Titel Author Marco Müller

SV Rehmsdorf : LSV Herren I 0:4 (0:2)

Ohne Glanz in die nächste Runde

Nach einer nicht sonderlich optimal gelaufenen Vorbereitungspase, startete man bei der SV Fortuna Rehmsdorf in den Burgenlandpokal. So hatte das erste Pflichtspiel aber noch immer einen Hauch von einem Testspiel, der auch deutlich aufzeigte, dass noch viel Arbeit auf die Mannschaft wartet. Die Rollen in diesem Spiel waren klar verteilt und spiegelten sich auch im Ballbesitz wieder. Erste Möglichkeiten wurden von Conrad Plutz, Enrico Bossig und Patrick Pusch noch liegen gelassen. Die erste wirklich hochkäratige Chance bot sich dann Daniel Jenetzke, der aber nach Vorarbeit von Plutz aus Nahdistanz über den Kasten zielte.
Insgesamt spielte man aber zu ungenau und teils auch überhastet. So war es am Ende eine Standardsituation, die die Führung brachte. Nach Foul an Christopher Höffler legte sich Pusch die Kugel zurecht und ließ den gut aufgelegten Christian Seidel im Rehmsdorfer Kasten keine Chance bei seinem gut platzierten Schuß. Wenig später boten sich weitere Möglichkeiten, die Führung noch weiter auszubauen, aber Bossig nach stark erkämpften Ball schob an Seidel knapp auch am Tor vorbei. Bei weiteren Chancen von Sebastian Siedler und Höffler zeigte sich Seidel auf dem Posten. Beim 0:2, erneut durch Pusch, der nach Zuspiel von Adrian Mikitiuk sehenswert abschloss, hatte er aber auch er keine Chance. Gespielt waren da 19 Minuten.
Bei einer Hereingabe von Michael Kraft, hätte Pusch durchaus einen Hattrick eintüten können, doch er erwischte bei seinen Kopfballversuch den Ball nicht richtig. Ansonsten verbuchte man nur durch Distanzschüsse weitere Abschlussmöglichkeiten.
Auch nach der Pause bot sich kein anderes Bild. Erste Chancen ließen Höffler und Bossig liegen.
Mit einem Doppelschlag nach gut einer Stunde machte man dann den Endstand perfekt. Zunächst durfte Höffler das 0:3 nach Zuspiel von Siedler bejubeln, ehe nur eine Minute später auch Bossig seinen ersten Treffer im LSV Trikot erzielen konnte. Auch hier zeigte sich Siedler als Vorbereiter und leitete eine Phase ein, in der man dann endlich auch einmal Kombinationsfussball auf den Platz brachte. Die größte Möglichkeit bot sich Höffler, der aber diese mehr als hundertprozentige Chance tatsächlich am Tor vorbei schob.
Nach 80 Minuten durfte sich dann auch der heute das Tor hütende Torsten Nitzschke „auszeichnen“, als er einen Freistoss von Kai Grenzdörfer, der das Tor verfehlt hätte, herunter pflücken konnte.
Am Ende erreicht man glanzlos die nächste Runde gegen wacker kämpfende Rehmsdorfer; wohl wissend, dass am kommenden Wochenende bei der SV Motor Zeitz eine deutliche Leistungssteigerung an den Tag gelegt werden muss, um nicht mit einen Negativerlebniss in die Kreisoberligasaison zu starten.

Der LSV spielte wie folgt: Torsten Nitzschke, Andreas Zimmermann, Norman Rose, Michael Kraft (54.Min: Daniel Pytel), Conrad Plutz (46.Min: Clemens Kaufmann), Christopher Höffler, Daniel Jenetzke, Patrick Pusch, Adrian Mikitiuk, Sebastian Siedler und Enrico Bossig

 

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Pokalübersicht

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LSG Lieskau: LSV Herren 13:1 (9:1)

Gebrauchter Nachmittag

Mit einem 1:13 unterlag man an diesem Tag gegen den ambitionierten Kreisligisten LSG Lieskau. Mit lediglich zehn Mann anreisend; inklusive heute mitspielenden Trainer Bernd Kloss, sah man sich durchaus gewappnet, ein gutes Spiel auf den Platz zu bringen. Doch an diesem Tag war man nur stellenweise in der Lage, einige Akzente zu setzen. Zu oft waren die Gastgeber gedankenschneller und wirkten auch fokussierter. So lag man nach 17 Minuten durch Tore von Weihrauch, Wernicke und Pöhlitz mit 0:3 hinten und hatte zudem Glück das David Matthias nur den Querbalken traf.
Nach 18 Minuten kam man zum Anschlusstreffer, als eine Hereingabe von Geburtstagskind Michael Kraft Latte und Pfosten touchierte, um schließlich bei Daniel Jenetzke zu landen, der Chris Kölbel zur Glanzparade zwang, der aber schließlich im dritten Versuch gegen Sebastian Siedler das Nachsehen hatte. Etwas Hoffnung keimte da schon auf, die aber praktisch schon im Gegenzug mit dem 4:1 arg gedämpft wurde .
Dieses Tor ließ sich dann nahezu als Schablone hernehmen: Ballverlust beim Spielaufbau-schnelles Umschalten und den Schritt zu spät in der Verteidigung-Tor. So lag man dann auch mit 1:9 zur Pause zurück; auch wenn man mit dem LSG Akteur Felix Hoppe zumindest personal technisch mit elf Mann auf dem Platz stand.
In der zweiten Hälfte durfte dann Manuel Kloske das Tor hüten, der aber weitere vier Treffer nicht verhindern konnte, unter anderen einen Hattrick von Fabian Reum. Auch wenn man Möglichkeiten von Enrico Bossig, Jenetzke und auch Siedler verzeichnen konnte, die Lieskauer hatten auch durchaus ihre Möglichkeiten und dürften wohl auch einen Gang herunter geschalten haben. Zudem beendeten drei LSV Akteure auch angeschlagen die Partie.
So erlebt man einen schwarzen Nachmittag, der aufzeigte, dass noch viel Arbeit zu leisten ist, ehe der Saisonstart über die Bühne gehen kann; verbunden mit der Hoffnung, dass nach der Urlaubssaison auch personell Entspannung eintritt.
Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die LSG Lieskau, die unseren Kader kurz vor der Pause auffüllten.

Der LSV spielte wie folgt: Bernd Kloss, Christian Kautz, Carsten Skripietz, Tino Zimmermann, Manuel Kloske, Patrick Pusch, Sebastian Siedler, Michael Kraft, Daniel Jenetzke, Enrico Bossig und von der LSG Felix Hoppe

 

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SV Braunsbedra : LSV Herren I

Fünfzehn schwache Minuten

Zwei Tage nach dem Trainingsauftakt ging es bereits zum ersten Testspiel, wo man auf den Landesliga Absteiger SV Braunsbedra traf. Auch wenn längst nicht alle Akteure an Bord waren, so kamen in diesem Spiel schon einmal alle Neuzugänge des Sommers zum Einsatz.
In der zweiten Minute des Spiels kamen dann die Gastgeber zur ersten Möglichkeit, trafen aber lediglich den Pfosten. Faktisch im Gegenzug ging der LSV dann in Führung, wobei Daniel Jenetzke ein Fehler der Braunsbedraer Hintermannschaft zugute kam. Die Freude währte indes nur kurz, weil nur wenig später Sebastian Zimmermann mit viel Platz ausgestattet zum Ausgleich einnetzte.
In weiterer Folge hatte Braunsbedra zwar etwas mehr vom Spiel, der LSV blieb aber dennoch gefährlich. Nach Vorstoß über den schnellen Enrico Bossig legte dieser den Ball am Braunsbedraer Schlussmann vorbei; allerdings auch am Tor. Ein Distanzschuss von Sebastian Siedler verfehlte wenig später auch das Gehäuse.
Auf des SVB verzog Ibrahim Mohamed denkbar knapp. Danach wurde es für den Gastgeber wieder brenzlig, als eine Hereingabe von Jenetzke von Bossig nicht optimal getroffen wurde und der Ball vorbei trudelte.
Kurz vor der Pause drehte Braunsbedra das Spiel, wobei es ihnen auch etwas zu leicht gemacht wurde. Nutznießer war Julian Rützel.
In Hälfte zwei genügten dann fünfzehn schwache Minuten um das Ergebnis auf 6:1 hochzuschrauben. Dabei begann der zweite Durchgang durchaus verheißungsvoll, als Bossig davon zog und nur knapp verfehlte.
Doch danach verlor man den berüchtigten Faden und machte es dem Gegner zu leicht. Beim 3:1 sah Sven Quandt beim Herauslaufen nicht gut aus und Bahador Musmadi hatte dann keine Mühe einzuschieben.Vier Minuten später war Niklas Großer nach einer Hereingabe einen Schritt gedankenschneller und erhöhte auf 4:1, dem nur eine Minute später das 5:1 durch Vincent Hiersig folgte. Nach einer Stunde Spielzeit kam Andreas Zimmermann einen Schritt gegen seinen Gegenspieler zu spät und legte diesen im Strafraum. Beim fälligen Strafstoß hatte Quandt keinerlei Abwehrmöglichkeiten gegen Rützel.
Befürchtete man zu diesem Zeitpunkt noch ein Debakel in der verbliebenen Spielzeit, wurde man dann eines Besseren belehrt und fand zurück ins Spiel und hatte durch Zimmermann, Siedler und Costin Ion weitere Möglichkeiten, war aber zu ungenau im Abschluss. Auf der anderen Seite konnte sich Quandt mehrfach beweisen und weitere Gegentreffer verhindern.
Von der ersten Viertelstunde des zweiten Durchgangs abgesehen, konnte man mit dem Spiel des LSV durchaus zufrieden sein und kann Lehren für weitere Verbesserungen mitnehmen. Die Neuzugänge bewiesen, das sie durchaus eine Verstärkung für das Team sind.
Kommenden Samstag trifft man in Goddula auf den Kreisligisten SG Spergau II.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Andreas Zimmermann, Carsten Skripietz, Sven Scholze, Clemens Kaufmann, Costin Ion, Michael Kraft, Sebastian Siedler, Patrick Pusch, Daniel Jenetzke, Enrico Bossig, Christopher Höffler und Christian Kautz

 

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LSV Herren I : SG Langendorf / WFV (2:2) 4:3

Erfolgreiches Saisonfinale

Es hätte ein Finale um die Meisterschaft sein können; aber letztlich waren die fünf Punkte Abstand, die sich zur Halbserie aufgebaut hatten, nicht mehr aufzuholen; da beide Mannschaften praktisch im Gleichschritt durch die Rückrunde marschiert waren. Und dennoch wollten beide Teams erfolgreich die Saison beschließen.

Das LSV Team erwischte dann vor 127 Zuschauern einen Start nach Maß, als Costin Ion in der 2.Minute über links in den Strafraum eindrang und dann klug in den Rückraum ablegte, wo Norman Rose gekonnt vollendete. Doch die Freude über die Führung währte nur fünf Minuten, wo man keinen Zugriff auf die Angriffsaktion der Gäste bekam und Max Schnürer zum Ausgleich einnetzen konnte.

Nach vierzehn Minuten gelang dann wieder die Führung für den LSV. Michael Kraft legte für Clemens Kaufmann vor, der rechts seinen Gegenspieler abschütteln konnte und das Auge für den eingerückten Ion hatte, der zum 2:1 einnetzte.

Nun kamen aber die Langendorfer richtig gut ins Spiel und erarbeiteten sich mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Einen Freistoß von Schnürer konnte Manuel Kloske im LSV Gehäuse mit einer starken Parade um den Pfosten lenken. Auch nach einer Hereingabe war er gegen Christian Wahren im kurzen Eck zur Stelle. Wenig später hatte man auch noch doppelt Glück: Zunächst konnte sich Sebastian Dose im LSV Strafraum durchsetzen und den Ball an den Querbalken nageln, von wo er ins Spielfeld zurücksprang, wo ein anschließendes Handspiel von Andreas Zimmermann von Schiri Uwe Marschhausen nicht gesehen wurde. Nach 25 Minuten gab er jedoch einen Strafstoß, als Chris Czernik gegen seinen Gegenspieler zu spät kam und dieser zu Boden ging. Bei diesem ließ Wahren Kloske keinerlei Chance zur Abwehr.

Auch in weiterer Folge hatten die Gäste aus Langendorf mehr vom Spiel und trugen Angriff für Angriff vor, konnten aber zunächst lediglich mit einem harmlosen Fernversuch von Marcus Wilnewski aufwarten. Auf Seiten des LSV sorgte eine Hereingabe von Conrad Plutz für ein wenig Alarm. Kraft konnte den Ball für einen sauberen Abschluss nicht unter Kontrolle bringen und den zweiten Ball brachte Carsten Skripietz nicht aufs Tor. Kurz vor der Pause wurde es noch einmal brenzlig für den Kasten von Kloske, als nach Freistoß von Schnürer Wahren aus Nahdistanz knapp vorbei köpfte.

Nach der Pause brachte LSV Coach Bernd Kloss mit Christoph Bader und Gabriel Nicolae zwei frische Kräfte ins Spiel. Letzterer bewies dann nach 51 Minuten seine Edeljokerqualitäten, als er nach Zuspiel von Ion Ruhe bewies und über Michel Ecknigk hinweg vollendete. Und wieder bewiesen die Langendorfer Nehmerqualitäten und kamen nur zwei Minuten, wenngleich aus klarer Abseitsposition, durch Nils Schneider zum erneuten Ausgleich. Das Spiel wurde nun von etwas ruhiger und die Anzahl der Möglichkeiten recht überschaubar. Auf Seiten des LSV war es Skripietz der es erneut erfolglos von der Strafraumgrenze versuchte. Der SG Langendorf/WFV bot sich nach Ballverlust eine Möglichkeit durch Schneider, der sich sehenswert durchsetzen konnte, aber zu unkonzentriert im Abschluss agierte. Nach 80 Minuten wurde schließlich der Endstand besiegelt, als Kaufmann stark einem Ball hinterherging und ihn, während er von Ecknigk gelegt wurde noch zu Skripietz bringen konnte, der zum 4:3 vollendete. Nicolae hätte Minuten vor dem Ende noch weiter erhöhen können, brachte den Ball aber aus Nahdistanz nur ans Außennetz. Danach jubelten noch einmal die Gäste; doch hier entschied der Schiri auf Abseits. Die letzte Möglichkeit des Spiels bot sich dann Sebastian Siedler, der nach 64 Minuten sein Spieldebüt für den LSV feierte. Die Freistoßablage von Ion zirkelte er jedoch über den Kasten.

So beendet man die Spielzeit mit einem Heimerfolg gegen starke Gäste, die hier durchaus mehr hätten mitnehmen können. Doch mit einer starken Effizienz vor dem Tor sicherte man sich die drei Punkte und konnte so ausgelassen die anschließende Saisonabschlussfeier angehen.

Der SG Langendorf/ WFV wünschen wir viel sportlichen Erfolg für das kommende Relegationsspiel in Leißling gegen den SV Hohenmölsen. Vielleicht trifft man sich in der kommenden Saison in der Kreisoberliga wieder.

Der LSV spielte wie folgt: Manuel Kloske, Sven Scholze, Chris Czernik, Andreas Zimmermann, Tino Zimmermann (46.Min: Christoph Bader), Carsten Skripietz, Conrad Plutz (46.Min: Gabriel Nicolae), Michael Kraft, Norman Rose (54.Min: Sebastian Siedler), Clemens Kaufmann und Costin Ion

Mit einer Niederlage schloss die SG Markwerben/ LSV II die Saison ab. Man verlor mit 1:4 in Krauschwitz und landet somit auf Rang 7. Für den LSV liefen auf: Constantin Burlacu, Tim Böhland, Gino Hesse und Ralf Pippel.

 

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SSC Weißenfels III : LSV Herren I (0:9) 1:15

Mit Schützenfest alles klar gemacht

 

Nach den verfrühten Jubelgesängen lag es nun in eigener Hand die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisoberliga klarzumachen. Zu Gast war man beim SSC Weißenfels III.

Von Anfang an übernahm man die Spielkontrolle, aber es dauerte gut vier Minuten ehe Adrian Mikitiuk mit einem harmlosen Schuss das erste Zeichen setzte. Nur zwei Minuten später konnte selbiger Akteur über links in den Strafraum gehen und überlegt in die Mitte passen, wo Damian Kuszek mühelos zur Führung traf. Wiederum zwei Minuten später durfte sich Conrad Plutz mit viel Platz ausgestattet, nach Einwurf von Costin Ion mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze in die Torschützenliste eintragen.

Nach Foul an Kuszek versuchte es Mikitiuk mit einem Freistoß, der aber zu zentral und flach getreten,für Patrick Robitsch im Weißenfelser Kasten kein Problem war. Dann versuchte sich Chris Czernik mit einem 60 Meter Freistoß (30 Meter hoch und 30 Meter am Kasten vorbei 😉 ).

Mit einem Doppelpass Mikitiuk / Kuszek machte man in sehenswerter Manier das 0:3 nach 21 Minuten. Kuszek hätte wenig später noch nachlegen können, als er nach Zuspiel in die Spitze zeitig abschloss, statt Robitsch eventuell noch zu umkurven. So konnte dieser sich aber auszeichnen. Besser machte es dann Ion, als er in ähnlicher Situation nach Zuspiel von Czernik einen Tick eher am Ball war als der Weißenfelser Schlussmann. Das 0:4 war damit nur noch Formsache.

Die bis dahin offensiv enttäuschenden Gastgeber hatten erst nach 29 Minuten die erste nennenswerte Möglichkeit, die Thomas Pollmächer aber vergab. Was in den letzten sieben Minuten des ersten Durchganges in den Weißenfelser Reihen vor sich ging, kann man fast nicht erklären. Ohne nennenswerte Gegenwehr gelangen in dieser Zeit dem LSV weitere fünf Treffer. So durfte sich Clemens Kaufmann eines Doppelpacks erfreuen. Zunächst machte er sich nach Zuspiel von Mikitiuk auf den Weg, um dann aus spitzen Winkel zu vollenden. Nur zwei Minuten später, war er nach Vorlage von Czernik wieder erfolgreich.

Die Tinte in meiner Schreibkladde war noch nicht wirklich getrocknet, als Plutz nach Ballverlust der SSC Hintermannschaft zum 0:7 einnetzte. Plutz war es auch, der nach Zuspiel von Christoph Bader im Strafraum von Justin Randt zu Fall gebracht wurde. Somit kam man auch zum ersten Strafstoß in dieser Spielzeit auf Seiten des LSV !

Die Kugel legte sich Nico Reimer zurecht, der an diesem Tag zum (vorerst) letzten Mal das Trikot des LSV trug und souverän unten links verwandelte.  Dann durfte er sich kurz vor der Pause noch in die Vorlagenliste eintragen, als sein Eckball von Plutz über die Linie zum 0:9 gedrückt wurde.

Auf Seiten des SSC schien dann deren Coach Rene´ Sauer zunächst wohl die richtigen Worte gefunden zu haben; denn nach Wiederaufnahme standen sie hinten wieder sicherer. Auf Seiten des LSV waren nun Tino Zimmermann und Daniel Jenetzke auf den Platz, für die Andreas Zimmermann und Conrad Plutz das Feld geräumt hatten.

Nach 56 Minuten mussten die Gastgeber dennoch das 0:10 hinnehmen, als Reimer nach stark erlaufenen Ball Kuszek bediente, der nun überlegter ins Duell mit Robitsch ging und vollendete.

In der 58. Minute durfte dann auch der SSC den Ehrentreffer bejubeln. So durfte sich Moritz Reichert ungefährdet den Ball zurecht legen und dann abziehen, wo er Sven Quandt im LSV Kasten keine Chance ließ.

Nach einer Stunde verließ Nico Reimer unter Beifall seiner Mitspieler die LSV Bühne. Für ihn kam Norman Rose ins Spiel.

Zwei Minuten später fiel dann das 1:11. Bei seiner Vorlage für Ion wurde Kuszek allerdings so unglücklich abgegrätscht, dass für ihn das Spiel beendet war und der LSV zu zehnt die letzte halbe Stunde über die Bühne brachte. An dieser Stelle gute Besserung.

Doch mit ihrer Überzahl konnte der SSC nichts weiter anfangen. Das Spiel verlief nun auch ruhiger, ehe in der Schlussviertelstunde noch einmal die Offensivmaschinerie des LSV ins Rollen kam. So bereitete Ion nach Einzelaktion für Jenetzke vor, der zum 1:12 einschob.

Drei Minuten später glänzte er dann auch als Vorbereiter für Adrian Mikitiuk, auch wenn er für seinen Treffer zwei Versuche benötigte.

In diese Phase hinein hatte auch der SSC noch eine Möglichkeit, das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten, aber Tom Sauer scheiterte am Aluminium.

Mit einem Doppelpack sorgte Jenetzke für den Endstand. Zunächst fand ein noch abgefälschter Freistoß den Weg über die Linie. Drei Minuten vor dem Ende konnte er einen missglückten Klärungsversuch für sich nutzen und das 1:15 markieren.

Auch Christoph Bader hätte sich noch in die Torschützenliste einbringen könnte, sein Kopfball nach Eckball von Ion ging aber über den Kasten.

Nach dem Schlusspfiff ging man wieder in die schon erprobten Bierduschen über und feierte den Meistertitel, der nun unabhängig von der Spielwertung Herrengosserstedt II – SG Langendorf/WFV feststeht.

Am letzten Spieltag empfängt man dann den Tabellenzweiten aus Langendorf, die mit ähnlicher Konstanz wie der LSV durch die Rückrunde gegangen sind. Heuer bezwangen sie den SV Teuchern mit 3:1.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Christoph Bader, Andreas Zimmermann (46.Min: Tino Zimmermann), Chris Czernik, Carsten Skripietz, Nico Reimer (60.Min: Norman Rose), Conrad Plutz (46.Min: Daniel Jenetzke), Adrian Mikitiuk, Clemens Kaufmann, Costin Ion, Damian Kuszek

 

Die SG Markwerben/ Reichardtswerben II musste sich in Großgörschen mit 0:5 geschlagen geben. Für den LSV liefen folgende Akteure auf: Manuel Kloske, Sven Scholze, Tim Böhland, Ralf Pippel, Constantin Barlacu und Robert Massing.

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LSV Herren : SV Rot Weiß Weißenfels II 5:2 (5:0)

Kein guter zweiter Durchgang

 

Im vorletzten Heimspiel der Saison empfing man mit der Zweitmannschaft von Rot Weiß Weißenfels jene Elf, die dem LSV die bis dato letzte Niederlage zugefügt hatte.

Und es begann durchaus verheißungsvoll. Schon in der ersten Minute brachte Damian Kuszek einen langen Ball nach vorn, wo Sebastian Brunn im Tor der Gäste aber im Herauslaufen keine gute Figur abgab und somit der Weg für Costin Ion zur frühen Führung geebnet war.

Doch wer nun dachte, dass gegen mit nur zehn Mann angetretenen Gästen sich das Spiel zum Selbstläufer entwickeln könnte, sah sich getäuscht. Denn in den nächsten Minuten waren die Rot Weißen aus Weißenfels die tonangebende Mannschaft. So kam Elias Zamba nach Abstimmungsproblemen zu einer Möglichkeit, die Sven Quandt zunichtemachen konnte.

Nach zehn Minuten musste LSV Coach Bernd Kloss zum ersten Mal wechseln. Bei einer Abwehraktion hatte sich Kai Buhlmann das linke Knie verdreht, dass ein Weiterspielen nicht mehr möglich war. Für ihn kam Carsten Skripietz ins Spiel. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche an Kai.

Wenig später kam Steffen Jaentsch an der Strafraumgrenze zum Abschluss und verfehlte das Ziel nur um wenige Zentimeter.

Erst danach fand man wieder besser ins Spiel und konnte auch einige Möglichkeiten verbuchen, die Clemens Kaufmann zunächst mit einem Drehschuss und später nach Zuspiel von Conrad Plutz vergab. Auf der Gegenseite bekam Quandt gerade noch die Hände hoch und konnte die Möglichkeit von Henry Wiesner entschärfen.

Auf Seiten des LSV bot sich dann Tino Zimmermann die Chance die Führung auszubauen, sein Schuss konnte jedoch noch vor der Torlinie geklärt werden. Den Nachschuss vergab Adrian Mikitiuk.

Aufregung herrschte dann wieder im LSV Strafraum, als nach einem nicht geahndeten Handspiel von Meron Tsegabrhan der Ausgleich in der Luft lag. Doch letztlich konnte er Quandt nicht überwinden.

Für Beruhigung sorgte schließlich das 2:0 nach 26 Minuten. Mit einem Doppelpass mit Damian Kuszek leitete Mikitiuk seinen Treffer ein und vollendete schließlich rechts unten. Zehn Minuten später durfte dann Plutz jubeln. Zunächst wurde sein erster Schuss geblockt, aber beim zweiten Versuch fand er die Lücke zum 3:0. Mit einem wuchtigen Schuss aus 16 Metern machte nur zwei Minuten später Andreas Zimmermann nach Zuspiel von Namensvetter Tino das 4:0.

Nach diesem Doppelschlag musste wieder Quandt mit einer starken Reaktion gegen Moustapha Sani seinen Kasten reinhalten.

Kurz vor der Pause kam der LSV in seine wohl beste Phase. Allerdings brachte Ion dann aus Nahdistanz das Kunststück fertig, nach Querpass von Kaufmann den Ball über den Kasten zu setzen. Besser machte er es dann in der vierten Minute der Nachspielzeit nach einer gelungenen Kombination zum 5:0 Pausenstand.

Unerklärlicherweise schaltete man in der zweiten Hälfte merklich runter. Einerseits lag man mit fünf Treffern vorn und dann war auch die (vermeintliche) Niederlage der SG Langendorf/WFV durchgesickert.

Es ergaben sich zwar weitere Möglichkeiten, aber insgesamt blieb der LSV unter seinen Möglichkeiten und wirkte mehr mit sich selber beschäftigt, als mit dem Gegner. Die größte Möglichkeit ergab sich für Clemens Kaufmann, der nach Flanke von Plutz aber nur den Pfosten traf.

Nach 918 Minuten ohne Gegentreffer kam der Gast dann auch zum 5:1 durch Tsegabrhan, der Quandt keine Chance ließ. Nur acht Minuten später kassierte man sogar einen weiteren Gegentreffer. Nach Ballverlust im Mittelfeld nahmen Tino Zimmermann und Chris Czernik Tsegabrhan im Strafraum in die Zange, der dann auch zu Fall kam. Dem ersten Elfmeter von Henry wurde noch die Anerkennung verweht; doch auch beim zweiten Versuch zeigte er keine Nerven und verlud Quandt erneut.

Am Ende brachte man das Spiel mit einer desolaten zweiten Hälfte über die Runden. Auch wenn das 5:2 auf dem Papier eine deutliche Sprache spricht, darf man wohl davon ausgehen, dass der Gegner bei voller Kapelle und deren individueller Klasse in mehr mannschaftsdienlicher Spielweise gepackt dem LSV vor mehr Probleme hätte stellen können.

Zum Zeitpunkt des Spielendes durfte man sich durch die 1:2 Niederlage der SG Langendorf/WFV als Kreismeister und Kreisoberligaaufsteiger fühlen. Nun, 24 Stunden später scheint der Jubel darüber verfrüht sein. Durch den Einsatz nicht spielberechtigter Akteure auf Seiten des ESV Herrengosserstedt II wird dieses Spiel ein Fall für das Sportgericht. Es ist davon auszugehen dass die Langendorfer die Punkte zugesprochen bekommen.

In 14 Tagen hat man gegen den SSC Weißenfels III den ersten Matchball, um die Kreismeisterschaft zu gewinnen.

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Andreas Zimmermann, Chris Czernik, Tino Zimmermann, Kai Buhlmann (13.Min: Carsten Skripietz), Michael Kraft, Conrad Plutz (57.Min: Nico Reimer), Clemens Kaufmann, Adrian Mikitiuk (57.Min: Sven Scholze), Costin Ion und Damian Kuszek

 

Das Spiel der SG Markwerben/ LSV II gegen den TSV Großkorbetha II wurde abgesagt.

 

 

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SG Balgstädt / Laucha II : LSV Herren I 0:1 (0:0)

Tristes Spiel mit Happy End

Nach dem spielfreien Wochenende ging es zur SG Balgstädt/ Laucha II, die nach ihrer Niederlage in Teuchern praktisch zum Siegen verdammt waren, um im Meisterschaftsrennen eine Restchance zu wahren. Doch auch für den LSV galt es, weitere Punkte einzuheimsen.

Allerdings entwickelte sich das Spiel aus LSV Sicht nicht so, wie von Trainer Bernd Kloss vorgestellt. Gegen eine gut stehende Balgstädter Mannschaft fand man nicht ins gewohnte Spiel, das nach vorn recht statisch anmutete. So blieben ein Freistoß von Costin Ion, den Kevin Hahnemann im Balgstädter Kasten zu einer nichts einbringenden Ecke abwehrte und ein fruchtloser Abschluss von Conrad Plutz zunächst die einzigen „Highlights“. Dem Wetter angepasst blieb das Spiel weitgehend trist.

Nach 20 Minuten wurde es dann auch für das Gehäuse des LSV gefährlich. Einen Freistoß von Höhe Mittellinie stellte Sven Quandt vor leichte Probleme und konnte nur zur Ecke klären. Bei dieser kam der Gastgeber zum Kopfball, den Quandt erneut zu einer Ecke abwehren konnte. Auch bei dieser entwickelte sich wieder Gefahr durch einen Kopfball von Philip Mucke, der jedoch vorbei ging.

Mit einer der wenigen gelungenen Spielzüge konnte man später selber mal wieder für Gefahr sorgen. Ein langer Ball von Chris Czernik auf dem links startenden Daniel Jenetzke leitete diese ein, der dann auf Damian Kuszek ablegte, dessen Weitergabe Adrian Mikitiuk fand, der dann allerdings im Strafraum abschließend am Tor vorbei zielte. Nach dreißig Minuten kam dann Kuszek im Strafraum zu Fall, aber hier blieb die Pfeife vom nicht immer souverän leitenden Schiri Michael Rustler stumm.

Ansonsten änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Der LSV zwar sichtlich bemüht, allerdings mit zu wenig Bewegung in der Offensive und hinten auch meist durch Hussein Mosavi und Maik Jänichen beschäftigt, die ständig für leichte Unruhe sorgten.

Vor der Pause kam man dennoch zu einigen Möglichkeiten, denen aber allen die Präzision abhanden ging. Wieder versuchte es Ion aus der Ferne und später kam auch Mikitiuk nach nicht geklärtem Eckball von Nico Reimer zum Abschluss; in beiden Fällen musste aber Hahnemann nicht eingreifen.

Nach der Pause erwischte zunächst der Gastgeber den besseren Start, in der man selber keinen Zugriff auf das Spiel bekam. So kam Jänichen an der Strafraumgrenze sträflich frei zum Schuss, der aber zentral aufs Tor kam, wo Quandt keinerlei Mühe hatte. Nur Sekunden später versuchte es selbiger Akteur aus 23 Metern; doch hier strich der Ball knapp am Pfosten vorbei.

In diese Phase hinein gelang dann das goldene Tor. Zentral von der Mittellinie brachte Andreas Zimmermann den Ball in den Strafraum der Balgstädter, wo am Ende der Kette Kuszek den Ball zum 0:1 einnetzen konnte. Minuten später fiel dann das vermeintliche zweite Tor für den LSV. Doch man bejubelte den Treffer von Mikitiuk zu früh, der wegen Abseits keine Anerkennung fand.

Der Rest des Spiels lebte dann nicht von seiner Attraktivität, sondern eher von seiner Spannung. Weitere Möglichkeiten blieben in weiterer Folge eher Mangelware. Ion aus der Distanz und Kuszek nach Freistoß sahen ihre Bälle aber eher Richtung Dritter Stock entschwinden.

Hinten stand die Abwehr nun sattelfester und hielt den Angriffsbemühungen der Balgstädter stand, denen der „Lucky Punch“ verwehrt blieb.

So gewinnt man auch dieses nicht schön anzusehende Spiel gegen einen starken Gegner, der sich mit dieser Niederlage nun auch praktisch aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedet, das sich nun nur noch auf den LSV und die SG Langendorf/WFV beschränkt, die ihr Spiel bei der SG Bad Bibra/ Saubach mit 4:1 gewinnen und damit weiter fünf Punkte hinter dem LSV auf Rang zwei rangieren.

Am kommenden Wochenende empfängt man die SV Rot Weiß Weißenfels II, die ihr heutiges Heimspiel gegen Teuchern mit 2:3 verloren.

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Andreas Zimmermann, Chris Czernik, Tino Zimmermann (46.Min: Clemens Kaufmann), Michael Kraft, Nico Reimer (46.Min: Gabriel Nicolae), Conrad Plutz, Adrian Mikitiuk, Daniel Jenetzke (85.Min: Kai Buhlmann), Costin Ion, Damian Kuszek

 

Die SG Markwerben/ LSV II unterlag in ihrem Heimspiel gegen Blau Weiß Zorbau mit 0:2. Hier kamen folgende LSV Akteure zum Einsatz: Christoph Bader, Constantin Burlacu, Sven Scholze, Manuel Kloske und Julian Thiele

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LSG Goseck : LSV Herren I 0:3 (0:0)

Erst in zweitem Durchgang überzeugt

 

Nach dem spielfreien Osterwochenende ging es nach Goseck zur dort beheimateten LSG. Auch wenn der Gegner derzeit nur auf Rang 10 rangiert, war man sich der Schwere der Aufgabe im Vorfeld durchaus bewusst.

Doch vor allem im ersten Durchgang hatte man sichtlich Mühe ins Spiel zu finden. Einerseits wirkte das Spiel des LSV recht statisch, zum anderen an einer konzentrierten Abwehrarbeit des Gastgebers. Eine Hereingabe von Conrad Plutz fand zwar Daniel Jenetzke, dessen Kopfball aber am Tor vorbei ging. Gleiches Schicksal war dann auch dem Versuch von Damian Kuszek beschieden, der nach langen Ball von Chris Czernik aus gut 25 Minuten abzog.

Nach acht Minuten folgten einige bange Minuten, als LSV Kapitän Adrian Mikitiuk nach Foul behandelt werden musste, der aber dann doch weiter machen konnte.

Nach 15 Minuten erfolgte dann auch die erste Möglichkeit für die LSG, als sich nach geblockten Ball plötzlich eine Kontermöglichkeit bot, die Enrico Bossig aber am Ende vergab. Selbiger bediente wenig später Tobias Henze nach Solo, der aber auch zu ungenau im Abschluss agierte.

Ansonsten boten beide Seiten den Zuschauern eine recht triste Vorstellung mit recht wenig offensiven Aktionen. Ein abgefälschter Freistoß von Czernik, eher harmloserer Natur stellte für Julian Zimmerling im Gosecker Kasten keine rechte Gefahr dar. Ein Schuss aus der zweiten Reihe von Nico Reimer hatte schon etwas Verzweiflung an sich und verfehlte auch deutlich das Ziel.

Schon in der Nachspielzeit befindlich kam man dann einen Treffer recht nahe. Wieder war es ein langer Ball von Czernik auf Kuszek, der von der Strafraumgrenze abzog und Zimmerling zu einer Großtat zwang, der zur Seite abwehren konnte. Für sein forsches Nachsetzen sah Kuszek dann noch die Gelbe Karte.

Mit diesem 0:0 ging es in die Pause, wo Trainer Bernd Kloss seine Truppe auf die zweite Hälfte einschwor. Zudem kam Clemens Kaufmann für den heute recht glücklos agierenden Jenetzke in die Partie.

Nun ging man auch zielstrebiger in das Geschehen und konnte sogleich für Gefahr sorgen, auch wenn zunächst ein Versuch von Mikitiuk fehl ging. In weiterer Folge bekam man wenig später einen Freistoß zugesprochen, dessen Ausführung von Mikitiuk in der Mauer hängen blieb, den zweiten Ball von Andreas Zimmermann konnten die Gosecker zur Ecke abwehren. Diese, von Plutz gebracht fand den Kopf von Mikitiuk, der wiederum Zimmerling zur Flugshow animierte, der schließlich den Ball unscharf machen konnte.

Nach 53 Minuten fiel dann die Führung. Wie schon im Hinspiel war es eine Standardsituation, die zum Erfolg führte. Blitzschnell schaltete Kuszek beim Freistoß und bediente den einlaufenden Mikitiuk, der Zimmerling diesmal keine Chance ließ.

Ein weiterer Freistoß, diesmal von Plutz getreten ging über den Kasten.

Nach 64 Minuten fiel dann die Vorentscheidung. Dem Gosecker Kapitän Daniel Haucke glitt beim Einwurf der Ball unglücklich aus der Hand und mutierte so zum „falschen Einwurf“. Den nun übergehenden Ballgewinn nutzte letztlich Mikitiuk, um sich für die Vorlage zum Führungstreffer zu bedanken und legte nun für Kuszek auf, der aus fünf Metern zum 0:2 einschieben konnte.

Die LSG kam in der zweiten Hälfte nur selten offensiv zu Gange; zumal mit Patrick Pusch ein wichtiger Akteur schon in Hälfte eins verletzungsbedingt ausgefallen war. So bot sich die größte Möglichkeit Ronny Müller, der aber über den Kasten von Sven Quandt hob.

Auf der anderen Seite versuchte es Plutz aus spitzen Winkel; fand aber ebenso wie Kaufmann nach Zuspiel von Carsten Skripietz in Zimmerling die Endstation.

Nach 78 Minuten machte man das Spiel endgültig klar. Nach Ballverlust in der Gosecker Hintermannschaft war Plutz Nutznießer und konnte seinen achten Saisontreffer bejubeln.

Routiniert brachte man dann das Ergebnis über die Runden und nahm nach Leistungssteigerung in zweiter Hälfte die drei Punkte verdient mit auf den Rückweg.

Erster Verfolger ist nun die SG Langendorf/WFV, die ihr Auswärtsspiel bei RW Weißenfels II mit 1:0 gewannen. Etwas Boden verliert die SG Balgstädt/ Laucha nach einem überraschenden 1:1 gegen Herrengosserstedt II.

Am kommenden Spieltag ist man zum Zuschauen verdammt, ehe es in vierzehn Tagen in Balgstädt auf die Zielgeraden der Saison geht.

 

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Norman Rose, Andreas Zimmermann, Chris Czernik, Nico Reimer, Carsten Skripietz (80.Min: Kai Buhlmann), Michael Kraft, Daniel Jenetzke (46.Min: Clemens Kaufmann), Adrian Mikitiuk, Damian Kuszek (65.Min: Gabriel Nicolae), Conrad Plutz

Nicht zum Einsatz kam Tino Zimmermann

 

Die SG Markwerben/Reichardtswerben II konnte auf heimischen Geläuf einen 4:2 Sieg über die SG Lützen/ Meuchen feiern. Dort kamen folgende LSV-Akteure zum Einsatz: Christoph Bader, Tim Böhland, Constantin Burlacu, Sven Scholze, Gino Hesse, Torsten Nitschke und Ralf Pippel

 

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LSV Herren I – SG Fortuna Leißling 5:0 (1:0)

Mit Wucht in zweiter Halbzeit

 

Auf dem Papier ist es eine klare Sache, wenn der Tabellenführer das Schlusslicht des Tableaus empfängt; aber wohl auch das schwerste. Dennoch gab es nur die Zielvorgabe, die zu vergebenden drei Punkte in Reichardtswerben zu behalten.

Doch zunächst war auf dem Platz der Tabellenstand beider Mannschaften nicht erkennbar. Der LSV tat sich zunächst schwer ins Spiel zu finden, obwohl man die ersten Möglichkeiten des Spiels für sich verbuchen konnte. Nach Flanke von Norman Rose kam Clemens Kaufmann völlig freistehend zum Kopfball, den er aber weit am Tor vorbei platzierte. Wenig später versuchte es Costin Ion nach Zuspiel von Adrian Mikitiuk mit einem Seitfallzieher an der Strafraumgrenze, der aber auf dem Tornetz landete.

Dann wurde es für das Tor des LSV gefährlich, als Andreas Zimmermann mit zu kurzem Rückpass Sven Quandt zum Handeln zwang. Faktisch im Gegenzug bot sich Kaufmann die nächste Möglichkeit, der nach schnellen Vorstoß aus gut 17 Metern leicht verzog.

Insgesamt kam man aber zu selten im letzten Drittel ins Spiel; verpasste recht oft den richtigen Zeitpunkt zum Abspiel. Da tat es gut zu sehen, als man über Nico Reimer und Costin Ion ins Kombinieren kamen, die Conrad Plutz schließlich mit ins Spiel einbanden, der allerdings an Florian Zimmermann im Leißlinger Kasten scheiterte.

Auf Seiten der Fortuna wirkte dann Nico Modrozinski überrascht, als er plötzlich recht frei vor Quandt stand, seinen Freiraum aber schlussendlich nicht nutzen konnte.

Wiederum auf der anderen Seite setzte sich das Leid des Clemens Kaufmann fort, der nach Zuspiel von Ion den Ball nicht voll traf und wieder eine Chance liegenließ. Wie eine Befreiung dürfte dann sein Treffer zum 1:0 auf ihn gewirkt haben. Nach erkämpften Ball von Norman Rose, brachte dann Ion den Ball mustergültig in die Mitte, wo Kaufmann „nur noch“ einschieben brauchte. Zu diesem Zeitpunkt waren 24 Minuten gespielt.

Nun kippte das Spiel immer weiter Richtung LSV; lediglich unterbrochen von einem Freistoß für die Fortunen, den Tony Vater aber weit am LSV Kasten vorbei schoss.

Nach Foul an Ion versuchte sich Chris Czernik mit einem Gewaltschuss aus gut 28 Metern, der nur um Zentimeter verfehlte. Wenig Fortune hatte dann auch Ion bei seinen Versuchen, wo immer noch ein Fortune im Weg stand. Vor der Pause legte noch einmal Reimer für Mikitiuk in den Rückraum auf, dessen Schuss knapp links vorbei strich.

Nach der Pause brachte Trainer Bernd Kloss mit Damian Kuszek eine weitere Offensivkraft, die sich sieben Minuten nach Wiederaufnahme der Partie auch gleich bezahlt machte. Mit einem Freistoß von Czernik eingeleitet, legte dann Ion für Kuszek auf, der mit dem 2:0 die Weichen endgültig auf Sieg setzte. Nur Augenblicke später legte Czernik mit einem langen Ball den Grundstein für das 3:0, das erneut Kuszek markieren konnte.

Nun bestimmte man das Geschehen und nahm die Offensive der Fortuna weitestgehend aus dem Spiel. Weitere Chancen ließen dann auch nicht auf sich warten. Nach schnellen Spiel über Kaufmann schob Kuszek unter Bedrängnis vorbei. Mit einer Glanzparade entschärfte F. Zimmermann dann einen Kopfball von Mikitiuk nach Flanke von Rose.

Nach 62 Minuten durfte man dann das 4:0 bejubeln. Ein Freistoß von Mikitiuk, noch leicht abgefälscht, fand den Weg über die Linie. Voran gegangen war hier ein Foul an Kuszek. Mikitiuk hätte beinahe auch einen Doppelpack geschnürt, wäre sein Kopfball nach Vorarbeit von Reimer nicht an den Pfosten geklatscht. Präziser war dann sein Zuspiel auf Kaufmann, der sich diese Möglichkeit nicht nehmen ließ und zum 5:0 ins lange Eck einschob.

Es ergaben sich noch weitere Möglichkeiten; unter anderem für den eingewechselten Kai Buhlmann und für den heute zumindest im Abschluss glücklosen Ion; aber weitere Treffer wollten nicht fallen.

So fährt man am Ende einen ungefährdeten Heimsieg ein, der aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Durchgang auch in der Höhe in Ordnung geht.

In der „ungeraden“ Tabelle darf man sich temporär über acht Punkte Vorsprung freuen; allerdings haben die Verfolger derzeit noch zu bestreitende Spiele in der Hinterhand. Im Verfolgerduell konnte die SG Langendorf/ WFV einen wichtigen 2:1 Sieg gegen die SG Balgstädt/ Laucha feiern und den zweiten Tabellenplatz erobern.

Nach dem spielfreien Osterwochenende geht es dann zur LSG Goseck, die mit einem 1:1 aus Teuchern zurückkehrten.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Michael Kraft, Chris Czernik, Andreas Zimmermann (68.Min: Kai Buhlmann), Tino Zimmermann (46.Min: Damian Kuszek), Norman Rose, Nico Reimer, Adrian Mikitiuk, Conrad Plutz (73.Min: Sven Scholze), Costin Ion, Clemens Kaufmann

 

Das Spiel der SG Markwerben/ Reichardtswerben II gegen die SV Hohenmölsen II wurde abgesagt.

FC RSK Freyburg II – LSV Herren I 0:5 (0:3)

Licht und Schatten

 

Zum Duell der offensivstärksten Teams der Kreisliga reiste man zum FC RSK Freyburg II. Die Gastgeber, so viel war im Vorfeld klar, benötigten einen Sieg um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Und für den LSV galt es weitere Punkte einzufahren.

Doch auf Kunstrasen mit recht beengten Maßen tat man sich zunächst schwer, auch wenn man optisch ein leichtes Plus aufwies. Nach fünf Minuten war es Chris Czernik, der mit einem Freistoß für den ersten Abschluss sorgte, dem es aber an Genauigkeit fehlte und nur im Fangnetz landete.

Nach acht gespielten Minuten bekam man am linken Strafraumeck einen Freistoß zugesprochen den Conrad Plutz in die Mauer setzte. Beim abprallenden Ball fand Kai Buhlmann den Mut und auch die Lücke, diesen aus gut zwanzig Metern unten rechts zum 0:1 zu versenken.

Während dieser Treffer den LSV weiter beflügelte, schien der Gastgeber leicht angeschlagen. Doch zunächst konnte man diese Überlegenheit nicht in weitere Treffer ummünzen. So versuchte es Gabriel Nicolae von der Strafraumgrenze; zielte allerdings vorbei. Zwingender war da schon die Möglichkeit, die sich Nico Reimer bot, dessen Schuss von Denis Hörnig mit einer Parade zur Ecke abgewehrt werden konnte.

Das 0:2 leitete Reimer dann auch mit ein, als er sich den Ball erkämpfen konnte und schließlich Conrad Plutz bediente und auf Nicolae ablegte, der schließlich einnetzte. Zu diesem Zeitpunkt waren 25 Minuten gespielt.

Erst danach blitzte zum ersten Mal die Offensive des FC RSK auf. So konnte Marvin Giese auf Außen nicht gestellt werden, der dann aber seinen Abschluss recht gefahrlos verzog. Auf der anderen Seite sorgte Reimer für weitere Gefahr, doch sein Schuss landete auf den Tornetz. Dann durfte sich Sven Quandt im LSV Kasten auszeichnen, als er einen Schuss von Felix Kaiser entschärfen konnte. Den zweiten Ball konnte schließlich Tino Zimmermann klären.

In diese muntere Phase hinein machte Adrian Mikitiuk nach 37 Minuten das 0:3, als er nach Zuspiel von Reimer aus recht spitzen Winkel Hörnig überlisten konnte. Doch nun kam der Gastgeber noch einmal auf. So ging es nach Schuss von Giese schon recht knapp zu. Christian Pawis über rechts verfehlte ebenso. Steve Sorge versuchte es vor der Pause noch mit Kopfball, doch hier zeigte sich Quandt stellungssicher.

Die zweite Hälfte wartete dann mit zwei „Was wäre wenn…“ Situationen auf. Was wäre gewesen, wenn der sträflich frei stehende Giese zum 1:3 verkürzt hätte, statt kläglich zu vergeben. Und was wäre im Gegenzug gewesen, wenn Nicolae nach feiner Hereingabe von Tino Zimmermann Hörnig überwunden hätte und mit einem möglichen 0:4 alles entschieden hätte.

Doch so blieb es beim 0:3, doch es schien, dass der LSV nun den Spielfaden verloren hätte. Aber man hielt sich weiter schadlos. Ronny Hagge, mit viel Kunstrasen vor sich ausgestattet konnte diese Freiheit aber nicht nutzen und verfehlte. Einen weiteren Versuch von Kaiser konnte Quandt herunterpflücken. Dem gegenüber stand nur ein langer Ball auf Costin Ion, den Hörnig aber klären konnte.

Nach 62 Minuten reagierte Trainer Bernd Kloss und brachte mit Michael Kraft und Carsten Täubert zwei frische Kräfte. Schon mit seinem ersten Ballkontakt hätte Täubert für ruhigeres Fahrwasser sorgen können; doch sein Distanzschuss strich nur Zentimeter über das Quergebälk. Eine Hereingabe von Ion verpasste später Plutz nur knapp.

Eine Viertelstunde vor Schluss stand dann die Null auf sehr wackligen Beinen. Eine Unstimmigkeit von Quandt und Czernik war der Auslöser für eine auf aufopferungsvolle Abwehrarbeit, die den Einschlag verhindern konnte. Mit dieser Aktion schien man den Gastgeber schließlich den Zahn gezogen zu haben. Kurz vor seiner Auswechslung legte Reimer noch einmal für Ion auf, der Hörnig zur Abwehr zwang; der aber nur ungenügend klären konnte, allerdings Daniel Jenetzke diese Möglichkeit aber liegen ließ. Bevor Jenetzke dann als Vorbereiter für die abschließenden Tore aufwarten konnte, ließ Andreas Zimmermann eine weitere Möglichkeit am Kasten vorbei streichen.

In den letzten zehn Minuten machte man mit zwei weiteren Treffern den Deckel auf die Partie. Wie bereits erwähnt, glänzte bei beiden Toren Jenetzke als Vorbereiter für die Treffer von Ion und Mikitiuk.

Auch wenn dieser Sieg wieder recht hoch ausfällt, zeigen weite Teile der zweiten Hälfte, das auch eine souveräne 3:0 Führung zur Halbzeit nicht immer Garant dafür sind in ruhigen Gewässern zu fahren. Trotz allem ein Kompliment an die Mannschaft, die in dieser Phase kämpferisch dagegen hielt.

Am kommenden Wochenende empfängt man das Tabellenschlusslicht aus Leißling; ein Spiel das man wahrlich nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte; auch wenn diese heuer ihr Heimspiel gegen die SV Teuchern mit 1:2 verloren.

In der Tabelle kann man zwar punktetechnisch enteilen, profitiert aber davon dass Balgstädt/Laucha II (Spielabsage gegen SSC WSF III) und auch die SG Langendorf/ WFV (spielfrei) keine Punkte ergattern konnten.

Der LSV spielte wie folgt: Sven Quandt, Kai Buhlmann (62.Min: Michael Kraft), Andreas Zimmermann, Chris Czernik, Tino Zimmermann, Daniel Jenetzke, Conrad Plutz, Nico Reimer (78.Min: Christoph Bader), Adrian Mikitiuk, Costin Ion, Gabriel Nicolae (62.Min: Carsten Täubert)

 

Im Spiel der SG Markwerben/Reichardtswerben II konnte man einen 5:1 Heimsieg gegen die SV Keutschen einfahren. Hierbei konnten sich Ralf Pippel und Torsten Nitschke in die Torschützenliste eintragen. Für den LSV spielten: Ralf Pippel, Sven Scholze, Manuel Kloske und Torsten Nitschke