Harley Kriebel erneut nicht mit Fortuna im Bunde war. Aber auch der Gast war noch nicht am Ende seiner Offensivgeister; so musste Quandt zweimal gegen Khouli einen Arbeitsnachweis erbringen.

Danach durfte Pippel an seinen Abschiedstreffer arbeiten; doch ein erster Versuch nach Vorlage von Harley Kriebel ging noch fehl. Nach 67 gespielten Minuten brachte Christian Wiegand mit einem gekonnten Seitenwechsel erneut Harley Kriebel ins Spiel, dessen Flanke Czernik zu seinem nun neunten Saisontreffer in die Maschen setzte. Beinahe hätte auch H.Kriebel jubeln dürfen, sein Lupfer verfehlte aber knapp.

Nach 70 Minuten bahnte sich an, was kommen musste. Da nun fast jeder im Offensivmodus befindlich schien, konnte sich Abdulai Koroma über rechts durchsetzen und Khouli in der Mitte bedienen, der sich diese Möglichkeit dann nicht entgehen ließ und den nicht unverdienten Ehrentreffer markieren konnte.

Mit einem denkbar knapp über das Tor gehenden Ball meldete sich Mickey Kriebel von der Strafraumgrenze zur Tat. In der 74.Minute legte schließlich Steinat für H.Kriebel auf, der mit Pippel in den Doppelpass ging und schließlich auf 6:1 stellte. Zehn Minuten vor dem Ende kam auch Patrick Schmidt zu seinem Torjubiläum im Gewand des LSV. Ein Zuspiel von H.Kriebel nutzend brachte er das Spielgerät Richtung Tor, der aber erst hinter der Torlinie geklärt wurde.

In der 86.Minute durfte sich dann auch Pippel über seinen Abschiedstreffer freuen. Vorlagengeber zum 8:1 Endstand war diesmal Steinat. Auch ein Sven Scholze hätte beinahe noch einen Treffer per Kopf markieren können; leider fehlten auch hier  einige Zentimeter.

Auch wenn man mit Sicherheit nicht das beste Saisonspiel des LSV sah, kamen die knapp fünfzig Zuschauer aufgrund der hohen Trefferdichte auf ihre Kosten. Mit diesem Erfolg sichert man sich auch den Rang des Vizemeisters hinter der SG Langendorf/ WFV und bringt diese Spielzeit zu einem versöhnlichen Abschluss.

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Christian Kautz (46.Min: Harley Kriebel), Conrad Plutz, Christian Wiegand, Julian Steinat, Carsten Skripietz (71.Min: Sven Scholze), Michael Kraft, Adrian Bditer, Kai Buhlmann (52.Min: Mickey Kriebel), Sebastian Siedler (52.Min: Ralf Pippel) und Chris Czernik (70.Min: Patrick Schmidt)

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SV Wacker Wengelsdorf II : LSV Herren 0:10 (0:5)

Kantersieg in Wengelsdorf

 

Zum letzten Auswärtsspiel reiste man zum Tabellenletzten Wacker Wengelsdorf II, wo man schlussendlich wie schon im Hinspiel einen recht deutlichen Erfolg feiern konnte. Von Anpfiff entwickelte sich eine recht einseitige Partie, in der Chris Czernik und Elvis Galat, die ersten Torannäherungen verbuchen konnten.

Bereits nach fünf gelang die frühe Führung durch Julian Steinat, der von Mickey Kriebel bedient links unten einschob. Etwas schwerer tat sich zunächst Czernik, der mit Distanzschuss und auch aus Nahdistanz die nötige Präzision vermissen ließ.

Nach einer Viertelstunde fanden sich auch die Gastgeber nach Konter plötzlich in Abschlussdistanz, hier verzog aber Martin Kanyar deutlich. Auch bei einem späteren Versuch aus aussichtsreicher Position konnte er den Ball nicht Richtung LSV Kasten bringen. Spielbestimmend blieben weiter die Gäste aus Reichardtswerben, die aber ein ums andere Mal ins Abseits liefen. Dass man das Ergebnis nicht weiter in die Höhe treiben konnte, lag weiterhin an der mangelnden Chancenverwertung. Nach Hereingabe von M.Kriebel war es erneut Czernik, der aus Nahdistanz an Danny Janik im Wengelsdorfer Kasten scheiterte und den Ball zur Ecke abwehren konnte; die dann direkt zur nächsten Möglichkeit führte. Hier traf Galat allerdings nur den Querbalken, den zweiten Ball durch Czernik sah man in der zweiten Etage entschwinden.

So dauerte es bis zur 28.Minute, ehe man das 0:2 bejubeln durfte. Nach feinem Zuspiel von Adrian Bditer ließ Sebastian Siedler diese Möglichkeit nicht liegen. Nur wenig später platzte dann auch bei Czernik der sprichwörtliche Knoten, als er nach Flanke von Conrad Plutz mit Kopfball auf 0:3 erhöhte. Selbiges funktionierte in der 39. Minute auch andersrum. Hier vollendete Plutz ins lange Eck. Praktisch mit den Pausenpfiff konnte Czernik noch auf 0:5 das Ergebnis weiter ausbauen.

So wie die erste Hälfte begann dann auch der zweite Durchgang. Bereits mit dem ersten Angriff durfte sich auch Galat in die Torschützenliste eintragen, als er eine Hereingabe von Czernik in die Maschen köpfte.

Dann durfte sich auch Sven Quandt im Tor des LSV auszeichnen; hier kam Rahim Elmi nach einer Unaufmerksamkeit zum Abschluss. Nun schraubte aber der LSV das Ergebnis kontinuierlich weiter in die Höhe. Nach einer knappen Stunde Spielzeit legte Galat für Siedler auf, der mit Schlenzer auf 0:7 erhöhte. Die nächsten beiden Scorerpunkte holte sich dann der eingewechselte Harley Kriebel. Zunächst flankte er in den Strafraum der Gastgeber, wo Galat mit Direktabnahme Janik keine Abwehrmöglichkeit ließ. Nahezu selbiges Schema führte auch zum 0:9 durch Steinat. Zuvor hatten aber Galat und der ebenfalls eingewechselte Ralf Pippel weitere Abschlüsse liegen lassen. In der 82.Minute stellte Pippel dann aber nach Vorlage von Patrick Schmidt sehenswert auf den zweistelligen Endstand.

 

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft, Nico Reimer (46.Min: Ralf Pippel), Christian Wiegand (63.Min: Patrick Schmidt), Mickey Kriebel (46.Min: Harley Kriebel), Conrad Plutz, Julian Steinat, Adrian Bditer, Elvis Galat, Sebastian Siedler und Chris Czernik

 

Noch eine Anmerkung zur Fotogalerie: auf Wunsch der Wengelsdorfer wurde dessen Torwart auf den meisten Bildern unkenntlich gemacht. Es handelt sich hier also nicht um Setbilder von „Hollow Man 2“. 😉

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VfB Großgörschen : LSV Herren 1:4 (1:1)

Starke Mannschaftsleistung

 

Mit einigen Personalsorgen angereist hatte man das Spitzenspiel gegen den VfB Scharnhorst Großgörschen vor der Brust. So übernahm auch nicht wenig überraschend das Heimteam zunächst die Initiative; ohne jedoch zu Torabschlüssen zu kommen. Erst nach einem Fehlabspiel wurde es brenzlig, doch hier zeigte sich Sven Quandt im LSV Gehäuse zum ersten Mal auf dem Posten und entschärfte die Situation. Auf der anderen Seite blieb es zunächst bei einem verunglückten Abschluss von Chris Czernik.

Am Spielverlauf änderte sich zunächst nichts. Der Gastgeber fand aber trotz spielerischen und läuferischen Vorteilen nicht die Lücke im Abwehrverbund der Rot Weißen. Wieder war es ein Fehlpass, den Alex Wagner zu einem Distanzschuss nutzte, aber über den Kasten zog. Wenig später prüfte Justus Henschel Quandt. Nach einer halben Stunde kamen dann aber die Gäste offensiv auf. Zunächst bediente Michael Kraft den quirligen Harley Kriebel auf der rechten Seite, dessen Hereingabe aber schließlich von Elvis Galat knapp verfehlt wurde. Galat war es dann auch, der nach starker Balleroberung die nächste Möglichkeit in die Wege leitete. Sein Steckpass erlief sich Mickey Kriebel, der allerdings knapp verfehlte. In der 32.Minute konnte man schließlich die Führung bejubeln. Eine Flanke von Adrian Bditer konnte nur unzureichend geklärt werden. Mickey Kriebel legte dann quer auf Galat, der mit seinem Schuss aus 18 Metern nicht nur Tobias Grün im VfB-Kasten überraschte.

Dieser Treffer schien den Gastgeber dann aber geweckt zu haben, die fortan ihre Angriffsbemühungen intensivierten. Hier konnte sich aber Quandt in einer Eins zu Eins Situation stark behaupten. In der 39.Minute fiel dann der Ausgleich, als man in der Abwehr einfach keinen Zugriff bekam und Sebastian Jahn am Ende der Verwertungskette zum 1:1 einschob. Wenig später hatte man schließlich Glück, als eine verunglückte Aktion von Kapitän Conrad Plutz nicht mit einem Strafstoß geahndet wurde. Selbiger Spieler klärte nur kurz darauf einen Heber über seinen bereits geschlagenen Torwart kurz vor der Linie.

Dennoch hätte auch der LSV mit einer Führung in die Pause gehen können. Nach Eckball kam Czernik aus Nahdistanz zu einer Großchance, konnte diese aber nicht nutzen und setzte das Runde über den Kasten.

In der zweiten Hälfte änderte sich weitestgehend nicht viel am Spielgeschehen. Aber an diesem Tag stand die Abwehr um Plutz meist recht sicher und auch Keeper Quandt erwischte heuer einen Sahnetag. Und vorne konnte man schließlich mit Effektivität überzeugen. Nach 54 Minuten brachte Plutz einen Freistoß in den Sechzehner der Großgörschener, wo Galat per Kopf auf Czernik ablegte, der sich die Chance zur erneuten Führung diesmal nicht entgehen ließ.

Spannend blieb es danach allemal; doch zehn Minuten nach der Führung konnte man über links in Person von Galat einen Konter fahren, der schließlich mit genauen Pass Czernik in der Mitte fand, der zum umjubelten 1:3 erhöhte.

Der Gastgeber drückte nun noch einmal gehörig aufs Tempo; verzweifelte aber zusehends an Quandt, der wie ein Ballmagnet alles wegfischte und klärte, was auf seinen Kasten zukam. Lediglich in einer Szene stand ihm der Querbalken aktiv zur Seite. In der 84.Minute fiel dann die Entscheidung, als sich Harley Kriebel aus leicht verdächtiger Abseitsposition Richtung Tor bewegte. Sein Heber landete zunächst an der Latte, von dort aus fand der Ball seinen Weg zu Galat, der Kriebel dann einen weiteren Versuch zugestand, den dieser auch zum 1:4 nutzte.

In den Schlussminuten durfte sich erneut Quandt noch zweimal auszeichnen; die letzte Möglichkeit blieb aber dem LSV durch Galat vorbehalten, dessen Schuss im Nachfassen von Grün aber geklärt wurde.

Am Ende täuscht das klare Ergebnis ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg; verdient war der Sieg aufgrund einer starken Mannschaftsleistung aber dennoch. Stellvertretend möchte ich an dieser Stelle auch Julian Steinat erwähnen, der an der Schnittstelle von Abwehr zur Offensivabteilung einen guten Job verrichtete. Mit diesem Erfolg klettert man vorerst auf den zweiten Tabellenplatz.

Weiter geht es am 28.Mai beim Tabellenschlusslicht Wacker Wengelsdorf II.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft, Conrad Plutz, Enrico Bossig (68.Min: Patrick Schmidt), Nico Reimer, Julian Steinat, Harley Kriebel, Adrian Bditer, Elvis Galat, Mickey Kriebel (85.Min: Sven Scholze) und Chris Czernik.

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LSV Herren : SG Goseck / Markwerben 1:0 (0:0)

Späte drei Punkte

 

Eine Woche nach dem Heimsieg gegen den SSC Weißenfels III stand eine weitere Aufgabe auf heimischer Wiese auf den Plan. Gegen den um einen Punkt besser dastehenden Gegner aus Goseck/Markwerben wollte man punktetechnisch nachlegen.

Doch den 64 Zuschauern wurde dann ein Spiel der nicht sonderlichen attraktiven Art geboten, auch wenn das Spiel für den LSV scheinbar gut begann. Eine Hereingabe von Chris Czernik von der rechten Seite verfehlte Daniel Jenetzke nur knapp. Auch wenn der LSV spielerisch mehr Anteil an den Tag legte, fehlten dann vorn die Ideen. Lediglich ein Pass von Michael Kraft auf Czernik führte zu einer Torannäherung. Etwaige Torgefahr für die Gäste gab es vorerst nur durch einen Freistoß, der aber zentral kommend kein Problem für Sven Quandt darstellte. Aber auch die Ausführung der Standards der Hausherren ließen zu wünschen übrig.

Nach einer seltenen Unsicherheit der LSV Abwehr kam dann Andy Schilling aussichtsreich zum Abschluss; dieser traf jedoch den Ball nicht voll und konnte von Quandt aufgenommen werden. Erst kurz vor der Pause ließ der LSV sein spielerisches Potential kurz aufblitzen, als man es endlich mal schaffte, den Ball über mehrere Stationen laufen zu lassen. Letztlich sprang aber nur eine Möglichkeit für Harley Kriebel nach Zuarbeit von Jenetzke heraus, die Julian Zimmerling im Kasten der SG entschärfen konnte. Somit ging es torlos in die Pause.

In der zweiten Hälfte änderte sich nicht sonderlich viel am Geschehen; wenngleich man es schaffte sich den Tor der Gäste gefährlicher anzunähern. Wieder war es H.Kriebel nach Vorarbeit von Jenetzke, der aber aus recht spitzen Winkel vorbeizog. So schienen zunächst rar gesäte Distanzschüsse ein probates Mittel; zumeist ohne Gefahr. So dauerte es bis zur 70.Minute, ehe es mal wieder richtig gefährlich wurde. So konnte Zimmerling einen Freistoß von Czernik nur zur Seite abwehren. Den Ball nachgehend kam dann Michael Kraft zu Fall, doch der heute nicht immer souveräne leitende Schiri bewertete die Situation anders. Ähnlich verhielt es sich dann, als auch Minuten später Czernik zu Boden ging.

Eine weitere Möglichkeit bot sich dann den nach der Pause gekommenen Mickey Kriebel, dessen Abschluss jedoch noch geklärt werden konnte. Ein weiterer Versuch desselben Akteurs leckte dann den Querbalken. Eine weitere Chance ließ dann Kraft nach Vorlage von Jenetzke liegen.

In der 83.Minute fiel dann das erlösende 1:0. Wie schon in der Vorwoche fand Carsten Skripietz das perfekte Timing für Czernik, der endlich Zimmerling überwinden konnte. Auch wenn die SG nun noch einmal alles nach vorn warf; stand die LSV Abwehr, wie in der gesamten zweiten Hälfte recht solide. Christian Wiegand hatte dann, als auch Zimmerling bei Eckball den LSV Strafraum beehrte, die Möglichkeit alles klarzumachen. Mit viel Grün vor sich versuchte er nach Solo den noch verwaisten Kasten aus gut 30 Metern zu treffen. Statt die Situation auszuspielen, konnte jedoch noch geklärt werden.

So steht nach 90 Minuten, die wahrlich kein spielerischer Leckerbissen waren, ein jedoch nicht unverdienter Arbeitssieg. Mit diesem Erfolg klettert man auf Rang drei im Tableau. Kommende Woche geht es dann zum Tabellenzweiten nach Großgörschen. Hier muss dann aber eine Steigerung her, will man etwas mit nach Hause mitnehmen.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Christian Kautz (46.Min: Mickey Kriebel), Conrad Plutz, Carsten Skripietz, Michael Kraft, Christian Wiegand, Harley Kriebel (74.Min: Adrian Bditer), Daniel Jenetzke, Enrico Bossig (87.Min: Gino Hesse), Chris Czernik (87.Min: Sven Scholze) und Julian Steinat

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LSV – SSC Weißenfels III 3:1 (0:1)

Sieg nach starker zweiter Hälfte

Endlich, im dritten Anlauf konnte die Partie gegen die Drittmannschaft des SSC Weißenfels über die Bühne gehen. Vorgenommen hatte man sich einiges; auch um die bisher schwächste Saisonleistung im Hinspiel zu relativieren.

Allerdings fanden die Gäste besser ins Spiel und entwickelten auch mehr Zug zum Tor. Nach neun Minuten hatte man schließlich Glück; dass der Treffer von Tom Sauer nach vorangegangen Abseits nicht gegeben wurde.

Nach vorn lief beim LSV nicht viel. Man zeigte sich bemüht; aber nach zwei oder drei Abspielstationen war zumeist Schluss. Lediglich ein scharf geschnittener Freistoß von Kai Buhlmann sorgte für etwas Gefahr. Auf der Gegenseite konnte LSV Keeper Sven Quandt einen vielversprechenden Konter unterbinden.

Nach einer halben Stunde schließlich die vorerst beste Phase der Gastgeber. Einer Hereingabe hinterhergehend köpfte Harley Kriebel noch Richtung Tor; hier konnte aber noch rechtzeitig geklärt werden. Wenig später verpasste Elvis Galat nach Eckball per Kopf nur knapp.

Danach musste Quandt wieder sein ganzes Können unter Beweis stellen, als er mit starker Parade Sauers Versuch über den Kasten lenkte. Nach 35 Minuten geriet man schließlich doch in Rückstand. Nach Foulspiel auf der halbrechten Seite fand Franco Hendess die Lücke und der Ball den Weg ins Tor. Norman Schumann hätte nur wenig später freistehend erhöhen können; aber zum Glück für die Rot Weißen verzog er seinen Abschluss.

Die letzten Aktionen vor der Pause galten dann wieder dem LSV. Zunächst konnte Maximilian Werner im Kasten des SSC einen Freistoß von Daniel Jenetzke zur Ecke abwehren. Die größte Möglichkeit bot sich dann aber Kapitän Conrad Plutz, der von Julian Steinat bedient in den Sechzehner eindringen konnte, aber schließlich an Werner hängenblieb.

Mit der ersten Hälfte konnten die Gastgeber natürlich nicht zufrieden sein. So wurde es auch mannschaftsintern und von Trainerseite recht laut. Mit einigen Umstellungen von Trainer Nico Reimer sollte dann eine Wende im Spiel stattfinden; die aber nicht sofort zündete. Die Gäste suchten zunächst die Vorentscheidung, merkten aber ziemlich schnell, dass nun ein anderer Gegner auf dem Platz stand. Und endlich zeigte der LSV ein völlig anderes Gesicht. Mit einem Doppelschlag in den Minuten 60 und 64 konnte man das Spiel schließlich drehen. Wieder war es Steinat, der die Lücke in der Hintermannschaft des SSC erkannte. In diese ging Harley Kriebel hinein, und konnte im zweiten Versuch den Ball über die Linie drücken. Zwei Minuten später musste der Torschütze verletzungsbedingt das Feld verlassen und wurde durch seinen Bruder Mickey Kriebel ersetzt. In der 64.Minute zeigte Carsten Skripietz, mit welch feinen Fuß er ausgestattet ist und lupfte den Ball punktgenau in den Lauf von Chris Czernik, der an Werner vorbeischob. Aufreizend langsam rollte der Ball anschließend über die Linie zur umjubelten Führung. Mit einer starken Aktion über die rechte Seite meldete sich dann Mickey Kriebel im Spielgeschehen an und legte für Galat auf, dessen Versuch aber noch auf der Linie geklärt werden konnte und somit eine Vorentscheidung vertagte.

Nun sahen die knapp vierzig Zuschauer ein spannendes Spiel, weil nun auch der Gast noch einmal die Taktzahl erhöhte. Sechs Minuten vor dem Ende war es wieder ein langer Ball von Skripietz in die Spitze, den Mickey Kriebel nach Unsicherheit der Abwehr zur Entscheidung im Tor unterbringen konnte.

Mit dieser enormen Leistungssteigerung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung im zweiten Durchgang verdient man sich am Ende auch den Sieg.

Am kommenden Samstag empfängt man den Tabellennachbarn SG Goseck/Markwerben, die sich an diesem Spieltag torlos von Blau-Weiß Borau trennten.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft, Chris Czernik, Kai Buhlmann (46.Min; Christian Wiegand), Enrico Bossig (69.Min: Adrian Bditer), Carsten Skripietz, Julian Steinat, Daniel Jenetzke, Harley Kriebel (62.Min: Mickey Kriebel), Elvis Galat (89.Min: Sven Scholze) und Conrad Plutz

Nicht zum Einsatz kam Adrian Maksimik (ETW)

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LSV Herren : SV Motor Zeitz 7:1 (4:0)

(Letzten) Test gewonnen

 

Nachdem man den heimischen Geläuf eine vierzehntägige Schonfrist eingeräumt hatte, erwartete man mit Motor Zeitz den möglicherweise letzten Testspielgegner, bevor dann das Pflichtspielprogramm wieder aufgenommen wird.

Nach einer kurzen Abtastphase versuchte sich auf LSV Seite Chris Czernik als erster Abnehmer eines abgewehrten Eckballs, verzog aber deutlich. Auf der Gegenseite war es Dustin Gebhardt, der eine Irritation in der Hintermannschaft der Rot Weißen aber nicht nutzen konnte und aus aussichtsreicher Position den verwaisten Kasten verfehlte.

Danach durfte sich Tom Becker im Zeitzer Gehäuse auszeichnen. Elvis Galat setzte sich über links durch und auch wenn sein Zuspiel auf Adrian Bditer etwas unpräzise war, konnte dieser nach Drehung noch abschließen; wo Becker aber abwehren konnte.

Nach acht Minuten waren es dieselben Akteure; wenngleich in umgekehrter Konstellation, die die 1:0 Führung herstellten. So konnte Galat nach Zuspiel von Bditer Becker im Motorgehäuse überwinden. Auch wenn es schien, dass man nun die Partie in den Griff bekam, zeigte sich rasch, dass man vor den Kontern der Gäste auf der Hut sein musste. So verhinderte Sven Quandt mit Fußabwehr den Ausgleich durch Gebhardt.

Insgesamt aber lag das eindeutige Chancenplus auf Seiten des LSV. Nach Gewühl im Strafraum war es Christian Wiegand mit einer weiteren Chance, der aber verfehlte.

Eine gutgemeinten Rettungstat vor einem möglichen Eckball diente dann allerdings als Vorlage zum 2:0. Julian Steinat konnte den Ball abfangen und wieder auf Galat ablegen, der seinen zweiten Treffer souverän erzielen konnte. Einem möglichen Hattrick stand dann später eine Abseitsposition im Wege.

In Minute 37 leitete Czernik mit durchdachtem Pass aus der eigenen Hälfte das 3:0 ein, der damit den geschickt startenten Carsten Skripietz bediente, der mit all seiner Routine Becker keine Chance ließ. Noch vor der Pause durfte sich auch Kapitän Conrad Plutz nach Vorlage von Galat in die Torschützenliste eintragen. Die Zeitzer hätten beinahe noch den fünften Treffer hinnehmen müssen; hier konnte Becker aber mit den Fingerspitzen den Ball von Bditer noch die entscheidende Richtungsänderung mit auf den Weg geben.

Auch nach der Pause besaß man die größeren Spielanteile, aber noch immer lauerten die schnellen Gästestürmer auf ihre Kontermöglichkeiten. Eine davon konnte der nun das Tor hütende Adrian Maksimik entschärfen. Auch Tommy Winkler kam nach Freistoß aus Nahdistanz zum Abschluss, wenngleich sein Versuch misslang. Eine ganz knappe Geschichte war auch der Versuch von Andreii Kostiuk, dem nur wenige Zentimeter fehlten.

Nach 56 Minuten war es auf Seiten der Rot Weißen Steinat, der sich im Strafraum durchsetzen konnte und im langen Eck zum 5:0 vollendete. Nur zehn Minuten später fiel dann der nicht unverdiente Ehrentreffer. Leichtfertig durch Michael Kraft den Ball verlierend konnte Motor nun mustergültig den Konter zu Ende fahren, den Marko Fichtler letztlich einschieben konnte. Die Gäste hätten in der Folge beinahe noch den zweiten Treffer bejubeln dürfen; hier rettete Maksimik stark gegen den glücklosen Gebhardt.

In diese Phase hinein konnte man aber mit den 6:1 wieder den alten Abstand herstellen. Steinat fand die Lücke für den eingewechselten Mickey Kriebel, der mit gefühlvollen Heber vollendete. Vier Minuten später fand der vorangegangene Passgeber mit Galat wieder einen Abnehmer, der für seinen dritten Treffer aber schließlich zwei Versuche brauchte.

Eine Viertelstunde vor Schluss kam dann auch noch nach langer Verletzungspause Sven „Scholle“ Scholze und der ansonsten in der Schiedsrichtergilde tätige Lars Brzyk zum Einsatz.

Wie es sich derzeit darstellt startet man am 9.April gegen den SSC Weißenfels III auf heimischen Grund in die restliche Saison.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt (TW), Adrian Maksimik (TW), Christian Wiegand, Patrick Schmidt, Carsten Skripietz, Michael Kraft, Elvis Galat, Julian Steinat, Adrian Bditer, Chris Czernik, Conrad Plutz, Nico Reimer, Sven Scholze, Harley Kriebel, Mickey Kriebel und Lars Brzyk

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LSV Herren : TSV Großkorbetha II 9:1 (4:1)

Weiterer Testspielerfolg

 

Sah es personell am Vormittag noch sehr eng aus, entspannte sich die Lage in der Stunde vor Anpfiff noch spürbar. An dieser Stelle einen Dank an die SG Goseck/Markwerben, die ihren Spieler Christian Beyer als Gastspieler zur Verfügung stellten und auch einen Dank an die Gäste aus Großkorbetha, die dessen Einsatz zustimmten.

Nach sieben Minuten war es dann auch Beyer, der mit der ersten Torchance nach Zuspiel von Julian Steinat, die frühe Führung erzielte. Nur fünf Minuten später drang Conrad Plutz über rechts in den Strafraum ein und legte für Sebastian Siedler auf, der nach längerer Torflaute auf 2:0 erhöhte. Als Dank steckte Siedler nach 17 Minuten für Plutz durch, der mit dem 3:0 die Weichen weiter Richtung Sieg stellte.

Nun schaltete man aber spürbar einen Gang runter und ließ die Großkorbethaer nun besser ins Spiel kommen. Eine kleine Schrecksekunde gab es, als Sven Quandt nach Hereingabe am Ball vorbei hechtete, der aber dann auch am langen Pfosten vorbeitrudelte. Nach 33 Minuten konnten die Gäste aber dennoch auf 3:1 verkürzen, als ein Schuss von Tom Carlos Schmidt von Nico Reimer noch unglücklich und dann auch unhaltbar abgefälscht wurde. Dieser kleine Weckruf schien dann auch wieder den LSV zu beleben. Einen Schuss von Elvis Galat konnte Rocco Böhme im TSV Kasten noch parieren, doch fünf Minuten vor der Pause war auch er machtlos, als Galat mit der Kugel über den halben Platz marschieren konnte und überlegt zum 4:1 abschloss.

Nach der Pause dauerte es vier Minuten bis zum fünften Treffer. Eine Flanke von Galat köpfte Plutz aus Nahdistanz in die Maschen. Auch Galat avancierte dann zum Doppeltorschützen, als Siedler querlegte und dieser überlegt ins lange Eck vollendete.

Wenig später hätte auch Beyer doppelt netzen können, aber sein Heber senkte sich hinter den Kasten. Besser waren dann seine Vorarbeiten für den nächsten Doppeler. In diesem Fall war Ralf Pippel der Nutznießer. So drückte er zunächst einen Kopfball nach Eckstoß über die Linie; dann düpierte er seinen Gegenspieler und schloss trocken ab.

Doch auch der TSV wollte noch Ergebniskosmetik betreiben; allerdings fehlten Björn Hanschke bei seinem Versuch einige Zentimeter; wenig später reagierte Quandt glänzend gegen Philipp Kühn.

Den Schlusspunkt setzte dann aus LSV Sicht Patrick Schmidt, der nach Zuspiel von Galat überlegt an Böhme vorbei zum 9:1 Endstand einschob.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Daniel Jenetzke, Nico Reimer (46.Min; Enrico Bossig), Chris Czernik, Michael Kraft (60.Min: Patrick Schmidt), Adrian Bditer, Julian Steinat, Christian Beyer, Conrad Plutz, Sebastian Siedler (60.Min: Ralf Pippel) und Elvis Galat

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LSV Herren : SV Baumersroda II 5:0 (1:0)

Erst in zweiter Hälfte überzeugt

In Vorbereitung auf den immer mehr nahenden Punktspielbetrieb empfing man in Reichardtswerben die Zweitmannschaft des Baumersrodaer SV, die ihrerseits ihr erstes Testspiel bestritten.

Von Beginn übernahm man dann die Initiative. Einen ersten Versuch von Elvis konnte noch geblockt werden. Schon nach vier Minuten durften die Hausherren ein erstes Mal jubeln; als Daniel Jenetzke ein Fehlabspiel nutzen konnte und Conrad Plutz in Aktion brachte, der schließlich Maik Nörren im BSV Gehäuse umkurven konnte und zum 1:0 abschloss.

Doch wer vermutet hat, dass nun ein Schützenfest seinen Lauf nehmen würde, sah sich getäuscht. Auch wenn man gefühlt 90 Prozent Ballbesitz verbuchen konnte, fand man gegen eine dichtgestaffelte Abwehrreihe kaum ein Durchkommen. Eine scharfe Hereingabe von Jenetzke konnte Galat zwar abschließen, jedoch ging sein Ball weit über den Kasten. Auch Michael Kraft, der plötzlich Raum vor sich fand, verzog deutlich. Kurz vor der Pause meldete sich auch der BSV offensiv zu Wort, als sie nach Kontersituation durch Silvio Rockstroh die Chance zum Ausgleich hatten; doch hier hatte Adrian Maksimik die Situation erkannt und konnte seinen Kasten sauber halten.

Nach der Pause sah man dann schließlich ein ganz anderes Spiel; weil nun auch die Gäste endlich den Vorwärtsgang fanden und ihr Offensivspiel in die Gänge brachten; wenngleich ein erster Abschluss von Florian Frenzel sichere Beute von Maksimik wurde.

Doch der LSV schluderte weiterhin mit seinen Möglichkeiten. Chris Czernik mit Freistoß stellte Nörren vor keine größeren Probleme. Auch Christian Kautz verfehlte aus Nahdistanz nach Eckball von Jenetzke. Dann waren wieder die Gäste an der Reihe; als erneut Frenzel zum Abschluss kam; hier aber äußerst knapp verfehlte.

In den Minuten 67 bis 77 machte man dann aber endgültig Nägel mit Köpfen gegen nun etwas müde werdende BSV Akteure. Zunächst war es erneut Plutz, der einen weiteren Eckball von Jenetzke zum 2:0 über die Linie drückte. Vorausgegangen war hier ein sehenswerter Schuss von Christopher Höffler, der vom inzwischen hütenden Daniel Bornschein mit den Fingerspitzen noch über den Querbalken gelenkt werden konnte.

Nur fünf Minuten nach dem 2:0 wurde Plutz im Strafraum zu Lasten eines Strafstoßes gelegt. Dessen Ausführung übernahm Maksimik, der souverän zum 3:0 vollendete. Danach durften sich auch Julian Steinat und Galat in die Torschützenliste eintragen und das Ergebnis nach oben schrauben. Steinat legte später auch noch für Julian Thiele auf, der aber seine Möglichkeit aus Nahdistanz liegen ließ.

Am kommenden Wochenende empfängt man die Reserve des TSV Großkorbetha zu einem weiteren Vorbereitungsspiel.

Der LSV spielte wie folgt: Adrian Maksimik, Michael Kraft, Nico Reimer, Chris Czernik, Christian Wiegand, Daniel Jenetzke, Julian Steinat, Julian Thiele, Adrian Bditer, Conrad Plutz, Elvis Galat, Christian Kautz und Christopher Höffler

 

 

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LSV Herren : Grün Gelb Osterfeld 2:6 (1:3)

Niederlage zu hoch ausgefallen

 

In einem weiteren Testspiel empfing man am Sonntag den Kreisoberligisten von Grün Gelb Osterfeld.

Nach über zehn Minuten Abtastphase war es Conrad Plutz auf LSV Seite, der von der Strafraumgrenze einen ersten Abschluss wagte und Toni Reichel zum ersten Arbeitsnachweis zwang.

Auf der Gegenseite war unmittelbar danach Christian Kautz einen Schritt gegen seinen Gegenspieler zu spät und legte diesen elfmeterwürdig. Dessen Ausführung übernahm der Osterfelder Kapitän Maximilian Steinberg, der den Ball humorlos unter den Querbalken ins Netz jagte. Nur drei Minuten später fiel dann auch schon das 0:2, als nach verunglückter Abwehraktion von Christian Wiegand die Gäste blitzschnell handelten und durch Tobias Zaumsegel vollendeten.

Danach verflachte das Spiel wieder und geizte mit weiteren Torraumszenen; obschon die Grün Gelben etwas mehr Spielanteile aufweisen konnten. So musste man nach 35 gespielten Minuten das 0:3 durch Eric Hackel hinnehmen.

Erst danach entwickelte der LSV endlich mehr Zug zum Tor. Zunächst verzog Harley Kriebel aus spitzem Winkel. Übersicht bewies er dann nach 37 Minuten, als er den mitgelaufenen Elvis Galat bediente, der mühelos zum 1:3 verkürzen konnte. Noch vor der Pause hatte Galat zwei weitere Möglichkeiten, doch statt querzulegen, versuchte er es selber, verzog aber weit.

Nach der Pause fand der LSV besser zurück ins Spiel und erarbeitete sich weitere Möglichkeiten. Einen ersten Versuch von Adrian Bditer ging noch die Gefährlichkeit ab. Knapper ging es beim Abschluss von Galat zu, der mit starken Einsatz und Ballgewinn diese Situation selber auf den Weg brachte, aber knapp verfehlte.

Aber auch der nun das LSV Gehäuse hütende Adrian Maksimik, durfte sich dann gegen Zaumsegel auszeichnen und einen weiteren Gegentreffer verhindern.

In der 66. Minute stand Michael Kraft am Ende der Verwertungskette und köpfte einen von Nico Reimer getretenen Freistoß über die Linie. Fortan arbeitete man unermüdlich am nun möglichen Ausgleich. Die größte Möglichkeit bot sich Galat; aber hier zeigte sich Reichel mit starker Parade auf dem Posten.

Nach 84 Minuten lief man dann allerdings in einen Konter. Einen ersten Abschluss konnte Maksimik noch abwehren; bei der Zweitverwertung ´durch Hackel war aber auch er machtlos. Ein Wirkungstreffer wie sich zeigen sollte, den die Gäste zu durch zwei weitere Treffer von Zaumsegel und Dominik Becker ausnutzen konnten.

Somit fällt diese Niederlage eindeutig zu hoch aus, wenn man die Bemühungen der zweiten Hälfte zugrunde legt. Am kommenden Wochenende testet man dann gegen die Reserve des Baumersrodaer SV. Anstoß ist 14:00 Uhr in Reichardtswerben.

 

Folgende Spieler kamen zum Einsatz: Patrick Schmidt (TW), Adrian Maksimik (TW), Christian Kautz, Nico Reimer, Christian Wiegand, Julian Thiele, Michael Kraft, Elvis Galat, Adrian Bditer, Harley Kriebel, Mickey Kriebel, Enrico Bossig, Ralf Pippel und Conrad Plutz

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