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Spielgemeinschaft mit FC Markwerben 1926 e.V.

In der kommenden Saison werden wir mit dem FC Markwerben 1926 e.V. eine Spielgemeinschaft bilden. Dies werden wir im Seniorenbereich für beide Vereine verwirklichen (Herren / Alte Herren).

Demographisch Notwendig und für beide Vereine Zielführend!

Die Gründe für eine Spielgemeinschaft liegen auf der Hand: Auf der einen Seite der LSV, schon in der letzten Saison mit dem höchsten Altersdurchschnitt in der Kreisliga unterwegs und auf der anderen Seite der SV Markwerben, um Neuausrichtung bemüht. Um auf ein personell solides Grundgerüst aus Jugend und auch Erfahrung zurückgreifen zu können, macht diese Gemeinschaft durchaus Sinn; zumal man sich auch eine höhere Trainingsbeteiligung erhofft.

Wir freuen uns auf eine gemeinsame Saison, mit einem Trainer der auf beiden Seiten Erfahrungen hat und deshalb diese Projekt, der wie kein anderer es besser begleiten könnte. In diesem Sinne wünschen wir dir lieber Christian maximalen Erfolg.

Auch wenn dieser Schritt nach reichlicher Überlegung eine große Herausforderung ist, entsteht gerade über diese Philosophie vielleicht etwas mehr und wenn es groß genug ist vielleicht auch wieder was Eigenes.

Wer Interesse an dieser Philosophie hat, kann sich gerne bei Frank Hartmann (+49 1732519934) oder bei Enrico Schieck (+49 1778424921) melden.

In diesen Sinne, bleibt gespannt!

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Dritter beim Gröster Sommercup

Dritter beim Gröster Sommercup

 

Als Titelverteidiger reiste man anlässlich des 75jährigen Bestehens der SV Gröst zum 2.Summercup und hatte es gleich zu Beginn der eigenen Gruppenphase mit dem Team Rumänien zu tun. Trotz drückender Überlegenheit und auch reichlich Möglichkeiten reichte es am Ende nur zu einem torlosen Unentschieden. Hier gaben die Neuzugänge Nico Göttner, Jason Kupka und aus der eigenen Jugend Tyler Kupfer ihr Debüt im Dress des LSV.

Im zweiten Gruppenspiel hatte man es dann mit KSV Lützkendorf zu tun. Auch hier entwickelte man eine leichte Überlegenheit und hatte durch Dragan Gheorghe auch eine Riesenmöglichkeit. Besser machten  es dann Göttner und Mihai Sandu, die den LSV mit 2:0 in Front brachten. Der Anschlusstreffer kam dann zu spät, um es noch einmal spannend zu machen.

So musste dann im dritten und abschließenden Spiel der Gruppenphase ein Sieg her, um ganz sicher ins Halbfinale zu ziehen. Gegner war hier das Team vom VfL Roßbach. Erste Möglichkeiten boten sich hier Harley Kriebel und Nico Göttner. Auf der anderen Seite war dann LSV-Keeper Conrad Plutz zur Stelle, der den Rückstand verhinderte. Schließlich war es Sandu, der zunächst den Querbalken traf, ehe er wenig später den vielumjubelten Siegtreffer erzielte. Trotz der Niederlage zogen auch die Roßbacher ins Halbfinale, da sich Team Rumänien zwar ungeschlagen, aber auch ohne eigenen Treffer als auch Gegentreffer präsentierte.

Im Halbfinale hatte man es dann mit dem Gleinaer SV zu tun, die in ihrer Gruppe Rang zwei hinter dem Baumersrodaer SV belegt hatten. Hier musste Plutz schon sein ganzes Können abrufen, um den Rückstand abzuwenden. Für den LSV boten sich Chancen für die Gebrüder Harley und Mickey Kriebel. So war es kurz vor Schluss ein sauber herausgespielter Zug, der das Aus im Halbfinale bedeutete.

So ging es dann im Spiel um Platz 3 gegen den Baumersrodaer SV. Hier verteilte man zunächst ein Geschenk, als man sich hinten nicht im Bild zeigte und Plutz gegen den strammen Abschluss aus Nahdistanz keine Abwehrmöglichkeit hatte. Man zeigte  dann aber Moral und kam so durch Harley Kriebel (der heute erstaunlich viel liegenließ) zum Ausgleich. Schließlich war dann noch Christian Gebhardt nach Vorlage von Julian Steinat zur Stelle, der mit seinem Treffer Platz 3 sicherte. Schade, dass zu Spielende hin noch einmal Hektik aufkeimte.

Sieger des Turniers wurde am Ende der Gleinaer SV, die sich im Finale nach Neunmeterschießen gegen die Roßbacher durchsetzen konnten.

Ein Dank geht an den Gastgeber für die Einladung und ein gut organisiertes Turnier. Ebenfalls ein Dank geht noch an die Sportfreunde des Teams Rumänien, die lautstark den LSV im Halbfinale und im Platzierungsspiel anfeuerten.

Für den LSV spielten: Conrad Plutz, Julian Steinat, Mickey Kriebel, Harley Kriebel, Mihai Sandu, Sven Scholze, Nico Göttner, Jason Kupka, Dragan Gheorghe-Laurentiu, Tyler Kupfer und Christian „CB10“ Gebhardt

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Zweiter Neuzugang

Herzlich willkommen beim LSV, Jason Kupka!!

Jason ist 20 Jahre alt und hat sein fußballerisches Talent unter anderen bei den Rot-Weiß Kollegen in Weißenfels erfahren. Dies sicher nur kurz, aber Jason war mit Mickey und Harley ständig auf dem Bolzplatz und hat vor allem hier sein Talent verfeinert. Schön Dich bei uns zu haben.

Wer wie Jason Lust hat bei uns anzufangen, kann sich gerne bei mir (+4915116893098) oder Enrico Schieck (+491778424921) jederzeit melden.

 

Vereinsfest 2023

Seid dabei! Über drei Tage werden wir, nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, alles geben dieses Event wieder genauso erfolgreich zu gestalten und wir würden uns freuen Euch wieder begrüßen zu dürfen!

Neuer Trainer

Christian Gebhardt übernimmt

Wir bedanken uns bei Nico Reimer für sein Arrangement als Spielertrainer in der Saison 20232/2023. Lieber Nico, wir sind Dir sehr Dankbar für das geleistete und freuen uns, dich weiterhin als Führungsspieler in der ersten Mannschaft halten zu können.

Wir freuen uns mit Christian Gebhardt (geb. Beyer) einen verdienten Spieler gefunden zu haben, der dieses verantwortungsvolle Amt übernimmt. Christian hat über viele Jahre, sehr erfolgreich Fußball gespielt. Über viele Vereine, vor allem  Markwerben konnten wir uns letztes Jahr erfreuen, CB10 unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Nach einem Jahr, welches er als Torschützenkönig beendet hat, kann man nicht oft genug seine fußballerisches Vermögen würdigen. Der nächste Schritt freut uns sehr. Dich bei uns als Trainer zu haben bedeutet uns sehr viel.

Christian vielen Dank für dein Vertrauen und Danke Nico für das geleistete!! Nur der LSV!!!

 

 

Erster Neuzugang

Herzlich willkommen beim LSV, Nico Göttner!!

Nico ist 22 Jahre alt und hat das Fußballspielen in Teuchern erlernt. Danach spielte er von 2018 bis 2022 in Deuben. In der letzten Saison war Nico für den SV Keutschen aktiv.

Nico hat eine Reichardtswerbener Vergangenheit, denn sein Vater spielte bereits noch vor meiner Zeit in Reichardtswerben.

Nico selbst sagt: Ich habe mich bewusst für hier entschieden, da mir das Umfeld und die Anlage sehr gefällt. Ich wurde herzlichst aufgenommen. Meine Verwandtschaft/Familie haben bereits früher schon hier Fußball gespielt. Durch strukturiertes Training und einem gutem Trainerteam hoffe ich mich hier noch mehr weiterzuentwickeln! Ich kann es kaum erwarten, bis es wieder losgeht und freue mich und mit dem Team auf die kommende Saison!

Wir freuen uns genauso und nochmals ein herzliches Willkommen beim LSV!!

 

Wer wie Nico Lust hat bei uns anzufangen, kann sich gerne bei mir (+4915116893098) oder Enrico Schieck (+491778424921) jederzeit melden.

 

VSG Löbitz – LSV Herren 8:3 (4:2)

Tag des „Offenen Tores“

 

Zum Abschluss der Spielzeit 2022/23 ging es noch einmal auf Reisen ins Wethautal nach Löbitz, wo man gegen den schon feststehenden Absteiger mit einem Dreier die Drittrunde versöhnlich abschließen wollte. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Der Gastgeber von Beginn an griffiger und gedanklich auch immer einen Schritt schneller; die schließlich durch Jamie Rothenhöfer zum ersten, wenn auch verfehlenden Abschluss kamen. Und dennoch kam dann der frühe Rückstand zustande, als Dragan Gheorghe in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor und der schnelle Gegenangriff dann nicht mehr unterbunden werden konnte. Nach Hereingabe von Ludwig Schlag kam Moritz-Niklas Prater recht unbedrängt zum Kopfball und versenkte unhaltbar. Wenig später hatte man das Glück das Rothenhöfer eine weitere gute Möglichkeit liegenließ.

Nach einer Viertelstunde kam man dann mit der ersten Möglichkeit zum Ausgleich. Von Christian Gebhardt bedient, konnte Chris Czernik aus spitzen Winkel zum 1:1 einschieben. Danach, so schien es, konnte man das Spiel etwas auf seine Seite ziehen, was weitere Chancen mit sich brachte. So nahm der Löbitzer Keeper Mark Seidel einen Rückpass mit der Hand auf; den fälligen Freistoß verzog Czernik dann aber knapp. Ein weiterer Vorstoß von Gheorghe konnte geblockt werden, den Nachschuss von Harley Kriebel fehlte es an Genauigkeit. Gefährlicher wurde es dann durch Gebhardt, der einen abgefangenen Abschlag nur Zentimeter am Kasten vorbeischob.

Mitten in diese Phase hinein geriet man wieder in Rückstand. Mit einen Pass in die Schnittstelle hinein, markierte Prater seinen zweiten Treffer. Vier Minutendrehungen später durfte Tom Böhme alleingelassen das 3:1 erzielen. Die Chance zum erneuten Verkürzen hatte dann wieder Gebhardt, der einen weiten Abschlag von Sven Quandt direkt nahm, aber auch hier äußerst knapp verfehlte. Prater zum dritten hieß es dann nach 37 Minuten, als er wieder unbedrängt abschließen konnte. Nun näherte sich Gebhardt aber immer mehr einem Treffer; sein Versuch landete aber zunächst nur am Pfosten; bevor geklärt werden konnte. Doch nach 41 Minuten war es dann so weit. Nach Zuspiel von Adrian Bditer, konnte Gebhardt, während er gelegt wurde, einen Heber zum 4:2 ansetzen. Dennoch boten sich beiden Mannschaften noch jeweils eine Möglichkeit vor dem Pausenpfiff. Auf Löbitzer Seite prüfte Flynn Böhme Quandt, der mit starker Parade den fünften Gegentreffer verhindern konnte. Auf LSV Seite erkannte Gebhardt an der Mittelline, dass Seidel ein wenig aufgerückt war und versuchte es mit einem Heber, der sich aber knapp hinter dem Tor senkte.

Zum Halbzeittee schwor man sich noch einmal auf die restlichen 45 Minuten ein; war das Spiel vor dem Seitenwechsel doch recht ausgeglichen. Doch schon vier Minuten nach Wiederbeginn lag man wieder mit drei Toren hinten. Wieder bekam man nach eigenen Ballverlust keinen Zugriff, so dass sich Flynn Böhme in die Torschützenliste eintragen konnte. Auch wenn der LSV noch immer nach vorn spielte, zeigte sich schon, dass nicht mehr der nötige Druck in den Aktionen steckte, zumal auch Gebhardt nun schon sichtlich lahmte. Auf der anderen Seite war es Quandt zu verdanken, dass sich nicht schon hier ein Debakel anbahnte, als er zweimal stark gegen den eingewechselten Patrick Binder reagierte.

Die größte Möglichkeit auf Seiten des LSV vergab der ebenfalls eingewechselte Ralf Pippel, der aus Nahdistanz den von Harley Kriebel hereingebrachten Ball nicht effektiv unter Kontrolle bringen konnte. Trotzdem keimte noch einmal Hoffnung auf, als Gebhardt den Ball erobern konnte, und Gheorghe das Leder von der Strafraumgrenze im unteren rechten Eck zum 5:3 unterbrachte. Auch die die nächsten Möglichkeiten boten sich den Rot-Weißen. Zunächst verhinderte Seidel mit Parade einen Versuch von Christian Wiegand. Auch gegen Gheorghe blieb Seidel wenig später Sieger.

Nach siebzig Minuten kam dann der endgültige Bruch im Spiel des LSV. Auch wenn Czernik, auch unter Beobachtung der gegnerischen Bank, klar den Ball spielte, gab Schiri Falk Iser an dieser Stelle einen Strafstoß. Leider nur mit einem Assistenten angereist hatte er auf dieser Seite keine Unterstützung von außen, der die Situation hätte wohl anders einsehen können. So verwandelte Binder souverän zum 6:3. Damit war die Gegenwehr endgültig dahin; so waren die Treffer Nr.7 und 8 für die VSG durch Schlag und Tom Böhme praktisch nur noch Formsache. Weitere Gegentreffer wusste dann erneut Quandt zu verhindern.

Vielleicht hätte Pippel das Ergebnis noch einmal erträglicher machen können, aber statt einer flachen Hereingabe von Wiegand, probierte es dieser mit einer etwas höheren Variante, aber leider auch einige Zentimeter zu hoch für mehr Gefahr. Weitere Chancen durch Czernik und erneut Wiegand fielen dann aber unter die Kategorie harmlos.

So verabschiedet sich der Gastgeber (zumindest für ein Jahr)  mit einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg aus der Kreisliga. Der LSV, mit keiner sonderlich guten Drittrunde spielend, beendet die Saison auf Rang vier. An dieser Stelle Glückwunsch an Christian „CB10“ Gebhardt, der sich mit 18 Treffern die Torjägerkanone sichern konnte.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft, Adrian Bditer, Patrick Schmidt (46.Min: Nico Reimer), Christian Wiegand, Harley Kriebel, Mickey Kriebel, Dragan Gheorghe-Laurentiu, Mihai Sandu (46.Min: Ralf Pippel), Christian „CB10“ Gebhardt (72.Min: Sven Scholze) und Chris Czernik

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SV Blau-Weiß Borau – LSV Herren 2:2 (1:1)

Munteres Spiel mit Punkteteilung

Nach nunmehr vier Niederlagen am Stück konnte man in Borau zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen. Die ersten zehn Minuten waren dem gepflegten Abtasten vorbehalten; lediglich ein eher harmloser Versuch von David Knoll stand hier für den LSV zu Buche. Nach besagten zehn Minuten nahm das Spiel dann aber zusehends an Fahrt auf. So prüfte Michael Kraft per Kopf nach Eckball Harley Kriebel erstmals Johannes Schumann im Borauer Gehäuse. Schon im Gegenzug durfte sich Sven Quandt dann bei einem Abschluss von der Strafraumgrenze auszeichnen.

Nach 15 Minuten fiel dann die Führung für die Rot-Weißen nach zu kurzer Abwehr, als Mihai Sandu vom Sechzehner abzog und Kraft den Ball noch die nötige Korrektur mit auf dem Weg gab. Dieses Tor schien aber mehr den Gastgeber zu beflügeln; die wenig später durch Sebastian Möckel die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich hatten, der jedoch aus Nahdistanz an Quandt scheiterte. Dann hatte man das Glück auf der Seite, als Johannes Kämmerer über rechts durchging, aber seinen Querpass nicht auf seinen Mitspieler brachte. Der LSV tat sich seinerseits rechts schwer das Mittelfeld zu überbrücken. So dauerte es eine gute halbe Stunde, ehe Harley Kriebel nach starken Sololauf an Schumann scheiterte, sich der LSV nun aber vermehrt offensiv zurückmeldete. Ein Abschluss von Sandu konnte noch knapp vor der Linie geklärt werden. Zuvor konnte Quandt einen aussichtsreichen Freistoß von Fritz Brückner parieren, der relativ zentral auf den Kasten kam.

In der 41.Minute musste man dann jedoch den Ausgleich hinnehmen, als man einen Vorstoß über links nicht unterbinden konnte. Bei der scharfen Hereingabe war dann Paul Damerau eine Fußspitze eher am Ball und konnte Quandt überwinden. In die nun hektische Schlussphase hinein brachte der Pausenpfiff die benötigte Abkühlung.

Den besseren Wiederbeginn bekamen dann die Gastgeber auf das Geläuf. So musste Quandt wieder mit vollen Körpereinsatz gegen Kämmerer klären, der frei vor ihm auftauchte. Die Blau-Weißen nun das aktivere Team, aber ohne nötige Durchschlagskraft. So dauerte es bis zur 60.Minute, ehe Christian Gebhardt ein erstes Zeichen mit einem Distanzversuch setzte. Dann war es  Torschütze Kraft, der wieder mit Kopf zur Stelle war, allerdings auch über den Kasten zielte. Nun bot der LSV auch wieder ansehenswerten Fußball, dem nach der Kombination von Julian Steinat, Gebhardt und Adrian Bditer lediglich die Krönung fehlte. Weitere Möglichkeiten von Gebhardt und Bditer blieben ebenfalls ungenutzt, ehe sich H. Kriebel über rechts durchsetzen konnte und in der Mitte Gebhardt fand, der sich dieses Mal keine Blöße in der Vollendung gab und zur erneuten Führung einnetzte.

Nun klappten beide Teams das Visier nach unten. Zunächst waren es wieder die Gastgeber, die zunächst mit einer Doppelchance aufwarteten. Erstere konnte Quandt noch an den Pfosten lenken, ehe der Nachschuss schlussendlich geklärt werden konnte. Nach 77 Minuten fiel dann doch der Ausgleich, als nach Ballverlust Pascal Seibicke am schnellsten reagierte und unhaltbar vollendete.

In der Schlussphase war der LSV dem Sieg vielleicht einen Zacken näher am Sieg, jedoch traf Gebhardt nach Vorlage von Christian Wiegand nur den Außenpfosten. Dann machte sich noch einmal Julian Steinat auf den Weg, schlug aber hier eventuell einen Haken zu viel, ehe die Situation bereinigt werden konnte. Auch eine letzte Möglichkeit wurde dann zu schlecht ausgespielt und durch Bditer mit Fernschuss zu ungenau abgeschlossen.

So trennen sich beide Teams leistungsgerecht remis; bei besserer Chancenverwertung hätte es aber auch einen Sieger geben können. Zum Saisonkehraus gastiert man am kommenden Sonntag beim nun feststehenden Absteiger VSG Löbitz, die heute mit einem 0:12 beim Staffelsieger aus Großgörschen unter die Räder kamen.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Christian Wiegand, Nico Reimer, Michael Kraft, Mickey Kriebel, Julian Steinat, Mihai Sandu, Adrian Bditer, Christian „CB10“ Gebhardt, David Knoll (58.Min: Sven Scholze) und Harley Kriebel

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SSC Weißenfels III – LSV Herren 5:1 (2:1)

Negativlauf geht weiter

 

Im ersten von drei abschließenden Auswärtsauftritten gastierte man im Saalesportpark in Uichteritz beim gastgebenden SSC Weißenfels III, die auch fortan den Vorwärtsgang einlegten. So musste der wieder genesene Sven Quandt schon beim ersten Angriff beherzt klären, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Den musste nach vier Minuten der SSC hinnehmen, als Chris Czernik einen halbherzigen Rückpass eroberte und Norman Schumann aus spitzen Winkel tunnelte.

Davon unbeeindruckt zog in weiterer Folge der SSC das Spiel weiter an sich und kam nach einer Viertelstunde durch Dimitrij Savenko  zum nicht unverdienten Ausgleich; wenngleich von einer recht passiv agierenden Abwehr des LSV unterstützt. Erst danach konnte man das Spiel wieder ausgeglichener gestalten. Die größte Möglichkeit bot sich hier Christian Gebhardt, der nach feinem Zuspiel von Czernik direkt abzog und nur um Zentimeter verfehlte. Auf der anderen Seite kam Nelinho Thiede nach verunglückter Kopfballabwehr frei zum Abschluss; wobei sich Quandt erneut auszeichnen konnte. Wenige Minuten später sorgte ein Freistoß des LSV durch Nico Reimer von der linken Seite für Gefahr und stellte Schumann vor leichte Probleme.

Nach 34 Minuten verlor Gebhardt auf ziemlich grenzwertige Art den Ball und dann ging es recht schnell Richtung LSV-Tor, wo dann Robert Schenk als Endverwerter zur Führung seiner Farben einnetzte. Bis zur Pause gab es dann auf beiden Seiten noch Möglichkeiten. Auf Seiten des SSC versuchte sich Savenko noch mit einem Heber gegen Quandt; auf der anderen Seite war es Gebhardt, der mit einem Kopfball nach Freistoß von Carsten Skripietz verfehlte.

Nach der Pause schien es, als würde der Gastgeber noch eine Schippe draufpacken. So musste Quandt recht schnell nach Wiederaufnahme einen Freistoß von Schenk mit starker Parade um den Pfosten lenken und hatte nur wenig später mit dem Querbalken einen Verbündeten, der zunächst das 3:1 verhinderte, dass dann allerdings nach 51 Minuten durch Savenko Realität wurde.

Nach 57 Minuten gab es dann ein weiteres unrühmliches Kapitel in der Kategorie „Schiedsrichter und der LSV“, als Skripietz nach hörbaren Foul an sich den fehlenden Pfiff monierte und ihm verbal das Desinteresse des Schiris mitgeteilt wurde, worauf sich nun ein hitziger Disput entwickelte, der schließlich in Doppelgelb für Skripietz mündete.

All das spielte dann den SSC in die Karten, wobei sich Quandt in weiterer Folge weiter auszeichnen konnte, als er gegen Thiede und auch Anton Apel Sieger blieb. Nach einem weiteren Vorstoß von Savenko, rettete dann Adrian Bditer vor dem lauernden Schenk in letzter Sekunde. Beinahe hätte Gebhardt den LSV wieder ins Spiel bringen können: Wieder war es ein langer Ball von Czernik, den unser Kapitän aber aus spitzen Winkel nur knapp verzog. Nach 72 Minuten machte dann Schenk aber endgültig den Sack zu, als er mit allen Freiheiten ausgestattet zum 4:1 einnetzte. Zu allem Überfluss musste man schließlich mit neun Mann die Partie zu Ende bringen, als Felix Schneider nach 80 Minuten angeschlagen die Segel streichen musste. So durfte Schenk nach 86 Minuten noch einmal analog seinen vorangegangenen Treffer nahezu kopieren. Das es am Ende kein arges Debakel wie im vergangenen November wurde verdankte man am Ende Quandt und dem Pfosten, als diese sich Aiham Abdeem dem sechsten Gegentreffer entgegenstellten.

So muss man die nunmehr vierte Niederlage in Folge in Kauf nehmen und hoffen, die Saison in den letzten beiden Spielen halbwegs versöhnlich zu beenden.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft, Carsten Skripietz, Adrian Bditer, Christian Wiegand (46.Min: David Knoll), Nico Reimer (46.Min: Patrick Schmidt), Mickey Kriebel (46.Min: Felix Schneider), Harley Kriebel (67.Min: Mihai Sandu), Christian Gebhardt, Dragan Gheorghe-Laurentiu und Chris Czernik

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LSV Herren – VfB Scharnhorst Großgörschen 1:2 (0:1)

Starkes Spiel geliefert

 

Auch zum Abschluss der „Englischen Woche“ gab es keine Punkte im letzten Heimspiel der Saison. Gegner war der bereits feststehende Staffelsieger aus Großgörschen, dem man auch in den beiden vorangegangenen Punktspielen unterlegen war.

Nach der Niederlage gegen Mertendorf versuchte man sich taktisch ein wenig umzustellen; was aber zunächst keine Früchte trug. So gehörte die Anfangsphase den Gästen, die zunächst mit halbgaren Möglichkeiten aufwarteten. Dennoch sah man sich nach acht Minuten bereits im Rückstand, als man Felix Chris Gruber praktisch freies Geleit gewährte, der seinen Freiraum schließlich aus spitzen Winkel zum 0:1 nutzte.

Es dauerte schließlich bis zur 20.Minute, ehe der LSV dann schließlich auch Fußball anbot. Ein langer Ball von Adrian Bditer fand Chris Czernik in der Spitze, der aber nach einen Haken zu viel noch abgefangen werden konnte. Insgesamt standen beide Abwehrreihen nun recht stabil und ließen relativ wenig zu. Für den LSV verfehlte Mihai Sandu nach Eckball per Kopf; auf der anderen Seite strich ein Abschluss von Gruber knapp über den Kasten von Patrick Schmidt.

Nach der Pause stellte dann Czernik mit einen Freistoß Tobias Grün vor leichte Probleme; im Gegenzug konnte der Versuch von Jonas Herrmann gerade noch geblockt werden. Das Spiel nun durchaus offen; wobei die Gäste die etwas besseren Möglichkeiten  aufbieten konnte.

Sah man sich in den beiden zurückliegenden Spielen ein wenig vom Schiedsrichter benachteiligt, schien sich heute das Ganze ein wenig auszugleichen, als Keeper Schmidt den durchbrechenden David Kluge mit „unlauteren“ Mitteln am Abschluss hinderte. So blieb aber der eigentlich fällige Strafstoß aus und hielt die Rot Weißen zunächst im Spiel. Eine weitere gute Chance bot sich dann Gruber, der nach Soloeinlage das Quergebälk austestete.

Die größte Möglichkeit für den LSV leitete schließlich Harley Kriebel (heute mit unwahrscheinlichen Laufpensum) ein, dessen Hereingabe Ralf Pippel auf Dragan Gheorghe verlängerte, der schließlich Grün prüfte. Nach einer weiteren Möglichkeit durch den eingewechselten Conrad Plutz, verpasste wenig später Julian Steinat den Zeitpunkt für ein Abspiel auf den besser postierten Pippel.

So kam, was kommen musste. Einen Konter, der leicht nach Abseits roch, wurde von Ben Dornblut zum 0:2 vollendet.

Fünf Minuten später keimte für die Hausherren noch einmal Hoffnung auf, als man durch ein Handspiel einen Strafstoß zugesprochen bekam. Selbigen verwandelte Bditer sicher zum Anschlusstreffer. So blieben noch immer knapp Minuten, um vielleicht noch einen Punkt zu ergattern; aber letztlich fand man keine probaten Mittel.

Unterm Strich lieferte man den Favoriten bis auf die ersten zwanzig Minuten einen großen Kampf, in dem von einer höheren Niederlage bis hin zum Remis mit dieser mannschaftlichen Geschlossenheit alles drin gewesen wäre.

Ab dem kommenden Wochenende stehen schließlich noch drei Auswärtsaufgaben an, ehe die Saison dann zu Ende geht. Erster Gegner am Pfingstsonntag ist im Saalesportpark der SSC Weißenfels III.

Der LSV spielte wie folgt: Patrick Schmidt, Michael Kraft, Christian Wiegand, Adrian Bditer, Sven Scholze (60.Min: Ralf Pippel), Mihai Sandu (69.Min: Conrad Plutz), Dragan Gheorghe-Laurentiu, Julian Steinat, Harley Kriebel, Mickey Kriebel und Chris Czernik

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