SV Mertendorf – SG LSV/FCM 1:0 (1:0)

SV Mertendorf – SG LSV/FCM 1:0 (1:0)

Niederlage im Spitzenspiel

Alles war angerichtet für das Spiel Erster gegen Zweiten: Flutlicht, Roster auf dem Grill, Bierchen und mit gut 100 Zuschauern auch ansehnliche Kulisse. Auch wenn man das Hinspiel mit 7:0 recht klar entschieden hatte, hat die Truppe von Nils Pachulsky danach das Verlieren verlernt und in der Tabelle mit acht Punkten einen komfortablen Vorsprung erspielt. Unter dieser Prämisse wollte man im Wethautal etwas mitnehmen. Das Spiel begann auch mit mehr Spielanteilen für die SG aus Reichardtswerben und Markwerben; wahre Chancen entstanden aber dadurch zunächst nicht. Diese blieb dann dem Gastgeber vorbehalten, als nach 10 Minuten Leon Knoblauch vor Sven Quandt im SG Tor auftauchte, dieser aber stark klären konnte. Danach gab es so etwas wie eine Halbchance. Zunächst landete ein Freistoß von Conrad Plutz in der Mauer;  und schließlich bei Adrian Bditer, wo aber schließlich Florian Sieske im Tor der SVM Sieger blieb. Wenig später war es erneut Knoblauch, der aus spitzen Winkel ins kurze Eck vollenden wollte, hier tauchte Quandt aber rechtzeitig ab. Gegen den Führungstreffer war aber auch er machtlos. Eine harmlos erscheinende Hereingabe von der rechten Seite flatterte an Freund und Feind vorbei, wo dann am langen Pfosten lauernd Kenny Kobylka goldrichtig stand und sich diese Möglichkeit auch nicht mehr nehmen ließ.

Nun war man natürlich gefordert, aber zunächst kam nur Harley Kriebel nach langen Ball von Plutz zu einem eher ungefährlichen Abschluss. Auf Seiten der Gastgeber versuchte es Ricardo Schäler aus der zweiten Reihe, wurde aber zu Kosten eines Eckballs blockiert. Nach gutem Zuspiel von Max Skripietz ging Jason Kupka, der ein super Spiel ablieferte, in den Strafraum und wurde dort recht unsanft angegangen; blieb aber fairerweise doch auf den Beinen.

Die Wethautaler blieben dennoch das gefährlichere Team: Nach Flanke kam Kobylka zum Kopfball, der knapp über den Querbalken strich. Der SG, offensiv durchaus bemüht, blieben zumeist zur Schüsse aus der Distanz. Einer dieser, von H.Kriebel abgeschlossen, verfehlte nur denkbar knapp. Noch vor der Pause hatte man schließlich Glück, als ein suboptimal geklärter Ball von der Strafraumgrenze abgezogen nur den Pfosten traf.

Nach dem Seitenwechsel konnte man durch Kupka den ersten Abschluss vermelden, der jedoch den Kasten verfehlte. Danach übernahmen die Hausherren das Kommando und hätten den Vorsprung durchaus ausbauen können. So ließ Kobylka aus Nahdistanz die Riesenchance aus, das Spiel für seine Farben in ruhigere Fahrgewässer zu führen. Selbigen brachte dann eine Flanke in den Sechzehner, hier köpfte Piet Jaschinsky vorbei. Danach war es Quandt, der seine Mannschaft zweimal im Spiel hielt. Nach Durchbruch des eingewechselten Sören Hölzer blieb er Sieger. Wenig später hatte er im Nachfassen den Versuch von Konstantin Jahr unter Kontrolle. Halbwegs brenzlig wurde es auch, als Schäler im Solo den Ball an Quandt zwar vorbeilegte, aber diesen dann nicht mehr erreichen konnte.  Nach dieser Phase kam man wieder zurück ins Geschehen, auch wenn das Spiel, ohnehin schon recht intensiv, noch einige Schippen drauflegte. Nach Eckball von H.Kriebel köpfte Plutz vorbei. Danach legte Plutz für H.Kriebel auf, der dann allerdings mit dem schwächeren Fuß zum Abschluss kommen musste und so verfehlte. Etwas zwingender war es dann als Nico Reimer für H.Kriebel auflegte, der schließlich an Sieske scheiterte. Da man nun etwas offener zu Werke ging, war es nur eine Frage der Zeit, dass die Gastgeber mal einen Konter durchbringen würde. Beim gefährlichsten seiner Art gewann erneut Quandt das Duell gegen Hölzer. Auf der Gegenseite war dann Sieske einen Ticken eher am Ball, als Plutz von Julian Steinat in der Spitze bedient wurde. Schon weit in der Nachspielzeit befindlich, wurde beim letzten Vorstoß Julius Heinrich zwanzig Meter vor dem Tor von den Beinen geholt. Den Freistoß, von Plutz getreten, konnte Sieske nur seitlich nach vorn abwehren, wo beim Abschluss von Torsten Günther recht harte Bandagen angelegt wurden. Der Ball ging schlussendlich über den Kasten, aber die Diskussionen über einen möglichen Strafstoß gingen dann nach Schlusspfiff in die nächste Runde. Hier sah dann zu allem Überfluss Steinat noch seine zweite gelbe Karte in diesem Spiel.

Am Ende verdient sich der Tabellenführer den Sieg aufgrund der klareren Torchancen und einer abgeklärten Spielweise. Am kommenden Samstag geht es erneut auf Reisen, diesmal zur VSG Löbitz, die derzeit am Tabellenende rangieren.

Die SG spielte wie folgt: Sven Quandt, Conrad Plutz, Rene´ Kindschuh (83.Min: Julius Heinrich), Torsten Günther, Max Skripietz, Michael Kraft (69.Min: Nico Reimer), Nico Göttner (58.Min: Mickey Kriebel), Jason Kupka, Julian Steinat, Adrian Bditer (69.Min: Tino Zimmermann) und Harley Kriebel

Nicht zum Einsatz kam Leon Böhme

 

PS: Diesmal gibt es leider keine Fotogalerie, da die Flutlichtanlage wohl nicht die nötige Lux Zahl anbieten konnte.

Foto Galerie

Ende

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Über den Autor

Marco Müller

Marco Müller administrator

Seit 1987 im Verein, versuchte ich es bis 2009 am Ball. Seit 2010 bin ich für die Spielberichte mitverantwortlich; zunächst für die 2.Mannschaft, seit 2013 für die Erstmannschaft des LSV. Ich wünsche viel Spaß auf der Homepage unseres Vereins.

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