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SSC Weißenfels III – SG LSV/FCM 4:1 (2:1)

Nichts zu holen an der Saale

Nach dem Sieg gegen Tabellenführer Klosterhäseler wollte man auch etwas Zählbares aus dem Saalesportpark mitnehmen. Auch wenn der heutige Gegner in den vergangenen beiden Spielen herb verloren hatte, war man sich im Vorfeld der Partie der Schwere ebendieser bewusst. Personell auch diesmal nicht auf Rosen gebettet ging es dann zur Mittagsstunde in die neunzig Minuten.

Den etwas besseren Start erwischten die Hausherren; so versuchte sich Nelinho Thiede aus der zweiten Reihe, verfehlte aber den Kasten von Matthias Henze im Tor der SG. Ein schnell ausgeführter Freistoß schwor dann wieder Gefahr herauf, konnte aber letztlich im Strafraum geklärt werden. Dann endlich die erste gelungene Aktion nach schöner Ballstafette, an deren Ende aber Nico Göttner die nötige Präzision fehlte als er von der Strafraumgrenze über den Kasten zog.

Das Spiel zeigte sich dann relativ ausgeglichen, ohne größere Gefahrenmomente. Eine Schrecksekunde gab es dann kurz, als nach Eckball des SSC, SG-Keeper Henze nach Zusammenprall liegen blieb, aber nach kurzer Behandlungspause weitermachen konnte.

Die größte Chance bot sich dann nach einer halben Stunde dem Gastgeber, die nach Ballverlust der SG in der Vorwärtsbewegung schnell umschalteten und den freien Dimitrij Savenko bedienten, der dann die mögliche Führung auf den Fuß hatte, aber schließlich am Querbalken scheiterte.

Nach 37 Minuten konnte man schließlich selber in Führung gehen. Nach energischen Einsatz von Harley Kriebel, der heute einen schweren Stand hatte, gab es einen Eckball für die Gäste, die Michael Kraft per Kopf auf den Kasten brachte, wo Adrian Bditer ebenfalls per Kopf dem  Ball die nötige Richtungsänderung mit auf den Weg gab.

Doch noch vor der Pause gelang es dem SSC, das Ergebnis zu ihren Gunsten zu wenden. In Minute 43 war es ein Eckball, der für den Ausgleich sorgte. Hier war Phillip Schindler einen Tick mit Kopf einen Tick schneller am Ball, als der herauskommende Henze. Nur wenig später konnte sich Anton Apel auf der linken Seite durchsetzen, dessen Flanke schließlich von Savenko aus fünf Metern nur noch über die Linie gedrückt werden musste. Aber noch war nicht Schluss, denn auch der SG bot sich noch eine Möglichkeit durch Julian Steinat, die aber dann im Verbund abgewehrt werden konnte.

Auch nach dem Wiederanpfiff lag der Ausgleich in der Luft. Nach Freistoß von Kapitän Carsten Skripietz kam H.Kriebel zu einer hochkarätigen Chance im Strafraum, die er über den Querbalken setzte.

So war es der SSC, der in der 52.Minute das 3:1 bejubeln konnte. Von der linken Seite in den Strafraum gebracht, kam der Ball auf den nach der Pause gekommenen Scott Rabe, der ins lange Eck vollendete.

In weiterer Folge versuchte die SG den Abstand wieder zu verkürzen, fand aber keine Lücken im letzten Drittel und musste stets auf der Hut vor Kontern der Gastgeber sein. Einen solchen setzte Kirill Matvienko nur knapp neben das Gehäuse. Auf unserer Seite war es dann ein Eckball nach geblockten Versuch von H.Kriebel, den dieser nach innen brachte, wo der eingewechselte Conrad Plutz mit Kopfball aber auch kein Glück hatte.

Dann hätte Robert Schenk schon alles klar machen können, als er frei durch an Henze hängenblieb.

Die endgültige Entscheidung fiel dann nach 76 Minuten. Wieder war es eine Flanke von der linken Seite, die den ebenfalls eingewechselten Nico Böhm fand, dessen Abschluss von Kraft auf der Linie zwar noch erreicht wurde, aber dennoch im Netz landete.

Damit war der Drops gelutscht, auch wenn man weiterhin versuchte, das Ergebnis etwas zu verschönern; ein ernsthaftes Durchkommen gab es nicht mehr. Somit bleibt man auch im dritten Anlauf nach der Rückkehr in die Kreisliga ohne Punkte an der Saale. Mit dieser Niederlage tauscht man mit dem heutigen Gegner die Plätze und rutscht auf Rang fünf im Tableau.

Nächste Woche erwartet man mit der SV Mertendorf eine Mannschaft, die sich in der Vergangenheit auch nicht unbedingt als Lieblingsgegner etabliert hat.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Carsten Skripietz, Sven Scholze (53.Min: Conrad Plutz), Nico Reimer, Felix Schneider, Michael Kraft, Nico Göttner, Jason Kupka (77.Min: Oliver Blumenschein), Adrian Bditer, Julian Steinat und Harley Kriebel

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Gelungenes Schnuppertraining

Gelungenes Schnuppertraining

 

Einer nun schon seit 2018 bestehenden Tradition folgend bat der LSV RW Reichardtswerben karfreitags zum Schnuppertraining.

Sah es zunächst nach einer verregneten Veranstaltung aus, ließ sich dann sogar mal unser Zentralgestirn blicken und begrüßte die 14 Kinder, die unter Leitung von Tino und Ralf Zimmermann eine kleine Trainingseinheit absolvierten. Zunächst startete man spielerisch mit einem Fangspiel, ehe man dann zur Arbeit mit dem Ball schritt. So dribbelte man durch einen Parcours, um anschließend einen Torschuss zu üben.

Zum Abschluss der Einheit gab es dann noch ein kleines Trainingsspiel, in dem die Kids mit großer Begeisterung dem runden Leder nachjagten und auch so manches Tor bejubeln durften.

Das abschließende Highlight war dann das „Ostereiersuchen“, welches gemeinsam mit der F-Jugend, die parallel trainierten, dass Schnuppertraining  abrundete. So zeigte sich auch LSV-Präsident Michel Boehnke durchaus zufrieden und hofft auch am übernächsten Sonntag (07.04.) zu einem weiteren „Schnuppern“ auf eine rege Beteiligung.

Ein Dank geht an dieser Stelle auch an Ellen Zimmermann, Doreen Standke und Jacqueline Löbnitz, die sich bereits am Gründonnerstag mit einigen Kindern  der nun   auch schon in Tradition befindlichen Ostereierfärberei  widmeten.

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SG LSV/FCM – FSV Klosterhäseler 3:1 (2:0)

Spitzenreiter Zahn gezogen

 

Nach der vorangegangenen Sperren Flut vom letzten Spieltag und einer Absagenliste länger als das Alte Testament, sah man sich gezwungen in den Fundus der Alten Herren zu greifen und drei Akteuren zum Saisondebüt zu verhelfen. Hiermit ein Dank an Maik Ebisch, Sven Kahlmann und Frank Hartmann, die sich so kurzfristig zum Aushelfen bereiterklärten. Mit ihnen kam auch jede Menge Routine; die auch bitter nötig war, denn kein geringerer Gegner als der Spitzenreiter aus Klosterhäseler gab sich die Ehre.

Eine erste kleine Möglichkeit bot sich gleich zum Anfang Adrian Bditer, dessen Abschluss aber noch die nötige Schärfe für mehr Gefahr abging. Die Gäste waren bemüht Struktur in ihr Spiel zu bringen, aber fanden zunächst keine Mittel im letzten Drittel, wo  man sich schadlos hielt.

Ein langer Ball auf Jason Kupka, der dann hart an der Strafraumgrenze gestoppt wurde, bot dann eine aussichtsreiche Freistoßsituation, die Christian Gebhardt schlussendlich dankend annahm und im oberen linken Eck unhaltbar für Benjamin Gessert versenkte. Nur vier Minuten später schlug Sven Scholze einen langen Ball nach vorn, den Harley Kriebel erlaufen konnte und sich sofort auf  die Reise begab, um nach starken Durchsetzungsvermögen zum 2:0 einzuschieben.

Damit war nun der Primus gefordert, der nun seinerseits das Tempo anzog. Vor allem über den quirligen Melvin Knorr ging die meiste Gefahr aus. Nach einem Eckball kam dieser zum Abschluss und zwang Sven Quandt, der zum ersten Mal seit vergangenen Oktober wieder das Tor hütete, zur Abwehr. Wenig später musste dieser wieder eingreifen; diesmal nach einem Distanzschuss.

Passend zu dem nun beginnenden Kampfspiel der SG, fügten sich Wind und Regen nahtlos in das Geschehen. Mit viel Einsatz und gelegentlichen Entlastungsmomenten konnte man den Gegner zumeist vom Tor fernhalten. Lediglich ein Freistoß von Tyler Dill musste Quandt unschädlich machen.

Wie erwartet kam der Spitzenreiter mit dem Vorsatz das Spiel zu drehen aus der Kabine und kam durch M.Knorr auch zur ersten Möglichkeit, hier landete sein Kopfball aber nur am Außennetz. Wie es besser geht zeigte dann das 3:0: Nach Einwurf von Michael Kraft konnte sich Kupka auf rechts behaupten und den Ball nach innen bringen, wo H.Kriebel schnörkellos abzog und Gessert erneut das Nachsehen gab.

Nun übernahmen die Gäste immer mehr die Spielkontrolle, bissen sich jedoch am Abwehrriegel der SG zunächst die Zähne aus. Und wenn doch einmal ein Durchkommen zustande kam, zeigte sich wie schon im Hinspiel die fehlende Chancenverwertung. So flatterte ein Freistoß von Dill aus dem Halbfeld knapp am Pfosten vorbei.

Nach 75 Minuten war es dann aber soweit; diesmal hatte Quandt keine Chance gegen M.Knorrs Abschluss am langen Pfosten und läutete damit eine heiße Schlussphase ein. Am besten wäre es gewesen, man hätte den nun folgenden Powerplay der Gäste direkt antworten können, aber so rutschte Kupka knapp an einer Hereingabe von H.Kriebel vorbei. Dieser war nur wenig auch wieder im Sechzehner, blieb aber nach Attacke fairerweise auf den Beinen.

In den letzten Minuten sehnte man dann den Schlusspfiff herbei. Zunächst prüfte Nico Reimer seinen Keeper ob dessen Aufmerksamkeit noch gegeben war, die dieser mit Bravour bestand. Dann verhinderte Quandt kurz vor Ende noch eine heißere Schlussphase, als er mit starker Reaktion den Anschlusstreffer gegen Knorr verhinderte.

So brachte man Ende das Ergebnis über die Runden und fuhr damit einen im Vorfeld nicht unbedingt erwarteten Erfolg ein, der aber aufgrund einer starken Mannschaftsleistung durchaus in Ordnung geht. Neben der stark aufgelegten Hintermannschaft gilt ein Lob für Kupka, Bditer und H.Kriebel, die an diesem Tage weite Wege gingen und den „alten Männern“ hinten auch mal kurze Verschnaufpausen verschafften. In der noch immer „Krummen Tabelle“ rutscht man wieder auf Rang drei vor.

Nach dem Osterwochenende geht es wieder auf Reisen; diesmal in den Uichteritzer Saalesportpark, wo man es mit dem SSC Weißenfels III zu tun bekommt.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Sven Quandt, Christian „CB10“ Gebhardt, Michael Kraft, Maik Ebisch, Sven Kahlmann, Nico Reimer, Frank Hartmann, Sven Scholze (73.Min: Oliver Blumenschein), Jason Kupka, Adrian Bditer (88.Min: Tyler Kupfer) und Harley Kriebel

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FC ZWK Nebra vs LSV F2-Jugend (0:1) 3:1

LSV F2-Jugend verliert Auswärtsspiel knapp mit 1:3

Zum heutigen Auswärtsspiel ging es für  unsere Jungs zu den Kickern vom FC ZWK Nebra auf den Ascheplatz der Gastgeber. Von Beginn an entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem beide Mannschaften und vor allem die Defensivreihen zeigten, was sie drauf haben. Es wurde gut kombiniert und beide Mannschaften scheiterten immer wieder an der Abwehr oder an den guten Torhütern. Und so entschieden diesmal Winzigkeiten die Partie. Eine kleine Unachtsamkeit im Mittelfeld und das Zögern des Schlussmannes der Gastgeber begünstigten den 0:1 Führungstreffer durch unsern Paul in der 4. Minute. So ging es dann auch in die Pause. Da wurde auf Seiten des FC ZWK Nebra munter gewechselt und damit kamen die Gastgeber anfangs der 2. Hälfte etwas besser zurecht. Aus einem erneuten Querspiel und einem zu zaghaften Angreifen konnte der FC ZWK Nebra den Anschlusstreffer zum 1:1 erzielen. Ab nun war allen klar, dass man eine Schippe draufpacken musste und unsere Mannschaft gab Gas und spielte von nun an nur noch auf ein Tor. Mehrere Schüsse landeten knapp neben dem Tor oder wurden sensationell vom Torwart des FC ZWK Nebra gehalten. Nach gut 23 min konnte der Gastgeber glücklich zum 1:2 Nachsetzen. Nun wollte man noch mehr und drückte auf das nächste Tor. Aber die Abwehr der Gastgeber stand wie eine eins und unsere Kids verzettelten sich zu oft in Einzelaktionen, anstatt den besser positionierten Spieler zu bedienen. Nach kurzweiligen 40 min war das Spiel schon zu Ende und der FC ZWK Nebra gewann am Ende verdient mit 1:3. An dieser Stelle gehen unsere Glückwünsche an die Kicker des FC ZWK Nebra. Aber unsere Jungs müssen sich nicht grämen. Sie haben ein tolles Spiel gemacht, waren spielerisch stärker aber leider ließen wir auch heute wieder zu viele Chancen liegen. Also kein Grund zum Traurigsein.

 

Der LSV spielte wie folgt: Paul Scholze, Adrian Ulbrich, Henry Schwirten, Theo Böhland, Serafim Btider, Emil Siglreitmeyer und Toni Gottschalk

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SG Lossa/Rastenberg – SG LSV/FCM 3:2 (1:0)

Hitziges Duell lässt Serie reißen

 

Mit einem Rumpfkader, der sich im Verlaufe des Sonntages noch weiter im Schrumpfen üben sollte, trat man im eigens gecharterten Reisebus die weite Reise nach Rastenberg an, wo man trotz aller Widrigkeiten durchaus Hoffnungen auf etwas Mitnehmbares machte.

Der Beginn war zunächst vielversprechend, auch wenn ein erster Versuch von Christian Gebhardt von Manuel Zerlin aufgenommen werden konnte. Spannender wurde es dann, als sich Harley Kriebel nach  Einwurf von Jason Kupka auf der rechten Außenbahn durchsetzen konnte, seine scharfe Hereingabe von Felix Schneider knapp verpasst wurde. Danach entwickelte sich recht ausgeglichen, auch wenn der Gastgeber etwas mehr Zug nach vorn entwickelte. Nach einem an sich unnötigen Foul nach Freistoß von der Mittellinie im Strafraum, gab Schiri Marco Gentzsch nach Rücksprache mit seinem Assistenten Strafstoß für die Rastenberger. Hier scheiterte Clemens Lange allerdings an Matthias Henze Im Kasten der SG. Nur Minuten später kam Lange erneut zum Abschluss; diesmal per Kopf nach Freistoß, brachte das Leder nur über den Querbalken.

Allmählich steigerte sich auch die Intensität des Spiels, was nun immer hitziger geführt wurde. Dann war es eine Rückgabe, die die SG wieder in Bedrängnis brachte. Unter Druck gesetzt, gepaart mit den Unebenheiten des Platzes musste Henze die Kerze, die der Ball beschrieb mit der Hand aufnehmen, was dann einen indirekten Freistoß nach sich zog, der aus gut zehn Metern aber geblockt werden konnte.

Nach 27 Minuten gelang den Rastenberger dann die Führung. Den Ball in der Vorwärtsbewegung verlierend, konnte Markus Jöricke zum Sololauf nutzen und schließlich Henze überwinden. Den Rest der ersten Hälfte bestimmten dann weitestgehend die Mittelfeldreihen, ohne jedoch ins letzte Drittel zu kommen.

Nach kleinen Umstellungen zum zweiten Durchgang wartete die SG mit der ersten Möglichkeit auf. Der Freistoß von Gebhardt verfehlte jedoch links.

Danach wurde es turbulent, als nach Foul an Mickey Kriebel eine Art Rudelbildung mit anschließenden Handgemenge zur Folge hatte. Dass da etwas im Argen lag, zeigt sich schon daran, dass M.Kriebel seinen Job bislang ohne größere Auffälligkeiten bewerkstelligte. Heuer mussten er und der Rastenberger Leonhard Wagner mit Rot vom Platz. Den folgenden (verwunderlichen) Freistoß konnte Henze dann entschärfen.

Das Spiel blieb auch in Folge umkämpft und temperamentvoll. Mit den neuen Gegebenheiten kam der Gastgeber aber zunächst besser zurecht. Ein Tor wurde zwecks Abseits nicht gegeben, beim Abschluss von Jöricke zeigte sich Henze auf dem Posten.

Nach einer Stunde schien dann bereits eine Vorentscheidung zu fallen, als man wieder nach Fehlpass das 0:2 durch Michael Neuhaus hinnehmen musste.

Doch nur drei Minuten nach diesem Nackenstüber konnte man wieder den Anschluss herstellen. Nach Flanke von Julian Steinat kam Gebhardt zum Seitfallzieher im Sechzehner der Gastgeber, wo Zerlin den Ball nicht mehr entscheidend abwehren konnte.

Nach 72 Minuten dezimierte man sich dann noch weiter, als Steinat nach Foul an sich seinen Unmut äußerte und mit Gelb/Rot zum Duschen geschickt. Hier hätte man sich vielleicht etwas mehr Fingerspitzengefühl wünschen können, war diese Äußerung nicht einmal in irgendeine Richtung gewandt. So musste man schließlich die Partie zu neunt zu Ende bringen und erhöhte dennoch die Bemühungen zum eventuellen Ausgleich, musste sich aber stets Kontern erwehren.

Chancen zum Ausgleich waren durchaus vorhanden. Zunächst wurde ein Versuch von Kupka nach Zuspiel von Adrian Bditer zur Ecke abgewehrt, die dann schließlich zu kurz abgewehrt, dem eingewechselten Tyler Kupfer vor die Füße fiel, dessen Versuch aber fehl ging. Etwas knapper war dann ein Kopfball von Gebhardt, der nach Flanke von Bditer aber nur das Außennetz touchierte.

Sechs Minuten vor dem Ende fiel dann doch das 3:1, wenngleich hier Torwart Henze ein wenig Schützenhilfe, als er einen Ball, nicht festhalten konnte und Lange diesen schließlich nur noch einschieben brauchte. Nach 90 Minuten brachte schließlich Felix Schneider einen Ball in den Strafraum, wo Gebhardt mit all seiner Erfahrung noch einmal auf 3:2 verkürzen konnte. Nun warf man alles nach vorn; dem ebenfalls eingewechselten Manuel Bernutz fehlte nur ein Schritt und mit der letzten Aktion des Spieles wurde es noch einmal richtig brenzlig. Einen Freistoß, von Henze aus Höhe Mittellinie in den Sechzehner gebracht fand noch einmal den Kopf von Gebhardt, dem dann nur Zentimeter am Ausgleich fehlten.

So verliert man letztlich ein Spiel, in dem definitiv mehr drin gewesen wäre, auch wenn es aufgrund der Spielanteile und dem Annehmen der Gastgeschenke nicht ganz unverdient für die Rastenberger ist. Es war sicher kein Spiel in dem Feinkost geboten wurde, dafür war es zu umkämpft und auch zu hitzig geführt. Mit dieser Niederlage reißt auch die Serie nach vier Siegen in Folge.

Schwerwiegender sind da nun die einhergehenden Sperren vor dem Spiel gegen  den Tabellenprimus aus Klosterhäseler am kommenden Samstag. Mit dieser Niederlage rutscht man runter auf Rang fünf.

 

 

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Sven Scholze (76.Min: Tyler Kupfer), Christian „CB10“ Gebhardt, Carsten Skripietz, Mickey Kriebel, Nico Göttner, Julian Steinat, Adrian Bditer, Jason Kupka (85.Min: Manuel Bernutz), Felix Schneider und Harley Kriebel

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LSV F2-Jugend vs SC Naumburg II (0:5) 1:7

LSV F2-Jugend vs SC Naumburg II (0:5) 1:7

Unser erstes Pflichtspiel nach der Winterpause wurde gleich zum Höhepunkt für die neu organisierte Mannschaft. Es ging gegen die Jungs des SC Naumburg II. Nach einer guten Vorbereitung mit kurzer Kennenlernphase wollten die Jungs und unsere Leonie erfolgreich starten.

Etwas unausgeschlafen am Sonntag-Morgen versuchten die Kids ihr Spiel zu finden. Leider ging dann der SC Naumburg II in der 1 min glücklich in Führung. Chancen gab es im Minutentakt – dennoch konnten die Jungs vom SC Naumburg II das Spiel bestimmen. Nach unserer kämpferischen Anfangsphase fand der LSV immer besser ins Spiel. Dennoch konnte der SC Naumburg II weiter auf 0:4 ausbauen.  Noch etwas neben sich stehend konnten die Jungs das 0:5 in der 19 min, nach einer schönen Einzelaktion, nicht verhindern. So ging es dann mit etwas gesenkten Köpfen in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff waren die Jungs etwas ruhiger und spielten einen “schönen Ball”. Folglich erzielte Adrian im Zusammenspiel mit Paul und Serafim das 1:5 in der 24 min. Es entwickelte sich in der Folgezeit ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Beide Teams agierten sehr offensiv, waren aber damit beschäftigt, das Auslassen von Groß-Chancen zu perfektionieren. Hier möchte ich unseren heutigen Torwart Henry hervorheben, der zahlreiche Torschüsse vereitelte. In der 31. Spielminute setzte sich erneut der SC Naumburg II schön auf der linken Seite durch und erzielte so das 1:6. Weitere Chancen vergaben wir leichtfertig: So scheiterte Adrian entweder am Torwart der Naumburger oder kam einen Schritt zum Spät Ball. Im Gegenzug versetzte uns dann der SC Naumburg II den K.O., das 1:7 in der 39 Spielminute.

Das neu sortierte Trainer-Team sah SUPER kämpfende Jungs und natürlich Leonie, die sicherlich ein oder zwei Tore mehr verdient hätten.

Danke für ein tolles Spiel!!!

 

Der LSV spielte wie folgt: Paul Scholze, Adrian Ulbrich, Henry Schwirten, Theo Böhland, Serafim Btider, Emil Siglreitmeyer, Jonas Viehweger, Ben Büchner und Leonie Schatz

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SG LSV/FCM – SC Naumburg III 4:2 (0:2)

Furiose zweite Halbzeit

 

Mit dem SC Naumburg III empfing man Gegner, gegen den man eine 3:6 Hinspielniederlage gutzumachen hatte. Nach zuletzt drei Siegen in Folge war das Selbstbewusstsein entsprechend groß.

Den etwas besseren Start erwischten dann doch die Gäste aus der Domstadt. Einen raffiniert getretenen Freistoß von Martin Pastuschek konnte Matthias Henze im SG-Kasten noch erwischen, den Ball jedoch nur nach vorn abwehren, wo dann der Nachschuss aber aus eigentlich hundertprozentiger Verwertungspostion über den Kasten gebracht wurde.

Diese erste Schrecksekunde verdauend nutzte man dann zur ersten eigenen Offensivbemühung, als Jason Kupka den Ball erobern konnte und auf Harley Kriebel ablegte, dessen Versuch im ersten Anlauf geblockt wurde und im zweiten dann von Adrian Bditer weit über den Kasten endete.

Nach zwölf Minuten gab es dann den Dämpfer, als sich Lucas Hermsdorf im Strafraum durchsetzen konnte und Hentze mit etwas unglücklicher Aktion dem Ball zum 0:1 passieren lassen musste. Auch danach zogen die Gäste zunächst das gefährlichere Spiel auf, ehe sich die SG allmählich fing. Einen Einwurf konnte Marco Precht auf H.Kriebel verlängern, hier jedoch noch die Zielgenauigkeit vermissen ließ. Zwingender wurde es dann schon, als selbiger Akteur nach Zuspiel von Bditer aus spitzen Winkel den Naumburger Torhüter Lucas Schaller zur Abwehr zwang.

Nach 26 gespielten Minuten brachte Kapitän Carsten Skripietz einen Freistoß von der Mittellinie in den Sechzehner, wo Conrad Plutz aber an Schaller scheiterte. Wenig später kam H.Kriebel nach Sturmlauf über die rechte Seite zum Abspiel auf Bditer im Rückraum, der aber in Hälfte Eins eine Streuung an den Tag legte, die das gesamte Toraus in Höhe und Breite abdeckte. Dafür war sein Pass in die Tiefe auf den startenden H.Kriebel von allerbester Güte, fand aber letztlich keine Veredelung, weil dieser wohl zu lange mit dem Abschluss wartete und Schaller so den Ausgleich verhindern konnte. Wenig später dann die größte Torannäherung, hier verhinderte jedoch der Pfosten den Treffer von H.Kriebel.

Nach Foul an Michael Kraft trat Plutz zum Freistoß an, legte aber ebenfalls über den Querbalken. So kam dann was kommen musste: In der Schlussminute der ersten Hälfte, wurde ein Angriff der Naumburger zentral per Foul unterbunden. Aus gut 18 Metern Torentfernung ließ Basel Solivani seine Farben mit unhaltbaren Freistoß ins linke Eck jubeln.

Mit dieser Hausaufgabe im Gepäck ging es dann auch hinein in Hälfte Zwei. Trainer Christian Gebhardt, dem schon seit Rückrundenbeginn der „Fuß juckte“ gab schließlich ein 45minütiges Comeback als Spieler. Ein Schachzug, der aufging und nach 53 Minuten auch Früchte trug. Einen Freistoß, von der linken Seite von Gebhardt ausgeführt, brachte wohl auch aufgrund der inzwischen tiefer stehenden Sonne Schaller in Bedrängnis, der den Ball nicht festmachen konnte und Bditer nun mit Genauigkeit ins leere Tor einschieben konnte.

Nun spielte die SG wie entfesselt. Die nächste Möglichkeit bot sich dann Mickey Kriebel, der aber auch aus spitzen Winkel nicht das nötige Glück hatte. Wie einfach es manchmal gehen kann, zeigte dann ein Doppelpassspiel von H.Kriebel und Gebhardt, den H.Kriebel nach „Zuckerpass“ im kurzen Eck zum nun verdienten Ausgleich unterbrachte. Nun wollte man mehr und rannte pausenlos an und hielt hinten die Angriffsbemühungen der Naumburger weitestgehend vom Tor fern, wenngleich auf Kosten von Freistößen, deren Gefahr in Hälfte belegbar waren. Einer jedoch, blieb in der Mauer hängen und wurde dann schließlich schulbuchmäßig zum Konter gewandelt, den H.Kriebel über links nach vorn trieb und schließlich auf den mitgelaufenen Felix Schneider ablegte, der einfach nur draufhielt und das nötige Glück hatte und somit das Spiel gar drehte.

Nach 76 Minuten machte man dann das Spiel fest, als Gebhardt nach Eckball und anschließenden Zuspiel von Bditer zum 4:2 vollendete. Danach ließ man es etwas ruhiger angehen, aber daraus konnten die Gäste außer einem Distanzschuss, den Henze parieren konnte, kein nennenswertes Kapital schlagen. Zudem durfte mit Tyler Kupfer ein Jugendspieler in der Schlussphase Pflichtspielluft atmen.

Mit diesem, dem wohl besten Spiel der Rückrunde, zeigte die Mannschaft, welches Potenzial in ihr steckt und machte mit einer starken weiten Halbzeit nicht nur ein 0:2 wett, sondern baute  auch die Serie mit nunmehr vier Siegen in Folge weiter aus und rückt zumindest temporär auf Rang drei vor . Doch der nächste Härtetest wartet bereits am kommenden Sonntag, wenn es zur SG Lossa/Rastenberg geht, die derzeit mit zwei Spielen weniger aufwartend auf dem vierten Platz rangieren, aber nach einem 3:2 Sieg in Karsdorf ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis aufwarten. Auch hier wird wohl eine geschlossene Mannschaftsleistung vonnöten sein.

 

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Conrad Plutz, Nico Göttner (46.Min: Christian „CB 10“ Gebhardt), Carsten Skripietz (85.Min: Sven Scholze) , Mickey Kriebel, Michael Kraft (82.Min: Rene´ Kindschuh), Jason Kupka (85.Min: Tyler Kupfer), Adrian Bditer, Felix Schneider, Marco Precht und Harley Kriebel

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Paul Wünsch – neuer Schiedsrichter des LSV

Prüfung erfolgreich abgeschlossen

Wir freuen uns sehr Paul Wünsch gratulieren zu dürfen. Paul hat an dem 9. Junior Schiri Lehrgang des FSA teilgenommen. Am 11.12.23 startete Paul in diesen Lehrgang. Dieser beinhaltete 7 online Termine und einen Präsenztermin. Die Prüfung fand am 20.01.24 in Nienburg statt. Nach einer dreistündigen Prüfung hatte Paul diesen bestanden. Wir freuen uns sehr und gratulieren recht herzlich. Hans Günter Töpel, als Schiri Obmann des LSV, wird Paul anfangs in seinem weiteren Weg begleiten. Erste Spiele hat Paul bereits für den LSV bei Jugendspielen gepfiffen. Sein erstes Herrenspiel wird Paul unter der Leitung von Hans, beim Spiel des SV Profen II gegen die Eintracht aus Theißen in der Kreisliga, an der Linie als Assistent haben. Hierzu wünschen wir dir viel Spaß und einen guter Start.

Nach dem Spiel unserer D-Jugend der SG Reichardtswerben/Roßbach, in welcher Paul aktiv spielt, gratulierte der sportliche Leiter des LSV`s Enrico Schieck Paul und übergab ihm ein kleines Dankeschön. Vielen Dank Paul, dass du diesen Weg eingeschlagen hast und wir gratulieren Dir auf diesem Weg nochmals!

Alles Gute!

An alle anderen, denkt immer an den Respekt gegenüber den Schiri´s, sie haben es mehr als verdient!

Nur der LSV

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SG Germania Schönburg/Possenhain/Leißling – SG LSV/FCM 2:3 (2:2)

Revanche geglückt

 

Zum ersten Auswärtsspiel der Rückserie führte die Reise ins beschauliche Possenhain, gegen die man im Hinspiel mit 2:3 zuhause verloren hatte. Somit galt es etwas gutzumachen und den erfolgreich gestalteten Rückrundenauftakt zu veredeln.

Nach einer Schweigeminuten für den zu früh verstorbenen Possenhainer Akteur Daniel Wohler ging es dann hinein in die Partie, deren Anfangsphase an die SG LSV/FCM ging. Ein erstes Achtungszeichen setzte Nico Göttner, der nach Doppelpass mit Harley Kriebel aber noch zu ungenau zielte. Nach 6 Minuten konnte Jason Kupka den Ball erobern und auf H.Kriebel weiterleiten, der sich dann im Strafraum durchsetzen konnte und letztlich zum 0:1 einschob.

Auch danach blieb man am Drücker, verpasste aber das Ergebnis weiter auszubauen. Ein Hereingabe von H.Kriebel verfehlte Neuzugang Marco Precht nur um Fußes Breite. Nach einer Flanke von Kupka konnte Göttner nach einem Schwenk abschließen, aber Florian Zimmermann im Possenhainer Kasten nicht überwinden.

Dann konnte sich der Gastgeber aber langsam berappeln und fand nun immer besser ins Spiel. Eine erste Möglichkeit konnte Matthias Henze noch entschärfen und zur Ecke abwehren, die dann unmittelbar zum Ausgleich führte. Hier kam Stefan Bullirsch sträflich frei zum Kopfball und ließ Henze keine Chance zur Trefferverhinderung. Dieser Treffer wirkte dann auch nach, während die Gastgeber nun spielbestimmend waren und nur knapp zehn Minuten nach dem Ausgleichtreffer die Partie drehen konnte. Nutznießer war Toni Schwerdtner, der nach Hereingabe von rechts goldrichtig stand, während der Rettungsversuch von Rene´ Kindschuh kein positives Ende fand.

Statt hängender Köpfe raufte man sich nach diesem Rückschlag zusammen und konnte schon vier Minuten später den Ausgleich bejubeln. Nach Freistoß von Conrad Plutz verlängerte Precht per Kopf in die Zentrale, wo H.Kriebel volley und wuchtig das 2:2 erzielte. Beinahe hätte H.Kriebel noch einmal die Partie drehen können, als er nach Zuspiel von Kupka aus spitzen Winkel abschloss, aber Zimmermann mit den Fingerspitzen den Ball den Einschlag verwehrte.

Die letzte Möglichkeit bot sich dann den Possenhainer, als Niclas Winterfeld unbehelligt marschieren konnte, aber dann von der Strafraumgrenze abschließend verfehlte. Mit einem Wermutstropfen ging es dann in die Pause: In einem Kopfballduell zog sich Julian Steinat eine Platzwunde am Kopf zu, die ein Weiterspielen unmöglich machte und ihn auf eine medizinische Odyssee schickte, die erst am spät in der Nacht in Merseburg ihr Ende fand. Ein Dank geht an dieser Stelle an den Possenhainer Ersthelfer, der hier unterstützend eingegriffen hatte.

Nach der Pause wurde das Spiel noch intensiver (sechs Gelbe Karten für den Gastgeber inklusive)  und sah zunächst stärker aufspielende Possenhainer, die aber ihre Möglichkeiten sträflich ungenutzt ließen. Ein Schuss von Marcel Werther stellte Henze vor keine Probleme und auch ein Abschluss Tim Siebeck war zu zentral, um für mehr Gefahr zu sorgen.

Es dauerte einige Zeit, ehe von der SG LSV/FCM wieder offensive Signale gesendet wurden. Ein Freistoß von H.Kriebel in den Strafraum gebracht, fand den Kopf von Plutz, aber der Ball den Weg ins Tor nicht.

Nach 77 Minuten fiel dann schließlich der finale Treffer des Spiels. Wieder war es ein Freistoß von H.Kriebel; über Umwege wurde der Ball vom eingewechselten Felix Schneider zu Plutz gebracht, der ihn schließlich über die Linie brachte.

In der verbleibenden Restzeit drückten die Gastgeber nun vermehrt auf den Ausgleich, konnten aber auch hochkarätige Chancen durch Winterfeld, Thomas Peterz und Siebeck nicht nutzen. Die letzte große Chance wurde nach Flanke von der rechten Seite vom am langen Pfosten lauernden Siebeck per Kopf äußerst knapp am Tor vorbeigelegt.

So gewinnt man am Ende vielleicht etwas glücklich das Spiel und sorgt so für die Revanche für das Hinspiel in Reichardtswerben. Tabellarisch verharrt man weiter auf Rang vier. Am kommenden Wochenende empfängt man dann den SC Naumburg III.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Mickey Kriebel, Conrad Plutz, Rene´ Kindschuh, Michael Kraft, Carsten Skripietz, Jason Kupka (46.Min: Felix Schneider), Julian Steinat (46.Min: Nico Reimer), Nico Göttner (85.Min: Mihai Sandu), Marco Precht und Harley Kriebel

 

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SG LSV/FCM – SG Balgstädt/ BSC 99 Laucha II 2:0 (1:0)

Zum Sieg gequält

 

Zum Auftakt der Rückserie bekam man es mit dem Tabellenschlusslicht der SG Balgstädt/Laucha II zu tun. Was sich auf dem Papier vielleicht nach leichter Aufgabe anhörte, entwickelte sich auf dem Platz zu einer recht zähen Veranstaltung.

Auch wenn man über weite Teile der Partie Herr im Hause war, Feinkostfußball wurde heuer nicht geboten. Immer wieder wurde neu aufgebaut und versucht mit langen Bällen die Abwehr der Gäste zu überwinden. Mit ein wenig Wohlwollen geht hier eine Hereingabe von Jason Kupka Richtung Tor , die Steffen Giese im Gästetor vor leichte Probleme stellte, als Möglichkeit durch.

Die Marschrichtung der Gäste schien das Heil einer stabilen Abwehr und  Nutzen von Kontermöglichkeiten zu sein. Ein Fehlpass im Spielaufbau und das unglückliche Wegrutschen von Kapitän Carsten Skripietz ermöglichte Tobias Sonneberg den Weg Richtung Tor, wo aber Matthias Henze Endstation war. Nach zwanzig Minuten rutschte für die SG LSV/FCM doch mal ein langer Ball auf Harley Kriebel durch, der aber aus ungünstigen Winkel an Giese scheiterte.

Nach 25 Minuten gelang nach einer der wenigen gelungenen Spielzüge dann die ersehnte Führung. Julian Steinat fand diesmal die Lücke in die Spitze auf H.Kriebel, der dank strammen Schuss, den Abwehrversuch von Giese zunichtemachte, der mit den Fingerspitzen wohl noch am Ball war. In der Hoffnung auf den ersehnten Dosenöffner sah man sich aber weiterhin getäuscht. Lediglich ein nicht voll getroffener Ball von H.Kriebel sprang heraus. Bezeichnend für das Spiel in Hälfte Eins war auch, dass nicht einmal ruhende Bälle für Gefahrenmomente sorgen konnten. So hatten die Gäste erneut Schöneburg die Riesenmöglichkeit nach Konter, die Henze mit starker Parade aber entschärfen konnte.

So ging es dann mit dem knappen 1:0 in die Pause, in der man als einer der Gewinner des Expert Jakob Weißenfels Vereinswettbewerbs einen neuen Trikotsatz in Empfang nehmen durfte. An dieser Stelle ein Riesendankeschön.

Auch wenn das Spiel im zweiten Durchgang nicht unbedingt besser wurde, war nun die Schlagzahl an Chancen etwas höher. Für den gesundheitlich angeschlagenen Felix Schneider kam der frischgebackene Papa Conrad Plutz in die Partie. Eine erste Möglichkeit bot sich schließlich Steinat nach Freistoß von Skripietz, der aber verfehlte. Knapp ging es auch zu, als H.Kriebel von Adrian Bditer bedient wieder aus spitzen Winkel abzog. Selbiges Muster wenig später, hier zeigte sich Giese aber dem Posten. Nico Göttner versuchte es dann aus 18 Metern, blieb jedoch zu zentral.

Auf der anderen Seite zeigte sich dann Henze wieder als sicherer Rückhalt nach Freistoß von halblinker Seite.

Nun versuchte man vermehrt den Deckel auf die Partie zu machen. Nach Ablage von Göttner versuchte es Mickey Kriebel von der Strafraumgrenze und war nur Zentimeter von der Vorentscheidung entfernt. Auch H.Kriebel bot sich eine weitere Möglichkeit nach Zuspiel von Steinat, der aber am Kasten vorbei schlenzte.

Eine Viertelstunde vor Ende dann die Erlösung durch M.Kriebel, der nach zu kurzer Abwehr von Kupka den Ball aufgelegt bekam und aus 18 Metern zum 2:0 einnetzte.

Doch noch war nicht alle Gefahr gebannt, auch wenn die Konter der Gäste meist zu inkonsequent ausgespielt wurden. Glück hatte man auch, dass Abwehrboss Skripietz nach taktischen Foul zuvor nicht mit Gelb/Rot ausgestattet wurde.

Göttner bot sich schließlich die letzte Möglichkeit des Spiels, aber auch hier ging das Spielgerät über den Kasten.

Somit bleiben die drei Punkte mit diesem eher „dreckigen Sieg“ in Reichardtswerben und hieven die SG LSV/FCM vorerst auf Rang vier. Wichtig war auch, dass hinten nach langer Zeit wieder einmal die Null stand. Eine Leistungssteigerung in der kommenden Woche bei der SG Possenhain/Schönburg/Leißling wird aber dennoch vonnöten sein, will man weitere Punkte sammeln.

Die SG LSV/FCM spielte wie folgt: Matthias Henze, Mickey Kriebel, Carsten Skripietz (74.Min: Sven Scholze), Michael Kraft, Nico Reimer, Nico Göttner, Felix Schneider (46.Min: Conrad Plutz), Adrian Bditer, Jason Kupka, Julian Steinat und Harley Kriebel

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Ende

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