SG LSV/FCM – SV Rot-Weiß Weißenfels II 2:1 (0:1)

SG LSV/FCM – SV Rot-Weiß Weißenfels II 2:1 (0:1)

Spiel in Unterzahl gedreht

Nachdem man in der Vorwoche die dritte Pflichtspielpleite in Folge hatte hinnehmen müssen, galt es gegen die Reserve der SV Rot-Weiß Weißenfels wieder in die Spur zu kommen. Doch schon in der 1.Minute erlebte man den ersten Dämpfer. Ein unglücklich geratener Rückpass von Mickey Kriebel, wollte sich Mienab Ghebregergis erlaufen, den schließlich SG-Hüter Andrei Topala einen Ticken zu spät kommend von den Beinen holte. Zum fälligen Strafstoß sah Topala auch noch die Rote Karte. Im Sog dieser Karte musste der unglückselige Felix Schneider schon frühzeitig den Platz räumen und so kam Sven Quandt in den fragwürdigen Genuss, mit seinem ersten Ballkontakt diesen aus dem Netz zu holen, weil der Gefoulte selbst souverän verwandelte.

Man zeigte sich in Folge wenig geschockt und riss trotz der Widrigkeiten das Spiel an sich, kam jedoch im letzten Drittel zunächst nicht zur Entfaltung. Die Gäste verlegten sich zunehmend auf die Abwehrarbeit und Kontersituationen. Doch hier zeigte sich die Abwehr um Torsten Günther zumeist gefestigt. Etwas Gefahr blitzte bei einem Distanzschuss von Ronny Wendler auf, den Quandt aber abwehren konnte. Die erste wirkliche Torannäherung gab es dann durch Harley Kriebel, der mit Freistoß Ciprian Ungureanu aber nicht überraschen konnte. Dann brachte Julian Steinat Jason Kupka in Szene, dessen Abschluss aus spitzem Winkel von Ungureanu mit der Faust abgewehrt wurde. Auch Nico Göttner scheiterte aus aussichtsreicher Position nach Zuspiel von H.Kriebel am Schlussmann der Neustädter. Beute wurden auch der Fernschuss von M.Kriebel und auch der Kopfball von Marco Precht nach Flanke von Rene´ Kindschuh ohne Folgen blieb.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb man das aktivere Team; am Bild änderte sich jedoch auch nichts. So blieb ein relativ harmloser Abschluss von Kindschuh die gefährlichste Annäherung. Nach Foul an Precht legte sich Conrad Plutz in der 64.Minute die Kugel zwanzig Meter vor dem Kasten zum Freistoß zurecht, der sich hernach noch gefährlich auf den Querbalken senkte. Danach tauchten auch die Gäste wieder mal gefährlich vor dem Kasten von Quandt auf, doch hier verfehlte Christian Spindler nach Hereingabe. Nur eine Minute später musste Quandt sich beim Versuch von Ghebregergis strecken und zur Ecke klären. Danach folgten starke vier Minuten, in denen es gelang, dass Spiel zu drehen. Nach Vorlage von Plutz stand Steinat goldrichtig und schob überlegt zum Ausgleich ein. Wenig später legte Plutz für H.Kriebel auf, der jedoch knapp vorbei schob, ehe kurz darauf eine Flanke vom eingewechselten Adrian Bditer in den Strafraum kam und schlussendlich bei Plutz landete, der sehenswert ins lange Eck vollendete. Mit einem dritten möglichen Tor hätte man das Spiel wohl schon entschieden. So scheiterte H.Kriebel nach Zuspiel von Steinat am stark reagierenden Ungureanu, der somit seine Mannschaft im Spiel hielt, zumal der zweite Ball von Göttner recht weit verfehlte. Nun versuchten die Gäste noch einmal ihr Spiel zu intensivieren; fand aber nicht mehr die nötigen Lücken gegen eine stark verteidigende Hintermannschaft.

So fährt man völlig verdient die drei Punkte ein und belohnt sich aufgrund einer starken Mannschaftsleistung mit der Rückkehr auf den zweiten Tabellenrang. Bemerkenswert auch, dass man sich trotz der frühen Unterzahl nicht ergab und zeigte, was im Verbund möglich sein kann. So geht es am kommenden Freitag zum Spitzenspiel nach Mertendorf, die ihr heutiges Auswärtsspiel bei der SG Schönburg mit 1:0 gewannen und mit acht Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze grüßen. Hier wird dann ebenfalls eine couragierte Leistung nötig sein, möchte man noch einmal Tuchfühlung aufnehmen.

Die SG spielte wie folgt: Andrei Topala (1.Min:Rot), Felix Schneider (1.Min: Sven Quandt/ETW), Rene´ Kindschuh (63.Min: Max Skripietz), Conrad Plutz, Torsten Günther, Mickey Kriebel (41.Min: Michael Kraft), Marco Precht (87.Min: Leon Böhme), Nico Göttner,  Jason Kupka (69.Min: Adrian Bditer), Julian Steinat und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kamen Nico Reimer und Julius Heinrich

Foto Galerie

Ende

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Über den Autor

Marco Müller

Marco Müller administrator

Seit 1987 im Verein, versuchte ich es bis 2009 am Ball. Seit 2010 bin ich für die Spielberichte mitverantwortlich; zunächst für die 2.Mannschaft, seit 2013 für die Erstmannschaft des LSV. Ich wünsche viel Spaß auf der Homepage unseres Vereins.

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