Ohne Punkte in die Rückrunde
Eine Woche nach offiziellen Rückrundenstart griff auch die SG LSV/FCM wieder in den Kampf um Punkte ein. Zu Gast war man bei Blau-Weiß Bad Kösen II. Mit etwas angespannter Personalsituation ging es dann hinein in die Partie, in der Andrei Topala auf der Torhüterposition sein Pflichtspieldebüt gab.
Die ersten Minuten gehörten dann zunächst den Gastgebern, die gleich auf Betriebstemperatur waren, ohne jedoch für größere Gefahr zu sorgen zu können. Nach elf Minuten wurde es dann doch brenzlig, als Felix Schneider recht knapp den eigenen Kasten bei einem Klärungsversuch knapp verfehlte. So dauerte es fast eine Viertelstunde, ehe man selbst den Vorwärtsgang einlegen konnte. Ein Distanzschuss vom heutigen Kapitän Harley Kriebel konnte zur Ecke geblockt werden. Wenig später segelte ein Freistoß vom selbigen Akteur gefährlich vor das Tor der Kurstädter, fand aber keinen Abnehmer.
In der 28.Minute bot sich dann den Bad Kösener Max Herden die Riesenchance, seine Farben in Führung zu bringen. Nach vorangegangenen Strafraumgewühl schob er den Ball freistehend aus Nahdistanz am rechten Pfosten vorbei. Diese fiel dann in der 34.Minute, als nach Ballverlust und gut ausgespielten Konter Michael Fuchs zum 1:0 vollendete. Nun war man offensiv noch mehr gefordert, aber außer einem Freistoß von H.Kriebel, der zentral getreten für Nick Sattler kein Problem darstellte, gab es keine weiteren nennenswerten Abschlüsse. So ging es mit diesem knappen Rückstand in die Pause.
Im zweiten Durchgang brachte man sich gleich in der 50.Minute in Bredouille, als Topala unglücklich in die Mitte passte, wo aber ein Kösener zu ungenau das verwaiste Tor anvisierte. Das Spiel wurde nun immer intensiver; hier zeigten sich aber beide Hintermannschaften ausgesprochen stabil. Gefahr lag praktisch auf beiden Seiten nur bei Standardsituationen in der Luft, aber auch hier konnte immer wieder geklärt werden. Auch in aussichtsreichen 1:1 Situationen gab es kein wirkliches Vorbeikommen. Zehn Minuten vor dem Ende warf man noch einmal alles nach vorn, ein Distanzschuss von Marco Precht verfehlte dann aber doch weit.
In der 89.Minute war es ein Traumschuss von Pascal Transchel, der aus eigener Hälfte abzog und den nach vorn gerückten Topala überwinden konnte. Damit war natürlich die Entscheidung gefallen, wenngleich man nicht aufsteckte; für echte Torgefahr konnte man aber nicht mehr sorgen.
Somit bleibt alles beim Alten; dass es im Schatten der Saline weiterhin nichts zu holen gibt. Kompliment an die Mannschaft, die kämpferisch alles gegeben hat; jedoch im letzten Drittel nicht die die nötigen Mittel fand, den Abwehrriegel der Kurstädter zu knacken.
Am kommenden Wochenende geht es auf heimischen Grund gegen Rot-Weiß Weißenfels II.
Die SG spielte wie folgt: Andrei Topala, Marco Precht, Rene´ Kindschuh, Max Skripietz, Felix Schneider, Mickey Kriebel, Julius Heinrich (46.Min: Jan Philipp Günschel), Nico Göttner, Adrian Bditer, Leon Böhme und Harley Kriebel








Über den Autor