Titel Author Marco Müller

SG Grün-Gelb Osterfeld – SG LSV/FCM 0:4 (0:3)

Drei Punkte mitgenommen

 

Nach zuletzt drei sieglosen Spielen (inklusive Pokalaus), wollte man beim Kreisoberligaabsteiger Grün-Gelb Osterfeld wieder mit optimaler Punktausbeute den Rückweg antreten. Auch wenn es im Vorfeld einige krankheitsbedingte Absagen zu verkraften gab, blieb die Zielvorgabe unverändert.

Mit zunächst zwei Halbchancen auf beiden Seiten ging es dann in die Partie, in der die Gäste dann vorerst die Regie übernahmen. Von Rene´ Kindschuh eingeleitet, ging es dann über Christian Gebhardt zu Nico Göttner, dessen Hereingabe Jason Kupka dann aber verfehlte. Coach Gebhardt, der sich zwecks bereits erwähnter Absagen praktisch selbst aufstellen durfte, brachte dann in der 9.Minute seine Elf in Führung. Julian Steinat von Mickey Kriebel bedient, steckte für Gebhardt durch, der mit seiner Erfahrung und hart an der Grenze eines Stürmerfouls agierte, lupfte schließlich am Osterfelder Keeper Rakhmatillo Temirov zum 0:1 vorbei. Das Spiel an sich blieb danach recht ausgeglichen, auch wenn die SG mit der Torannäherung ein Plus aufweisen konnte. Ein Querpass von Gebhardt auf Ben Lehmann nutzte dieser zum Abschluss von der Strafraumgrenze, hier konnte aber Temirov reagieren. In der 24.Minute war dann Lehmann der Vorlagengeber für Nico Göttner, der aus 18 Metern mit Direktabnahme sehenswert zum 0:2 vollendete. Nur sechs Minuten später konnte Steinat den Ball im Mittelfeld erobern, um dann Kupka im Sechzehner in Szene zu setzen, der aber dort zu Fall gebracht wurde. Die Ausführung des fälligen Strafstoßes übernahm dann Kapitän Conrad Plutz, der schließlich souverän auf 0:3 stellte. Weitere Möglichkeiten gab es für M.Kriebel und Kupka, die aber ungenutzt blieben.

Nach 35 Minuten musste dann auch Nils Kolb im Gehäuse der SG einen Arbeitsnachweis erbringen. Bei einem Distanzschuss von Maximilian Steinberg, der auch noch abgefälscht wurde, musste er sein ganzes Können an den Tag legen, um den Anschlusstreffer zu verhindern. Auf der anderen Seite war es wieder Kupka, der nach Zuspiel von Steinat sich gegen drei Verteidiger durchtanken konnte, um am Ende jedoch zu verfehlen. Danach war es wieder Gebhardt, der nach erstem geblockten Versuch, noch zum Kopfball ansetzen konnte, der aber auch vorbei ging. Danach versuchte sich nach Querpass von Steinat noch einmal Plutz aus gut zwanzig Metern; hier bedurfte es keines Eingriffes von Temirov. Kurz vor dem Halbzeitgetränken gab es noch einmal einen Freistoß für den Gastgeber aus guter Position. Letztlich fehlten nur Zentimeter nach Ausführung von Steinberg.

Mit etwas mehr Schwung kamen dann die Osterfelder zurück aufs Grün; dass Tor aber machten die Gäste in der 48.Minute. Ein Freistoß Höhe Mittellinie von Steinat landete auf den Kopf von Plutz, der auf Gebhardt ablegte, der mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie den Hebel auf Auswärtssieg legte. Dieser führte jedoch auch dazu, dass man nun etwas herunterschaltete und auch zu offen agierte. Denn plötzlich sah Dominique Fries jede Menge Wiese vor sich, die er für sich nutzen konnte, um schließlich mit straffen Schuss am Querbalken zu scheitern. Selbiger legte später für Max Andrae auf; dieser traf aber nur das Außennetz.

Zwischenzeitlich ergab sich noch eine Möglichkeit für Kupka, der eine Flanke vom eingewechselten Torsten Günther direkt nahm; aber an Temirov scheiterte.

Auch wenn die Osterfelder nach wie vor den Weg zum Anschluss suchten, richtig zwingend wurden sie nicht mehr, während die Gäste ihre abschließenden Möglichkeiten durch Adrian Bditer und Steinat auch liegen ließen.

So geht man mit einem nicht unverdienten  Erfolg in die letzten beiden Vorrundenspiele gegen unmittelbar vor uns liegende Teams. Am kommenden Spieltag empfängt man mit dem Baumersrodaer SV einen Gegner, der seine Ergebnisdelle vom Saisonbeginn  zu den Akten gelegt hat und in den letzten Wochen praktisch die Kreisliga zerschießt. Das hier eine Riesenaufgabe wartet dürfte wohl jeden klar sein.

Die SG spielte wie folgt: Nils Kolb, Conrad Plutz, Rene´ Kindschuh, Nico Reimer, Mickey Kriebel, Ben Lehmann (73.Min: Torsten Günther), Jason Kupka (84.Min: Sven Scholze), Julian Steinat, Nico Göttner, Christian „CB10“ Gebhardt (63.Min: Jan Philipp Günschel) und Adrian Bditer

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SG LSV/FCM – SG Blau-Weiß Bad Kösen II 3:3 (1:0)

Drei Führungen reichen nicht

Am 10. Spieltag empfing man mit der Zweitvertretung der SG Blau-Weiß Bad Kösen einen Gegner, der in der letzten Saison alle zu vergebenden Punkte gegen die SG LSV/FCM einheimsen konnte. Das man nicht umsonst gewarnt war, zeigte sich schon nach wenigen Sekunden, als sich Maik Grottel mit einem Abschluss meldete. Auf unserer Seite war es nur wenig später Jason Kupka, der den Kösener Schlussmann John-Luka Krause einen ersten Tätigkeitsnachweis erbrachte. Doch schon praktisch im Gegenzug war es erneut Grottel, der sich durchsetzen konnte und diesmal Sven Quandt in seinem ersten  Einsatz in dieser Spielzeit zu einer Glanztat zwang. Nach einem verfehlenden  Distanzschuss von Max Skripietz auf Seiten der Heimelf, kamen dann die Gäste aus der Kurstadt besser ins Spiel. Durch Unkonzentriertheiten und immer wieder leichten Ballverlusten, sorgten die Gäste, auch aufgrund ihrer individuellen Klasse immer wieder für Gefahrenmomente. So konnte Quandt erneut einen Rückstand verhindern, als er nach Freistoßablage auf Grottel zur Ecke abwehrte.

Zwischenzeitlich meldete sich auch der Gastgeber noch einmal zurück, als sich Harley Kriebel in den Sechzehner tankte, aber die Gelegenheit zum Abschluss verpasste. Gefährlicher waren die Bemühungen der Kösener. Nachdem sich Marco Werner durchsetzen konnte, war es erneut Quandt, der den Schuss ins kurze Eck abwehren konnte. Den folgenden Eckball setzte Max Herden vorbei.

Umso überraschender dann die Führung für die Heimmannschaft in der 24.Minute. H.Kriebel, der sich auf der rechten Seite den nötigen Raum verschaffen konnte, bediente den in der Mitte stehenden Conrad Plutz, der sich diese Möglichkeit nicht nehmen ließ. Doch schon in der Nachfolgesituation wäre der postwendende Ausgleich möglich gewesen. Wieder war es Grottel, der immer wieder für Alarm sorgte und Quandt mit straffen Schuss wieder zu einer Parade zwang. Danach wurde es etwas ruhiger, was etwaige Chancen betraf. Kurz vor der Pause wurde es dann wieder lebendiger. So kam H.Kriebel über die rechte Seite durch, aber schließlich nicht an Krause. In der 40.Minute bot sich dann Kapitän Plutz, die Riesenmöglichkeit auf 2:0 zu stellen. Erneut von H.Kriebel angespielt, brachte er freistehend den Ball direkt auf Krause im rechten Eck stehend. Die letzten Minuten standen wieder im Zeichen der Gäste, die noch einmal Ballett im Strafraum der SG an den Tag legten, aber ohne Fortune. So ging es mit dieser schmeichelhaften Führung in die Kabine, wo Coach Christian Gebhardt seinen Unmut bekundete.

Nach Wiederanpfiff zeigte man zunächst auch eine Reaktion und fand nun besser zurück. So zeigte man sich im Aufbauspiel verbessert, ohne jedoch größere Gefahrenmomente kreieren zu können. Ein Distanzschuss von Adrian Bditer, war zunächst die größte Möglichkeit, auch wenn er verfehlte.

Danach kamen wieder die Gäste auf. So musste Quandt gegen Herden aus Nahdistanz reagieren, um den Ausgleich zu verhindern. Wie sich zeigte, war aufgeschoben aber nicht aufgehoben. Nach einer guten Stunde ließ man die Kurstädter zu leicht gewähren und diesmal ließ sich Herden die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und markierte das 1:1. Ein Treffer, der zunächst  Wirkung zeigte. Wieder agierte man recht fahrig in der Vorwärtsbewegung; ein Umstand den die Kösener aber nicht zu nutzen wussten.

Nach 72 Minuten brachen dann in der Andreas Hajek Sportstätte alle Dämme. Den Anfang machte die Heimelf. So brach Kupka über links durch, bediente H.Kriebel, der anschließend für Plutz auflegte, der aus 18 Metern die Lücke und das lange Eck zum 2:1 fand. Eine Führung, die aber nur drei Minuten Bestand hatte. Eine Hereingabe von der rechten Seite drückte Andre´ Heidenreich mit etwas Mithilfe  über die Linie.

Danach brauchte die Uhr wiederum nur drei Umdrehungen, um die erneute Führung für die SG LSV/FCM zu erleben. Vom zur Pause gekommenen Nico Göttner eingeleitet, machte sich H.Kriebel auf rechts auf dem Weg, um mit straffen Abschluss aus spitzem Winkel im langen Eck zu vollenden.

Hoffte man anschließend, diese knappe über die Zeit zu bringen sah man sich in der 83. Minute dieser Hoffnung beraubt. Nach Freistoß aus dem Mittelfeld, netzte der kurz zuvor eingewechselte Mirko Krause mit Drehschuss ein. Selbiger hätte nur wenig später sogar das Spiel für seine Farben drehen können, als er nur hauchdünn am Pfosten vorbei schob.

Nun legten beide Teams scheinbar jegliche defensive Hemmung fallen und spielte mit offenen Visier. Die besseren Möglichkeiten lagen zwar auf Seiten der Heimischen, aber glücken wollte kein Treffer mehr. So setzte sich H.Kriebel noch einmal stark durch und scheiterte jedoch an Krause, der den Ball aber noch einmal scharf machte. Den Nachschuss aus zentraler Position setzte Tyler Kupfer nur knapp am Kasten vorbei. Die letzten Möglichkeiten blieben Julian Steinat vorbehalten, die leider auch ungenutzt blieben.

So muss man sich schließlich mit den einen Punkt zufriedengeben und konstatieren, dass von der Leichtigkeit, mit der man durch den September ging, im Oktober, auch bedingt durch unglückliche Spielverläufe,  einiges verloren ging. So sollte es jetzt darum gehen, in den letzten drei Spielen der Hinrunde gegen unmittelbare Tabellennachbarn wieder in die Spur zu finden.

Nächsten Samstag trifft man auswärts auf Grün-Gelb Osterfeld, die an diesem Spieltag mit 1:4 der Kombi Balgstädt/Laucha II unterlagen.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Sven Quandt, Conrad Plutz, Max Skripietz, Nico Reimer (74.Min: Tyler Kupfer), Mickey Kriebel (46.Min: Nico Göttner), Felix Schneider (46.Min: Rene´ Kindschuh), Jason Kupka, Julian Steinat, Adrian Bditer, Ben Lehmann und Harley Kriebel

 

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SG LSV/FCM – SSC Weißenfels 0:2 (0:1)

Anschluss verloren

 

Nach dem unglücklichen Pokalaus in der Vorwoche, erwartete man in Markwerben den bislang ungeschlagenen Tabellenführer vom SSC Weißenfels III zum Spitzenspiel. Fünf Punkte hinter den Primus liegend, wollte man natürlich den Abstand womöglich verkürzen.

Entsprechend begann man auch die Partie und kam auch besser in diese. Nach starker Balleroberung von Felix Schneider, schickte dieser Harley Kriebel in den Strafraum, wo aber Tito Magul im Weißenfelser Kasten geschickt verkürzte. Magul stand nur dann auch wieder im Brennpunkt, als er einen Distanzschuss von Julian Steinat zur Ecke abwehren konnte.

Nach diesem offensiven Beginn, verlagerte sich das Spielgeschehen mehr ins Mittelfeld; auch weil beide Teams ihre taktischen Marschrichtungen umsetzten. Eine Standardsituation nach einer Viertelstunde brachte dann auch dem Gast die erste Chance, auch wenn Lukas Weinitz mit Kopfball nach Freistoß von Florian Grasshoff noch deutlich verfehlte. Ein Freistoß war es auch, der die nächste Möglichkeit für die SG nach sich zog. Nach Foul an Adrian Bditer, schlenzte H.Kriebel von der rechten Strafraumgrenze aber vorbei. Dieser war dann wenig frei durch, wurde aber dann wohl knapp im Abseits befindlich vom Wimpel des jungen Schiedsrichterassistenten Nico Hoffmann eingebremst.

Auch wenn der SSC nun etwas besser im Spiel befindlich war, lag die nächste Chance wieder auf Seiten der Gastgeber. Wieder war es H.Kriebel, der sich durchsetzen konnte und  nur knapp vorbei schob.

Effizienter zeigte sich schließlich  der Gast nach 31 Minuten. Wieder war es ein Freistoß vom Weißenfelser Kapitän Grasshoff, der in der Mitte Nelinho Thiede fand, der sich im Kopfballduell erfolgreich durchsetzen konnte und zur Führung traf. Schon praktisch im Gegenzug hätte man das Ergebnis egalisieren können; doch hier nagelte H.Kriebel das Spiegelgerät aus Nahdistanz nur ans Lattenkreuz. Danach neutralisierten sich beide Teams weitgehend; lediglich einmal musste Matthias Henze im SG Kasten gegen Niclas Winterfeld eingreifen und zur Ecke klären. Kurz vor der Pause lag der Ball dann doch im Tor des SSC; der Treffer von Bditer wurde aber vom Schiri kassiert.

Der SSC startete anschließend besser in den zweiten Durchgang und suchte die Vorentscheidung. Ein Freistoß von Grashoff verfehlte knapp, später setzte sich der eingewechselte Tristan Rohlick durch und legte zurück auf Thiede, der den Ball über den Querbalken fegte.

Dem Spiel der SG fehlte es im letzten Drittel an der nötigen Präzision, um Gefahrenmomente zu kreieren. So musste auch hier ein Standard herhalten; der von Steinat gebracht Magul zum Handeln zwang. Minuten später versuchte es Nico Reimer aus der Distanz; der Einschlag konnte aber noch kurz vor der Linie abgewehrt werden. So konnte man sich glücklich, dass der SSC einen Konter schlecht ausspielte und die SG so vorerst im Spiel hielt.

Es dauerte bis zur 83.Minute, ehe der Spitzenreiter schließlich die Partie für sich entschied. Ein schnell ausgeführter Freistoß von Grashoff, konnte von Anton Apel mitgenommen werden, der Henze dann das Nachsehen gab. Henze war es auch, der schließlich eine noch höhere Niederlage verhinderte. So reagierte er gedankenschnell beim Abschluss von Rohlick aus Nahdistanz und war auch zur Stelle, als ein Kopfball vom eigenen Kapitän, sich nach Luftduell gefährlich Richtung Tor senkte und noch über das Quergebälk gelenkt werden konnte. Auch wenn man durch Rene´ Kindschuh und Nico Göttner noch einmal zu Abschlüssen kam, fehlte diesen aber die Genauigkeit.

Danach waren alle Messen gesungen. So war es schließlich ein Spiel, dass man nicht zwingend verlieren musste, wenn man einige der hochkarätigen Möglichkeiten hätte nutzen können. Somit fällt man mit nun acht Punkten Rückstand auf den heutigen Gegnern auf den dritten Platz zurück und verliert damit auch den Anschluss. Am kommenden Samstag steht erneut ein Heimspiel auf den Plan, wenn man in Markwerben den „Angstgegner“ aus Bad Kösen empfängt.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze,  Conrad Plutz, Felix Schneider (80.Min: Nico Göttner), Mickey Kriebel, Tosten Günther (44.Min: Jason Kupka), Max Skripietz, Ben Lehmann (83.Min: Rene´ Kindschuh), Julian Steinat, Marco Precht (63.Min: Nico Reimer), Adrian Bditer und Harley Kriebel

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SG LSV/FCM – SG Nessa/Teuchern 2:3 (2:1)

Minuten an Überraschung vorbei geschrammt

Im Achtelfinale des Burgenlandpokals bekam man es mit dem Kreisoberligisten der SG Nessa/Teuchern zu tun. So waren die Rollen klar verteilt und entsprechend begann das Spiel damit, dass die Gäste versuchten das Zepter in die Hand zu nehmen und auch schon nach wenigen Minuten zu ersten Möglichkeiten kamen, jedoch noch an Matthias Henze oder Ungenauigkeiten scheiterten. Eine erste Torannäherung für den Gastgeber ergab sich dann in der 12.Minute, als eine zu kurze Abwehr von Torsten Günther zum Direktabschluss genutzt wurde, aber ungefährlich im Toraus landete. Davon ermutigt setzte man seine Offensivbemühungen weiter fort.

Nach 15 Minuten gelang dann sogar die Führung, als sich Harley Kriebel nach langen Ball von Conrad Plutz durchsetzen konnte und schließlich überlegt Elias Schmidt im Nessaer Kasten überwinden konnte. Der Torschütze legte wenig später für Julian Steinat auf, dessen Abschluss dann aber die nötige Schärfe fehlte, um für größere Gefahr zu sorgen.

Am Ende hielt die Führung nur sechs Minuten, als der routinierte Nico Reimer den Ball im Mittelfeld  nicht klären konnte und schließlich Elias Klepsch über links in den Sechzehner ging, wo er den in der Mitte freistehenden Cornelius Vetter auflegte, der nur noch einschieben brauchte. Die nächsten Minuten gehörten wieder dem Kreisoberligisten. Einem Torerfolg stand dann schließlich Henze im Weg, der gegen John Reisdorf Sieger blieb.

Nach einer halben Stunde war es Adrian Bditer, der den freien Raum für H.Kriebel bediente, dessen Abschluss von Schmidt jedoch noch zur Ecke geklärt werden konnte. Diese sorgte dann für die erneute Führung des Kreisligisten. Von H.Kriebel auf den langen Pfosten gebracht, gewann Plutz das Kopfball und setzte den Ball unter den Querbalken.

Bis zur Pause blieb das Spiel recht ausgeglichen. Für die heimische SG bot sich durch Reimer mit Freistoß eine Möglichkeit, die aber direkt auf den Tormann gebracht ihr Potenzial nicht ausschöpfen konnte. Auf der anderen Seite war es wieder Reisdorf, der es nach Ecke direkt versuchte und nur knapp über den Querbalken das Ziel verfehlte. Danach war wieder der Gastgeber am Zug, als ein gewonnenes Kopfballduell im Mittelfeld von H.Kriebel zur Direktverwertung genutzt wurde, um ebenfalls nur knapp zu verfehlen. Dann war es Nils Kolb, der per Kopf auf Steinat ablegen konnte, der sich dann auch stark durchsetzen konnte; die Krönung von Schmidt aber verhindert werden konnte.

Kurz vor der Pause hätte man beinahe das dritte Tor bejubeln können. So eroberte Steinat im Mittelfeld das Spielgerät, der dieses dann zu Bditer brachte, dessen Zuspiel auf H.Kriebel mitgenommen werden konnte, der aber schließlich mit einem Pfostentreffer nicht das Glück auf seiner Seite hatte.

Konnte man im ersten Durchgang noch durchaus mithalten, änderte sich dieses Bild in den zweiten 45 Minuten, wo die Nessaer nun merklich den Druck erhöhten. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld setzte Louis Franke von der Strafraumgrenze einen Kopfball neben das Gehäuse. Ebenso erging es einem Distanzschuss von Reisdorf.

Dann war wieder Henze im Kasten der heimischen SG gefragt. Nachdem Reisdorf auf Dennis Böhm querlegte, reagierte Henze stark und konnte zur Ecke abwehren. Auch gegen Jonny Taubert blieb er Sieger.

Mit einigen Entlastungsangriffen konnte man der Abwehr ein wenig Zeit zum Durchschnaufen verschaffen und blieb auch nicht ungefährlich. Einen Querpass von H.Kriebel zwirbelte Max Skripietz aus zwanzig Metern nur knapp über dem Kasten.

Ansonsten rannten die Gäste nun permanent an, fanden aber zunächst kein Durchkommen gegen eine aufopferungsvolle Abwehr. So blieb eine Großchance von Reisdorf vorerst eine Ausnahme.

Und plötzlich tat sich wieder eine Möglichkeit für den Gastgeber auf, als H.Kriebel für den zur Pause gekommenen Jason Kupka auflegte, der aber schließlich am herauslaufenden Schmidt scheiterte.

Die Zeit rannte nun den Gästen davon, die weiterhin erfolglos das Bollwerk der SG LSV/FCM berannten. Kurz vor Schluss konnte sich erneut Kupka auf der linken Seite davonstehlen, dessen Abschluss dann noch entscheidend gestört wurde und der Ball nur knapp am langen Pfosten ins Aus trudelte. Der folgende Eckball wurde schließlich zum Wendepunkt der Partie. Zu euphorisch rückte man noch einmal auf, statt den Ball zu halten. So brachte man den Ball jedoch in den Sechzehner, von wo die Gäste nun einen mustergültigen Konter starteten, der am Ende nicht mehr zu verteidigen war. Nutznießer war Taubert, der eiskalt zum Ausgleich abschloss.

Einer drohenden Verlängerung ins Auge blickend, musste man dann gar in der Nachspielzeit noch den Nackenschlag zum 2:3 hinnehmen. Nachdem Steinat im eigenen Sechzehner klar zu Boden gedrückt wurde, ließ Schiri Daniel Göttel das Spiel weiterlaufen, wo dann Taubert zum Doppelschlag kam. In Freudentaumel der Gäste hinein, gab es für Steinat noch die Gelb/Rote Karte, der sich zu Recht lautstark beschwerte. Am Endergebnis änderte das natürlich nichts mehr.

So lehrte uns der Fußballgott am Ende die grausige Wahrheit, dass ein Fußballspiel neunzig Minuten dauert (und ein wenig mehr). Man hätte das Erreichen des Viertelfinales aufgrund einer starken Mannschaftsleistung auch verdient gehabt; so verdienen es sich die Gäste aus Nessa/Teuchern aufgrund einer besseren zweiten Hälfte und ihrer Cleverness in den letzten Minuten.

Eine ebensolche Mannschaftsleistung wird auch erforderlich sein, wenn es nun in die finalen Spiele der Hinrunde geht und damit auch in die „Wochen der Wahrheit“; geht es nun hauptsächlich  gegen die Konkurrenten aus dem oberen Tabellenbild.

Los geht es bereits nächstes Wochenende, wenn man in Markwerben den SSC Weißenfels III empfängt, die mit blütenweißer Weste Platz 1 zieren.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Conrad Plutz, Felix Schneider, Torsten Günther (74.Min: Rene´ Kindschuh), Nico Reimer (46.Min: Nico Göttner), Mickey Kriebel, Max Skripietz, Julian Steinat, Adrian Bditer (46.Min: Jason Kupka), Nils Kolb und Harley Kriebel

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SG LSV/FCM – FC ZWK Nebra II 3:3 (2:1)

Zum Remis gemüht

 

Zum Mittelteil der „englischen Woche“ empfing man die Reservetruppe des FC ZWK Nebra. Nachdem man den September durchaus erfolgreich gestalten konnte, war man gewillt, diesen Lauf in den neuen Monat mit hineinzunehmen. Auch wenn die Auswechselbank recht gut bestückt war, musste Trainer Gebhardt ins sportliche Gewand schlüpfen, um defensiv auszuhelfen.

Doch das auch der Gegner auch ein Wort mitzureden hatte, wurde schon in der Anfangsminute klar, als Kevin Rieger einen ersten Warnschuss abgab. Nach fünf Minuten schien sich das Spiel der SG zuzuwenden. Zunächst brachte Gebhardt einen Freistoß aufs Tor, der noch zur Ecke abgelenkt wurde. Diese wurde von Julian Steinat gebracht und von Michael Kraft mit Kopf zur Führung veredelt. Aber dadurch geriet die Partie nicht in ruhige Fahrwasser. Markus Konieczny versuchte es für Nebra aus der Distanz, dessen Abschluss aber über den Kasten der SG segelte. Ähnliches Schicksal war auf der anderen Seite Torsten Günther beschieden.

Nach 12 Minuten fiel dann doch der Ausgleich. Ein gutes Zuspiel fand den freistehenden Dominik Kowalewicz, der Matthias Henze das Nachsehen gab.

Dann hätte Adrian Bditer die SG wieder in Führung bringen können. Nach Freistoß von Steinat kam er im Strafraum zum Abschluss, scheiterte aber am stark reagierenden Jonas Lauterbach im Kasten der Gäste. Wenig später kam Bditer zum Kopfball, der jedoch kurz vor der Linie noch geklärt werden konnte. Dann zog Harley Kriebel Richtung Strafraum, konnte aber noch gestellt werden.

In der 26.Minute zog sich Torschütze Michael Kraft bei einem Kopfballduell einen inzwischen bestätigten Jochbogenbruch zu und musste durch Ben Lehmann ersetzt werden. Dessen erste Ballaktion führte dann gar zum 2:1, auch wenn hier der Nebraer Keeper kräftig mithalf.

Das Spiel blieb dann weiter flott, weil sich auch Nebra weiter offensiv betätigte. Riegers Schuss aus der zweiten Reihe war aber sichere Beute von Henze. Für die SG versuchten sich Nico Reimer und Lehmann, jedoch ohne Fortune. Kurz vor der Pause hätte man das Ergebnis nach oben ausbauen können, doch hier scheiterte Jason Kupka aus Nahdistanz an Lauterbach. Bei einem Fernschuss von Steinat hatte er schon etwas Probleme. Dann war es noch einmal Kupka, der nach Zuspiel von Bditer knapp am Kasten vorbei schlenzte.

Nach der Pause gab es dann noch eine Möglichkeit für Steinat, der von der Strafraumgrenze knapp verzog. Nach 50 Minuten musste dann den erneuten Ausgleich hinnehmen, als ein langer Ball von Henze außerhalb des Strafraumes geklärt wurde, jedoch dann die Gefahrenzone nicht verließ, sondern von Tim Schneller genutzt werden konnte, um in das verwaiste Tor zu vollenden.

Für die nächsten beiden Möglichkeiten der SG mussten dann Standardsituationen herhalten, die jedoch von H.Kriebel und Gebhardt nicht das Ziel fanden.

So konnten die Gäste nach 57 Minuten das Spiel sogar noch drehen. Man fand keinen Zugriff, so dass schließlich Kowalewicz völlig freistehend mühelos einnetzen konnte. Danach geriet das Spiel der Gastgeber ein wenig ins Stocken, zumal man nun auch immer wieder mit Schiedsrichterentscheidungen haderte. Glücklicherweise überstand man diese Phase unbeschadet, weil Matti Kaudelka an Henze scheiterte und wenig später auch Torsten Günther in höchster Not rettete.

Nach dieser Phase brachte H.Kriebel eine Hereingabe scharf nach innen, wo Steinat am langen Pfosten stehend abzog, Lauterbach aber mit Fußabwehr den Ausgleich verhindern konnte.

In der 76.Minute dezimierte sich der Gast nach einer Gelb/Roten Karte. Prompt boten sich H.Kriebel und Gebhardt Großchancen, die jedoch von Lauterbach jeweils mit starken Reflexen zunichte gemacht wurden. Nachdem die Gäste nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Nick Henzel nur noch mit neun Akteuren auf dem Platz standen, verteidigten diese nun mit Mann und Maus. Nach 82 Minuten konnte dann Gebhardt den Ausgleich herstellen, nachdem er zunächst nur den Querbalken getroffen hatte, den Abpraller dann aber doch noch in die Maschen drücken konnte.

Auch wenn man danach weiterhin anrannte, blieben alle Versuche erfolglos. Am Ende verdienen sich die Gäste den Punkt redlich. Die SG blieb an diesem Tag weit hinter ihren Ansprüchen und Möglichkeiten. Bereits am Samstag gibt es die Chance zur Wiedergutmachung, wenn es zur SG Balgstädt/Laucha geht, die an diesem Spieltag ihren ersten Dreier der Saison einfahren konnten.

An dieser Stelle gehen Genesungswünsche an Michael Kraft, der seiner Mannschaft einige Wochen nicht zur Verfügung stehen wird.

Die SG spielte wie folgt: Matthias Henze, Christian „CB10“ Gebhardt, Felix Schneider (61.Min: Nils Kolb), Nico Reimer (66.Min: Rene´ Kindschuh), Mickey Kriebel, Michael Kraft (26.Min: Ben Lehmann), Julian Steinat, Jason Kupka (61.Min: Nico Göttner), Adrian Bditer und Harley Kriebel

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SG LSV/FCM – VSG Löbitz 4:1 (0:1)

Steigerung in Hälfte Zwei

Zum Auftakt der „Englischen Woche“ empfing man mit der VSG Löbitz einen unbequem zu spielenden Gegner. Konnte Trainer Christian Gebhardt letzte Woche noch auf eine rappelvolle Bank blicken, sah es an diesem Spieltag nicht ganz so rosig aus. So fand sich Neuzugang Ben Lehmann auch sogleich in der Startformation. An der Zielsetzung die drei zu vergebenden Punkte dazubehalten änderte sich jedoch nichts.

Es zeigte sich jedoch von Beginn an, dass die Gäste nicht gewillt waren den Punktelieferant zu mimen. Schon nach zwei Minuten sorgte ein Freistoß aus dem Mittelfeld für einen ersten Gefahrenmoment. Zunächst abgewehrt konnte Michael Kraft die  Zweitverwertung blocken.

Danach nahm man selbst das Offensivzepter in die Hand, wobei sich schnell zeigte, dass noch nicht alles sofort rund lief. So musste ein harmloser Distanzschuss von Mickey Kriebel als erster Abschluss dienen, den Maxl Rüger im Löbitzer Kasten ohne Probleme aufnehmen konnte.

Wenngleich nun ein kleines spielerisches Übergewicht zu verzeichnen war, hielten die Gäste immer wieder dagegen. So waren es dann auch Standardsituationen, die zumeist so etwas wie Gefahr aufkommen ließen. Ausgangspunkt war hier jeweils Harley Kriebel. Eine erste Hereingabe konnte zunächst geklärt werden, den zweiten Ball setzte Felix Schneider aber dann über den Kasten. Wenig später durfte sich Kraft als Abnehmer betätigen, sein Kopfball war aber ohne den nötigen Druck unterwegs. Auch ein Vorstoß von Conrad Plutz, der kurz der Strafraumgrenze abzog, landete hinter dem Tor. Nach Foul an Schneider versuchte es H.Kriebel mit einem flachen Zuspiel in die Tiefe, den Plutz aber nur ans Außennetz setzen konnte.

Die erste wirklich zwingende Torchance fand nach kluger Kombination von H.Kriebel und Jason Kupka schließlich Schneider in der Mitte, der Rüger dann zu einer Glanztat animierte. Auf der Gegenseite zeigte sich dann Matthias Henze mit Faustabwehr hellwach, als nach einer Unkonzentriertheit der Hintermannschaft Nico Kathe zum Abschluss kam. Dies zeigte schon, dass man weiter einen Ritt auf der Klinge absolvierte.

Auf Seiten der SG hatte dann Lehmann die Führung auf den Fuß, zögerte aber zu lange mit dem Abschluss, so dass auch diese Möglichkeit liegenblieb.

Die nächsten Chancen blieben dann den Löbitzern vorbehalten. Zunächst musste wieder Henze eingreifen, um einen Pass in die Tiefe zu unterbinden. Nach 38 Minuten nahm dann der erste Gegentreffer im Monat September doch Form an. Ein misslungenes Abspiel konnte abgefangen werden, an dessen Ende es Tom Heinecke aus 18 Metern einfach mal probierte. Noch abgefälscht schlug der Ball dann zur Führung für die Gäste ein. Noch vor der Pause hätten die Löbitzer noch einen draufsetzen können, als nach Konter Tom Böhme aus Nahdistanz den Ball neben den Kasten setzte.

Nach einer etwas lauteren Halbzeitandacht blieben noch 45 Minuten, dass Spiel noch in richtige Bahnen zu lenken. Mit der Hereinnahme von Adrian Bditer kam dann auch allmählich Struktur ins Mittelfeld. Eine erste Möglichkeit von Lehmann konnte Rüger noch zur Ecke abwehren, die Plutz per Kopf aber nicht nutzen konnte.

Nach 52 Minuten konnte man schließlich ausgleichen. Ausgangspunkt war ein Freistoß von H.Kriebel von der linken Seite. Diesmal konnte Plutz den Ball mit Kopfball über die Linie drücken.

Nur sechs Minuten später drehte man das Spiel. Diesmal konnte sich H.Kriebel über die rechte Flanke durchtanken und den in der Mitte lauernden Kupka auflegen, der mit strafen Schuss vollendete.

Leider wurde das Spiel danach etwas hitziger geführt. Hier war Schiri Uwe Giebel recht großzügig mit seinem Ermessensspielraum. Eine Gelbe Karte hier und da hätte vielleicht mehr Ruhe hereingebracht. Aber dennoch fand die SG LSV/FCM nun immer besser in offensives Fahrwasser. Ein Tiefenlauf von Schneider fand aber keinen Abnehmer für mehr Gefahr. Die kam dann in Person von Plutz, der aber am Pfosten scheiterte.

Auch Adrian Bditer ließ dann das mögliche 3:1 liegen. Vorausgegangen war ein Querpass von H.Kriebel, den Bditer zentral stehend und zur hundertprozentigen Verwertung prädestiniert über den Querbalken jagte.

Einen Abschlag von Henze mitnehmend brachte H.Kriebel zur nächsten Chance, der aber dann an Rüger scheiterte. Weitere Chancen von Plutz, Kraft und Lehmann blieben auch ungenutzt und hielt die Spannung weiter aufrecht, denn noch immer hatten die Gäste nicht das Handtuch geworfen, sahen sich aber nun einer stabil stehenden Abwehr gegenüber.

Nach 81 Minuten fiel dann doch das erlösende 3:1. Wieder war es ein Abschlag von Henze auf H.Kriebel, der seinem Bewacher entwischen konnte und diesmal auch Rüger das Nachsehen geben konnte.

Fünf Minuten vor dem regulären machte dann Bditer den Sack zu. So legte Lehmann auf Bditer zurück, dessen Schuss noch abgefälscht und dann aufreizend langsam die Torlinie überschritt.

Die letzte Chance war dann den eingewechselten Sven Scholze, der nach Eckball von Bditer zum Kopfball kam, aber auch drüber köpfte.

So siegt man aufgrund einer starken zweiten Hälfte verdient auch in dieser Höhe, gegen einen Gegner, der einem alles abverlangte. Bereits am Donnerstag lädt man zum nächsten Heimspiel. Gegner ist im Nachholer die Zweitmannschaft des FC ZWK Nebra.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Conrad Plutz, Felix Schneider, Nico Reimer, Mickey Kriebel, Torsten Günther, Nico Göttner (46.Min: Adrian Bditer), Jason Kupka, Michael Kraft, Harley Kriebel (86.Min: Sven Scholze) und Ben Lehmann

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SV Rot-Weiß Weißenfels – SG LSV/FCM 0:4 (0:2)

Souveräner Auswärtserfolg

Eine Woche nach dem 9:0 Kantersieg über Karsdorf stand mit dem Reserveteam von Rot-Weiß Weißenfels eine schwere Auswärtsaufgabe auf dem Plan. An diesem Spieltag konnte Coach Christian Gebhardt nun auch  personell aus dem Vollen schöpfen, kehrten  mit Carsten Skripietz und Mickey Kriebel nach ihren ausgestandenen Verletzungen,  zwei weitere Akteure in den Kader zurück.

Bereits nach sechs Minuten konnte man die frühe Führung bejubeln. Nach Vorarbeit von Torsten Günther fand Julian Steinat mit „Mut zur Lücke“ ebendiese und netzte aus gut 18 Metern ein. Auch danach blieb man das aktivere Team und suchte aus einer kompakten Abwehr heraus weiterhin die Offensive. So konnte sich Jason Kupka über links durchsetzen, wo er dann aber an Martin Seeger scheiterte, der jedoch nur nach vorn abwehren, wo Nico Göttner vielleicht zu überrascht am Tor vorbeischob.

Das Spielgeschehen war nun hauptsächlich im Mittelfeld angesiedelt. Während die Gäste sich mit durchaus klugen Ballpassagen nach vorn arbeiteten, versuchten es die Gastgeber meist mit langen Bällen, die aber meist von der Hintermannschaft der SG bereinigt werden konnten.

Von Max Skripietz wurde Kupka dann wieder auf den Weg gebracht, dessen Eingabe von Harley Kriebel zunächst verpasst wurde, aber schließlich bei Adrian Bditer landete, dessen Abschluss aber den Kasten verfehlte.

Nach 31 Minuten konnte man dann auf 2:0 erhöhen. Nach starken Seitenwechsel konnte sich H.Kriebel über die rechte Seite durchsetzen, wo Bditer in der Mitte lauernd nur noch einschieben brauchte. Danach hatte man die Partie auch weiterhin recht gut im Griff, erst wenige Minuten vor der Pause nahm man dann ein wenig das Tempo heraus, was einige Unkonzentriertheiten zur Folge hatte, was auch zu einer aussichtsreichen Freistoßsituation führte, die jedoch von der Mauer geblockt werden konnte.

Nach dem Seitenwechsel zeigte man sich aber wieder hellwach und suchte auch recht schnell nach der Vorentscheidung. Ein erster Vorstoß von Steinat konnte noch zur Ecke abgewehrt werden. Auch die nächste Aktion ging von Steinat aus, dessen Schuss aus gut 25 Metern sich auf dem Netz wiederfand.

Danach verflachte die Partie etwas, was das Kreieren von Möglichkeiten anbelangte. Hinten noch immer sicher stehend, hielt man jegliche Gefahr fernab und sorgte nach vorn immer mal wieder für Nadelstiche.

Nach einer guten Stunde fiel dann die Entscheidung. Nach Eckball fand sich dann nach skurril wirkenden Zuspiel von Conrad Plutz H.Kriebel in Abschlussposition, die er auch energisch nutzte.

In der 71. Minute konnte man dann auch den ersten ernstzunehmenden Abschluss der Gäste verzeichnen, die in Person von Mehmet Dag knapp am Kasten von Matthias Henze vorbei legten.

Nach 76 Minuten kam dann Carsten Skripietz in die Partie, dessen erste Aktion darin bestand, H.Kriebel auf Reisen zu schicken, der dann den in Mitte mitgelaufenen Steinat mustergültig bediente, der seine erneut starke Leistung mit seinem zweiten Treffer an diesen Tag belohnte.

Auch danach hätte man das Resultat durchaus noch höher drehen können, als C.Skripietz über rechts Steinat auflegte, der jedoch knapp verpasste. Eine verunglückte Kopfballabwehr, die nach hinten losging, brachte  H.Kriebel in Aktion, der hier aber gegen Seeger nur zweiter Sieger blieb. Praktisch im Gegenzug durfte sich dann auch Henze im Kasten zum Arbeitsnachweis melden.

Anschließend brachte man die Partie abgeklärt und ruhig über die Bühne. Am Ende feiert man in einem recht fair geführten Spiel, dass ohne Gelbe Karten auskam, einen ungefährdeten Auswärtserfolg, der die SG auf den zweiten Tabellenplatz hievt. Aus einer erneut stabilen Deckung heraus, konnte man auch spielerisch durchaus überzeugen.

Am kommenden Wochenende empfängt man den Aufsteiger VSG Löbitz, die am heutigen Spieltag die Kombi Balgstädt/Laucha mit 3:0 bezwingen konnten.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Nico Reimer (88.Min: Tyler Kupfer), Conrad Plutz, Felix Schneider (62.Min: Mickey Kriebel), Max Skripietz, Torsten Günther, Nico Göttner (76.Min: Carsten Skripietz), Julian Steinat, Jason Kupka (67.Min: Nils Kolb), Harley Kriebel (88.Min: Jan Phillip Günschel) und Adrian Bditer

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SG LSV/FCM – SG ZW Karsdorf 9:0 (4:0)

Souveräner Heimerfolg

 

Nach dem Einzug ins Achtelfinale des Burgenlandpokals kehrte nun wieder der Punktspielalltag zurück. Mit der SG ZW Karsdorf erwartete man einen Gegner, der bisher ungeschlagen geblieben war. Unter diesen Vorzeichen war klar, dass die drei Punkte dennoch an Ort und Stelle verbleiben sollten.

Nach gut zwei gespielten Minuten, sah man sich gewarnt, als der Karsdorfer Marc Neumann nach Zuspiel in die Spitze zum Abschluss kam, der allerdings über den Kasten von Matthias Henze ging. Fortan übernahm man dann die Regie auf heimischen Geläuf und näherte sich immer mehr dem gegnerischen Kasten. So probierte es Michael Kraft aus 18 Metern; jedoch ohne die nötige Feinjustierung. Etwas mehr Annäherung war dann Nico Göttner gegönn, der nach Zuspiel von Harley Kriebel aber zu zentral abschloss. Gefährlicher war schließlich ein Geschoss von Julian Steinat, den Matthias Winter im Karsdorfer Gehäuse nur nach vorn abklatschen konnte, wo dieser dann jedoch stark den zweiten Ball von Adrian Bditer vereiteln konnte.

Dann meldete sich Kapitän Conrad Plutz offensiv zu Werke gehend. Zunächst strich sein Ball aus 25 Metern nur knapp über den Kasten. Wenig später legte er nach links zu H.Kriebel auf, dessen Hereingabe von Bditer und Göttner verfehlt wurden. So war es Torjäger H.Kriebel vorbehalten, nach herrlichem Zuspiel von Plutz, den Torreigen selbst einzuläuten, der von halblinks ins lange Eck vollendete.

Sechs Minuten später war es Jason Kupka, der aus ähnlicher Position von Plutz bedient werden konnte, der anschließend das 2:0 markierte. Das 3:0 fiel dann wiederum nur drei Minuten später. Erneut von Plutz eingeleitet, setzte sich H.Kriebel über rechts durch und bediente den in der Mitte lauernden Kupka, der mühelos vollenden konnte.

Danach schaltete man zunächst einen Gang zurück, so dass auch die Gäste nun etwas besser ins Spiel fanden, ohne jedoch die sicher stehende Abwehr der SG zu überfordern oder gar die Spielkontrolle der heimischen SG zu übernehmen. Selbst ließ man auch etwas liegen, ehe nach 37 Minuten Steinat auf 4:0 stellte. Erneut von Plutz aufgelegt, zog Steinat aus gut 25 Metern ab. Vom Querbalken abgelenkt, sprang dann der Ball hinter die Torlinie ins Netz. Zwei Minuten später kam  H.Kriebel im Strafraum zu Fall, wobei sich sein Gegenspieler Maximilian Töpe selbst am Knie verletzte, dem an dieser Stelle schnelle Genesung von unserer Seite beschieden ist. Ein Pfiff blieb dennoch aus. Die letzten Chancen vor der Pause waren dann Bditer und Plutz vorbehalten, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt wurden.

Auch wenn Coach Christian Gebhardt in seiner Halbzeitandacht seinen Mannen noch einigende warnende Worte mit auf dem Weg gab, konnte er dann doch recht entspannt seinen Job an der Seitenlinie nachgehen. Die erste Chance nach Wiederaufnahme bot sich dem Gastgeber nach Eckball von Steinat, hier war dann nach Kopfball von Bditer Endstation bei Keeper Winter.

Nach 55 Minuten fiel dann wohl auch die endgültige Entscheidung, als H.Kriebel nach Zuspiel von Bditer von der Strafraumgrenze vollenden konnte. Auch in der Folgezeit blieb man das aktivere Team, ließ hinten aber außer Schüssen aus der zweiten Reihe nicht viel anbrennen.

Plutz hätte sich dann auch für seine heutige  Leistung belohnen können; bei seinem Gewaltschuss aus 20 Metern stand aber Winter goldrichtig, auch wenn ihn dieser Ball vor leichte Probleme stellte. Danach kam man aber  immer mehr ins Spielen, war zielstrebiger in den Aktionen nach vorn. Dem 6:0 ging dann ein Foulspiel an Steinat voraus, der kurz vorm Sechzehner unsanft in seinem Bewegungsablauf gestört wurde. Der Freistoß war dann Sache von H.Kriebel, der diesen dann auch schnörkellos im linken Torknick versenkte.

Eine weitere gute Möglichkeit blieb dann liegen, als der umtriebige H.Kriebel von Bditer über links in Szene gesetzt wurde, dessen Hereingabe von Göttner jedoch nicht genutzt werden konnte.

Die letzten zehn Minuten gehörten dann völlig der SG, die in diesem Zeitraum noch drei weitere Treffer nachlegen konnten. Den Anfang machte der eingewechselte Felix Schneider, der an der Strafraumgrenze ein Zuspiel von H.Kriebel direkt nahm und unten links zum 7:0 traf. Ähnlich versuchte es auch Torsten Günther aus der Distanz, hier jedoch ohne Fortune.

Nach 83 Minuten bediente H.Kriebel noch einmal Steinat in der Spitze, der mit seinem zweiten Treffer auf 8:0 stellte. Doch damit war noch immer nicht Schluss. So durfte H.Kriebel mit seinem viertem Treffer an diesem Nachmittag nach Eckball von Steinat den Schlusspunkt setzen.

Am Ende geht dieser Sieg so auch in der Höhe in Ordnung, weil heute Teamgeist, Spielwitz und Abschlussqualitäten Hand in Hand gingen. Diese Leistung sollte auch am kommenden Wochenende abgerufen werden, wenn es zu den Rot-Weißen am Röntgenweg geht.

Da sich auch die Konkurrenz an diesem Spieltag keine Blöße gab, verharrt man im Gesamttableau auf dem vierten Rang.

Die SG spielte wie folgt: Matthias Henze, Michael Kraft, Conrad Plutz, Max Skripietz (86.Min: Jan Philipp Günschel), Nico Reimer (86.Min: Sven Scholze), Max Skripietz (86.Min: Jan Phillip Günschel), Nico Göttner (78.Min: Tyler Kupfer), Torsten Günther, Julian Steinat, Jason Kupka (63.Min: Felix Schneider), Adrian Bditer und Harley Kriebel

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SV Motor Zeitz -SG LSV/FCM 0:3 (0:2)

Pokalreise geht weiter

Nachdem man sich in der Ausscheidungsrunde für die 1.Runde im Burgenlandpokal durchsetzen konnte, ging es in der 1.Runde nun zum SV Motor Zeitz, die dank Freilos keine Hausaufgaben im Vorfeld erledigen mussten. Man erwartete ein Duell auf Augenhöhe und eine harte Aufgabe.

Die ersten Offensivnoten verteilten dann auch die Gastgeber, ohne jedoch für ernste Gefahrenmomente sorgen zu können. Auf unserer Seite versuchte es Harley Kriebel nach langen Ball aus der zweiten Reihe, verfehlte jedoch den Kasten. In weiterer Folge waren die Zeitzer das etwas aktivere Team, bissen sich jedoch an der heute starken Defensive der SG die Zähne aus. Lediglich ein Abschluss von Adrian Danicuic, der am Kasten von Matthias Henze vorbei ging, stand hier zu Buche.

Nach 23 Minuten konnte sich H.Kriebel auf der linken Seite durchsetzen. Seine Flanke fand dann den Kopf von Adrian Bditer, der sich zwischen zwei Zeitzern durchsetzen konnte und zur Führung vollendete. Nach einer kurzen Trinkpause waren die Zeitzer wieder besser in der Partie, aber im letzten Drittel zu ungenau, was aber auch an der gut organisierten Defensivarbeit lag. So versuchte es Claudiu Danicuic aus 20 Metern, konnte aber Henze vor keine Probleme stellen. Allmählich kam dann auch die SG wieder zurück und begann feine Nadelstiche zu setzen. Nach 36 spielte Bditer H.Kriebel frei, der den Pfosten traf. Den zweiten Ball konnte der nachgerückte Nils Kolb nur ans Außennetz jagen. Nach 42 Minuten fand Nico Göttner den perfekten Zeitpunkt und die Genauigkeit, um erneut H.Kriebel zu schicken, der diesmal an Tom Becker im Zeitzer Tor vorbeispitzeln konnte und das 0:2 markierte.

Vor der Pause gab es noch eine Möglichkeit für Motor, aber auch hier blieb Henze Sieger gegen A.Daniciuc.

Nach der Pause bestimmten wieder die Gastgeber das Geschehen, wollten hier unbedingt den Anschlusstreffer erzielen. So wurde es nach 50 Minuten auch prekär, als sich Dustin Gebhardt allein auf den Weg machte, allerdings dann knapp verzog. Die SG setzte nun vermehrt auf Konter, während die Abwehr weiter konzentriert zu Werke ging, wenngleich manche Situation Freistöße aus gefährlichen Terrain heraus mit sich brachte, die jedoch meist das Gehäuse verfehlten oder von Henze pariert werden konnten.

Nach 62 Minuten fiel dann die Vorentscheidung. Bditer setzte sich über sich links durch und kam noch zum Abschluss, den Becker nur abklatschen konnte, wo dann Göttner goldrichtig stand und zum 0:3 eindrückte.

Auch in der letzten halben Stunde gaben die Gastgeber nicht auf, fanden aber heute kein probates Mittel gegen die Abwehrreihe der SG. Die besseren Möglichkeiten blieben daher den Gästen vorbehalten, die jedoch ungenutzt blieben. So zog Julian Steinat quer am Sechzehner lang, verfehlte dann aber knapp. Auch ein Querpass von Bditer auf H.Kriebel konnte von Becker zur Ecke abgewehrt werden. Für Zeitz versuchte es Marko Fichtler erfolglos aus der zweiten Reihe.

Am Ende steht ein 3:0 Erfolg, der jedoch nicht den Spielverlauf widerspiegelt. So war man an diesem Tag einfach effektiver und konsequent in der Defensive. Stellvertretend für eine starke Mannschaftsleistung, geht ein Lob an den Debütanten Max Skripietz und auch an Nils Kolb, der nach seinem Einsätzen als Torwart, nun auch im Feld eine starke Leistung zeigte.

Nächste Woche kehrt man wieder in den Punktspielmodus zurück. Diesmal ist man Gastgeber für die SG ZW Karsdorf.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Conrad Plutz, Max Skripietz (68.Min: Sven Scholze), Michael Kraft, Rene´ Kindschuh, Nico Reimer, Nico Göttner (81.Min: Jan Philipp Günschel), Nils Kolb, Julian Steinat (87.Min: Tyler Kupfer), Adrian Bditer (85.Min: Julian Thiele) und Harley Kriebel

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SG Schönburg/Possenhain/Leißling – SG LSV/FCM 2:1 (1:1)

Teamleistung nicht belohnt

Wie schon vor zwei Wochen ging es wieder zur SG Schönburg/Possenhain/Leißling. Im Gegensatz zum damaligen 6:3 Erfolg, stellte sich dieses Mal die Aufgabe schwieriger dar, sorgten doch einige Absagen zu einem völlig veränderten Gesicht der SG LSV/FCM.

Dennoch erwischte man den wohl etwas besseren Start. Einen zunächst harmlosen Distanzschuss von Harley Kriebel, folgte dann ein super Zuspiel desselbigen auf den rechts einlaufenden Jason Kupka, der aus spitzem Winkel haarscharf die Führung verpasste. Erst danach kamen die Gastgeber auch offensiv in die Gänge; ein Distanzschuss von Tim Siebeck fand ein Ende an der Faustabwehr von Nils Kolb.

Etwas kurios dann die Führung für die Hausherren. Irgendwie schien es den beteiligten  Akteuren entgangen zu sein, dass es einen indirekten Freistoß gab, den Tim Siebeck direkt auf den Kasten brachte, wo Kolb mit den Fingerspitzen zwar noch an den Ball kam, diesen aber nicht entscheidend abwehren konnte, so dass nun ein regulärer Treffer zu Buche stand.

Beinahe hätte man postwendend antworten können. Eine Hereingabe von Rene´ Kindschuh konnte von H.Kriebel artistisch Richtung Tor gebracht, der nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei ging. Wenig später strich ein Abschluss von Nico Göttner am Kasten von Florian Zimmermann vorbei. Nun hatten die Gastgeber die größeren Spielanteile, und sahen sich nach einer kleinen Unaufmerksamkeit der Hintermannschaft der SG in Person von Roy Rothenhöfer allein auf den Kasten von Kolb zulaufen, der aber auch vorbei schob.

Einen Vorstoß der SG konnte nach 26 Minuten nur per Foul unterbunden werden. Aus aussichtsreicher legte sich Kapitän H.Kriebel den Ball zurecht, um ihn nur wenig später in Art „Tor des Monats“ in den Knick zum 1:1 zu jagen. Nun folgte ein etwas offenerer Schlagabtausch. Zunächst war es wieder Kolb, der einen Freistoß von Siebeck mit starker Parade zunichte machen konnte. Noch vor der Pause kam man auch selbst zu Abschlüssen. Einen ersten konnte H.Kriebel nicht genug Druck versetzen, um für mehr Gefahr sorgen zu können. Doch dann fand er die Lücke in die Kupka startete, wo Zimmermann in höchster Not noch klären konnte. Minuten vor der Pause brachte H.Kriebel von der rechten Seite einen Freistoß an den langen Pfosten, wo sich Michael Kraft zwar hochschrauben konnte, den Ball aber die erwünschte Richtungsänderung verpassen konnte.

Nach der Pause dauerte es wieder etwas, ehe die Partie wieder in Fahrt kam. Die Leißlinger kamen zwar in eine kleine Drangphase, ohne zunächst jedoch ein Durchkommen zu finden. Die SG konnte zunächst nur kleine Nadelstiche sorgen, die hinten jedoch für Entlastung sorgten. Dabei war auch ein Freistoß von H.Kriebel, dessen Ausführung von Höhe Mittellinie immer länger wurde, um dann gefährlich nahe am Tor vorbeizugehen.

Dann war es wieder der Hausherr, der gefährlich aufkam. Auf Abseits spielend ging plötzlich Jack Methfessel Richtung Kolb, der schließlich im Duell Mann gegen Mann Sieger blieb.

Ein weiterer Konter, diesmal über Kupka wurde nicht gut ausgespielt, als er den Zeitpunkt des Abspiels auf den mitgelaufenen H.Kriebel verpasste. Kupka verpasste Minuten später auch einen Freistoß in der Mitte knapp.

Nach 71 Minuten fiel dann der entscheidende Treffer. Einen Diagonalpass konnte Rothenhöfer auf rechts erlaufen und zum 2:1 vollenden. Ein Tor, das zunächst auch Wirkung zeigte. So verpasste der Spitzenreiter mehrfach die Möglichkeit den Sack zuzumachen. Eine verunglückte Kopfballabwehr brachte den kurz zuvor eingewechselten Tobias-Julius Heinrich in Position, der seine Möglichkeit sträflich liegen ließ. Auch der ebenfalls gekommene Philipp Galle und David Lampert ließen ihre Chancen aus.

Letztlich mobilisierte die SG noch einmal ihre Kräfte. Von einem Freistoß ausgehend, kam Mickey Kriebel im Gewühl zum Abschluss, verfehlte aber das Ziel. Ebenso erging es dann H.Kriebel nach Zuspiel von Marco Precht.

Schon weit in der Nachspielzeit befindlich kam schließlich noch Torsten Günther aus 18 Metern zum Anvisieren; hier konnte aber Zimmermann stark parierend zur Ecke abwehren, die dann aber nicht mehr zur Ausführung kam, weil Schiri Rene´ Hoffmann zur Freude der Einen und zum Unverständnis der Anderen zum Feierabend blies.

So bleibt es am Ende bei dieser knappen Niederlage, die aufgrund des Chancenplus der Gastgeber wohl in Ordnung geht, aber aufgrund der heute gezeigten Mannschaftsleistung im Angesicht der Widrigkeiten im Vorfeld auch mit einem Punkt durchaus belohnte hätte werden können.

Am kommenden Wochenende ruht dann der Ligabetrieb, stattdessen geht es in Sachen Pokal auf Reisen. Gegner ist der SV Motor Zeitz, aus der Parallelstaffel, die an diesem Wochenende mit einem 8:3 in Tröglitz aufhorchen ließen.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Nils Kolb, Rene´ Kindschuh (87.Min: Oliver Blumenschein), Marco Precht, Mickey Kriebel, Nico Reimer, Nico Göttner, Michael Kraft, Jason Kupka,  Sven Scholze (77.Min: Jan Philipp Günschel), Tyler Kupfer (57.Min: Torsten Günther) und Harley Kriebel

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